| |
Alle persöhnlichen Geschichten
werden ohne Korrektur publiziert.
In jeder der Geschichten, gleich wie sie geschrieben sind, ist
das Trauma des Schreibers zu erkennen den wir respektieren.
Ein
von Gott vergessenes Kind
Auszug: Kein Kind ist von Grund auf schlecht. Genau das
wurde Ursel Kraft jedoch vermittelt. Damals, als sie an einem
Februartag im Jahr 1970 im „Birkenhof“ ankam, einem
Kinderheim in Hannover - Evangelische Fürsorge und Krankenanstalt,
hieß es im Untertitel.
Dort kam sie in Gruppe 9, genannt „die Familie“. Die
Erzieherin war die „Familienmutter“. Noch genau kann
sie sich an den endlos langen mit braunem Linoleum ausgelegten
Flur erinnern, von dem die Türen zu den Zimmern abgingen.
„Schlimmer hätte ich es mir im Gefängnis auch
nicht vorstellen können“, sagt sie. Auch die Postkontrollen,
der mit Stacheldraht gesicherte Zaun, der nachts mit Schäferhund
patroullierend Wachmann und die geschlossenen Fenster halten diesem
Vergleich durchaus Stand.
Mehr bei: http://www.wzonline.de/index.php?id=2913&tx_ttnews[tt_news]=136680&tx_ttnews[backPid]=624&cHash=15575f8d39
Die
Heimkinder brechen erst jetzt ihr Schweigen
Auch zwei Jahrzehnte nach der friedlichen Revolution suchen Opfer
des SED-Regimes Hilfe. Beim Bürgerkomitee in Zella-Mehlis
melden sich jetzt vor allem ehemalige Heimkinder und Insassen
von Jugendwerkhöfen.
Es sind tragische Geschichten und oft zutiefst verstörende,
die in den kargen Räumen des Bürgerkomitees in Zella-Mehlis
erzählt werden. Oft sitzen Männer wie Z. am gelben Resopaltisch,
die ihr Leid so tief in sich vergraben haben, dass sie daran erkrankten.
Z. kann wohl selbst kaum glauben, wie sehr seine Seele gelitten
hat. Er legt eine Hand auf die dünne Akte mit den gelben
Pappdeckeln und schüttelt den Kopf. Nein, auch wenn sein
Name nicht genannt wird, soll über ihn nichts zu lesen sein.
(A)
Mehr lesen: http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/seite3thueringenfw/art2402,1049074
Das
Parfumfläschchen
Ich höre einen Schrei, spüre, wie mir die Bettdecke
weggezogen wird. Zwei Stahlhände bohren sich in meine Arme,
zerren mich aus dem Bett heraus auf den kalte Linoleum Boden.
Langsam begreife ich, es ist kein Traum. Das war mein Schrei.
Ich werde von Schwester Abelada geschüttelt, immer wieder
zu Boden gestoßen, was habe ich ihr im Schlaf getan?
Da liegt er, der kleine silberne Flacon, direkt vor mir auf dem
Boden. Offen. Die Schwester nimmt ihn in die Hand und fragt was
das sei. Ich beginne zu weinen. Es ist ein Stück meiner Mutter,
eine letzte Erinnerung an sie, gefüllt mit ihrem Parfum.
Nun leer. Ich kann nur weinen. Das genügt ihr als Antwort
natürlich nicht. Sie schlägt mich ins Gesicht, immer
wieder, bis ich mich aufs Bett werfe und meinen Kopf zu schützen
versuche.
Weiter
lesen
Ich
wurde im Heim vom Pater missbraucht
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/tz-wurde-heim-pater-missbraucht-148077.html
Im Traum hört sie manchmal das Brechen des Stockes. Dann
ist der Schmerz wieder da: die brennenden Striemen auf dem Rücken,
blutunterlaufene Schwellungen in kleinen Kinderhänden.
Dazu die quälende Erkenntnis: Keiner hilft dir. Du bist allein
…
50 Jahre lang hat die mittlerweile pensionierte städtische
Angestellte Gertrud T. (63, Name geändert) versucht, ihre
traumatische Kindheit in einem katholischen Heim für „schwachsinnige
Mädchen“ zu verdrängen. Ein tz-Bericht über
die Schicksale deutscher Heimkinder ließ alle Dämme
brechen. Auch Gertrud T. war ein Heimkind, verbrachte ihre Kinder-
und Jugendzeit in einer katholischen Anstalt nahe Buchloe. Als
sie sieben war, bekam sie ihre Nummer, wurde „Heimkind 203“.
Der Albtraum begann, der sich wie ein roter Faden durch ihr Leben
zieht.
weiter lesen: http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/tz-wurde-heim-pater-missbraucht-148077.html
Skulpturen
gegen das Vergessen
Eckhardt Kowalke initiiert
Ausstellung zum Leid der Heimkinder
Der seinerzeit 13-jährige Kowalke hatte Glück. Als gebürtiger
Bremer stand er unter dem Schutz des Stubenältesten, der
auch aus Bremen stammte. Noch heute regt sich sein Zorn, dass
die Diakone der unter kirchlicher Obhut betriebenen Einrichtung
nicht einschritten. Im Gegenteil: „Die Gewalt unter den
Kindern war von den Erziehern inszeniert und gewollt, um die Zöglinge
in Schach zu halten“, lautet heute sein erschütterndes
Resümee.
Viele ehemalige Heimkinder aus dieser Zeit schweigen. Aus Scham.
Kowalke will dieses Schweigen brechen. Er nahm Kontakt zu anderen
Ehemaligen auf, deren Erzählungen ihn sehr berührten.
„Ich dachte für mich wäre diese Zeit schon abgeschlossen,
aber sie war nur verschüttet“, sagt er. So reifte in
ihm der Entschluss, dieses Stück Vergangenheit künstlerisch
zu bewältigen und in einer Gemeinschaftsausstellung mit anderen
Kreativen Solidarität zu zeigen.
Mehr dazu: http://www.kn-online.de/lokales/rendsburg_eckernfoerde/102402-Skulpturen-gegen-das-Vergessen.html
Heimkind
– die Hölle auf Erden
Das Bremer Amt für Soziale Dienste hat seit
einigen Monaten ein Telefon eingericht, das ehemaligen Heimkindern
die Möglichkeit bietet, ihre Erfahrung zu erzählen,
wie es in den 50er, 60er und 70er Jahren war. Bis heute haben
sich 25 Bremer gemeldet, die unter teilweise grausamen Bedingungen
in Heimen groß werden mussten. Welche menschlichen Dramen
sich abspielten, bleibt nicht immer ein Geheimnis, so wie es viele
Heimerzieher von damals gerne hätten.
Elf Jahre lang im Heim
..."Ich habe später erst erfahren, dass die Heime den
eigentlichen Lohn bekamen. Wir bekamen zwischen 50 Pfennig und
1,50 Mark pro Nachmittag. Im Spätherbst waren wir bei der
Kartoffelernte völlig durchnässt und durchgefroren.
Mir wurde ständig auf die Finger getreten, da ich ja halbseitig
gelähmt war, und es ging den Bauern nicht schnell genug."
Alles lesen: http://www.radiobremen.de/wissen/themen/heimkinder110.html
72-Jährige
schreibt über ihre Zeit als Heimkind
Simmerath. Sie wurden geschlagen, gedemütigt, missbraucht
und sie mussten hart arbeiten: Heimkinder in den 50er Jahren in
Deutschland. Sie kamen ins Heim, weil sie nicht so waren, wie
die Eltern es wollten, wenn es um Ordnung, Moral und Angepasstsein
ging.
Nach einem letzten Besuch am Grab ihrer Mutter wurde das zwölfjährige
Mädchen Resi, die eigentlich Maria Theresia heißt,
abgeschoben in ein Heim nach Düsseldorf. «Rasch verschloss
die Nonne, die aussah wie ein gefährliches Insekt, die Tür
und drehte den Schlüssel mehrmals um. Ich fühlte mich
wie in einem Käfig gefangen, denn zu meinem Entsetzen merkte
ich schnell, dass keine Klinken und Fenstergriffe vorhanden waren.
Ich kam mir vor wie in der Hölle.»
Mehr lesen: http://www.az-web.de/lokales/eifel-detail-az/960252?_link=&skip=&_g=72-Jaehrige-schreibt-ueber-ihre-Zeit-als-Heimkind.html
Wir
kannten keine Liebe
Reckenfeld - Die Junisonne taucht den Wintergarten in warme Farben,
durch die Fenster ist ein üppig blühender Staudengarten
zu sehen. Am Tisch mit der bunt gestreiften Decke sitzen zwei
Männer über alte Schwarz-Weiß-Aufnahmen gebeugt.
Sie sind vertieft in eine Vergangenheit, eine gemeinsame Kindheit,
die 50 Jahre zurück liegt und sie doch bis heute nicht los
lässt. Während sie erzählen - mal leise und zurückhaltend,
dann wieder so erregt, dass sie sich gegenseitig ins Wort fallen
- tauchen immer wieder Tränen in ihren Augen auf, die sie
sofort verstohlen wegwischen. „Es tut einfach weh, wenn
die Ereignisse wieder so nah sind“, versucht Alfred K. (Namen
von der Redaktion geändert) zu erklären. Er und sein
Freund kamen beide bereits als Kleinkinder ins „Haus Sonnenschein“,
ein Kinderheim in Rheine-Bentlage. „Das war kein Waisenhaus,
wir hatten ja Eltern“, erläutert Herbert Z., „aber
damals war ein uneheliches Kind noch eine gesellschaftliche Katastrophe.“
Wer seine Mutter war, erfuhr er nur durch Zufall.
Mehr: http://www.borkenerzeitung.de/lokales/kreis_steinfurt/greven/1077425_und_bdquoWir_kannten_keine_Liebe_und_ldquo.html
Hallenserin
verbrachte Kindheit hinter Gittern
Von ihren ersten Kinderjahren weiß die Hallenserin Waltraud
Thiele nur ganz wenig. Vor allem an ihre Mutter hat sie kaum frühere
Erinnerungen: Waltraud Thiele wurde im September 1948 in der Haftanstalt
"Roter Ochse" geboren, später in das Lager Sachsenhausen
und 1950 in das Frauengefängnis Hoheneck verlegt. "Aber
ich war dort immer von meiner Mutter getrennt", so die heute
60-Jährige. Wegen der Verbreitung anti-sowjetischer Flugblätter
war die hochschwangere Mutter 1948 verhaftet und zu zehn Jahren
Arbeitslager verurteilt worden. Erst 1954 wurde sie im Rahmen
einer Amnestie begnadigt und durfte ihr Kind wieder zu sich nehmen.
Mehr: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1237374006334&openMenu=1012902958319&calledPageId=0&listid=0
Das
Heim im Kopf
Peter Laxy war ein Heimkind der frühen Bundesrepublik. Er
erzählt von seiner Zeit im Erziehungsheim Fichtenhain. Von
Demütigung, Gewalt und Hunger
Er hat wieder nur wenig geschlafen. Denn die Bilder lassen ihn
nicht los. Wenn er die Augen schließt, kann er ihn sehen:
Den Junge aus der Abteilung 6, der eines Nachts versucht, an zusammengeknoteten
Nachthemden durch das vergitterte Fenster zu entkommen. Der Knoten
löst sich. Und einen Moment ist es so, als schwebe der Junge
in der Luft. Dann schlägt er auf dem Steinboden auf. Überall
ist Blut. Und in seinen Ohren klingt das Geräusch nach, als
würde eine Nuss geknackt; der Kopf, der auf Stein zerbricht.
Peter Laxy hat selbst mehr als einmal versucht, aus dem Kinderheim
Fichtenhain bei Krefeld zu fliehen, das damals in Trägerschaft
des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) stand. Dort lebte er
von 1953 bis 1956. Jetzt, mehr als 50 Jahre danach, erzählt
er zum ersten Mal von seinen Erlebnissen.
Weiter lesen: http://www.google.com/firefox?client=firefox-a&rls=org.mozilla:en-US:official
Schneckenbrot
und Tatzensteckerl
Ehemalige Heimkinder berichten über drakonische Strafen
und harte Arbeit: ¸¸Verboten war eigentlich alles,
was Spaß machte"
Es sollte an ihrem Geburtstag sein. Wenn schon nach all den Jahren
diese schmerzhafte Begegnung, dann wollte Arngard Wisent das "aufwühlende
Suchen" an einem besonderen Tag beginnen. Sie bat eine Freundin
mitzukommen, fuhr von Frankfurt, wo sie lebt, mit dem Zug nach
München. Und klingelte am 18. Februar an der Tür des
Kinder- und Jugendhilfezentrums "Haus Maria Thalkirchen".
Hier hatte Arngard Wisent in den 70er Jahren einen Teil ihrer
Kindheit verbracht - es waren keine unbeschwerten Jahre. Damals
betrieben Oberzeller Franziskanerinnen das Kinderheim. Nun führt
eine freundliche Sozialpädagogin durch die Gänge. Alles
ist hell, nicht so düster, wie Wisent es in Erinnerung hat.
Wisent erkennt den Geruch der Großküche, erinnert sich
an einen Durchgang, den sie früher benutzte, wenn sie "zum
Kleinkinderhüten" abkommandiert worden war. Ist ja einfacher
als befürchtet, denkt sie noch, doch dann sieht sie ein Kreuz
an der Wand. Und es beutelt sie regelrecht.
Als Wisent 1966 mit 14 Jahren nach München kam, hatte sie
bereits eine Odyssee durch verschiedene kirchliche Heime in Franken
hinter sich. Die Schwestern in Thalkirchen, so erinnert sich Wisent,
gaben den Kindern "Ämtchen", die in Wirklichkeit
harte Arbeit waren: Auf den Knien musste der Boden gewienert werden,
"mit schwerem Gerät, dabei hatte es damals schon Schrubber
gegeben". Vor dem Badewasser, in dem schon andere vor ihr
gelegen hatten, ekelte es das Mädchen. Dass die Schwestern
jeden ihrer Briefe lasen und zensierten, machte sie wütend.
Doch wer auszubüxen versuchte, musste mit drakonischen Strafen
rechnen. Wisent hat die Arrestzelle mit der harten Pritsche noch
vor Augen. Nur zum Gottesdienst wurde die "Übeltäterin"
rausgelassen und musste sich allein in die erste Bank setzen.
Dieses Vorgeführtwerden, sagt Wisent, sei schlimmer gewesen
als jede Ohrfeige. "Es waren psychische Schläge."
Weiter
lesen
Ich wurde im Heim vom Pater missbraucht
Im Traum hört sie manchmal das Brechen des
Stockes. Dann ist der Schmerz wieder da: die brennenden Striemen
auf dem Rücken, blutunterlaufene Schwellungen in kleinen Kinderhänden.
Gertrud T. besucht für die tz den Schreckensort ihrer Jugend,
das Magnusheim. Aber das Haus betreten – das würde sie
nie mehr.
Dazu die quälende Erkenntnis: Keiner hilft dir. Du bist allein
…
Weiter lesen: http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/tz-wurde-heim-pater-missbraucht-148077.html
Weitere
Kindheitserinnerungen
Direktlink: http://www.gewalt-im-jhh.de/Erinnerungen_ehemaliger_Schule/erinnerungen_ehemaliger_schule.html
Zwei
ehemalige Heimkinder aus dem Rübezahl Heim in Holzen schreiben
ihre Erinnerungen.
Meine
schrecklichen Kindheits-Erinnerungen an das Rübezahl Heim.
Folter, ist an was ich mich zuerst erinnere, wenn ich an das Kinderheim
Rübezahl in Holzen, denke.
Ich wurde in 1956 im Frauenhaus Himmelstuer geboren. Im Alter
von 6 Wochen wurde ich meiner Mutter unter falschen Voraussetzungen
weggenommen und ins Rübezahl Heim gebracht.
Da war das große Krankenbett,
mit den kleinen Jungen Jürgen. Jürgen lag leblos und nackt und
mit beiden Händen über dem Kopf ans Bett gefesselt. Sein linkes
Bein war am Fußteil des
Bettes gebunden, nur das rechte Bein lag angewinkelt. Ich guckte
ihn mir an und dann sah ich das viele Blut, das von seinen Po
so kommen schien, die Blut-Lache war groß, von seinen Hüften bis
zum Knie und auf der Seite des Bettes. Ich war starr vor
Schreck.
Weiter lesen: 1
Bericht
über meine Heimzeit
Als ich Fünf war, ich werde es niemals vergessen, hielt ein VW-Bulli in unserer Strasse in Hildesheim.
Mein 1 Jahr jüngerer Bruder und ich wurden von der Strasse
in den VW-Bulli gezerrt und dann kamen wir ein Kinderheim,
zwischen Holzen und Grünenplan.
...man wurde als Einzelner von etwa 12 Jungs solange
geschagen, bis man die Wahrheit sagte, damit nicht eine ganz Gruppe
übers Wochenende im Bett liegen mußte.
Da unsere Baracken mitten im Wald
, auf einer Lichtung lag, ringsherum war nichts weiter
als dichter Wald, kam es auch schonmal vor, daß wir vom Waldrand
aus von irgendwelchen Typen beim Spielen beobachtet worden sindUnsere
Baracken waren recht primitiev, so billig, das es Männer leicht
hatten, mitten in der Nacht mal eben in unseren Schlafraum zukommen
und sich mal an uns zubedienen.
Da ich schon Schambehaarung hatte, was das bedeutete
wußte ich nicht, durfte ich auch schon mal bei meiner Erzieherin
mit im Bett schlafen, dann legte Sie meine Hand auf ihren Unterleib
und ich konnte fühlen,...
Weiter lesen: 2
Fred
Schippers beschreibt seine Kindheit im
Kinderheim Schloß Dilborn
Ein
Opfer des Dansweiler Hof und Freistatt schreibt
...Der Dansweiler Hof war mit hohen Mauern umgeben und die Fenster
waren Vergittert unsere Arbeit bestand aus Obstkisten zimmern
für den Kölner Großmarkt. Geschlafen haben wir
in Schlafsälen mit etwa 15 bis 20 Personen kurz gesagt es
war eine furchtbare Zeit.
...der Landschaftsverband Rheinland befand das nun Bremen für
mich zuständig ist allso wurde ich nach Freistatt verlegt
inzwischen war ich 18 Jahre alt geworden.
mehr
lesen
Thomas
Frick wurde im Kleinkindalter fremdplatziert
Er liebte seine Eltern, hätte das Leben zu Hause dem Heim
vorgezogen, auch wenn er dort geschlagen wurde. Seine Jugend steht
stellvertretend für viele entwurzelte Kinder, die von einer
Stelle zur anderen geschoben werden. Die teils bitteren Erfahrungen
– etwa auch im Jugendheim Sternen – setzt Thomas Frick
heute ein, um Heimkindern zu helfen. (A)
http://www.jungfrau-zeitung.ch/artikel/?cq_*2e0ecc6e=ivxPU=87988f45
Im
Kinderdorf Dalheim - Rödgen in der Gruppe 3.
-man bekam morgens Milchsuppe mit
altem Graubrot ,wollte man Diese nicht essen, wurde man mit dem
Stock geschlagen und ich wurde einmal mit dem Kopf in die Suppe
gehauen.
Ein Torgauer will reden
taz vom 22.7.2006 http://www.taz.de/pt/2006/07/22/a0122.1/text
AUS TORGAU MATTHIAS LOHRE UND BETTY
PABST (FOTOS)
Er hätte weiter schweigen können. Niemand hätte
vermutet, dass hinter Ralf Webers Fassade aus Muskeln und Tätowierungen
eine Geschichte der Demütigung steckt. Denn wer erzählt
schon gern, wie ihm ein Erzieher mit dem schweren Schlüsselbund
auf Penis und Hoden schlug? Oder wie er im strengen Winter 1971/72
eine Woche Einzelarrest erdulden musste? Wer erzählt schon
gern, wie er sich da, 16-jährig, zitternd den Tod wünschte,
um die Demütigung und die Hilflosigkeit nicht mehr spüren
zu müssen? Ralf Weber spricht darüber. (A)
Die
Nachwehen der Nazizeit
Dokumentation: Klaus Linnenbrügger,
geb. 24.07.1943 in Bielefeld
Ich sah, wie einige Kinder an das Bett gefesselt waren. Ich war
eingesperrt in dieser Zeit, das heißt, ich konnte nicht
ohne Erlaubnis frei irgendwo hingehen außerhalb des Komplexes
des Wittekindshofes. Der Wittekindshof wurde von unterschiedlichen
(Besichtigungs-) Gruppen besucht, denen es nicht verwehrt wurde,
wenn wir vom Duschen nackt über den Flur zur Station gehen
mussten.
Im Schul- und Konfirmandenunterricht wurden die Kinder geschlagen
und ins Kreuz getreten. Das heißt, wenn man etwas nicht
konnte, bekam man Schläge oder wurde getreten oder eingesperrt.
Wir durften nur in Gruppen spazieren gehen, um einer Flucht vorzubeugen.
Entflohene, die zurück gebracht wurden, bestraften die Erzieher,
indem sie diesen Kindern (Jugendlichen) eine Glatze schnitten
und schlugen. Ab 19 Uhr war Nachtruhe. Wer beim Sprechen ertappt
wurde, musste sich im Unterhemd und Unterhose auf den Flur begeben,
die Unterhose ausziehen oder sich ganz nackt ausziehen und im
Flur stehen, und zwar so lange, bis man nicht mehr konnte. Wenn
sie umkippten, blieben sie einfach auf dem Flur liegen. Der Nachtdienst
kümmerte sich nicht um sie. Irgendwann kamen sie dann von
alleine ins Bett gekrochen. (A)
Jung
kaputt spart Altersheime!
Die Bergische Diakonie Aprath...
Ich schreibe Ihnen als eine ehemalige
Insässin von Haus Stern, 1993 bis 1996. Widerwillig musste
meine Mutter mich dem Jugendamt und damit der BDA übergeben,
pardon, AUSLIEFERN.
Walter
Arnold Steffen
Zwischen 1958 und 1961 folgen mehrere Aufenthalte in der psychiatrischen
Universitätsklinik Burghölzli in Zürich, den psychiatrischen
Kliniken Rheinau und Münsingen. Es sollten nicht die letzten
bleiben.
Die Geschichte: http://www.g26.ch/art_steffen.html#text_03
Ein
Opfer der kath. Schulbrüder wehrt sich
Ich war Opfer der kath. Schulbrüder und anderer katholischen
Einrichtungen
Link
2
Der
Kalmenhof -
Die Geschichte eines Erziehungsheims
Dienstag, 11. Oktober 2005, 8:30 Uhr
In einem grossen parkähnlichen Gelände am Rande von
Idstein im Taunus liegt das Sozialpädagogische Zentrum Kalmenhof,
eine Einrichtung der Behinderten- und Jugendhilfe.
Heute gehört zu ihrem Leitbild, jeden Menschen als Individuum
mit speziellen Fähigkeiten anzusehen. In den 50er und 60er
Jahren des vergangenen Jahrhunderts war das anders. Damals war
der Kalmenhof ein Ort des Schreckens für die „Zöglinge“.
Sie haben den „Verein ehemaliger Heimkinder“ gegründet.
Jetzt kam es auf Einladung des Landeswohlfahrtsverbandes zu einem
Wiedersehen mit dem Kalmenhof.
Von Ulrike Holler
Marion
Jolene Zagermann
Ich lag auf der Straße weil ich aufgegeben wurde da ich
mich der Revolte anschließen wollte die aus den Heimen kommen
sollte.
Der
furchtbar nette Herr von der Justiz
Von Jens Todt
Es ist ein kaum fassbarer Fall: Sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung
in 304 Fällen wirft die Staatsanwaltschaft einem Berliner
Justizbeamten vor. Der Mann soll 15 Jungen über Jahre missbraucht
haben - fünf von ihnen sind inzwischen selbst zu Tätern
geworden.
SPIEGEL ONLINE - 16. August 2005, 09:06
Leider ist die Geschichte über das Link nicht mehr
erreichbar. Sie können beim Spiegel nach dem Titel
der unter dem link publiziert wurde (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-369871,00.html)
anfragen.
MitgehörtesTelefonat
Ich hörte wie Herr Willi Kappes sagte:...
Brigitte
Neumaier
von Peter Hahne
Die Eltern, aus vielerlei Gründen überfordert, schleppen
ihre damals 6jährige Tochter zu einem Psychater. ...
"Das Kind bedarf wegen seiner krankhaften Lebendigkeit der
Anstaltsversorgung."
Heinz
Schreyer
Meine Geschichte
Geboren wurde ich am 31.01.1956 Universitäts-Klinikum Marburg.Von
dort aus wurde ich direkt ins Kinderheim Betesta ( Marburg ) gebracht.
Bernd
Grün
Eschweiler St. Josefs Kinderheim aufgewachsen. Hier wurde ich
von 1968 - 1980 von Schwester Ligourina brutal gezüchtigt
Franke
aus Aachen
Ich bin über Jahre von Swr. Liguorina mit Peitsche, Lederriemen
und...
Der
Kalmenhof
Die Geschichte eines Erziehungsheims
Von Ulrike Holler
Schläge
und Missbrauch im Namen Gottes
Liebster
Gott,
Du bist doch ... sicherlich stärker als
der katholische Gott.
Vom
Feuer in die Hölle
von Sieglinde Alexander
Meine Jugendjahre im Mädchenheim Weiher
Mundtot
von Jürgen Schubert
Nachkriegsbiographie eines nicht gewollten Besatzerkindes
ZUM
ABSCHIED
NIKKO SCHOTT
Statt eines autobiographischen Romans
|