Globale

News
Artikel
Geschichten
Briefe
Wer & Was
Umfrage
Heimkinder

Emak intern

Mehr info
Forum
Bücher & Filme
F & A
Impressum
Kontakt

Heimkinder Index

Ehemalige Heimkinder können sich direkt an den Runden Tisch wenden
http://www.rundertisch-heimerziehung.de/

Kontakt: Frau Katharina Loerbroks, Referentin der Infostelle des Runden Tisch:
Telefon: 030 400 40-231 oder 030 27 57 67 77 – Email:
info@rundertisch-heimerziehung.de



Filme über Heimkinder bei You Tube:
http://www.youtube.com/watch?v=-7vM7GWlye0

Zwischenbericht Runder Tisch
Geschrieben von Michael Ermisch Samstag, 23. Januar 2010
Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren

Der Bericht spricht wörtlich vom "System Heimerziehung" mit Leid, Unrecht und großen Mängeln. Dieses Wort, meinte Antje Vollmer, mache Schluss mit der Haltung, es habe nur einzelne Fälle gegeben. Frau Vollmer betone aber, dass es unter den bis zu 800.000 Heimkindern dieser Jahre heute eben auch positiv besetzte Erinnerungen gebe.
Weiter lesen: http://www.top-medien-berlin.de/content/view/568/2/


Filme über Heimkinder bei You Tube:
http://www.youtube.com/watch?v=-7vM7GWlye0


23.1.2010
„System Heimerziehung“
Der „Runde Tisch Heimerziehung“ legt einen Zwischenbericht vor

Es ist ein offizielles Dokument, 46 Seiten lang. Gelegentlich auch mit Behördendeutsch und Bandwurmsätzen. Aber trotz solcher Sachlichkeit macht der Zwischenbericht, den der „Runde Tisch Heimerziehung“ nun vorlegt, deutlich, dass manche Heimkinder in der frühen Bundesrepublik regelrechtes Grauen erfahren haben.
Stete Prügel, Psychodruck, Essens- und Schlafentzug, Trennung von der Mutter im Alter von drei Tagen, auch sexueller Missbrauch - all das gehört zur Schilderung Betroffener, aus denen der Bericht einleitend zitiert. Abschließend spricht das Gremium dann von häufig vorkommenden Misshandlungen, von „mancherorts katastrophalen“ und schockierenden Verhältnissen in sogenannten Endstationen. Bemerkenswert: Die Beteiligten des Gremiums - Vertreter mehrerer Bundesministerien, Bundesländer, von Wissenschaft, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und Betroffenen - legten den Bericht im Konsens vor.
weiter lesen: http://www.domradio.de/aktuell/artikel_60667.html


Diakonie will frühere Heimkinder entschädigen lassen
23. Januar 2010, 04:00 Uhr

Berlin - Der Präsident des Diakonischen Werks, Klaus-Dieter Kottnik, hat sich für eine Wiedergutmachung an ehemaligen Heimkindern ausgesprochen. Es sei auch "eine finanzielle Unterstützung sinnvoll", sagte Kottnik dem EPD am Freitag in Berlin, wo der "Runde Tisch Heimkinder" einen Zwischenbericht vorlegte. Der Umfang möglicher Entschädigungen lasse sich aber noch nicht absehen, sagte Kottnik.
weiter lesen: http://www.welt.de/die-welt/politik/article5950666/Diakonie-will-fruehere-Heimkinder-entschaedigen-lassen.html


Lausitzer Rundschau: ''Runder Tisch Heimerziehung'' legt Zwischenbericht vor Aufarbeiten und entschädigen

Cottbus (ots) - Als das Ausmaß der Misshandlung von Heimkindern in Irland offenbar wurde, löste das dort fast eine Staatskrise aus. Gemessen an der Bevölkerungszahl ist der Kreis der Betroffenen in Deutschland überhaupt nicht kleiner. Und auch bei der Schwere der Übergriffe, von folterähnlichen Strafen über Zwangsarbeit bis hin zu Vergewaltigungen, gibt es kaum Unterschiede. So kann man es jedenfalls dem gestern vorgestellten Zwischenbericht des "Runden Tisches Heimerziehung" entnehmen.
weiter lesen: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-01/15961412-lausitzer-rundschau-runder-tisch-heimerziehung-legt-zwischenbericht-vor-aufarbeiten-und-entschaedigen-007.htm


Interview, Fr 22.01.10 14:46 Uhr
Vollmer beklagt Unrecht in Heimerziehung

Es ist ein nach wie vor dunkles Kapitel der bundesdeutschen Geschichte, ein Kapitel, das noch der Aufarbeitung harrt: Die Schicksale hunderttausender Heimkinder, die bis Mitte der 1970er Jahre in verschiedenen Fürsorge-Einrichtungen zu unentgeltlicher Arbeit gezwungen und vielfach misshandelt wurden.

Und das auch in Heimen, die in kirchlicher Trägerschaft standen. Viele dieser ehemaligen Heimkinder leiden heute noch unter den Folgen dieser Erziehungspraxis, deshalb hat der Bundestag die Einrichtung eines Runden Tischs zu diesem Thema beschlossen.
Interview hoeren: http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/interview/201001/137482.html


Heimkinder
Runder Tisch bedauert Unrecht
zuletzt aktualisiert: 22.01.2010 - 16:08

Berlin (RPO). Ein "System Heimerziehung", in dem jungen Menschen Leid und Unrecht wiederfahren ist - so bezeichnet der "Runde Tisch Heimkinder" in seinem Zwischenbericht das, was Heimkindern in der frühen Bundesrepublik zugestoßen ist. Das Gremium bedauere dieses Unrecht zutiefst, hieß es am Freitag bei der Vorstellung des Berichts.
weiter lesen: http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Runder-Tisch-bedauert-Unrecht_aid_810205.html


Der Runde Tisch: Der Zwischenbericht

Der Runde Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“
hat sich am 17. Februar 2009 konstituiert. Insgesamt wird er
knapp zwei Jahre – bis Dezember 2010 – beraten und am Ende
dieser Beratungen eine Empfehlung in Form eines Abschlussberichts
an den Deutschen Bundestag zum weiteren Umgang
mit der Thematik abgeben. Nach nun fast einem Jahr der intensiven
Aufarbeitung wird hiermit der Zwischenbericht des
Runden Tisches vorgelegt.

zum Zwischenbericht: http://www.rundertisch-heimerziehung.de/documents/RTH_Zwischenbericht.pdf


Geschlagen und geknechtet
ARD:
Katholische Kirche startet Telefon-Hotline

Bis in die 70er Jahre hinein hatten viele Heimkinder in Deutschland oft Schlimmes zu erdulden: Schläge, psychische Gewalt, Zwangsarbeiten. Die katholische Kirche startet ab heute eine Telefon-Hotline für Geschädigte. Betroffene sehen die Hotline kritisch und forden eine neutrale Anlaufstelle.
Video: http://www.tagesschau.de/inland/missbrauch108.html


Diözese - Württembergische Heimerziehung in der Nachkriegszeit wird erforscht
19.01.10

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart will die Heimerziehung in den fünfziger und sechziger Jahren in katholischen Kinder- und Jugendheimen in Württemberg erforschen lassen. Eine entsprechende Studie zur Aufarbeitung der Geschichte habe die Diözese beim Stuttgarter Institut für angewandte Sozialwissenschaft (Ifas) in Auftrag gegeben, teilte der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart am Dienstag in Stuttgart mit. Die Diözese erwarte von der Studie möglichst viele Erkenntnisse über die Lebenswirklichkeit in den katholischen Heimen während der Nachkriegszeit, sagte die für die Caritasarbeit in der Diözese zuständige Ordinariatsrätin Irme Stetter-Karp. Die Forschungsergebnisse sollen bis Februar 2011 vorliegen.

weiter lesen: http://www.ad-hoc-news.de/dioezese-wuerttembergische-heimerziehung-in-der--/de/Politik/20875190


Rücktritt in Diakonie

Nach nur einem Jahr im Amt verlässt der Vorstandsvorsitzende der Rummelsberger Anstalten, Wolfgang Bub, das evangelische Diakonieunternehmen.

Bub begründete am Dienstag seine Bitte um Vertragsauflösung mit gesundheitlichen Gründen, verwies aber auch auf Differenzen mit der Diakonen-Brüderschaft und auf Zeitungsberichte über die Anstalten. Die Streitigkeiten innerhalb des Diakonieunternehmens in der Nähe von Nürnberg, das etwa 6400 Mitarbeiter beschäftigt, stehen im Zusammenhang mit dem Abgang von Karl Heinz Bierlein, einem Vorgänger Bubs, im Jahr 2007.

Bierlein hatte in Rummelsberg wissenschaftliche Experimente vorgeschützt, um junge Diakone sexuell zu missbrauchen.
Er akzeptierte für sein Tun einen Strafbefehl über elf Monate Haft auf Bewährung.

Bierlein wird zwar zum Ende des Jahres 2009 aus dem Pfarrdienst der Evangelischen-Lutherischen Kirche in Bayern entlassen werden, arbeitet aber bereits wieder in einem Diakonieunternehmen in Westdeutschland.
FAZ vom Mittwoch 09.12.09 (bin.)


am Dienstag den 12.1.2010 startet im "ALEX", Offener Kanal Berlin

die 14 teilige Sendereihe "Kinderheime in Diskussion" aus Deutschland und Österreich.

Sie ist über Kabel in Berlin und Brandenburg ab 18 bis 19 Uhr unter dem Sendeformat "Top-TV-Berlin" zu empfangen.

Gleichzeitig ist sie über den Live-Stream http://www.alex-berlin.de/tv im Internet zu sehen.

Ab Mittwoch (13.1.2010) auch über unsere Webseite:
www.top-medien-berlin.de und anschließend im Archive:

http://www.top-medien-berlin.de/content/blogcategory/46/56/ mit dem "O-Ton Text" wieder zu finden.


Hessischer Landtag
In Sachen: "Öffentliche mündliche Anhörung"

Unrechtsschicksaal der Heimkinder der 50er- und 60er-Jahre

Stenografischer Bericht
http://starweb.hessen.de/cache/KB/18/AFG/AFG-KB-008.pdf


Buchempfehlung:
Sexuelle Gewalt und Geschlecht
Hilfen zur Traumabewältigung bei Frauen und Männern
von Silke Birgitta Gahleitner

Wie bewältigen Frauen und Männer sexuelle Traumata, wie können Therapeuten und Therapeutinnen sie dabei unterstützen, und inwiefern spielt das Geschlecht dabei eine Rolle? Diesen Fragen widmet sich die vorliegende Untersuchung mit Interviews von Männern und Frauen, die als Kinder sexualisierte Gewalt erfahren haben. Die qualitativ und geschlechtsdifferenziert ausgewerteten Ergebnisse zeigen ähnliche Initialeffekte für beide Geschlechter, es gibt jedoch deutliche Unterschiede bei den Langzeitauswirkungen und deren Verarbeitung. Die Autorin setzt die Ergebnisse mit Resultaten aus der aktuellen Trauma- und Geschlechterforschung in Beziehung, und sie vermittelt sowohl neue Aspekte für die Entwicklung geschlechtssensibler Konzepte in Psychotherapie und Beratung als auch ein tieferes Verständnis für den Bewältigungsprozess solcher schwerwiegenden Traumen.


Der Runde Tisch: Der Zwischenbericht

Der Runde Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“
hat sich am 17. Februar 2009 konstituiert. Insgesamt wird er
knapp zwei Jahre – bis Dezember 2010 – beraten und am Ende
dieser Beratungen eine Empfehlung in Form eines Abschlussberichts
an den Deutschen Bundestag zum weiteren Umgang
mit der Thematik abgeben. Nach nun fast einem Jahr der intensiven
Aufarbeitung wird hiermit der Zwischenbericht des
Runden Tisches vorgelegt.
zum Zwischenbericht: http://www.rundertisch-heimerziehung.de/documents/RTH_Zwischenbericht.pdf


Diözese - Württembergische Heimerziehung in der Nachkriegszeit wird erforscht

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart will die Heimerziehung in den fünfziger und sechziger Jahren in katholischen Kinder- und Jugendheimen in Württemberg erforschen lassen. Eine entsprechende Studie zur Aufarbeitung der Geschichte habe die Diözese beim Stuttgarter Institut für angewandte Sozialwissenschaft (Ifas) in Auftrag gegeben, teilte der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart am Dienstag in Stuttgart mit. Die Diözese erwarte von der Studie möglichst viele Erkenntnisse über die Lebenswirklichkeit in den katholischen Heimen während der Nachkriegszeit, sagte die für die Caritasarbeit in der Diözese zuständige Ordinariatsrätin Irme Stetter-Karp. Die Forschungsergebnisse sollen bis Februar 2011 vorliegen.

Ziel der Untersuchung ist den Angaben zufolge nicht allein eine möglichst vollständige quantitative Erhebung und Darstellung der Träger, Einrichtungen und stationären Hilfeformen. Der Anspruch sei vielmehr, die Heimerziehung jener Zeit aus der Sicht von Betroffenen und Pädagogen darzustellen. Aus der Analyse sollten zudem Erkenntnisse für die heutige Erziehungspraxis in den Heimen abgeleitet werden.

Der Bundestag hatte Anfang 2009 einen Runden Tisch eingerichtet, um mögliche Misshandlungen in Erziehungsheimen der jungen Bundesrepublik Deutschland aufzuarbeiten. Dem 21-köpfigen Gremium gehören Vertreter der Länder, der Kirchen und Betroffene an.

ddp/kvg/jgu 19.01.10

Quelle: http://www.ad-hoc-news.de/dioezese-wuerttembergische-heimerziehung-in-der--/de/Politik/20875190


Hessischer Landtag
In Sachen: "Öffentliche mündliche Anhörung"

Unrechtsschicksaal der Heimkinder der 50er- und 60er-Jahre

Stenografischer Bericht
http://starweb.hessen.de/cache/KB/18/AFG/AFG-KB-008.pdf

Die Kindheit genommen
Nein, sprechen wollte er nie darüber. Viele Jahre hat er den Kummer heruntergeschluckt. "Weil ich mich geschämt habe."

Der Spruch am Eingang der Pforte zum Waisenhaus in Heiligenstadt hat sich ihm eingebrannt: "Wer sein Kind liebt, der züchtigt es."
Mehr lesen: http://www.tlz.de/tlz/tlz.heiligenstadt.volltext.php?kennung=on1tlzLOKStaHeiligenstadt40093&zulieferer=tlz&kategorie=LOK&rubrik=Stadt&region=Heiligenstadt&auftritt=TLZ&dbserver=1


Die Unwertigen – ein Dokumentarfilm über Heimkinder in Deutschland
Ab Donnerstag, 19. November wird in Deutschland der
Dokumentarfilm DIE UNWERTIGEN Deutschland 2009,
86 Minuten von Renate Günther-Greene zu sehen sein.
Er erzählt aber auch von der gesellschaftlichen Verdrängung nach 1945 und den Folgen für die Betroffenen bis heute.
„Die Unwertigen“ behandelt einen Teil der deutschen Geschichte, der zur Zeit auf Bundesebene und in nahezu allen Bundesländern an Runden Tischen aufgearbeitet wird und deshalb einen sehr aktuellen Bezug hat.
Mehr: http://www.newsmax.de/die-unwertigen--ein-dokumentarfilm-ueber-heimkinder-in-deutschland-news46606.html


Entschuldigung akzeptiert

Hannover - Der Verein ehemaliger Heimkinder hat die Entschuldigung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche für Misshandlungen angenommen und zugleich Entschädigungen in Milliardenhöhe gefordert.
Weiter lesen: http://www.sueddeutsche.de/G5u38Z/3088239/Entschuldigung-akzeptiert.html


Focus: Kirche bittet Heimkinder um Vergebung
Prügel, seelische Gewalt und Missbrauch waren an der Tagesordnung. Als eine der ersten hat sich die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers bei misshandelten Heimkinder entschuldigt.
weiter lesen: http://www.focus.de/politik/deutschland/misshandlungen-kirche-bittet-heimkinder-um-vergebung_aid_442845.html#comnt_2155554

nicht vergessen, Leser-Kommentare lesen

Gemeinsame Erklärung
der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und
des Diakonischen Werkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers e.V.

zu der Situation in Heimen der Jugendfürsorge in den 50er und 60er Jahren.
Mit Trauer stellen wir fest, dass in unseren Einrichtungen der Jugendfürsorge in den 50er und 60er Jahren
schlimmes Unrecht geschehen ist.

Weiter lesen: http://www.diakonie-hannovers.de/downloads/erklaerung_heimkinder_7-10-09.pdf


SPD: Wernstedt soll Vorsitz im Landesarbeitskreis für Heimkinderübernehmen
Die SPD-Landtagsfraktion forderte am Dienstag in Hannover, dass der ehemalige Landtagspräsident Professor Rolf Wernstedt anstelle von Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) den Vorsitz übernehmen soll. Die Ministerin könne nicht als neutral gelten, da das Land in der fraglichen Zeit als Heimbetreiber und Aufsichtsbehörde selbst Verantwortung trug, kritisierte der SPD-Sozialexperte Uwe Schwarz.
alles lesen: http://www.epd.de/niedersachsen_bremen/niedersachsen_bremen_index_68576.html


"Es ist schweres Unrecht passiert"

Im Skandal um misshandelte Heimkinder in den 1950er- und 60er-Jahren haben die Evangelisch-lutherische Landeskirche und das Diakonische Werk am Mittwoch um Vergebung gebeten. Es sei beschämend, dass der christliche Anspruch von der Wirklichkeit nicht gedeckt wurde, hieß es am Rande einer Tagung in Hannover zur Aufarbeitung der Schicksale misshandelter Heimkinder. Wie NDR 1 Niedersachsen berichtete, waren bei dem Treffen auch rund 100 Betroffene vor Ort.
alles lesen: http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/missbrauch116.html


Unrecht an Heimkindern soll umfassend erforscht werden
Hannover (epd). In Niedersachsen soll das Unrecht an Heimkindern in den nächsten Jahren systematisch untersucht werden. Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) kündigte am Montag in Hannover nach einer Sitzung des Gesprächsarbeitskreises "Heimerziehung 1945-1975" ein großangelegtes Forschungsprojekt dazu an. Dabei sollen alle Träger und Einrichtungen, die Strukturen der Unterbringung und der Heimaufsicht sowie Beschwerden und besondere Vorkommnisse unter die Lupe genommen werden.

Ross-Luttmann versicherte, dass das Land die ehemaligen Heimkinder bei der Aufarbeitung unterstützen und dafür Aktenbestände zur Verfügung stellen wolle. "Alle Betroffenen benötigen Einsicht in noch vorhandene Akten, um ihre ganz persönliche Heimbiografie individuell aufarbeiten zu können", sagte sie. Auch die nichtstaatlichen Heimträger müssten ihre Archive öffnen.
Mehr lesen: http://www.evlka.de/content.php?contentTypeID=4&id=11454


Unrecht an Heimkindern soll umfassend erforscht werden
Hannover (epd). In Niedersachsen soll das Unrecht an Heimkindern in den nächsten Jahren systematisch untersucht werden. Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) kündigte am Montag in Hannover nach einer Sitzung des Gesprächsarbeitskreises "Heimerziehung 1945-1975" ein großangelegtes Forschungsprojekt dazu an. Dabei sollen alle Träger und Einrichtungen, die Strukturen der Unterbringung und der Heimaufsicht sowie Beschwerden und besondere Vorkommnisse unter die Lupe genommen werden.

Ross-Luttmann versicherte, dass das Land die ehemaligen Heimkinder bei der Aufarbeitung unterstützen und dafür Aktenbestände zur Verfügung stellen wolle. "Alle Betroffenen benötigen Einsicht in noch vorhandene Akten, um ihre ganz persönliche Heimbiografie individuell aufarbeiten zu können", sagte sie. Auch die nichtstaatlichen Heimträger müssten ihre Archive öffnen.
Mehr lesen: http://www.evlka.de/content.php?contentTypeID=4&id=11454


Niedersächsisches Landesarchiv öffnet Heimakten spätestens Ende des Jahres
Die ehemaligen Heimkinder Niedersachsens sollen unbürokratischen Zugang zu ihren Akten erhalten. Wie der Präsident des Niedersächsischen Landesarchivs, Dr. Bernd Kappelhoff, EMaK gegenüber bestätigte, sind die in den letzten Wochen im Landesarchiv Niedersachsen zusammengetragenen Akten noch nicht vollständig erschlossen; es ist aber bis spätestens zum Jahresende 2009 mit einem kompletten Nachweis zu rechnen.
Sobald weitere sachbezogene Informationen hierüber vorliegen, werden sie bei EMaK News publiziert.


Heimkinder wollen vom "Veh.ev", "Jurist Witti und
RA.G. Wilmans" nicht weiter vertreten werden

...Eine Anerkennung geschehenen Unrechts müsste sowohl von Bund und Ländern als auch von den kirchlichen und anderen Trägern ausgehen. Eine finanzielle Unterstützung wäre außerdem Symbol für die Anerkennung des erlittenen Unrechts durch Staat und Gesellschaft. Eine systematische historische Aufarbeitung ist unerlässlich. Die Betroffenen fragen zu Recht, was der Rechtsstaat für sie tut oder tun kann. Ansprüche auf der Grundlage des geltenden Rechts sind nur sehr schwer durchsetzbar.

...Die ehemaligen Heimkinder bitten Frau Antje Vollmer darum, dem Veh.ev sowie Witti & Wilmans nicht mehr als Ansprechpartner für den runden Tisch und Institutionen anzusprechen und zuzulassen um weiteren Schaden zu vermeiden. "Wir fordern einen unabhängigen Anwalt, unabhängige Ansprechpartner" so ein ehemaliges Heimkind aus München.
Weiter


Ein «Denk-Mal» für Verding- und Heimkinder in Rathausen enthüllt
Ein Apfelbaum, von dessen Früchten alle ungestraft pflücken dürfen, wurzelt seit wenigen Tagen mitten auf dem Areal der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern SSBL in Rathausen. Das «Denk-Mal» der katholischen Landeskirche erinnert an das Schicksal von Heim- und Verdingkindern.
«Wer hungrig oder wehen Herzens einen Apfel stibitzt, ist kein Dieb», heisst es auf der Tafel neben dem Baum, die am Sonntag, 23. August, am Rand des Rathausen-Fests enthüllt wurde. Und: «Zur Erinnerung an das Schicksal von Verding- und Heimkindern, als Mahnung, dass sich Unrecht nicht wiederholt, in der Hoffnung, dass Wunden heilen, zum Dank für alle, die Notleidenden grosszügig begegneten». Unterzeichnet ist die Tafel mit «Die Luzerner Katholikinnen und Katholiken».
Weiter lesen: http://www.znews.ch/2009/08/24/ein-%C2%ABdenk-mal%C2%BB-fur-verding-und-heimkinder-in-rathausen-enthullt/


Zollitsch trifft ehemalige Heimkinder
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat sich am Mittwochnachmittag in Freiburg mit ehemaligen Heimkindern getroffen. Zollitsch beschrieb das Gespräch mit fünf Männern und Frauen, die in den 50er und 60er Jahren in katholischen Kinder- und Erziehungsheimen untergebracht waren, als „vertrauensvolle und bewegende Begegnung“.

Rest lesen: http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=310709


Heimkinder in Hessen
"Kriege Hass nicht aus dem Kopf"
Wolfgang Schnickmann kann nicht vergessen. Auch das Schild nicht: "Hier", stand darauf zu lesen, "werden Löwen und Tiger gebändigt - auch du gehörst dazu." Neun Jahre lang bestimmte seinen Alltag, was diese Worte androhten: Wer nicht spurt, wird bestraft. Ein eigener Wille ist vor allem dazu da, gebrochen zu werden. Mit allen Mitteln, ohne Rücksicht auf die Zerbrechlichkeit von Kinderseelen und Kinderkörpern.
Mit acht Jahren, 1957, war er seiner Mutter als "verwildert" entzogen und für den Rest seiner Kindheit und Jugend ins Heim gesteckt worden. Als "unverbesserlich" wurde er am Ende entlassen - und hatte seine Lektion gelernt: "Als wir rauskamen, wollten wir uns an der ganzen Welt rächen", erinnert sich Bouten. "Man hat Druck gekriegt und gibt den später weiter an andere." Immer wieder prügelte er sich, bis er schließlich sogar für vier Jahre im Gefängnis landete. Im bürgerlichen Leben wirklich Fuß zu fassen, gelang ihm nie. Als Kellner und Kneipier schlug er sich durch, als Staubsaugervertreter und Schrotthändler.

Den Hass auf die, die ihm das angetan haben, trägt Klaus Peter Bouten noch heute mit sich herum: "Das hat man im Kopf drin, das kriegt man nicht wieder raus." (A)
Mehr lesen: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/1887067_Heimkinder-in-Hessen-Kriege-Hass-nicht-aus-dem-Kopf.html

LG Berlin informiert: Keine pauschale Entschädigung für Heimkinder der ehemaligen DDR
Das Landgericht Berlin ist den Hoffnungen von ehemaligen DDR-Bürgern auf eine pauschale Entschädigung wegen der Unterbringung in Erziehungsheimen und Jugendwerkhöfen der DDR entgegengetreten. Nur wenn die Einweisung aus politischen Motiven erfolgt sei oder zum Einweisungsgrund außer Verhältnis gestanden habe, könne sie als rechtsstaatswidrig erklärt werden und nur in diesen Fällen komme eine Rehabilitierung mit nachfolgender Entschädigung in Betracht. Dies erklärte das Landgericht in einer Stellungnahme vom 30.07.2009, um damit anders lautende Presseberichte zu entkräften.
Weiter lesen: http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=286187&docClass=NEWS&site=Beck%20Aktuell&from=HP.10


Zwangsarbeit im Kinderheim
Ein runder Tisch beschäftigt sich mit dem Schicksal von Heimkindern in der Nachkriegszeit.
Wie war es in Bayern?
Sie war eben ein Heimkind! Sonja Djurovic, heute 59 Jahre alt, lebte, wie sie es selbst empfand, immer mit einem Makel: »Mein ganzes Leben lang habe ich mich geschämt, weil ich dachte, ich selbst sei schuld an dem Leid, das mir zugefügt wurde.
weiter lesen: http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2009_10_01_01.htm


Öffentliche Anhörung zu den Schicksalen von Heimkindern in den 50er und 60er Jahren

Der Hessische Landtag möchte seinen Beitrag dazu leisten, das Unrechtsschicksal von Heimkindern in hessischen Kinderheimen in den 50er und 60er Jahren aufzuarbeiten.
Dazu soll am 29. Oktober 2009 eine öffentliche Anhörung stattfinden, an der u. a. die Teilnahme von Betroffenen aus Heimen in Hessen, dem Verein Ehemalige Heimkinder e. V., ehemaligen Heimträgern, Fachverbänden, Sachverständigen aus der Wissenschaft, einer hessischen Ausbildungsstätte, ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Vertretern des Runden Tisches Berlin vorgesehen ist.
weiter lesen: http://www.hessischer-landtag.de/Internet/nav/889/broker.cal?uMen=7b46034b-052a-7911-a7c5-ab64c48b23a9&uCon=61b709f8-f34f-c221-b9b7-7912184e3734&uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-bbbb-000000000008&cal_monthToDisplay=10.2009&cal_startDate=29.10.2009&cal_endDate=29.10.2009


Entschädigung für frühere DDR-Heimkinder: Anträge
vom 19.07.2009
Berlin. Frühere DDR-Heimkinder können jetzt eine Entschädigung beantragen. Betroffene, die zu DDR-Zeiten in einem der sogenannten Spezialkinderheime eingewiesen wurden, müssten sich in einem ersten Schritt an die Landgerichte wenden, teilte das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales auf mit. Bei den Gerichten müsse zunächst ein strafrechtlicher Bescheid zu Rehabilitierung beantragt werden. (A)
Mehr dazu: http://www.lvz-online.de/aktuell/content/104327.html


Ergebnisprotokoll der 3. Sitzung
des Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren
am 15./ 16. Juni 2009
lesen


„Einsam, isoliert, gedemütigt“

Von Uwe Westdörp Osnabrück 22.04.2009

Frau Vollmer, der runde Tisch zu den Schicksalen der Heimkinder in den 1950er- und 1960er-Jahren hat jetzt zweimal getagt. Welches sind Ihre wichtigsten ersten Eindrücke?

Alle sind beeindruckt von den teilweise sehr erschütternden Berichten der Betroffenen. Zugleich ist es eine große Verantwortung, in einer so schwierigen Angelegenheit eine Lösung finden zu müssen. Immerhin hat dies ja auch der Petitionsausschuss des Bundestages drei Jahre lange versucht, die Aufgabe dann aber weitergegeben.
Mehr lesen: http://www.neue-oz.de/information/noz_print/nordwest/22266422.html


Anhörung am Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“
Donnerstag, 2. April 2009
von Dierk Schäfer

Verfahrensvorschläge zum Umgang mit den derzeit diskutierten
von Dierk Schäfer
Vorkommnissen in Kinderheimen in der Nachkriegszeit in Deutschland
Leicht überarbeitete Fassung mit ergänzenden Fußnoten und zwei Anlagen
für die Anhörung am Runden Tisch am 2. April 2009
Der Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages hat aufgrund einer Vielzahl von Vorkommnissen
der Kindesmißhandlung und des Kindesmißbrauchs in den deutschen Kinderheimen der
Nachkriegszeit die Einrichtung eines Runden Tisches empfohlen, der diesen Vorkommissen auf
den Grund gehen und überlegen soll, wie mit den Forderungen der betroffenen Personen zu verfahren
werden ist. Da die Bundesrepublik Deutschland Rechtsnachfolger sowohl des Dritten
Reichs, wie auch der DDR ist, liegen auch die dort zu verortenden Vorkommnisse in ihrer rechtlichen
Verantwortung, auch wenn es zur Zeit um die Probleme aus der bundesrepublikanischen
Vergangenheit geht.

Deutschland – Rabenvaterland?
von Dierk Schäfer
Rück-Sicht
Unsere Tagung stellt die Frage, ob Deutschland ein Rabenvaterland ist. Es geht dabei nicht
um Rabenväterland, auch nicht Rabenmütterland, sondern um die Frage: Was tut das Vaterland
für seine Kinder bis sie, flügge geworden, etwas für ihr Land tun können?


Gemeinsame Presseerklärung des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.
und der Rechtsanwälte Dr. Vehlow & Wilmans

VOLLMER DÜPIERT BETROFFENE -
EHEMALIGE HEIMKINDER SETZEN SICH ZUR WEHR


Verfahrensvorschläge zum Umgang mit den derzeit diskutierten
von Dierk Schäfer
Vorkommnissen in Kinderheimen in der Nachkriegszeit in Deutschland
Der Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages hat aufgrund einer Vielzahl von Vorkommnissen
der Kindesmißhandlung und des Kindesmißbrauchs in den deutschen Kinderheimen der
Nachkriegszeit die Einrichtung eines Runden Tisches empfohlen, der diesen Vorkommissen auf
den Grund gehen und überlegen soll, wie mit den Forderungen der betroffenen Personen zu verfahren
werden ist. Da die Bundesrepublik Deutschland Rechtsnachfolger sowohl des Dritten
Reichs, wie auch der DDR ist, liegen auch die dort zu verortenden Vorkommnisse in ihrer rechtlichen
Verantwortung, auch wenn es zur Zeit um die Probleme aus der bundesrepublikanischen
Vergangenheit geht.
Das Aufgabenspektrum ist umfassend und kann wie folgt und ohne Anspruch auf Vollständigkeit
dargestellt werden.
Dokument lesen.


Heimkinder gehen leer aus

Familienministerin von der Leyen will ehemalige Heimkinder, die Zwangsarbeit leisten mussten, nicht entschädigen. Ausgerechnet die Täterverbände sollen die Aufklärung leiten.
Auf Bund und Länder könnten Entschädigungsforderungen in Milliardenhöhe von ehemaligen Heimkindern in Deutschland zukommen. Doch Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) scheint eine Debatte über diese Forderungen schon im Vorfeld verhindern zu wollen.
Mehr: http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/heimkinder-gehen-leer-aus/


In evangelischen Kinderheimen gab es viele Formen von Misshandlungen

Osnabrück (epd). Bei den Untersuchungen über die Zustände in evangelischen Kinderheimen in Niedersachsen in den 50er bis 70er Jahren kommen immer neue Formen von Misshandlungen zu Tage.
Den Kindern sei außerdem das Recht auf Bildung verwehrt worden.
Bauer machte auch die Arbeitsbedingungen und Strukturen in den Heimen für die Misshandlungen und das Unrecht verantwortlich. Es habe nur eine geringe Zahl von Mitarbeitern gegeben, die häufig nicht einmal qualifiziert gewesen seien.
Mehr lesen: http://www.epd.de/niedersachsen_bremen/niedersachsen_bremen_index_60062.html


Vollmer: Ehemalige Heimkinder leiden oft unter einem Gefühl von unglaublicher Ohnmacht
Antje Vollmer im Gespräch mit Friedbert Meurer

Die Grünen-Politikerin Antje Vollmer, Vorsitzende des Runden Tisches zur Aufarbeitung des Schicksals von Heimkindern in den 50er und 60er Jahren, hält eine Entschädigung der Betroffenen für möglich. Allerdings müssten dafür neue gesetzliche Regelungen getroffen werde. Vollmer zeigte sich von den Einzelschicksalen erschüttert. In der unmittelbaren Nachkriegszeit habe eine erstaunliche Gefühllosigkeit gegenüber dem Schicksal gerade von Kindern geherrscht.
Mehr dazu: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/Interview_dlf/921009/


AGJ - Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe
Heimerziehung der 1950-1970er Jahre wird aufgearbeitet

Am 17. Februar 2009 hat der Runde Tisch zur Heimerziehung in den 1950er und -60er Jahren unter Leitung der früheren Bundestagsvizepräsidentin Dr. Antje Vollmer erstmals getagt.

Mehr dazu: http://www.agj.de/index.php?id1=3&id2=6&id3=1


Petitionsausschuss
Petition zu Situation von Heimkindern

Folgende Dokumente wurden veröffentlicht:
* Beschluss des Deutschen Bundestages
* Auszug aus dem Plenarprotokoll
* Begründung zur Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses
* Pressemitteilung
* Aufzeichnung im Web-TV
Mehr dazu: http://www.bundestag.de/ausschuesse/a02/aktuelles/heimkinder.html


Heimkinder sollen entschädigt werden

In Niedersachsen leben 50.000 ehemalige Heimkinder, die in der Nachkriegszeit von Erziehern misshandelt wurden. Sozialministerin Ross-Luttmann und Landesbischöfin Käßmann versprechen den Opfern nun eine Entschädigung. VON UTA GENSICHEN
Etwa eine halbe Million Kinder wurden in den 50er und 60er Jahren in kirchlichen Erziehungsheimen misshandelt. Dieses Kapitel der deutschen und insbesondere der kirchlichen Geschichte ist bis heute nur ansatzweise aufgearbeitet. Das Land Niedersachsen macht nun einen ersten Schritt, um das erlittene Unrecht wieder gutzumachen.
Mehr lesen: https://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/kinder-in-kettenhosen/


Hotline für gequälte Heimkinder

Ehemalige Heimkinder, die bis in die 70er-Jahre hinein misshandelt worden sind, sollen therapeutische Hilfe bekommen. "Wir prüfen derzeit, wie wir für diejenigen, die dies wollen, psychologische Unterstützung anbieten können", sagte die niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) am Freitag in Hannover. "Ich war sehr erschüttert über die Berichte. Ich habe mir nicht vorstellen können, dass so etwas möglich gewesen ist", sagte sie. "In einem ersten Schritt haben wir bereits eine Hotline eingerichtet, in der sich Betroffene alles von der Seele reden können."

mehr: http://www.abendblatt.de/daten/2008/12/20/994594.html


Absichtlich zugefügte Schmerzen quälen stärker
New York - Menschen empfinden absichtlich zugefügte Schmerzen als besonders quälend. Haben sie das Gefühl, dass andere ihnen bewusst wehtun, gewöhnen sie sich auch nicht an den Schmerz, wie eine amerikanische Studie zeigt. Dies deutet darauf hin, dass etwa Opfer von Folter unter den sowieso schon qualvollen Misshandlungen noch stärker leiden.
mehr: http://www.net-tribune.de/article/191208-72.php


Im NDR :

Im Namen der Kirche: geschlagen, ausgebeutet, vergessen


Tausende Heimkinder wurden in den 60er-Jahren schwer misshandelt. Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann und Landesbischöfin Margot Käßmann stellen sich erstmals den Vorwürfen ehemaliger Heimkinder.
Video Länge: 51:55 Minuten

Sozialministerin kündigt Hilfen für ehemalige Heimkinder an


Bischöfin Käßmann: "Ausmaß des Unrechts erfüllt mich mit Scham"
http://www.ndr1niedersachsen.de/programm/sendungen/unser_thema/unserthema166.html


Überlegungen zum Umgang mit Vergangenheitsschuld in der Kinder- und Jugendhilfe
von Prof. Dr. Manfred Kappeler
In den fünfziger bis siebziger Jahren war die Heimerziehung/Fürsorgeerzieung das wichtigste Teilsystem der Kinder- und Jugendhilfe und zugleich sein Schluss-Stein, von dem her das ganze sogenannte „Vor-Feld“ bestimmt wurde.
Das Unrecht, das Kindern und Jugendlichen in diesem System zugefügt wurde, ist nicht nur die Schuld einzelner Menschen. Diese Schuld betrifft die Vergangenheit der Bundesrepublik insgesamt, einen großen Abschnitt ihrer Geschichte. Sie verdunkelt die nachfolgende Gegenwart und macht Vergangenheitsschuld zu einem generationenübergreifenden Thema in der Sozialen Arbeit.
Weiter lesen


Ministerin will Leid früherer Heimkinder aufarbeiten
Die Grünen starten eine parlamentarische Initiative im Landtag
Hannover (epd).

Die niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) hat ehemalige Bewohner von Kinderheimen aus den 50er und 60er Jahren dazu aufgerufen, sich mit detaillierten Informationen über erlittene Misshandlungen an ihre Behörde zu wenden. "Das Leid der Betroffenen rechtfertigt auch ein halbes Jahrhundert später noch jede Anstrengung", sagte sie am Dienstag in Hannover: "Dafür darf es nie zu spät sein."

Dabei hatten Betroffene berichtet, es sei in den Heimen auch zu Vergewaltigungen gekommen. "Das muss aufgedeckt werden", forderte die Bischöfin: "Die Opfer müssen gehört und die Täter ermittelt werden." Bei einer Telefon-Hotline der Diakonie haben sich unterdessen rund 60 Anrufer aus ganz Deutschland gemeldet, unter ihnen auch Opfer aus katholischen Einrichtungen.

Adressen: Niedersächsisches Sozialministerium, Referat 301, Postfach 141, 30159 Hannover, Telefon 0511/120-3010. Hotline der Diakonie: 0511/3604-344 (epd Niedersachsen-Bremen/b2679/23.09.08)
veröffentlicht bei: http://www.epd.de/niedersachsen_bremen/niedersachsen_bremen_index_58072.html


Sozialministerin Ross-Luttmann:
„Erlittenes Leid misshandelter Heimkinder muss auch halbes Jahrhundert später jede Anstrengung wert sein“

Betroffene können sich telefonisch und postalisch an das Sozialministerium wenden
HANNOVER. Anlässlich der bundesweiten Diskussion über in den fünfziger und sechziger Jahren misshandelte Heimkinder hat Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann heute Betroffene aufgefordert, sich mit detaillierten Informationen über erlittene Misshandlungen an das Sozialministerium zu wenden.

Ehemalige Heimbewohnerinnen und Heimbewohner können das Fachreferat Kinder- und Jugendhilfe des Niedersächsischen Sozialministeriums, unter der Telefonnummer 0511-120 3010, erreichen. Zuschriften sind auch an die Postadresse: Niedersächsisches Sozialministerium, Referat 301, Postfach 1 41, 30159 Hannover zu richten.
mehr lesen: http://www.ms.niedersachsen.de/master/C50055092_L20_D0_I674.html


SSW im Landtag Anke Spoorendonk
Entschließung des Landtages zur Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern/Jugendlichen in ehemaligen
Heimen der Landesfürsorgeerziehung

Eine Aufarbeitung der bundesweiten Heimerziehung in den 50’er und 60’er Jahren geschieht seit
etwa fünf Jahren im Petitionsausschuss des Bundestages. Dort fordern ehemalige Heimzöglinge
aus jener Zeit ihr Recht auf Entschädigung und eine Entschuldigung für das Unrecht, das an
ihnen begangen wurde. Insgesamt ist dies ein besonders dunkles Kapitel westdeutscher
Geschichte und seiner Justiz- und Sozialpolitik. Was sich seinerzeit hinter den Mauern von
staatlichen und kirchlichen Einrichtungen zugetragen hat, macht tief betroffen. Es hat - nicht nur
nach heutigem Ermessen - nichts mit der Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu tun.
Mehr lesen:


Landtag Aktuel Kiel, 17.07.2008
Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen in ehemaligen Heimen
der Landesfürsorgeerziehung

Wolfgang Baasch:
Missstände in der Fürsorgeerziehung bundesweit aufarbeiten
Die Dokumentation des Runden Tisches, den die Sozialministerin mit ehemaligen so
genannten Fürsorgezöglingen einberufen hat, ist eine beklemmende Lektüre. Zeigt sie
doch ein Thema auf, das lange Zeit mit einem Tabu belegt war, ein Thema, bei dem
sich Menschen heute kaum noch vorstellen können, dass so etwas in der jüngeren Geschichte
der Bundesrepublik Realität war: die Fürsorgeerziehung der 50er bis 70er Jahre,
die eindeutig ein dunkler Fleck auch in unserer Geschichte ist. Mehr lesen


Parlamentarische Geschäftsführerin
der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Monika Heinold:

"Menschenrechtsverletzungen muss man beim Namen nennen"
Ehemalige Heimkinder der 50er und 60er Jahre haben begonnen, offen über ihr Schicksal
zu reden: Mehr lesen


»Fürsorge« im Streifenhemd der Nazis
Aufenthalt im Heim Glückstadt war schlimmer als Strafvollzug / Insassen erheben ihre Stimme
Von Dieter Hanisch, Kiel
Heimerziehung in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik – eine Geschichte mit dunklen Kapiteln. Interessant: Ulrike Meinhof hat sich 1970 in dem Buch »Bambule« vor ihrer RAF-Karriere kritisch mit dem Thema auseinandergesetzt. Aufgearbeitet wurde es bis heute nicht. (A)
Mehr lesen: http://www.neues-deutschland.de/artikel/132471.fuersorge-im-streifenhemd-der-nazis.html


Presseinformation
Kiel, den 17.07.2008
Es gilt das gesprochene Wort
Entschließung des Landtages zur Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern/Jugendlichen in ehemaligen Heimen der Landesfürsorgeerziehung (A)
Mehr lesen: http://www.ltsh.de/presseticker/2008-07/17/17-00-26-1257/pi.txt


Landtagsrede vom 17.07.2008 zu TOP 25: Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen in ehemaligen Heimen der Landesfürsorgeerziehung 17.07.2008

Missstände in der Fürsorgeerziehung bundesweit aufarbeiten
Die Dokumentation des Runden Tisches, den die Sozialministerin mit ehemaligen so genannten Fürsorgezöglingen einberufen hat, ist eine beklemmende Lektüre. Zeigt sie doch ein Thema auf, das lange Zeit mit einem Tabu belegt war, ein Thema, bei dem sich Menschen heute kaum noch vorstellen können, dass so etwas in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik Realität war: die Fürsorgeerziehung der 50er bis 70er Jahre, die eindeutig ein dunkler Fleck auch in unserer Geschichte ist. (A)
Mehr lesen: http://www.spd.ltsh.de/index.php?option=com_content&task=view&id=112&Itemid=123&pressid=2832&from=0


„Als wäre der Teufel in mir“
von Christoph Lumme
In der Nachkriegszeit wurden zehntausende Kinder für schwachsinnig erklärt und in kirchlichen Heimen sadistisch gequält. Eins von ihnen war Monika Stey.
In vielen Einrichtungen wurde die grausame Pädagogik der Nazi-Zeit ungebrochen fortgesetzt. Erst nach der Studentenrevolte kam es zu Reformen. (A)
http://www.westdeutschezeitung.de/index.php?redid=269703


Heimkinder wurden misshandelt
Jetzt hat der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) die systematische Misshandlung von Heimkindern in seinen Einrichtungen eingeräumt.
Außerdem solle den Betroffenen Unterstützung angeboten werden, hieß es in einem gemeinsamen Resolutionsentwurf von CDU, FDP und Grünen. (A)
Mehr bei:
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&key=standard_document_19358182


Künast: Entschädigung für ehemalige Heimkinder
in der Heimerziehung der Nachkriegszeit hat es systematische Misshandlungen von Kindern und Jugendlichen gegeben. Immer mehr Betroffene gehen mit ihren persönlichen Leidensgeschichten an die Öffentlichkeit und fordern eine Anerkennung des geschehenen Unrechts und eine Entschädigung für die erlittenen Misshandlungen. (a)


ML Mona Lisa
Schwarze Pädagogik
Ein düsteres Kapitel Zeitgeschichte

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,7012054,00.html
7. Oktober 2007 um 18.00 Uhr in ML Mona Lisa

"Landesfürsorgeheim Glückstadt", das hört sich gut an. In den 30er und 40er Jahren war es ein nationalsozialistisches Arbeitslager. Noch bis Anfang der 70er Jahre wurden hier die Zöglinge geschlagen, gedemütigt und gezwungen, Sträflingskleidung zu tragen. Die Jugendlichen mussten in Steinbrüchen bis zur Erschöpfung arbeiten. Erst jetzt brechen die Opfer ihr Schweigen, fordern Rehabilitation. ML über ein kaum bekanntes und düsteres Kapitel deutscher Zeitgeschichte.
Mehr


Reportage NDR
Misshandelt und ausgebeutet: Heimkinder in den 60er-Jahren

Man wollte ihr Bestes, dafür mussten sie arbeiten, gehorchen und oft wurden sie geschlagen. Etwa eine halbe Millionen Heimkinder kamen in den 50er- und 60er-Jahren in solche Einrichtungen. Viele von ihnen leiden noch heute unter den Spätfolgen. Daher wollen sie Entschädigung - finanzieller, vor allem aber moralischer Art. Der Petitionsausschuss des Bundestages befasst sich zurzeit mit dem Thema. (a)
Mehr: http://www.ndrinfo.de/programm/sendungen/reportagen/heimkinder6.html


REPORT MAINZ am 17.09.2007 im Ersten:
"Drangsaliert und ausgebeutet - Ehemalige Heimkinder klagen an"
die Sendung vom 17.09.2007 kann im Internet aufgerufen werden:
www.reportmainz.de

Autor des Films, Thomas Josef Dauser sagte:
"Viele Zuschriften ehemaliger Heimkinder oder weiterer Zeitzeugen zeigen uns, wie viele Menschen betroffen waren von in weiten Teilen demütigenden Erziehungs-Praktiken und Arbeitszwang in kirchlichen und staatlichen Heimen. Für uns ist das Ansporn, weiter an diesem Thema dran zu bleiben."
Mehr


 PRESSEMITTEILUNG

NR. 0470 der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Datum: 25. April 2007
Gerechtigkeit für ehemalige Heimkinder

Zum grünen Eckpunktepapier "Gerechtigkeit für Heimkinder" erklären Renate Künast, Fraktionsvorsitzende, und Josef Winkler, Obmann im Petitionsausschuss:

In Heimen der 50er und 60er Jahre herrschten teilweise katastrophale Zustände. Besonders in den sogenannten Fürsorgeheimen hat es systematische Misshandlungen von Kindern und Jugendliche gegeben. In vielen Heimen gab es eine vollständige Reglementierung des Tagesablaufes und aller sozialen Kontakte, körperliche Züchtigung war eine gängige Erziehungsmethode. Heimzöglinge wurden teilweise zu schweren Arbeiten herangezogen und der Zugang zu Bildung wurde ihnen verwehrt.
mehr lesen: http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/180/180456.htm
und: Eckpunktepapier "Gerechtigkeit für Heimkinder" finden Sie unter:
http://www.gruene-bundestag.de/cms/beschluesse/dokbin/180/180420.pdf


Verlorene Jahre
Ehemalige Heimkinder weiten Forderungen aus

http://www.domradio.com/Starter_index.asp?ETyp=2

Nach Forderungen an den Staat und die beiden großen Kirchen verlangt der "Verein ehemaliger Heimkinder" nun auch Schadenersatz von der deutschen Industrie. Das berichtet das Magazin FOCUS. Nach Angaben des Magazins beruhen die Schadenersatzforderungen an Träger und Betreiber der Heime darauf, dass "bis Ende der 70er Jahre viele Kinder und Jugendliche" dort arbeiten mussten, anstatt in die Schule zu gehen oder einen Beruf zu erlernen.
FOCUS berichtet auch von einem ihm vorliegenden "vertraulichen Papier" der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Es enthalte die Empfehlung, in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit "moralische Verantwortung" zu übernehmen. Eine Sprecherin der Bischofskonferenz sagte auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Sonntag in Bonn, seit längerem befasse sich eine Arbeitsgruppe unter Federführung des Deutschen Caritasverbandes damit, die historische Situation in den Heimen aufzuarbeiten. Daran beteiligt seien auch die Ordensgemeinschaften. (a)


Damit Heimkinder die Vergangenheit loslassen können
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1478140?_suchtag=2007-07-26

Vor 50 Jahren ist es auf der Karlshöhe noch streng zugegangen: Geschichte des Kinderheims soll wissenschaftlich untersucht werden

Ludwigsburg. Die Karlshöhe stellt sich der Vergangenheit: Drei ehemalige Heimkinder wollen ihren Aufenthalt in der Ludwigsburger Einrichtung aufarbeiten. Um deren Geschichte in den 1950er und 1960er Jahren zu untersuchen, wurde eine Projektgruppe gegründet.
Von Kathrin Haasis

Viele Jahre später hat Annelen Schünemann alles aufgeschrieben. "Heim-Weh" nennt die 59-Jährige ihre Biografie. (A)


Jugendhilfe zwischen
Märchenmühle und Wahnhausen

Und während die Schar der Betroffenen noch nach Worten für das Unfassbare rang, schaufelten sich auf dem hessischen Gut Kragenhof, Kinder und Jugendliche ihre Gräber: Die Gräber ihrer kindlichen Vergangenheit in engen Wohnvierteln mit überforderten und lieblosen Eltern, mit Prügeln, Schulversagen, Diebstahl. Jetzt brach für sie hier im idyllischen hessischen Landgut, an der Fulda, zwischen Märchenmühle und Wahnhausen, die neue Zeit in der Jugendhilfeeinrichtung Durchboxen e.V. mit Lothar Kannenberg an.

....Da verwundert es doch stark, wie dem Leiter Lothar Kannenberg 2006 das Bundesverdienstkreuz vom Bundespräsidenten verliehen werden konnte.
Mehr: http://www.antimanifest.de/ararshed.htm


ARD Stilbruch vom 14.12.2006
Buch: "Schläge im Namen des Herrn"
http://www.rbb-online.de/_/stilbruch/beitrag_jsp/key=5183166.html

Der Autor Peter Wensierski schildert in seinem Buch "Schläge im Namen des Herrn" das Leid ehemaliger Heimkinder kirchlicher und staatlicher Heime. Nun hat er die Anhörung der Betroffenen vor dem Petitionsausschuss des Bundestags organisiert...
Eingesperrt, gedemütigt, gequält. Kinder wurden misshandelt. In Deutschland, in den 50er und 60er Jahren. Wie Marlies E. wurden hunderttausende Kinder ins "Heim" gesteckt. Viele verließen die Anstalten oft erst nach Jahren – als gebrochene Menschen. Aus Scham schwiegen sie, bis heute. (A)


hz online - Rubrik 'Brennpunkt' - SWP - 12.12.2006

ERZIEHUNG / Ehemalige Heimkinder reden in Berlin über ihr Schicksal
Die Zeit des Schweigens ist vorbei
von ELISABETH ZOLL
Nicht nur als Arbeitskräfte missbraucht - Hoffnung auf Anerkennen der Spätfolgen
Aus Scham haben ehemalige Heimkinder lange geschwiegen. Nun bringen sie die Zustände in staatlichen und kirchlichen Kinderheimen in den 50er und 60er Jahren ans Licht. Unter den Folgen leiden einstige Zöglinge noch heute.
Weiter lesen:
http://www.hz-online.de/index.php?mode=full&cat=&open=&open_u=&&minDate=&begin=0&id=265616


MISSHANDELTE HEIMKINDER
Opfer bekommen Anhörung im Bundestag
Von Peter Wensierski

Hunderttausende Kinder und Jugendliche wurden zwischen 1945 und 1975 in Heimen unter kirchlicher Obhut gequält und misshandelt. Nun haben die Opfer eine Anhörung vor dem Bundestag erreicht. Dort sollen Details des Missbrauchs zur Sprache kommen. (A)
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,448152,00.html


Erziehung im Wandel
Gute Zeiten - schlechte Zeiten: Ehemalige Heimkinder erinnern sich an evangelische Erziehungsanstalten
Ehemalige Heimkinder haben sich auf einen Aufruf der Inneren Mission München gemeldet und von ihren Erlebnissen berichtet.
Systematische Misshandlungen gab es in den Jahren nach dem Krieg im evangelischen Kinderheim in Feldkirchen bei München wohl nicht - doch die Betroffenen berichten von Schlägen und Demütigungen. Andere empfanden die Zeit im Heim als die die schönsten Jahre ihres Lebens.
http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2006_40_01_01_pre.htm


WDR Fernsehen
Sonntag 29. Oktober 2006, 16.25 Uhr - 16.55 Uhr
Wiederholung: Dienstag 31. Oktober 2006, 11.45 Uhr - 12.15 Uhr

Die Tagesreportage mit Martin Blachmann
Redaktion: Maria Dickmeis

Ich bin ein Heimkind

Zwei Tage nach seiner Geburt verließ ihn seine Mutter. Von diesem Tag an lebte Johann Lambert in Heimen. Seine Erinnerungen sind von Demütigungen geprägt. Das Schlimmste - so erinnert er sich - war die Trennung von seinem Bruder. Sie wurde zum nicht bewältigten Trauma.

Nach 40 Jahren entschließt sich das ehemalige Heimkind, das Kinderheim von einst aufzusuchen. Es ist das Haus, in dem er mit seinem Bruder lebte und vor dessen Gelände sich sein Bruder vor elf Jahren das Leben nahm. Johann Lambert hofft auf ein Gespräch mit seinen früheren Erziehern, er will sich seine Verletzungen von der Seele reden.

Martin Blachmann begleitet das ehemalige Heimkind auf seiner bewegenden Reise in die Vergangenheit.

http://www.wdr.de/tv/gottunddiewelt/vorschau/sendungen/ich_bin_ein_heimkind_291006.phtml


Caritas stellt sich Diskussion um Heimerziehung

http://www.caritas-saarbruecken.de/10659.asp?detail=1&id=10555&area=alle&order=datum&pageNr=1

Situation ehemaliger Heimkinder wird beleuchtet/Michael-Peter Schiltsky berichtet/Konsequenzen für heutige Zeit
Münster (cpm). Strafe statt Pädagogik oder intensive Arbeitseinsätze sind Vorwürfe, die verstärkt in den letzten Monaten gegen die Heimerziehung in den 50er Jahren erhoben werden. Die Caritas in der Diözese Münster will sich der Diskussion stellen und hat deshalb mit Michael-Peter Schiltsky einen Betroffenen eingeladen, der in einer Diskussionsveranstaltung am 25. September um 17 Uhr im Fortbildungszentrum des Diözesancaritasverbandes am Kardinal-von-Galen-Ring 45 über die Heimerziehung in den 50iger Jahren berichten und Schlussfolgerungen daraus für die heutige Zeit aufzeigen wird. Nach dem Vortrag soll sich eine Diskussion anschließen. Eingeladen sind neben Mitarbeitern aus der Heimerziehung auch interessierte Bürger. Eine Anmeldung ist telefonisch bis zum 22. September erforderlich unter 0251-8901-214.
65/2006 18. September 2006


Schulschwänzer ins Heim
Ins geschlossene Heim in der Feuerbergstraße will der Senat jetzt auch nicht-kriminelle Kinder stecken, die auf die schiefe Bahn zu geraten drohen. So will Staatsrat Wersich die zwölf Plätze füllen
Von KAIJA KUTTER
Sein Rettungskonzept für das Skandal-Heim an der Feuerbergstraße hat gestern der Senat vorgestellt. Das erste geschlossene Heim, das Hamburg im Jahr 2003 nach 20 Jahren einrichtete, sei mit seinen 18 Plätzen "überdimensioniert", sagte Dietrich Wersich, Staatsrat in der Sozialbehörde. Als Konsequenz will er die Schwelle für die Einweisung herunter setzen und dort auch Kinder und Jugendliche einweisen lassen, die nicht durch kriminelle Handlungen auffallen. Außerdem können künftig nicht mehr nur das eigens dafür geschaffene "Familieninterventionsteam", sondern auch alle sieben Jugendämter der Bezirke eine Einweisung beantragen.
taz Nord vom 29.8.2006 http://www.taz.de/pt/2006/08/29/a0270.1/text (A)


Prügel vor der Predigt
Im Deutschlandfunk am 25.08.2006 • 19:15 Uhr
:
http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/dossier/517307/
Heimkinder im Westdeutschland der 50er und 60er Jahre
Von Daniela Schmidt und Otto Langels
Zwischen 1950 und 1970 gab es in der Bundesrepublik 3000 Heime, 80 Prozent davon in kirchlicher Hand. Mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche wurden dort in dieser Zeit erzogen.

Die Folgen tragen die Betroffenen bis heute mit sich herum: Therapeuten beobachten Angstzustände, Panikattacken, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Bindungsunfähigkeit bei Erwachsenen, die ihre Kindheit und Jugend in Heimen verbracht haben. Warum reden sie erst jetzt, 40, 50 Jahre später, über ihre Erfahrungen? Und wie verhalten sich Kirchen, Diakonie, Caritas, Landeswohlfahrtsverband in dieser Diskussion? Sind sie bereit, sich zu entschuldigen, die Heimkinder für die damals unentgeltlich geleistete Arbeit entschädigen? (A)


Unter der Knechtschaft Jesu Christi
Aus Ausgabe 07/06 | Kultur http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=13262&CategoryID=80
Von Reinhard Mohr
Erstmals arbeitet ein Buch all das auf, was kirchliche Kinderheime im Nachkriegsdeutschland als Erziehung deuteten. Nach der Lektüre segnet man jede antiautoritäre Revolte ab.
Die fünfziger Jahre in Deutschland waren Jahre des Wiederaufbaus nach dem grossen Krieg. Noch heute strahlt diese Ära im retrospektiven Glanz von Neuanfang und wiedergefundenem Lebensglück. Die ersten VW Käfer rollten, in rein touristischer Absicht, über die Alpen, und zwischen dem Wegräumen von Trümmern und dem Neubau von Fabriken wurden Filme gedreht, die das Herz des Volkes erwärmten. Sie hiessen «Schwarzwaldmädel», «Grün ist die Heide» oder «Sissi, Schicksalsjahre einer Kaiserin». Cornelia Froboess sang «Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein...». Das deutsche Wirtschaftswunder erschien als – zugegeben: etwas spiessige – Renaissance der goldenen zwanziger Jahre. (A)


Radio Vatikan Deutschland:
Schläge im Namen des Herrn?
http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=82630
„Schläge im Namen des Herrn“ – so lautet der provokante Titel eines Buchs des Spiegelredakteurs Peter Wenierwski. Es geht um kirchliche Kinderheime in den 50ern und 60er Jahren – zahlreiche Kinder sollen dort mißhandelt, gequält und ausgebeutet worden sein. Wir gehen davon aus, dass die allermeisten Heime gut gearbeitet und daher große Verdienste haben dass es aber leider eben auch Mißstände gab, die wir nicht verschwiegen wollen. (A)


Die ehemaligen Heimkinder leiden noch heute
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/rhein-main/objekt.php3?artikel_id=2414344

Tagung zur Geschichte des Heims im Idsteiner Kalmenhof / LWV sichert Betroffenen Unterstützung zu

Vom 10.06.2006
IDSTEIN Erschütternde Berichte über die "Erziehungspraxis" im Idsteiner Kalmenhof standen im Mittelpunkt einer Fachtagung mit dem Thema "Aus der Geschichte lernen - die Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren, die Heimkampagne und die Heimreform" .

Von Katharina Munsch
Der LWV hatte sich bei den einstigen Bewohnern ihrer Einrichtungen für die erlittenen körperlichen wie auch psychischen Demütigungen und Schmerzen entschuldigt. "Wir stellen uns unserer Verantwortung", sagte auch Evelin Schönhut-Keil, die Erste Beigeordnete des LWV. Die aktuelle Tagung bedeute an dieser Stelle keinen Endpunkt, sondern markiere im Gegenteil einen Beginn. Der LWV werde den ehemaligen Heimkindern bei der Aufarbeitung des Erlebten zur Seite stehen.
"Bisher gibt es aber keine spezielle Anlaufstelle für ehemalige Heimbewohner", kritisierte mit Blick auf dieses Angebot Michael-Peter Schiltsky vom Verein der ehemaligen Heimkinder. Eine solche Einrichtung müsse aber dringend her, da zahlreiche der "Ehemaligen" bis heute mit Obdachlosigkeit oder Suchtkrankheiten zu kämpfen hätten, die oftmals direkt aus den jeweiligen, traumatischen Erfahrungen herrührten. "Was damals geschehen ist, war keine schlichte Körper- sondern eine schwer wiegende Menschenrechtsverletzung", bekräftigte er. (A)


„Gemeinsam aus der Geschichte lernen“260 Teilnehmer bei Tagung zur Heimerziehung in den Nachkriegsjahrzehnten
09. Juni 2006
http://www.lwv-hessen.de/webcom/show_article_presse.php/_c-255/_nr-322/i.html
Kassel/Idstein (lwv): Um gemeinsam aus der Geschichte zu lernen, haben sich heute rund 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer Tagung in Idstein getroffen, die sich ganz der Aufarbeitung der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren widmete. (A)


Unbarmherzige Schwestern und Brüder
Im Schweizer Radio Hören
http://www.drs.ch/drsonline/gbgateinvoker.cfm?gbAction=r04popupDisplay&ObjectID=99A71564-0187-4A8B-8FFE67ADC959D30B
Zwischen 1950 und 1970 gab es in der Bundesrepublik Deutschland 3000 Fürsorgeheime, die grosse Mehrheit davon war in kirchlicher Hand. Mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche wurde dort in dieser Zeit erzogen, gezüchtigt - und häufig brutal geprügelt, sexuell missbraucht, gequält, eingesperrt, ausgebeutet.

Dies alles geschah im Namen der christlichen Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Viele der Heimkinder leiden bis heute unter den Folgen der körperlichen und seelischen Misshandlungen.


FOCUS: Ehemalige Heimkinder fordern Entschädigung
http://focus.msn.de/magazin/magazin/kurzfassungen/meldung/xy_aid_21865.html
Bis in die 70er-Jahre hinein seien 500.000 bis eine Million Kinder und Jugendliche in vielen Heimen „menschenverachtenden Praktiken“ ausgesetzt gewesen, ....
Die auf Schadensersatzansprüche spezialisierten Rechtsanwälte bieten „Verhandlungen über eine Entschädigungslösung“ an. Sie verlangen Geld für erlittene Qualen und psychologische Behandlungen, historische Aufarbeitung, eine nachträgliche Bezahlung sowie sozialversicherungsrechtliche Anerkennung der damals unentgeltlich geleisteten Arbeit.


Ein Trauma, das man sein Leben lang behält
Von Christian-A. Thiel
Hamburger Abendblatt. http://www.abendblatt.de/daten/2006/06/03/570011.html
Hunderttausende Kinder wurden nach dem Krieg in kirchlichen und staatlichen Heimen mißhandelt. Erst jetzt, viele Jahre später, wird die düstere Geschichte der deutschen Heimkinder aufgearbeitet. (A)


Fachtagung zur Heimerziehung mit Spiegel-Redakteur Peter Wensierski
VON CHRISTINE HARTLIEB
http://www.diakonie-pbhx.de/info/aktuell/20060529.html

PADERBORN - "In den endlosen Stunden in der kalten und dämmrigen Dachkammer hatte ich zum ersten Mal Selbstmordgedanken", berichtet Marion Zagermann. Marion war von 1965 bis 1970 im Kinderheim der Diakonissen vom Zionsberg, der heutigen "Kindervilla Scherfede". Dem Spiegel-Redakteur Peter Wensierski erzählte sie ihre Leidensgeschichte, berichtete von körperlicher Gewalt, Ruhigstellung mit Valium, Baden zwischen Blutegeln in der Diemel und tagelangem Zellenarrest im Dunkeln. Nachzulesen sind ihre Erinnerungen im kürzlich erschienenen Buch "Schläge im Namen des Herrn". (A)


Heimerziehung im Blick
Fachtagung in Idstein: LWV arbeitet ein schwieriges Thema auf. Vom 31.05.2006
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/objekt_i.php3?artikel_id=2402531

IDSTEIN "Aus der Geschichte lernen - Die Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren, die Heimkampagne und die Heimreform" ist Thema einer Tagung des Landeswohlfahrtsverbandes am 9. Juni in der Idsteiner Stadthalle.
Einen weiteren Beitrag zur Aufarbeitung der damaligen Erziehungspraxis in den Heimen soll die Tagung in Idstein am 9. Juni leisten - und dies mit einem Blick nach vorne verbinden. Über 230 Teilnehmer haben sich bereits angemeldet. Die Tagung beginnt an diesem Tag um 10.30 Uhr. Bis 15.30 Uhr stehen Vorträge und eine Abschlussdiskussion auf dem umfangreichen Programm. (A)


„Schlimmste Zeit meines Lebens"
Ehemaliges Heimkind wirft dem Wittekindshof Misshandlungen in der Nachkriegszeit vor

VON WIEBKE JOHANNING
http://www.nw-news.de/nw/lokale_news/bad_oeynhausen/bad_oeynhausen/?sid=38b86018c3c60d24cb45fbe1d85433bf&index_page=2
"Nachts, wenn es dunkel war, kamen die Erwachsenen in unseren Schlafraum. Wir wussten es alle, aber wir haben nicht darüber gesprochen, weil wir uns geschämt haben." Sexueller Missbrauch, Schläge, Misshandlungen - die Erlebnisse von denen Klaus Linnenbrügger berichtet, waren in vielen Jugendheimen der BRD in den 50er und 60er Jahren bittere Realität. (A)


Eine offene Diskussion
"Beispiel für pädagogische Fehler"
Kinder- und Jugendhilfe St. Johannisstift setzt sich mit Historie der Heimerziehung auseinander. (A)
http://www.nw-news.de/nw/lokale_news/warburg/warburg/?client=nw&cnt=906078&src=314949


Manuskript zur Sendung
Die schlimmste Zeit meines Lebens - ehemalige Heimkinder erinnern sich

Bayern 2Radio
/ Dienstag, 9. Mai 2006, 10.03 Uhr / Notizbuch /

http://www.juraforum.de/jura/news/news/p/1/id/86554/f/109/
München (ots) - Ihre Kindheit im Heim verschweigen viele
Erwachsene aus Scham und weil sie nicht die Kraft haben, sich den Erinnerungen zu stellen. Viele haben in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg schlimme Erfahrungen gemacht. Manche mussten oft stundenlang in der Ecke stehen. Man schlug ihnen den Kopf gegen die Wand und ließ sie Berge von Kartoffeln schälen. Einige Kinder, die in den Jahrzehnten nach dem Krieg in einem der meist kirchlichen Heime leben mussten, waren nicht nur körperlichen Torturen ausgesetzt, sondern auch Psychoterror, den die Erzieher auf sie ausübten und der viele traumatisierte. Denn die verwaisten oder abgeschobenen Buben und Mädchen wurden konsequent erniedrigt und gegängelt. Nur wenige erlebten auch schöne Zeiten im Heim. Ausgelöst durch das Buch "Schläge im Namen des Herrn" von Peter Wensierski wagen sich nun Menschen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen. Im Notizbuch erzählen einige von ihnen, was wirklich in den Heimen geschah.

Das Notizbuch im Internet: www.br-online.de/notizbuch

Originaltext: BR Bayerischer Rundfunk Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=7560 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_7560.rss2

Kontakt: BR Bayerischer Rundfunk Pressestelle Telefon: 089 / 5900 2176


Die Innere Mission München sucht ehemalige Heimkinder,
die über Umstände und Erziehungsmethoden aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 70er Jahre hinein berichten können, nachdem in der letzten Zeit schwere Vorwürfe gegen Betreiber kirchlicher Heime laut geworden sind.
In den 50er, 60er und 70er Jahren seien zahllose Kinder und Jugendliche mit brutalsten Erziehungsmethoden systematisch gedemütigt und als billige Arbeitskräfte ausgenutzt worden. Angeblich seien in diesen Jahren mehrere Millionen Kinder quasi schutzlos ihren vermeintlichen Betreuern – Nonnen, Kirchenmännern und Diakonen – ausgeliefert gewesen.
Bei der Inneren Mission München sind keine Vorfälle dieser Art aus den Heimen in Pasing, Lochhausen (zwischenzeitlich geschlossen) und Feldkirchen bekannt. (A)


Gestohlene Kindheit
Am 04.25. 2006 reichte Peter Lindborg im kinderfreundlichen Schweden eine Schadenersatz gegen Schwedens Kinderheime ein.


Landeswohlfahrtsverband Hessen
Thema Ehemalige Heimkinder

Zusammenfassung und Links


Das Mädchenerziehungsheim "Fuldatal"
... Im Hauptgebäude (dem Mittelschiff der Klosterkirche) erfolgte ein Umbau der oberen beiden Etagen in kleinere Zimmer für die Mädchen. Außerdem wurden am Ende jeder Etage zwei "Beruhigungszellen" eingerichtet. Der Saal im ersten Stock diente als Veranstaltungsraum. Die Eisengitter an den noch erhaltenen Gebäuden wurden größtenteils entfernt und durch speziell gesicherte Fenster ersetzt.


Pressemitteilungen vom 8. März. 2006
Gedenkstätte Breitenau um die Heimerziehung in der Nachkriegszeit erweitern.
Den Opfern jetzt helfen.

Noch heute sind viele Menschen davon gezeichnet. Menschen die als Kinder Zwangsarbeit verrichten mussten, denen medizinische Versorgung weitgehend vorenthalten wurden, die erniedrigt und gedemütigt, misshandelt und missbraucht wurden.


SPD Andreas Kuhnert
http://www.andreas-kuhnert.de/article.php?nr=750

Veröffentlicht am 17.03.2006
"Du gräbst jetzt dein Grab!"
Nachts wird das neunjährige Mädchen im katholischen Kinderheim in Eschweiler von der Nonne der "Armen Dienstmägde Jesu Christi" geweckt. Gehorsam gewohnt, wagt die Kleine nicht, nach dem Grund zu fragen. Sie muss Anorak und Gummistiefel über den Schlafanzug ziehn. Dann wird sie in den Garten unter einen Apfelbaum geführt.


“Rheingold”, ein Forummitglied äußert sich über den Spiegel Artikel: http://www.spiegel.de/unispiegel/sc...,408758,00.html

Eine Antwort darauf war: „Die Toleranz der Deutschen wird wieder einmal als Schwäche erkannt und schamlos ausgenutzt.
Diese "armen benachteiligten Jugendliche" verstehen nur eine Sprache, die der Gewalt. Das einzige vernünftige Mittel in Bezug auf diese Rabauken wäre ein Erziehungheim. Das würde wirken.
Doch im Grunde sollte man die ganze Familie gleich abschieben, dennn die Eltern sind für das Verhalten ihrer Kinder verantwortlich zu machen. Fehlende Deutschkenntnisse und ein katastrophales Benehmen disqualifizieren sie für diese Gesellschaft. “
Link zu diesem Forum: http://www.politikforum.de/forum/showthread.php?s=&postid=4252681


ERZIEHUNG / In einem Buch schildern Heimkinder aus den 50er und 60er Jahren ihr Leiden von damals
Die dunkle Seite der Barmherzigkeit


Zwangsarbeit und drastische Strafen waren weit verbreitet - Kirchliche Träger sind bereit zur Aufarbeitung

Laute Musik, kesse Kleidung oder die Lust am Tanz - manch Jugendlichen brachte das ins Heim. Unter dem Deckmantel der Barmherzigkeit wurden junge Menschen malträtiert, bis in die 70er Jahre. Ehemalige Heimkinder brechen jetzt das Schweigen. Ein Buch erzählt davon.
HZ-Online Rubrik 'Brennpunkt' - SWP - 07.04.2006


Entschuldigung bei Heimkindern

Landeswohlfahrtsverband spricht "tiefstes Bedauern" über Gewalt in Erziehungsanstalten der Nachkriegszeit aus

Der Landeswohlfahrtsverband LWV will ehemaligen Heimkindern bei ihrem Kampf um Anerkennung und Unterstützung helfen. Das hat die Verbandsversammlung am Mittwoch einstimmig beschlossen. In manchen Erziehungsanstalten wurden bis in die 70er Jahre hinein Kinder misshandelt.


5. April 2006, 19:31, NZZ Online

Misshandlungen in spanischem Heim

Schweizer Jugendliche betroffen
Die drei von der spanischen Polizei festgenommenen Erzieher, welche mehrere Minderjährige aus der Schweiz misshandelt haben sollen, sind wieder auf freiem Fuss.

(sda) Die Erzieher, darunter ein Schweizer, müssen sich weiterhin der zuständigen spanischen Justizbehörden zur Verfügung halten, wie Lars Knuchel vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Mittwoch mitteilte.


LWV - Aus der Geschichte lernen.

Idstein (kobinet) Mit einer Tagung über die Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren am 9. Juni im Sternensaal des Sozialpädagogischen Zentrums Kalmenhof in Idstein in Hessen soll dazu beigetragen werden, dass aus den damaligen Zuständen gelernt wird.


Stellungnahme der bayerischen Diakonie zu
Veröffentlichungen zur Heimerziehung in den
fünfziger und sechziger Jahren

1.) In verschiedenen Veröffentlichungen ist in den vergangenen Jahren
über Missstände in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe im
Raum von Kirche und Diakonie während der fünfziger und sechziger
Jahre, berichtet worden. Auch die Diakonie in Bayern setzt sich seit
längerem mit diesen Vorgängen auseinander, die wir weder
verharmlosen noch schwarz-weiß malen wollen oder dürfen.
Zur Stellungnahme


NDR Kulturjournal
Sendung am 20. März 2006- um 22:30

Schläge statt Segen - Heimkinder in Deutschland
Bis in die siebziger Jahre hinein wurden mehr als eine halbe Million Kinder in kirchlichen und staatlichen Heimen schwer misshandelt. Viele leiden noch heute unter dem Erlebten, verschweigen diesen Teil ihres Lebens aber aus Scham - selbst gegenüber Angehörigen.
Auch als Video am interent: http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,OID2133414_VID2405622,00.html


Ich will, dass sich der Orden entschuldigt
Neun Geschwister hatte Carola Koszinoffski, und alle bis auf einen landeten in dem Eschweiler Heim. Auch Carola Koszinoffski hat einiges mitgemacht in ihrem Leben - nicht nur im Heim. Mit 39 Jahren wurde sie erwerbsunfähig, Ärzte attestieren ihr unter anderem «Panikattacken mit Todesangst» und «zunehmenden sozialen Rückzug».
Zum Artikel: http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?id=671663&_wo=Suchen:Archivsuche&_wobild=menue_suchen.gif&template=detail_standard


Sonntagsblatt
Innere Mission sucht ehemalige Heimkinder aus den 50er- bis 70er-Jahren

Schläge im Namen des Herrn? Ausgabe: 12 - vom: 19.03.2006

Ein Buchautor hatte jüngst schwere Vorwürfe gegen Betreiber kirchlicher Heime erhoben. IM-Geschäftsführer Günther Bauer: »Momentan ist da in der Geschichte ein großer weißer Fleck. Wir wollen herausfinden, ob solche Vorfälle möglicherweise auch in unseren Heimen passiert sind.
Bei der Inneren Mission München sind keine Vorfälle dieser Art aus den Heimen in Pasing, Lochhausen und Feldkirchen bekannt.

Zum Artikel: http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2006_12_muc_16_01.htm


Von Schwestern brutal geschlagen
Donnerstag, 16. März 2006, Grenzland Nachrichten

„Ich bin ein ehemaliges Kinderdorfkind“, schreibt dort eine Frau aus Gelsenkirchen, „ich war bei Schwester Ludgera im Sternenhaus und hatte eine schöne Kindheit, die ich nie missen möchte.“
Beckers erhebt gegenüber den Schwestern schwere Vorwürfe. „Die Schwestern schlugen zu“, erinnert er sich: „Die Gruppenschwester war von der radikalen Sorte, die Oberin schlug sogar besonders gerne zu.“ Prügel sei an der Tagesordnung gewesen, die Erziehungsmethoden fragwürdig.

Zum Artikel


Wie die Zucht, so die Frucht
Taz Magazin vom 11.3.2006

Der Krebs Kranke Dietmar Krone möchte von der schlimmsten Zeit seines Lebens erzählen, solange er noch kann. Er wurde geschlagen und bespuckt, eingesperrt und zur Zwangsarbeit gezwungen. Dietmar Krone kam wegen Verwahrung. in eine Erziehungsanstalt bis zum 21. Lebensjahr. Er war Homosexuell. Die hat den Homo-Paragraf 175, aus der Nazi-Zeit nahtlos übernommen. Die Menschenrechtsverletzungen in der frühen Bundesrepublik reichten wie über die Adenauer-Zeit zeit hinaus.

Fußball spielen interessierte Dietmar Krone nicht. Doch die Großmutter starb früh, und die Mutter, eine ehemalige BDM-Führerin, allein erziehend nach dem Tod des Vaters, hatte außer Prügeln nur einen Kommentar für ihn übrig, "So was wie dich hätte man früher in der Latrine ersäuft." (A)
Zum Artikel: http://www.taz.de/pt/2006/03/11/a0063.1/text.ges,1


Die Heimerziehung in den 5Oer und 6Oer Jahren,
die Heimkampagne und die Heimreform

eine Veranstaltung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen
mit der Internationalen Geselschaft für erzieherische Hilfen (IGfH)
und dem SPIEGEL-Buchverlag bel DVA
am 9. Juni 2006
10.00 - 16.00 Uhr
mehr details


Diakoniechef: Missstände in Nachkriegs-Heimen werden aufgearbeitet
Bethel untersucht Verhältnisse in Einrichtung Freistatt

Frankfurt a.M./Bielefeld (epd). Mit einer unabhängigen Studie will die Diakonie die Missstände in Kinderheimen während der Nachkriegszeit untersuchen lassen. "Wir wollen nichts beschönigen, verharmlosen oder ungeschehen machen", sagte der Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Jürgen Gohde, der "Frankfurter Rundschau" (Dienstagsausgabe). Auch die Verhältnisse in der Bethel-Einrichtung Diakonie Freistatt bei Diepholz in Niedersachsen nach 1945 sollen wissenschaftlich aufgearbeitet werden. (A)
Zum Artikel: http://www.epd.de/nachrichten/nachrichten_index_40239.html


Die Welt
Do 9. März 2006
Ehemalige Heimkinder fordern Wiedergutmachung
Berlin - Ehemalige Heimkinder aus katholischen Einrichtungen haben die Deutsche Bischofskonferenz zur Aufarbeitung der dort bis in die 70er Jahre üblichen Erziehungspraxis aufgefordert. "Geben Sie den ehemaligen Heimkindern ihre Würde zurück!", wandte sich der Verein ehemaliger Heimkinder (Vehev) an den Konferenz-Vorsitzenden Kardinal Karl Lehmann.
zum Artikel: http://www.welt.de/data/2006/03/07/856249.html


Radio Vatikan
(kna 06.03.06 hr) 07/03/2006 16.35.09

Deutschland: Ex-Heimkinder stellen Forderungen an Bischöfe
Ehemalige Heimkinder aus katholischen Einrichtungen haben die Deutsche Bischofskonferenz zur Aufarbeitung der dort bis in die 70er Jahre üblichen Erziehungspraxis aufgefordert. «Geben Sie den ehemaligen Heimkindern ihre Würde zurück!», (A)
zum Artikel: http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=69228


Social Times
08.03.2006
Heimerziehung als "größtes Unrecht der Nachkriegszeit" kritisiert

Kassel (epd). Der Buchautor Peter Wensierski hat scharfe Kritik an den staatlichen und kirchlichen Trägern von Kinderheimen in der Nachkriegszeit geäußert. Das Schicksal zahlreicher Heimkinder in den Jahren 1953 bis 1973 sei «das größte Unrecht an Menschen, das nach dem Krieg in Deutschland begangen wurde». (A)

zum Artikel: http://www.socialtimes.de/nachricht.php?nachricht_id=7288&newsrubrik_id=6


Frankfurther Rundschau 7.3.06
Verband entschuldigt sich für Gewalt in Heimen

Landeswohlfahrsverband will Misshandlungen aufarbeiten, sagt aber nichts zu Schadenersatz / Neues Buch schildert Vorfälle aus den 50er Jahren

Bis in die 70er Jahre hinein wurde Kindern und Jugendlichen in Heimen des Landeswohlfahrtsverbands Hessen Gewalt angetan. Mehrere Parteien fordern jetzt eine Entschuldigung. Viele der einstigen Heimkinder leben am Rande der Gesellschaft. (A)
Voller Artikel: http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt_und_hessen/?cnt=820841&


Jugendliche zur Arbeit geprügelt
Jugendfürsorge: Der Leiter der Diakonie Freistatt, Wolfgang Tereick, nimmt Stellung zu Vorwürfen

Freistatt war zur fraglichen Zeit ein Fürsorgeerziehungsheim - für viele straffällig gewordene Jugendliche eine Alternative zum Zuchthaus. Tereick weiß aus den Akten, dass zumindest in einem Fall ein jugendlicher Mörder eingewiesen wurde. "Aber es gab auch Jungen, die wegen Lappalien angezeigt und eingesperrt wurden - weil es die Nachbarn ärgerte, dass sie die falsche Musik hörten oder mit einem Mädchen unterwegs waren." Eine objektive Überprüfung der Vorwürfe habe es nicht gegeben. "Die Mühe hat man sich weder in Freistatt noch in der Justiz gemacht", weiß Tereick.
zum Artikel: http://www.unsere-kirche.de/index_343.html


Im Fernsehen:
Dienstag, 7.3. im HR-Fernsehen “Hauptsache Kultur” um 22.15
und Donnerstag, 9.3. im WDR-Fernsehen “west.art” um 22.30
Landeswohlfahrtsverband will sich für das Unrecht an Heimkindern entschuldigen..
Schläge im Namen des Herrn - Ein Buch deckt auf, wie Kinder in deutschen Heimen misshandelt wurden.


Unrecht an Heimkindern soll Thema werden
03.03.2006
Kassel (kobinet) Anlässlich der Enthüllungen über die Misshandlungen von Heimkindern, die aktuell in dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" von Peter Wensierski aufgedeckt wurden, bekennen sich die LWV-Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP zu der Verantwortung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV), der in dieser Zeit unter anderem Heime in Biedenkopf, Wabern, Guxhagen und Idstein betrieben hat.
Artikel lesen: http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,10984/ticket,g_a_s_t


Unrecht an Heimkindern

Vom 04.03.2006 Idsteiner Zeitung
Das Heimkindern geschehene Unrecht soll Thema im Landeswohlfahrtsverband Hessen werden.

Anlässlich von Schilderungen über Misshandlungen von Heimkindern, die aktuell in dem Buch "Schläge im Namen des Herrn" von Peter Wensierski dargestellt wurden, bekennen sich die Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP zu der Verantwortung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, der in dieser Zeit unter anderem Heime in Biedenkopf, Wabern, Guxhagen und Idstein betrieben hat.

mehr darueber: http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=2288156


Landeswohlfahrtsverband
Heimkinder wurden misshandelt

Immer wieder wurde die Demütigung und Misshandlung von Kindern und Jugendlichen in Heimen angeprangert. Jetzt hat der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) die systematische Misshandlung von Heimkindern in seinen Einrichtungen eingeräumt.


Unbarmherzige Schwestern
Bis in die siebziger Jahre wurden in bundesdeutschen Heimen Kinder mißhandelt und ausgebeutet. Viele Opfer schweigen bis heute aus Scham
von Ulrich Baron
Wenn der Insasse K71 des Idsteiner Kalmenhofs den Befehl "Lappen, Eimer, Schrubber! Mitkommen!" hörte, wußte er, daß wieder Blut geflossen war: "Manchmal mußte er eine Bürste mitnehmen. Wenn die Wände oder Möbel blutverschmiert waren, weil die Kinder mit dem Kopf dagegen geflogen waren."
Artikel bei "Die Welt" lesen: http://www.welt.de/data/2006/02/27/852145.html


Diakonie bedauert Geschehnisse zutiefst

In den evangelisch getragenen Heimen habe es Missstände und Fehler gegeben, räumt Diakonie-Präsident Pfarrer Dr. h.c. Jürgen Gohde gegenüber EKiR.de ein. „Dazu stehen wir.“ Außerdem bekennt Gohde: "Mir tun die Folgen für jeden einzelnen Menschen leid.""So etwas kann man nicht wieder gutmachen", so Scheffler-Borngässer. Aber die kreuznacher diakonie werde mit Missständen in der Vergangenheit offensiv umgehen.
Mehr drueber: http://www.ekir.de/ekir/ekir_38832.asp


Willkommen bei den unbarmherzigen Schwestern
Der Spiegel:
Es ist ein dunkles Kapitel der Nachkriegsgeschichte: In der jungen Bundesrepublik wurden Tausende Heimkinder von unbarmherzigen Erziehern misshandelt. Zwei der ehemaligen Heimkinder wollen jetzt über ihre Erlebnisse sprechen - im SPIEGEL-ONLINE-Chat von 13 bis 14 Uhr. 21. Februar 2006

Sollte der Artikel nicht mehr im Internet sein, bitte schreiben Sie uns.


Ehemalige Heimkinder und ihr heutiges Trauma
von Sieglinde W. Alexander

Zum ersten mal kommt ans Tageslicht, wie nach dem zweiten Weltkrieg, bis in die jüngste Vergangenheit, die Würde, Psyche und Rechte eines Kindes und dessen Zukunft systematisch zerstört wurden.


Ende der Suche

Nach fast 40 Jahren habe ich meine Freundin aus dem Mädchenheim Weiher gefunden. Endlich habe ich eine Zeugin für meine Geschichte.


"Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und Lust im Namen Gottes"
von Alexander Alexander Markus Homes
erscheint im März im PABST SCIENCE PUBLISHERS VERLAG (ISBN 3-89967-285-2)

Es waren insbesondere Nonnen – nicht alle –, die, wie zahlreiche Betroffenenberichte in diesem Buch aufzeigen, im Namen Gottes Heimkinder prügelten, malträtierten, quälten, erniedrigten und entwürdigten, um ihnen Disziplin, Gehorsam, Fleiß, Sauberkeit, Unterordnung und den Glauben an ihren Gott aufzuzwingen. Die „Bräute Jesu Christi“ gehörten Schwestern-Orden an wie beispielsweise der „Ordensgemeinschaft der Armen Dienstmägde Jesu Christi“ in Dernbach, dem „Orden der Hedwigschwestern“ in Berlin und dem „Paderborner Vincentinerinnen-Orden“.
Mehr über das Buch lesen


"Prügel Im Namen Gottes"
Sendung Frontal21 im ZDF als video clip im Interent anschauen.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/15/0,4070,3892495-6-wm_modem,00.html

Unter der Knechtschaft Jesu Christi
Von Reinhard Mohr

Erstmals arbeitet ein Buch all das auf, was kirchliche Kinderheime im Nachkriegsdeutschland als Erziehung deuteten. Nach der Lektüre segnet man jede antiautoritäre Revolte ab
Mehr darüber bei: Die Weltwoche
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=13262&CategoryID=80


Misshandelte Zukunft
von Harry Graeber
Als der Autor nach annähernd vierzehn Jahren aus der allumfassenden staatlichen Fürsorge als Sozialwaise entlassen wurde, fühlte er sich so, als würde er gerade erst das Licht der Welt erblicken. Ängstlich und unsicher tastete er sich in die Welt der Erwachsenen und war dabei voller Fragen.
Mehr darueber: http://www.misshandelte-zukunft.de/startseite.htm


HEIMKINDER-SCHICKSALE

"Es tut mir leid"
Tausende Kinder durchlitten in den fünfziger und sechziger Jahren die Schrecken staatlicher und kirchlicher Heimerziehung. Im Interview mit dem SPIEGEL fordert der Präsident der deutschen Caritas, Peter Neher, einen offeneren Umgang mit einem dunklen Kapitel deutscher Geschichte.

Artikel im Spiegel lesen: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,400695,00.html

Sollte der Artikel nicht mehr im Internet sein, bitte schreiben Sie uns.


HEIMKINDER-SCHICKSALE

"Wie geprügelte Hunde"
Von Peter Wensierski
Sie wurden geschlagen, erniedrigt und eingesperrt. Unter oft unvorstellbaren Bedingungen wuchsen in den fünfziger und sechziger Jahre Hunderttausende Kinder und Jugendliche in kirchlichen Heimen auf. "Wir waren Zwangsarbeiter", sagen sie heute. Ein dunkles Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte.

Artikel im Spiegel lesen:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,400215,00.html

Sollte der Artikel nicht mehr im Internet sein, bitte schreiben Sie uns.


Das Leid der frühen Jahre
Hunderttausende von Kindern wurden in Heimen der jungen Bundesrepublik misshandelt.
Die größte Verantwortung trifft die Kirche
Von Peter Wensierski
DIE ZEIT 09.02.2006 Nr.7
http://www.zeit.de/2006/07/Heimkinder?page=1

Sollte der Artikel nicht mehr im Internet sein, bitte schreiben Sie uns.


Reflectionen zu: Frontal 21 - „Prügel im Namen Gottes“
von Sieglinde W. Alexander
nächste Sendung:
21.02.06 um 21:00 Uhr


Teufel in Nonnentracht
KONTINUITäTEN
Das Schicksal des Paul Brune und die Anstaltspsychiatrie nach 1945

Die bis 1945 durchgeführten Tötungen von alten, kranken, behinderten und anderen für "lebensunwert" erklärten Menschen durch die NS- Psychiatrie sind mittlerweile fast lückenlos dokumentiert. Dass die mit der Politik der "Ausmerzung" verbundene Ideologie des Rassenwahns auch in den psychiatrischen Einrichtungen in den frühen Jahren der Bundesrepublik aufrechterhalten wurde, ist ebenfalls belegt und wird als Sachverhalt häufig unter dem abstrakten Begriff der personellen und strukturellen "Kontinuitäten" gefasst. Was sich dahinter verbirgt, deckten Robert Krieg und Monika Nolte in ihrem aktuellen Film "Lebensunwert" beispielhaft auf.

Lesen Sie den ganzen Artikel: "FREITAG" http://www.freitag.de/2006/04/06041801.php


"Wir waren ja keine Menschen mehr"

Ehemalige Heimkinder gründen einen Verein, um Opfern von Misshandlung zu helfen

Idstein Um Menschen, die in Erziehungsanstalten misshandelt wurden, zu helfen, ist gestern der "Verein ehemaliger Heimkinder" gegründet worden. Gleichzeitig sprachen rund ein halbes Dutzend Betroffene im Kalmenhof mit der heutigen Heimleitung über ihre Erlebnisse.


Lesen sie die Geschichten der Vergangeheit.

 

  Schritte zur Aufarbeitung


Presseinformation
Dritte Sitzung des Runden Tisches

„Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“

 


Deutscher Bundestag - Petitionsausschuss -

Empfehlung des Petitionsausschusses in seiner Sitzung am
26. November 2008 zur Petition die Situation von Kindern und Jugendlichen
in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland in
verschiedenen öffentlichen Erziehungsheimen betreffend:

 



© Copyright 2004 - 2009 Adults Abuses as Children Worldwide & Erwachsene Misshandelt als Kinder