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Verdrängen ist nicht verarbeiten

Ob Naturkatastrophe oder Verkehrsunfall, Misshandlung oder schwere Verletzung - traumatische Ereignisse lassen sich nur schwer verarbeiten. Ob jemand aber psychische Folgeerkrankungen entwickelt, hängt von individuellen Risikofaktoren ab, meinen Forscher der Universität Zürich.
Dabei spielen vor allem Persönlichkeitsstrukturen eine wichtige Rolle. Wer oft misstrauisch gegenüber seinen Mitmenschen agiert und dem eigenen Leben keine Regulierbarkeit zutraut, ist stark gefährdet, nach traumatischen Erlebnissen psychische Auffälligkeiten zu entwickeln. Die Betroffenen leiden häufig an depressiven Störungen, Ängsten oder psychosomatischen Erkrankungen. Das ergab eine zweijährige Studie mit Angehörigen der Feuerwehr, die bereits vor erlebten Traumata in die Untersuchungen einbezogen wurden.

Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass frühe Konfliktberatung und offene Gespräche das Risiko, posttraumatische Störungen zu entwickeln, deutlich mindern würden. Angehörige bestimmter Berufsgruppen wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind aufgrund der Häufigkeit extremer Erlebnisse besonders belastet. Frauen scheinen dabei besser bei der Stressbewältigung abzuschneiden als Männer, so die Ergebnisse. Oft ist nach den einschneidenden Erfahrungen Alkoholmissbrauch die Folge. Insgesamt erkranken etwa vier Prozent der Gesamtbevölkerung an posttraumatischen Belastungsstörungen.



 
  Geschichten
aus der
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Erwachsene erzählen
heute, was damals
niemand hören wollte.

  .....über die Erfahrungen
einer misshandelten Kindheit zu sprechen ist oftmals der erste Schritt
auf einem langen Weg
die unsichtbaren Wunden
zu heilen.
   
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