Sachverständige
zur Heimerziehung
Geschrieben von pethens
Am 27. Juni 2011 fand eine Anhörung von Sachverständigen
zum Thema "Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren"
durch den Bundestagsausschuss für "Familie, Senioren,
Frauen und Jugend" statt. Als Sachverständigen waren
geladen: Gabriele Beyler (Jugendwerkhof Torgau), Dr. Uwe Kaminsky,
(Evangelisch-Theologische Fakultät der Ruhr-Universität
Bochum), Prof. Dr. Manfred Kappeler (Professor für Erziehungswissenschaften
und Sozialpädagogik), Günter Saathoff (Stiftung "Erinnerung,
Verantwortung und Zukunft“), Prof. Dr. Christian Schrapper
(Universität Koblenz-Landau), Prof. Dr. Peter Schruth (Hochschule
Magdeburg-Stendal), Norbert Struck (Paritätischer Gesamtverband),
Dr. Friederike Wapler (Universität Göttingen, Lehrstuhl
für Rechts- und Sozialphilosophie), Ralf Weber (Opferbeirat
GJWH Torgau) und Dr. Hans-Siegfried Wiegand (Vertreter der Heimkinder
am Runden Tisch). Sie hatten bereits schriftliche Stellungnahmen
eingereicht, die inzwischen auch veröffentlicht sind.
Hier einige Interview aus der Familienausschußsitzung
vom 27.6.2011:
Interview mit der Vorsitzende des Runden Tisch Heimerziehung,
Antje Vollmer
auf der Ausschußsitzung (ehemaligen Heimkinder) im Reichstag
am 27.6.2011
http://www.youtube.com/watch?v=sTjLe2S3ZaI
Interview mit Katja Dörner, MdB, Bündnis90/Die
Grünen auf der
Ausschußsitzung (ehemaligen Heimkinder) im Reichstag am
27.6.2011
http://www.youtube.com/watch?v=Q_3pzHj-Q94
Interview mit Heidrun Dittrich, MdB, Die LINKE auf der
Ausschußsitzung
(ehemaligen Heimkinder) im Reichstag am 27.6.2011
http://www.youtube.com/watch?v=QF6iEEXKWPs
mehr bei: http://www.top-medien-berlin.de/content/view/1051/1/
Durch Drill und Missbrauch
gebrochen
Berlin. Betroffenes Schweigen im Sitzungssaal der
SPD im Bundestag. Schon fast eine Stunde haben Experten ausgeführt,
wie sie das Unrecht bewerten, das Heimkindern in der frühen
Bundesrepublik und der einstigen DDR angetan wurde und wie man
den Opfern in Ost und West jetzt am besten helfen könnte.
Von Stiftungen, Entschädigungsfonds, Beratungsstellen, den
Empfehlungen des Runden Tisches Heimerziehung und schwierigen
juristischen Abwägungen ist die Rede gewesen – da schildert
Ralf Weber bei der öffentlichen Anhörung des Familienausschusses
sein Schicksal. Und binnen Minuten wird allen deutlich, worum
es eigentlich geht, welch vernichtendes Urteil es sein konnte,
in Deutschland ein Heimkind zu sein.
Erschütternd auch die Stellungnahme von Sonja
Djurovic, die in einem katholischen Fürsorgeheim gelitten
hat und Vertreterin der Betroffenen am Runden Tisch Heimerziehung
(RTH) gewesen ist.
weiter lesen: http://www.noz.de/deutschland-und-welt/politik/55235208/durch-drill-und-missbrauch-gebrochen
Deutscher Bundestag
Tatsächliche Entschädigung
für Heimkinder bleibt schwierig
Auszug:
Dr. Friederike Wapler, Rechtswissenschaftlerin der Universität
Göttingen, benannte die Problematik der finanziellen Entschädigung.
Der Runde Tisch hatte finanzielle Hilfen für die Betroffenen
empfohlen. Eine pauschalisierte Entschädigung für alle
Heimkinder, wie sie die Linksfraktion empfehle, werfe das Problem
auf, dass alle Heime auf die gleiche Stufe gestellt würden.
Dr. Hans-Siegfried Wiegand lobte insbesondere den Antrag der Linksfraktion,
der eine pauschale Entschädigung der Opfer vorsieht. ”Ich
möchte davon ausgehen, dass dies kein politisches Strohfeuer
ist“, sagte er mahnend.
Ralf Weber, Vertreter des Opferbeirates des Geschlossenen
Jugendwerkshofes Torgau in der ehemaligen DDR, lobte das Ansinnen
des Bundestages, auch Heimkinder aus der DDR zu entschädigen.
alles lesen: http://www.bundestag.de/presse/hib/2011_06/2011_262/01.html
Neues Ergebnis für
Runder Tisch ehemalige Heimkinder
Prof. Dr. Peter Schruth 22.06.2011 Hochschule Magdeburg-
F
Mir kam am Runden Tisch Heimerziehung (RTH) die spezielle Aufgabe
zu, die. VertreterInnen der ehemaligen Heimkinder als Übersetzer
unverständlicher ...
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Heimerziehung/Stellungnahmen/a13_108_e.pdf
Deutscher Bundestag:
Stellungnahmen
Prof. Dr. Manfred Kappeler - Professor für Erziehungswissenschaften
und ...
www.bundestag.de/bundestag/.../a13/.../Stellungnahmen/
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Heimerziehung/Stellungnahmen/a13_108_d.pdf
Ausschuss für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend - Stellungnahmen
Weitere Stellungnahmen zum Thema Heimkinder http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Heimerziehung/Stellungnahmen/index.html
Ein Opferentschädigungsgesetz
für ehemalige Heimkinder in der Bundesrepublik Deutschland
schafft Rechtssicherheit !
Am 20.06.2011 trafen sich die Mitglieder des ehemaligen Rundes
Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren gemeinsam mit
Bundestagsabgeordneten aus vier Fraktionen.
Für die Partei DIE LINKE. erklärte Heidrun Dittrich,
MdB, dass die Forderung nach einem Gesetz Rechtssicherheit bei
der Entschädigung der ehemaligen Heimkinder (im Zeitraum
von 1949 bis 1975) schaffe. Dadurch entstehe ein Anspruch der
Opfer auf eine pauschale Entschädigung, ohne den Zwang zur
Einzelfallprüfung und den Nachweis von Folgeschäden.
Der Vorschlag aus den Bundesländern, mit Hilfe einer Verwaltungsvereinbarung
die Entschädigung zu regeln, führt nicht zu einem einklagbaren
Anspruch.
weiter lesen: http://www.heidrundittrich.de/
Email an:
Werner Katrin
Gesendet: Montag, 13. Juni 2011 08:21
Betreff: Ausbeuterische Kinderarbeit weltweit bekämpfen
Sehr geehrter Frau Werner,
Ihr Einsatz gegen Kinderarbeit im
anderen Ländern ist lobenswert, doch grundlegend nicht objektiv.
(11.06.2011 – Katrin Werner
http://www.linksfraktion.de/pressemitteilungen/ausbeuterische-kinderarbeit-weltweit-bekaempfen-2011-06-11/)
Wie können sich das deutsche Volk und seine Politiker gegen
Kinderarbeit aussprechen, wenn Zwangsarbeit im eigenen Land, in
einer Demokratie, noch immer verschwiegen wird?
Vergebens wartete ich darauf, dass Frau Heidrun Dittrich am 9.
Juni in ihrer Rede im Bundestag die Zwangsarbeit in Zusammenhang
mit den misshandelten Heimkindern anspricht.
weiter
lesen
Hilfe für Opfer
von Misshandlungen in Kinderheimen und Waisenhäusern
In einem gemeinsamen Antrag (17/6143) fordern die Fraktionen der
CDU/CSU, SPD, FDP und von Bündnis 90/Die Grünen Entschädigungen
für Kinder und Jugendliche, die während einer kommunalen
oder kirchlichen Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland
und der DDR zwischen 1949 und 1975 zu Opfern von Unrecht und Misshandlungen
geworden sind.
Die Fraktion Die Linke brachte zum gleichen Sachverhalt einen
eigenen Antrag (17/6093) mit dem Titel "Unterstützung
für Opfer der Heimerziehung - Angemessene Entschädigung
für ehemalige Heimkinder umsetzen" ein.
Geladene Sachverständige
Gabriele Beyler Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau
e. V.
Dr. Uwe Kaminsky Ruhr-Universität Bochum Evangelisch-theologische
Fakultät Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für
Christliche Gesellschaftslehre
Prof. Dr. Manfred Kappeler Professor für Erziehungswissenschaften
und Sozialpädagogik
Günter Saathoff Stiftung „Erinnerung, Verantwortung
und Zukunft“
Prof. Dr. Christian Schrapper Universität Koblenz-Landau
Institut für Pädagogik – Abteilung Pädagogik
Prof. Dr. Peter Schruth Hochschule Magdeburg-Stendal Fachbereich
Sozial- und Gesundheitswesen
Norbert Struck Der Paritätische Gesamtverband e. V.
Dr. Friederike Wapler Universität Göttingen Lehrstuhl
für Rechts- und Sozialphilosophie
Ralf Weber Opferbeirat GJWH Torgau
Dr. Hans-Siegfried Wiegand
mehr bei: http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/34796095_kw24_pa_familie/
An: Marlene Rupprecht
(Tuchenbach)
briefkasten@dbt-internet.de [mailto:briefkasten@dbt-internet.de]
Monday, June 13, 2011 9:33 AM
Betreff: In Sachen Heimkinder- Ihre Rede am 9. Juni:
Sehr geehrte Frau Rupprecht,
als erstes möchte ich mich dafür bedanken, dass Sie
in Ihrer Rede vom 9. Juni 2011, die Heimkinder betreffend, die
Menschenrechtsverletzungen genannt haben.
Aber, sehr geehrte Frau Rupprecht, warum haben Sie die Tatsache,
dass auch Zwangsarbeit stattfand, nicht erwähnt? Haben Sie
dieses Wort deshalb nicht benutzt, weil Sie meine Heim-Erinnerungen
nicht gelesen haben, die ich Ihnen noch zur Zeit der Petition
zugeschickt habe? weiter
lesen
"Opfer von Unrecht
und Misshandlungen in der Heimerziehung wirksam helfen",
so lautete die Bundestagsdebatte am 9.6.2011. Hier wird die Rede
von Frau Heidrun Dittrich, Die LINKE, durch Jonathan Overfeld
kommentiert.
Video: http://www.youtube.com/watch?v=MS5QdMTD3kA
Ausgebeutet und verprügelt
HEIMKINDER
Vier Fraktionen wollen Vorschläge des Runden Tisches umsetzen.
Die Linke fordert mehr.
lesen: http://www.das-parlament.de/2011/24-26/Innenpolitik/34757202.html
Anlaufstellen für
ehemalige Heimkinder:
Zentrum Bayern Familie und Soziales
Bayerisches Landesjugendamt
Es beraten:
Stefanie Krüger, Amtsleiterin des Bayerischen Landesjugendamtes:
Tel.: 089/1261-2500
Stefan Rösler: Email: stefan.roesler@zbfs-blja.bayern.de
Tel.: 089/1261-2697
Als regionale Ansprechpartner für ehemalige Heimkinder
stehen folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den bayerischen
Bezirksregierungen zur Verfügung:
für die Regierung von Oberbayern:
Michael Zeitz, Tel.: 089/2176-3209,
Klaus Minge, Tel.: -3205,
Wolfgang Kästl, Tel.: -3206,
Reiner Köpnick, Tel.: -3208
für die Regierung von Niederbayern: Josef Czech, Tel.: 0871/8081604
für die Regierung der Oberpfalz: Ingobert Roith, Tel.: 0941/5680612
für die Regierung von Oberfranken: Emilie Schmidt, Tel.:
0921/6041628
für die Regierung von Mittelfranken: Hans-Peter Hagen, Tel.:
0981/53-1669
für die Regierung von Unterfranken: Peter Kiesel, Tel.: 0931/3801060
für die Regierung von Schwaben: Ursula Kiening, Tel.: 0821/327-2647
webseite: http://www.blja.bayern.de/heimkinder.html
EMaK wird alle Anlaufstellen publizieren,
sobald diese offiziell bekannt sind.
Bundestagsdebatte
zum Thema: Opfern von Unrecht und Misshandlungen in der Heimerziehung
der 50er und 60er Jahren
Video -Rede:
1_Dorothee-Bär_CDU-CSU.mp4
http://www.youtube.com/watch?v=RQZzX_r6k_M&feature=related
2_Marlene-Ruprecht_SPD.mp4
http://www.youtube.com/watch?v=8KthuQyBCYs&feature=related
3_Sibylle Laurischk, MdB FDP
http://www.youtube.com/watch?v=t9euu6fh4cE&NR=1
4_Heidrun-Dittrich_LINKE.mp4
http://www.youtube.com/watch?v=SKeElrE7Bso&feature=related
5_ Katja-Dörner_B90-Grüne.mp4
http://www.youtube.com/watch?v=028R-dKqTGQ&feature=related
Unterstützung
für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung
für
ehemalige Heimkinder umsetzen
Am Donnerstag Nachmittag
zwischen 15 und 16 Uhr spricht Frau Dittrich im Bundestag.
114. Sitzung, Donnerstag, 09.06.2011, 09.00
- ca. 03.50 Uhr
Antrag herunterladen: http://dokumente.linksfraktion.de/drucksachen/22475_1706093.pdf
Der Bundestag wolle
beschließen:
Ausschnitt:
II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung
auf,
1. zeitnah einen Gesetzentwurf für ein Heimerziehungsopferentschädigungsgesetz
vorzulegen, das sich an folgenden Eckpunkten orientiert:
• Das Gesetz regelt die Entschädigung
ehemaliger Heimkinder, die in den Jahren 1949 bis 1975 in der
Bundesrepublik Deutschland in stationärer Heimunterbringung
lebten.
• Als Anerkennung für das Leiden ehemaliger Heimkinder
wird eine monatliche Entschädigungsleistung in Höhe
von monatlich 300 Euro oder nach Wahl der Berechtigten eine Einmalzahlung
von 54.000 Euro eingeführt. Damit soll für die Betroffenen
eine Anerkennung der erlittenen Nachteile und Schädigungen
geschaffen werden.
• Die Entschädigungszahlungen erfolgen unabhängig
von aktuell noch vorhandenen Folgeschäden. Anknüpfungspunkt
ist allein das den Betroffenen zugefügte persönliche
Unrecht.
• Für besonders geschädigte ehemaliger
Heimkinder soll bei Glaubhaftmachung ihrer besonderen Schädigung
eine höhere Einmalzahlung oder Opferrente möglich sein.
• Neben den öffentlichen, privaten und
kirchlichen Trägern der Heime werden auch Betriebe, die Heimkinder
beschäftigten, an der Finanzierung angemessen beteiligt.
• Die Entschädigungszahlungen sind unabhängig
von anderen Ansprüchen und nicht auf sie anrechenbar. Der
Anspruch ist unpfändbar und nicht vererbbar;
Sehen und hören über Phoenix
(TV) unter TO 7.
Oder life im Bundestag am internet
Kinderschänder
auch in städtischen Heimen
München - Überall in der Bundesrepublik haben Heimkinder
in den ersten Nachkriegsjahrzehnten erschütternde Schicksale
erlitten. Auch in München kam es laut eines vorläufigen
Berichts zu Missbrauchsfällen.
Auch „Zöglinge“ in den Einrichtungen des Münchner
Jugendamts waren in den 1950er, 60er und 70er Jahren nicht vor
Misshandlungen und sexuellem Missbrauch sicher, das beweist ein
vorläufiger Bericht über die Zustände im Münchner
Kindl-Heim, im Waisenhaus und im Marie-Mattfeld-Haus Oberammergau
(früher Hänsel-und-Gretel-Heim).
Schon bevor der Runde Tisch in Berlin 2010 seinen Bericht über
die damaligen Zustände in den Einrichtungen der deutschen
Jugendwohlfahrt vorlegte, begann in München die systematische
Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels der Stadtgeschichte. 2009
hatten sich ehemalige Heimkinder ans Rathaus gewandt und Missstände
in diesen Häusern angeprangert. Sie erinnerten sich an „Orte
der Angst“ und des „Ausgeliefertseins“. Das
Sozialreferat begann mit Nachforschungen, ein beschämendes
Bild zeichnete sich ab.
weiter lesen:
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/kinderschaender-auch-staedtischen-heimen-1274044.html
Pressemitteilung
Ein Jahr Unabhängige Beauftragte
– über 10.000 Anrufe und Briefe in der Anlaufstelle.
Abschlussbericht erscheint im Mai.
Dr. Christine Bergmann bleibt bis Oktober 2011 Unabhängige
Beauftragte.
Telefonische Anlaufstelle wird zunächst weitergeführt.
Berlin, 23. März 2011. Vor einem Jahr wurde Dr. Christine
Bergmann, Bundesministerin a.D., mit Kabinettbeschluss vom 24.03.2010
von der Bundesregierung zur Unabhängigen Beauftragten zur
Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs ernannt. Seit Start
der Geschäftsstelle im April 2010 sind über 10.000 Anrufe
und Briefe in der Anlaufstelle der Unabhängigen Beauftragten
eingegangen.
· weiter lesen: http://beauftragte-missbrauch.de/course/view.php?id=31
in diesem Link finden Sie auch:
Pressemitteilung » PDF document :
Daten und Fakten zur Unabhängigen Beauftragten » PDF
document
Kurzfassung Empfehlungen » PDF document
Kurzfassung Auswertung der Anrufe und Briefe in der Anlaufstelle
» PDF document · Abschlussbericht » PDF document
Zusammenfassung des Abschlussberichts » PDF
Nachrichtenticker
Ehemalige Heimkinder enttäuscht über Entschädigungsempfehlungen
Osnabrück (dpa) - Ehemalige Heimkinder haben enttäuscht
auf die Empfehlungen der Regierungsbeauftragten Christine Bergmann
zur Entschädigung von Opfern sexuellen Missbrauchs reagiert.
Der Vorschlag, auf freiwilliger Basis Entschädigungen zu
leisten, sei nach den Erfahrungen der Heimkinder mit Kirchen und
Verbänden völlig indiskutabel, sagte der niedersächsische
Sprecher der Betroffenen, Jürgen Beverförden, der «Neuen
Osnabrücker Zeitung». Er forderte «ein Entschädigungsgesetz
für alle Missbrauchsopfer. Die Vorschläge Bergmanns
sollen am Montag vorgestellt werden.
Quelle: http://www.dewezet.de/portal/nachrichtenticker_Ehemalige-Heimkinder-enttaeuscht-ueber-Entschaedigungsempfehlun-_arid,339605.html
Im
Schatten der Menschenrechtsverletzungen und politischen Verzögerungen
von Sieglinde Alexander
3. Juni 2011
Vom 20. bis 22. Juni findet in Bonn eine Menschenrechtskonferenz
(Deutsche Welle Global Media Forum) statt. http://www.dw-world.de/dw/0,,14092,00.html
Markus Löning, Menschenrechtsbeauftragter der deutschen
Bundesregierung, wird dort zum Thema: „Rechtsstaatlichkeit
ist der Kern von Menschenrechtsschutz“ sprechen. Es werden
dabei die Probleme anderer Länder erörtert. Dieses Engagement
für andere Nationen und deren Menschenrechte ist begrüßenswert,
aber warum nicht auch über Menschenrechtsverletzungen im
eigenen Land sprechen?
Weiter
lesen
Schluss mit psychologischem Kreationismus
übersetzt von Sieglinde Alexander
Wenn wir die Evolution des Gehirns nicht verstehen, sind wir
kaum mehr als Kreationisten, die glauben, dass das Unbewusste
in uns von irgendeiner Macht eingepflanzt wurde - von einem Gott,
von der Natur oder von wem auch immer - und dass wir nichts dagegen
tun können. Deshalb wagen wir uns nicht in seine Nähe,
aus Angst, die Dämonen wachzurütteln, die einstmals
von Glaubensbrüdern eingesetzt wurden, um ihre Schäfchen
in Furcht und somit unter Kontrolle zu halten. "Wenn Ihr
nicht gehorcht und nicht genug betet, werden euch diese Dämonen
erwischen."
Der Freudsche Dreh ist: "Wenn du darauf bestehst in die
Vergangenheit zu gehen, holen dich die Dämonen ein und zerstören
deine Seele."
Es ist eine Rückkehr zu den alten religiösen Vorstellungen
des 19. Jahrhunderts. Das ist einer der Gründe, warum Therapeuten
den Weg in die Vergangenheit meiden.
weiter
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An meine Kollegen und Psychotherapeuten
weltweit
Vergessen Sie, was Sie in der Schule gelernt haben: es ist falsch
Vergessen Sie, was Sie über Diagnose gelernt haben: es ist
falsch
Vergessen Sie, was Sie über die Therapie gelernt haben:
es ist falsch
Vergessen Sie, was Sie über Theorie gelernt haben: es ist
falsch
weiter
lesen
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