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Warum Sie krank werden und wie Sie gesund werden
von Arthur Janov, Ph.D.
Dove Books, West Hollywood, CA, 1996, 295 Seiten, $ 24.95
Buchbesprechung von John A. Speyrer


Buch:
Die ungeliebten Kinder
Endstation Heim

Kinder, die Probleme machen, haben auch Probleme
Schicksale von Heimkindern erzählt das neue Buch "Die ungeliebten Kinder"

Unbemerkt von der Gesellschaft führen zahlreiche Kinder einen regelrechten Überlebenskampf. Sie stammen aus zerrütteten Familienverhältnissen und leiden unter Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Trauer und Wut.

"Im Untertitel meines Buches wird es angedeutet: Manche Kinderheime sind tatsächlich so etwas wie eine Endstation, die sich bei vielen Kindern bereits am Beginn ihres Lebens befindet." Oft genug kommt es vor, dass es diesen Kindern nach unglücklichen Jahren in der Familie und einer langen "Heimkarriere" nicht mehr gelingt, im Alltag zurechtzukommen, Lebensdisziplin zu lernen, Anschluss an die Gesellschaft und ihr Lebensglück zu finden. In ihrer Kindheit hat es ihnen einfach am Grundlegendsten gefehlt, auf das eigentlich jedes Kind Anspruch haben sollte: eine kindgerechte, liebevolle Betreuung.

Die Autorin Dagmar Wortham war fassungslos, welche Zustände in manchen Heimen herrschen: "Da gibt es Aggression, leidvolle Erfahrungen, grausame Machtspiele, unzureichende Betreuung, Interesselosigkeit, fehlende Ausbildung, es stehen wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund statt das Wohl der Kinder und es regiert oft Ignoranz."

Viele SozialpädagogInnen, Fachkräfte, aber auch die Jugendämter scheinen ihrer Aufgabe nicht mehr gewachsen zu sein und selbst unter dem System zu leiden. Die gesamte Konzeption der sogenannten "Fremdunterbringung" und der zuständigen Kontrollorganisation scheint viel zu oberflächlich und es fehlen ausgefeilte Betreuungs- und Behandlungsmöglichkeiten für die Kinder.

"Aus den vielerorts so ungeliebten 'Heimkindern' können später unsere Nachbarn werden, daher sind wir letztendlich alle dafür verantwortlich, was aus ihnen wird. Denn Achtung und Respekt, die wir anderen erweisen, kommen immer wieder zurück - ebenso wie Missachtung und Respektlosigkeit, die sich in den Kinderseelen für alle Zeit einbrennen."

Pressekontakt
Mag. Maria Schlager
Goldegg Verlag GesmbH
Mommsengasse 4/2, 1040 Wien
Tel: +43 1 505 43 76-46 Fax: -20
Mobil: +43 699 1440 4445
maria.schlager@goldegg-verlag.at

Die ungeliebten Kinder. Endstation Heim?
Dagmar Wortham
Hardcover, 272 Seiten
ISBN: 978-3-902729-03-3
Preis: 19,80 € [A]; 19,30 € [D]

Aussender: Goldegg Verlag
Ansprechpartner: Mag. Maria Schlager
email: maria.schlager@goldegg-verlag.at
Tel. +43 1 5054376-46


Verlorene Kindheit

In seinem Buch „Verlorene Kindheit“ beschreibt der Autor Jenö Alpár Molnár die demütigende Szenen seiner Kindheit im Kinderheim Schloss Leonstein, und auch “der Drachen” in Oberösterreich. Mehr: http://www.verlorene-kindheit.at/


Der Klosterzöglng
Die Jugend des Bastards

Im Zusammenhang mit Armut, Arbeitslosigkeit oder Familiengründung wird immer wieder die Gefahr beschworen, durch das soziale Netz fallen zu können. Was aber, wenn das soziale Netz sehr wohl auffängt, allerdings keine weiche Landung bietet, sondern ein Menschenleben verletzt, zerschneidet und auf ewig bechädigt zurücklässt?

"... Der dicke gemütliche Begleitonkel hatte Franzi im Direktorgebäude des Jugendheims Rosenhof in Graz zeitig am Morgen abgeholt, frisch geschneuzt und gekämmt war er dort gesessen, immer wieder das Lamento des Direktors im Nacken, dass er, Franzi ja selber schuld sei, er ihn weiß Gott wie oft ermahnt habe endlich brav und anständig zu werden. Jetzt sei es eben zu spät, hatte der Direktor gemeint, er müsse sich nun von Franzi trennen, im anderen Heim werde er weniger Zeit für Blödheiten und davonlaufen haben, dort würden, so der Direktor andere Saiten aufgezogen weren.
Das Heim sei weit weg, das sei gut, eine andere Umgebung, vielleicht komme Franzi dann auf andere Gedanken als jene die der Direktor für verwerflich hielt. Weil Franzi nicht bereit war ihm als Gesprächspartner zu dienen, der Direktor aber gerne den Monolog in einen Dialog umgewandelt hätte, fragte ihn jener "Na, was sagst du dazu?", und weil er keine Antwort erhielt fortsetzend "Du wirst schon sehen".
Mit dem Auto des Begleitonkels ging es dann hurtig zum Grazer Hauptbahnhof und das "Du wirst schon sehen" begann."

Quelle: http://www.bibliothekderprovinz.at/buecher.php?id=1248&session=46f34ac1fb4494665120e2239ff11d4c


Die Janov-Lösung. Primärtherapie - Ein Weg aus der Depression, Arthur Janov, Ph.D.,
2007, $18,95, 174 Seiten, SterlingHouse

Books, Pittsburgh, PA 15218, 2007
Buchbesprechung von John Speyrer
http://primal-page.com/d-jansol.htm
"Schauen Sie sich Filmstars an wie Marilyn Monroe, die anscheinend alles hatten einschließlich bewundernder Fans und sich dennoch total ungeliebt und elend fühlten. Sie brauchen nicht mehr Liebe; denn es fehlt ihnen ja nicht die Liebe von Millionen von Menschen. Nun mag Sie das überraschen, aber es ist der Kern der Sache: Sie müssen sich von den Menschen ungeliebt fühlen, die in ihrem Leben zählten: Ihre Eltern. Dieses Gefühl wieder zu erfahren löst die Blockaden im System und wirkt befreiend.
-Arthur Janov, Ph.D., in The Janov Solution


Buchbesprechung von Reinhold Rausch

Leben und Geburt
Pränatalzeit - Geburt - Kaiserschnitt - Frühe Kindheit

Regressionstherapeutische Dokumente
Herausgegeben von Frau Irene Behrmann und Marianne Sturm
Mattes Verlag Heidelberg, 2008

„Nirgendwo prallen tief verwurzelte Lebensprinzipien und von wissenschaftlichem Denken geprägte Überzeugungen krasser aufeinander als bei der gegenwärtigen klinischen Geburtspraxis.“ (S. 200)
„Unsere Dokumentation verstehen wir als Protokolle der Hoffnung, aus denen sowohl auf der individuellen als auch auf der gesellschaftlichen Ebene gelernt werden kann. Lernen in diesem Sinn würde bedeuten, aus den biographischen Erfahrungen Einzelner Konsequenzen zu ziehen.“ (S. 219)
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Als der Mann kam und mich mitnahm
von Heidi Marks

1961 wurde die damals Vierjährige von einem vierzehnjährigen Nachbarjungen in die Büsche gezerrt. Von da an nutzte der Heranwachsende jede Gelegenheit, das Kind sexuell zu missbrauchen. Den Eltern erzählte Heidi nichts, denn der Junge schärfte ihr ein, die Mutter würde sie dann nicht mehr mögen.
Mehr lesen: http://www.dieterwunderlich.de/Heidi_Marks.htm


Irene Behrmann
Zurück ins Leben.
Erfahrungen mir der ambulanten Regressionstherapie.

Leutner, 2002

Glühbirne, Telefon und Computer - große Erfindungen haben viele Väter. Auch die Primärtherapie wurde mehr als einmal erfunden: auf zwei Bücher möchte ich hinweisen, die unter den Stichworten Wiedererleben und Regression über Zusammenhänge berichten, die jedem, der mit Primel mehr als Blumenbeet assoziiert, sehr bekannt vorkommen.

Und auf eine Art ist das Buch von Siegried Petry vielleicht sogar ein Grundlagenwerk der Primärtherapie. Gegenstand seiner Schrift ist die Darstellung des eigentlichen Bezugspunktes und Objekts aller regressiv- therapeutischen Arbeit, das von ihm so genannte Erlebnisgedächtnis. Mit der Genauigkeit des Naturwissenschaftlers, der er ist, beschreibt Petry, in Abgrenzung und Unterscheidung zum kognitiv-sprachlichen Gedächtnis, von ihm und anderen beobachtete Eigenschaften und Merkmale einer Mensch und Tier gemeinsamen Gedächtnisinstanz für sinnliche Informationen.....

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Kernthesen der Primärtheorie und Primärtherapie
Dr. Arthur Janov: BUCHAUSZUG (Uebersetzung)

In seinem jüngsten Buch Primal Healing (New Page Books, NJ, 2007) fasst Janov „die Schlüsselphänomene emotionalen Leidens (oder Neurose) und die Hauptprinzipien einer richtigen Therapie“ in 20 Kernpunkten zusammen:
Weiter lesen: http://www.dieontogenetischeseite.de/Kernthesen%20(Janov).htm


Ich bin nicht mehr eure Tochter.
Die wahre Geschichte eines Mädchens, das jahrelang in der Familie sexuell mißbraucht wurde.
von Monika B. (Autor), Karin Jäckel (Autor)

Monika soll die gutbürgerliche Familie komplettieren. Hinter der heilen Fassade spielt sich Unfassbares ab. Von Anfang an wird Monikas Leben von sexuellen Übergriffen bestimmt. Was der Großvater an dem Kleinkind begeht, setzt sich in jahrelangen Vergewaltigungen durch den Vater und die älteren Brüder fort. Erst nach dem Freitod ihres jüngeren Bruders Georg, der nicht mit ansehen kann, was mit seiner geliebten Schwester geschieht, gelingt es Monika, sich aus dieser Hölle zu befreien.


"steinzeit"
Mariella Mehr, eine poetische Trauma gequälte Stimme, erzählt in ihrem Buch „Steinzeit“ über Menschen ohne Menschlichkeit.

dieses buch ist allen ungeliebten babys gewidmet, allen heimkindern, allen anstaltszöglingen, allen an unserer gesellschaft ver-rückt gemacht wordenen, allen stummgewordenen und all jenen, die wissen, dass nur liebe unsere zukunft rettet.

Auszüge:

restaurant «zur heimat». jene sehnsucht, unsichtbar zu sein. jenseits aller grenzen die stille des todes im bauch. silvana, unauffindbar für den schmerz, angst, unverdaut wie schlechte hamburger. am schnapsglasrand ein geruch nach verwesung.
mit einem gelben bleistift kritzle ich meine angst auf die tischplatte.
dafür wird mir die beiz gesperrt. beim hinausgehen höre ich den wirt von der theke her blaffen: kreaturen wie dich hat hitler vergast... ich weiss, die blonde serviertochter wird auch heute um mitternacht die tische mit schmierseife fegen, ihre hände werden rot und rissig sein. damit aber hat mein angstgekritzel nichts zu tun.
....gesichter beginnen sich abzuzeichnen, erst fratzenhaft, zu den gesichtern reihen sich ereignisse von absoluter tödlichkeit; geschehen in diesem seit Jahrhunderten über jeden verdacht erhabenen land, dessen bewohner sich, erzogen in einem verlogenen sozialen verständnis, allabendlich satt zur ruhe betten. weil jene schweigen, die um diese verlogenheit wissen, weil jene schweigen müssen, die man bis zur unkenntlichkeit seelisch verstümmelt hat.
ich kann allein sein, eine über jahre dauernde unfreiwillige übung. vor zwei tagen habe ich eine therapie begonnen, die mir helfen soll, endlich leben zu lernen. seit 31 Jahren habe ich nichts anderes gemacht, als über-lebt. der preis dafür war hoch. silvana - früher silvia oder auch silvio- ist alkoholikerin, medikamentensüchtig, unfähig zur sozialen eingliederung, depressiv, verängstigt, wütend, zerstörerisch.
silvana ist schrei.
ich verbringe meine stunden in einem isolierten zimmer. winzig der raum, vorwiegend brauntöne, ein bauch voller wärme. ich nenne ihn brunos bauch.
bruno ist der therapeut.
meine wanderung zu mir selbst begann mit einem telefon an meine mutter. -
meine mutter ist zigeunerin. kaum fünf jahre alt, holte sie die polizei aus dem rotel* ihres vaters. für die hüter der sesshaften ordnung und ihre büttel war das zigeunerleben nicht lustig, sondern asozial und gesellschaftsgefährdend. sie wurde einem karitativen werk überlassen, das sie bis zu ihrem 25. lebensjahr «betreute». eine amtsvormundschaft trimmte sie danach weiterhin ebenso unablässig wie erfolglos auf normen, die ihr nie gerecht werden konnten. sie erkrankte an einer paranoiden schizophrenie und wird seit über dreissig jahren in verschiedenen psychiatrischen kliniken abwechslungsweise mit schlaf- und insulinkuren und elektroschocks dagegen behandelt.
heute zählt sie zu den chronisch-kranken der klinik friedheim.
dieses karitative hilfswerk ist auch für mein leben grösstenteils verantwortlich. es existiert heute nicht mehr. sein gründer, doktor eberhard sigrist, starb vor einigen jahren.
etwa elfjährig, fragte ich dr. eberhard sigrist nach vater und mutter. «ach, weisst du, deine mutter ist eine arme, versoffene schlampe, dein vater ein säufer und penner.»
jetzt am telefon erfahre ich, dass meine mutter regelmassig depotspritzen bekommt, die die qualen ihres verfolgungswahns lindern sollen.
fünfundzwanzig jahre habe ich mich wie ein berserker durch verbalität gekämpft, um der angst worte zu gebben. die ersten fünf jahre blieb ich stumm, gefangen in dumpfer kontaktarmut. autismus: der welt begegnen und ihre botschaft mit schweigen erwidern.
heute sehe und fühle ich die angst. fratzenhafte gebilde, augen, glitzernde schwarze glaskugeln, augen wie saugnäpfe, sie durchdringen mich, bis es kalt und dunkel wird. dann konturen von krüppeln, von monstern, blaue kälte um diese konturen, eis. ich gebe die angst der kleinen silvia silvana der grossen. doch die mauer zwischen den beiden ist so hässlich grau wie jene, die mir hier in brunos bauch die sicht zum himmel versperrt, eine kahle brandmauer, unüberwindbar.
ein schlafsaal, eine breite fensterfront, bäume davor. entlang den wänden zwei reihen gitterbettchen, nahe der türe liegt silvia, eine formlose masse fleisch, einsam in ihrer kontaktlosigkeit. silvia, ein paar wochen alt. man hat silvia zur intensivpflege in die spezialabteilung des kinderspitals in rosen gebracht. zwei gesichter beugen sich über das weisse bett. zwei paar augen glitzern schwarz und bedrohlich. silvia bleibt starr, silvia wird bestraft, weil sie eine unbewegliche masse fleisch ist, unförmig, ohne gesicht. silvia nimmt bewegung wahr. es bedeutet gefahr, schmerz, wie tritte in den bauch. jemand streicht die weisse decke auf silvias körper glatt.

Mehr zum Roman "steinzeit" http://www.mariellamehr.com/Oberlin/steinzeit.htm


"Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und Lust im Namen Gottes"
von Alexander Alexander Markus Homes

Der Autor über sein Buch:
"Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und Lust im Namen Gottes"
ist bei Books on Demand GmbH, Norderstedt (ISBN 3-8334-4780-X) erschienen, in dem auch mein Buch "Von der Mutter missbraucht. Frauen und die sexuelle Lust am Kind" (ISBN 3-8334-1477-4) erschienen ist.

Es waren insbesondere Nonnen – nicht alle –, die, wie zahlreiche Betroffenenberichte in diesem Buch aufzeigen, im Namen Gottes Heimkinder prügelten, malträtierten, quälten, erniedrigten und entwürdigten, um ihnen Disziplin, Gehorsam, Fleiß, Sauberkeit, Unterordnung und den Glauben an ihren Gott aufzuzwingen. Die „Bräute Jesu Christi“ gehörten Schwestern-Orden an wie beispielsweise der „Ordensgemeinschaft der Armen Dienstmägde Jesu Christi“ in Dernbach, dem „Orden der Hedwigschwestern“ in Berlin und dem „Paderborner Vincentinerinnen-Orden“.
Mehr über das Buch lesen



Analyse des Kinderbuches "Schattenmonster"

von S. Fülscher
zum Thema sexuelle Gewalt in Kinder- und Jugendbüchern

In der Erzählung „Schattenmonster“ von Susanne Fülscher wird ein Auszug aus dem Leben der fünfzehnjährigen Katharina Huber geschildert. Katharina wird seit 4 Jahren von ihrem Vater mehrmals wöchentlich sexuell missbraucht. Sie unternimmt einen Selbstmordversuch und kommt ins Krankenhaus. Ausgelöst durch diesen Vorfall beschreiben verschiedene Personen aus dem familiären Umfeld sowie dem Bekanntenkreis ihre Beobachtungen zu Katharinas seltsamen Verhalten in Form von Tagebuchauszügen.
Lesen: http://www.grin.com/e-book/78988/analyse-des-kinderbuches-schattenmonster-von-s-fuelscher-zum-thema-sexuelle oder Archiv

Als der Mann kam und mich mitnahm
von Heidi Marks

1961 wurde die damals Vierjährige von einem vierzehnjährigen Nachbarjungen in die Büsche gezerrt. Von da an nutzte der Heranwachsende jede Gelegenheit, das Kind sexuell zu missbrauchen. Den Eltern erzählte Heidi nichts, denn der Junge schärfte ihr ein, die Mutter würde sie dann nicht mehr mögen.
Mehr lesen: http://www.dieterwunderlich.de/Heidi_Marks.htm


Der Schrei zum Himmel
von Sucker, Richard
Kinderzwangsarbeit in Christlichen und Staatlichen Kinderheimen

Beschreibung
Richard Sucker erzählt nicht die Geschichte irgendeines erfundenen Jungen, nein, es ist seine eigene Kindheitsgeschichte. Im zarten Alter von eineinhalb Jahren wurde er der Mutter entrissen und in ein "Waisenhaus" gesperrt. Er betrat eine von Staat und Kirche unterhaltene Hölle, wurde bereits mit sechs Jahren zur Zwangsarbeit beordert, misshandelt, gedemütigt, der Kindheit und Jugend beraubt, beleidigt und einer Schulbildung entzogen. Diese Kindheit verlebte Richard keinesfalls in einem fremden, unterentwickelten Land. Er wuchs in der Bundesrepublik Deutschland auf, deren Kirche und staatlichen Institutionen die an Seinesgleichen verübten Verbrechen bis in die Gegenwart verleugnen. Das Buch ist nicht nur eine Kindheitsbiografie, es ist eine Klageschrift gegen die Schuldigen. Es ist die Forderung nach einer materiellen Wiedergutmachung, da eine psychische Wiedergutmachung mittlerweile unmöglich geworden ist.


Es geschieht am helllichten Tag.

Alle schauen zu, keiner sieht was

Sexueller Missbrauch ist ein Verbrechen, das tiefe Spuren hinterlässt – in Kinderseelen,
Elternherzen, Familienleben. Endlich gibt es ein Buch, das aufklärt
Das Böse trägt viele Masken. Es erscheint vielleicht in Gestalt des supernetten Fußballtrainers, es ist
womöglich genau der, der sich nach dem Training noch hingebungsvoll kümmert, der lädt die Spieler
sogar ins Kino ein! Das Böse naht auf leisen Sohlen, als sanfter Nachbar, oder klingelt pünktlich jede
Woche an der Haustür, als Nachhilfelehrer. Es mag der Erzieher in der Kita sein, der sogar noch
abends gerne die Kinder hütet, das Böse tarnt sich vielleicht als der oberlustige Familienvater, bei dem
das Kind babysittet. Das Verderben, so lehren solche Beispiele der letzten Jahre, tritt fast nie in Gestalt
des bösen Onkels auf, vor dem man Kinder einst warnte. Männer, die Kinder missbrauchen, und es
sind zu über 90 Prozent Männer, die das tun, sind meist die netten Typen, nice guys machen sich an
Kinder ran, so formulierte es ein Psychologe, na logo, bad guys kommen nicht ran. Schon das eine
Tragödie. Wer möchte seine Kinder vor Leuten warnen, denen sie, arglos, wie Kinder sind, vertrauen,
wer will Unschuld mit dem Stachel des Misstrauens zerstören?


Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken
von Heinz-Peter Tjaden

Im Frühjahr 2003 besteht Jessica aus Mönchengladbach den Schultest, der Direktor meint, dass die Sechsjährige ein wenig zu lebhaft sei und deswegen eine dreiwöchige Therapie angebracht sein könnte. Die Eltern von Jessica folgen diesem Rat - eine unglaubliche Leidensgeschichte beginnt.

Inzwischen lebt Jessica seit vier Jahren in einem Heim, das vom Heimkinderverband als "Horrorheim" bezeichnet wird, ihr Zustand hat sich so negativ verändert, dass sie mit Medikamenten ruhig gehalten werden muss.

Träger der Einrichtung ist viele Jahre ein katholischer Orden gewesen, der sich schweren Vorwürfen ausgesetzt sieht, auch das Kinderheim, in dem Jessica lebt, ist im August 2007 Thema einer Fernsehreportage gewesen.

Fragen des Autors haben weder das zuständige Jugendamt noch das Kinderheim beantwortet...

"Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken" von Heinz-Peter Tjaden gibt es beim Internet-Verlag lulu unter http://www.lulu.com/content/1877700


Das verwahrloste Mädchen
von Eva Gehltomholt (Autor), Sabine Hering (Autor)
Ich hoffe, dass sich meine Zukunft besser gestaltet als die Vergangenheit schrieb 1948 eine junge Frau im Rückblick auf die leidvollen Jahre, die sie in unterschiedlichen Anstalten der Fürsorgeerziehung zugebracht hatte. Wie für viele andere Mädchen ihrer Generation waren die schwierigen Lebensumstände, unter denen sie groß geworden war, durch die Maßnahmen der damaligen Jugendhilfeeinrichtungen, die ihrer 'Verwahrlosung' entgegenwirken sollten, eher zusätzlich belastet als erleichtert worden.


Steinzeit
von Mariella Mehr
dieses buch ist allen ungeliebten babys gewidmet, allen heimkindern, allen anstaltszöglingen, allen an unserer gesellschaft ver-rückt gemacht wordenen, allen stummgewordenen und all jenen, die wissen, dass nur liebe unsere zukunft rettet.

Zytglogge-Verlag: «Bildfetzen peinigender Erinnerungen: uneheliches Kind einer schizophrenen Zigeunerin und eines Säufers, Odyssee von Heim zu Heim, Erziehungsanstalt, Psychiatrie, Elektroschock und Insulin-Koma, Vergewaltigung und immer wieder Todesangst. Erzählt in einer kantig knappen, hartgeschliffenen Sprache.»


Kinder der Landstrasse
von Mariella Mehr
"Mariella Mehr erlebte als Tochter einer Jenischen die Massnahmen des Pro-Juventute-Hilfswerks. Den schrecklichen Gang durch Heime und Anstalten hat sie in ihrem ersten Roman 'Steinzeit' unmissverständlich geschildert. Im Theaterstück zeichnet Mariella Mehr anhand ihrer eigenen Akten eine Einzelbiographie nach und zeigt die Chancenlosigkeit auf: Ihr als Jenischer wurde jeder Schritt verunmöglicht."


Buchauszug: GRAND DELUSIONS - GROSSE ILLUSIONEN Psychotherapien ohne Feeling
Von Dr. Arthur Janov


LUTZ NITZSCHE KORNEL:
GEDANKEN ZU TINO HEMMANNS Erzählung
DER UNWERTE SCHATZ
ENGELSDORFER VERLAG, LEIPZIG, SEPTEMBER 2005, 438 Seiten, 16.-Euro, Paperback,
ISBN 3 -938 288-41-8


Richard C. Schwartz: Systemische Therapie mit der inneren Familie
von Reinhold W. Rausch
„Erkenne Dich selbst“, “werde, der Du bist“, „sei real“ – wer wollte das nicht?


Die Biologie der Liebe von Arthur Janov, Ph.D., 2000,
Besprechung von John A. Speyrer
Prometheus Books, 59 John Glenn Dr, Amherst, New York, $25.95, 364 Seiten


Warum Sie krank werden und wie Sie gesund werden
von Arthur Janov, Ph.D.
Dove Books, West Hollywood, CA, 1996, 295 Seiten, $ 24.95
Buchbesprechung von John A. Speyrer


Imprints: Die lebenslangen Auswirkungen der Geburtserfahrung
Arthur Janov, Ph.D., pp. 309, New York: Coward, McCann 1983
Buchbesprechung von Arnold Buchheimer, Ph. D.



 
 
Woher kommt die Verachtung der Kinder?
einen Anhalt finden wir in diesen Büchern.

 

ÜBERSETZUNGEN AUS A. JANOVS WEBSITE
by Ferdinand Wagner

http://www.dieontogenetischeseite.de/UebersetzungenausJanovsWebsite.htm


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Schläge als Strafe
Ein Bestandteil der heutigen Familiensitte in volkskundlicher Sicht.
von Hävernick


Hitler, die deutsche Mutter und ihr erstes Kind:
Über zwei NS-Erziehungsbücher (Broschiert)
von Sigrid Chamberlain (Autor)


"Mutter, erzähl mir vom Führer"
von Johanna Haarer


Schwarze Pädagogik
Katharina Rutschky

Quellen zur Naturgeschichte der bürgerlichen Erziehung


Der Bastard
Der Fürsorgezögling


Albtraum Erziehungsheim. Die Geschichte einer Jugend


Stille Schreie.
oder:
WER IST EIGENTLICH ELVIS




 
   
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