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Hilfezentrum für traumatisierte Menschen eröffnet
Ärzte Zeitung, 01.06.2006
http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/06/01/100a0803.asp?cat=/politik
MÜNCHEN (sto). Für eine
bessere Versorgung von Menschen, die von einem traumatisierenden
Ereignis betroffen sind, wollen sich mehrere Ärzte, Psychologen,
Psychotherapeuten und Seelsorger einsetzen. Die Spezialisten haben
sich jetzt zum Traumahilfezentrum München zusammengeschlossen.
"Wer an einer Traumafolge leidet, braucht außer wohlwollender,
ermutigender Begleitung Hilfe zur Neu-orientierung und Unterstützung
zur Selbsthilfe", erklärte Heyers. (A)
Mehr info: Trauma Hilfe Zentrum
München e.V. http://www.thzm.de/
oder Anfragen per Email: info@thzm.de
Es ist messbar
von ferdinand muggenthaler
http://www.jungle-world.com/seiten/2006/18/7654.php
Lange Zeit einander feindlich gesinnt, bewegen sich
Psychoanalyse und Neurowissenschaften aufeinander zu. Doch Freuds
Psychoanalyse ist auch ein Instrument der Gesellschaftskritik,
von der die Neurobiologie allerdings nichts wissen will.
Auch die von Freud beobachtete tiefgreifende Prägung
in der frühen Kindheit kann die Hirnforschung bestätigen.
Inzwischen können Hirnforscher »sehen«, dass
frühkindliche Traumata die Funktionsweise des Gehirns verändern.
Ein Forschungsansatz dürfte Psychoanalytiker, die in Zeiten
klammer Krankenkassen ihre kostspielige »Redekur«
rechtfertigen müssen, besonders hoffnungsvoll stimmen. Die
Wirkung der Psychoanalyse scheint mit Hirnscans nachweisbar. Bei
Depressiven beispielsweise zeigen Tomografiestudien einen inaktiven
cingulären Cortex, ein Areal, das normalerweise anspringt,
wenn ein Mensch in Schwierigkeiten gerät. Nach einer erfolgreichen
Therapie zeigt das Hirn wieder die gewöhnlichen Aktivitätsmuster.
(A)
Meditation
verdickt das Gehirn
Medical Tribune Bericht
WASHINGTON - Ein traumatisches Erlebnis in der Kindheit
kann strukturelle Hirnveränderungen verursachen. Traumatische
Ereignisse, aber auch meditative Techniken beeinflussen so das
gesamte Denken und Erleben.
In jeder Sekunde unseres Lebens entstehen im Gehirn eine Millionen
neue neuronale Verbindungen. Einige Traumata, wie Tod eines Elternteils,
Scheidung, Missbrauch oder Vernachlässigung nehmen sogar
langfristig Einfluss auf die Struktur des Gehirns und dadurch
auf unser Denken, heißt es im „New Scientist“.
US-Psychiater untersuchten 681 Patienten mit Depressionen, von
denen zwei Drittel ein Trauma in der Kindheit erlitten hatten.
Wie
entwickelt sich ein anfangs hilfloses Bündel
Mensch zu einer
eigenständigen Persönlichkeit?
Diese Frage steht im Mittelpunkt einer am kommenden Montag erscheinenden
Ausgabe des Magazins GEO WISSEN zum Thema Kindheit und Erziehung.
Irland klagt gegen Kirche
18.12.2005 08:15 Uhr
http://www.paranews.net/beitrag.php?cid=2519
Irland - In Irland wollen nun nahezu 15.000 Menschen Anklage
gegen die Kirche erheben, da sie in ihrer Jugend, in zumeist von
der katholischen Kirche geführten Kinderheimen, misshandelt
wurden.
Die Antragsteller und der Entschädigungsausschuss für
Heimbewohner erklärten, dass es in den staatlich gegründeten
und meist unter Leitung der römisch-katholischen Kirche stehenden
Einrichtungen, wie Kinderheimen, Waisenhäusern und Kinderhospitälern,
oft zu körperlichen Übergriffen durch das Betreuungs-
und Heimpersonal gekommen sei.
Hierbei habe es sich jedoch nicht nur um körperliche Misshandlungen,
sondern auch oft um sexuelle Übergriffe gehandelt. Diese
führten, in den meisten Fällen, zu nachhaltigen Traumata
und seelischen Schäden, welche die Opfer auch im späteren
Leben noch deutlich beeinträchtigten.
Sollte der Artikel nicht mehr zu Verfuegung stehen,
schreiben sie uns.
Verdrängen
ist nicht verarbeiten
Ob Naturkatastrophe oder Verkehrsunfall, Misshandlung oder schwere
Verletzung - traumatische Ereignisse lassen sich nur schwer verarbeiten.
Ob jemand aber psychische Folgeerkrankungen entwickelt, hängt
von individuellen Risikofaktoren ab, meinen Forscher der Universität
Zürich.
http://www.deutscher-apotheker-verlag.de/daz_neu/public/tagesnews/Dezember/tagesnews20051214b
Der
furchtbar nette Herr von der Justiz
Von Jens Todt
Es ist ein kaum fassbarer Fall: Sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung
in 304 Fällen wirft die Staatsanwaltschaft einem Berliner
Justizbeamten vor. Der Mann soll 15 Jungen über Jahre missbraucht
haben - fünf von ihnen sind inzwischen selbst zu Tätern
geworden.
SPIEGEL ONLINE - 16. August 2005, 09:06 http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,369871,00.html
Wann
und wodurch beginnt das Trauma mit dem wir heute leben.
Vor, während und nach der Geburt wird das Fundament für
spätere Folgen gelegt.
STUDIEN UND STATISTIKEN - ZAHLEN UND FAKTEN
Wenn
aus dem Trauma eine Krankheit wird
Ärzte Woche Psychiatrie 19. Jg., Nr. 21,
2005
Auszug: Ursachen und Therapie posttraumatischer
Belastungsstörungen
Neben Opfern von Natur- oder technischen Katastrophen oder von
Menschen verursachter Gewalt, wie etwa Vergewaltigung, Geiselnahme,
Gewaltanwendung, können auch Zeugen derartiger Ereignisse,
beispielsweise Helfer in Katastrophensituationen, eine posttraumatische
Belastungsstörung entwickeln.
mehr lesen: http://www.infoline.at/psychiatrie/aw210510.html
Leider hat EMaK nicht die Genehmigung den Artikel auf
unserer Webseite zu publizieren.
INTERVIEW
"Ich
dachte, es ist Liebe"
Markus Dietz (55) war als Kind selbst Opfer häuslicher Gewalt.
Vor sechs Jahren hat er in Frankfurt die "Selbsthilfegruppe
Seelische und körperliche Gewalt in der Kindheit" gegründet.
Er kämpft dafür, dass das Thema mehr an die Öffentlichkeit
kommt - und dass sich Nachbarn einmischen.
Die
fragile Mechanik der Seele
In
der Psychologie hat sich ein Abschied von den Dogmen vollzogen.
Gut ist, was dem Patienten nützt, heißt es heute. Die Wartezimmer
sind voll von Menschen, die ihren Alltag nicht mehr bewältigen.
Besuch in der Praxis eines Münchner Psychotherapeuten
http://www.zeit.de/2005/16/Die_Couch
Jeder
dritte Deutsche ist psychisch krank
Seelische Leiden nehmen zu, doch nur eine Minderheit wird behandelt.
Die Kassen erkennen viele Therapien nicht an
http://www.zeit.de/2005/16/Therapeuten-Gesetze-Verfahren
Neue
Wege aus dem Tief "Stern"
Von Sabine Kartte, Johannes Schweikle, Cornelia Stolze
Immer häufiger entwickeln Menschen die Seelenpein, die sie
nicht selten in den Selbstmord führt: Fast jeder sechste
schwer an Depression Erkrankte bringt sich um.
Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass Medikamente allein nicht
dauerhaft aus der Depression heraushelfen. Nur wer seine krank
machenden Verhaltens- und Gefühlsmuster verändert, kann
dem schweren Seelenleiden entkommen. Dazu bedarf es einer speziell
ausgerichteten Psychotherapie.
http://www.stern.de/wissenschaft/gesund_leben/medizin/538014.html?nv=cp_L1_tt_al
Kommentare
zu diesem Artikel
Wie
die Angst in den Kopf kommt
Traumatische Erlebnisse lehren das Gehirn, sich zu fürchten.
Die Furcht zu verlernen ist schwer. Ein Gespräch mit dem
Psychologen Thomas Elbert
http://www.zeit.de/2005/07/Kultur_2fGeist_Interview
Prozess
um DDR-Kinderheim eingestellt
Vier Angeklagte mussten sich wegen Misshandlung verantworten
- Geldbußen, aber kein Schuldgeständnis
Staatsanwalt Alexander Winterhalter warf den drei Männern
und einer Frau vor, sich des Missbrauchs Schutzbefohlener, der
sexuellen Belästigung sowie der Freiheitsberaubung schuldig
gemacht zu haben.
Das Chemnitzer Landgericht stellte ein erstes Verfahren ein, da
es meinte, die in den achtziger Jahren begangenen Taten seien
verjährt. Der Bundesgerichtshof hob dieses Urteil vor drei
Jahren jedoch auf und ordnete an, dass ein neuer Prozess vor dem
Leipziger Landgericht anzusetzen sei.
EMaK hat keine Genehmigung den
vollen Bericht zu publizieren.
Vollen Bericht direkt lesen:
http://www.welt.de/data/2004/06/15/291647.html
Frauen,
Kinder und die Gewalt der Männer
Zwei neue Studien befassen sich mit dem traurigen Feld der Gewalt
von Männern gegen Frauen und Kinder.
Unabhängig davon, ob der Mann der Stiefvater oder
der biologische Vater war, oder ob die Kinder in ärmlichen
oder gehobenen Verhältnissen aufwuchsen, herrschte ein gewalttätiges
Familienklima immer dort, wo die Frauen nicht die Macht hatten,
sich vom Mann unabhängig zu machen. Starke Frauen forderten
dagegen Zuneigung und liebevolles Verhalten für sich und
die Kinder ein.
Interview
mit Dr. Angela May
von der Bundesarbeitsgemeinschaft Prävention & Prophylaxe
e.V.
Als mir klar wurde, wie viele Kinder und Jugendliche
von (sexualisierter) Gewalt betroffen sind und welche Folgen das
nach sich ziehen kann, wurde mir klar, dass wir nicht an den Symptomen
herumlaborieren sollten, sondern an die Wurzel herangehen müssen.
Kindesmißhandlung:
Zunahme um 20 Prozent
"Die Welt" http://www.welt.de/data/2004/11/02/354718.html
Die Zahl der Kindesmißhandlungen in Berlin nimmt weiter
zu. Sie lag im ersten Halbjahr 2004 bei 192 Fällen und ist
damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (159 Fälle) um fast
21 Prozent gestiegen.
Kinder ohne Bindung
Auszug:
Kinder brauchen für ihre gesunde Entwicklung nicht
nur eine ausreichende Ernährung, sondern auch Bindungspersonen,
die für ihre emotionalen Bedürfnisse verfügbar
sind. Bei Säuglingen hat eine Vernachlässigung dieser
emotionalen Bedürfnisse unter anderem eine Schädigung
der Hirnreifung zur Folge. In ihrer weiteren Entwicklung zeigen
diese Kinder schwere Bindungsstörungen.
Lesen sie mehr darüber:
http://idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=87968
Rock A Bye Baby
http://www.violence.de/tv/rockabye-d.html
Der Time Life Dokumentarfilm "Rock A Bye Babye" beschreibt
die Auswirkungen verschiedener Methoden zur Behandlung und Erziehung
von Säuglingen und Kindern auf deren emotionale Entwicklung,
sowohl bei Menschen als auch bei Affen.
... daß der Kontakt des Säuglings zur Mutter die erste
sozio-emotionale Interaktion im Leben des Kindes darstellt und
die Grundlagen seines späteren Verhaltens festlegt.
zum
Text
Psychologische
Erste Hilfe für Gewalt- und Unfallopfer: Das Kölner
Opferhilfemodell
Auszug:
Die seelischen Folgen von Gewaltverbrechen und schweren
Unfällen wurden in unserem Sozial- und Gesundheitswesen lange
Zeit vernachlässigt. Von der Kölner Universität
gehen seit dem Jahre 1994 wissenschaftlich fundierte und begleitete
Reformen aus, die als "Kölner Opferhilfe Modell"...
Lesen sie mehr darüber:
http://idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=88002
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