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SSW im Landtag Anke Spoorendonk
Entschließung des Landtages zur Unterbringung und
Zwangsarbeit von Kindern/Jugendlichen in ehemaligen
Heimen der Landesfürsorgeerziehung
Eine Aufarbeitung der bundesweiten Heimerziehung in den
50’er und 60’er Jahren geschieht seit
etwa fünf Jahren im Petitionsausschuss des Bundestages. Dort
fordern ehemalige Heimzöglinge
aus jener Zeit ihr Recht auf Entschädigung und eine Entschuldigung
für das Unrecht, das an
ihnen begangen wurde. Insgesamt ist dies ein besonders dunkles
Kapitel westdeutscher
Geschichte und seiner Justiz- und Sozialpolitik. Was sich seinerzeit
hinter den Mauern von
staatlichen und kirchlichen Einrichtungen zugetragen hat, macht
tief betroffen. Es hat - nicht nur
nach heutigem Ermessen - nichts mit der Erziehung von Kindern
und Jugendlichen zu tun.
Mehr
lesen:
Landtag Aktuel Kiel, 17.07.2008
Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen
in ehemaligen Heimen
der Landesfürsorgeerziehung
Wolfgang Baasch:
Missstände in der Fürsorgeerziehung bundesweit
aufarbeiten
Die Dokumentation des Runden Tisches, den die Sozialministerin
mit ehemaligen so
genannten Fürsorgezöglingen einberufen hat, ist eine
beklemmende Lektüre. Zeigt sie
doch ein Thema auf, das lange Zeit mit einem Tabu belegt war,
ein Thema, bei dem
sich Menschen heute kaum noch vorstellen können, dass so
etwas in der jüngeren Geschichte
der Bundesrepublik Realität war: die Fürsorgeerziehung
der 50er bis 70er Jahre,
die eindeutig ein dunkler Fleck auch in unserer Geschichte ist.
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lesen
Parlamentarische
Geschäftsführerin
der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Monika Heinold:
"Menschenrechtsverletzungen muss man beim
Namen nennen"
Ehemalige Heimkinder der 50er und 60er Jahre haben begonnen, offen
über ihr Schicksal
zu reden: Mehr
lesen
»Fürsorge«
im Streifenhemd der Nazis
Aufenthalt im Heim Glückstadt war schlimmer als Strafvollzug
/ Insassen erheben ihre Stimme
Von Dieter Hanisch, Kiel
Heimerziehung in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik –
eine Geschichte mit dunklen Kapiteln. Interessant: Ulrike Meinhof
hat sich 1970 in dem Buch »Bambule« vor ihrer RAF-Karriere
kritisch mit dem Thema auseinandergesetzt. Aufgearbeitet wurde
es bis heute nicht. (A)
Mehr lesen: http://www.neues-deutschland.de/artikel/132471.fuersorge-im-streifenhemd-der-nazis.html
Presseinformation
Kiel, den 17.07.2008
Es gilt das gesprochene Wort
Entschließung des Landtages zur Unterbringung und Zwangsarbeit
von Kindern/Jugendlichen in ehemaligen Heimen der Landesfürsorgeerziehung
(A)
Mehr lesen: http://www.ltsh.de/presseticker/2008-07/17/17-00-26-1257/pi.txt
Landtagsrede vom 17.07.2008
zu TOP 25: Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen
in ehemaligen Heimen der Landesfürsorgeerziehung
17.07.2008
Missstände in der Fürsorgeerziehung
bundesweit aufarbeiten
Die Dokumentation des Runden Tisches, den die Sozialministerin
mit ehemaligen so genannten Fürsorgezöglingen einberufen
hat, ist eine beklemmende Lektüre. Zeigt sie doch ein Thema
auf, das lange Zeit mit einem Tabu belegt war, ein Thema, bei
dem sich Menschen heute kaum noch vorstellen können, dass
so etwas in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik Realität
war: die Fürsorgeerziehung der 50er bis 70er Jahre, die eindeutig
ein dunkler Fleck auch in unserer Geschichte ist. (A)
Mehr lesen: http://www.spd.ltsh.de/index.php?option=com_content&task=view&id=112&Itemid=123&pressid=2832&from=0
„Als
wäre der Teufel in mir“
von Christoph Lumme
In der Nachkriegszeit wurden zehntausende Kinder für schwachsinnig
erklärt und in kirchlichen Heimen sadistisch gequält.
Eins von ihnen war Monika Stey.
In vielen Einrichtungen wurde die grausame Pädagogik der
Nazi-Zeit ungebrochen fortgesetzt. Erst nach der Studentenrevolte
kam es zu Reformen. (A)
http://www.westdeutschezeitung.de/index.php?redid=269703
Heimkinder
wurden misshandelt
Jetzt hat der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) die
systematische Misshandlung von Heimkindern in seinen Einrichtungen
eingeräumt.
Außerdem solle den Betroffenen Unterstützung angeboten
werden, hieß es in einem gemeinsamen Resolutionsentwurf
von CDU, FDP und Grünen. (A)
Mehr bei:
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&key=standard_document_19358182
Künast:
Entschädigung für ehemalige Heimkinder
in der Heimerziehung der Nachkriegszeit hat es systematische Misshandlungen
von Kindern und Jugendlichen gegeben. Immer mehr Betroffene gehen
mit ihren persönlichen Leidensgeschichten an die Öffentlichkeit
und fordern eine Anerkennung des geschehenen Unrechts und eine
Entschädigung für die erlittenen Misshandlungen. (a)
ML Mona Lisa
Schwarze Pädagogik
Ein düsteres Kapitel Zeitgeschichte
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,7012054,00.html
7. Oktober 2007 um 18.00 Uhr in ML Mona Lisa
"Landesfürsorgeheim Glückstadt",
das hört sich gut an. In den 30er und 40er Jahren war es
ein nationalsozialistisches Arbeitslager. Noch bis Anfang der
70er Jahre wurden hier die Zöglinge geschlagen, gedemütigt
und gezwungen, Sträflingskleidung zu tragen. Die Jugendlichen
mussten in Steinbrüchen bis zur Erschöpfung arbeiten.
Erst jetzt brechen die Opfer ihr Schweigen, fordern Rehabilitation.
ML über ein kaum bekanntes und düsteres Kapitel deutscher
Zeitgeschichte.
Mehr
Reportage NDR
Misshandelt und ausgebeutet: Heimkinder
in den 60er-Jahren
Man wollte ihr Bestes, dafür mussten sie arbeiten, gehorchen
und oft wurden sie geschlagen. Etwa eine halbe Millionen Heimkinder
kamen in den 50er- und 60er-Jahren in solche Einrichtungen. Viele
von ihnen leiden noch heute unter den Spätfolgen. Daher wollen
sie Entschädigung - finanzieller, vor allem aber moralischer
Art. Der Petitionsausschuss des Bundestages befasst sich zurzeit
mit dem Thema. (a)
Mehr: http://www.ndrinfo.de/programm/sendungen/reportagen/heimkinder6.html
REPORT MAINZ am 17.09.2007
im Ersten:
"Drangsaliert und ausgebeutet - Ehemalige
Heimkinder klagen an"
die Sendung vom 17.09.2007 kann im Internet aufgerufen
werden:
www.reportmainz.de
Autor des Films, Thomas Josef Dauser
sagte:
"Viele Zuschriften ehemaliger Heimkinder oder weiterer Zeitzeugen
zeigen uns, wie viele Menschen betroffen waren von in weiten Teilen
demütigenden Erziehungs-Praktiken und Arbeitszwang in kirchlichen
und staatlichen Heimen. Für uns ist das Ansporn, weiter an
diesem Thema dran zu bleiben."
Mehr
PRESSEMITTEILUNG
NR. 0470 der Bundestagsfraktion
Bündnis 90/Die Grünen
Datum: 25. April 2007
Gerechtigkeit für ehemalige
Heimkinder
Zum grünen Eckpunktepapier "Gerechtigkeit
für Heimkinder" erklären Renate Künast, Fraktionsvorsitzende,
und Josef Winkler, Obmann im Petitionsausschuss:
In Heimen der 50er und 60er Jahre herrschten teilweise
katastrophale Zustände. Besonders in den sogenannten Fürsorgeheimen
hat es systematische Misshandlungen von Kindern und Jugendliche
gegeben. In vielen Heimen gab es eine vollständige Reglementierung
des Tagesablaufes und aller sozialen Kontakte, körperliche
Züchtigung war eine gängige Erziehungsmethode. Heimzöglinge
wurden teilweise zu schweren Arbeiten herangezogen und der Zugang
zu Bildung wurde ihnen verwehrt.
mehr lesen: http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/180/180456.htm
und: Eckpunktepapier
"Gerechtigkeit für Heimkinder" finden Sie unter:
http://www.gruene-bundestag.de/cms/beschluesse/dokbin/180/180420.pdf
Verlorene Jahre
Ehemalige Heimkinder weiten Forderungen aus
http://www.domradio.com/Starter_index.asp?ETyp=2
Nach Forderungen an den Staat und
die beiden großen Kirchen verlangt der "Verein ehemaliger
Heimkinder" nun auch Schadenersatz von der deutschen Industrie.
Das berichtet das Magazin FOCUS. Nach Angaben des Magazins beruhen
die Schadenersatzforderungen an Träger und Betreiber der
Heime darauf, dass "bis Ende der 70er Jahre viele Kinder
und Jugendliche" dort arbeiten mussten, anstatt in die Schule
zu gehen oder einen Beruf zu erlernen.
FOCUS berichtet auch von einem ihm vorliegenden "vertraulichen
Papier" der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Es
enthalte die Empfehlung, in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit
"moralische Verantwortung" zu übernehmen. Eine
Sprecherin der Bischofskonferenz sagte auf Anfrage der Katholischen
Nachrichten-Agentur (KNA) am Sonntag in Bonn, seit längerem
befasse sich eine Arbeitsgruppe unter Federführung des Deutschen
Caritasverbandes damit, die historische Situation in den Heimen
aufzuarbeiten. Daran beteiligt seien auch die Ordensgemeinschaften.
(a)
Damit
Heimkinder die Vergangenheit loslassen können
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1478140?_suchtag=2007-07-26
Vor 50 Jahren ist es auf der Karlshöhe noch
streng zugegangen: Geschichte des Kinderheims soll wissenschaftlich
untersucht werden
Ludwigsburg. Die Karlshöhe stellt sich der Vergangenheit:
Drei ehemalige Heimkinder wollen ihren Aufenthalt in der Ludwigsburger
Einrichtung aufarbeiten. Um deren Geschichte in den 1950er und
1960er Jahren zu untersuchen, wurde eine Projektgruppe gegründet.
Von Kathrin Haasis
Viele Jahre später hat Annelen Schünemann
alles aufgeschrieben. "Heim-Weh" nennt die 59-Jährige
ihre Biografie. (A)
Jugendhilfe zwischen
Märchenmühle und Wahnhausen
Und während die Schar der Betroffenen noch
nach Worten für das Unfassbare rang, schaufelten sich auf
dem hessischen Gut Kragenhof, Kinder und Jugendliche ihre Gräber:
Die Gräber ihrer kindlichen Vergangenheit in engen Wohnvierteln
mit überforderten und lieblosen Eltern, mit Prügeln,
Schulversagen, Diebstahl. Jetzt brach für sie hier im idyllischen
hessischen Landgut, an der Fulda, zwischen Märchenmühle
und Wahnhausen, die neue Zeit in der Jugendhilfeeinrichtung Durchboxen
e.V. mit Lothar Kannenberg an.
....Da verwundert es doch stark, wie dem Leiter
Lothar Kannenberg 2006 das Bundesverdienstkreuz vom Bundespräsidenten
verliehen werden konnte.
Mehr: http://www.antimanifest.de/ararshed.htm
ARD Stilbruch
vom 14.12.2006
Buch: "Schläge im Namen des Herrn"
http://www.rbb-online.de/_/stilbruch/beitrag_jsp/key=5183166.html
Der Autor Peter Wensierski schildert in seinem Buch
"Schläge im Namen des Herrn" das Leid ehemaliger
Heimkinder kirchlicher und staatlicher Heime. Nun hat er die Anhörung
der Betroffenen vor dem Petitionsausschuss des Bundestags organisiert...
Eingesperrt, gedemütigt, gequält. Kinder wurden misshandelt.
In Deutschland, in den 50er und 60er Jahren. Wie Marlies E. wurden
hunderttausende Kinder ins "Heim" gesteckt. Viele verließen
die Anstalten oft erst nach Jahren – als gebrochene Menschen.
Aus Scham schwiegen sie, bis heute. (A)
hz online - Rubrik 'Brennpunkt' - SWP -
12.12.2006
ERZIEHUNG / Ehemalige Heimkinder reden in
Berlin über ihr Schicksal
Die Zeit des Schweigens ist vorbei
von ELISABETH ZOLL
Nicht nur als Arbeitskräfte missbraucht -
Hoffnung auf Anerkennen der Spätfolgen
Aus Scham haben ehemalige Heimkinder lange geschwiegen. Nun bringen
sie die Zustände in staatlichen und kirchlichen Kinderheimen
in den 50er und 60er Jahren ans Licht. Unter den Folgen leiden
einstige Zöglinge noch heute.
Weiter lesen:
http://www.hz-online.de/index.php?mode=full&cat=&open=&open_u=&&minDate=&begin=0&id=265616
MISSHANDELTE HEIMKINDER
Opfer bekommen Anhörung im Bundestag
Von Peter Wensierski
Hunderttausende Kinder und Jugendliche wurden zwischen
1945 und 1975 in Heimen unter kirchlicher Obhut gequält und
misshandelt. Nun haben die Opfer eine Anhörung vor dem Bundestag
erreicht. Dort sollen Details des Missbrauchs zur Sprache kommen.
(A)
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,448152,00.html
Erziehung im Wandel
Gute Zeiten - schlechte Zeiten: Ehemalige Heimkinder erinnern
sich an evangelische Erziehungsanstalten
Ehemalige Heimkinder haben sich auf einen Aufruf der Inneren Mission
München gemeldet und von ihren Erlebnissen berichtet.
Systematische Misshandlungen gab es in den Jahren nach dem Krieg
im evangelischen Kinderheim in Feldkirchen bei München wohl
nicht - doch die Betroffenen berichten von Schlägen und Demütigungen.
Andere empfanden die Zeit im Heim als die die schönsten Jahre
ihres Lebens.
http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2006_40_01_01_pre.htm
WDR Fernsehen
Sonntag 29. Oktober 2006, 16.25 Uhr - 16.55 Uhr
Wiederholung: Dienstag 31. Oktober 2006, 11.45 Uhr - 12.15 Uhr
Die Tagesreportage mit Martin Blachmann
Redaktion: Maria Dickmeis
Ich
bin ein Heimkind
Zwei Tage nach seiner Geburt verließ ihn seine Mutter. Von
diesem Tag an lebte Johann Lambert in Heimen. Seine Erinnerungen
sind von Demütigungen geprägt. Das Schlimmste - so erinnert
er sich - war die Trennung von seinem Bruder. Sie wurde zum nicht
bewältigten Trauma.
Nach 40 Jahren entschließt sich das ehemalige
Heimkind, das Kinderheim von einst aufzusuchen. Es ist das Haus,
in dem er mit seinem Bruder lebte und vor dessen Gelände
sich sein Bruder vor elf Jahren das Leben nahm. Johann Lambert
hofft auf ein Gespräch mit seinen früheren Erziehern,
er will sich seine Verletzungen von der Seele reden.
Martin Blachmann begleitet das ehemalige Heimkind
auf seiner bewegenden Reise in die Vergangenheit.
http://www.wdr.de/tv/gottunddiewelt/vorschau/sendungen/ich_bin_ein_heimkind_291006.phtml
Caritas stellt sich
Diskussion um Heimerziehung
http://www.caritas-saarbruecken.de/10659.asp?detail=1&id=10555&area=alle&order=datum&pageNr=1
Situation ehemaliger Heimkinder
wird beleuchtet/Michael-Peter Schiltsky berichtet/Konsequenzen
für heutige Zeit
Münster (cpm). Strafe statt Pädagogik oder intensive
Arbeitseinsätze sind Vorwürfe, die verstärkt in
den letzten Monaten gegen die Heimerziehung in den 50er Jahren
erhoben werden. Die Caritas in der Diözese Münster will
sich der Diskussion stellen und hat deshalb mit Michael-Peter
Schiltsky einen Betroffenen eingeladen, der in einer Diskussionsveranstaltung
am 25. September um 17 Uhr im Fortbildungszentrum des Diözesancaritasverbandes
am Kardinal-von-Galen-Ring 45 über die Heimerziehung in den
50iger Jahren berichten und Schlussfolgerungen daraus für
die heutige Zeit aufzeigen wird. Nach dem Vortrag soll sich eine
Diskussion anschließen. Eingeladen sind neben Mitarbeitern
aus der Heimerziehung auch interessierte Bürger. Eine Anmeldung
ist telefonisch bis zum 22. September erforderlich unter 0251-8901-214.
65/2006 18. September 2006
Schulschwänzer
ins Heim
Ins geschlossene Heim in der Feuerbergstraße will der Senat
jetzt auch nicht-kriminelle Kinder stecken, die auf die schiefe
Bahn zu geraten drohen. So will Staatsrat Wersich die zwölf
Plätze füllen
Von KAIJA KUTTER
Sein Rettungskonzept für das Skandal-Heim an der Feuerbergstraße
hat gestern der Senat vorgestellt. Das erste geschlossene Heim,
das Hamburg im Jahr 2003 nach 20 Jahren einrichtete, sei mit seinen
18 Plätzen "überdimensioniert", sagte Dietrich
Wersich, Staatsrat in der Sozialbehörde. Als Konsequenz will
er die Schwelle für die Einweisung herunter setzen und dort
auch Kinder und Jugendliche einweisen lassen, die nicht durch
kriminelle Handlungen auffallen. Außerdem können künftig
nicht mehr nur das eigens dafür geschaffene "Familieninterventionsteam",
sondern auch alle sieben Jugendämter der Bezirke eine Einweisung
beantragen.
taz Nord vom 29.8.2006
http://www.taz.de/pt/2006/08/29/a0270.1/text
(A)
Prügel vor der
Predigt
Im Deutschlandfunk am 25.08.2006 • 19:15 Uhr:
http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/dossier/517307/
Heimkinder im Westdeutschland der 50er und 60er Jahre
Von Daniela Schmidt und Otto Langels
Zwischen 1950 und 1970 gab es in der Bundesrepublik 3000 Heime,
80 Prozent davon in kirchlicher Hand. Mehr als eine halbe Million
Kinder und Jugendliche wurden dort in dieser Zeit erzogen.
Die Folgen tragen die Betroffenen bis heute mit
sich herum: Therapeuten beobachten Angstzustände, Panikattacken,
Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Bindungsunfähigkeit
bei Erwachsenen, die ihre Kindheit und Jugend in Heimen verbracht
haben. Warum reden sie erst jetzt, 40, 50 Jahre später, über
ihre Erfahrungen? Und wie verhalten sich Kirchen, Diakonie, Caritas,
Landeswohlfahrtsverband in dieser Diskussion? Sind sie bereit,
sich zu entschuldigen, die Heimkinder für die damals unentgeltlich
geleistete Arbeit entschädigen? (A)
Unter der Knechtschaft
Jesu Christi
Aus Ausgabe 07/06 | Kultur http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=13262&CategoryID=80
Von Reinhard Mohr
Erstmals arbeitet ein Buch all das auf, was kirchliche Kinderheime
im Nachkriegsdeutschland als Erziehung deuteten. Nach der Lektüre
segnet man jede antiautoritäre Revolte ab.
Die fünfziger Jahre in Deutschland waren Jahre des Wiederaufbaus
nach dem grossen Krieg. Noch heute strahlt diese Ära im retrospektiven
Glanz von Neuanfang und wiedergefundenem Lebensglück. Die
ersten VW Käfer rollten, in rein touristischer Absicht, über
die Alpen, und zwischen dem Wegräumen von Trümmern und
dem Neubau von Fabriken wurden Filme gedreht, die das Herz des
Volkes erwärmten. Sie hiessen «Schwarzwaldmädel»,
«Grün ist die Heide» oder «Sissi, Schicksalsjahre
einer Kaiserin». Cornelia Froboess sang «Pack die
Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein...». Das deutsche
Wirtschaftswunder erschien als – zugegeben: etwas spiessige
– Renaissance der goldenen zwanziger Jahre. (A)
Radio Vatikan Deutschland:
Schläge im Namen des Herrn?
http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=82630
„Schläge im Namen des Herrn“ – so lautet
der provokante Titel eines Buchs des Spiegelredakteurs Peter Wenierwski.
Es geht um kirchliche Kinderheime in den 50ern und 60er Jahren
– zahlreiche Kinder sollen dort mißhandelt, gequält
und ausgebeutet worden sein. Wir gehen davon aus, dass die allermeisten
Heime gut gearbeitet und daher große Verdienste haben dass
es aber leider eben auch Mißstände gab, die wir nicht
verschwiegen wollen. (A)
Die ehemaligen Heimkinder
leiden noch heute
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/rhein-main/objekt.php3?artikel_id=2414344
Tagung zur Geschichte des Heims im Idsteiner
Kalmenhof / LWV sichert Betroffenen Unterstützung zu
Vom 10.06.2006
IDSTEIN Erschütternde Berichte über die "Erziehungspraxis"
im Idsteiner Kalmenhof standen im Mittelpunkt einer Fachtagung
mit dem Thema "Aus der Geschichte lernen - die Heimerziehung
in den 50er und 60er Jahren, die Heimkampagne und die Heimreform"
.
Von Katharina Munsch
Der LWV hatte sich bei den einstigen Bewohnern ihrer Einrichtungen
für die erlittenen körperlichen wie auch psychischen
Demütigungen und Schmerzen entschuldigt. "Wir stellen
uns unserer Verantwortung", sagte auch Evelin Schönhut-Keil,
die Erste Beigeordnete des LWV. Die aktuelle Tagung bedeute an
dieser Stelle keinen Endpunkt, sondern markiere im Gegenteil einen
Beginn. Der LWV werde den ehemaligen Heimkindern bei der Aufarbeitung
des Erlebten zur Seite stehen.
"Bisher gibt es aber keine spezielle Anlaufstelle für
ehemalige Heimbewohner", kritisierte mit Blick auf dieses
Angebot Michael-Peter Schiltsky vom Verein der ehemaligen Heimkinder.
Eine solche Einrichtung müsse aber dringend her, da zahlreiche
der "Ehemaligen" bis heute mit Obdachlosigkeit oder
Suchtkrankheiten zu kämpfen hätten, die oftmals direkt
aus den jeweiligen, traumatischen Erfahrungen herrührten.
"Was damals geschehen ist, war keine schlichte Körper-
sondern eine schwer wiegende Menschenrechtsverletzung", bekräftigte
er. (A)
„Gemeinsam aus
der Geschichte lernen“ – 260
Teilnehmer bei Tagung zur Heimerziehung in den Nachkriegsjahrzehnten
09. Juni 2006
http://www.lwv-hessen.de/webcom/show_article_presse.php/_c-255/_nr-322/i.html
Kassel/Idstein (lwv): Um gemeinsam aus der Geschichte zu lernen,
haben sich heute rund 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer
Tagung in Idstein getroffen, die sich ganz der Aufarbeitung der
Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren widmete. (A)
Unbarmherzige Schwestern
und Brüder
Im Schweizer Radio Hören
http://www.drs.ch/drsonline/gbgateinvoker.cfm?gbAction=r04popupDisplay&ObjectID=99A71564-0187-4A8B-8FFE67ADC959D30B
Zwischen 1950 und 1970 gab es in der Bundesrepublik Deutschland
3000 Fürsorgeheime, die grosse Mehrheit davon war in kirchlicher
Hand. Mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche wurde
dort in dieser Zeit erzogen, gezüchtigt - und häufig
brutal geprügelt, sexuell missbraucht, gequält, eingesperrt,
ausgebeutet.
Dies alles geschah im Namen der christlichen Nächstenliebe
und Barmherzigkeit. Viele der Heimkinder leiden bis heute unter
den Folgen der körperlichen und seelischen Misshandlungen.
FOCUS: Ehemalige Heimkinder
fordern Entschädigung
http://focus.msn.de/magazin/magazin/kurzfassungen/meldung/xy_aid_21865.html
Bis in die 70er-Jahre hinein seien 500.000 bis eine Million Kinder
und Jugendliche in vielen Heimen „menschenverachtenden Praktiken“
ausgesetzt gewesen, ....
Die auf Schadensersatzansprüche spezialisierten Rechtsanwälte
bieten „Verhandlungen über eine Entschädigungslösung“
an. Sie verlangen Geld für erlittene Qualen und psychologische
Behandlungen, historische Aufarbeitung, eine nachträgliche
Bezahlung sowie sozialversicherungsrechtliche Anerkennung der
damals unentgeltlich geleisteten Arbeit.
Ein
Trauma, das man sein Leben lang behält
Von Christian-A. Thiel
Hamburger Abendblatt. http://www.abendblatt.de/daten/2006/06/03/570011.html
Hunderttausende Kinder wurden nach dem Krieg in kirchlichen und
staatlichen Heimen mißhandelt. Erst jetzt, viele Jahre später,
wird die düstere Geschichte der deutschen Heimkinder aufgearbeitet.
(A)
Fachtagung zur Heimerziehung mit Spiegel-Redakteur
Peter Wensierski
VON CHRISTINE HARTLIEB
http://www.diakonie-pbhx.de/info/aktuell/20060529.html
PADERBORN - "In den endlosen Stunden in der
kalten und dämmrigen Dachkammer hatte ich zum ersten Mal
Selbstmordgedanken", berichtet Marion Zagermann. Marion war
von 1965 bis 1970 im Kinderheim der Diakonissen vom Zionsberg,
der heutigen "Kindervilla Scherfede". Dem Spiegel-Redakteur
Peter Wensierski erzählte sie ihre Leidensgeschichte, berichtete
von körperlicher Gewalt, Ruhigstellung mit Valium, Baden
zwischen Blutegeln in der Diemel und tagelangem Zellenarrest im
Dunkeln. Nachzulesen sind ihre Erinnerungen im kürzlich erschienenen
Buch "Schläge im Namen des Herrn". (A)
Heimerziehung im Blick
Fachtagung in Idstein: LWV arbeitet ein schwieriges Thema auf.
Vom 31.05.2006
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/objekt_i.php3?artikel_id=2402531
IDSTEIN "Aus der Geschichte lernen
- Die Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren, die Heimkampagne
und die Heimreform" ist Thema einer Tagung des Landeswohlfahrtsverbandes
am 9. Juni in der Idsteiner Stadthalle.
Einen weiteren Beitrag zur Aufarbeitung der damaligen Erziehungspraxis
in den Heimen soll die Tagung in Idstein am 9. Juni leisten -
und dies mit einem Blick nach vorne verbinden. Über 230 Teilnehmer
haben sich bereits angemeldet. Die Tagung beginnt an diesem Tag
um 10.30 Uhr. Bis 15.30 Uhr stehen Vorträge und eine Abschlussdiskussion
auf dem umfangreichen Programm. (A)
„Schlimmste
Zeit meines Lebens"
Ehemaliges Heimkind wirft dem Wittekindshof Misshandlungen in
der Nachkriegszeit vor
VON WIEBKE JOHANNING
http://www.nw-news.de/nw/lokale_news/bad_oeynhausen/bad_oeynhausen/?sid=38b86018c3c60d24cb45fbe1d85433bf&index_page=2
"Nachts, wenn es dunkel war, kamen die Erwachsenen in unseren
Schlafraum. Wir wussten es alle, aber wir haben nicht darüber
gesprochen, weil wir uns geschämt haben." Sexueller
Missbrauch, Schläge, Misshandlungen - die Erlebnisse von
denen Klaus Linnenbrügger berichtet, waren in vielen Jugendheimen
der BRD in den 50er und 60er Jahren bittere Realität. (A)
Eine
offene Diskussion
"Beispiel für pädagogische Fehler"
Kinder- und Jugendhilfe St. Johannisstift setzt sich mit Historie
der Heimerziehung auseinander. (A)
http://www.nw-news.de/nw/lokale_news/warburg/warburg/?client=nw&cnt=906078&src=314949
Manuskript
zur
Sendung
Die schlimmste Zeit meines Lebens - ehemalige Heimkinder erinnern
sich
Bayern 2Radio
/ Dienstag, 9. Mai 2006, 10.03 Uhr / Notizbuch /
http://www.juraforum.de/jura/news/news/p/1/id/86554/f/109/
München (ots) - Ihre Kindheit im Heim verschweigen viele
Erwachsene aus Scham und weil sie nicht die Kraft haben, sich
den Erinnerungen zu stellen. Viele haben in der Zeit nach dem
zweiten Weltkrieg schlimme Erfahrungen gemacht. Manche mussten
oft stundenlang in der Ecke stehen. Man schlug ihnen den Kopf
gegen die Wand und ließ sie Berge von Kartoffeln schälen.
Einige Kinder, die in den Jahrzehnten nach dem Krieg in einem
der meist kirchlichen Heime leben mussten, waren nicht nur körperlichen
Torturen ausgesetzt, sondern auch Psychoterror, den die Erzieher
auf sie ausübten und der viele traumatisierte. Denn die verwaisten
oder abgeschobenen Buben und Mädchen wurden konsequent erniedrigt
und gegängelt. Nur wenige erlebten auch schöne Zeiten
im Heim. Ausgelöst durch das Buch "Schläge im Namen
des Herrn" von Peter Wensierski wagen sich nun Menschen,
sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen. Im Notizbuch
erzählen einige von ihnen, was wirklich in den Heimen geschah.
Das Notizbuch im Internet: www.br-online.de/notizbuch
Originaltext: BR Bayerischer Rundfunk Digitale Pressemappe:
http://presseportal.de/story.htx?firmaid=7560 Pressemappe via
RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_7560.rss2
Kontakt: BR Bayerischer Rundfunk Pressestelle Telefon:
089 / 5900 2176
Die
Innere Mission München sucht ehemalige Heimkinder,
die über Umstände und Erziehungsmethoden aus der Zeit
nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 70er Jahre hinein berichten
können, nachdem in der letzten Zeit schwere Vorwürfe
gegen Betreiber kirchlicher Heime laut geworden sind.
In den 50er, 60er und 70er Jahren seien zahllose Kinder und Jugendliche
mit brutalsten Erziehungsmethoden systematisch gedemütigt
und als billige Arbeitskräfte ausgenutzt worden. Angeblich
seien in diesen Jahren mehrere Millionen Kinder quasi schutzlos
ihren vermeintlichen Betreuern – Nonnen, Kirchenmännern
und Diakonen – ausgeliefert gewesen.
Bei der Inneren Mission München sind keine Vorfälle
dieser Art aus den Heimen in Pasing, Lochhausen (zwischenzeitlich
geschlossen) und Feldkirchen bekannt. (A)
Gestohlene
Kindheit
Am 04.25. 2006 reichte Peter Lindborg im kinderfreundlichen Schweden
eine Schadenersatz gegen Schwedens Kinderheime ein.
Landeswohlfahrtsverband
Hessen
Thema Ehemalige Heimkinder
Zusammenfassung und Links
Das
Mädchenerziehungsheim "Fuldatal"
... Im Hauptgebäude (dem Mittelschiff der Klosterkirche)
erfolgte ein Umbau der oberen beiden Etagen in kleinere Zimmer
für die Mädchen. Außerdem wurden am Ende jeder
Etage zwei "Beruhigungszellen" eingerichtet. Der Saal
im ersten Stock diente als Veranstaltungsraum. Die Eisengitter
an den noch erhaltenen Gebäuden wurden größtenteils
entfernt und durch speziell gesicherte Fenster ersetzt.
Pressemitteilungen vom 8. März.
2006
Gedenkstätte
Breitenau um die Heimerziehung in der Nachkriegszeit erweitern.
Den Opfern jetzt helfen.
Noch heute sind viele Menschen davon gezeichnet. Menschen die
als Kinder Zwangsarbeit verrichten mussten, denen medizinische
Versorgung weitgehend vorenthalten wurden, die erniedrigt und
gedemütigt, misshandelt und missbraucht wurden.
SPD Andreas Kuhnert
http://www.andreas-kuhnert.de/article.php?nr=750
Veröffentlicht am 17.03.2006
"Du
gräbst jetzt dein Grab!"
Nachts wird das neunjährige Mädchen im katholischen
Kinderheim in Eschweiler von der Nonne der "Armen Dienstmägde
Jesu Christi" geweckt. Gehorsam gewohnt, wagt die Kleine
nicht, nach dem Grund zu fragen. Sie muss Anorak und Gummistiefel
über den Schlafanzug ziehn. Dann wird sie in den Garten unter
einen Apfelbaum geführt.
“Rheingold”, ein Forummitglied
äußert sich über den Spiegel Artikel:
http://www.spiegel.de/unispiegel/sc...,408758,00.html
Eine Antwort darauf war: „Die
Toleranz der Deutschen wird wieder einmal als Schwäche erkannt
und schamlos ausgenutzt.
Diese "armen benachteiligten Jugendliche" verstehen
nur eine Sprache, die der Gewalt. Das einzige vernünftige
Mittel in Bezug auf diese Rabauken wäre ein Erziehungheim.
Das würde wirken.
Doch im Grunde sollte man die ganze Familie gleich abschieben,
dennn die Eltern sind für das Verhalten ihrer Kinder verantwortlich
zu machen. Fehlende Deutschkenntnisse und ein katastrophales Benehmen
disqualifizieren sie für diese Gesellschaft. “
Link zu diesem Forum: http://www.politikforum.de/forum/showthread.php?s=&postid=4252681
ERZIEHUNG
/ In einem Buch schildern Heimkinder aus den 50er und 60er Jahren
ihr Leiden von damals
Die dunkle Seite der Barmherzigkeit
Zwangsarbeit und drastische Strafen waren weit verbreitet - Kirchliche
Träger sind bereit zur Aufarbeitung
Laute Musik, kesse Kleidung oder die Lust am Tanz - manch Jugendlichen
brachte das ins Heim. Unter dem Deckmantel der Barmherzigkeit
wurden junge Menschen malträtiert, bis in die 70er Jahre.
Ehemalige Heimkinder brechen jetzt das Schweigen. Ein Buch erzählt
davon.
HZ-Online
Rubrik 'Brennpunkt' - SWP - 07.04.2006
Entschuldigung
bei Heimkindern
Landeswohlfahrtsverband spricht "tiefstes
Bedauern" über Gewalt in Erziehungsanstalten der Nachkriegszeit
aus
Der Landeswohlfahrtsverband LWV will ehemaligen
Heimkindern bei ihrem Kampf um Anerkennung und Unterstützung
helfen. Das hat die Verbandsversammlung am Mittwoch einstimmig
beschlossen. In manchen Erziehungsanstalten wurden bis in die
70er Jahre hinein Kinder misshandelt.
5. April 2006, 19:31, NZZ Online
Misshandlungen
in spanischem Heim
Schweizer Jugendliche betroffen
Die drei von der spanischen Polizei festgenommenen Erzieher, welche
mehrere Minderjährige aus der Schweiz misshandelt haben sollen,
sind wieder auf freiem Fuss.
(sda) Die Erzieher, darunter ein Schweizer, müssen sich weiterhin
der zuständigen spanischen Justizbehörden zur Verfügung
halten, wie Lars Knuchel vom Eidgenössischen Departement
für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Mittwoch mitteilte.
LWV
- Aus der Geschichte lernen.
Idstein (kobinet) Mit einer Tagung über die Heimerziehung
in den 50er und 60er Jahren am 9. Juni im Sternensaal des Sozialpädagogischen
Zentrums Kalmenhof in Idstein in Hessen soll dazu beigetragen
werden, dass aus den damaligen Zuständen gelernt wird.
Stellungnahme der
bayerischen Diakonie zu
Veröffentlichungen zur Heimerziehung in den
fünfziger und sechziger Jahren
1.) In verschiedenen Veröffentlichungen ist in den vergangenen
Jahren
über Missstände in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
im
Raum von Kirche und Diakonie während der fünfziger und
sechziger
Jahre, berichtet worden. Auch die Diakonie in Bayern setzt sich
seit
längerem mit diesen Vorgängen auseinander, die wir weder
verharmlosen noch schwarz-weiß malen wollen oder dürfen.
Zur
Stellungnahme
NDR Kulturjournal
Sendung am 20. März 2006- um 22:30
Schläge
statt Segen - Heimkinder in Deutschland
Bis in die siebziger Jahre hinein wurden mehr als eine
halbe Million Kinder in kirchlichen und staatlichen Heimen schwer
misshandelt. Viele leiden noch heute unter dem Erlebten, verschweigen
diesen Teil ihres Lebens aber aus Scham - selbst gegenüber
Angehörigen.
Auch als Video am interent: http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,OID2133414_VID2405622,00.html
Ich
will, dass sich der Orden entschuldigt
Neun Geschwister hatte Carola Koszinoffski, und alle bis auf einen
landeten in dem Eschweiler Heim. Auch Carola Koszinoffski hat
einiges mitgemacht in ihrem Leben - nicht nur im Heim. Mit 39
Jahren wurde sie erwerbsunfähig, Ärzte attestieren ihr
unter anderem «Panikattacken mit Todesangst» und «zunehmenden
sozialen Rückzug».
Zum Artikel: http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?id=671663&_wo=Suchen:Archivsuche&_wobild=menue_suchen.gif&template=detail_standard
Sonntagsblatt
Innere Mission sucht ehemalige Heimkinder aus den 50er- bis 70er-Jahren
Schläge im Namen des Herrn? Ausgabe: 12 - vom: 19.03.2006
Ein Buchautor hatte jüngst schwere Vorwürfe gegen Betreiber
kirchlicher Heime erhoben. IM-Geschäftsführer Günther
Bauer: »Momentan ist da in der Geschichte ein großer
weißer Fleck. Wir wollen herausfinden, ob solche
Vorfälle möglicherweise auch in unseren Heimen passiert
sind.
Bei der Inneren Mission München sind keine Vorfälle
dieser Art aus den Heimen in Pasing, Lochhausen und Feldkirchen
bekannt.
Zum Artikel:
http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2006_12_muc_16_01.htm
Von
Schwestern brutal geschlagen
Donnerstag, 16. März 2006, Grenzland Nachrichten
„Ich bin ein ehemaliges Kinderdorfkind“,
schreibt dort eine Frau aus Gelsenkirchen, „ich war bei
Schwester Ludgera im Sternenhaus und hatte eine schöne Kindheit,
die ich nie missen möchte.“
Beckers erhebt gegenüber den Schwestern schwere Vorwürfe.
„Die Schwestern schlugen zu“, erinnert er sich: „Die
Gruppenschwester war von der radikalen Sorte, die Oberin schlug
sogar besonders gerne zu.“ Prügel sei an der Tagesordnung
gewesen, die Erziehungsmethoden fragwürdig.
Zum
Artikel
Wie
die Zucht, so die Frucht
Taz Magazin vom 11.3.2006
Der Krebs Kranke Dietmar Krone möchte von der schlimmsten
Zeit seines Lebens erzählen, solange er noch kann. Er wurde
geschlagen und bespuckt, eingesperrt und zur Zwangsarbeit gezwungen.
Dietmar Krone kam wegen Verwahrung. in eine Erziehungsanstalt
bis zum 21. Lebensjahr. Er war Homosexuell. Die hat den Homo-Paragraf
175, aus der Nazi-Zeit nahtlos übernommen. Die Menschenrechtsverletzungen
in der frühen Bundesrepublik reichten wie über die Adenauer-Zeit
zeit hinaus.
Fußball spielen interessierte Dietmar Krone
nicht. Doch die Großmutter starb früh, und die Mutter,
eine ehemalige BDM-Führerin, allein erziehend nach dem Tod
des Vaters, hatte außer Prügeln nur einen Kommentar
für ihn übrig, "So was wie dich hätte man
früher in der Latrine ersäuft." (A)
Zum Artikel: http://www.taz.de/pt/2006/03/11/a0063.1/text.ges,1
Die
Heimerziehung in den 5Oer und 6Oer Jahren,
die Heimkampagne und die Heimreform
eine Veranstaltung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen
mit der Internationalen Geselschaft für erzieherische Hilfen
(IGfH)
und dem SPIEGEL-Buchverlag bel DVA
am 9. Juni 2006
10.00 - 16.00 Uhr
mehr
details
Diakoniechef:
Missstände in Nachkriegs-Heimen werden aufgearbeitet
Bethel untersucht Verhältnisse in Einrichtung Freistatt
Frankfurt a.M./Bielefeld (epd). Mit einer unabhängigen
Studie will die Diakonie die Missstände in Kinderheimen während
der Nachkriegszeit untersuchen lassen. "Wir wollen nichts
beschönigen, verharmlosen oder ungeschehen machen",
sagte der Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD), Jürgen Gohde, der "Frankfurter
Rundschau" (Dienstagsausgabe). Auch die Verhältnisse
in der Bethel-Einrichtung Diakonie Freistatt bei Diepholz in Niedersachsen
nach 1945 sollen wissenschaftlich aufgearbeitet werden. (A)
Zum Artikel: http://www.epd.de/nachrichten/nachrichten_index_40239.html
Die Welt
Do 9. März 2006
Ehemalige
Heimkinder fordern Wiedergutmachung
Berlin - Ehemalige Heimkinder aus katholischen Einrichtungen haben
die Deutsche Bischofskonferenz zur Aufarbeitung der dort bis in
die 70er Jahre üblichen Erziehungspraxis aufgefordert. "Geben
Sie den ehemaligen Heimkindern ihre Würde zurück!",
wandte sich der Verein ehemaliger Heimkinder (Vehev) an den Konferenz-Vorsitzenden
Kardinal Karl Lehmann.
zum Artikel: http://www.welt.de/data/2006/03/07/856249.html
Radio
Vatikan
(kna 06.03.06 hr) 07/03/2006 16.35.09
Deutschland: Ex-Heimkinder stellen Forderungen
an Bischöfe
Ehemalige Heimkinder aus katholischen Einrichtungen haben die
Deutsche Bischofskonferenz zur Aufarbeitung der dort bis in die
70er Jahre üblichen Erziehungspraxis aufgefordert. «Geben
Sie den ehemaligen Heimkindern ihre Würde zurück!»,
(A)
zum Artikel: http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=69228
Social
Times
08.03.2006
Heimerziehung als "größtes Unrecht der
Nachkriegszeit" kritisiert
Kassel (epd). Der Buchautor Peter Wensierski hat
scharfe Kritik an den staatlichen und kirchlichen Trägern
von Kinderheimen in der Nachkriegszeit geäußert. Das
Schicksal zahlreicher Heimkinder in den Jahren 1953 bis 1973 sei
«das größte Unrecht an Menschen, das nach dem
Krieg in Deutschland begangen wurde». (A)
zum Artikel: http://www.socialtimes.de/nachricht.php?nachricht_id=7288&newsrubrik_id=6
Frankfurther Rundschau 7.3.06
Verband entschuldigt sich für Gewalt in Heimen
Landeswohlfahrsverband will Misshandlungen aufarbeiten,
sagt aber nichts zu Schadenersatz / Neues Buch schildert Vorfälle
aus den 50er Jahren
Bis in die 70er Jahre hinein wurde Kindern und Jugendlichen
in Heimen des Landeswohlfahrtsverbands Hessen Gewalt angetan.
Mehrere Parteien fordern jetzt eine Entschuldigung. Viele der
einstigen Heimkinder leben am Rande der Gesellschaft. (A)
Voller Artikel: http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt_und_hessen/?cnt=820841&
Jugendliche
zur Arbeit geprügelt
Jugendfürsorge: Der Leiter der Diakonie Freistatt,
Wolfgang Tereick, nimmt Stellung zu Vorwürfen
Freistatt war zur fraglichen Zeit ein Fürsorgeerziehungsheim
- für viele straffällig gewordene Jugendliche eine Alternative
zum Zuchthaus. Tereick weiß aus den Akten, dass zumindest
in einem Fall ein jugendlicher Mörder eingewiesen wurde.
"Aber es gab auch Jungen, die wegen Lappalien angezeigt und
eingesperrt wurden - weil es die Nachbarn ärgerte, dass sie
die falsche Musik hörten oder mit einem Mädchen unterwegs
waren." Eine objektive Überprüfung der Vorwürfe
habe es nicht gegeben. "Die Mühe hat man sich weder
in Freistatt noch in der Justiz gemacht", weiß Tereick.
zum Artikel: http://www.unsere-kirche.de/index_343.html
Im Fernsehen:
Dienstag,
7.3. im HR-Fernsehen “Hauptsache Kultur” um 22.15
und Donnerstag, 9.3. im WDR-Fernsehen
“west.art” um 22.30
Landeswohlfahrtsverband will sich für das Unrecht an Heimkindern
entschuldigen..
Schläge im Namen des Herrn - Ein Buch deckt auf, wie Kinder
in deutschen Heimen misshandelt wurden.
Unrecht
an Heimkindern soll Thema werden
03.03.2006
Kassel (kobinet) Anlässlich der Enthüllungen über
die Misshandlungen von Heimkindern, die aktuell in dem Buch "Schläge
im Namen des Herrn" von Peter Wensierski aufgedeckt wurden,
bekennen sich die LWV-Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die
Grünen und FDP zu der Verantwortung des Landeswohlfahrtsverbandes
Hessen (LWV), der in dieser Zeit unter anderem Heime in Biedenkopf,
Wabern, Guxhagen und Idstein betrieben hat.
Artikel lesen: http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,10984/ticket,g_a_s_t
Unrecht
an Heimkindern
Vom 04.03.2006 Idsteiner Zeitung
Das Heimkindern geschehene Unrecht soll Thema im Landeswohlfahrtsverband
Hessen werden.
Anlässlich von Schilderungen über Misshandlungen
von Heimkindern, die aktuell in dem Buch "Schläge im
Namen des Herrn" von Peter Wensierski dargestellt wurden,
bekennen sich die Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen
und FDP zu der Verantwortung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen,
der in dieser Zeit unter anderem Heime in Biedenkopf, Wabern,
Guxhagen und Idstein betrieben hat.
mehr darueber: http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=2288156
Landeswohlfahrtsverband
Heimkinder
wurden misshandelt
Immer wieder wurde die Demütigung und Misshandlung von Kindern
und Jugendlichen in Heimen angeprangert. Jetzt hat der Landeswohlfahrtsverband
Hessen (LWV) die systematische Misshandlung von Heimkindern in
seinen Einrichtungen eingeräumt.
Unbarmherzige
Schwestern
Bis in die siebziger Jahre wurden in bundesdeutschen Heimen
Kinder mißhandelt und ausgebeutet. Viele Opfer schweigen
bis heute aus Scham
von Ulrich Baron
Wenn der Insasse K71 des Idsteiner Kalmenhofs den Befehl "Lappen,
Eimer, Schrubber! Mitkommen!" hörte, wußte er,
daß wieder Blut geflossen war: "Manchmal mußte
er eine Bürste mitnehmen. Wenn die Wände oder Möbel
blutverschmiert waren, weil die Kinder mit dem Kopf dagegen geflogen
waren."
Artikel bei "Die Welt" lesen: http://www.welt.de/data/2006/02/27/852145.html
Diakonie
bedauert Geschehnisse zutiefst
In den evangelisch getragenen Heimen habe es Missstände
und Fehler gegeben, räumt Diakonie-Präsident Pfarrer
Dr. h.c. Jürgen Gohde gegenüber EKiR.de ein. „Dazu
stehen wir.“ Außerdem bekennt Gohde: "Mir tun
die Folgen für jeden einzelnen Menschen leid.""So
etwas kann man nicht wieder gutmachen", so Scheffler-Borngässer.
Aber die kreuznacher diakonie werde mit Missständen in der
Vergangenheit offensiv umgehen.
Mehr drueber: http://www.ekir.de/ekir/ekir_38832.asp
Willkommen
bei den unbarmherzigen Schwestern
Der Spiegel:
Es ist ein dunkles Kapitel der Nachkriegsgeschichte: In der jungen
Bundesrepublik wurden Tausende Heimkinder von unbarmherzigen Erziehern
misshandelt. Zwei der ehemaligen Heimkinder wollen jetzt über
ihre Erlebnisse sprechen - im SPIEGEL-ONLINE-Chat von 13 bis 14
Uhr. 21. Februar 2006
Sollte der Artikel nicht mehr im Internet sein, bitte schreiben
Sie uns.
Ehemalige
Heimkinder und ihr heutiges Trauma
von Sieglinde W. Alexander
Zum ersten mal kommt ans Tageslicht, wie nach dem
zweiten Weltkrieg, bis in die jüngste Vergangenheit, die
Würde, Psyche und Rechte eines Kindes und dessen Zukunft
systematisch zerstört wurden.
Ende
der Suche
Nach fast 40 Jahren habe ich meine Freundin aus
dem Mädchenheim Weiher gefunden. Endlich habe ich eine Zeugin
für meine Geschichte.
"Heimerziehung:
Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und Lust im Namen Gottes"
von Alexander Alexander Markus Homes
erscheint im März im PABST SCIENCE PUBLISHERS VERLAG (ISBN
3-89967-285-2)
Es waren insbesondere Nonnen – nicht alle –, die,
wie zahlreiche Betroffenenberichte in diesem Buch aufzeigen, im
Namen Gottes Heimkinder prügelten, malträtierten, quälten,
erniedrigten und entwürdigten, um ihnen Disziplin, Gehorsam,
Fleiß, Sauberkeit, Unterordnung und den Glauben an ihren
Gott aufzuzwingen. Die „Bräute Jesu Christi“
gehörten Schwestern-Orden an wie beispielsweise der „Ordensgemeinschaft
der Armen Dienstmägde Jesu Christi“ in Dernbach, dem
„Orden der Hedwigschwestern“ in Berlin und dem „Paderborner
Vincentinerinnen-Orden“.
Mehr
über das Buch lesen
"Prügel
Im Namen Gottes"
Sendung Frontal21 im ZDF als video clip im Interent anschauen.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/15/0,4070,3892495-6-wm_modem,00.html
Unter der Knechtschaft
Jesu Christi
Von Reinhard Mohr
Erstmals arbeitet ein Buch all das auf, was kirchliche
Kinderheime im Nachkriegsdeutschland als Erziehung deuteten. Nach
der Lektüre segnet man jede antiautoritäre Revolte ab
Mehr darüber bei: Die Weltwoche
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=13262&CategoryID=80
Misshandelte Zukunft
von Harry Graeber
Als der Autor nach annähernd vierzehn Jahren aus der allumfassenden
staatlichen Fürsorge als Sozialwaise entlassen wurde, fühlte
er sich so, als würde er gerade erst das Licht der Welt erblicken.
Ängstlich und unsicher tastete er sich in die Welt der Erwachsenen
und war dabei voller Fragen.
Mehr darueber: http://www.misshandelte-zukunft.de/startseite.htm
HEIMKINDER-SCHICKSALE
"Es tut mir leid"
Tausende Kinder durchlitten in den fünfziger und
sechziger Jahren die Schrecken staatlicher und kirchlicher Heimerziehung.
Im Interview mit dem SPIEGEL fordert der Präsident der deutschen
Caritas, Peter Neher, einen offeneren Umgang mit einem dunklen
Kapitel deutscher Geschichte.
Artikel im Spiegel lesen: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,400695,00.html
Sollte der Artikel nicht mehr im Internet sein,
bitte schreiben
Sie uns.
HEIMKINDER-SCHICKSALE
"Wie geprügelte
Hunde"
Von Peter Wensierski
Sie wurden geschlagen, erniedrigt und eingesperrt. Unter oft unvorstellbaren
Bedingungen wuchsen in den fünfziger und sechziger Jahre
Hunderttausende Kinder und Jugendliche in kirchlichen Heimen auf.
"Wir waren Zwangsarbeiter", sagen sie heute. Ein dunkles
Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte.
Artikel im Spiegel lesen:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,400215,00.html
Sollte der Artikel nicht mehr im Internet sein,
bitte schreiben
Sie uns.
Das
Leid der frühen Jahre
Hunderttausende von Kindern wurden in Heimen der jungen
Bundesrepublik misshandelt.
Die größte Verantwortung trifft die Kirche
Von Peter Wensierski
DIE ZEIT 09.02.2006 Nr.7
http://www.zeit.de/2006/07/Heimkinder?page=1
Sollte der Artikel nicht mehr im Internet sein,
bitte schreiben
Sie uns.
Reflectionen
zu: Frontal 21 - „Prügel im Namen Gottes“
von Sieglinde W. Alexander
nächste Sendung: 21.02.06 um 21:00 Uhr
Teufel
in Nonnentracht
KONTINUITäTEN
Das Schicksal des Paul Brune und die Anstaltspsychiatrie
nach 1945
Die bis 1945 durchgeführten Tötungen von
alten, kranken, behinderten und anderen für "lebensunwert"
erklärten Menschen durch die NS- Psychiatrie sind mittlerweile
fast lückenlos dokumentiert. Dass die mit der Politik der
"Ausmerzung" verbundene Ideologie des Rassenwahns auch
in den psychiatrischen Einrichtungen in den frühen Jahren
der Bundesrepublik aufrechterhalten wurde, ist ebenfalls belegt
und wird als Sachverhalt häufig unter dem abstrakten Begriff
der personellen und strukturellen "Kontinuitäten"
gefasst. Was sich dahinter verbirgt, deckten Robert Krieg und
Monika Nolte in ihrem aktuellen Film "Lebensunwert"
beispielhaft auf.
Lesen Sie den ganzen Artikel: "FREITAG"
http://www.freitag.de/2006/04/06041801.php
Schläge im Namen
des Herrn
Das verdrängte Schicksal der Heimkinder
in der Bundesrepublik
von Peter Wensierski
Erschütternde Erlebnisberichte von Betroffenen,
die heute noch darunter leiden.
Bis in die siebziger Jahre hinein wurden mehr als eine halbe Million
Kinder sowohl in kirchlichen wie staatlichen Heimen Westdeutschlands
oft seelisch und körperlich schwer misshandelt und als billige
Arbeitskräfte ausgebeutet.
Mehr darüber bei Peter Wensierski lesen: http://www.wensierski.info/
oder bei Spiegel
Shop
Das Buch by www.amazon.de vorbestellen
Erhältlich ab 13. Februar 2006
ISBN 342105892X
"Wir
waren ja keine Menschen mehr"
Ehemalige Heimkinder gründen einen Verein,
um Opfern von Misshandlung zu helfen
Idstein Um Menschen, die in Erziehungsanstalten misshandelt wurden,
zu helfen, ist gestern der "Verein ehemaliger Heimkinder"
gegründet worden. Gleichzeitig sprachen rund ein halbes Dutzend
Betroffene im Kalmenhof mit der heutigen Heimleitung über
ihre Erlebnisse.
Lesen sie die Geschichten
der Vergangeheit.
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