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Geschichten
von Menschen mit Kindheitstrauma

Die Geschichten dürfen nur mit Genehmigung der Betroffenen wiederpubliziert werden.

im Elternhaus -- im Heim

 


Alle persöhnlichen Geschichten werden ohne Korrektur publiziert.
In jeder der Geschichten, gleich wie sie geschrieben sind, ist das Trauma des Schreibers zu erkennen den wir respektieren.


Ein von Gott vergessenes Kind
Auszug:
Kein Kind ist von Grund auf schlecht. Genau das wurde Ursel Kraft jedoch vermittelt. Damals, als sie an einem Februartag im Jahr 1970 im „Birkenhof“ ankam, einem Kinderheim in Hannover - Evangelische Fürsorge und Krankenanstalt, hieß es im Untertitel.
Dort kam sie in Gruppe 9, genannt „die Familie“. Die Erzieherin war die „Familienmutter“. Noch genau kann sie sich an den endlos langen mit braunem Linoleum ausgelegten Flur erinnern, von dem die Türen zu den Zimmern abgingen. „Schlimmer hätte ich es mir im Gefängnis auch nicht vorstellen können“, sagt sie. Auch die Postkontrollen, der mit Stacheldraht gesicherte Zaun, der nachts mit Schäferhund patroullierend Wachmann und die geschlossenen Fenster halten diesem Vergleich durchaus Stand.
Mehr bei: http://www.wzonline.de/index.php?id=2913&tx_ttnews[tt_news]=136680&tx_ttnews[backPid]=624&cHash=15575f8d39


Die Heimkinder brechen erst jetzt ihr Schweigen
Auch zwei Jahrzehnte nach der friedlichen Revolution suchen Opfer des SED-Regimes Hilfe. Beim Bürgerkomitee in Zella-Mehlis melden sich jetzt vor allem ehemalige Heimkinder und Insassen von Jugendwerkhöfen.
Es sind tragische Geschichten und oft zutiefst verstörende, die in den kargen Räumen des Bürgerkomitees in Zella-Mehlis erzählt werden. Oft sitzen Männer wie Z. am gelben Resopaltisch, die ihr Leid so tief in sich vergraben haben, dass sie daran erkrankten.
Z. kann wohl selbst kaum glauben, wie sehr seine Seele gelitten hat. Er legt eine Hand auf die dünne Akte mit den gelben Pappdeckeln und schüttelt den Kopf. Nein, auch wenn sein Name nicht genannt wird, soll über ihn nichts zu lesen sein. (A)
Mehr lesen: http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/seite3thueringenfw/art2402,1049074


Das Parfumfläschchen

Ich höre einen Schrei, spüre, wie mir die Bettdecke weggezogen wird. Zwei Stahlhände bohren sich in meine Arme, zerren mich aus dem Bett heraus auf den kalte Linoleum Boden. Langsam begreife ich, es ist kein Traum. Das war mein Schrei. Ich werde von Schwester Abelada geschüttelt, immer wieder zu Boden gestoßen, was habe ich ihr im Schlaf getan?

Da liegt er, der kleine silberne Flacon, direkt vor mir auf dem Boden. Offen. Die Schwester nimmt ihn in die Hand und fragt was das sei. Ich beginne zu weinen. Es ist ein Stück meiner Mutter, eine letzte Erinnerung an sie, gefüllt mit ihrem Parfum. Nun leer. Ich kann nur weinen. Das genügt ihr als Antwort natürlich nicht. Sie schlägt mich ins Gesicht, immer wieder, bis ich mich aufs Bett werfe und meinen Kopf zu schützen versuche.
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Ich wurde im Heim vom Pater missbraucht
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/tz-wurde-heim-pater-missbraucht-148077.html
Im Traum hört sie manchmal das Brechen des Stockes. Dann ist der Schmerz wieder da: die brennenden Striemen auf dem Rücken, blutunterlaufene Schwellungen in kleinen Kinderhänden.
Dazu die quälende Erkenntnis: Keiner hilft dir. Du bist allein …
50 Jahre lang hat die mittlerweile pensionierte städtische Angestellte Gertrud T. (63, Name geändert) versucht, ihre traumatische Kindheit in einem katholischen Heim für „schwachsinnige Mädchen“ zu verdrängen. Ein tz-Bericht über die Schicksale deutscher Heimkinder ließ alle Dämme brechen. Auch Gertrud T. war ein Heimkind, verbrachte ihre Kinder- und Jugendzeit in einer katholischen Anstalt nahe Buchloe. Als sie sieben war, bekam sie ihre Nummer, wurde „Heimkind 203“. Der Albtraum begann, der sich wie ein roter Faden durch ihr Leben zieht.
weiter lesen: http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/tz-wurde-heim-pater-missbraucht-148077.html


Skulpturen gegen das Vergessen
Eckhardt Kowalke initiiert Ausstellung zum Leid der Heimkinder
Der seinerzeit 13-jährige Kowalke hatte Glück. Als gebürtiger Bremer stand er unter dem Schutz des Stubenältesten, der auch aus Bremen stammte. Noch heute regt sich sein Zorn, dass die Diakone der unter kirchlicher Obhut betriebenen Einrichtung nicht einschritten. Im Gegenteil: „Die Gewalt unter den Kindern war von den Erziehern inszeniert und gewollt, um die Zöglinge in Schach zu halten“, lautet heute sein erschütterndes Resümee.
Viele ehemalige Heimkinder aus dieser Zeit schweigen. Aus Scham. Kowalke will dieses Schweigen brechen. Er nahm Kontakt zu anderen Ehemaligen auf, deren Erzählungen ihn sehr berührten. „Ich dachte für mich wäre diese Zeit schon abgeschlossen, aber sie war nur verschüttet“, sagt er. So reifte in ihm der Entschluss, dieses Stück Vergangenheit künstlerisch zu bewältigen und in einer Gemeinschaftsausstellung mit anderen Kreativen Solidarität zu zeigen.
Mehr dazu: http://www.kn-online.de/lokales/rendsburg_eckernfoerde/102402-Skulpturen-gegen-das-Vergessen.html


Heimkind – die Hölle auf Erden
Das Bremer Amt für Soziale Dienste hat seit einigen Monaten ein Telefon eingericht, das ehemaligen Heimkindern die Möglichkeit bietet, ihre Erfahrung zu erzählen, wie es in den 50er, 60er und 70er Jahren war. Bis heute haben sich 25 Bremer gemeldet, die unter teilweise grausamen Bedingungen in Heimen groß werden mussten. Welche menschlichen Dramen sich abspielten, bleibt nicht immer ein Geheimnis, so wie es viele Heimerzieher von damals gerne hätten.
Elf Jahre lang im Heim
..."Ich habe später erst erfahren, dass die Heime den eigentlichen Lohn bekamen. Wir bekamen zwischen 50 Pfennig und 1,50 Mark pro Nachmittag. Im Spätherbst waren wir bei der Kartoffelernte völlig durchnässt und durchgefroren. Mir wurde ständig auf die Finger getreten, da ich ja halbseitig gelähmt war, und es ging den Bauern nicht schnell genug."
Alles lesen: http://www.radiobremen.de/wissen/themen/heimkinder110.html


72-Jährige schreibt über ihre Zeit als Heimkind
Simmerath. Sie wurden geschlagen, gedemütigt, missbraucht und sie mussten hart arbeiten: Heimkinder in den 50er Jahren in Deutschland. Sie kamen ins Heim, weil sie nicht so waren, wie die Eltern es wollten, wenn es um Ordnung, Moral und Angepasstsein ging.
Nach einem letzten Besuch am Grab ihrer Mutter wurde das zwölfjährige Mädchen Resi, die eigentlich Maria Theresia heißt, abgeschoben in ein Heim nach Düsseldorf. «Rasch verschloss die Nonne, die aussah wie ein gefährliches Insekt, die Tür und drehte den Schlüssel mehrmals um. Ich fühlte mich wie in einem Käfig gefangen, denn zu meinem Entsetzen merkte ich schnell, dass keine Klinken und Fenstergriffe vorhanden waren. Ich kam mir vor wie in der Hölle.»
Mehr lesen: http://www.az-web.de/lokales/eifel-detail-az/960252?_link=&skip=&_g=72-Jaehrige-schreibt-ueber-ihre-Zeit-als-Heimkind.html

Wir kannten keine Liebe
Reckenfeld - Die Junisonne taucht den Wintergarten in warme Farben, durch die Fenster ist ein üppig blühender Staudengarten zu sehen. Am Tisch mit der bunt gestreiften Decke sitzen zwei Männer über alte Schwarz-Weiß-Aufnahmen gebeugt. Sie sind vertieft in eine Vergangenheit, eine gemeinsame Kindheit, die 50 Jahre zurück liegt und sie doch bis heute nicht los lässt. Während sie erzählen - mal leise und zurückhaltend, dann wieder so erregt, dass sie sich gegenseitig ins Wort fallen - tauchen immer wieder Tränen in ihren Augen auf, die sie sofort verstohlen wegwischen. „Es tut einfach weh, wenn die Ereignisse wieder so nah sind“, versucht Alfred K. (Namen von der Redaktion geändert) zu erklären. Er und sein Freund kamen beide bereits als Kleinkinder ins „Haus Sonnenschein“, ein Kinderheim in Rheine-Bentlage. „Das war kein Waisenhaus, wir hatten ja Eltern“, erläutert Herbert Z., „aber damals war ein uneheliches Kind noch eine gesellschaftliche Katastrophe.“ Wer seine Mutter war, erfuhr er nur durch Zufall.
Mehr: http://www.borkenerzeitung.de/lokales/kreis_steinfurt/greven/1077425_und_bdquoWir_kannten_keine_Liebe_und_ldquo.html


Hallenserin verbrachte Kindheit hinter Gittern
Von ihren ersten Kinderjahren weiß die Hallenserin Waltraud Thiele nur ganz wenig. Vor allem an ihre Mutter hat sie kaum frühere Erinnerungen: Waltraud Thiele wurde im September 1948 in der Haftanstalt "Roter Ochse" geboren, später in das Lager Sachsenhausen und 1950 in das Frauengefängnis Hoheneck verlegt. "Aber ich war dort immer von meiner Mutter getrennt", so die heute 60-Jährige. Wegen der Verbreitung anti-sowjetischer Flugblätter war die hochschwangere Mutter 1948 verhaftet und zu zehn Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Erst 1954 wurde sie im Rahmen einer Amnestie begnadigt und durfte ihr Kind wieder zu sich nehmen.
Mehr: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1237374006334&openMenu=1012902958319&calledPageId=0&listid=0


Das Heim im Kopf

Peter Laxy war ein Heimkind der frühen Bundesrepublik. Er erzählt von seiner Zeit im Erziehungsheim Fichtenhain. Von Demütigung, Gewalt und Hunger

Er hat wieder nur wenig geschlafen. Denn die Bilder lassen ihn nicht los. Wenn er die Augen schließt, kann er ihn sehen: Den Junge aus der Abteilung 6, der eines Nachts versucht, an zusammengeknoteten Nachthemden durch das vergitterte Fenster zu entkommen. Der Knoten löst sich. Und einen Moment ist es so, als schwebe der Junge in der Luft. Dann schlägt er auf dem Steinboden auf. Überall ist Blut. Und in seinen Ohren klingt das Geräusch nach, als würde eine Nuss geknackt; der Kopf, der auf Stein zerbricht. Peter Laxy hat selbst mehr als einmal versucht, aus dem Kinderheim Fichtenhain bei Krefeld zu fliehen, das damals in Trägerschaft des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) stand. Dort lebte er von 1953 bis 1956. Jetzt, mehr als 50 Jahre danach, erzählt er zum ersten Mal von seinen Erlebnissen.
Weiter lesen: http://www.google.com/firefox?client=firefox-a&rls=org.mozilla:en-US:official


Schneckenbrot und Tatzensteckerl

Ehemalige Heimkinder berichten über drakonische Strafen und harte Arbeit: ¸¸Verboten war eigentlich alles, was Spaß machte"
Es sollte an ihrem Geburtstag sein. Wenn schon nach all den Jahren diese schmerzhafte Begegnung, dann wollte Arngard Wisent das "aufwühlende Suchen" an einem besonderen Tag beginnen. Sie bat eine Freundin mitzukommen, fuhr von Frankfurt, wo sie lebt, mit dem Zug nach München. Und klingelte am 18. Februar an der Tür des Kinder- und Jugendhilfezentrums "Haus Maria Thalkirchen". Hier hatte Arngard Wisent in den 70er Jahren einen Teil ihrer Kindheit verbracht - es waren keine unbeschwerten Jahre. Damals betrieben Oberzeller Franziskanerinnen das Kinderheim. Nun führt eine freundliche Sozialpädagogin durch die Gänge. Alles ist hell, nicht so düster, wie Wisent es in Erinnerung hat. Wisent erkennt den Geruch der Großküche, erinnert sich an einen Durchgang, den sie früher benutzte, wenn sie "zum Kleinkinderhüten" abkommandiert worden war. Ist ja einfacher als befürchtet, denkt sie noch, doch dann sieht sie ein Kreuz an der Wand. Und es beutelt sie regelrecht.

Als Wisent 1966 mit 14 Jahren nach München kam, hatte sie bereits eine Odyssee durch verschiedene kirchliche Heime in Franken hinter sich. Die Schwestern in Thalkirchen, so erinnert sich Wisent, gaben den Kindern "Ämtchen", die in Wirklichkeit harte Arbeit waren: Auf den Knien musste der Boden gewienert werden, "mit schwerem Gerät, dabei hatte es damals schon Schrubber gegeben". Vor dem Badewasser, in dem schon andere vor ihr gelegen hatten, ekelte es das Mädchen. Dass die Schwestern jeden ihrer Briefe lasen und zensierten, machte sie wütend. Doch wer auszubüxen versuchte, musste mit drakonischen Strafen rechnen. Wisent hat die Arrestzelle mit der harten Pritsche noch vor Augen. Nur zum Gottesdienst wurde die "Übeltäterin" rausgelassen und musste sich allein in die erste Bank setzen. Dieses Vorgeführtwerden, sagt Wisent, sei schlimmer gewesen als jede Ohrfeige. "Es waren psychische Schläge."
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Ich wurde im Heim vom Pater missbraucht
Im Traum hört sie manchmal das Brechen des Stockes. Dann ist der Schmerz wieder da: die brennenden Striemen auf dem Rücken, blutunterlaufene Schwellungen in kleinen Kinderhänden.
Gertrud T. besucht für die tz den Schreckensort ihrer Jugend, das Magnusheim. Aber das Haus betreten – das würde sie nie mehr.
Dazu die quälende Erkenntnis: Keiner hilft dir. Du bist allein …
Weiter lesen: http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/tz-wurde-heim-pater-missbraucht-148077.html

Weitere Kindheitserinnerungen
Direktlink: http://www.gewalt-im-jhh.de/Erinnerungen_ehemaliger_Schule/erinnerungen_ehemaliger_schule.html


Zwei ehemalige Heimkinder aus dem Rübezahl Heim in Holzen schreiben ihre Erinnerungen.

Meine schrecklichen Kindheits-Erinnerungen an das Rübezahl Heim.
Folter, ist an was ich mich zuerst erinnere, wenn ich an das Kinderheim Rübezahl in Holzen, denke.
Ich wurde in 1956 im Frauenhaus Himmelstuer geboren. Im Alter von 6 Wochen wurde ich meiner Mutter unter falschen Voraussetzungen weggenommen und ins Rübezahl Heim gebracht.
Da war das große Krankenbett, mit den kleinen Jungen Jürgen. Jürgen lag leblos und nackt und mit beiden Händen über dem Kopf ans Bett gefesselt. Sein linkes Bein war am Fußteil des Bettes gebunden, nur das rechte Bein lag angewinkelt. Ich guckte ihn mir an und dann sah ich das viele Blut, das von seinen Po so kommen schien, die Blut-Lache war groß, von seinen Hüften bis zum Knie und auf der Seite des Bettes.  Ich war starr vor Schreck.
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Bericht über meine Heimzeit
Als ich Fünf war,  ich werde es niemals vergessen,  hielt ein VW-Bulli in unserer Strasse in Hildesheim.  Mein 1 Jahr jüngerer Bruder und ich wurden von der Strasse in den VW-Bulli gezerrt und dann kamen wir ein Kinderheim,  zwischen Holzen und Grünenplan. 

...man wurde als Einzelner von etwa 12 Jungs solange geschagen, bis man die Wahrheit sagte, damit nicht eine ganz Gruppe übers Wochenende im Bett liegen mußte.
Da unsere Baracken mitten im Wald , auf einer Lichtung lag, ringsherum war nichts weiter als dichter Wald, kam es auch schonmal vor, daß wir vom Waldrand aus von irgendwelchen Typen beim Spielen beobachtet worden sindUnsere Baracken waren recht primitiev, so billig, das es Männer leicht hatten, mitten in der Nacht mal eben in unseren Schlafraum zukommen und sich mal an uns zubedienen.
Da ich schon Schambehaarung hatte, was das bedeutete wußte ich nicht, durfte ich auch schon mal bei meiner Erzieherin mit im Bett schlafen, dann legte Sie meine Hand auf ihren Unterleib und ich konnte fühlen,...
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Fred Schippers beschreibt seine Kindheit im
Kinderheim Schloß Dilborn


Ein Opfer des Dansweiler Hof und Freistatt schreibt
...Der Dansweiler Hof war mit hohen Mauern umgeben und die Fenster waren Vergittert unsere Arbeit bestand aus Obstkisten zimmern für den Kölner Großmarkt. Geschlafen haben wir in Schlafsälen mit etwa 15 bis 20 Personen kurz gesagt es war eine furchtbare Zeit.
...der Landschaftsverband Rheinland befand das nun Bremen für mich zuständig ist allso wurde ich nach Freistatt verlegt inzwischen war ich 18 Jahre alt geworden.
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Thomas Frick wurde im Kleinkindalter fremdplatziert
Er liebte seine Eltern, hätte das Leben zu Hause dem Heim vorgezogen, auch wenn er dort geschlagen wurde. Seine Jugend steht stellvertretend für viele entwurzelte Kinder, die von einer Stelle zur anderen geschoben werden. Die teils bitteren Erfahrungen – etwa auch im Jugendheim Sternen – setzt Thomas Frick heute ein, um Heimkindern zu helfen. (A)
http://www.jungfrau-zeitung.ch/artikel/?cq_*2e0ecc6e=ivxPU=87988f45


Im Kinderdorf Dalheim - Rödgen in der Gruppe 3.

-man bekam morgens Milchsuppe mit altem Graubrot ,wollte man Diese nicht essen, wurde man mit dem Stock geschlagen und ich wurde einmal mit dem Kopf in die Suppe gehauen.


Ein Torgauer will reden
taz vom 22.7.2006 http://www.taz.de/pt/2006/07/22/a0122.1/text

AUS TORGAU MATTHIAS LOHRE UND BETTY PABST (FOTOS)
Er hätte weiter schweigen können. Niemand hätte vermutet, dass hinter Ralf Webers Fassade aus Muskeln und Tätowierungen eine Geschichte der Demütigung steckt. Denn wer erzählt schon gern, wie ihm ein Erzieher mit dem schweren Schlüsselbund auf Penis und Hoden schlug? Oder wie er im strengen Winter 1971/72 eine Woche Einzelarrest erdulden musste? Wer erzählt schon gern, wie er sich da, 16-jährig, zitternd den Tod wünschte, um die Demütigung und die Hilflosigkeit nicht mehr spüren zu müssen? Ralf Weber spricht darüber. (A)


Die Nachwehen der Nazizeit

Dokumentation: Klaus Linnenbrügger, geb. 24.07.1943 in Bielefeld
Ich sah, wie einige Kinder an das Bett gefesselt waren. Ich war eingesperrt in dieser Zeit, das heißt, ich konnte nicht ohne Erlaubnis frei irgendwo hingehen außerhalb des Komplexes des Wittekindshofes. Der Wittekindshof wurde von unterschiedlichen (Besichtigungs-) Gruppen besucht, denen es nicht verwehrt wurde, wenn wir vom Duschen nackt über den Flur zur Station gehen mussten.

Im Schul- und Konfirmandenunterricht wurden die Kinder geschlagen und ins Kreuz getreten. Das heißt, wenn man etwas nicht konnte, bekam man Schläge oder wurde getreten oder eingesperrt. Wir durften nur in Gruppen spazieren gehen, um einer Flucht vorzubeugen. Entflohene, die zurück gebracht wurden, bestraften die Erzieher, indem sie diesen Kindern (Jugendlichen) eine Glatze schnitten und schlugen. Ab 19 Uhr war Nachtruhe. Wer beim Sprechen ertappt wurde, musste sich im Unterhemd und Unterhose auf den Flur begeben, die Unterhose ausziehen oder sich ganz nackt ausziehen und im Flur stehen, und zwar so lange, bis man nicht mehr konnte. Wenn sie umkippten, blieben sie einfach auf dem Flur liegen. Der Nachtdienst kümmerte sich nicht um sie. Irgendwann kamen sie dann von alleine ins Bett gekrochen. (A)


Jung kaputt spart Altersheime!
Die Bergische Diakonie Aprath...

Ich schreibe Ihnen als eine ehemalige Insässin von Haus Stern, 1993 bis 1996. Widerwillig musste meine Mutter mich dem Jugendamt und damit der BDA übergeben, pardon, AUSLIEFERN.


Walter Arnold Steffen
Zwischen 1958 und 1961 folgen mehrere Aufenthalte in der psychiatrischen Universitätsklinik Burghölzli in Zürich, den psychiatrischen Kliniken Rheinau und Münsingen. Es sollten nicht die letzten bleiben.
Die Geschichte: http://www.g26.ch/art_steffen.html#text_03


Ein Opfer der kath. Schulbrüder wehrt sich

Ich war Opfer der kath. Schulbrüder und anderer katholischen Einrichtungen
Link 2


Der Kalmenhof -
Die Geschichte eines Erziehungsheims

Dienstag, 11. Oktober 2005, 8:30 Uhr
In einem grossen parkähnlichen Gelände am Rande von Idstein im Taunus liegt das Sozialpädagogische Zentrum Kalmenhof, eine Einrichtung der Behinderten- und Jugendhilfe.

Heute gehört zu ihrem Leitbild, jeden Menschen als Individuum mit speziellen Fähigkeiten anzusehen. In den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war das anders. Damals war der Kalmenhof ein Ort des Schreckens für die „Zöglinge“. Sie haben den „Verein ehemaliger Heimkinder“ gegründet. Jetzt kam es auf Einladung des Landeswohlfahrtsverbandes zu einem Wiedersehen mit dem Kalmenhof.
Von Ulrike Holler


Marion Jolene Zagermann
Ich lag auf der Straße weil ich aufgegeben wurde da ich mich der Revolte anschließen wollte die aus den Heimen kommen sollte.


Der furchtbar nette Herr von der Justiz
Von Jens Todt
Es ist ein kaum fassbarer Fall: Sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung in 304 Fällen wirft die Staatsanwaltschaft einem Berliner Justizbeamten vor. Der Mann soll 15 Jungen über Jahre missbraucht haben - fünf von ihnen sind inzwischen selbst zu Tätern geworden.
SPIEGEL ONLINE - 16. August 2005, 09:06
Leider ist die Geschichte über das Link nicht mehr erreichbar. Sie können beim Spiegel nach dem Titel der unter dem link publiziert wurde (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-369871,00.html) anfragen.


MitgehörtesTelefonat
Ich hörte wie Herr Willi Kappes sagte:...


Brigitte Neumaier
von Peter Hahne
Die Eltern, aus vielerlei Gründen überfordert, schleppen ihre damals 6jährige Tochter zu einem Psychater. ...
"Das Kind bedarf wegen seiner krankhaften Lebendigkeit der Anstaltsversorgung."


Heinz Schreyer
Meine Geschichte

Geboren wurde ich am 31.01.1956 Universitäts-Klinikum Marburg.Von dort aus wurde ich direkt ins Kinderheim Betesta ( Marburg ) gebracht.


Bernd Grün
Eschweiler St. Josefs Kinderheim aufgewachsen. Hier wurde ich von 1968 - 1980 von Schwester Ligourina brutal gezüchtigt


Franke aus Aachen
Ich bin über Jahre von Swr. Liguorina mit Peitsche, Lederriemen und...


Der Kalmenhof
Die Geschichte eines Erziehungsheims
Von Ulrike Holler


Schläge und Missbrauch im Namen Gottes
Liebster Gott,
Du bist doch ... sicherlich stärker als der katholische Gott.


Vom Feuer in die Hölle
von Sieglinde Alexander
Meine Jugendjahre im Mädchenheim Weiher


Mundtot
von Jürgen Schubert
Nachkriegsbiographie eines nicht gewollten Besatzerkindes


ZUM ABSCHIED
NIKKO SCHOTT

Statt eines autobiographischen Romans

Wenn sie ihre Kindheitsgeschichte veröffentlichen wollen
Senden sie diese an:
geschichten@emak.org
  Geschichten
aus der
Kindheit


Erwachsene erzählen
heute, was damals
niemand hören wollte.

 

.....über die Erfahrungen
einer misshandelten Kindheit zu sprechen ist oftmals der erste Schritt
auf einem langen Weg
die unsichtbaren Wunden
zu heilen.

Sie können ihre Geschichte zur Publikation einsenden Email: admin@emak.org

   
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