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Updated: 28. August 2011
Wer schweigt, wird
mitschuldig
Statistik Meist sind es Nachbarn oder Ärzte, die auf Misshandlungen
von Kindern aufmerksam machen. Von Alexander Günzler
Gewalt gegen Kinder statistisch zu erfassen, ist
äußerst schwierig. "Da die Taten meist in der
Abgeschlossenheit der familiären Wohnung geschehen, wird
hier von einem großen Dunkelfeld ausgegangen", sagt
Daniela Waldenmaier, die Sprecherin der Polizeidirektion Ludwigsburg.
Eltern, die in der Kindheit selbst Gewalt erfuhren,
und Eltern, die mit der Erziehung überfordert sind oder soziale
Probleme haben, neigen nach Auskunft der Polizei am häufigsten
zu Misshandlungen. "Misshandelnde Eltern sind nur selten
bereit sich zu offenbaren", sagt Daniela Waldenmaier. Angst
und Scham, den Vorstellungen "guter Eltern" nicht zu
genügen, veranlassten viele Täter zum Vertuschen der
Misshandlung.
weiter: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.wer-schweigt-wird-mitschuldig.19cb92a1-78c3-47c3-a5f9-d27eae858340.html
Film:
Geschlossene Gesellschaft - Der
Missbrauch an der Odenwaldschule
Dienstag um 22.45 Uhr im Ersten
Depression im Erwachsenenalter
doppelt so häufig für diejenigen, die als Kinder misshandelt
wurden
Eine neue Studie stellt fest, dass Menschen die
Misshandlangen in der Kindheit erlebten und unter Depressionen
leiden selten auf medikamentöse Behandlungen reagieren.
Forscher des Institute of Psychiatry (IoP) am King
s College London bündelten Informationen von 26 Studien.
Mit Daten von mehr als 26.000 Menschen kamen sie zu dem Ergebnis
dass Menschen, mit Missbrauch oder Misshandlungerfahrungen in
der Kindheit erfuhren, im Erwachsenenalter doppelt so anfällig
für wiederkehrende Depressions-Episoden sind. Diese Personen
sprechen weniger gut auf psychologische oder medikamentöse
Behandlungen an.
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lesen
Nach Niederlage in Karlsruhe jetzt Klage
in Straßburg – Gerichtshof soll Leiden als Menschenrechtsverstöße
anerkennen
Ehemalige Heimkinder
geben nicht auf
Osnabrück. Die Niederlage schmerzt: „Ich bin natürlich
traurig“, kommentiert Jürgen Beverförden enttäuscht
die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, eine Verfassungsbeschwerde
ehemaliger Heimkinder als formal unzulässig abzulehnen, weil
sie sich nicht gegen ein Gesetz, sondern lediglich gegen eine
Beschlussempfehlung an den Bundestag richtete. Doch zugleich blickt
der unermüdliche Sprecher Hunderter Opfer in Niedersachsen
auch schon wieder nach vorne.
„Die Absage aus Karlsruhe ist unsere Fahrkarte nach Straßburg“,
sagt Beverförden. Soll heißen: Nachdem sich das höchste
deutsche Gericht mit dem Anliegen befasst hat, ist der Weg frei
für eine Klage beim Europäischen Gerichtshof für
Menschenrechte (EuGHMR).
weiter: http://www.noz.de/deutschland-und-welt/politik/56458175/ehemalige-heimkinder-geben-nicht-auf
Heimkinder klagen
in Karlsruhe
Ehemalige Zöglinge wollen, dass ihr Leid als Menschenrechtsverletzung
gilt
München - Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe
wird prüfen, ob der Beschluss des Bundestags zur Entschädigung
von ehemaligen Heimkindern verfassungsgemäß ist. Das
Gericht hat eine entsprechende Verfassungsbeschwerde angenommen.
Die Frauen und Männer, die in den 50er- und 60er-Jahren als
Zöglinge von Kinderheimen und Jugendfürsorgeanstalten
körperliche, seelische oder sexuelle Gewalt erlitten, wollen
so erreichen, dass ihr Leiden als Menschenrechtsverletzung anerkannt
wird. Sofern sie unbezahlte Arbeit geleistet haben, soll diese
als Zwangsarbeit gelten.
weiter lesen: http://www.sueddeutsche.de/l5738U/137268/Heimkinder-klagen-in-Karlsruh.html
Studie
"Heimerziehung Ost-West"
Heimerziehung in Berlin West 1945-1975
Ost 1945-1989
Annäherungen an ein verdrängtes Kapitel
Berliner
Geschichte als Grundlage weiterer Aufarbeitung
„Nur wer seine Vergangenheit kennt, kann die
Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten“.
lesen: http://wordpress.p144980.webspaceconfig.de/wp-content/uploads/2011/07/heimerz_bln1.pdf
Heimkinder in West- und
Ost-Berlin
"Von den Schlägen will
ich gar nicht reden"
Im Berliner Abgeordnetenhaus ist der Abschlussbericht
zur „Heimerziehung in Berlin - West 1945 - 1975, Ost 1945
-1989“ vorgestellt worden. Die Kernbotschaft: In beiden
Stadthälften standen Schläge und auch sexuelle Übergriffe
auf der Tagesordnung.
mehr lesen: http://www.fr-online.de/wissenschaft/-von-den-schlaegen-will-ich-gar-nicht-reden-/-/1472788/8765332/-/view/asFirstTeaser/-/
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