ÜBERSETZUNGEN
AUS A. JANOVS WEBSITE
by Ferdinand Wagner
http://www.dieontogenetischeseite.de/UebersetzungenausJanovsWebsite2008bis2010.htm
Abweichungen
und Verirrungen der Primärtherapie
Eine Klarstellung über die verbreitete Falschinformation
zur Primärtherapie nach Dr. Arthur Janov.
aus primaltherapy.com:
Übersetzung von Ferdinand Wagner
Radio de
Das lange Schweigen der Opfer
Manfred Kappeler: "Anvertraut und ausgeliefert". Nicolai
Verlag
Von Detlef Grumbach
Dass sexueller Missbrauch an Schulen und Erziehungseinrichtungen
nicht aus "heiterem Himmel" geschieht, davon ist Manfred
Kappeler überzeugt. In seinem neuen Buch zeigt er die Strukturen,
die solche Verbrechen an Kindern ermöglichen oder sogar hervorbringen.
Wer "Missbrauch" sagt, setzt "Gebrauch" sprachlogisch
voraus, auch wenn er im Moment des Sprachakts nicht daran denkt.
Bericht hören: http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&broadcast=767136&datum=20110124&playtime=1295892900&fileid=48c4fcef&sendung=767136&beitrag=1372534&/
Diakonie übergibt Ergebnisse
des Runden Tisches
Anlässlich der Übergabe des Abschlussberichts des Runden
Tisches Heimerziehung an den Deutschen Bundestag hat der Präsident
des Diakonischen Werkes der EKD, Johannes Stockmeier, die Ergebnisse
des Runden Tisches gewürdigt und die Politik zur Umsetzung
der Empfehlungen aufgefordert.
„Der Bericht markiert das vorläufigen Ende eines Erkenntnisprozesse,
bei dem auch wir wichtige Einsichten gewonnen haben", so
der Diakonie-Chef. Heimträger, Erziehungspersonal, Jugendämter,
Vormundschaftsgerichte und eine an Zucht und Ordnung orientierte
Gesellschaft: Viele Stellen hätten zum Leid der früheren
Heimkinder beigetragen.
weiter lesen: http://www.wohlfahrtintern.de/news-einzelansicht/?tx_ttnews[tt_news]=519&tx_ttnews[backPid]=13&cHash=f46a6a09851879ede96d18d00f363644
Nach langem Leiden
nun zügige Entschädigung
Runder Tisch übergibt Abschlussbericht. Betroffene
unzufrieden
Viele Heimkinder wurden in den Jahren von 1949 bis 1975 in der
Bundesrepublik verprügelt, drangsaliert, gedemütigt
und vernachlässigt. Inzwischen ist ihr Schicksal einer breiteren
Öffentlichkeit bekannt - Dank des Mutes der Betroffenen und
Dank des Petitionsausschusses des Bundestages, der vor gut zwei
Jahren einen Runden Tisch zur Aufklärung der "schwarzen
Pädagogik" in der frühen Bundesrepublik eingesetzt
hatte. Jetzt ist die Aufarbeitung der Heimkinder-Schicksale in
den Bundestag zurückgekehrt: Am vergangenen Mittwoch nahm
Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) den Abschlussbericht
des Gremiums entgegen.
Die früheren Heimkinder können auf eine rasche Entschädigung
hoffen. Abgeordnete aller Fraktionen sagten die Bereitstellung
eines Entschädigungsfonds noch in diesem Jahr zu. Dieser
soll mit 120 Millionen Euro ausgestattet sein, jeweils zu einem
Drittel getragen vom Bund, den Ländern und der Katholischen
sowie der Evangelischen Kirche. 100 Millionen Euro davon sollen
in den Unterfonds "Folgeschäden der Heimerziehung"
fließen, 20 Millionen Euro sind für Rentenersatzleistungen
vorgesehen. Norbert Lammert sprach sich dafür aus, die Lösung
"so schnell wie möglich" umzusetzen.
weiter lesen: http://www.das-parlament.de/2011/04/Innenpolitik/33174084.html
Wissenschaftlerin
wird abgelehnt
Bei einem Treffen der Diakonie und ehemaliger Bewohner des Gutes
an der Linde ging es um die Aufarbeitung der Missbrauchsvorwürfe.
Noch immer sind die ehemaligen Heimkinder skeptisch, ob eine von
der Diakonie benannte Wissenschaftlerin die richtige Ansprechparterin
ist.
Die Mehrheit der anwesenden ehemaligen Heimkinder lehnt die Mitarbeit
an einer Aufarbeitung durch eine von der Diakonie vorgeschlagene
Wissenschaftlerin ab. Sie hatten vor Monaten einen Kandidaten
ihres Vertrauens für diese Arbeit benannt, den die Diakonie
aus Kostengründen ablehnte. Im Raum standen damals 200 000
Euro Kosten für die Untersuchung. Die Diakonie wollte maximal
50 000 Euro ausgeben.
weiter lesen: http://www.ksta.de/html/artikel/1288741506812.shtml
Jesuitenorden will
jedem Opfer vierstellige Summe zahlen
Berlin — Der Jesuitenorden hat ein erstes Entschädigungsangebot
für Missbrauchsopfer vorgelegt. Sie sollen jeweils eine vierstellige
Summe erhalten, wie die "Berliner Zeitung" berichtete.
Insgesamt wolle der Orden eine Million Euro zur Verfügung
stellen. "Wir zeigen damit, dass wir es ernst meinen mit
der Entschuldigung. Und wir werden mit der Aufklärungsarbeit
fortfahren", sagte der Rektor des Canisius-Kollegs, Pater
Klaus Mertes, der Zeitung.
Vertreter der Opfer wiesen das Angebot des Jesuitenordens als
zu gering zurück. Matthias Katsch von der Vereinigung Eckiger
Tisch, in der sich die Missbrauchsopfer der Jesuitenschulen organisiert
haben, sagte der "Berliner Zeitung", das Entschädigungsangebot
sei enttäuschend und in keiner Weise ausreichend. Er regte
eine Clearingstelle zwischen Orden und Opfern an.
weiter lesen: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iVue6nq6T9SxdPLUWfU9zgGw6IpQ?docId=CNG.6f230830bc9c3e42d33afee61a20143a.321
Für die Öffentlichkeit
verschwanden sie in den Akten der Ämter und Gerichte, hinter
Mauern wurden sie ausgebeutet, gepeinigt und missbraucht!
20.01.11 NRW, News
Übergabe der Ergebnisse des „Runden Tisch Heimerziehung“
an Norbert Lammert.
Doris Petras, kulturpolitische Sprecherin der LINKEN NRW, fordert
die angemessene Entschädigung aller Opfer und die weitere
Aufarbeitung von begangenem Unrecht an den ehemaligen Heimkindern.
Auch um weiteren Missbrauch in den Heimen zu vermeiden, darf dieses
Kapitel nicht vorschnell geschlossen werden!
weiter lesen: http://www.scharf-links.de/92.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=14211&tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&cHash=7e0bcc0942
Fonds für Heimkinder wohl noch 2011
Ein Fonds im Umfang von 120 Millionen Euro zugunsten ehemaliger
Heimkinder könnte noch in diesem Jahr zustande kommen.
Berlin - Den Willen dazu bekundeten Vertreter der im Bundestag
vertretenen Parteien, von Bundesregierung, Ländern und Kirchen
am Mittwoch bei der Übergabe des Abschlussberichts des „Runden
Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ an Bundestagspräsident
Norbert Lammert (CDU). Die Vorsitzende des Gremiums, Ex-Bundestagsvizepräsidentin
Antje Vollmer (Grüne), sagte, es gebe Signale aus der Politik,
„dass es keiner großen, intensiven Verhandlungen mehr
bedarf“, weil es sich bei dem Lösungsvorschlag um „ein
maßvolles und realisierbares Ergebnis“ handle.
weiter lesen: http://www.tagesspiegel.de/politik/fonds-fuer-heimkinder-wohl-noch-2011/3711734.html
Kommentar zu Fonds für Heimkinder wohl noch 2011
...„Ein Fonds im Umfang von 120 Millionen Euro zugunsten
ehemaliger Heimkinder könnte noch in diesem Jahr zustande
kommen.“
So wenig ist die Würde eines Menschen in Deutschland
wert?
Die Missbrauchten, Misshandelten und Entwerteten sollen noch einmal
billig abgespeist werden.
„….weil es sich bei dem Lösungsvorschlag um
„ein maßvolles und realisierbares Ergebnis“
handle.“
Richtig, der Lösungsvorschlag ist maßvoll -
doch die psychische Zerstörung der Heimopfer ist maßlos.
„... Auch die evangelische und katholische Kirche mahnten
rasches Handeln der Politik an. Sie hatten schon angekündigt,
den Fonds mitzutragen.“
Natürlich muss bei diesem Schlussverkauf-Billigangebot
sofort gehandelt werden.
Es soll noch ein ganzes Jahr dauern bis die Opfer ein
paar Cents erhalten.Den Opfern ist nur zu raten, dieses Jahr ausreichend
Informationen zu sammeln, bevor sie ihren Namen unter ein Dokument
setzen, das weitere Entschädigungsforderungen nicht mehr
möglich macht.
Das begangene Unrecht, die Misshandlungen sowie die Heimkinder-Zwangsarbeit
und die daraus resultierende Menschenrechtsverletzung wurden vom
RTH bewusst nicht bearbeitet und die Verantwortlichen noch einmal
geschont.
Deshalb werden wir neue Wege gehen, die diese Missachtung
der Menschenrechte, die psychische Zerstörung von Leben,
ein für allemal klären.
Sieglinde Alexander
Stiftung soll Hilfsmaßnahmen
finanzieren
Osnabrück - Der Streit um Hilfen für ehemalige Heimkinder,
die in den 1950er und 1960er Jahren Opfer von Gewalt und Demütigungen
geworden sind, geht in eine neue Runde: An diesem Mittwoch überreichen
Vertreter des Runden Tisches Heimerziehung Bundestagspräsident
Norbert Lammert (CDU) ihren Abschlussbericht, in dem eine Stiftung
mit einem Kapital von 120 Millionen Euro vorgeschlagen wird. Zugleich
zeichnet sich ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof
für Menschenrechte in Straßburg ab.
weiter lesen: http://www.katholisch.de/Nachricht.aspx?NId=5715
Appell
an Bundestagspräsident
Berlin, 19.Januar 2011
Sehr geehrter Herr Bundestagspräsident, sehr geehrte Abgeordnete
des Bundestages,
sehr geehrte Damen und Herren,
Frau Eleonore Fleth und ich, als zwei der drei ehemaligen Heimkinder
am Runden Tisch Heimerziehung (R.T.H.), sowie Herr Jürgen
Beverföerden und Herr Rolf Breitfeld, als zwei der drei Stellvertreter,
appellieren an Sie, Herr Bundestagspräsident und die anwesenden
Abgeordneten dieses hohen Hauses, unsere finanziellen Entschädigungsvorschläge,
wie sie im Abschlussbericht des R.T.H. stehen, bei der parlamentarischen
Umsetzung zu berücksichtigen.
Bischöfe fordern
schnelle Hilfe für ehemalige Heimkinder
ie Deutsche Bischofskonferenz appelliert nun an
die zuständigen Politiker, den Empfehlungen des runden Tisches
schnell Geltung zu verschaffen: „Viele der Betroffenen,
die in den 50er und 60er Jahren in Heimen Unrecht erlitten haben,
warten schon lange auf Unterstützung. Es darf bei den Schritten
zur Umsetzung deshalb zu keinen unnötigen Verzögerungen
kommen“, fordert Pater Hans Langendörfer, Sekretär
der Deutschen Bischofskonferenz.
weiter lesen: http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=455441
EKD setzt auf rasche
Hilfen für ehemalige Heimkinder/ Kirchenamtspräsident
Hans Ulrich Anke anlässlich der Übergabe des Abschlussberichtes
des Runden Tisches Heimerziehung
Hannover (ots) - Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)
setzt sich dafür ein, dass die Empfehlungen des Runden Tisches
Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren rasch umgesetzt werden.
Anlässlich der heutigen Übergabe des Abschlussberichtes
des Runden Tisches im Deutschen Bundestag äußerte der
Präsident des Kirchenamtes der EKD, Hans Ulrich Anke, die
Erwartung, dass Hilfen für ehemalige Heimkinder rasch realisiert
werden. "Die evangelische Kirche und ihre Diakonie hoffen,
dass der Deutsche Bundestag sich die Ergebnisse des Runden Tisches
zu eigen macht und dass die im Abschlussbericht enthaltenen Empfehlungen
zügig und ohne bürokratische Hürden umgesetzt werden",
sagte Anke am Rande der Berichtsübergabe an Bundestagspräsident
Norbert Lammert am heutigen Mittwoch in Berlin.
weiter lesen: http://www.presseportal.de/pm/55310/1750850/ekd_evangelische_kirche_in_deutschland
120 Millionen Euro
für misshandelte ehemalige Heimkinder
Bis Ende 2011 soll der Entschädigungsfonds
für ehemalige Heimkinder in Höhe von 120 Millionen Euro
eingerichtet sein. In dieser Zielstellung waren sich anlässlich
der Übergabe des Abschlussberichts des Runden Tisches Heimerziehung
durch die Vorsitzende Antje Vollmer an den Bundestagspräsidenten
Prof. Dr. Norbert Lammert am Mittwoch, 19. Januar 2010, Abgeordnete
aller Bundestagsfraktionen, die Vertreter der Länder am Runden
Tisch sowie die beiden großen Kirchen Deutschlands einig.Lammert
lob Arbeit des Runden Tisches
Anlässlich der Übergabe des Abschlussberichts hatte
Bundestagspräsident Lammert die "verdienstvolle"
Arbeit des Runden Tisches unter Vorsitz der ehemaligen Bundestagsvizepräsidentin
Antje Vollmer gelobt.
Betroffene mit dem Ergebnis unzufrieden
Kritik am finanziellen Umfang der geplanten Stiftung gab es von
Rolf Breitfeld, als ehemaliges Heimkind am Runden Tisch beteiligt.
Die Summe von 120 Millionen Euro sei angesichts einer geschätzten
Zahl an Berechtigten von 30.000 "erbärmlich", sagte
er und urteilte: "Der Topf ist unterfinanziert.
Sonja Djurovic, Betroffene und stimmberechtigtes Mitglied am
Runden Tisch, sagte, sie habe zwar dem Abschlussbericht zugestimmt,
müsse aber ebenfalls feststellen, dass angesichts einer Summe
von 120 Millionen Euro für die meisten keine angemessene
Entschädigung möglich sei. "Für viele bietet
sich damit ein neues Unrecht", kritisierte sie. (hau)
alles lesen: http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/33109395_kw03_heimkinder/
Missbrauchte HeimkinderEntschädigung
bleibt umstritten
Demütigungen und Schläge, Missbrauch und Zwangsarbeit
waren noch bis in die 70er Jahre in Kinderheimen in Deutschland
an der Tagesordnung. Jetzt sollen die Opfer möglichst rasch
entschädigt werden. Allerdings ist die Summe gedeckelt. Ehemalige
Heimkinder fordern eine pauschale Opferrente von monatlich 300
Euro - oder eine fünfstellige Entschädigungssumme.
weiter lesen: http://www.n-tv.de/politik/Entschaedigung-bleibt-umstritten-article2399966.html
Nichts ist entschieden
Runder Tisch Heimerziehung übergibt
Abschlussbericht an Bundestag
Nun liegt der Ball wieder beim Parlament - und mit ihm alle Hoffnungen
ehemaliger Heimkinder, die auf Entschädigung für ihr
erlittenes Unrecht warten. Der Runde Tisch Heimerziehung überreicht
nach zweijähriger Arbeit Bundestagspräsident Norbert
Lammert seinen Abschlussbericht mit Empfehlungen.
weiter lesen: http://www.domradio.de/aktuell/70850/nichts-ist-entschieden.html
Heimkinder: Klage beim Europäischen
Gerichtshof
Der Streit um finanzielle Hilfen für ehemalige Heimkinder,
die in den 1950er und 1960er Jahren Opfer von Misshandlungen wurden,
spitzt sich zu: Der Sprecher der ehemaligen Heimkinder in Niedersachsen,
Jürgen Beverförden, will vor dem Europäischen Gerichtshof
für Menschenrechte in Straßburg für Renten und
Einmalzahlungen für die Betroffenen kämpfen. In einem
Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung"
(Dienstagsausgabe) zeigte sich Beverförden enttäuscht
darüber, dass der Runde Tisch Heimerziehung statt der von
den Opfern geforderten Pauschallösung nun individuelle Hilfen
empfehle.
weiter lesen: http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/heimkinder139.html
Hoellenjahre
Kindheit
von Luise Schmidt
Erinnerungen an eine Kindheit und die Jahre im Erziehungsheim
Weiher bei Herzbruck.
Düstere Schatten
der Nazizeit
13 Opfer, die im Erziehungsheim am Jagdberg teils
bis in die 1970er- Jahre Missbrauch und Gewalt erduldet haben,
hat das Land nun mit 235.000 Euro entschädigt. Eine Historikerkommission
soll das finstere Kapitel der Vorarlberger Erziehungsgeschichte
nun aufarbeiten. Die härtesten Jahre durchlebte das Erziehungsheim
am Jagdberg in der Nazizeit. Aber auch nach Kriegsende hatten
die Buben zunächst wenig zu lachen. Erst ab 1960 begann der
neue Direktor Manfred Schnetzer den allmählichen pädagogischen
Totalumbau.
Betroffene sollen sich melden
Betroffene, die in der Vergangenheit Gewalt in Landeseinrichtungen
erlebt haben, können sich an den Kinder- und Jugendanwalt
Michael Rauch wenden.
weiter lesen: http://www.austria.com/duestere-schatten-der-nazizeit/news-20110114-06361022
Ergebnisprotokoll
der 10. Sitzung des
Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren
am 09./ 10. Dezember 2010
Unter TOP „Informationen und Anfragen“ berichtete
die Vorsitzende zu den geplanten Ab-läufen (1.) der Bundespressekonferenz
am 13. Dezember 2010 und (2.) der Übergabe des Abschlussberichtes
an den Deutschen Bundestag am 19. Januar 2011. Der Abschlussbe-richt
wird an den Bundestagspräsidenten übergeben.
Zu einzelnen Teilen des Berichtes wurden folgende Kritikpunkte
angemeldet:
Auf Seite 37, Punkt d. heißt es:
„Die Anlauf- und Beratungsstellen sollen bundesweit vernetzt
arbeiten. Diese Vernetzung soll durch eine bundeszentrale Stelle,
die durch den unten genannten „Fonds für ehemalige
Heimkinder“ finanziert wird, sichergestellt sein.“
Die Vertreter der Länder äußern Kritik an einer
solchen bundeszentralen Stelle.
Die Vertreter der Länder und der Kommunalen Spitzenverbände
melden ihre Kritik an der Einrichtung eines bundesweiten Fonds
oder einer bundesweiten Stiftung an.
Protokollnotiz der Landesjugendämter
Herr Meyer erklärt, dass er als Vertreter der Landesjugendämter
hinsichtlich der Lösungvorschläge des Runden Tisches
Heimerziehung verbindlich keine Erklärung für alle Landesjugendämter
abgeben könne.
Protokollnotiz der ehemaligen Heimkinder
Die ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch binden ihre
Zustimmung daran, dass im Inte-resse der Gleichbehandlung aller
Betroffenen – unabhängig vom Zeitpunkt der Antragstel-lung
– sichergestellt ist, dass Leistungen des Fonds an alle
Antragstellenden erbracht wer-den können.
weiter lesen: http://www.rundertisch-heimerziehung.de/documents/Ergebnisprotokoll_Sitzung10_RTH_000.pdf
Ich bin glücklich,
wenn ich es denke?
Die Frage, die im Philosophie-Unterricht so oft gestellt wird,
lautet: „Wirst du geliebt, wenn du es glaubst? Bist du glücklich,
wenn du das glaubst?“ Ich meine, was ist der Unterschied,
solange du denkst, du seist glücklich? Nun, wir könnten
fragen: „Sind Selbsttäuschungen nützlich? Treten
sie an Stelle der Wirklichkeit? Nicht wenn du glaubst, die Wirklichkeit
sei in deinem „Kopf,“ in deinen Wahrnehmungen; nicht
wenn du denkst, dass allein Denken zählt. Aber leider ist
dem nicht so, weil ungeachtet dessen, was du denkst, auch der
Körper „denkt“, und er sendet Schmerzbotschaften
aus und bekundet, dass er unglücklich ist und nicht geliebt
wird. Das ist der Grund, warum Patienten, wenn sie zu uns kommen,
sagen, dass sie als Kinder geliebt wurden, und sechs Monate später
lernen sie von sich selbst, dass dem nicht so war. Wenn sie zu
ihrem Schmerz gelangen, erkennen sie plötzlich, was mit ihnen
im Leben geschehen ist.
weiter lesen: http://www.dieontogenetischeseite.de/Binichgluecklich.htm
Unrecht
und Leid – Rehabilitation und Entschädigung?
Der Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung.
von Prof. Dr. Manfred Kappeler
Das kleine Liebeswerk
Der katholischen Kirche laufen so viele Gläubige davon wie
seit NS-Zeiten nicht mehr. Nun wird zum ersten Mal seit Kardinal
Groer ein prominenter Verdächtiger bekannt: Martin Bormann,
Priester und Sohn des wichtigsten Hitler-Vertrauten, soll Zöglinge
brutal geschlagen und sich an einem schwer vergangen haben.
weiter lesen: http://www.profil.at/articles/1052/560/285440/das-liebeswerk
Studie: Heimkinder
wurden gedemütigt und eingeschüchtert
Göttingen. Viele Heimkinder in Niedersachsen haben
traumatisierende Erfahrungen gemacht. Das zeigt eine Studie der
Universität Göttingen. Die Wissenschaftler untersuchen
die Heimerziehung in Niedersachsen von 1949 bis Mitte der 1970er
Jahre.
Die Untersuchung erfolgt im Auftrag des niedersächsischen
Sozialministeriums.
Zwischenbericht zur Heimerziehung in Niedersachsen 1949-1975
Kurz- und Langfassung: http://www.uni-goettingen.de/de/137460.html
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