Bericht über meine Heimzeit                                       Hildesheim,  15. 11. 2007

 

Bis zu meinem 5. Lebensjahr haben meine Geschwister und ich bei unseren Eltern in Hildesheim gelebt.  Wir hatten nicht sehr viel Geld zum Leben damals,  abber ich war gern Zuhause.  Als ich Fünf war,  ich werde es niemals vergessen,  hielt ein VW-Bulli in unserer Strasse in Hildesheim.  Mein 1 Jahr jüngerer Bruder und ich wurden von der Strasse in den VW-Bulli gezerrt und dann kamen wir ein Kinderheim,  zwischen Holzen und Grünenplan.  Dieses Heim lag mitten im Wald auf einer Lichtung.  Es waren Baracken und es gab keine Spielgeräte.  Es war ein ehemaliges Kriegsgefangenenlager wo wir untergebracht worden sind.  Wir kamen in eine Baracke mit mehreren Kindern,  mit ca 12-16 Kindern teilten wir uns einen Schlafraum.  Die Toilette war ein Plumbskloo,  welches etwas weiter abgelegen im Wald lag.  Die einzige männliche Person,  die ich im Heim kennen gelernt habe,  war unser Hausmeister Herr Fischer.  Sonst hatte ich nur Frauen während meiner Heimzeit dort erlebt.  Die Mahlzeiten sahen so aus,  daß es Morgens 2scheiben Brot gab,  damit wir nicht zu dick werden.  Abends gab es ebenfalls 2 scheiben Brot, 1 Woche lang grobe fettige Leberwurst,  die Woche darauf grobe Rotwurst,  so ging es ständig im wechsel.  Kinder aus Familien hatten zum Heim so gut wie keinen Zutritt,  wir waren gut abgeschottet von der Außenwelt.  Im Gegensatz zu Familienkindern,  hatten wir immer superkurze Haare,  kurze Lederhosen und im Winter , Strumpfhosen und sogenannte Knickerbocker,  daß waren halblange Lederhosen.  Arbeit gab es für uns Kinder reichlich,  so waren wir zum Beispiel als wir etwas älter wurden,  für unsere Heizanlage verantwortlich,  Wir mußten unmengen von Kohle in einen Heizraum schleppen,  Kartoffeln gab es mehrmals im Jahr vom Bauern,  die wir in Körben in ein Lager schleppen mußten.  Im Winter mußten wir centimeter dickes Eis von unserer Betonstrasse abhacken, damit unser Heim-Bulli die Auffahrt zum Büro der Heimleitung hoch kam.  Im Sommer,  gab es ebenfalls sehr viel Arbeit,  wir hatten ein riesen Gelände,  welches wir regelmäßig mit einem,  Handrasenmäher mähen mußten.  Blasen an den Händen,  waren wir gewohnt.  Damit es unsere Heimleiterin schön hatte,  mußte ich einen Brunnen auf Einmeterfünfig ausheben und durfte dann bis auf 80centimeter wieder alles zuschütten,  damit ein Fischteich mit Springbrunnen ordnungsgemäß dort hinein passte.  Wenn hoher Besuch sich anmeldete,  wurden die Baracken auf hochglanz gebracht und wir mußten verschwinden,  damit wir nicht etwa an diese Leute heran kamen und über die Geflogenheiten im Heim berichten konnten. Das Heim wurde von der Kirche geleitet und das Oberhaupt war seiner Zeit Herr Pastor Isemeier. Meine Eltern, bzw, meinen Vater habe ich in all den Jahren nur 2mal gesehen, da wir soweit weg waren, daß es ihm unmöglich war, uns zubesuchen. 1966, habe ich durch Zufall von meinem ältesten Bruder, er war ebenfalls mal im Heim hier,  erfahren, daß unser Vater gestorben war. Trost gab es nicht, bis heute weiß ich nicht wo mein Vaaaaaaater damals begraben worden ist, zur Beärdigung waren wir auch nichtEs war ein schlimmes Gefühl, niemanden mehr zuhaben und nicht zuwissen, wo unser Vater begraben ist. Der Leitspruch der Erzieherinnen war immer, ein Indianer kennt keinen Schmerz. Weinen konnten wir nicht, da ein Junge ja nicht weint, hieß die Deviese immer. Statt trost, gab es häufig Schläge mit einem Stock, auf nackter Haut, da man ja durch eine Lederhose nichts merkt. Wenn die Erzieherinnen sich die Hände nicht selbst schmuzig machen wollten, hatte man die größeren Jungs den Auftag erteilt uns solange zu verprügeln, bis man eine Wahrheit sagte, die man gerne hören wollte. Das heißt , man wurde als Einzelner von etwa 12 Jungs solange geschagen, bis man die Wahrheit sagte, damit nicht eine ganz Gruppe übers Wochenende im Bett liegen mußte. Oft hatte man die verkehrten Kinder so lange geschlagen, bis sie etwas zugaben, was sie nicht getan hatten, auch dieses habe ich reichlich zuspüren bekommen. Ein gute Methode war es , daß man uns an den Händen und Füssen, übers Wochenende mal eben gefässelt hatte und wir über unsere Unwahrheit dann nachdenken durften. Diese Fesseln waren dann auch immer sehr begehrt, selbst wenn wir mit dem Heim im Urlaub waren. Da der Mensch ja mehrere Tage ohne Essen auskommen kann, so wie man uns das immer erzählte, gab es ausser Fesseln an den Händen und Füssen mal eben nur etwas zu trinken und nichts mehr zu essen übers Wochenende. Da ich sehr abgemagert war, hatte man mich irgendwann mal mit anderen Kindern zur Kur nach Langeog geschickt. Dort dachte ich eigendlich, daß ich es gut haben sollte, zu Essen gab es reichlich, nur wenn ich etwas nicht mochte, dann hatte ich es wieder ausgebrochen, weil es ekelhaft schmeckte. So mochte ich zum Beispiel keinen Porry, der war so ekelhaft, daß ich ihn ausgebrochen hatte, da ich aber zunehmen sollte, hielt man mir die Nase zu und löffelte mir das Erbrochene immer und immer wieder in den Mund. Wenn ich heute noch Porry rieche, wird mir immer noch übel. Da wir als Heimkinder gegenüber den Familienkindern ja glänzen mußten, war auch unsere Erziehung am Tisch so, daß wir nicht mit den Ellenbogen auf den Tisch gestützt sitzen durften, wenn unsere Erzieherin dieses sah, gab es einen fürchterlichen Schlag in Genick, und zwar so, daß unser Kopf im Teller landete, die Haare waren zwar dann naß, aber nein, wir mußten sitzen bleiben und erst aufessen. Die Haare waren dann so wunderbar verklebt, aber das störte ja keinen, wir waren wohl keine Menschen. Unsere Hausaufgaben, nach der Schule, wurden unter strenger Aufsicht gemacht, wenn wir etwas nicht gleich begriffen, gab es im wahrsten sinne des Wortes, die Hausaufgaben gründlich hinter die Ohren geknallt. Ich will damit sagen, daß ich oft Kopfschmerzen von den Schlägen an meinen Hinterkopf bekam. Nur besser gelernt hatte ich dadurch auch nicht. Da wir im Wald wohnten, kannten wir uns bestens mit einem Hackebeil aus, da wir unglaubich viel Holz im Vorrat für den Winter hacken mußten. Statt liebe gab es hiebe und das nicht zu knapp. Als Achtjähriger habe ich schon bügeln, stopfen und Kartoffeln schälen gelernt. Da wir eine Großküche hatten, war es oft vorgekommen, das wir dort hin mußten und super große Töpfe und Pfannen sauber machen durften, das war eine echte quelerei. Mehrmals im Jahr, kamen irgendwelche Leute, dann mußten wir uns in einer Reihe aufstellen und wurden begafft und dann hieß es, oh der sieht aber niedlich aus. Kurze Zeit später war der Junge dann auch verschwunden und weg. Auch ich sollte mehrere male zu irgendwelchen Leuten für immer hin, da ich aber immer nur mit meinem Bruder Eugen zusammen weg wollte, hatte ich es geschafft, das man mich nicht adoptiert hatte, denn 2Kinder wollte keiner haben, was für ein Glück für mich, ich konnte bei meinem Bruder bleiben. Als ich längere Zeit schon im Heim war, kam ein Stiefbruder, Karl-Heinz Garbers ebenfalls zu uns ins Heim, da wir ja alle zusammen gehürten, erzählte man uns. Das ging aber nicht lange gut. Da Karl-Hein sehr niedlich war und total blonde Haare hatte, war er eines Tage verschwunden, weg , zu fremden Leuten, ich sah ihn nie wieder. Ich war fertig mit der Welt. Kinder wurden reihenweise verschachert wie Vieh. Kein Außenstehender kann sich jemals vorstellen, was das alles für uns bedeutete, mein Halbbruder, so wie andere Kinder waren auf nimmer wiedersehen von der Bildfläche verschwunden, es wurde nie darüber gesprochen. Was die Schule anging, so wurden wir nicht gerade toll behandelt. Immer wenn etwas fehlte oder kaputt gemacht wurde, waren es erst einmal wir als Heimkinder. Auch die Schule sparte nicht gerade mit Schläge, so gab es oft Schläge mit dem Rohrstock auf die nacketen Oberschenkel, oder wir bekamen mal eben ein Stück Kreide an den Kopf geworfen, ein andersmal war es ein Schlüsselbund, den wir ins Gesicht bekamen, oder gegen den Kopf. Blutende Unterlippen, oder Platzwunden am Kopf waren für uns Heimkinder keine SeltenheitIn der Schule und im Dorf wurden wir oft als Heimkinder oder gar als Heidenkinder bezeichnet, was uns sehr weh tat. Keiner, auch ich wußten warum wir überhaupt im Heim gelandet waren. Schnell habe ich gemerkt, daß wir nichts darstellten und das tat richtig weh. Wir hatten unseren Stempel weg bekommen. Da unsere Baracken mitten im Wald , auf einer Lichtung lag, ringsherum war nichts weiter als dichter Wald, kam es auch schonmal vor, daß wir vom Waldrand aus von irgendwelchen Typen beim Spielen beobachtet worden sindUnsere Baracken waren recht primitiev, so billig, das es Männer leicht hatten, mitten in der Nacht mal eben in unseren Schlafraum zukommen und sich mal an uns zubedienenSagen durften wir nichts, da wir bzw. ich angst hatte daß man mir weh tut, was ja schon lange geschehen war. Auch unsere Erzieherin wurde von einzelnen Männern nicht verschont, sie stiegen einfach durchs Fenster und versuchten sich an ihr zu vergehen. Mitten in der Nacht gab es dann ein lautes getöse, wovon wir wach wurden, wir stürmten dann mit mehreren Jungs in das Zimmer unserer Erzieherin und konnten auf diese Art so manchen Mann vertreiben. Da wir ja alle schon recht sogenannte große Jungs waren, wurden wir als mal als so eine Art Wachhund in das Zimmer unserer Erzieherin einquartiert über Nacht. Es kam eine Matraze unter ihr Zimmerfenster und wenn es sich wieder mal ein Mann einfallen ließ, Nachts in ihr Zimmer einzusteigen, mußten diese Typen wohl oder übel auf uns herum treten. wir , bzw, ich wurde dann wach, weil es recht weh tat und fing dann aus angst an zu schreien, so konnten wir dann die Männer in die Flucht schlagen. Da ich schon Schambehaarung hatte, was das bedeutete wußte ich nicht, durfte ich auch schon mal bei meiner Erzieherin mit im Bett schlafen, dann legte Sie meine Hand auf ihren Unterleib und ich konnte fühlen, wie sich das alles bei ihr anfühlte. Dann kam es auch schon mal vor, daß sie wohl ganz mutig wurde und sich an meinem glied aufhielt, bis alles ganz naß wurde in dem Bereich. Da diese Frau keinen Mann hatte, daß wußten wir, so wie sie uns mal erzählte, war ihr Verlobter umgekommen. Naja, das gab ihr wohl dann das Recht sich mal eben an uns zu vergehen, Sagen durften wir nichts, das wurde uns verboten. Alles war eine Selbstverständlichkeit, wir waren wohl nichts weiter als Objekte, an denen man sich bedienen konnte, wann immer diese Frauen lusten hatten. Da ich im Sommer immer nur mit kurzer Hose herum lief und, Oberkörper frei, war ich auch sehr braun. Ich hatte weißblonde Haare und war sehr schlank, da ich sehr viel Sport trieb. Das gefiel wohl auch unserer Paktikantin, Ihr Name war Ruht Münz, hin und wieder bestellte Sie mich in ihr Zimmer. Unsere Praktikantinnen hatten eine eigene Barcke, in denen sie jeweils ein eigenes Zimmer hatten. Da ich keine Coca Cola kannte und auch keine Pimmesfrittes, lockte sie mich mit diesen Leckereien. Wenn ich in ihrer Mittagspause dann in ihr Zimmer bestellt wurde, konnte ich erkennen , daß sie unter ihrem Dienstkittel nichts an hatte. Sie zog mir dann die kurze Hose herunter und spielte solange an mein Glied, bis dieses sich aufrichtete. Dann nam sie mich so auf ihren Schoß, daß ich in ihr drinnen war. Es war nur von kurzer Dauer, bis es bei mir kribbelte und irgentwas bei mir geschehen war. Sie drücke mich dann von sich und ich durfte meine Hose wieder hoch ziehen. Ich mußte ihr versprechen, daß ich nichts sage, dann würde ich auch mal Cola , Eis und Pommes bekommen. Das ging auch eine weile gut so. Sie holte mich in Eschershausen von der Schule ab und ich konnte zum erstemal Pommes mit Mayonaise essen und Cola trinken. Irgendwann aber wollte ich das alles nicht mehr, weil es mir hinterher immer nicht gut ging und ich angst hatte. Ich mußte wohl mal etwas bei unserer Erzieherin(sieh hieß Brigitte Baauer) angedeutet haben, denn es gab dann einen riesen wirbel um diese Person. Ich mußte zu unserer Heimleiterin (Frau Marlies Leupolt) und dort erzählen, was in dem Zimmer von dieser Frau, Ruht Münz geschehen war. Sie wurde darauf hin mit ihrem Säugling aus dem Heim entlassen. Ihr Kind hieß Manuela Münz und muß heute wohl Mitte 40 sein. Da das Heim sehr viel wert auf unsere Hygieäne hielt, mußten wir uns recht oft duschen, obwohl wir (ich), ja alle schon ein wenig in der Pupertät waren, kam es vor, daß wir uns von Praktikantinnen von oben bis unten waschen lassen mußten. Nicht selten hielt man sich dann besonders lange an unserem Glied auf. Dieses wurde wohl besonders gern gepflegt und zwar solange bis es sich aufrichtete und der Samen kam. Ich weiß garnicht, ob das alles so seine Ordnung haben mußte. Da ich sehr sportlich war, durfte ich später auch in den Turnverein nach Eschershausen. Ich ging dort sehr gern hin, weil mir aufgefallen war, daß ich dann immer aus dem Heim weg kam. Zweimal die Woche konnte ich zum Sport. Wie viele seiner Zeit, kam ich auch dann irgendwann zu den Pfadfindern, dort hieß es dann, wir müßen jeden Tag eine gute Tat verrichten. Wir wanderten viel und sangen auch viel. Wenn wir im Zeltlager waren, faßte mich keiner an und das fand ich absolut toll. Ich mußte da also keine angst haben, daß man meinen Körper will. Irgenwann, ist daß Kinderheim dann auch an einen Pastor aus Alfeld geraten. Ehe ich mich versah, war ich in einer evangelichen Jugendgruppe drin, die dieser Pastor leitete. Er hieß Pastor Harry Assmann und hatte selber 2 Söhne. Ich fragte ihn mal, warum er keine Frau hatte, sie ist gestorben erzählte er mir. Anfangs war er sehr lieb zu mir, er ließ mich nicht spüren, daß ich ein Heimkind war. Ich durfte oft mit dem Fahrrad nach Alfeld zu ihm hinfahren und dort mit anderen Kindern spielen. Da ich nach dem spielen und toben sehr dreckig war, mußte ich mich bei ihm in der Wohnung dann immer duschen, damit ich sauber in das Heim zurück kehren konnte. Wenn ich mich dann ganz nackelig auszog, um unter die Dusche zugehen, erzählte er mir dann immer,  wie hübch ich doch sei und was ich für einen schönen Körper habe und wieso ich denn immer so braun sei. Ich merkte, daß mir das unangenehm war und ich schämte mich davor. Lange konnte ich dann immer bei ihm duschen, ohne das etwas geschehen. Irgendwann aber sagte er, daß er mir den Rücken abwaschen wollte, da dieser ja auch sauber sein muß und ich da ja nicht hin komme. Ich ließ es dann Geschehen, daß er sich ebenfalls auszog und mit unter die Dusche . Er war sehr groß und dick gewesen. Schließlich wusch er mir dann auch den Rücken und dann den ganzen Körper ab. Mein Glied, nam er wohl besonders gern in die Hand, denn er zog mir immer die Vorhaut zurück und erklärte mir, daß man unter der Vorhaut auch sauber sein müßteEr spielte dann solange in dem Bereich herum, bis es jukte und dann so eine Flüssigkeit heraus kam. Da er hinter mir stand konnte ich lediglich fühlen, daß sein Glied ebenfalls ganz steif war, denn er drückte seine Körper ganz fest an den meinen. Wenn alles vorbei war, durfte ich mich abtrocknen und anziehen. Ich schämte mich hinterher unglaublich, daß er es geschafft hattedaß da etwas bei mir heraus kam. Bisher war ich es gewohnt, daß das Frauen bei mir machten, aber kein Mann. Im Heim, erzählte ich nichts davon, weil ich angst hatte, daß ich dann nicht mehr dahin durfte. Er war ja die einzige Möglichkeit, um dem Heimaltag zu entfliehen, daß wußte er wohl auch. Irgendwann, landeten wir dann auch in seinem Bett, dann mußte ich ihn befriedigen und er machte es bei mir mit seinem Mund. Er merkte , daß ich mich dagegen werte, daß er es schafft, daß da etwas heraus kommt. Zwischendurch hörte er auf und sagte mir immer wieder, daß er es doch schaffen würde und das ich es nicht aufhalten könne, womit er dann recht hatte. Ein andersmal kniete er so über meinem Unterleib, daß ich zusehen mußte wie er sich selbst befriedigte und er auf meinem Unterleib ejakulierte. Anschließend nam er einen Lappen und wischte den Samen von meinem Körper. Da fing es dann auch an, daß er mir sagte, ich solle im Heim bloß nichts erzählen. Er merkte wohl, daß er sehr weit gegangen war und wenn ich etwas sagen würde, täte man mir sowieso nicht glauben, da ich ein Heimkind seit. Das hat richtig gesessen, Ich fühlte mich wie dreck. Ich erzählte auch nichts davon. Ich wollte da aber auch nicht mehr hin. In den Sommerferien, kam er dann aber in das Heim und fragte wohl unsere Heimleiterin,  ob er ein mit Kind auf eine Ferienfreizeit nach Skandinavien nehmen dürfte. Da ich nie etwas sagte,  über seine Vorlieben für Kinder, war das Heim auch damit einverstanden. Vorgesehen für diese Freizeit, war eigendlich ein Junge von unserer Gruppe, er hieß Burghard Schirmer. Da dieser aber wohl nicht artig war, suchte Harry Assmann mich für diese Freizeit aus, Erst weigerte ich mich damit zufahren, man fragte mich wohl auch warum ich nicht mit wolle, ich sagte dazu nichts, Damit das ganze dann aber nicht aufflog, was er mit mir gemacht hatte, fuhr ich dann doch mit. Als die Reise dann los ging, es waren eine ganze menge fremder Jungs dabei, sie kamen allesamt aus Familien, erklärte Harry Assmann uns, daß es ein Zeltlager wird. Als ich das hörte, sagte ich gleich zu Ihm, das ich aber mit einem Jungen in ein Zelt möchte, egal ob ich ihn kannte oder nicht. Das ginng dann auch erstmal in Ordnung. Als wir dann aber in Skandinavien, besser gesagt in Schweden ankamen, brachte uns ein Boot auf eine Insel, auf der wir dann das Zeltlager aufbauten. Als es dann Abend wurde. wurden die Jungs in verschiedene Zelte untergebracht, ich wollte unbedingt bei einem Jungen mit im Zelt schlafen, mit dem ich mich während der Reise angefreundet hatte. Dieses durfte ich nicht, ich mute bei ihm mit im zelt schlafen. Da ich keinen eigenen Schlafsack hatte, mußte ich wohl oder übel mit in seinem schlafen. Die ersten Nächte waren für mich noch ganz ruhig gewesen. Dann irgendwann bin ich mitten in der Nacht aufgewacht, weil mir im Schlafsack kalt wurde. Ich merkte das ich keine Schlafanzughose mehr anhatte und spürte, wie er an meinem Glied herum fummelte, solange bis es dort herauskam. Er sagte dabei kein Wort, ich merkte nur , wie er stöhnte und selber keine Hose anhatte. Ich sah sein Glied, welches ganz steif war und ganz naß. Ich ekelte mich fürchterlich davor, weil es auch sehr groß war. Alles lief ohne Worte ab. Da mein Unterleib ganz naß war und ich mich fürchterlich schämte. ging ich hinunter zum Ufer und stelle mich mitten in der Nacht bis zu den Hüften ins kalte Wasser und wusch mir irgend so ein Zeug vom Körper ab. Da ich nicht wußte wo ich schlafen sollte. ging ich wieder zu Ihm in das Zelt zurück und versuchte zu schlafen. Tags darauf, verloren wir kein Wort über das Geschehene in der Nacht. Wenn es Abend wurde und Schlafenzeit war, hatte ich angs bekommen in dieses Zelt zugehen. Mehrmals fragte ich Pastor Harry Assmann,  ich nicht wo anders schlafen dürfte. Dieses ließ er aber nicht zu. Eigendlich wußte ich garnicht warum, er hätte nur mit einem Jungen tauschen brauchen. Die Nächte darauf waren fürchterlich, jedesmal, wachte ich mitten in der Nacht auf, weil er an mir herum spielte, er setzte sich dann so auf meine Beine, daß ich mich auch nicht weg drehen konnte, dann onanierte er voll auf meineen Unterleib drauf, manchmal nahm er auch meine Hand und dann sollte ich ihn befriedigen, dieses tat ich nicht, weil mir unglaublich ekelig war. In den darauf folgenden Nächten, nahm ich eine andere Schlafposition ein, ich versuchte nur noch auf dem Bauch zu schlafen, wieder mitten in der Nacht, merkte ich, daß mein Po fürchterlich weh tat, er war von Hinten in mir eingedrungen, da ich mich wohl im Schlaf auf die Seite gedreht haben mußte, Es tat mir fürchterlich weh und dieser Mann stöhnte nur, Jede Nacht ging ich dann zum Ufer hinunter un mußte mir alles abwaschen. Ich wußte nicht mehr wie ich mich gefühlt hatte, ich wollte eigendlich nur weg von dieser Insel, daß ging aber nicht. Wenn er mich mit seinem Mund befriedigt hatte , versuchte ich mich immer wieder von ihm wegzudrehen, dieses gelang mir aber nicht, da er sehr viel kräftiger war als ich, ich gab ihm immer wieder zuverstehnen, daß ich das nicht will, er sagte nur darauf, das ich es nicht zurückhalten kann, da er es sowieso schafft, daß ich komme. Ich gab ihm dann desöfteren zu verstehen, daß ich das im Heim sagen werde, was er da mit mir macht. Er verstand es mich derart einzuschüchtern, das ich daran glaubte , was er mir sagte. Da ich ein Heimkind bin, wird mir auch das Heim nicht glauben. Ich war froh. als die Ferienfreizeit endlich vorbei war und es nach Hause ging, ( in das Heim zurück). Ich weiß heute nicht mehr ob ich jemals etwas im Heim erzählt habe, aber ich habe mich seit der Ferienfreiziet verändert gehabt, ich bin aufsässig geworden, ich war mit einem mal viel allein und ich bin oft wütend geworden. Ich verkroch mich unter einer Eckbank zurück und fing an ganz viel zu lesen. Ich fing an mit Waldläufe um mich auszutoben und ich fragte ganz oft ob ich mich duschen darf. Kurze Zeit später bekam ich eine schwere Gelbsucht und kam nach Stadtoldendurf in ein Krankenhaus. Ich mußte 2 Leberpunktionen über mich ergehen lassen und hatte das Gefühl das ich sterbe, so schlecht ging es mir. Für eine ganz lange Zeit, war ich dann auf einer Isolierstation und hatte mit der Außenwelt keinen Kontakt mehr. Keiner kam mich besuchen, ich war traurig und weinte oft. Ich habe das Gefühl von Isolation und Einsamkeit kennen gelernt. Ich weiß nicht ob das Heim wußte, was in der Ferienfreizeit mit mir gemacht wurde, nur mit einemmale durfte ich nicht und auch die anderen nicht mehr nach Alfeld zu diesem Pastor. Es wurde nie darüber gesprochen. Da ich mich so verändert hatte, versuchte man mich aufzuheitern, in dem ich dann einen kleine Hundewelpen bekam, für den ich verantwortlich war. Dieser Hund war mein einziger Freund geworden, wir mochten uns sehr. Ich nannte ihn Kora. Als meine Kora größer wurde, bekam sie ihre Unterkunft bei uns in dem Heizraum, neben der Werkstatt unseres Hausmeisters, Herr Fischer. Wenn ich dann mal nicht mehr zu ertragen war, weil ich wütend wurde. kam ich ebenfalls zu meiner Hündin in den Heizraum. Dort lag dann eine Matrza und eine dicke Decke. Morgens wenn dann unser Hausmeister kam, schloß er die Werkstatt auf und schaute dann auch in den Heizraum. Er fing fürchterlich an zu schimpfen und legte sich dann auch mit unserer Heimleiterin Frau Leupolt an. Er war der einzige Mensch, der sich für uns Heimkinder interessierte und uns oft beistand. Wir mochten diesen Mann sehr. Da es oft dazu kam, daß Männer auch in anderen Gruppen einstigen, um sich dort einfach Kinder zuholen, hatte man angefangen, fast hinter jedem Gruppenhaus einen Wachhund zu halten. Die waren auch sehr wachsam und schlugen dann sofort an, wenn Nachts Männer auf dem Gelände herum geisterten. Auch unser Hausmeister ging zu verschiedenen Zeiten dann auch mal Nachts über das Gelände. Da er unteranderem auch Förster war, ging er Nachts mit dem Gewähr über das Gelände. Unsere Hunde wurden dann reihen weise vergiftet aufgefunden, auch meine Hündin, Kora wurde vergiftet. Ich fühlte mich ganz allein und vertraute keinem mehr. Meinen Geburtstag feierte ich immer am 21. 04. , obwohl ich am 25. 09. 1955 geboren war. Aber das wußten die im Heim nicht. Manchmal vergaßen sie auch meinen Geburtstag und ich feierte ihn nicht, da ich nichts sagte. Mit 14 Jahren wurde ich konfermiert und bekam dann Sachen geschenkt, soo etwas wie einen Koffer, eine Reisetasche , einen Rasierer und so weiter. Ich wußte garnicht was ich damit anfangen sollte. Ich hatte nicht begriffen, daß sie mich auf eine Entlassung vorbereitet hatten. In der Schule war ich eigendlich so gut, daß man mich auf die Realschule haben wollte, aber das ging nicht, da ich mit 15 Jahren aus dem Heim mußte. Ein Lehre wollte ich als Krankenpfleger , oder als Sportlehrer machen. Das war so mein Traum, da ich sehr sportlich war. Ich mußte dann eine Lehre in Hameln als Autoschlosser machen. Mit 15 war dann meine Entlassung aus dem Heim, da erst stellte man fest, daß ich all die Jahre zu früh Geburtstag hatte, was aber wohl keinem störte. Ich zog nach Hameln zu einer Familie und bekam dort ein Zimmer, wo ich erst gewohnt hatte. Ich wußte da erst, daß das Jugendamt für mich zuständig ist. Ich hatte dann einige male Bekanntschft mit einem Herrn Varenhorst vom Jugendamt Hameln gemacht, der mir dann erzählte, daß er für mich zuständig sei. Die Familie, bei der ich erst wohnte, behandelten mich nicht gerade gut. Der Hauswirt war ein ehemaliger Autoschlossermeister und führte eigendlich das fort, was ich aus dem Heim kannte, wenn ich nicht sofort verstanden hatte, was ich lernen sollte, gab es fürchterliche schläge. Meine Heimzeit hörte allso nicht auf. Ich bekam im ersten Lehrjahr 42 DM, wo ich allerdings nie etwas von gesehen hatte. Ich konnte dort schlafen, essen und trinken und meine Sachen wurden dort gewaschen. Ob diese Familie auch noch Geld vom Jugendamt für mich bekam, ?Ich gehe mal davon aus. 1 Jahr hielt ich es dort aus. Dann, als mein Bruder , Eugen aus dem selben Heim entlassen wurde und ebenfalls eine Autoschlosserlehre machen mußte , auch in Hameln, faßten wir den Entschluß zusammen zuziehen. Ich meldete die ganzen Schikanen und Schläge die ich von diesem Hauswirt bekam, endlich dem Jugendamt und hatte darum gekämpft mit meinem Bruder zusammen eine kleine Wohnung nehmen zudürfen. Nach langem hin und her, wurde mir gestattet, mir mit meinem Bruder eine eigene kleine Wohnung in Hameln zu nehmen. Damit alles bezahlt werden konnte, stellten wir irgendwann über das Jugendamt Hameln fest, daß mir eine Halbweisenrente von ca. 190DM zustand. . Bis zu dem Tag wußte ich nicht, daß wir das Geld bekamen, da es sich wohl immer andere Leute unter den Nagel gerissen hatte. Herr Vahrenhorst vom Jugendamt erzählte uns zwar immer, daß er für uns zuständig sei, nur erlebt haben wir dieses nicht. Man sagte uns auch nicht, daß uns noch Gelder vom Sozialamt zugestanden hatte. Wenn wir mal Gelder für Bekleidung beantragt hatten, lief dieses als Vorschuß, den ich zurück zu zahlen hatte. Es war kein einfaches Leben was ich führte. Neben meiner Ausbildung mußte ich nebenher auf einem Bauernhof arbeiten, um mein Lebensunterhalt zu finanzieren. Was Freundschaften anging, so merkte ich, daß ich keine führen konnte. In meinem Alter, von 16 Jahren hatten alle schon eine Freundin, nur ich nicht. Ich hatte angst, daß man immer etwas von mir wollte, nämlich Sex und Küssen, bei diesem Gedanken wurde mir ganz schlecht und ich wußte nicht warum. Ich wurde oft als Schwuler bezeichnet, weil ich noch keine Freundin hatte. Ich hatte aber auch keinen Freund. Ich hatte einfach angst vor Freundschaften. Ich fing recht früh an mit Alkohol und merkte, daß wenn ich betrunken war, immer ganz traurig wurde, aber ich weiß nicht warum. Statt dessen fing ich an mich überall zu streiten. Ich hatte das Gefühl , Einsam zusein. Ich wußte, daß ich ein Heimkind war und glaubte immer, daß man mir dieses Ansieht. Ich hatte keinen Respekt vor Vorgesetzten gehabt, da man immer der Meinung war, man kann mich behandeln, wie man möchte. 1975 ging ich freiwillig zur Bundeswehr und blieb dort etwa 4 Jahre, auch dort hatte ich keine Beziehungen zu Frauen, da ich es mir nicht traute, Ich fing weiterhin an zu trinken und kannte keinen Respet vor Vorgesetzten, wie denn auch! Am 22, 08, 1978 wurde ich von der Bundeswehr entlassen und schlug mich mehr als recht durchs Leben. Ich woßte überhaubt nicht, was ich wollte. 1979 wollte ich mir das ertse mal im Leben das Leben nehmen, da ich dieses Leben nicht mehr wollte. Ich fing an, mich zufragen wer ich überhaubt bin und was ich auf dieser Welt zusuchen hatte. Ich klaute ein Auto und wolltes es gegen eine Wand setzen, was nicht klappte, da der Moter vorher kaputt ging, Ich war total betrunken und merkte nur, daß eine menge Polizisten mit Waffen auf mich gerichtet vor dem Auto standen, in dem ich mich befand. Ich dachte nur, jetzt erschießen sie mich und das wollte ich auch so. Nur daraus wurde nichts. Ich kam ins Gefängnis und hatte das ertse mal im Leben 1979 mit der Psychiatrie in Lüneburg zutun bekommen. Man glaubte mir dort, daß ich mich umbringen wollte, da mir das Leben nach alldem, was ich erlebt hatte , als nicht Lebenswert erschien. Ich wurde dann auf Bewährung in die Freiheit entlassen. Mit etwa 29, Jahren lernte ich eine Frau kenne und Heiratete diese auch, da ich nicht mehr wollte, daß man mich als Schwul betrachtete. Es war eine Kurzschlußhandlung von mir gewesen, Aus dieser Ehe ging dann meine erste Tochter hervor. Ich hatte mich riesig gefreut, auf mein erstes Kind, nur leider ging diese Ehe in die Brüche, da meine Ehefrau anfing mich zubetrügen. Ich konnte ihr nicht das geben, was sie brauchte, nämlich Zuneigung, Sex und andere Dinge , ich hatte eingfach angst davor, ich konnte es nicht, mir wurde total übel, wenn ich mal Sex mit ihr hatte. 1986 wurde ich Geschieden, daß Sorgerecht für unsere gemeinsame Tochter, hatte die Mutter allein erhalten, da sie beim Jugendamt angegeben hatte, daß ci sie schlagen täte und ständig Alkohol tränke. Dieses stimmte nicht, da ich zu dem Zeitpunkt keinen Alkohol meht getrunken hatte. in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, wurde ich gegenüber meiner Tochter für tot erklärt, was unglaublich hart für mich war. 1986 hatte kam ich dann auch das erste mal mit dem Landeskrankenhaus in Hildesheim in Berührung. Meine allererste Therapie fand in einer Tagesklink statt. Ich kannte so etwas nicht und hatte enorme Vorurteile. Ich sollte aus meiner Vergangenheit erzählen und hatte schwierigkeiten über meine Heimzeit und das was ich dort erlebt hatte zu berichten. Ich fing jedesmal an wütend zu werden. Damals wußte ich nicht, daß man mir helfen wollte, in dem ich über Erlebtes berichten soll,  aber ich hatte schon mal einen Anfang gemacht. In den 80 und 90 iger Jahren, hatte ich dann mehrfach versucht mir das Leben zunehmen. Ich bekam mit mir ungeheure schwierigkeiten, jedesmal, wenn ich über meine Heimzeit erzählen sollte. Ich nam an Kuren statt, weil ich an Essstörungen anfing zu leiden, ich wollte nicht dick werden, ich hatte das Gefühl bekomen, daß ich fliegen müße, vor Leichtigkeit. ich hatte immer dieses Bild meiner Erzieherin und von diesem Pastor vor meinen Augen, denn beide waren dick gewesen. Ich wollte nicht so sein wie diese Menschen. Ich hatte mächtig Bolimie bekommen, denn ich fing jedesmal an zu brechen, wenn ich etwas zumir genommen hatte. das ging über viele Jahre so und ist zum Teil auch heute noch so. Ich blieb mehrere Jahre ganz allein und merkte aber, daß ich Sehnsucht nach einer Familie bekam, ich war jetzt Anfang 40. Ich lernte eine junge Frau kennen und bekam mit dieser 3 Kinder. Es war eine merkwürdige Sexualität, die ich ausüben mußte, um Kinder zubekommen, ich konnte sie nicht anfassen und küssen, weil ich auch hier merkte, wo meine Grenzen lagen. In dieser Ehe mit ihr, bekam ich immer wieder Ohnmachtsanfälle. Das Ende war einfach, ich wurde auch in dieser Ehe immer wieder von ihr betrogen und beschimpft, ich hatte unglaubliche Schwierigkeiten mit Nähe und Sexualität. Letztendlich, um nicht weiter zu leiden, mußte ich mich Scheiden lassen, was ganz schmutzig ändete. Mitte der 90iger Jahre kämpfte ich mit einem Anwalt gegen das Versorgungsamt Hildesheim , um einenadequarten Schwerbehindertenausweis, da ich 1995 meine ersten Herzinfarkt bekam und im Sommer 1998 eine Baypass-Operation hinter mich brachte. Da ich in den letzten Jahren, indenen ich immer wieder Therapieen im LKH Hildeshei machte, gelernt hatte über meine im Heimzeit und der Ferienfreizeit mit der Jugendgruppe, zureden, war dem Versorgungsamt Hildesheim, auch ausreichend bekannt, was ich erlebt hatte, Der ganze Rechtsstreit wurde damals unter dem Aktenzeichen des Anwaltes . 2354/97H Kirk rö und dem Aktenzeichen beim Sozialgericht unter :-S 13 SB 334/97 geführt.

 

1999 erzählte mir mein Anwalt das erstemal, daß ich ja auch ein Opferentschädigungsverfahren einleiten könnte, dieses tat ich dann auch. Es folgten unmengen von Gutachten. Ich mußte mir jedesmal die Blöße geben und immer wieder über mein Erlebtes erzählen, es war fürchterlich und beschämend für mich. Ich wurde dann oft als lügner dargestellt und verlor die Prozesse. Ein Gutachten jagte das andere und die Gutachter verdienten sich eine goldene Nase. Wenn ich mal das Glück hatte, daß mir ein Gutachter glaubte, wurde sofort ein neues vom Sozialgericht Hildesheim in Auftrag gegeben. Es war unmenschlich, wie man hier mit mir und meiner Vergangenheit umging. Ein Verfahren wurde jetzt hier in Hildesheim vom Sozialgericht Hildesheim eingestellt , weil ein Gutachten gegen mich gearbeitet hatte. Ich wurde als Lügner dagestellt und auf Grund meiner ganzen Therapien,  in all den Jahren hätte ich wohl vieles dazu gedichtet, auch mein Bruder wurde als Lügner dagestellt, da er seiner Zeit einen Bericht an das Sozialgericht abgeben mußte , weil ich ihn als Zeugen angegeben hatte. Ich wußte nie, was er dort hineingeschrieben hatte. Das Verfahren wurde beim Sozialgericht Hildesheim, 7. Kammer unterdem Aktenzeichen:S7 VG 21/03 geführt. In den Jahren, wo ich einen Rechtsanwalt hatte, mußte ich unter Androhung einer Geldstrafe letztendlich das Verfahren das erstemal einstellen, da es nach Aussage des Sozialgerichtes Hildesheim, keinen Erfolg auf Aussicht hätte. Ich mußte dann den Anwalt bitten, daß Verfahren aufzugeben und war damit, bis über beide Ohren verschuldtet. Anfang 2003 versuchte ich es auf eigener Faust wandte mich an das Sozialgericht Hildesheim an einen Richter, der mir sehr wohlgesonnen gewesen war. So fing alles erneut an, mit Gutachten und allem was dazu gehörte. Zwischenzeitig wurde der Richter pensioniert und ich bekam eine Richterin, diese war nicht gut, denn bei Ihr verlor ich dann den letzten Prozeß, nach dem ein erneutes Gutachten über mich erstellt worden ist. Stutzig machten mich nur dann die Worte dieser Richterin, Sie bedankte sich bei mir, daß ich den Mut gehabt hatte, zur Gerichtsverhandlung zukommen und da noch einmal einen kurzen einblick in das Erlebte zugeben, Sie fand es sehr mutig von mir. Ihre Abschlußworte waren dann persönlicher Natur, Sie gab mir mit auf den Weg, meine Therapien, die ich ja nun schon seit ca. 20 Jahren mache, weiter zumachen, das es weiterhin wichtig für mich sei, damit ich halbwegs ein normales Leben führen kann . Immer hin ist es schlimm genug gewesen, daß ich während meiner Heimzeit, keine Kindheit hatte, sondern schon früh Erwachsen gemacht wurde. Als ich dann den Beschluß hatte, konnte ich lesen, das der Prozeß verloren war, was ich aber nicht vergessen hatte, waren die Abschlußworte dieser Richterin. Ich legte auf dem Landessozialgericht Niedersaches-Bremen 5. Senat Celle Berufung ein. Dort wir es jetzt weiter unter dem Aktenzeichen:S7 VG 21/07 geführt. Wissen Sie Frau Künst, im Heim mußte ich mitten in der Nacht aufstehen, wenn irgendetwas nicht in Ordnung oder sauber genug war, und dieses dann in Ordnung bringen. Heute weiß ich, daß wir als Heimkinder lediglich zum Überleben , für die spätere Zeit heran gezüchtet worden sind, mehr nicht. Die großen Bereiche, wie Zuneigung und Liebe, habe ich nie kennen gelernt. Ich weiß nicht wie das geht. Ich lebe sehr zurück gezogen und überlege,  wer ich eigendlich bin. Ich bin oft traurig und deprimiert, Schlaflosigkeit und Alptrüme, sind seit Jahren meine Begleiter. Morgens und Abends dusche ich so heiß, daß ein normaler Mensch sich damit verbrühen täte, ich selber empfinde im Genietalbereich aber keine Schmerzen.  Manchmal bekomme ich noch Unterleibsschmerzen und Analschmerzen,  dann bin ich nicht mehr in der Lage, auch nur einen Schritt zu gehen.  Heute weiß ich woher sie kommen. In den Gutachten, die über mich erstellt worden sind, hatte man Berichtet, daß ich erst angefangen habe über Mißhandlung und sexuellen Mißbrauch zureden, seit mein Anwalt seiner Zeit versucht hatte,  eine Opferentschädigung für mich zubekommen. Ich habe aber schon lange vor Prozeßbeginn, nämlich mitte der 80iger darüber geredet, erste 1999 habe ich von so einem Gesetz gehört. Die 50, 60 und 70iger Jahre, waren für uns Heimkinder die Hölle auf Erden gewesen, nicht nur ich leide heute noch unter den Folgen der Heimzeit, es gibt so unglaublich viel Kinder von einst. Wir waren eine Randgruppe, die wie Aussätzige behandelt worden sind, wie der letzte Dreck, Ich finde es unglaublich toll von Ihnen, daß Sie sich heute für ehemalige Heimkinder einsetzen, damit auch für diese Personengruppe eine Wiedergutmachung erreicht werden soll. Einige , haben sich immerhin das Leben genommen, weil sie nicht mehr klar kamen. Ich aber werde weiter um mein Recht auf eine Wiedergutmachung kämpfen, auch wenn ich wieder als Lügner dargestellt werden sollte.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Lindner(geb. Kirk)

 

PS. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich auch weiterhin für uns einsetzen könnten. Der Staat wirft so unglaublich viel Geld für andere Dinge zum Fenster hinaus, daß es nur Recht ist, wenn endlich auch wir Heimkinder, als Randgruppe, in der Gesellschaft, Recht und Wiedergutmachung erleben dürfen. Wie seiner Zeit, die Behinderten , die Zintis, die Romas,  so hatten auch wir keinerlei Rechte als Heimkinder gehabt Auch unsere Geschichte, die Geschichte von uns Heimkindern muß Aufgearbeitet werden. Staat , Kirche, Jugendämter haben es gewußt und die Augen verschlosssen. Die Geschichte der Heimkinder gehört in die Öffendlichkeit hinein, damit man sich heute ein Bild von dem machen kann, was für unmenschliches Leid auch an uns begangen worden ist. Ich habe 1996 einen Schwerbehindertenausweis, mit der Nr:GZ. :33 200 34-8093 3. Das Versorgungsamt hat mir auf Grund von langjähriger schwerster somatoformer befindlichkeitsstörungen mit abnormer Persönlichkeitsentwickelung infolge traumatischer Kindheitserlebnisse, sowie sexuelle Verhaltensstörungen und Bindungsunfähigkeit, meinen Schwerbehinderten, nur allein durch die festgestellten Tatsachen, am 30. 03. 2004, von 40% auf 50% erhöht. Weiterhin sind angerechnet worden, ein beidseitiger Tinitus, der unerträglich wird, wenn ich in Stress gerate, ganz besonders in Beziehungsstress, wo Sexualität von mir erwartet wird. Sie sehen, was man allein aus mir gemacht und es gibt so viele, denen das gleiche Geschehen ist.

 

W. L.
Der Erzähler ist über EMaK erreichen: W.L.