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Zusammenfassung des Films und Arbeitsaufträge
Hell’s Kitchen, West Manhattan, 1966:
Shakes erzählt: Vier Jungen erleben ihre Kinderzeit in armen
Verhältnissen, sind aber nicht unbedingt unglücklich.
In Erinnerung bleiben vor allem die Streiche: Wenn sie aus dem
Hydranten der Feuerwehr im Sommer ein kaltes Bad nehmen; wenn
sie im Madison Square Garden nicht etwa den Mädchen beim
Tanzen, sondern beim Umziehen zusehen (Carol passt auf, dass ihnen
keiner auf die Schliche kommt); wenn sie mit einem Knackfrosch
die Nonnen verwirren. Um die Jungen – Mike, Shakes,
John und Tommy – kümmert sich liebevoll Father Bobby,
der Kaplan der katholischen Gemeinde. Er bietet einem der Jungen,
den er für künstlerisch begabt hält, einen Malkurs
an und erzählt ihm von Michelangelo und der Ausmalung der
sixtinischen Kapelle. So etwas wird beim Basketball ausgehandelt.
Als John mit einem Lungenriss ins Krankenhaus kommt, redet Father
Bobby dem Onkel, der ihn zusammengeschlagen hat, ins Gewissen:
Das nächste Mal kämpfen Sie mit mir, und ich bin auch
nicht Ihre Gewichtsklasse......
1967: Zu den weniger netten Abenteuern der vier Jungen gehört
es, gelegentlich den Hot-Dog-Verkäufer reinzulegen. An einem
Tag im Sommer ist er besonders hartnäckig
und jagt Shakes ausdauernd durchs Viertel. In dieser Zeit verfallen
die anderen drei auf den unglückseligen Gedanken, den Wagen
an den U-Bahn-Schacht heranzufahren, wo er ihnen aus der Kontrolle
gerät, die Treppe hinabholpert und einen zufälligen
Passanten schwer verletzt. Trotz Father Bobbies Intervention ist
die Strafe
drakonisch: Ein Jahr bis eineinhalb Jahren im Wilkinson-Heim,
einem Erziehungsheim für junge Männer. Gleich am ersten
Tag kommt es zur Schlägerei, und dabei lernen die Jungen
John Knowkes kennen. Er versucht sie zu zwingen, die auf dem Boden
zertretene Mahlzeit zu essen. Ein anderer Wachmann hindert ihn
– diesmal.
Doch bei den ständigen gewaltsamen und sexuellen Übergriffen
auf die Jungen behindert die gemeinsam agierenden Wachmänner
niemand. Auch nicht der Deutschlehrer, der Shakes in seiner Bewunderung
des Buches Der Graf von Montecristo von Alexandre Dumas unterstützt.
Vor allem als die Jungen im Football ihre Wachen besiegen, kennt
der Terror keine Grenzen: Der stärkste Spieler der Gefangenen,
Riso, wird „hingerichtet“, auch die anderen werden
brutal zusammengeschlagen und in Einzelhaft gehalten. Niemand
aus dem Viertel besucht die Jungen, nicht einmal die eigenen Eltern,
nur Father Bobby lässt sich nicht aufhalten; seine Erzählung
von einem
Freund, der zum Mörder wurde, beeindruckt Shakes: Er ist
völlig abgestumpft, lass du dir das nicht gefallen! Aber
obgleich Father Bobby ahnt, was in Wilkinson geschieht,
gelingt es ihm nicht, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen.
Am 1. Juni 1968 erhalten die Jungen ihre Entlassungspapiere, doch
bevor sie wirklich freikommen,
nehmen sich die Wachmänner ihre wehrlose Beute noch einmal
vor....
1981: In der Bar von King Benny essen zwei Männer zusammen,
wir erfahren, dass sie für ihre Banden morden. In derselben
Bar isst John Knowkes, inzwischen Wachmann
bei einem Geldtransportunternehmen. Die beiden – es handelt
sich um John und Tommy – erschießen den ehemaligen
Wilkinson-Wachmann eiskalt.
Mike und Shakes treffen sich heimlich; Mike hat das Verfahren
als Staatsanwalt an sich genommen. Shakes – inzwischen Lokalreporter
- soll ihm helfen, den scheinbar
unverlierbaren Prozess zu verlieren und zu einer Abrechnung mit
dem Wilkinson- Heim umzufunktionieren. Der völlig unfähige
Alkoholiker Sniders soll die Mörder als
Pflichtverteidiger vertreten. Zwar gelingt es dem Verteidiger,
die Augenzeugen der Tat zu verunsichern, und der Leumundszeuge,
von Mike scheinbar berufen, um den
untadeligen Lebenswandes des Ermordeten zu beschreiben, offenbart
die aggressiven und sexuellen Übergriffe, die im Erziehungsheim
Gang und Gäbe waren, während im Hintergrund King Benny
die Ermordung der anderen Wachmänner organisiert.
Trotzdem steht der Prozess auf der Kippe, es fehlt ein Beweis
dafür, dass John und Tommy es nicht gewesen sein können,
und diesen Beweis liefert die Zeugenaussage
von Father Bobby, der nicht nur treuherzig behauptet mit Tommy
und John im Madison Square Garden gewesen zu sein, sondern auch
noch die Tickets aufbewahrt hat. Der Richter blickt zwar skeptisch
drein, aber die Geschworenen plädieren auf nicht schuldig!
– Tommy und John kommen frei. Zwar werden beide kurze Zeit
später in irgendwelchen Bandenauseinandersetzungen getötet,
aber zuvor feiern die
vier, zusammen mit Carol ihren Triumph.
Aufgaben:
1. Was bedeutet der Aufenthalt in Wilkinson für die Entwicklung
der Jungen?
2. Macht Father Bobby seine Sache gut?
3. Stellt der Film das Problem gut dar? – Passt er zum Thema
Persönlichkeit?
4. Schildere besonders eindrucksvolle Szenen und Merkmale!
5. Was möchtest Du sonst noch beitragen? |
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