21. Februar 2008
Ein 49-jähriger
Berliner steht seit Donnerstag wegen sexuellen Missbrauch von Kindern vor
Gericht. Der Mann ist in 641 Fällen angeklagt und soll zwischen 1980 und 1992
seine drei minderjährigen Kinder zu sexuellen Handlungen gezwungen haben.
Der 49-jährige legte ein
Geständnis während des Prozess ab. Sowohl die Staatsanwaltschaft und Nebenklage
als auch die Verteidigung fordern eine Freiheitsstrafe von 3 Jahren, die das
Gericht auch verhängte.
Der Vater muss jedem Kind 10.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Der Angeklagte
sagte zu den Kindern, dass er die Taten zutiefst beruet.
Seine Entschuldigung nahmen die Kinder allerdings nicht an. Nach Angaben ihrer
Anwältin haben die Geschwister Selbstmordversuche hinter sich. Alle drei würden
Zeit Lebens unter dem Martyrium leiden. Bis heute seien sie in Therapien.