Im Schatten der Vergangenheit

 


ich bin 41J.und habe eine kleine nette Familie. Eigentlich, müsste ich glücklich sein, wenn da nicht diese Ängste wären. Oder, diese Traurigkeit die mich heute öfters nach Hause sucht, als früher. Ich hatte vor der Zeit meiner Kinder eine 2 - 3 jährige Therapie, wegen meiner Kindheit und wegen meiner Probleme, als Erwachsene. Für andere Menschen war ich doof, sie fanden mich komisch und für andere war ich einfach nur ein billiger Sklave. Nur wenige Menschen,  die sich die mühe machten mich richtig kennen zu lernen, waren hinter her angenehm überrascht. Ich zog erst mit 21 Jahren von zu Hause aus. Ich war ein sehr unsicherer Mensch und hatte auch sehr wenig Selbstvertrauen. Für andere Menschen war ich ein gefundenes Fressen. Sie nutzten mich aus, moppten mich auf der Arbeit ( so das ich manchmal auch Selbstmordgedanken hatte und zwei mal haarscharf an einer Magersucht vorbei ging), nicht zu letzt hatte ich auch meine Mutter im Nacken von, der ich Zeit weiße auch nicht los kam. Ich hatte neben meinem Beruf als Friseur noch bei einer Agentur gemodelt.- Meine Mutter sah, darin das große Geld und ohne das ich es wusste kaufte sie im Versandhaus ein und bezahlte die Rechnung, die auf meinen Namen gingen nicht. Zu dem kümmerte es sie nicht wie es mir ging, wenn es mir schlecht ergang oder sie hetzte unter den Geschwistern so, das sie alle gegen mich waren oder, sie mischte sich in meine Beziehungen ein und erzählte, schlechtes über mich.
Mit 24 j. ging ich den ersten Schritt zum Anwalt, der mir sehr schwer  viel. Aber, ich konnte nicht anders. Man suchte mich schon per Haftbefehl, aufgrund mistseriöser Einkäufe, die nie bezahlt wurden und ich wusste nichts davon. Mein Anwalt half mir da raus und ich brach, den Kontakt zu meiner Mutter ab. Ein Jahr verging und sie rief wieder an. Aber, ich verweigerte sie und so, kam sie und meine Schwester in das Geschäft wo, ich arbeitete und brachte mir als wieder Gutmachung ein teures Geschenk mit. Nun, hatte sie mich wieder und ich kam mir vor bei all dem wie, eine Marionette. Ich hatte keine eigene Meinung, war doof und wie auf meiner Stirn geschrieben ein "Depp". So, beherrschte meine Mutter mich und andere Menschen in ihrer Umgebung. Auch, viel der Kontakt unter uns Geschwistern gibt es heute nicht mehr viel. Ich fühle mich schon besser, da ich keinen dringlichen Zwang mehr habe zu meiner Mutter zu gehen. Auch, mein Mann der meine Mutter schnell durch schaut hatte, zog die Zügel an, so das sie ihre Tentakeln wie ein Oktubus nicht mehr um mich legen konnte. Mein Mann ahnt nur wie schlimm meine Kindheit war, oder ich sie empfunden hatte. Aber, erzählen konnte ich es ihm nie und all denen, mit denen ich reden wollte, sagten ich solle es vergessen und die Vergangenheit ruhen lassen.

 

Aber, das Kind in mir schreit und will raus. Wenn, ich einschlafe beim lesen und mein Mann will mir die Brille sanft abnehmen, dann setzt es Prügel für ihn und am nächsten Tag weiß ich nichts mehr davon. Auch Nachts schlafe ich sehr unruhig manchmal und Träume von Babys die, auf den Boden geworfen werden von einer Person im Schatten und ich versuche sie auf zu fangen, aber es gelingt mir nicht. Manchmal, bin ich selber das Baby. Diese Träume kamen sehr verstärkt nach dem Überfall den ich vor 1 Jahr und einem halben erlebt habe. Ich ging damals, sofort wegen meiner Tochter zum S.O.S K.D und dachte, dabei wenig an mich. Meiner Tochter geht es wieder gut. Aber, ich habe in meiner jetzigen heilen Welt, das Monster wieder gesehen und konnte zum ersten mal in meinem Leben meinen Mut zeigen.
Während, ich die Polizei verständigte mit dem Handy, versuchte ich das Monster abzulenken, damit es niemand ersticht. Aber, der schrecken kam erst später. Nachts, Träumte ich von Geschäften in denen ich eintrat und nicht, wieder verlassen werden konnte weil, sie über fallen wurden. Dann kamen meine schrecklichen Kindheitsträume wieder.
Ich kann mich bis jetzt erinnern jedes mal, wenn ich ein schreckliches Erlebnis hatte durch meine Mutter oder durch meine Arbeit, oder durch andere schrecklichen Ereignisse kamen meine schrecklichen Erinnerungen zurück mit all den schrecklichen Träumen. Ich will nun ein Stein in mir lösen und erzählen was mir, damals im alter von klein Kind bis ins 16 Lebensjahr passierte :

 

Von 0 bis zu meinem 12 Lebensjahr lebte mein leiblicher Vater noch bei uns. Die folgen habe ich schon im Forum kurz beschrieben. Aber, nicht alle! - Er war ein Alkoholiker und für meine heutigen begriffe ein Monster und viel schlimmer noch, wie ein Horrorfilm sehe ich meine frühe Kindheit. Begleitet, von Angst und schrecken. Da, ich nicht alles in Worte fassen kann und mein schreiben mir schwer fällt, so möchte ich mich kurz fassen und einige Erlebnisse, die ich bis heute als die schlimmsten erwähnen möchte.
Ich sehe mich als klein Kind in meinem Kinderbett und befreie mich von meinen Fesseln (Gurt),weil ich ein schrei aus der Küche gehört habe. Vom Kinderzimmer aus konnte man in die Küche sehen und ich sah wie, mein Vater auf meine Mutter einschlug. Ich weinte und meine Mutter kam danach, ins Zimmer
und machte mich wieder fest an der Gurt. Ich konnte mich danach kaum bewegen und weinte. Heute noch kenne ich dieses Gefühl von Ohnmacht, Enge und Hilflosigkeit. Damals, muß ich gerade mal erst 2J. alt gewesen sein.

 

Ich erinnere mich an ein Erlebnis mit meinem Bruder. Ich war alleine zuhause mit meinem Bruder und meinem Vater, der am Morgen erst nachhause kam, nach seinem nächtlichen Trinkgelage. Da, wir damals kein Bad hatten, holte er eine Eisenbränk vom Keller hoch und kochte Wasser auf dem Ofen ab und goss es in die Wanne, bis sie halb voll war. Er dachte nicht daran erst mal kaltes Wasser nach zu Giesen. Die Wanne, die sehr groß war lud sich auf und war sehr heiß. Mein Bruder und ich spielten um die Wanne herum und mein Vater goss fleißig heißes nach. Dann kam was kommen musste. Mein Bruder viel in die Wanne hinein und mein Vater war zu feige ihn mit seinen Händen heraus zu holen. So, drückte er oder hielt er einen Stuhl hinein. Bis, der Nachbar weinend an die Tür pochte und er dann auf machte, damit er uns helfen konnte. Als, die Polizei kam und der Arzt sah ich, wie mein Bruder in Folie gewickelt wurde. Er hatte kleine Spitze Berge, die grau waren auf dem Rücken. Ich hatte geschrieen und sah den weinenden Nachbarn. Mein Bruder hatte Hautverpflanzungen bekommen und hatte Glück, das er es über lebte.

 

Dieser Junge bekam schläge nicht nur vom Vater, sondern auch von der Mutter. Manchmal, schlug man ihn mit irgend welchen Hilfsmittel aus dem Haushalt. Vater würgte ihn, wenn er besoffen war und all das, auch später die Demütigungen meiner Mutter und Beleidigungen als, wir mit ihr schon alleine lebten brägten ihn.
Er geriet in schlechte Gesellschaft. War damals schon psysich krank und erfand Geschichten von einer heilen Familienwelt, die nicht da war. Zerbrach, daran das er drausen nicht zurecht kam und wurde straffällig. All, das was man ihm als kleiner Junge angetan hatte setzte er später um und ist Zeit seines jungen Lebens ( mit 20J.) in der Psyschartrie, weil man ihn selbst zum Monster gemacht hatte. Ich höre ihn heute noch schreien und weinen vom Elternhaus misshandelt, sowie von fremden
Leuten misshandelt. Da muss man sich wundern, wo unsere Kriminalität herkommt.

 

Meinen anderen Geschwistern ging es ähnlich. Jeder, von uns hatte sein eigenes Materium auf seine Weise erlebt. Meine älteste Schwester hatte immer auf uns auf
passen müssen. Sie dirigierte uns und teilte zur Arbeit ein. Nach meiner heutigen Sicht eine viel zu hohe Verantwortung für ein kleines Mädchen. Auch nahm Mutter uns nachmittags mit auf ihre Arbeitsstellen und wir putzten bis abends. Meine Mutter rührte wenig Finger und unterhielt sich viel. Wärend meine älteste Schwester uns Anweisung gab, wie und wer wo putzte. Selbstverständlich, putzte sie mit und wir schufteten die Arbeit meiner Mutter. Auch zu Hause war es so, das einzige was meine Mutter tat war wäsche waschen und ab und zu kochen. Meiner großen Schwester ist die Brutalität meines Vaters auch nicht entgangen. Ich erinnere mich, als sie damals erzählte wie ihr Vater im Vollrausch ein Stück Streuselkuchen in den Hals steckte bis sie japste. Ich war damals, auf besuch bei meiner Tante. Bei meiner Ankunft erzählte sie mir das. Meine große Schwester vergrub sich so, oft es ging in ihr Zimmer und lernte viel und las viele Bücher. Sie hatte ihre eigene Welt und Ziele, die sie später umsetzte. Um, so nicht mehr zu leben sondern, sie lernte einen Beruf und studierte. Kinder wollte sie keine weil, sie hatte ja schon mit uns genug.

 

Ich selber habe meinen eigenen Weg gefunden mit hilfe andere Menschen und meine Kinder geben mir meine liebe zurück.Ich selber hätte , bei einem besseren Elternhaus eine bessere Lebenslage gehabt. Ich bin nur froh, das mein Mann in mein Leben getreten ist. Er zeigte den Menschen, die Menschenverachtend sind in meiner nähe die Stirn. Trotz, allem musste ich meinen Balast los werden der mich quält. Niemals, würde ich dies meinen Kindern antun. Sie sind mir heilig und wehe den Eltern die, dies nicht erkennen. Ihr werdet allein sein später, - oder eure Kinder schlagen euch später auch, - oder ihr zieht Kriminälle groß.

 

Mit 9J. bis 14 J. träumte ich, ich sitze auf dem Badewannenrand und singe als, das Wasser in die Wanne läuft. Da, sah ich zwei große Hände auf mich zu kommen, die mich unter Wasser drückten und ich drohte zu ertrinken. Bis ich wieder an die Oberfläche kam. Ist das vielleicht meine Eufobie vor Wasser heute? - Trotz, dem ich schwimmen kann ( Klassenkammeraden brachten mir mit 17 J. erst das schwimmen bei). Aber, ins zwei Meterbecken traue ich mich nur in Begleitung und dieser Traum hatte ich auch oft als, Erwachsener.

 

Ich kann mich auch erinnern das, meine Mutter mich ungefähr im alter von 5 - 7Jahren, vielleicht auch schon früher im Keller eingeschlossen hatte. Als, man mich
befreite sagte sie, das sie mich da unten vergessen hatte. Ich kann heute nicht alleine unten in meinem Keller sein, die Vorstellung das mich jemand da unten aus versehen einschließt wäre fatal.
Auch ging sie einmal mit uns einkaufen in die Stadt zum Aldi. An der Kasse sagte sie zu mir und meiner Schwester wir sollten warten bis sie bezahlt hatte. Wir warteten ganz brav aber, auf einmal war sie weg. Wir fragten jeden Erwachsenen aber, keiner half uns. So, liefen wir weg und verliefen uns aus der Stadt. Wir waren schon tief im Wald und kamen an Schrebergärtchen vorbei. Dann kam Polizei und gabelte uns auf. Der Polizist sprach zu uns : " Wenn ihr nach Hause kommt setzt es brügel für euch ihr Ausreißer." Dabei waren wir keine Ausreiser, sondern sie war einfach nicht mehr da. Zuhause angekommen, stand sie schon an der Tür. Sie schlug uns eine nach der andern auf den Po, dann verabschiedete sich die Polizei und als, die weg, waren gabs richtig brügel. Ich denke heute das, sie uns einfach vergass und ihren
Fehler  uns selbst in die Schuhe schob. In der ersten Klasse gabs eine Lehrerin,  die mich mit dem Rohstock züchtigte. Wir hatten sehr große Angst vor ihr. In der 2ten Klasse hatte ich eine Lehrerin, die mich ständig vor der Klasse bloß stellte und mir die Zunge heraus streckte und mir Fratzen entgegen schmiss. Ich hies Oma als, Schimpfnamen und das setzte sich in der Klasse durch. Als, meine Mutter das mit bekam hies ich auch zu Hause so, es war so schrecklich so genannt zu werden.
Meine Geschwister machten natürlich, von den Erwachsenen auch gebrauch mich zu hänseln. Überall, wo ich hin kam hatte ich Angst und hoffte das, sie mich in Ruhe lassen würden.
Dies ging die ganze Schulzeit so und später, auch abgelehnt vom Elternhaus behandelt wurde ich auch später im Leben so, bis ich meine Therapie machte und nicht mehr still war. Als, Kind war ich immer still und versteckte mich manchmal. Das gefiel mir einsam zu sein und keiner war da der mich ärgern konnte. Meinem Bruder habe ich oftmals, als Kind geraten still zu sein. Aber, das konnte er nicht. Er war lebhaft und wenn, ich heute meinen Sohn sehe, sehe ich ihn. Aber, er war auch liebenswürdig, das erkannten meine Eltern aber nicht. Als, er älter war half er oft alten Menschen und war auch beliebt bei ihnen. Meine Stille behielt ich bis heute bei, - außer das ich heute kein Problem damit habe mich zu verteidigen, wenn es da darauf ankommt. Aber, meine Ängste vor Wasser oder in Engenräumen oder im dunkeln alleine zu sein konnte ich nicht ablegen. Laute Menschen, die mir aggressiv erscheinen lehne ich ab und habe eine Abwehrhaltung gegen sie.

 

Mein Vater hatte einmal ein Beil von einer Arbeit mit gebracht. Er sagte, es sei ein römisches Beil und von antikem Wert. Dieses Beil war für mich später der Horror.
Den, wenn er getrunken hatte mußten wir flüchten und er schwang das Beil. Irgend, wann versteckte Mutter das Beil. Am letzten Abend, als Mutter und ich vom putzen kamen nach Hause stand Vater schon an der Tür besoffen und Mutter sagte zu ihm:" Hast du jetzt auch meinen Wein getrunken," und ich sagte:" Vater hör doch auf zu trinken." Da nahm er mich bei den Haaren und schlug mich an den Türrahmen mehrmals. Er boxte mich und ich versuchte mich zu wehren. Meine Mutter konnte mir auch nicht mehr helfen. Aber, wieder kamen Nachbarn zu hilfe. Mein Bruder brachte mich ins Krankenhaus und meine ältere Schwester meinte noch zu mir ich hätte es verdient. Im Krankenhaus bestand ich darauf das ich ins Heim komme. Ich konnte einfach nicht mehr. Aber, ich kam wieder nach Hause. Statt dessen war mein Vater wenigstens weg. Aber, trotzdem hatte ich keine Freiheiten. Die Zeit des Leidens sollte weiter gehen. Aber, ich war still - ich konnte mich ja eh nicht mitteilen.

 

In dieser Zeit kam öfters eine Dame mittags zu Besuch und oft, brachte sie jemand mit. Mutter kochte Kaffee für sie und sie redeten dann. Einmal, durfte ich mit ihnen fahren zur Erholung den, sie waren vom Jungendamt. Nach einiger Zeit bekam ich einen Weinkrampf. Nach heutiger sicht hatte ich Schwierigkeiten im sozialem Umgang mit Menschen und kein Heimweh. Der Dame vom Jugendamt erzählte ich in Bruchstücken von meinem Leid aber, zuhause änderte sich nichts.

 

Nur selten konnte ich zu jemand meines alters gehen, das war streng von Mutter über wacht. Wenn, ihr jemand nicht passte so durfte ich diese Person nicht mehr sehen.
Dann gab sie mir so viel Arbeit, das ich keine Zeit hatte. Wehe, ich hätte einen muchs gemacht, so war ich lieber still. Auch, nach außen hin wurde nie etwas erzählt.
Denn, es wäre eine Schande gewesen und tun konnte ich, ja nie was. Meine Kindheit ist gebrägt von weinenden Erwachsenen und von denen, die uns manchmal retteten.

 

Ich erinnere mich das Mutter für Vater abends Staeks, Schnitzel und andere gute Sachen servierte und wir über Tag Wassersuppe aßen. Ich haßte ihn dafür, denn wenn einer von uns, das sah und was sagte, gab es einen Wutausbruch. Wir mussten immer im Zimmer verschwinden, aber wir sahen durch den Türspalt und einmal, ging meine große Schwester mit viel Mut nach draußen und sagte:" Warum müssen wir Wassersuppe und Griesbrei essen und du kannst dies essen." Da rasstete er aus und der Teller flog durch die Luft und der Wutausbruch war perfekt. Einmal schlachtete mein Vater einen Hasen für Weihnachten und als, der Braten auf dem Tisch stand stritten sich meine Geschwister um die Beinchen. Meine Mutter ermahnte uns auf zu hören, um Vater nicht zu ärgern. Ich saß still in der Runde und traute nichts zu sagen. Mein Vater stritt sich jetzt auch noch mit meinen Geschwistern und da, war's geschehen. Auf einmal flog im hohen Bogen der Hase in das Spülbecken und der Wutausbruch war, wieder da. Er über schüttete den Braten mit Waschpulver, so konnte man ihn nicht mehr essen. Dann brüllte er und schlug mit seinen Fäusten um sich und wir flüchteten in unser Kinderzimmer. Dann, verließ er die Wohnung um, sich wieder voll laufen zu lassen.

 

Mein Vater hatte 8 - 10 Hasen, die er immer von einem Arbeitskollegen ganz jung holte. Er behielt sie bis sie groß und fett waren und dann, schlachtete er sie. Manchmal, mit dem Arbeitskollegen und manchmal auch alleine. Wir hatten unseren faforieten Hasen Hansi, - groß und kräftig. Auch für ihn war bald die Stunde der Wahrheit gekommen. Alles, betteln half nichts er musste dran glauben und vier andere Hasen auch. Es war furchtbar, denn bevor die Hasen geschlachtet wurden konnten wir, ihre schreie des Todes hören. Es klang wie helle Kinderschreie ganz schrill und ich dachte oft, warum quält ihr sie bevor sie sterben müssen. Offensichtlich, hatten Vater und sein Arbeitskollege viel Spaß am töten dieser armen Geschöpfe. Am Abend wurde der Braten serviert von Hansi und meine große Schwester weinte und meinte, sie esse nichts davon. Die anderen Geschwister und ich waren in sich gekehrt und wollten nichts mehr essen. Ich war jedes mal starr, wenn ich diese schreie hörte und bis heute esse ich kein Hasenfleisch, dann höre ich ihre schreie und sehe wie sie, bevor sterben mussten gequält wurden. Man sieht ihre starren Augen, die ins lehre schauen.
Wenn Vater beim schachten war, war er in seinem Element. Einmal, brachte er mit seinem Arbeitskollegen ein Reh mit, das angefahren wurde. Das Tier wurde mit beiden Hinterbeinen unten am Kellereingang nach oben gebunden. Danach, kügelten die beiden aus wer den ersten Schritt zur Tötung des Tieres machen sollte. Wie bei den Hasen, war es mir unvorstellbar wie man so etwas machen konnte. Dieses Tier leitete bis sich die beiden einig waren und ich war schockiert. Mein Vater fuhr mich an weg zu gehen. Im Treppenhaus stand ich nun und sah, um die Ecke. Ich sah mein Vater mit etwas langes blutverschmiert in seinem Element. Gott bewahre mich, - ich fragte mich oft ob, er bei allem Spaß den, er hatte diese Geschöpfe zu töten auch uns was antun könnte.

 

Bei den ständigen streiterein meiner Eltern sah, ich wie sie sich nicht nur bügelten, sondern bekam auch mit wie sie gelegentlich im schlimmsten Falle mit Messer und
Schere auf einander los gingen.  Mein Vater hatte dann entweder eine Schere oder ein Messer in der Schulter. Danach, kam dann die Polizei um den streit zu schlichten.
Wir waren immer mitten drin und kämpften mit. Wir schrieen und halfen immer dem schwächeren Teil meiner Mutter. Ich biss und kratzte mein Vater ins Bein und die
anderen bügelten mit Töpfen oder Kanne so, lange bis er los lies.
Ständig hatten wir Polizei im Haus. Anzeigen wurden entweder unterlassen oder zurück genommen. Ein ziemliches wirrwahr, ein Irrenhaus so zu sagen und bei allem trotz der Situation hatten wir Mädchen es geschafft ein normales Leben zu führen. Die einen früher die anderen später, - trotz allem mussten wir uns irgendwann einmal einer
Therapie unterziehen. Nur, der einzige der es nicht geschafft hatte war mein Bruder.

 

Wenn, mein Vater früher nach seinen Angriffsattacken zurück kam und bereute oder zu mindest tat er so, dann brachte er eine Tüte Süßigkeiten mit und wir teilten sie
untereinander auf. Für uns war das zumindest nicht vergessen aber, er glaubte dies. Als Kind hatte ich oft zu nehmend Alpträume. Da, wurde ich von einer bösen Hexe heimgesucht und von einem großen Untier mit einem riesen Maul. Schweißgebadet, wurde ich wach und meine Gefühlsnerven spielten mir einen Streich, denn ich sah als ich unter der Bettdecke hervor, sah die böse schwarz gekleidete Frau und sie kiecherte und mit ihren langen dürren Finger kratze sie mich am Kopf. Ich erschrak so sehr, das ich mich unter der Bettdecke verkroch und so, lange nicht raus kam bis ich einer von uns hörte. Es war eine gefühlskalte Welt, ohne hin und da mal eine Umarmung oder ein küsschen. Nur, ganz selten wenn, ihnen danach war und wir doch gehorsame Kinder waren. Ich schwor schon früh einen Eid, das ich keine Kinder haben werde, oder das ich nicht Heiraten werde solange, ich mein Leben nicht sortiert hatte. Anderen Menschen dieses Leid antun, das könnte ich nicht. Dann wäre ich nicht besser als diese Monster. Sicher, haben sie auch einen Leidensweg durch gemacht, aber waren zu Feige sich helfen zu lassen.
Abgesehen von meinen seelischen Leiden, hatte ich auch schon früh ein krummes Rückrat vom schweren Lasten tragen und schufften. Ich habe heute noch starke schmerzen im Rücken und muß, manchmal Schmerzmittel nehmen oder mir Spritzen geben lassen. Das gehört leider auch zu meinen Erinnerungen. Ich habe spät den Mann für's Leben gefunden. Der mich mit all meinen Macken versteht ohne, das ich ihm alles erzählen muß. Er ahnt vieles und versteht auch ohne Worte. Er erfühlt mir meine Wünsche und akzeptiert wenn, ich alleine sein will. Wir unterstützen uns in der Erziehung unserer Kinder und nehmen auch unsere Fehler war. Gegenseitig, sprechen wir uns an wenn, einer mal ein Fehler gemacht hat. Wir können uns bei Fehlern die, wir tun entschuldigen und so, gut es geht unseren Kindern bei stehen wenn, sie Schwierigkeiten mit der Umwelt haben. Wir können sie zwar nicht ganz von allem fern halten aber, wir können sie stärken auf ein späteres gesundes Leben.

 

Ich hatte manchmal das Gefühl, das wir für unsere Mutter eine Last waren, wenn sie Probleme mit uns hatte. Dann bekam ich zu hören hätte ich doch bloß euch bei eurem Vater sitzen lassen. Oder, ich hätte abhauen sollen dann, hättet ihr sehen können wo, ihr bleibt. Ich kann mich erinnern das meine Mutter mir einmal erzählt hat, das sie eigentlich noch zwei Söhne hätte aber, der erste wäre 3 Monate alt geworden und dann, gestorben und der 2te wäre immerhin einhalbes Jahr geworden.
Sie erzählte mir das, es ihr nicht so gut ging bei Vaters Mutter ( meiner Oma ) und sie vermutete, das der Junge starb, weil Oma ihm Kaffee zum trinken gab.
Nach anderer Erzählung, von ihr lief der Junge immer blau an beim baden und sie gab dem behandelten Hausarzt die Schuld weil, er nicht's gefunden hatte. Ich weiß nicht was damals, geschehen ist. Aber, ich kann es nur ahnen. Gräber gibt es leider nicht und nach geforscht habe ich auch nicht.
Ich hörte einmal, das sie weggemacht worden sind weil, sie niemand pflegte. Arme vergessene Kinder - denke ich heute. Ich denke heute das Mutter, meinen Bruder gehasst hat weil, er ein Junge war. Wenn man sie heute so sieht dann, hat man den Eintrug, das sie es bei ihren Enkelbuben wieder gut machen will. Aber, wie oft habe ich ihr gesagt, das sie es nicht mehr gut machen kann. Sie wird oft von der Vergangenheit ein geholt und von meinen Schwestern gemaßregelt. Dann spricht sie zu mir es, war doch gar nicht so. Das ist typisch für Misshandler und echte kranke Menschen, denn sie erkennen ihre fehler nicht. Sie war auch immer Meisterin im verdrehen der Worte und Schuld. Ihre Geschwister hatten Abstand von ihr gehalten und ich erkannte auch als, ich mit meinem Onkel sprach, das er Angst hatte.
Heute habe ich nur wenig Kontakt zu ihr und wenn, sie kommt um die Enkel mal zu sehen, dann ist mein Mann da. Vor ihm hat sie Respekt und kann mir nichts mehr an haben.

 

Ich habe noch zwei jüngere Geschwister und die eine, also die vierte von uns ist behindert. Sie war bis zu ihrem 18ten Lebensjahr oft im Krankenhaus, weit weg vom Elternhaus. Manchmal, auch ein ganzes Jahr und wenn, sie nach Hause kam und Vater voll war, schrie er sie an warum sie noch nicht verreckt ist. Dies höre ich heute noch und finde furchtbar, das Eltern so etwas ablassen können. Auch, waren wir bei meiner Tante oft auf besuch in Berlin mein Onkel arbeitete dort als Dachdecker.
Sie hatte keine Kinder, aber mein Onkel mochte uns und wir mochten ihn. Nur, war er über Tag nicht da, und meine vierte Schwester und ich waren allein mit meiner Tante.
Morgens, wenn wir alleine mit ihr waren, hatte sie oft einen Ausraster. Meine Schwester und ich zogen sich alleine an. Dabei hatte meine Schwester,  die Kleider aus versehen falsch angezogen und da, rastete sie aus. Sie schrie und bügelte wie eine Gestörte auf sie ein. Ein anderes mal, war sie oben bei der Nachbarin und als, meine Tante das mit bekam weil, sie die Frau nicht leiden konnte, - rastete sie wieder aus. Meine Schwester schlug sie, die Treppen hinunter und trat mit den Füßen nach. Das, ganze Treppenhaus bügelte sie, sie hinunter und trat sie dabei bis in die Kellerwohnung. Sie schrie und sie, war blau überall und hatte auch ein blaues Auge. Ich versteckte mich und war leise. Als, mein Onkel nach Hause kam suchte sie mich. Er hatte meine Schwester gesehen und war böse. Meine Tante stritt alles
ab und dann, hatten die beiden mich unter der Treppe zwischen den Kartoffeln gefunden. Bevor, meine Tante mit mir schimpfen konnte, weil ich keine Antwort gab holte mich mein Onkel unten aus den Kartoffeln. Ich sagte, meinem Onkel warum, die Tante so ausgerastet war und da, gab einen heftigen Streit zwischen den beiden.
Ich bekam sie wenig von ihr aber, ich ja auch still und hatte mich versteckt. Meinen Selbstschutz hatte mich sehr eingeschränkt und ich weiss, auch oft sehr krank gemacht. Bei, soviel Gewalt bereiten Erwachsenen hoffte ich eines Tages bald groß zu werden und weg laufen zu können. Ich bin Gott dankbar, das ich heute kein Gewalt bereites Individuum bin und dass, er meine nerven so, stark gemacht hat. Damit ich nicht so, ende wie diese Kreaturen. Ich werde aber, ein Leben lang Ängste haben und geplagt sein von Panikattacken. Es ist nicht oft, aber wenn ich unter einer großen Menschenmasse bin, über kommt mich eine Angst mit Schweißausbrüchen und ich versuche schnell weg zu gehen. So, ist es auch mit Wasser,  wenn ich ins Tiefe schwimme und keine Begleitung habe und viele Menschen darin schwimmen habe Panik es drückt mich jemand unter Wasser. Dunkle Räume oder Keller wo, Türen geschlossen sind oder zufallen durch Luftzug erschrecken mich.
Ich entgehe immer diesen Dingen und versuche sie zu meiden. Meine schlechten Träume schreibe, ich mir auf und sammle sie ihn eine Mappe, damit ich sie besser verarbeiten kann. Ich hoffe, wenn andere Leute meine kleine Geschichte lesen und durch Zufall in diese Seite geraten sind, diese Fehler erkennen und Kinder mit Respekt und Anerkennung behandeln und ihnen die liebe entgegen bringen, die sie brauchen. Ich habe noch lange nicht alles nieder geschrieben, was damals passiert ist. Vieles ist weit weg und kommt manchmal zum vorschein und manches, was ich längst vergessen glaubte kommt plötzlich, wie ein Unwetter auf mich rein.         

Ich danke dir Sieglinde, das ich dir diese Zeilen schreiben durfte. 

 

        Manuela

 

30. Juni 2007