Heimkinder Index
Ehemalige
Heimkinder können sich direkt an den Runden Tisch wenden
http://www.rundertisch-heimerziehung.de/
Kontakt: Frau Katharina Loerbroks,
Referentin der Infostelle des Runden Tisch:
Telefon: 030 400 40-231 oder 030 27 57 67 77 – Email:
info@rundertisch-heimerziehung.de
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Zivilprozess gegen
Amtsvormund möglich.
Misshandelte, die noch im oder nach dem Jahre 1980
einen (Amts-)Vormund hatten, sollten einen Schadensersatzanspruch
prüfen, den sie bisher vielleicht nicht kannten: Den Schadensersatzanspruch
gegen den früheren (Amts-)Vormund.
Das Jugendamt, damals wie heute, übte drei
verschiedene Funktionen unter einem Dach aus, nämlich die
Mitwirkung im gerichtlichen Verfahren, die sozialrechtliche Leistungsgewährung
und die Amtsvormundschaft und Amtpflegschaft.
Der Amtsvormund hat die Aufgabe, sein Mündel
vor Schaden zu bewahren, auch vor Misshandlung in Heimen.
Schadensersatzansprüche gegen Vormund (§
1833 BGB) und Pfleger (§§ 1833, 1909, 1915 BGB) verjähren
unbestritten erst in 30 Jahren.
Die dreißigjährige Verjährung ist allerdings per
Gesetzesänderung ab 1.1.2010 aufgehoben und in eine dreijährige
Verjährung umgewandelt worden. Bis dahin nicht verjährte
Ansprüche verjähren jetzt entweder nach altem Recht
(wenn die Verjährung zB im Jahre 1981 begann, ist Verjährung
Ende 2011) oder bis spätestens 31.12.2012.
Der Beginn der Verjährung gegen den Amts-Vormund
(oder auch gegen einen sonstigen Vormund) kann auch später
sein als mit 18 bzw 21 Jahren, nämlich dann, wenn der Betroffene
gar nicht wußte, dass er unter Vormundschaft steht, bzw
wer - welche Körperschaft - sein Vormund ist.
Der Beklagte wäre dann die Stadt oder der Landkreis,
bei dem der Amtsvormund tätig war und es pflichtwidrig unterlassen
hat, sein Mündel vor Misshandlungen zu schützen.
Näheres dazu kann RA Johannes Hildebrandt erklären.
Fachanwalt für Familienrecht
Dipl.-Päd. univ.
www.hausmann-sandreuther.de
Zwischenbericht Runder
Tisch
Geschrieben von Michael Ermisch Samstag, 23. Januar 2010
Heimerziehung in den 50er und 60er
Jahren
Der Bericht spricht wörtlich vom "System
Heimerziehung" mit Leid, Unrecht und großen Mängeln.
Dieses Wort, meinte Antje Vollmer, mache Schluss mit der Haltung,
es habe nur einzelne Fälle gegeben. Frau Vollmer betone aber,
dass es unter den bis zu 800.000 Heimkindern dieser Jahre heute
eben auch positiv besetzte Erinnerungen gebe.
Weiter lesen: http://www.top-medien-berlin.de/content/view/568/2/
Filme
über Heimkinder bei You Tube:
http://www.youtube.com/watch?v=-7vM7GWlye0
23.1.2010
„System Heimerziehung“
Der „Runde Tisch Heimerziehung“ legt einen Zwischenbericht
vor
Es ist ein offizielles Dokument, 46 Seiten lang.
Gelegentlich auch mit Behördendeutsch und Bandwurmsätzen.
Aber trotz solcher Sachlichkeit macht der Zwischenbericht, den
der „Runde Tisch Heimerziehung“ nun vorlegt, deutlich,
dass manche Heimkinder in der frühen Bundesrepublik regelrechtes
Grauen erfahren haben.
Stete Prügel, Psychodruck, Essens- und Schlafentzug, Trennung
von der Mutter im Alter von drei Tagen, auch sexueller Missbrauch
- all das gehört zur Schilderung Betroffener, aus denen der
Bericht einleitend zitiert. Abschließend spricht das Gremium
dann von häufig vorkommenden Misshandlungen, von „mancherorts
katastrophalen“ und schockierenden Verhältnissen in
sogenannten Endstationen. Bemerkenswert: Die Beteiligten des Gremiums
- Vertreter mehrerer Bundesministerien, Bundesländer, von
Wissenschaft, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und Betroffenen
- legten den Bericht im Konsens vor.
weiter lesen: http://www.domradio.de/aktuell/artikel_60667.html
Diakonie
will frühere Heimkinder entschädigen lassen
23. Januar 2010, 04:00 Uhr
Berlin - Der Präsident des Diakonischen Werks,
Klaus-Dieter Kottnik, hat sich für eine Wiedergutmachung
an ehemaligen Heimkindern ausgesprochen. Es sei auch "eine
finanzielle Unterstützung sinnvoll", sagte Kottnik dem
EPD am Freitag in Berlin, wo der "Runde Tisch Heimkinder"
einen Zwischenbericht vorlegte. Der Umfang möglicher Entschädigungen
lasse sich aber noch nicht absehen, sagte Kottnik.
weiter lesen: http://www.welt.de/die-welt/politik/article5950666/Diakonie-will-fruehere-Heimkinder-entschaedigen-lassen.html
Lausitzer
Rundschau: ''Runder Tisch Heimerziehung'' legt Zwischenbericht
vor Aufarbeiten und entschädigen
Cottbus (ots) - Als das Ausmaß der Misshandlung von Heimkindern
in Irland offenbar wurde, löste das dort fast eine Staatskrise
aus. Gemessen an der Bevölkerungszahl ist der Kreis der Betroffenen
in Deutschland überhaupt nicht kleiner. Und auch bei der
Schwere der Übergriffe, von folterähnlichen Strafen
über Zwangsarbeit bis hin zu Vergewaltigungen, gibt es kaum
Unterschiede. So kann man es jedenfalls dem gestern vorgestellten
Zwischenbericht des "Runden Tisches Heimerziehung" entnehmen.
weiter lesen: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-01/15961412-lausitzer-rundschau-runder-tisch-heimerziehung-legt-zwischenbericht-vor-aufarbeiten-und-entschaedigen-007.htm
Interview, Fr 22.01.10 14:46 Uhr
Vollmer beklagt Unrecht in Heimerziehung
Es ist ein nach wie vor dunkles Kapitel der bundesdeutschen
Geschichte, ein Kapitel, das noch der Aufarbeitung harrt: Die
Schicksale hunderttausender Heimkinder, die bis Mitte der 1970er
Jahre in verschiedenen Fürsorge-Einrichtungen zu unentgeltlicher
Arbeit gezwungen und vielfach misshandelt wurden.
Und das auch in Heimen, die in kirchlicher Trägerschaft
standen. Viele dieser ehemaligen Heimkinder leiden heute noch
unter den Folgen dieser Erziehungspraxis, deshalb hat der Bundestag
die Einrichtung eines Runden Tischs zu diesem Thema beschlossen.
Interview hoeren: http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/interview/201001/137482.html
Heimkinder
Runder Tisch bedauert Unrecht
zuletzt aktualisiert: 22.01.2010 - 16:08
Berlin (RPO). Ein "System Heimerziehung",
in dem jungen Menschen Leid und Unrecht wiederfahren ist - so
bezeichnet der "Runde Tisch Heimkinder" in seinem Zwischenbericht
das, was Heimkindern in der frühen Bundesrepublik zugestoßen
ist. Das Gremium bedauere dieses Unrecht zutiefst, hieß
es am Freitag bei der Vorstellung des Berichts.
weiter lesen: http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Runder-Tisch-bedauert-Unrecht_aid_810205.html
Der
Runde Tisch: Der Zwischenbericht
Der Runde Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“
hat sich am 17. Februar 2009 konstituiert. Insgesamt wird er
knapp zwei Jahre – bis Dezember 2010 – beraten und
am Ende
dieser Beratungen eine Empfehlung in Form eines Abschlussberichts
an den Deutschen Bundestag zum weiteren Umgang
mit der Thematik abgeben. Nach nun fast einem Jahr der intensiven
Aufarbeitung wird hiermit der Zwischenbericht des
Runden Tisches vorgelegt.
zum Zwischenbericht: http://www.rundertisch-heimerziehung.de/documents/RTH_Zwischenbericht.pdf
Geschlagen
und geknechtet
ARD: Katholische Kirche startet Telefon-Hotline
Bis in die 70er Jahre hinein hatten viele Heimkinder
in Deutschland oft Schlimmes zu erdulden: Schläge, psychische
Gewalt, Zwangsarbeiten. Die katholische Kirche startet ab heute
eine Telefon-Hotline für Geschädigte. Betroffene sehen
die Hotline kritisch und forden eine neutrale Anlaufstelle.
Video: http://www.tagesschau.de/inland/missbrauch108.html
Diözese
- Württembergische Heimerziehung in der Nachkriegszeit wird
erforscht
19.01.10
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart will die Heimerziehung
in den fünfziger und sechziger Jahren in katholischen Kinder-
und Jugendheimen in Württemberg erforschen lassen. Eine entsprechende
Studie zur Aufarbeitung der Geschichte habe die Diözese beim
Stuttgarter Institut für angewandte Sozialwissenschaft (Ifas)
in Auftrag gegeben, teilte der Caritasverband der Diözese
Rottenburg-Stuttgart am Dienstag in Stuttgart mit. Die Diözese
erwarte von der Studie möglichst viele Erkenntnisse über
die Lebenswirklichkeit in den katholischen Heimen während
der Nachkriegszeit, sagte die für die Caritasarbeit in der
Diözese zuständige Ordinariatsrätin Irme Stetter-Karp.
Die Forschungsergebnisse sollen bis Februar 2011 vorliegen.
weiter lesen: http://www.ad-hoc-news.de/dioezese-wuerttembergische-heimerziehung-in-der--/de/Politik/20875190
Rücktritt
in Diakonie
Nach nur einem Jahr im Amt verlässt der Vorstandsvorsitzende
der Rummelsberger Anstalten, Wolfgang Bub, das evangelische Diakonieunternehmen.
Bub begründete am Dienstag seine Bitte um Vertragsauflösung
mit gesundheitlichen Gründen, verwies aber auch auf Differenzen
mit der Diakonen-Brüderschaft und auf Zeitungsberichte über
die Anstalten. Die Streitigkeiten innerhalb des Diakonieunternehmens
in der Nähe von Nürnberg, das etwa 6400 Mitarbeiter
beschäftigt, stehen im Zusammenhang mit dem Abgang von Karl
Heinz Bierlein, einem Vorgänger Bubs, im Jahr 2007.
Bierlein hatte in Rummelsberg wissenschaftliche Experimente vorgeschützt,
um junge Diakone sexuell zu missbrauchen.
Er akzeptierte für sein Tun einen Strafbefehl über elf
Monate Haft auf Bewährung.
Bierlein wird zwar zum Ende des Jahres 2009 aus dem Pfarrdienst
der Evangelischen-Lutherischen Kirche in Bayern entlassen werden,
arbeitet aber bereits wieder in einem Diakonieunternehmen in Westdeutschland.
FAZ vom Mittwoch 09.12.09 (bin.)
am Dienstag den 12.1.2010
startet im "ALEX", Offener Kanal Berlin
die 14 teilige Sendereihe
"Kinderheime in Diskussion" aus Deutschland und
Österreich.
Sie ist über Kabel in Berlin und Brandenburg
ab 18 bis 19 Uhr unter dem Sendeformat "Top-TV-Berlin"
zu empfangen.
Gleichzeitig ist sie über den Live-Stream http://www.alex-berlin.de/tv
im Internet zu sehen.
Ab Mittwoch (13.1.2010) auch über unsere Webseite:
www.top-medien-berlin.de
und anschließend im Archive:
http://www.top-medien-berlin.de/content/blogcategory/46/56/
mit dem "O-Ton Text" wieder zu finden.
Hessischer Landtag
In Sachen: "Öffentliche mündliche Anhörung"
Unrechtsschicksaal der Heimkinder der 50er- und 60er-Jahre
Stenografischer Bericht
http://starweb.hessen.de/cache/KB/18/AFG/AFG-KB-008.pdf
Buchempfehlung:
Sexuelle Gewalt und Geschlecht
Hilfen zur Traumabewältigung bei Frauen und Männern
von Silke Birgitta Gahleitner
Wie bewältigen Frauen und Männer sexuelle
Traumata, wie können Therapeuten und Therapeutinnen sie dabei
unterstützen, und inwiefern spielt das Geschlecht dabei eine
Rolle? Diesen Fragen widmet sich die vorliegende Untersuchung
mit Interviews von Männern und Frauen, die als Kinder sexualisierte
Gewalt erfahren haben. Die qualitativ und geschlechtsdifferenziert
ausgewerteten Ergebnisse zeigen ähnliche Initialeffekte für
beide Geschlechter, es gibt jedoch deutliche Unterschiede bei
den Langzeitauswirkungen und deren Verarbeitung. Die Autorin setzt
die Ergebnisse mit Resultaten aus der aktuellen Trauma- und Geschlechterforschung
in Beziehung, und sie vermittelt sowohl neue Aspekte für
die Entwicklung geschlechtssensibler Konzepte in Psychotherapie
und Beratung als auch ein tieferes Verständnis für den
Bewältigungsprozess solcher schwerwiegenden Traumen.
Der Runde Tisch: Der
Zwischenbericht
Der Runde Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“
hat sich am 17. Februar 2009 konstituiert. Insgesamt wird er
knapp zwei Jahre – bis Dezember 2010 – beraten und
am Ende
dieser Beratungen eine Empfehlung in Form eines Abschlussberichts
an den Deutschen Bundestag zum weiteren Umgang
mit der Thematik abgeben. Nach nun fast einem Jahr der intensiven
Aufarbeitung wird hiermit der Zwischenbericht des
Runden Tisches vorgelegt.
zum Zwischenbericht: http://www.rundertisch-heimerziehung.de/documents/RTH_Zwischenbericht.pdf
Diözese - Württembergische
Heimerziehung in der Nachkriegszeit wird erforscht
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart will die Heimerziehung
in den fünfziger und sechziger Jahren in katholischen Kinder-
und Jugendheimen in Württemberg erforschen lassen. Eine entsprechende
Studie zur Aufarbeitung der Geschichte habe die Diözese beim
Stuttgarter Institut für angewandte Sozialwissenschaft (Ifas)
in Auftrag gegeben, teilte der Caritasverband der Diözese
Rottenburg-Stuttgart am Dienstag in Stuttgart mit. Die Diözese
erwarte von der Studie möglichst viele Erkenntnisse über
die Lebenswirklichkeit in den katholischen Heimen während
der Nachkriegszeit, sagte die für die Caritasarbeit in der
Diözese zuständige Ordinariatsrätin Irme Stetter-Karp.
Die Forschungsergebnisse sollen bis Februar 2011 vorliegen.
Ziel der Untersuchung ist den Angaben zufolge nicht
allein eine möglichst vollständige quantitative Erhebung
und Darstellung der Träger, Einrichtungen und stationären
Hilfeformen. Der Anspruch sei vielmehr, die Heimerziehung jener
Zeit aus der Sicht von Betroffenen und Pädagogen darzustellen.
Aus der Analyse sollten zudem Erkenntnisse für die heutige
Erziehungspraxis in den Heimen abgeleitet werden.
Der Bundestag hatte Anfang 2009 einen Runden Tisch
eingerichtet, um mögliche Misshandlungen in Erziehungsheimen
der jungen Bundesrepublik Deutschland aufzuarbeiten. Dem 21-köpfigen
Gremium gehören Vertreter der Länder, der Kirchen und
Betroffene an.
ddp/kvg/jgu 19.01.10
Quelle: http://www.ad-hoc-news.de/dioezese-wuerttembergische-heimerziehung-in-der--/de/Politik/20875190
Die Kindheit genommen
Nein, sprechen wollte er nie darüber. Viele Jahre hat er
den Kummer heruntergeschluckt. "Weil ich mich geschämt
habe."
Der Spruch am Eingang der Pforte zum Waisenhaus
in Heiligenstadt hat sich ihm eingebrannt: "Wer sein Kind
liebt, der züchtigt es."
Mehr lesen: http://www.tlz.de/tlz/tlz.heiligenstadt.volltext.php?kennung=on1tlzLOKStaHeiligenstadt40093&zulieferer=tlz&kategorie=LOK&rubrik=Stadt®ion=Heiligenstadt&auftritt=TLZ&dbserver=1
Die
Unwertigen – ein Dokumentarfilm über Heimkinder in
Deutschland
Ab Donnerstag, 19. November wird in Deutschland der
Dokumentarfilm DIE UNWERTIGEN Deutschland 2009,
86 Minuten von Renate Günther-Greene zu sehen sein.
Er erzählt aber auch von der gesellschaftlichen Verdrängung
nach 1945 und den Folgen für die Betroffenen bis heute.
„Die Unwertigen“ behandelt einen Teil der deutschen
Geschichte, der zur Zeit auf Bundesebene und in nahezu allen Bundesländern
an Runden Tischen aufgearbeitet wird und deshalb einen sehr aktuellen
Bezug hat.
Mehr: http://www.newsmax.de/die-unwertigen--ein-dokumentarfilm-ueber-heimkinder-in-deutschland-news46606.html
Entschuldigung
akzeptiert
Hannover - Der Verein ehemaliger Heimkinder hat
die Entschuldigung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche für
Misshandlungen angenommen und zugleich Entschädigungen in
Milliardenhöhe gefordert.
Weiter lesen: http://www.sueddeutsche.de/G5u38Z/3088239/Entschuldigung-akzeptiert.html
Focus:
Kirche bittet Heimkinder um Vergebung
Prügel, seelische Gewalt und Missbrauch waren an der Tagesordnung.
Als eine der ersten hat sich die Evangelisch-lutherische Landeskirche
Hannovers bei misshandelten Heimkinder entschuldigt.
weiter lesen: http://www.focus.de/politik/deutschland/misshandlungen-kirche-bittet-heimkinder-um-vergebung_aid_442845.html#comnt_2155554
nicht vergessen, Leser-Kommentare lesen
Gemeinsame Erklärung
der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und
des Diakonischen Werkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche
Hannovers e.V.
zu der Situation in Heimen der Jugendfürsorge in den 50er
und 60er Jahren.
Mit Trauer stellen wir fest, dass in unseren Einrichtungen der
Jugendfürsorge in den 50er und 60er Jahren
schlimmes Unrecht geschehen ist.
Weiter lesen: http://www.diakonie-hannovers.de/downloads/erklaerung_heimkinder_7-10-09.pdf
SPD:
Wernstedt soll Vorsitz im Landesarbeitskreis für Heimkinderübernehmen
Die SPD-Landtagsfraktion forderte am Dienstag in Hannover, dass
der ehemalige Landtagspräsident Professor Rolf Wernstedt
anstelle von Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) den
Vorsitz übernehmen soll. Die Ministerin könne nicht
als neutral gelten, da das Land in der fraglichen Zeit als Heimbetreiber
und Aufsichtsbehörde selbst Verantwortung trug, kritisierte
der SPD-Sozialexperte Uwe Schwarz.
alles lesen: http://www.epd.de/niedersachsen_bremen/niedersachsen_bremen_index_68576.html
"Es
ist schweres Unrecht passiert"
Im Skandal um misshandelte Heimkinder in den 1950er-
und 60er-Jahren haben die Evangelisch-lutherische Landeskirche
und das Diakonische Werk am Mittwoch um Vergebung gebeten. Es
sei beschämend, dass der christliche Anspruch von der Wirklichkeit
nicht gedeckt wurde, hieß es am Rande einer Tagung in Hannover
zur Aufarbeitung der Schicksale misshandelter Heimkinder. Wie
NDR 1 Niedersachsen berichtete, waren bei dem Treffen auch rund
100 Betroffene vor Ort.
alles lesen: http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/missbrauch116.html
Unrecht
an Heimkindern soll umfassend erforscht werden
Hannover (epd). In Niedersachsen soll das Unrecht an
Heimkindern in den nächsten Jahren systematisch untersucht
werden. Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) kündigte
am Montag in Hannover nach einer Sitzung des Gesprächsarbeitskreises
"Heimerziehung 1945-1975" ein großangelegtes Forschungsprojekt
dazu an. Dabei sollen alle Träger und Einrichtungen, die
Strukturen der Unterbringung und der Heimaufsicht sowie Beschwerden
und besondere Vorkommnisse unter die Lupe genommen werden.
Ross-Luttmann versicherte, dass das Land die ehemaligen
Heimkinder bei der Aufarbeitung unterstützen und dafür
Aktenbestände zur Verfügung stellen wolle. "Alle
Betroffenen benötigen Einsicht in noch vorhandene Akten,
um ihre ganz persönliche Heimbiografie individuell aufarbeiten
zu können", sagte sie. Auch die nichtstaatlichen Heimträger
müssten ihre Archive öffnen.
Mehr lesen: http://www.evlka.de/content.php?contentTypeID=4&id=11454
Unrecht an Heimkindern
soll umfassend erforscht werden
Hannover (epd). In Niedersachsen soll das Unrecht an
Heimkindern in den nächsten Jahren systematisch untersucht
werden. Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) kündigte
am Montag in Hannover nach einer Sitzung des Gesprächsarbeitskreises
"Heimerziehung 1945-1975" ein großangelegtes Forschungsprojekt
dazu an. Dabei sollen alle Träger und Einrichtungen, die
Strukturen der Unterbringung und der Heimaufsicht sowie Beschwerden
und besondere Vorkommnisse unter die Lupe genommen werden.
Ross-Luttmann versicherte, dass das Land die ehemaligen
Heimkinder bei der Aufarbeitung unterstützen und dafür
Aktenbestände zur Verfügung stellen wolle. "Alle
Betroffenen benötigen Einsicht in noch vorhandene Akten,
um ihre ganz persönliche Heimbiografie individuell aufarbeiten
zu können", sagte sie. Auch die nichtstaatlichen Heimträger
müssten ihre Archive öffnen.
Mehr lesen: http://www.evlka.de/content.php?contentTypeID=4&id=11454
Niedersächsisches
Landesarchiv öffnet Heimakten spätestens Ende des Jahres
Die ehemaligen Heimkinder Niedersachsens sollen unbürokratischen
Zugang zu ihren Akten erhalten. Wie der Präsident des Niedersächsischen
Landesarchivs, Dr. Bernd Kappelhoff, EMaK gegenüber bestätigte,
sind die in den letzten Wochen im Landesarchiv Niedersachsen zusammengetragenen
Akten noch nicht vollständig erschlossen; es ist aber bis
spätestens zum Jahresende 2009 mit einem kompletten Nachweis
zu rechnen.
Sobald weitere sachbezogene Informationen hierüber vorliegen,
werden sie bei EMaK News publiziert.
Heimkinder
wollen vom "Veh.ev", "Jurist Witti und
RA.G. Wilmans" nicht weiter vertreten werden
...Eine Anerkennung geschehenen Unrechts müsste
sowohl von Bund und Ländern als auch von den kirchlichen
und anderen Trägern ausgehen. Eine finanzielle Unterstützung
wäre außerdem Symbol für die Anerkennung des erlittenen
Unrechts durch Staat und Gesellschaft. Eine systematische historische
Aufarbeitung ist unerlässlich. Die Betroffenen fragen zu
Recht, was der Rechtsstaat für sie tut oder tun kann. Ansprüche
auf der Grundlage des geltenden Rechts sind nur sehr schwer durchsetzbar.
...Die ehemaligen Heimkinder bitten Frau Antje Vollmer
darum, dem Veh.ev sowie Witti & Wilmans nicht mehr als Ansprechpartner
für den runden Tisch und Institutionen anzusprechen und zuzulassen
um weiteren Schaden zu vermeiden. "Wir fordern einen unabhängigen
Anwalt, unabhängige Ansprechpartner" so ein ehemaliges
Heimkind aus München.
Weiter
Ein «Denk-Mal»
für Verding- und Heimkinder in Rathausen enthüllt
Ein Apfelbaum, von dessen Früchten alle ungestraft pflücken
dürfen, wurzelt seit wenigen Tagen mitten auf dem Areal der
Stiftung für Schwerbehinderte Luzern SSBL in Rathausen. Das
«Denk-Mal» der katholischen Landeskirche erinnert
an das Schicksal von Heim- und Verdingkindern.
«Wer hungrig oder wehen Herzens einen Apfel stibitzt, ist
kein Dieb», heisst es auf der Tafel neben dem Baum, die
am Sonntag, 23. August, am Rand des Rathausen-Fests enthüllt
wurde. Und: «Zur Erinnerung an das Schicksal von Verding-
und Heimkindern, als Mahnung, dass sich Unrecht nicht wiederholt,
in der Hoffnung, dass Wunden heilen, zum Dank für alle, die
Notleidenden grosszügig begegneten». Unterzeichnet
ist die Tafel mit «Die Luzerner Katholikinnen und Katholiken».
Weiter lesen: http://www.znews.ch/2009/08/24/ein-%C2%ABdenk-mal%C2%BB-fur-verding-und-heimkinder-in-rathausen-enthullt/
Zollitsch trifft ehemalige
Heimkinder
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert
Zollitsch, hat sich am Mittwochnachmittag in Freiburg mit ehemaligen
Heimkindern getroffen. Zollitsch beschrieb das Gespräch mit
fünf Männern und Frauen, die in den 50er und 60er Jahren
in katholischen Kinder- und Erziehungsheimen untergebracht waren,
als „vertrauensvolle und bewegende Begegnung“.
Rest lesen: http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=310709
Heimkinder in Hessen
"Kriege Hass nicht aus dem
Kopf"
Wolfgang Schnickmann kann nicht vergessen. Auch
das Schild nicht: "Hier", stand darauf zu lesen, "werden
Löwen und Tiger gebändigt - auch du gehörst dazu."
Neun Jahre lang bestimmte seinen Alltag, was diese Worte androhten:
Wer nicht spurt, wird bestraft. Ein eigener Wille ist vor allem
dazu da, gebrochen zu werden. Mit allen Mitteln, ohne Rücksicht
auf die Zerbrechlichkeit von Kinderseelen und Kinderkörpern.
Mit acht Jahren, 1957, war er seiner Mutter als "verwildert"
entzogen und für den Rest seiner Kindheit und Jugend ins
Heim gesteckt worden. Als "unverbesserlich" wurde er
am Ende entlassen - und hatte seine Lektion gelernt: "Als
wir rauskamen, wollten wir uns an der ganzen Welt rächen",
erinnert sich Bouten. "Man hat Druck gekriegt und gibt den
später weiter an andere." Immer wieder prügelte
er sich, bis er schließlich sogar für vier Jahre im
Gefängnis landete. Im bürgerlichen Leben wirklich Fuß
zu fassen, gelang ihm nie. Als Kellner und Kneipier schlug er
sich durch, als Staubsaugervertreter und Schrotthändler.
Den Hass auf die, die ihm das angetan haben, trägt
Klaus Peter Bouten noch heute mit sich herum: "Das hat man
im Kopf drin, das kriegt man nicht wieder raus." (A)
Mehr lesen: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/1887067_Heimkinder-in-Hessen-Kriege-Hass-nicht-aus-dem-Kopf.html
LG Berlin informiert:
Keine pauschale Entschädigung für Heimkinder der ehemaligen
DDR
Das Landgericht Berlin ist den Hoffnungen von ehemaligen DDR-Bürgern
auf eine pauschale Entschädigung wegen der Unterbringung
in Erziehungsheimen und Jugendwerkhöfen der DDR entgegengetreten.
Nur wenn die Einweisung aus politischen Motiven erfolgt sei oder
zum Einweisungsgrund außer Verhältnis gestanden habe,
könne sie als rechtsstaatswidrig erklärt werden und
nur in diesen Fällen komme eine Rehabilitierung mit nachfolgender
Entschädigung in Betracht. Dies erklärte das Landgericht
in einer Stellungnahme vom 30.07.2009, um damit anders lautende
Presseberichte zu entkräften.
Weiter lesen: http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=286187&docClass=NEWS&site=Beck%20Aktuell&from=HP.10
Zwangsarbeit im Kinderheim
Ein runder Tisch beschäftigt sich mit dem Schicksal von Heimkindern
in der Nachkriegszeit.
Wie war es in Bayern?
Sie war eben ein Heimkind! Sonja Djurovic, heute 59 Jahre alt,
lebte, wie sie es selbst empfand, immer mit einem Makel: »Mein
ganzes Leben lang habe ich mich geschämt, weil ich dachte,
ich selbst sei schuld an dem Leid, das mir zugefügt wurde.
weiter lesen: http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2009_10_01_01.htm
Öffentliche Anhörung
zu den Schicksalen von Heimkindern in den 50er und 60er Jahren
Der Hessische Landtag möchte seinen Beitrag
dazu leisten, das Unrechtsschicksal von Heimkindern in hessischen
Kinderheimen in den 50er und 60er Jahren aufzuarbeiten.
Dazu soll am 29. Oktober 2009 eine öffentliche Anhörung
stattfinden, an der u. a. die Teilnahme von Betroffenen aus Heimen
in Hessen, dem Verein Ehemalige Heimkinder e. V., ehemaligen Heimträgern,
Fachverbänden, Sachverständigen aus der Wissenschaft,
einer hessischen Ausbildungsstätte, ehemaligen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern und Vertretern des Runden Tisches Berlin vorgesehen
ist.
weiter lesen: http://www.hessischer-landtag.de/Internet/nav/889/broker.cal?uMen=7b46034b-052a-7911-a7c5-ab64c48b23a9&uCon=61b709f8-f34f-c221-b9b7-7912184e3734&uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-bbbb-000000000008&cal_monthToDisplay=10.2009&cal_startDate=29.10.2009&cal_endDate=29.10.2009
Entschädigung
für frühere DDR-Heimkinder: Anträge
vom 19.07.2009
Berlin. Frühere DDR-Heimkinder können jetzt eine Entschädigung
beantragen. Betroffene, die zu DDR-Zeiten in einem der sogenannten
Spezialkinderheime eingewiesen wurden, müssten sich in einem
ersten Schritt an die Landgerichte wenden, teilte das Berliner
Landesamt für Gesundheit und Soziales auf mit. Bei den Gerichten
müsse zunächst ein strafrechtlicher Bescheid zu Rehabilitierung
beantragt werden. (A)
Mehr dazu: http://www.lvz-online.de/aktuell/content/104327.html
Ergebnisprotokoll
der 3. Sitzung
des Runden Tisches Heimerziehung
in den 50er und 60er Jahren
am 15./ 16. Juni 2009
lesen
„Einsam, isoliert,
gedemütigt“
Von Uwe Westdörp Osnabrück 22.04.2009
Frau Vollmer, der runde Tisch zu den Schicksalen
der Heimkinder in den 1950er- und 1960er-Jahren hat jetzt zweimal
getagt. Welches sind Ihre wichtigsten ersten Eindrücke?
Alle sind beeindruckt von den teilweise sehr erschütternden
Berichten der Betroffenen. Zugleich ist es eine große Verantwortung,
in einer so schwierigen Angelegenheit eine Lösung finden
zu müssen. Immerhin hat dies ja auch der Petitionsausschuss
des Bundestages drei Jahre lange versucht, die Aufgabe dann aber
weitergegeben.
Mehr lesen: http://www.neue-oz.de/information/noz_print/nordwest/22266422.html
Anhörung
am Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“
Donnerstag, 2. April 2009
von Dierk Schäfer
Verfahrensvorschläge
zum Umgang mit den derzeit diskutierten
von Dierk Schäfer
Vorkommnissen in Kinderheimen in der Nachkriegszeit in Deutschland
Leicht überarbeitete Fassung mit ergänzenden Fußnoten
und zwei Anlagen
für die Anhörung am Runden Tisch am 2. April 2009
Der Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages hat aufgrund
einer Vielzahl von Vorkommnissen
der Kindesmißhandlung und des Kindesmißbrauchs in
den deutschen Kinderheimen der
Nachkriegszeit die Einrichtung eines Runden Tisches empfohlen,
der diesen Vorkommissen auf
den Grund gehen und überlegen soll, wie mit den Forderungen
der betroffenen Personen zu verfahren
werden ist. Da die Bundesrepublik Deutschland Rechtsnachfolger
sowohl des Dritten
Reichs, wie auch der DDR ist, liegen auch die dort zu verortenden
Vorkommnisse in ihrer rechtlichen
Verantwortung, auch wenn es zur Zeit um die Probleme aus der bundesrepublikanischen
Vergangenheit geht.
Deutschland
– Rabenvaterland?
von Dierk Schäfer
Rück-Sicht
Unsere Tagung stellt die Frage, ob Deutschland ein Rabenvaterland
ist. Es geht dabei nicht
um Rabenväterland, auch nicht Rabenmütterland, sondern
um die Frage: Was tut das Vaterland
für seine Kinder bis sie, flügge geworden, etwas für
ihr Land tun können?
Gemeinsame Presseerklärung
des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.
und der Rechtsanwälte Dr. Vehlow & Wilmans
VOLLMER
DÜPIERT BETROFFENE -
EHEMALIGE HEIMKINDER SETZEN SICH ZUR WEHR
Verfahrensvorschläge
zum Umgang mit den derzeit diskutierten
von Dierk Schäfer
Vorkommnissen in Kinderheimen in der Nachkriegszeit in Deutschland
Der Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages hat aufgrund
einer Vielzahl von Vorkommnissen
der Kindesmißhandlung und des Kindesmißbrauchs in
den deutschen Kinderheimen der
Nachkriegszeit die Einrichtung eines Runden Tisches empfohlen,
der diesen Vorkommissen auf
den Grund gehen und überlegen soll, wie mit den Forderungen
der betroffenen Personen zu verfahren
werden ist. Da die Bundesrepublik Deutschland Rechtsnachfolger
sowohl des Dritten
Reichs, wie auch der DDR ist, liegen auch die dort zu verortenden
Vorkommnisse in ihrer rechtlichen
Verantwortung, auch wenn es zur Zeit um die Probleme aus der bundesrepublikanischen
Vergangenheit geht.
Das Aufgabenspektrum ist umfassend und kann wie folgt und ohne
Anspruch auf Vollständigkeit
dargestellt werden.
Dokument
lesen.
Heimkinder gehen leer
aus
Familienministerin von der Leyen will ehemalige
Heimkinder, die Zwangsarbeit leisten mussten, nicht entschädigen.
Ausgerechnet die Täterverbände sollen die Aufklärung
leiten.
Auf Bund und Länder könnten Entschädigungsforderungen
in Milliardenhöhe von ehemaligen Heimkindern in Deutschland
zukommen. Doch Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU)
scheint eine Debatte über diese Forderungen schon im Vorfeld
verhindern zu wollen.
Mehr: http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/heimkinder-gehen-leer-aus/
In evangelischen Kinderheimen
gab es viele Formen von Misshandlungen
Osnabrück (epd). Bei den Untersuchungen über
die Zustände in evangelischen Kinderheimen in Niedersachsen
in den 50er bis 70er Jahren kommen immer neue Formen von Misshandlungen
zu Tage.
Den Kindern sei außerdem das Recht auf Bildung verwehrt
worden.
Bauer machte auch die Arbeitsbedingungen und Strukturen in den
Heimen für die Misshandlungen und das Unrecht verantwortlich.
Es habe nur eine geringe Zahl von Mitarbeitern gegeben, die häufig
nicht einmal qualifiziert gewesen seien.
Mehr lesen: http://www.epd.de/niedersachsen_bremen/niedersachsen_bremen_index_60062.html
Vollmer: Ehemalige
Heimkinder leiden oft unter einem Gefühl von unglaublicher
Ohnmacht
Antje Vollmer im Gespräch mit Friedbert Meurer
Die Grünen-Politikerin Antje Vollmer, Vorsitzende
des Runden Tisches zur Aufarbeitung des Schicksals von Heimkindern
in den 50er und 60er Jahren, hält eine Entschädigung
der Betroffenen für möglich. Allerdings müssten
dafür neue gesetzliche Regelungen getroffen werde. Vollmer
zeigte sich von den Einzelschicksalen erschüttert. In der
unmittelbaren Nachkriegszeit habe eine erstaunliche Gefühllosigkeit
gegenüber dem Schicksal gerade von Kindern geherrscht.
Mehr dazu: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/Interview_dlf/921009/
AGJ - Arbeitsgemeinschaft
für Kinder- und Jugendhilfe
Heimerziehung der 1950-1970er Jahre wird aufgearbeitet
Am 17. Februar 2009 hat der Runde Tisch zur Heimerziehung in den
1950er und -60er Jahren unter Leitung der früheren Bundestagsvizepräsidentin
Dr. Antje Vollmer erstmals getagt.
Mehr dazu: http://www.agj.de/index.php?id1=3&id2=6&id3=1
Petitionsausschuss
Petition zu Situation von Heimkindern
Folgende Dokumente wurden veröffentlicht:
* Beschluss des Deutschen Bundestages
* Auszug aus dem Plenarprotokoll
* Begründung zur Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses
* Pressemitteilung
* Aufzeichnung im Web-TV
Mehr dazu: http://www.bundestag.de/ausschuesse/a02/aktuelles/heimkinder.html
Heimkinder sollen
entschädigt werden
In Niedersachsen leben 50.000 ehemalige Heimkinder,
die in der Nachkriegszeit von Erziehern misshandelt wurden. Sozialministerin
Ross-Luttmann und Landesbischöfin Käßmann versprechen
den Opfern nun eine Entschädigung. VON UTA GENSICHEN
Etwa eine halbe Million Kinder wurden in den 50er und 60er Jahren
in kirchlichen Erziehungsheimen misshandelt. Dieses Kapitel der
deutschen und insbesondere der kirchlichen Geschichte ist bis
heute nur ansatzweise aufgearbeitet. Das Land Niedersachsen macht
nun einen ersten Schritt, um das erlittene Unrecht wieder gutzumachen.
Mehr lesen: https://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/kinder-in-kettenhosen/
Hotline
für gequälte Heimkinder
Ehemalige Heimkinder, die bis in die 70er-Jahre
hinein misshandelt worden sind, sollen therapeutische Hilfe bekommen.
"Wir prüfen derzeit, wie wir für diejenigen, die
dies wollen, psychologische Unterstützung anbieten können",
sagte die niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann
(CDU) am Freitag in Hannover. "Ich war sehr erschüttert
über die Berichte. Ich habe mir nicht vorstellen können,
dass so etwas möglich gewesen ist", sagte sie. "In
einem ersten Schritt haben wir bereits eine Hotline eingerichtet,
in der sich Betroffene alles von der Seele reden können."
mehr: http://www.abendblatt.de/daten/2008/12/20/994594.html
Absichtlich
zugefügte Schmerzen quälen stärker
New York - Menschen empfinden absichtlich zugefügte
Schmerzen als besonders quälend. Haben sie das Gefühl,
dass andere ihnen bewusst wehtun, gewöhnen sie sich auch
nicht an den Schmerz, wie eine amerikanische Studie zeigt. Dies
deutet darauf hin, dass etwa Opfer von Folter unter den sowieso
schon qualvollen Misshandlungen noch stärker leiden.
mehr: http://www.net-tribune.de/article/191208-72.php
Im
NDR :
Im Namen der Kirche: geschlagen, ausgebeutet, vergessen
Tausende Heimkinder wurden in den 60er-Jahren schwer misshandelt.
Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann und Landesbischöfin
Margot Käßmann stellen sich erstmals den Vorwürfen
ehemaliger Heimkinder.
Video Länge: 51:55 Minuten
Sozialministerin kündigt Hilfen für ehemalige Heimkinder
an
Bischöfin Käßmann: "Ausmaß
des Unrechts erfüllt mich mit Scham"
http://www.ndr1niedersachsen.de/programm/sendungen/unser_thema/unserthema166.html
Überlegungen
zum Umgang mit Vergangenheitsschuld in der Kinder- und Jugendhilfe
von Prof. Dr. Manfred Kappeler
In den fünfziger bis siebziger Jahren war
die Heimerziehung/Fürsorgeerzieung das wichtigste Teilsystem
der Kinder- und Jugendhilfe und zugleich sein Schluss-Stein, von
dem her das ganze sogenannte „Vor-Feld“ bestimmt wurde.
Das Unrecht, das Kindern und Jugendlichen in diesem System zugefügt
wurde, ist nicht nur die Schuld einzelner Menschen. Diese Schuld
betrifft die Vergangenheit der Bundesrepublik insgesamt, einen
großen Abschnitt ihrer Geschichte. Sie verdunkelt die nachfolgende
Gegenwart und macht Vergangenheitsschuld zu einem generationenübergreifenden
Thema in der Sozialen Arbeit.
Weiter
lesen
Ministerin will Leid
früherer Heimkinder aufarbeiten
Die Grünen starten eine parlamentarische Initiative im Landtag
Hannover (epd).
Die niedersächsische Sozialministerin Mechthild
Ross-Luttmann (CDU) hat ehemalige Bewohner von Kinderheimen aus
den 50er und 60er Jahren dazu aufgerufen, sich mit detaillierten
Informationen über erlittene Misshandlungen an ihre Behörde
zu wenden. "Das Leid der Betroffenen rechtfertigt auch ein
halbes Jahrhundert später noch jede Anstrengung", sagte
sie am Dienstag in Hannover: "Dafür darf es nie zu spät
sein."
Dabei hatten Betroffene berichtet, es sei
in den Heimen auch zu Vergewaltigungen gekommen. "Das muss
aufgedeckt werden", forderte die Bischöfin: "Die
Opfer müssen gehört und die Täter ermittelt werden."
Bei einer Telefon-Hotline der Diakonie haben sich unterdessen
rund 60 Anrufer aus ganz Deutschland gemeldet, unter ihnen auch
Opfer aus katholischen Einrichtungen.
Adressen: Niedersächsisches
Sozialministerium, Referat 301, Postfach 141, 30159 Hannover,
Telefon 0511/120-3010. Hotline der Diakonie: 0511/3604-344 (epd
Niedersachsen-Bremen/b2679/23.09.08)
veröffentlicht bei: http://www.epd.de/niedersachsen_bremen/niedersachsen_bremen_index_58072.html
Sozialministerin Ross-Luttmann:
„Erlittenes Leid misshandelter Heimkinder muss auch halbes
Jahrhundert später jede Anstrengung wert sein“
Betroffene können sich telefonisch
und postalisch an das Sozialministerium wenden
HANNOVER. Anlässlich der bundesweiten Diskussion über
in den fünfziger und sechziger Jahren misshandelte Heimkinder
hat Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann heute
Betroffene aufgefordert, sich mit detaillierten Informationen
über erlittene Misshandlungen an das Sozialministerium zu
wenden.
Ehemalige Heimbewohnerinnen und Heimbewohner können
das Fachreferat Kinder- und Jugendhilfe des Niedersächsischen
Sozialministeriums, unter der Telefonnummer 0511-120 3010, erreichen.
Zuschriften sind auch an die Postadresse: Niedersächsisches
Sozialministerium, Referat 301, Postfach 1 41, 30159 Hannover
zu richten.
mehr lesen: http://www.ms.niedersachsen.de/master/C50055092_L20_D0_I674.html
SSW im Landtag Anke Spoorendonk
Entschließung des Landtages zur Unterbringung und
Zwangsarbeit von Kindern/Jugendlichen in ehemaligen
Heimen der Landesfürsorgeerziehung
Eine Aufarbeitung der bundesweiten Heimerziehung in den
50’er und 60’er Jahren geschieht seit
etwa fünf Jahren im Petitionsausschuss des Bundestages. Dort
fordern ehemalige Heimzöglinge
aus jener Zeit ihr Recht auf Entschädigung und eine Entschuldigung
für das Unrecht, das an
ihnen begangen wurde. Insgesamt ist dies ein besonders dunkles
Kapitel westdeutscher
Geschichte und seiner Justiz- und Sozialpolitik. Was sich seinerzeit
hinter den Mauern von
staatlichen und kirchlichen Einrichtungen zugetragen hat, macht
tief betroffen. Es hat - nicht nur
nach heutigem Ermessen - nichts mit der Erziehung von Kindern
und Jugendlichen zu tun.
Mehr lesen:
Landtag Aktuel Kiel, 17.07.2008
Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen
in ehemaligen Heimen
der Landesfürsorgeerziehung
Wolfgang Baasch:
Missstände in der Fürsorgeerziehung bundesweit
aufarbeiten
Die Dokumentation des Runden Tisches, den die Sozialministerin
mit ehemaligen so
genannten Fürsorgezöglingen einberufen hat, ist eine
beklemmende Lektüre. Zeigt sie
doch ein Thema auf, das lange Zeit mit einem Tabu belegt war,
ein Thema, bei dem
sich Menschen heute kaum noch vorstellen können, dass so
etwas in der jüngeren Geschichte
der Bundesrepublik Realität war: die Fürsorgeerziehung
der 50er bis 70er Jahre,
die eindeutig ein dunkler Fleck auch in unserer Geschichte ist.
Mehr
lesen
Parlamentarische
Geschäftsführerin
der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Monika Heinold:
"Menschenrechtsverletzungen muss man beim
Namen nennen"
Ehemalige Heimkinder der 50er und 60er Jahre haben begonnen, offen
über ihr Schicksal
zu reden: Mehr
lesen
»Fürsorge«
im Streifenhemd der Nazis
Aufenthalt im Heim Glückstadt war schlimmer als Strafvollzug
/ Insassen erheben ihre Stimme
Von Dieter Hanisch, Kiel
Heimerziehung in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik –
eine Geschichte mit dunklen Kapiteln. Interessant: Ulrike Meinhof
hat sich 1970 in dem Buch »Bambule« vor ihrer RAF-Karriere
kritisch mit dem Thema auseinandergesetzt. Aufgearbeitet wurde
es bis heute nicht. (A)
Mehr lesen: http://www.neues-deutschland.de/artikel/132471.fuersorge-im-streifenhemd-der-nazis.html
Presseinformation
Kiel, den 17.07.2008
Es gilt das gesprochene Wort
Entschließung des Landtages zur Unterbringung und Zwangsarbeit
von Kindern/Jugendlichen in ehemaligen Heimen der Landesfürsorgeerziehung
(A)
Mehr lesen: http://www.ltsh.de/presseticker/2008-07/17/17-00-26-1257/pi.txt
Landtagsrede vom 17.07.2008
zu TOP 25: Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen
in ehemaligen Heimen der Landesfürsorgeerziehung
17.07.2008
Missstände in der Fürsorgeerziehung
bundesweit aufarbeiten
Die Dokumentation des Runden Tisches, den die Sozialministerin
mit ehemaligen so genannten Fürsorgezöglingen einberufen
hat, ist eine beklemmende Lektüre. Zeigt sie doch ein Thema
auf, das lange Zeit mit einem Tabu belegt war, ein Thema, bei
dem sich Menschen heute kaum noch vorstellen können, dass
so etwas in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik Realität
war: die Fürsorgeerziehung der 50er bis 70er Jahre, die eindeutig
ein dunkler Fleck auch in unserer Geschichte ist. (A)
Mehr lesen: http://www.spd.ltsh.de/index.php?option=com_content&task=view&id=112&Itemid=123&pressid=2832&from=0
„Als
wäre der Teufel in mir“
von Christoph Lumme
In der Nachkriegszeit wurden zehntausende Kinder für schwachsinnig
erklärt und in kirchlichen Heimen sadistisch gequält.
Eins von ihnen war Monika Stey.
In vielen Einrichtungen wurde die grausame Pädagogik der
Nazi-Zeit ungebrochen fortgesetzt. Erst nach der Studentenrevolte
kam es zu Reformen. (A)
http://www.westdeutschezeitung.de/index.php?redid=269703
Heimkinder
wurden misshandelt
Jetzt hat der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) die
systematische Misshandlung von Heimkindern in seinen Einrichtungen
eingeräumt.
Außerdem solle den Betroffenen Unterstützung angeboten
werden, hieß es in einem gemeinsamen Resolutionsentwurf
von CDU, FDP und Grünen. (A)
Mehr bei:
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&key=standard_document_19358182
Künast:
Entschädigung für ehemalige Heimkinder
in der Heimerziehung der Nachkriegszeit hat es systematische Misshandlungen
von Kindern und Jugendlichen gegeben. Immer mehr Betroffene gehen
mit ihren persönlichen Leidensgeschichten an die Öffentlichkeit
und fordern eine Anerkennung des geschehenen Unrechts und eine
Entschädigung für die erlittenen Misshandlungen. (a)
ML Mona Lisa
Schwarze Pädagogik
Ein düsteres Kapitel Zeitgeschichte
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,7012054,00.html
7. Oktober 2007 um 18.00 Uhr in ML Mona Lisa
"Landesfürsorgeheim Glückstadt",
das hört sich gut an. In den 30er und 40er Jahren war es
ein nationalsozialistisches Arbeitslager. Noch bis Anfang der
70er Jahre wurden hier die Zöglinge geschlagen, gedemütigt
und gezwungen, Sträflingskleidung zu tragen. Die Jugendlichen
mussten in Steinbrüchen bis zur Erschöpfung arbeiten.
Erst jetzt brechen die Opfer ihr Schweigen, fordern Rehabilitation.
ML über ein kaum bekanntes und düsteres Kapitel deutscher
Zeitgeschichte.
Mehr
Reportage NDR
Misshandelt und ausgebeutet: Heimkinder
in den 60er-Jahren
Man wollte ihr Bestes, dafür mussten sie arbeiten, gehorchen
und oft wurden sie geschlagen. Etwa eine halbe Millionen Heimkinder
kamen in den 50er- und 60er-Jahren in solche Einrichtungen. Viele
von ihnen leiden noch heute unter den Spätfolgen. Daher wollen
sie Entschädigung - finanzieller, vor allem aber moralischer
Art. Der Petitionsausschuss des Bundestages befasst sich zurzeit
mit dem Thema. (a)
Mehr: http://www.ndrinfo.de/programm/sendungen/reportagen/heimkinder6.html
REPORT MAINZ am 17.09.2007
im Ersten:
"Drangsaliert und ausgebeutet - Ehemalige
Heimkinder klagen an"
die Sendung vom 17.09.2007 kann im Internet aufgerufen
werden:
www.reportmainz.de
Autor des Films, Thomas Josef Dauser
sagte:
"Viele Zuschriften ehemaliger Heimkinder oder weiterer Zeitzeugen
zeigen uns, wie viele Menschen betroffen waren von in weiten Teilen
demütigenden Erziehungs-Praktiken und Arbeitszwang in kirchlichen
und staatlichen Heimen. Für uns ist das Ansporn, weiter an
diesem Thema dran zu bleiben."
Mehr
PRESSEMITTEILUNG
NR. 0470 der Bundestagsfraktion
Bündnis 90/Die Grünen
Datum: 25. April 2007
Gerechtigkeit für ehemalige
Heimkinder
Zum grünen Eckpunktepapier "Gerechtigkeit
für Heimkinder" erklären Renate Künast, Fraktionsvorsitzende,
und Josef Winkler, Obmann im Petitionsausschuss:
In Heimen der 50er und 60er Jahre herrschten teilweise
katastrophale Zustände. Besonders in den sogenannten Fürsorgeheimen
hat es systematische Misshandlungen von Kindern und Jugendliche
gegeben. In vielen Heimen gab es eine vollständige Reglementierung
des Tagesablaufes und aller sozialen Kontakte, körperliche
Züchtigung war eine gängige Erziehungsmethode. Heimzöglinge
wurden teilweise zu schweren Arbeiten herangezogen und der Zugang
zu Bildung wurde ihnen verwehrt.
mehr lesen: http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/180/180456.htm
und: Eckpunktepapier
"Gerechtigkeit für Heimkinder" finden Sie unter:
http://www.gruene-bundestag.de/cms/beschluesse/dokbin/180/180420.pdf
Verlorene Jahre
Ehemalige Heimkinder weiten Forderungen aus
http://www.domradio.com/Starter_index.asp?ETyp=2
Nach Forderungen an den Staat und
die beiden großen Kirchen verlangt der "Verein ehemaliger
Heimkinder" nun auch Schadenersatz von der deutschen Industrie.
Das berichtet das Magazin FOCUS. Nach Angaben des Magazins beruhen
die Schadenersatzforderungen an Träger und Betreiber der
Heime darauf, dass "bis Ende der 70er Jahre viele Kinder
und Jugendliche" dort arbeiten mussten, anstatt in die Schule
zu gehen oder einen Beruf zu erlernen.
FOCUS berichtet auch von einem ihm vorliegenden "vertraulichen
Papier" der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Es
enthalte die Empfehlung, in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit
"moralische Verantwortung" zu übernehmen. Eine
Sprecherin der Bischofskonferenz sagte auf Anfrage der Katholischen
Nachrichten-Agentur (KNA) am Sonntag in Bonn, seit längerem
befasse sich eine Arbeitsgruppe unter Federführung des Deutschen
Caritasverbandes damit, die historische Situation in den Heimen
aufzuarbeiten. Daran beteiligt seien auch die Ordensgemeinschaften.
(a)
Damit
Heimkinder die Vergangenheit loslassen können
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1478140?_suchtag=2007-07-26
Vor 50 Jahren ist es auf der Karlshöhe noch
streng zugegangen: Geschichte des Kinderheims soll wissenschaftlich
untersucht werden
Ludwigsburg. Die Karlshöhe stellt sich der Vergangenheit:
Drei ehemalige Heimkinder wollen ihren Aufenthalt in der Ludwigsburger
Einrichtung aufarbeiten. Um deren Geschichte in den 1950er und
1960er Jahren zu untersuchen, wurde eine Projektgruppe gegründet.
Von Kathrin Haasis
Viele Jahre später hat Annelen Schünemann
alles aufgeschrieben. "Heim-Weh" nennt die 59-Jährige
ihre Biografie. (A)
Jugendhilfe zwischen
Märchenmühle und Wahnhausen
Und während die Schar der Betroffenen noch
nach Worten für das Unfassbare rang, schaufelten sich auf
dem hessischen Gut Kragenhof, Kinder und Jugendliche ihre Gräber:
Die Gräber ihrer kindlichen Vergangenheit in engen Wohnvierteln
mit überforderten und lieblosen Eltern, mit Prügeln,
Schulversagen, Diebstahl. Jetzt brach für sie hier im idyllischen
hessischen Landgut, an der Fulda, zwischen Märchenmühle
und Wahnhausen, die neue Zeit in der Jugendhilfeeinrichtung Durchboxen
e.V. mit Lothar Kannenberg an.
....Da verwundert es doch stark, wie dem Leiter
Lothar Kannenberg 2006 das Bundesverdienstkreuz vom Bundespräsidenten
verliehen werden konnte.
Mehr: http://www.antimanifest.de/ararshed.htm
ARD Stilbruch
vom 14.12.2006
Buch: "Schläge im Namen des Herrn"
http://www.rbb-online.de/_/stilbruch/beitrag_jsp/key=5183166.html
Der Autor Peter Wensierski schildert in seinem Buch
"Schläge im Namen des Herrn" das Leid ehemaliger
Heimkinder kirchlicher und staatlicher Heime. Nun hat er die Anhörung
der Betroffenen vor dem Petitionsausschuss des Bundestags organisiert...
Eingesperrt, gedemütigt, gequält. Kinder wurden misshandelt.
In Deutschland, in den 50er und 60er Jahren. Wie Marlies E. wurden
hunderttausende Kinder ins "Heim" gesteckt. Viele verließen
die Anstalten oft erst nach Jahren – als gebrochene Menschen.
Aus Scham schwiegen sie, bis heute. (A)
hz online - Rubrik
'Brennpunkt' - SWP - 12.12.2006
ERZIEHUNG / Ehemalige Heimkinder reden in
Berlin über ihr Schicksal
Die Zeit des Schweigens ist vorbei
von ELISABETH ZOLL
Nicht nur als Arbeitskräfte missbraucht -
Hoffnung auf Anerkennen der Spätfolgen
Aus Scham haben ehemalige Heimkinder lange geschwiegen. Nun bringen
sie die Zustände in staatlichen und kirchlichen Kinderheimen
in den 50er und 60er Jahren ans Licht. Unter den Folgen leiden
einstige Zöglinge noch heute.
Weiter lesen:
http://www.hz-online.de/index.php?mode=full&cat=&open=&open_u=&&minDate=&begin=0&id=265616
MISSHANDELTE HEIMKINDER
Opfer bekommen Anhörung im Bundestag
Von Peter Wensierski
Hunderttausende Kinder und Jugendliche wurden zwischen
1945 und 1975 in Heimen unter kirchlicher Obhut gequält und
misshandelt. Nun haben die Opfer eine Anhörung vor dem Bundestag
erreicht. Dort sollen Details des Missbrauchs zur Sprache kommen.
(A)
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,448152,00.html
Erziehung im Wandel
Gute Zeiten - schlechte Zeiten: Ehemalige Heimkinder erinnern
sich an evangelische Erziehungsanstalten
Ehemalige Heimkinder haben sich auf einen Aufruf der Inneren Mission
München gemeldet und von ihren Erlebnissen berichtet.
Systematische Misshandlungen gab es in den Jahren nach dem Krieg
im evangelischen Kinderheim in Feldkirchen bei München wohl
nicht - doch die Betroffenen berichten von Schlägen und Demütigungen.
Andere empfanden die Zeit im Heim als die die schönsten Jahre
ihres Lebens.
http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2006_40_01_01_pre.htm
WDR Fernsehen
Sonntag 29. Oktober 2006, 16.25 Uhr - 16.55 Uhr
Wiederholung: Dienstag 31. Oktober 2006, 11.45 Uhr - 12.15 Uhr
Die Tagesreportage mit Martin Blachmann
Redaktion: Maria Dickmeis
Ich
bin ein Heimkind
Zwei Tage nach seiner Geburt verließ ihn seine Mutter. Von
diesem Tag an lebte Johann Lambert in Heimen. Seine Erinnerungen
sind von Demütigungen geprägt. Das Schlimmste - so erinnert
er sich - war die Trennung von seinem Bruder. Sie wurde zum nicht
bewältigten Trauma.
Nach 40 Jahren entschließt sich das ehemalige
Heimkind, das Kinderheim von einst aufzusuchen. Es ist das Haus,
in dem er mit seinem Bruder lebte und vor dessen Gelände
sich sein Bruder vor elf Jahren das Leben nahm. Johann Lambert
hofft auf ein Gespräch mit seinen früheren Erziehern,
er will sich seine Verletzungen von der Seele reden.
Martin Blachmann begleitet das ehemalige Heimkind
auf seiner bewegenden Reise in die Vergangenheit.
http://www.wdr.de/tv/gottunddiewelt/vorschau/sendungen/ich_bin_ein_heimkind_291006.phtml
Caritas stellt sich
Diskussion um Heimerziehung
http://www.caritas-saarbruecken.de/10659.asp?detail=1&id=10555&area=alle&order=datum&pageNr=1
Situation ehemaliger Heimkinder
wird beleuchtet/Michael-Peter Schiltsky berichtet/Konsequenzen
für heutige Zeit
Münster (cpm). Strafe statt Pädagogik oder intensive
Arbeitseinsätze sind Vorwürfe, die verstärkt in
den letzten Monaten gegen die Heimerziehung in den 50er Jahren
erhoben werden. Die Caritas in der Diözese Münster will
sich der Diskussion stellen und hat deshalb mit Michael-Peter
Schiltsky einen Betroffenen eingeladen, der in einer Diskussionsveranstaltung
am 25. September um 17 Uhr im Fortbildungszentrum des Diözesancaritasverbandes
am Kardinal-von-Galen-Ring 45 über die Heimerziehung in den
50iger Jahren berichten und Schlussfolgerungen daraus für
die heutige Zeit aufzeigen wird. Nach dem Vortrag soll sich eine
Diskussion anschließen. Eingeladen sind neben Mitarbeitern
aus der Heimerziehung auch interessierte Bürger. Eine Anmeldung
ist telefonisch bis zum 22. September erforderlich unter 0251-8901-214.
65/2006 18. September 2006
Schulschwänzer
ins Heim
Ins geschlossene Heim in der Feuerbergstraße will der Senat
jetzt auch nicht-kriminelle Kinder stecken, die auf die schiefe
Bahn zu geraten drohen. So will Staatsrat Wersich die zwölf
Plätze füllen
Von KAIJA KUTTER
Sein Rettungskonzept für das Skandal-Heim an der Feuerbergstraße
hat gestern der Senat vorgestellt. Das erste geschlossene Heim,
das Hamburg im Jahr 2003 nach 20 Jahren einrichtete, sei mit seinen
18 Plätzen "überdimensioniert", sagte Dietrich
Wersich, Staatsrat in der Sozialbehörde. Als Konsequenz will
er die Schwelle für die Einweisung herunter setzen und dort
auch Kinder und Jugendliche einweisen lassen, die nicht durch
kriminelle Handlungen auffallen. Außerdem können künftig
nicht mehr nur das eigens dafür geschaffene "Familieninterventionsteam",
sondern auch alle sieben Jugendämter der Bezirke eine Einweisung
beantragen.
taz Nord vom 29.8.2006
http://www.taz.de/pt/2006/08/29/a0270.1/text
(A)
Prügel vor der
Predigt
Im Deutschlandfunk am 25.08.2006 • 19:15 Uhr:
http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/dossier/517307/
Heimkinder im Westdeutschland der 50er und 60er Jahre
Von Daniela Schmidt und Otto Langels
Zwischen 1950 und 1970 gab es in der Bundesrepublik 3000 Heime,
80 Prozent davon in kirchlicher Hand. Mehr als eine halbe Million
Kinder und Jugendliche wurden dort in dieser Zeit erzogen.
Die Folgen tragen die Betroffenen bis heute mit
sich herum: Therapeuten beobachten Angstzustände, Panikattacken,
Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Bindungsunfähigkeit
bei Erwachsenen, die ihre Kindheit und Jugend in Heimen verbracht
haben. Warum reden sie erst jetzt, 40, 50 Jahre später, über
ihre Erfahrungen? Und wie verhalten sich Kirchen, Diakonie, Caritas,
Landeswohlfahrtsverband in dieser Diskussion? Sind sie bereit,
sich zu entschuldigen, die Heimkinder für die damals unentgeltlich
geleistete Arbeit entschädigen? (A)
Unter der Knechtschaft
Jesu Christi
Aus Ausgabe 07/06 | Kultur http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=13262&CategoryID=80
Von Reinhard Mohr
Erstmals arbeitet ein Buch all das auf, was kirchliche Kinderheime
im Nachkriegsdeutschland als Erziehung deuteten. Nach der Lektüre
segnet man jede antiautoritäre Revolte ab.
Die fünfziger Jahre in Deutschland waren Jahre des Wiederaufbaus
nach dem grossen Krieg. Noch heute strahlt diese Ära im retrospektiven
Glanz von Neuanfang und wiedergefundenem Lebensglück. Die
ersten VW Käfer rollten, in rein touristischer Absicht, über
die Alpen, und zwischen dem Wegräumen von Trümmern und
dem Neubau von Fabriken wurden Filme gedreht, die das Herz des
Volkes erwärmten. Sie hiessen «Schwarzwaldmädel»,
«Grün ist die Heide» oder «Sissi, Schicksalsjahre
einer Kaiserin». Cornelia Froboess sang «Pack die
Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein...». Das deutsche
Wirtschaftswunder erschien als – zugegeben: etwas spiessige
– Renaissance der goldenen zwanziger Jahre. (A)
Radio Vatikan Deutschland:
Schläge im Namen des Herrn?
http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=82630
„Schläge im Namen des Herrn“ – so lautet
der provokante Titel eines Buchs des Spiegelredakteurs Peter Wenierwski.
Es geht um kirchliche Kinderheime in den 50ern und 60er Jahren
– zahlreiche Kinder sollen dort mißhandelt, gequält
und ausgebeutet worden sein. Wir gehen davon aus, dass die allermeisten
Heime gut gearbeitet und daher große Verdienste haben dass
es aber leider eben auch Mißstände gab, die wir nicht
verschwiegen wollen. (A)
Die ehemaligen Heimkinder
leiden noch heute
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/rhein-main/objekt.php3?artikel_id=2414344
Tagung zur Geschichte des Heims im Idsteiner
Kalmenhof / LWV sichert Betroffenen Unterstützung zu
Vom 10.06.2006
IDSTEIN Erschütternde Berichte über die "Erziehungspraxis"
im Idsteiner Kalmenhof standen im Mittelpunkt einer Fachtagung
mit dem Thema "Aus der Geschichte lernen - die Heimerziehung
in den 50er und 60er Jahren, die Heimkampagne und die Heimreform"
.
Von Katharina Munsch
Der LWV hatte sich bei den einstigen Bewohnern ihrer Einrichtungen
für die erlittenen körperlichen wie auch psychischen
Demütigungen und Schmerzen entschuldigt. "Wir stellen
uns unserer Verantwortung", sagte auch Evelin Schönhut-Keil,
die Erste Beigeordnete des LWV. Die aktuelle Tagung bedeute an
dieser Stelle keinen Endpunkt, sondern markiere im Gegenteil einen
Beginn. Der LWV werde den ehemaligen Heimkindern bei der Aufarbeitung
des Erlebten zur Seite stehen.
"Bisher gibt es aber keine spezielle Anlaufstelle für
ehemalige Heimbewohner", kritisierte mit Blick auf dieses
Angebot Michael-Peter Schiltsky vom Verein der ehemaligen Heimkinder.
Eine solche Einrichtung müsse aber dringend her, da zahlreiche
der "Ehemaligen" bis heute mit Obdachlosigkeit oder
Suchtkrankheiten zu kämpfen hätten, die oftmals direkt
aus den jeweiligen, traumatischen Erfahrungen herrührten.
"Was damals geschehen ist, war keine schlichte Körper-
sondern eine schwer wiegende Menschenrechtsverletzung", bekräftigte
er. (A)
„Gemeinsam aus
der Geschichte lernen“ – 260
Teilnehmer bei Tagung zur Heimerziehung in den Nachkriegsjahrzehnten
09. Juni 2006
http://www.lwv-hessen.de/webcom/show_article_presse.php/_c-255/_nr-322/i.html
Kassel/Idstein (lwv): Um gemeinsam aus der Geschichte zu lernen,
haben sich heute rund 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer
Tagung in Idstein getroffen, die sich ganz der Aufarbeitung der
Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren widmete. (A)
Unbarmherzige Schwestern
und Brüder
Im Schweizer Radio Hören
http://www.drs.ch/drsonline/gbgateinvoker.cfm?gbAction=r04popupDisplay&ObjectID=99A71564-0187-4A8B-8FFE67ADC959D30B
Zwischen 1950 und 1970 gab es in der Bundesrepublik Deutschland
3000 Fürsorgeheime, die grosse Mehrheit davon war in kirchlicher
Hand. Mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche wurde
dort in dieser Zeit erzogen, gezüchtigt - und häufig
brutal geprügelt, sexuell missbraucht, gequält, eingesperrt,
ausgebeutet.
Dies alles geschah im Namen der christlichen Nächstenliebe
und Barmherzigkeit. Viele der Heimkinder leiden bis heute unter
den Folgen der körperlichen und seelischen Misshandlungen.
FOCUS: Ehemalige Heimkinder
fordern Entschädigung
http://focus.msn.de/magazin/magazin/kurzfassungen/meldung/xy_aid_21865.html
Bis in die 70er-Jahre hinein seien 500.000 bis eine Million Kinder
und Jugendliche in vielen Heimen „menschenverachtenden Praktiken“
ausgesetzt gewesen, ....
Die auf Schadensersatzansprüche spezialisierten Rechtsanwälte
bieten „Verhandlungen über eine Entschädigungslösung“
an. Sie verlangen Geld für erlittene Qualen und psychologische
Behandlungen, historische Aufarbeitung, eine nachträgliche
Bezahlung sowie sozialversicherungsrechtliche Anerkennung der
damals unentgeltlich geleisteten Arbeit.
Ein
Trauma, das man sein Leben lang behält
Von Christian-A. Thiel
Hamburger Abendblatt. http://www.abendblatt.de/daten/2006/06/03/570011.html
Hunderttausende Kinder wurden nach dem Krieg in kirchlichen und
staatlichen Heimen mißhandelt. Erst jetzt, viele Jahre später,
wird die düstere Geschichte der deutschen Heimkinder aufgearbeitet.
(A)
Fachtagung zur Heimerziehung mit Spiegel-Redakteur
Peter Wensierski
VON CHRISTINE HARTLIEB
http://www.diakonie-pbhx.de/info/aktuell/20060529.html
PADERBORN - "In den endlosen Stunden in der
kalten und dämmrigen Dachkammer hatte ich zum ersten Mal
Selbstmordgedanken", berichtet Marion Zagermann. Marion war
von 1965 bis 1970 im Kinderheim der Diakonissen vom Zionsberg,
der heutigen "Kindervilla Scherfede". Dem Spiegel-Redakteur
Peter Wensierski erzählte sie ihre Leidensgeschichte, berichtete
von körperlicher Gewalt, Ruhigstellung mit Valium, Baden
zwischen Blutegeln in der Diemel und tagelangem Zellenarrest im
Dunkeln. Nachzulesen sind ihre Erinnerungen im kürzlich erschienenen
Buch "Schläge im Namen des Herrn". (A)
Heimerziehung im Blick
Fachtagung in Idstein: LWV arbeitet ein schwieriges Thema auf.
Vom 31.05.2006
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/objekt_i.php3?artikel_id=2402531
IDSTEIN "Aus der Geschichte lernen
- Die Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren, die Heimkampagne
und die Heimreform" ist Thema einer Tagung des Landeswohlfahrtsverbandes
am 9. Juni in der Idsteiner Stadthalle.
Einen weiteren Beitrag zur Aufarbeitung der damaligen Erziehungspraxis
in den Heimen soll die Tagung in Idstein am 9. Juni leisten -
und dies mit einem Blick nach vorne verbinden. Über 230 Teilnehmer
haben sich bereits angemeldet. Die Tagung beginnt an diesem Tag
um 10.30 Uhr. Bis 15.30 Uhr stehen Vorträge und eine Abschlussdiskussion
auf dem umfangreichen Programm. (A)
„Schlimmste
Zeit meines Lebens"
Ehemaliges Heimkind wirft dem Wittekindshof Misshandlungen in
der Nachkriegszeit vor
VON WIEBKE JOHANNING
http://www.nw-news.de/nw/lokale_news/bad_oeynhausen/bad_oeynhausen/?sid=38b86018c3c60d24cb45fbe1d85433bf&index_page=2
"Nachts, wenn es dunkel war, kamen die Erwachsenen in unseren
Schlafraum. Wir wussten es alle, aber wir haben nicht darüber
gesprochen, weil wir uns geschämt haben." Sexueller
Missbrauch, Schläge, Misshandlungen - die Erlebnisse von
denen Klaus Linnenbrügger berichtet, waren in vielen Jugendheimen
der BRD in den 50er und 60er Jahren bittere Realität. (A)
Eine
offene Diskussion
"Beispiel für pädagogische Fehler"
Kinder- und Jugendhilfe St. Johannisstift setzt sich mit Historie
der Heimerziehung auseinander. (A)
http://www.nw-news.de/nw/lokale_news/warburg/warburg/?client=nw&cnt=906078&src=314949
Manuskript
zur
Sendung
Die schlimmste Zeit meines Lebens - ehemalige Heimkinder erinnern
sich
Bayern 2Radio
/ Dienstag, 9. Mai 2006, 10.03 Uhr / Notizbuch /
http://www.juraforum.de/jura/news/news/p/1/id/86554/f/109/
München (ots) - Ihre Kindheit im Heim verschweigen viele
Erwachsene aus Scham und weil sie nicht die Kraft haben, sich
den Erinnerungen zu stellen. Viele haben in der Zeit nach dem
zweiten Weltkrieg schlimme Erfahrungen gemacht. Manche mussten
oft stundenlang in der Ecke stehen. Man schlug ihnen den Kopf
gegen die Wand und ließ sie Berge von Kartoffeln schälen.
Einige Kinder, die in den Jahrzehnten nach dem Krieg in einem
der meist kirchlichen Heime leben mussten, waren nicht nur körperlichen
Torturen ausgesetzt, sondern auch Psychoterror, den die Erzieher
auf sie ausübten und der viele traumatisierte. Denn die verwaisten
oder abgeschobenen Buben und Mädchen wurden konsequent erniedrigt
und gegängelt. Nur wenige erlebten auch schöne Zeiten
im Heim. Ausgelöst durch das Buch "Schläge im Namen
des Herrn" von Peter Wensierski wagen sich nun Menschen,
sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen. Im Notizbuch
erzählen einige von ihnen, was wirklich in den Heimen geschah.
Das Notizbuch im Internet: www.br-online.de/notizbuch
Originaltext: BR Bayerischer Rundfunk Digitale Pressemappe:
http://presseportal.de/story.htx?firmaid=7560 Pressemappe via
RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_7560.rss2
Kontakt: BR Bayerischer Rundfunk Pressestelle Telefon:
089 / 5900 2176
Die
Innere Mission München sucht ehemalige Heimkinder,
die über Umstände und Erziehungsmethoden aus der Zeit
nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 70er Jahre hinein berichten
können, nachdem in der letzten Zeit schwere Vorwürfe
gegen Betreiber kirchlicher Heime laut geworden sind.
In den 50er, 60er und 70er Jahren seien zahllose Kinder und Jugendliche
mit brutalsten Erziehungsmethoden systematisch gedemütigt
und als billige Arbeitskräfte ausgenutzt worden. Angeblich
seien in diesen Jahren mehrere Millionen Kinder quasi schutzlos
ihren vermeintlichen Betreuern – Nonnen, Kirchenmännern
und Diakonen – ausgeliefert gewesen.
Bei der Inneren Mission München sind keine Vorfälle
dieser Art aus den Heimen in Pasing, Lochhausen (zwischenzeitlich
geschlossen) und Feldkirchen bekannt. (A)
Gestohlene
Kindheit
Am 04.25. 2006 reichte Peter Lindborg im kinderfreundlichen Schweden
eine Schadenersatz gegen Schwedens Kinderheime ein.
Landeswohlfahrtsverband
Hessen
Thema Ehemalige Heimkinder
Zusammenfassung und Links
Das
Mädchenerziehungsheim "Fuldatal"
... Im Hauptgebäude (dem Mittelschiff der Klosterkirche)
erfolgte ein Umbau der oberen beiden Etagen in kleinere Zimmer
für die Mädchen. Außerdem wurden am Ende jeder
Etage zwei "Beruhigungszellen" eingerichtet. Der Saal
im ersten Stock diente als Veranstaltungsraum. Die Eisengitter
an den noch erhaltenen Gebäuden wurden größtenteils
entfernt und durch speziell gesicherte Fenster ersetzt.
Pressemitteilungen vom 8. März.
2006
Gedenkstätte
Breitenau um die Heimerziehung in der Nachkriegszeit erweitern.
Den Opfern jetzt helfen.
Noch heute sind viele Menschen davon gezeichnet. Menschen die
als Kinder Zwangsarbeit verrichten mussten, denen medizinische
Versorgung weitgehend vorenthalten wurden, die erniedrigt und
gedemütigt, misshandelt und missbraucht wurden.
SPD Andreas Kuhnert
http://www.andreas-kuhnert.de/article.php?nr=750
Veröffentlicht am 17.03.2006
"Du
gräbst jetzt dein Grab!"
Nachts wird das neunjährige Mädchen im katholischen
Kinderheim in Eschweiler von der Nonne der "Armen Dienstmägde
Jesu Christi" geweckt. Gehorsam gewohnt, wagt die Kleine
nicht, nach dem Grund zu fragen. Sie muss Anorak und Gummistiefel
über den Schlafanzug ziehn. Dann wird sie in den Garten unter
einen Apfelbaum geführt.
“Rheingold”, ein Forummitglied
äußert sich über den Spiegel Artikel:
http://www.spiegel.de/unispiegel/sc...,408758,00.html
Eine Antwort darauf war: „Die
Toleranz der Deutschen wird wieder einmal als Schwäche erkannt
und schamlos ausgenutzt.
Diese "armen benachteiligten Jugendliche" verstehen
nur eine Sprache, die der Gewalt. Das einzige vernünftige
Mittel in Bezug auf diese Rabauken wäre ein Erziehungheim.
Das würde wirken.
Doch im Grunde sollte man die ganze Familie gleich abschieben,
dennn die Eltern sind für das Verhalten ihrer Kinder verantwortlich
zu machen. Fehlende Deutschkenntnisse und ein katastrophales Benehmen
disqualifizieren sie für diese Gesellschaft. “
Link zu diesem Forum: http://www.politikforum.de/forum/showthread.php?s=&postid=4252681
ERZIEHUNG
/ In einem Buch schildern Heimkinder aus den 50er und 60er Jahren
ihr Leiden von damals
Die dunkle Seite der Barmherzigkeit
Zwangsarbeit und drastische Strafen waren weit verbreitet - Kirchliche
Träger sind bereit zur Aufarbeitung
Laute Musik, kesse Kleidung oder die Lust am Tanz - manch Jugendlichen
brachte das ins Heim. Unter dem Deckmantel der Barmherzigkeit
wurden junge Menschen malträtiert, bis in die 70er Jahre.
Ehemalige Heimkinder brechen jetzt das Schweigen. Ein Buch erzählt
davon.
HZ-Online
Rubrik 'Brennpunkt' - SWP - 07.04.2006
Entschuldigung
bei Heimkindern
Landeswohlfahrtsverband spricht "tiefstes
Bedauern" über Gewalt in Erziehungsanstalten der Nachkriegszeit
aus
Der Landeswohlfahrtsverband LWV will ehemaligen
Heimkindern bei ihrem Kampf um Anerkennung und Unterstützung
helfen. Das hat die Verbandsversammlung am Mittwoch einstimmig
beschlossen. In manchen Erziehungsanstalten wurden bis in die
70er Jahre hinein Kinder misshandelt.
5. April 2006, 19:31, NZZ Online
Misshandlungen
in spanischem Heim
Schweizer Jugendliche betroffen
Die drei von der spanischen Polizei festgenommenen Erzieher, welche
mehrere Minderjährige aus der Schweiz misshandelt haben sollen,
sind wieder auf freiem Fuss.
(sda) Die Erzieher, darunter ein Schweizer, müssen sich weiterhin
der zuständigen spanischen Justizbehörden zur Verfügung
halten, wie Lars Knuchel vom Eidgenössischen Departement
für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Mittwoch mitteilte.
LWV
- Aus der Geschichte lernen.
Idstein (kobinet) Mit einer Tagung über die Heimerziehung
in den 50er und 60er Jahren am 9. Juni im Sternensaal des Sozialpädagogischen
Zentrums Kalmenhof in Idstein in Hessen soll dazu beigetragen
werden, dass aus den damaligen Zuständen gelernt wird.
Stellungnahme der
bayerischen Diakonie zu
Veröffentlichungen zur Heimerziehung in den
fünfziger und sechziger Jahren
1.) In verschiedenen Veröffentlichungen ist in den vergangenen
Jahren
über Missstände in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
im
Raum von Kirche und Diakonie während der fünfziger und
sechziger
Jahre, berichtet worden. Auch die Diakonie in Bayern setzt sich
seit
längerem mit diesen Vorgängen auseinander, die wir weder
verharmlosen noch schwarz-weiß malen wollen oder dürfen.
Zur
Stellungnahme
NDR Kulturjournal
Sendung am 20. März 2006- um 22:30
Schläge
statt Segen - Heimkinder in Deutschland
Bis in die siebziger Jahre hinein wurden mehr als eine
halbe Million Kinder in kirchlichen und staatlichen Heimen schwer
misshandelt. Viele leiden noch heute unter dem Erlebten, verschweigen
diesen Teil ihres Lebens aber aus Scham - selbst gegenüber
Angehörigen.
Auch als Video am interent: http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,OID2133414_VID2405622,00.html
Ich
will, dass sich der Orden entschuldigt
Neun Geschwister hatte Carola Koszinoffski, und alle bis auf einen
landeten in dem Eschweiler Heim. Auch Carola Koszinoffski hat
einiges mitgemacht in ihrem Leben - nicht nur im Heim. Mit 39
Jahren wurde sie erwerbsunfähig, Ärzte attestieren ihr
unter anderem «Panikattacken mit Todesangst» und «zunehmenden
sozialen Rückzug».
Zum Artikel: http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?id=671663&_wo=Suchen:Archivsuche&_wobild=menue_suchen.gif&template=detail_standard
Sonntagsblatt
Innere Mission sucht ehemalige Heimkinder aus den 50er- bis 70er-Jahren
Schläge im Namen des Herrn? Ausgabe: 12 - vom: 19.03.2006
Ein Buchautor hatte jüngst schwere Vorwürfe gegen Betreiber
kirchlicher Heime erhoben. IM-Geschäftsführer Günther
Bauer: »Momentan ist da in der Geschichte ein großer
weißer Fleck. Wir wollen herausfinden, ob solche
Vorfälle möglicherweise auch in unseren Heimen passiert
sind.
Bei der Inneren Mission München sind keine Vorfälle
dieser Art aus den Heimen in Pasing, Lochhausen und Feldkirchen
bekannt.
Zum Artikel:
http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2006_12_muc_16_01.htm
Von
Schwestern brutal geschlagen
Donnerstag, 16. März 2006, Grenzland Nachrichten
„Ich bin ein ehemaliges Kinderdorfkind“,
schreibt dort eine Frau aus Gelsenkirchen, „ich war bei
Schwester Ludgera im Sternenhaus und hatte eine schöne Kindheit,
die ich nie missen möchte.“
Beckers erhebt gegenüber den Schwestern schwere Vorwürfe.
„Die Schwestern schlugen zu“, erinnert er sich: „Die
Gruppenschwester war von der radikalen Sorte, die Oberin schlug
sogar besonders gerne zu.“ Prügel sei an der Tagesordnung
gewesen, die Erziehungsmethoden fragwürdig.
Zum
Artikel
Wie
die Zucht, so die Frucht
Taz Magazin vom 11.3.2006
Der Krebs Kranke Dietmar Krone möchte von der schlimmsten
Zeit seines Lebens erzählen, solange er noch kann. Er wurde
geschlagen und bespuckt, eingesperrt und zur Zwangsarbeit gezwungen.
Dietmar Krone kam wegen Verwahrung. in eine Erziehungsanstalt
bis zum 21. Lebensjahr. Er war Homosexuell. Die hat den Homo-Paragraf
175, aus der Nazi-Zeit nahtlos übernommen. Die Menschenrechtsverletzungen
in der frühen Bundesrepublik reichten wie über die Adenauer-Zeit
zeit hinaus.
Fußball spielen interessierte Dietmar Krone
nicht. Doch die Großmutter starb früh, und die Mutter,
eine ehemalige BDM-Führerin, allein erziehend nach dem Tod
des Vaters, hatte außer Prügeln nur einen Kommentar
für ihn übrig, "So was wie dich hätte man
früher in der Latrine ersäuft." (A)
Zum Artikel: http://www.taz.de/pt/2006/03/11/a0063.1/text.ges,1
Die
Heimerziehung in den 5Oer und 6Oer Jahren,
die Heimkampagne und die Heimreform
eine Veranstaltung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen
mit der Internationalen Geselschaft für erzieherische Hilfen
(IGfH)
und dem SPIEGEL-Buchverlag bel DVA
am 9. Juni 2006
10.00 - 16.00 Uhr
mehr
details
Diakoniechef:
Missstände in Nachkriegs-Heimen werden aufgearbeitet
Bethel untersucht Verhältnisse in Einrichtung Freistatt
Frankfurt a.M./Bielefeld (epd). Mit einer unabhängigen
Studie will die Diakonie die Missstände in Kinderheimen während
der Nachkriegszeit untersuchen lassen. "Wir wollen nichts
beschönigen, verharmlosen oder ungeschehen machen",
sagte der Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD), Jürgen Gohde, der "Frankfurter
Rundschau" (Dienstagsausgabe). Auch die Verhältnisse
in der Bethel-Einrichtung Diakonie Freistatt bei Diepholz in Niedersachsen
nach 1945 sollen wissenschaftlich aufgearbeitet werden. (A)
Zum Artikel: http://www.epd.de/nachrichten/nachrichten_index_40239.html
Die Welt
Do 9. März 2006
Ehemalige
Heimkinder fordern Wiedergutmachung
Berlin - Ehemalige Heimkinder aus katholischen Einrichtungen haben
die Deutsche Bischofskonferenz zur Aufarbeitung der dort bis in
die 70er Jahre üblichen Erziehungspraxis aufgefordert. "Geben
Sie den ehemaligen Heimkindern ihre Würde zurück!",
wandte sich der Verein ehemaliger Heimkinder (Vehev) an den Konferenz-Vorsitzenden
Kardinal Karl Lehmann.
zum Artikel: http://www.welt.de/data/2006/03/07/856249.html
Radio
Vatikan
(kna 06.03.06 hr) 07/03/2006 16.35.09
Deutschland: Ex-Heimkinder stellen Forderungen
an Bischöfe
Ehemalige Heimkinder aus katholischen Einrichtungen haben die
Deutsche Bischofskonferenz zur Aufarbeitung der dort bis in die
70er Jahre üblichen Erziehungspraxis aufgefordert. «Geben
Sie den ehemaligen Heimkindern ihre Würde zurück!»,
(A)
zum Artikel: http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=69228
Social
Times
08.03.2006
Heimerziehung als "größtes Unrecht der
Nachkriegszeit" kritisiert
Kassel (epd). Der Buchautor Peter Wensierski hat
scharfe Kritik an den staatlichen und kirchlichen Trägern
von Kinderheimen in der Nachkriegszeit geäußert. Das
Schicksal zahlreicher Heimkinder in den Jahren 1953 bis 1973 sei
«das größte Unrecht an Menschen, das nach dem
Krieg in Deutschland begangen wurde». (A)
zum Artikel: http://www.socialtimes.de/nachricht.php?nachricht_id=7288&newsrubrik_id=6
Frankfurther Rundschau 7.3.06
Verband entschuldigt sich für Gewalt in Heimen
Landeswohlfahrsverband will Misshandlungen aufarbeiten,
sagt aber nichts zu Schadenersatz / Neues Buch schildert Vorfälle
aus den 50er Jahren
Bis in die 70er Jahre hinein wurde Kindern und Jugendlichen
in Heimen des Landeswohlfahrtsverbands Hessen Gewalt angetan.
Mehrere Parteien fordern jetzt eine Entschuldigung. Viele der
einstigen Heimkinder leben am Rande der Gesellschaft. (A)
Voller Artikel: http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt_und_hessen/?cnt=820841&
Jugendliche
zur Arbeit geprügelt
Jugendfürsorge: Der Leiter der Diakonie Freistatt,
Wolfgang Tereick, nimmt Stellung zu Vorwürfen
Freistatt war zur fraglichen Zeit ein Fürsorgeerziehungsheim
- für viele straffällig gewordene Jugendliche eine Alternative
zum Zuchthaus. Tereick weiß aus den Akten, dass zumindest
in einem Fall ein jugendlicher Mörder eingewiesen wurde.
"Aber es gab auch Jungen, die wegen Lappalien angezeigt und
eingesperrt wurden - weil es die Nachbarn ärgerte, dass sie
die falsche Musik hörten oder mit einem Mädchen unterwegs
waren." Eine objektive Überprüfung der Vorwürfe
habe es nicht gegeben. "Die Mühe hat man sich weder
in Freistatt noch in der Justiz gemacht", weiß Tereick.
zum Artikel: http://www.unsere-kirche.de/index_343.html
Im Fernsehen:
Dienstag,
7.3. im HR-Fernsehen “Hauptsache Kultur” um 22.15
und Donnerstag, 9.3. im WDR-Fernsehen
“west.art” um 22.30
Landeswohlfahrtsverband will sich für das Unrecht an Heimkindern
entschuldigen..
Schläge im Namen des Herrn - Ein Buch deckt auf, wie Kinder
in deutschen Heimen misshandelt wurden.
Unrecht
an Heimkindern soll Thema werden
03.03.2006
Kassel (kobinet) Anlässlich der Enthüllungen über
die Misshandlungen von Heimkindern, die aktuell in dem Buch "Schläge
im Namen des Herrn" von Peter Wensierski aufgedeckt wurden,
bekennen sich die LWV-Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die
Grünen und FDP zu der Verantwortung des Landeswohlfahrtsverbandes
Hessen (LWV), der in dieser Zeit unter anderem Heime in Biedenkopf,
Wabern, Guxhagen und Idstein betrieben hat.
Artikel lesen: http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,10984/ticket,g_a_s_t
Unrecht
an Heimkindern
Vom 04.03.2006 Idsteiner Zeitung
Das Heimkindern geschehene Unrecht soll Thema im Landeswohlfahrtsverband
Hessen werden.
Anlässlich von Schilderungen über Misshandlungen
von Heimkindern, die aktuell in dem Buch "Schläge im
Namen des Herrn" von Peter Wensierski dargestellt wurden,
bekennen sich die Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen
und FDP zu der Verantwortung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen,
der in dieser Zeit unter anderem Heime in Biedenkopf, Wabern,
Guxhagen und Idstein betrieben hat.
mehr darueber: http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=2288156
Landeswohlfahrtsverband
Heimkinder
wurden misshandelt
Immer wieder wurde die Demütigung und Misshandlung von Kindern
und Jugendlichen in Heimen angeprangert. Jetzt hat der Landeswohlfahrtsverband
Hessen (LWV) die systematische Misshandlung von Heimkindern in
seinen Einrichtungen eingeräumt.
Unbarmherzige
Schwestern
Bis in die siebziger Jahre wurden in bundesdeutschen Heimen
Kinder mißhandelt und ausgebeutet. Viele Opfer schweigen
bis heute aus Scham
von Ulrich Baron
Wenn der Insasse K71 des Idsteiner Kalmenhofs den Befehl "Lappen,
Eimer, Schrubber! Mitkommen!" hörte, wußte er,
daß wieder Blut geflossen war: "Manchmal mußte
er eine Bürste mitnehmen. Wenn die Wände oder Möbel
blutverschmiert waren, weil die Kinder mit dem Kopf dagegen geflogen
waren."
Artikel bei "Die Welt" lesen: http://www.welt.de/data/2006/02/27/852145.html
Diakonie
bedauert Geschehnisse zutiefst
In den evangelisch getragenen Heimen habe es Missstände
und Fehler gegeben, räumt Diakonie-Präsident Pfarrer
Dr. h.c. Jürgen Gohde gegenüber EKiR.de ein. „Dazu
stehen wir.“ Außerdem bekennt Gohde: "Mir tun
die Folgen für jeden einzelnen Menschen leid.""So
etwas kann man nicht wieder gutmachen", so Scheffler-Borngässer.
Aber die kreuznacher diakonie werde mit Missständen in der
Vergangenheit offensiv umgehen.
Mehr drueber: http://www.ekir.de/ekir/ekir_38832.asp
Willkommen
bei den unbarmherzigen Schwestern
Der Spiegel:
Es ist ein dunkles Kapitel der Nachkriegsgeschichte: In der jungen
Bundesrepublik wurden Tausende Heimkinder von unbarmherzigen Erziehern
misshandelt. Zwei der ehemaligen Heimkinder wollen jetzt über
ihre Erlebnisse sprechen - im SPIEGEL-ONLINE-Chat von 13 bis 14
Uhr. 21. Februar 2006
Sollte der Artikel nicht mehr im Internet sein, bitte schreiben
Sie uns.
Ehemalige
Heimkinder und ihr heutiges Trauma
von Sieglinde W. Alexander
Zum ersten mal kommt ans Tageslicht, wie nach dem
zweiten Weltkrieg, bis in die jüngste Vergangenheit, die
Würde, Psyche und Rechte eines Kindes und dessen Zukunft
systematisch zerstört wurden.
Ende
der Suche
Nach fast 40 Jahren habe ich meine Freundin aus
dem Mädchenheim Weiher gefunden. Endlich habe ich eine Zeugin
für meine Geschichte.
"Heimerziehung:
Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und Lust im Namen Gottes"
von Alexander Alexander Markus Homes
erscheint im März im PABST SCIENCE PUBLISHERS VERLAG (ISBN
3-89967-285-2)
Es waren insbesondere Nonnen – nicht alle –, die,
wie zahlreiche Betroffenenberichte in diesem Buch aufzeigen, im
Namen Gottes Heimkinder prügelten, malträtierten, quälten,
erniedrigten und entwürdigten, um ihnen Disziplin, Gehorsam,
Fleiß, Sauberkeit, Unterordnung und den Glauben an ihren
Gott aufzuzwingen. Die „Bräute Jesu Christi“
gehörten Schwestern-Orden an wie beispielsweise der „Ordensgemeinschaft
der Armen Dienstmägde Jesu Christi“ in Dernbach, dem
„Orden der Hedwigschwestern“ in Berlin und dem „Paderborner
Vincentinerinnen-Orden“.
Mehr
über das Buch lesen
"Prügel
Im Namen Gottes"
Sendung Frontal21 im ZDF als video clip im Interent anschauen.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/15/0,4070,3892495-6-wm_modem,00.html
Unter der Knechtschaft
Jesu Christi
Von Reinhard Mohr
Erstmals arbeitet ein Buch all das auf, was kirchliche
Kinderheime im Nachkriegsdeutschland als Erziehung deuteten. Nach
der Lektüre segnet man jede antiautoritäre Revolte ab
Mehr darüber bei: Die Weltwoche
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=13262&CategoryID=80
Misshandelte Zukunft
von Harry Graeber
Als der Autor nach annähernd vierzehn Jahren aus der allumfassenden
staatlichen Fürsorge als Sozialwaise entlassen wurde, fühlte
er sich so, als würde er gerade erst das Licht der Welt erblicken.
Ängstlich und unsicher tastete er sich in die Welt der Erwachsenen
und war dabei voller Fragen.
Mehr darueber: http://www.misshandelte-zukunft.de/startseite.htm
HEIMKINDER-SCHICKSALE
"Es tut mir leid"
Tausende Kinder durchlitten in den fünfziger und
sechziger Jahren die Schrecken staatlicher und kirchlicher Heimerziehung.
Im Interview mit dem SPIEGEL fordert der Präsident der deutschen
Caritas, Peter Neher, einen offeneren Umgang mit einem dunklen
Kapitel deutscher Geschichte.
Artikel im Spiegel lesen: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,400695,00.html
Sollte der Artikel nicht mehr im Internet sein,
bitte schreiben
Sie uns.
HEIMKINDER-SCHICKSALE
"Wie geprügelte
Hunde"
Von Peter Wensierski
Sie wurden geschlagen, erniedrigt und eingesperrt. Unter oft unvorstellbaren
Bedingungen wuchsen in den fünfziger und sechziger Jahre
Hunderttausende Kinder und Jugendliche in kirchlichen Heimen auf.
"Wir waren Zwangsarbeiter", sagen sie heute. Ein dunkles
Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte.
Artikel im Spiegel lesen:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,400215,00.html
Sollte der Artikel nicht mehr im Internet sein,
bitte schreiben
Sie uns.
Das
Leid der frühen Jahre
Hunderttausende von Kindern wurden in Heimen der jungen
Bundesrepublik misshandelt.
Die größte Verantwortung trifft die Kirche
Von Peter Wensierski
DIE ZEIT 09.02.2006 Nr.7
http://www.zeit.de/2006/07/Heimkinder?page=1
Sollte der Artikel nicht mehr im Internet sein,
bitte schreiben
Sie uns.
Reflectionen
zu: Frontal 21 - „Prügel im Namen Gottes“
von Sieglinde W. Alexander
nächste Sendung: 21.02.06 um 21:00 Uhr
Teufel
in Nonnentracht
KONTINUITäTEN
Das Schicksal des Paul Brune und die Anstaltspsychiatrie
nach 1945
Die bis 1945 durchgeführten Tötungen von
alten, kranken, behinderten und anderen für "lebensunwert"
erklärten Menschen durch die NS- Psychiatrie sind mittlerweile
fast lückenlos dokumentiert. Dass die mit der Politik der
"Ausmerzung" verbundene Ideologie des Rassenwahns auch
in den psychiatrischen Einrichtungen in den frühen Jahren
der Bundesrepublik aufrechterhalten wurde, ist ebenfalls belegt
und wird als Sachverhalt häufig unter dem abstrakten Begriff
der personellen und strukturellen "Kontinuitäten"
gefasst. Was sich dahinter verbirgt, deckten Robert Krieg und
Monika Nolte in ihrem aktuellen Film "Lebensunwert"
beispielhaft auf.
Lesen Sie den ganzen Artikel: "FREITAG"
http://www.freitag.de/2006/04/06041801.php
"Wir
waren ja keine Menschen mehr"
Ehemalige Heimkinder gründen einen Verein,
um Opfern von Misshandlung zu helfen
Idstein Um Menschen, die in Erziehungsanstalten misshandelt wurden,
zu helfen, ist gestern der "Verein ehemaliger Heimkinder"
gegründet worden. Gleichzeitig sprachen rund ein halbes Dutzend
Betroffene im Kalmenhof mit der heutigen Heimleitung über
ihre Erlebnisse.
Lesen sie die Geschichten
der Vergangeheit.
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