Briefe
an die Eltern
Tochter 25 Jahre vergewaltigt...
Der italienische Fritzl ... und keiner hat es bemerkt
Turin - 25 Jahre lang vergewaltigen Vater und ihr Bruder die
heute 34-jährige Laura. Fast ihr ganzes Leben wird sie
in einem dunklen Zimmer gefangen gehalten. Warum kam niemand
Laura zu Hilfe? Weder Polizei, Sozialarbeiter noch Nachbarn
bemerkten das Grauen, das sich im unscheinbaren Mietshaus in
Turin (Italien) abspielte.
Wie es die Tradition angeblich erlaube, habe er als "Oberhaupt
der Familie" uneingeschränktes Recht auf seine Tochter
gehabt. So begründet Inzest-Vater Michele Mongelli (64)
die furchtbaren Misshandlungen, die er Laura antat. Vergewaltigungen,
Misshandlungen – und keiner will die grausigen Taten bemerkt
haben. "Er war ein vorbildlicher Ehemann und Vater",
beschwört Micheles Frau. Lauras Geschwister glauben selbst
nach Mongellis Verhaftung die Vorwürfe nicht. So übergroß
ist die Macht des Familienvaters.
Mehr lesen: http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/nachrichten/257935.html
EMaK fragt: Wie viele gibt es
noch, die ähnliche Grausamkeiten erlebten, die niemand
wahrgenommen hat?
Man rief mich Mörderbub
und sagte, ich sei des Teufels.
Wer meine Geschichte verstehen will, muss die Geschichte
meines direkten Vorfahren kennen, den ich nicht Vater nennen
kann. Er hatte es schwer als Protestant im tiefkatholischen
Obwalden. Sein Leben lang kämpfte er mit den Behörden.
Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein wurden in der Schweiz Zehntausende
schulpflichtiger Kinder fremdplatziert und als landwirtschaftliche
Billigarbeiter eingesetzt. Eine Nationalfondsstudie hat ihr
Schicksal untersucht.* Die meisten Verdingkinder hatten ihre
Eltern verloren oder wurden unehelich und in Armut geboren.
Mehr lesen: http://www.bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Man-rief-mich-Moerderbub-und-sagte-ich-sei-des-Teufels/story/26246026
Oder
hier
Meine wahre Geschichte
von Katharina M.
Dass meine Mutter eiskalt war und mich
als Kind gequält und geschlagen hat, war mir zumindest von den
Fakten her klar. Was ich tatsächlich gelitten habe, kann ich
nun mit einem wissenden Zeugen aufarbeiten und heilen.
Klar war ich als seine einzige auch seine
„Lieblingstochter“, besonders umzärtelt…Nun habe ich mich vor einiger Zeit schmerzhaft daran erinnert,
dass mein Vater mich bereits als Kleinkind vergewaltigt hat.
Mehr
lesen
Immer wenn Mutter Nachtschicht
hatte
Die Täter sind oft Familienväter: Jugendstaatsanwälte
bearbeiten im Jahr 250 Fälle sexueller Misshandlungen von
Kindern
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/7483488
Älter als 35 Jahre, ein bisher blütenreines Strafregister
und voller Angst, durch eine Verurteilung seinen gesellschaftlichen
Ruf zu verlieren: So beschreibt die Staatsanwältin den
klassischen Tätertyp. Nicht mit Pädophilen haben die
Strafverfolger überwiegend zu tun, sondern mit Familienvätern,
die womöglich Beziehungsproblemen ausweichen, indem sie
sich an Schwächere, Abhängige heranmachen –
etwa an die in die Pubertät kommende Stieftochter. (A)
Geschichten:
Im
Schatten der Vergangenheit
ich bin 41J.und habe eine kleine nette Familie. Eigentlich,
müsste ich glücklich sein, wenn da nicht diese Ängste
wären.
Mehr
lesen
Für
Alessandra
von Mathilde
Einer
von 2555 Tagen
von Mathilde
Das Kind stolpert durch den Schnee seiner Schwester hinterher,
die, ohne sich nach ihm umzudrehen, ihr Tempo beibehält.
Sie möchte rufen, aber sie ist atemlos vor Tränen. Die
Schwester dreht sich um, sagt „Hör auf zu heulen“,
formt aus dem Schnee ein kleines Bonbon und sagt „Lutsch
das“. Erst tut die Kälte weh, aber dann setzt die Betäubung
ein.
Ihr Mund ist verbrannt vom Frühstück, der Stiefvater
stellte ihr eine Tasse kochendheißen Kakao hin und befahl
ihr, den binnen einer Minute zu trinken.
„Meine
Geschichte“
Eine Nachkriegsgeschichte die wiedereinmal die langfristige Folgen
Kindesmisshandlungen beweist. Die systematische Zerstörung
eines Menschen beginnt als Kind.
Dem Hungertod entkommen
Pflegekind Andreas
http://www.prisma.de/fernsehen/sendung.html?cid=West3&stime=2006-08-09%2022%3A15%3A00%2B02
Mit knapp einem Jahr wurden Andreas und seine
beiden Brüder vom Amt mit Zustimmung der Mutter zu Pflegeeltern
gegeben. Angeblich kümmerte man sich dort vorbildlich um
die Kinder. Tatsächlich aber wurden sie acht Jahre fast ausschließlich
mit Wasser und Brot ernährt, tagsüber im Bett gehalten
und körperlich gequält. (A)
Sueddeutsche Zeitung
Sexueller Missbrauch
Das Schweigen der Hirten
http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/850/79771/print.html
Vor drei Jahren beschlossen die deutschen Bischöfe Leitlinien
zum Umgang mit Übergriffen von Kirchenleuten. Doch viele
Opfer von sexuellen Belästigungen bleiben auch heute noch
ohne Hilfe.
Von Matthias Drobinski
"Ein
beinahe zerstörtes Leben"
... Ich bin immer noch in dem gerade begonnenen Prozeß der
allmählichen tastenden Bewusstmachung niederschmetternder
Wahrheiten über das, was meine Eltern für mich wirklich
waren, was sie dem Menschen, der ich ursprünglich einmal
war, angetan haben unter dem Deckmäntelchen der "strengen,
aber liebevollen Erziehung".
Verirrte
Hirten
Von Peter Wensierski
Eine harmlose Beschreibung für das, was
der ehemalige Ministrant Norbert Denef jahrelang erdulden und
jahrzehntelang mit sich herumtragen musste. Er war, das räumten
die Magdeburger Kirchenmänner nun ganz offiziell ein, "in
den Jahren 1958 bis 1964 sexuell missbraucht worden", von
einem Priester. Dafür wird er jetzt entschädigt, schon
aus "christlicher Mitverantwortung" und um die noch
"fortdauernde Traumatisierung" zu lindern, allerdings
ganz "ohne Anerkennung der Rechtspflicht". Juristisch
nämlich ist die unschöne Sache längst verjährt.
Mit der Einmalzahlung sei das Opfer "definitiv abgefunden"
und könne "keinerlei Ansprüche mehr stellen".
Mehr darüber im "Spiegel Online"
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,388239,00.html
Möchten Sie Ihre Meinung zu diesen Artikel
bei EMaK publizieren? Email:Verirrte
Hirten
Damals
- Heute
Aus dem Buch "Schritte zurück in's Leben.
Eine Geschichte über sexuellen Missbrauch und das Leben danach."
von Didi Lindewald,
Wagner-Verlag, ISBN 3-935232-55-1
M.
Schlage
Meine Geschichte
Sonntagskind
oder Schicksal?
Original Manuskript
von Sieglinde Alexander
Die
Ohrenentzündung
von Sieglinde Alexander
Quälende
Schatten aus der Vergangenheit
von Sieglinde Alexander
Verdrängung und Bewusstsein
von Sieglinde W. Alexander
Sylvie's Life
von Sylvie
Wenn sie ihre Kindheitsgeschichte veröffentlichen wollen
Senden sie diese an: admin@emak.org
|
|