Heimkinder wollen vom "Veh.ev", "Jurist Witti und
RA.G.
Wilmans" nicht weiter vertreten werden

Der "Verein ehemaliger Heimkinder“ hatte sich Januar 2004 durch eine Bundes-Interessengemeinschaft misshandelter Heimkinder in Paderborn gegründet, und später Oktober 2004 im "Kalmenhof in Idstein" als Verein zusammengeschlossen (Veh.ev). Über Jürgen Schubert als erster Vorsitzender 2005, der in Aachen lebt, wurde beim Aachener Registeramt der Veh.ev Juli 2005 eingetragen. 2006 wurde eine Petition an den Bundestag gerichtet, um eine Aufarbeitung "dieses unrühmlichen Kapitels deutscher Sozialgeschichte der Nachkriegszeit zu erreichen“. Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat in einer öffentlichen Sitzung am 26. November 2008 die Petition zur Situation von Kindern und Jugendlichen in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland in verschiedenen öffentlichen Erziehungsheimen untersucht. In dem Beschlussvorschlag des Ausschusses heißt es wörtlich: "Der Petitionsausschuss sieht und erkennt erlittenes Unrecht und Leid, das Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Kinder - und Erziehungsheimen in der alten Bundesrepublik in der Zeit zwischen 1945 und 1970 widerfahren ist und bedauert das zutiefst."
Der Petitionsausschuss schlägt einstimmig vor, noch im Jahre 2008, einen Runden Tisch unter Vorsitz der früheren" Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer" einzurichten. Sie bezeichnete das künftige Gremium in der Sitzung als "kleine Wahrheitkommission". Allgemeine Forderungen werden von den betroffenen selber gestellt.
Eine Anerkennung geschehenen Unrechts müsste sowohl von Bund und Ländern als auch von den kirchlichen und anderen Trägern ausgehen. Eine finanzielle Unterstützung wäre außerdem Symbol für die Anerkennung des erlittenen Unrechts durch Staat und Gesellschaft. Eine systematische historische Aufarbeitung ist unerlässlich. Die Betroffenen fragen zu Recht, was der Rechtsstaat für sie tut oder tun kann. Ansprüche auf der Grundlage des geltenden Rechts sind nur sehr schwer durchsetzbar. Klagen der Betroffenen haben nach geltendem Recht bei allen in Betracht kommenden Anspruchsgrundlagen eines gemein: Sie bedürfen einer sehr genauen Beweisführung anhand vorliegender Akten. Gerade der Schädigungnachweis muss individuell geführt und nachgewiesen werden.
Weitere Forderungen der ehemaligen Heimkinder, "ein unabhängiger Anwalt. "
Wilmans & Witti" haben durch Ihre Alleingänge den ehemaligen Heimkindern gemeinsam mit der neuen Vorsitzenden Tschapek-Güntner seit Januar 2009 erste Vorsitzende, und der Giordano Bruno Stiftung dem Veh.ev großen Schaden zugefügt", somit das Ansehen der ehemaligen Heimkinder in der Öffentlichkeit ein erneutes Mal ins schlechte Licht gerückt. Die ehemaligen Heimkinder bitten Frau Antje Vollmer darum, dem Veh.ev sowie Witti & Wilmans nicht mehr als Ansprechpartner für den runden Tisch und Institutionen anzusprechen und zuzulassen um weiteren Schaden zu vermeiden. "Wir fordern einen unabhängigen Anwalt, unabhängige Ansprechpartner" so ein ehemaliges Heimkind aus München.
Die ehemaligen Heimkinder die als Betroffene am "Runden Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren" sitzen, loben das Engagement, die Vertrauenswürdigkeit und die Professionalität, mit der
Antje Vollmer als Vorsitzende des Runden Tisches mit den Schicksalen der Opfer umgeht. Die Betroffene S.Djurovic wurde auf der Mitgliederversammlung des Veh.ev,30 05.09 in Mainz, von "Witti" und dem Schlafzimmerfabrikationen und Gründer der "Giordano Bruno Stiftung", "Herbert Steffen" fürchterlich beschimpft. Betroffene Heimkinder werden ein erneutes Mal schwer Traumatisiert, aus dem Grunde haben die meisten Betroffenen den Verein ehemaliger Heimkinder verlassen. Sie wollen nicht, das der Veh.ev  ohne Ihren Willen aus eigener Kraft handelt und deshalb nicht mehr als Ansprechpartner ernst genommen wird. Sie werden als Marionetten für "Witti" und der "Giordano Bruno Stiftung" benutzt und unterdrückt.
Alternativ gibt es nun eine Infostelle für Betroffene Heimkinder.
Die Infostelle, befasst sich mit den persönlichen Anliegen von ehemaligen Heimkindern, ist bei der Vermittlung von Hilfeangeboten behilflich, ist Ansprechpartner für regionale Initiativen vor Ort, bietet Unterstützung und Vermittlung bei der Suche nach ihren Akten und bei der Akteneinsicht. Die Infostelle weiter, begleitet bei der Gestaltung von reflektierenden Gesprächen mit ehemaligen Betreuungspersonen, organisiert und vermittelt fachlichen Austausch zwischen Beratungsstellen und Organisationen, die Beratungs- und Unterstützungsarbeit leisten.
Eine wirklich gute Sache um den Opfern der Heimerziehung eine - unabhängige Stütze zu sein.
Auf der Webseite
http://www.rundertisch-heimerziehung.de finden man alle Informationen und fragen zum runden Tisch in Berlin.
Der nächste Runde Tisch tagt am 15,16 Juni 2009.
Sonja Kruse Meyers