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News

Updated: 30. May 2010

 

 

Land Salzburg will Opfer entschädigen
Landesrätin Scharer (SPÖ) initiiert eine Anlaufstelle, um Opfern staatlicher Kinderheime zu helfen. Sie will „nicht auf den Bund warten.“

salzburg (SN). Waltraud Klasnic, die Beauftragte für Opfer kirchlicher Gewalt, kam am Samstag nach Salzburg. Sie sprach mit Rudolf Vockner, der eine jaahrelange Odysee durch mehrere kirchliche Kinderheime hinter sich hat – geprägt von Schlägen, sadistischen Strafen und sexuellem Missbrauch. Die SN berichteten.

Inzwischen haben sich auch Gewaltopfer staatlicher Heime gemeldet. Sie kritisieren, dass es für sie nach wie vor keine Anlaufstelle gibt, denn die Klasnic-Kommission ist nur für kirchliche Heime und Internate zuständig.

Die zuständige Landesrätin Erika Scharer (SPÖ) hat auf einen SN-Bericht reagiert und kündigt konkrete Schritte an: „Wir arbeiten von Seiten des Landes daran, alle Daten über Salzburger Kinder- und Jugendheime und ihre Zöglinge ab 1945 zu erheben.“ Noch im Juni soll ein entsprechender Bericht präsentieren werden, verspricht die Soziallandesrätin.

weiter lesen: http://www.salzburg.com/online/nachrichten/newsletter/-Land-Salzburg-will-Opfer-entschaedigen-.html?article=eGMmOI8Ve2sZumL91CZnZUElDxVuSkuDwdVU7rs&img=&text=&mode=



Seit Jahren werden die Tatsachen verschleiert.

Video: Alexander Markus Homes:

http://www.myvideo.de/watch/7540465/AlexanderMarusHomes



Bericht über Fälle sexuellen Missbrauchs an Schulen und anderen
Einrichtungen des Jesuitenordens – 27. Mai 2010
von Ursula Raue

Früheres Heimkind klagt gegen Kirche

Bielefeld (WB). Ein früheres Heimkind klagt vor dem Landgericht Bielefeld gegen die Evangelische Kirche von Westfalen. »In den vier Heimen, in denen ich aufgewachsen bin, ist mir nahezu jede Bildung verweigert worden. Außerdem wurde ich misshandelt«, sagt Wolfgang Focke.
Landgerichtssprecher Guiskard Eisenberg bestätigte gestern den Eingang der Zivilklage. Der Kläger ist heute 63 Jahre alt, die Taten sollen zwischen 1959 und 1964 geschehen sein. »Deshalb könnte sich das Landeskirchenamt auf den Standpunkt zurückziehen, dass alles verjährt ist«, sagt Wolfgang Focke. Er hoffe aber, dass die Kirche das nicht tun werde: »Schließlich haben die beiden großen Kirchen in den vergangenen Wochen immer wieder beteuert, sie wollten sich ihrer Verantwortung stellen.
weiter lesen: http://www.westfalen-blatt.de/start.php?id=38570&artikel=reg


Sie wollen über Missbrauch reden und schließen uns aus

Sabbenhausen. Eigentlich könnte Wolfgang Focke froh sein über die Wellen, die das Thema Missbrauch seit Monaten schlägt. Denn auch der in Sabbenhausen lebende 63-Jährige ist ein Opfer und kämpft seit Jahren um Wiedergutmachung für ehemalige Heimkinder, die in ihrer Kindheit und Jugend unter dem Deckmantel von „Zucht und Ordnung“ missbraucht und zu unentgeltlicher Arbeit gezwungen wurden.
Doch er wird das Gefühl nicht los, als „Mensch zweiter Klasse“ behandelt zu werden. Denn auf seine Anträge zur Teilnahme an dem von gleich drei Bundesministerinnen einberufenen Runden Tisch zum Thema „Missbrauch“ in Berlin hat der Rentner keine Antwort erhalten, die ihn befriedigen könnte.
weiter lesen: http://www.dewezet.de/portal/lokales/aktuell-vor-ort/bad-pyrmont_Sie-wollen-ueber-Missbrauch-reden-und-schliessen-uns-aus-_arid,242701.html


Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche
Jesuiten-Bericht bringt grausige Details ans Licht


Prügelattacken, Vergewaltigung, Schweigen: Die Beauftragte für die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle im Jesuitenorden hat ihren detaillierten Abschlussbericht vorgestellt. Opfer und Zeugen berichteten von schlimmen Erfahrungen - und von systematischer Vertuschung.
München - Die Ergebnisse sind dramatisch: In Einrichtungen der Jesuiten sollen mindestens 205 Opfer missbraucht und misshandelt worden sein. Das geht aus dem Abschlussbericht hervor, den die Missbrauchsbeauftragte Ursula Raue an diesem Donnerstag in München vorstellte.
Systematische Vertuschung
Die Beschuldigungen im Jesuitenorden richten sich gegen zwölf Patres, von denen sechs bereits verstorben sind, sowie gegen zwei weltliche Mitarbeiter. Ihnen wird von mehr als einem Opfer oder Zeugen Missbrauch, grobe Gewalttätigkeit oder beides vorgeworfen. 32 weitere Personen, darunter Patres, weltliche Lehrer oder Erzieher, werden jeweils von nur einem Opfer oder Zeugen belastet.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,697115,00.html


Jesuiten haben Missbrauch jahrelang vertuscht

Bei den Jesuiten sind weit mehr Kinder Opfer von sexuellem Missbrauch und Misshandlungen geworden als bisher bekannt. Über 200 Betroffene haben sich bei der Beauftragten Ursula Raue gemeldet. Besonders schockierend: Jahrelang wurden die Täter gedeckt.
weiter lesen: http://www.stern.de/panorama/abschlussbericht-jesuiten-haben-missbrauch-jahrelang-vertuscht-1569648.html


Anwältin geht von zwölf Tätern aus

Im Missbrauchsskandal an Jesuiten-Schulen haben sich inzwischen 115 Betroffene gemeldet. Die zur Aufklärung eingesetzte Anwältin Ursula Raue sprach von einer Dimension, "die bisher nicht zu ahnen" gewesen sei. Unter den inzwischen zwölf Beschuldigten befinden sich offenbar auch Frauen.
Zudringliche Zärtlichkeiten, gewalttätige Übergriffe, Manipulation an Genitalien: Der Skandal um sexuellen Missbrauch an Jesuiten-Kollegs und anderen katholischen Schulen nimmt immer größere Dimensionen an. Inzwischen werden auch zwei Frauen beschuldigt, sich an Schülern vergangen zu haben. Unter den Opfern sind auch frühere Schülerinnen. Außerdem haben sich Opfer gemeldet, die nicht an Jesuiten-Schulen waren, wie die von dem Orden beauftragte Anwältin Ursula Raue am Donnerstag in Berlin sagte. Darunter sei auch jemand von einer evangelischen Einrichtung. Bundesweit hätten sich bis jetzt 115 bis 120 Missbrauchsopfer gemeldet.
weiter lesen: http://www.stern.de/panorama/missbrauch-an-jesuiten-kolleg-anwaeltin-geht-von-zwoelf-taetern-aus-1544577.html


Ermittlungen und Recherchen, die den Namen verdienen, hat es nie gegeben

Betrifft: Kölner Heimskandale im KStA

Dem vom Kölner Ehrenbürger Alfred Neven DuMont erst vor kurzem wieder einmal öffentlich gefeierten "faktenorientierten Journalismus“ (1) ist man beim Kölner Stadt-Anzeiger in den vergangenen vier Jahrzehnten offenbar treu geblieben. Daran hat auch der Wechsel an der Spitze des Hauses von „Gott Vater“ zur

„Dreieinigkeit“ nichts geändert, wie wir aus einem Leserbrief zum Thema “Heimskandale“ an die KStA-Redaktion erfahren, der dort seit dem 18. Mai auf seine Veröffentlichung wartet.

Sehr geehrte Damen und Herren, wie viele Leser verfolge ich mit großem Interesse Ihre Berichterstattung über die Menschenrechtsverletzungen und Straftaten an Minderjährigen in deutschen Heimen. Ich meine, dass es nicht reicht, vierzig Jahre danach über das Unrecht zu reden und zu schreiben.

Wir müssen auch fragen, wie es dann in den 70er Jahren zu einer Änderung kam, nämlich zu einer Reform der Heimerziehung, die solche Taten zwar nicht ganz unmöglich macht, aber immerhin zu Randerscheinungen hat werden lassen, die nicht mehr das ganze System repräsentieren.

weiter lesen: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=15180&css=print


Resolution zu Missbrauch
Caritas zieht zurück

Im Grund waren sich alle einig: "Wir sind zutiefst bestürzt über die schrecklichen Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen sowie Kindesmisshandlungen, begangen durch Vertrauenspersonen unter dem Dach von Kirchen, Schulen oder Kinderbetreuungseinrichtungen", heißt es im Entwurf zu einer Resolution, der der Frankfurter Rundschau vorliegt. Um die Verurteilung sexueller Übergriffe jeglicher Art geht es in dem Papier; darum, dass betroffene Institutionen für eine rasche und rückhaltlose Aufklärung zu sorgen haben und überführte Täter nicht mehr in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden sollen.


Unterzeichnen sollten das Papier die Träger der Jugendhilfe, Träger stationärer Betreuungseinrichtungen sowie die Kirchen im Main-Taunus-Kreis. Der CDU-Kreisbeigeordnete und Jugenddezernent Michael Cyriax hatte dazu alle an einen Tisch geholt - "um ein kraftvolles Zeichen in der Öffentlichkeit zu setzen", wie er sagt.
weiter lesen: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/2680456_Resolution-zu-Missbrauch-Caritas-zieht-zurueck.html


St. Pöltner Diözesanbischof
Küng: "Homosexuelle Netzwerke" in der Kirche
St. Pöltner Diözesanbischofs Klaus Küng.

Festhalten an Zölibat - Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene nur, wenn sie keinen Sex miteinander haben
Berlin/Sankt Pölten - In Priesterseminaren und Teilen des katholischen Klerus gibt es nach Einschätzung des St. Pöltner Diözesanbischofs Klaus Küng "homosexuelle Netzwerke". Solche Netzwerke könnten ein Kloster oder eine Diözese sogar existenziell bedrohen, sagte Küng der deutschen katholischen Tageszeitung "Tagespost". Es bilde sich nämlich eine Atmosphäre, "die ganz bestimmte Personen anzieht, andere dagegen abstößt zum großen Schaden der Seelsorge", so Küng, der sich in dem Interview auch klar zum Zölibat bekannte.

weiter lesen: http://derstandard.at/1271377296217/St-Poeltner-Dioezesanbischof-Kueng-Homosexuelle-Netzwerke-in-der-Kirche


Neuer Vorwurf gegen Bischof Fischer

"profil": Feldkircher Diözesanbischof soll 1970 Schüler geschlagen haben - Fischer: "Aufklärung dringend notwendig"
Feldkirch - Das Nachrichtenmagazin "profil" erhebt in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe neue Vorwürfe gegen den Feldkircher Diözesanbischof Elmar Fischer. Als Religionslehrer soll er 1970 einen sich "provozierend verhaltenden" 16-jährigen Schüler am Gymnasium Dornbirn mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, so "profil". Fischer versicherte in einer ersten Stellungnahme, an der Aufklärung der Vorhaltungen mitzuwirken. Aufgrund des neuen Vorwurfs rechnet die Diözese indes mit einer Verzögerung des Abschlussberichts des Experten Hartmann Hinterhuber.

weiter lesen: http://derstandard.at/1271376734091/Neuer-Vorwurf-gegen-Bischof-Fischer


Papst
"Wirklich erschreckend"


Hunderte Meldungen von Missbrauch in Österreich
Wien/Lissabon - Papst Benedikt XVI. hat die europaweiten Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche erneut scharf verurteilt. Die Missbrauchsfälle seien innerhalb der Kirche entstanden, nicht außerhalb, erklärte er am Dienstag auf dem Flug nach Portugal. Er setze sich für eine tiefgreifende Säuberung und Buße innerhalb der Kirche ein, es müsse auch Gerechtigkeit und Verzeihen geben. Die Kirche habe schon immer unter inneren Problemen gelitten, was man aber heute sehe, sei "wirklich erschreckend".

weiter lesen: http://derstandard.at/1271376483797/Papst-Wirklich-erschreckend


Meine Erfahrungen
zum Waldheimat, Werther bei Bielefeld

Im Jahre 1959 wurde ich von der Fürsorge in Minden /Westfalen., meinem Geburtsort, in das Erziehungsheim :
Waldheimat, Werther bei Bielefeld eingewiesen.
Meine Identität wurde gegen eine Nummer ausgetauscht, Nr. 830.
Insgesamt habe ich dort 3 Jahre verbracht ohne jegliche Kommunikation mit anderen Insassen, keine privaten Gegenstände, ein Zimmer mit Gittern vorm Fenster und ohne innere Türklinke. Kein Ausgang oder Besuche, zensierte Briefe, keine Schule, nur Arbeit täglich für 8 Stunden ohne jegliche Bezahlung.
Kein Bleistift, Papier oder Buch zum Lesen, außer der Bibel.
Tägliches Frühstück: zwei Scheiben Brot, eine mit Margarine und eine Scheibe Schwarzbrot mit Zuckerrübensaft.
Das Mittagsessen war deftig, kein Fleisch oder Gemüse, nur Kohlehydrate, kein Obst.
Man bekam 20 Pfennig Fleißkärtchen die Woche die niemals reichten um Seife, Zahnpasta oder einen Apfel zu kaufen. Man wurde bestraft durch Entzug von Fleißkärtchen falls man während der Arbeit eine Schere fallen ließ, oder Kontakt zu anderen versuchte, sich aufbegehrte oder während der Arbeit seine Notdurft verrichten musste. Man durfte nur 3 x täglich zur Toilette gehen, mit jeweils nur einem Stück Zeitungspapier.
Wir haben es benutzt um uns gegenseitig Notizen zu schreiben, indem wir eine Nadel in den Finger stießen und mit unserem Blut und dem Nadelöhr geschrieben haben.
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Der Klosterzöglng
Die Jugend des Bastards

Im Zusammenhang mit Armut, Arbeitslosigkeit oder Familiengründung wird immer wieder die Gefahr beschworen, durch das soziale Netz fallen zu können. Was aber, wenn das soziale Netz sehr wohl auffängt, allerdings keine weiche Landung bietet, sondern ein Menschenleben verletzt, zerschneidet und auf ewig bechädigt zurücklässt?

"... Der dicke gemütliche Begleitonkel hatte Franzi im Direktorgebäude des Jugendheims Rosenhof in Graz zeitig am Morgen abgeholt, frisch geschneuzt und gekämmt war er dort gesessen, immer wieder das Lamento des Direktors im Nacken, dass er, Franzi ja selber schuld sei, er ihn weiß Gott wie oft ermahnt habe endlich brav und anständig zu werden. Jetzt sei es eben zu spät, hatte der Direktor gemeint, er müsse sich nun von Franzi trennen, im anderen Heim werde er weniger Zeit für Blödheiten und davonlaufen haben, dort würden, so der Direktor andere Saiten aufgezogen weren.
Das Heim sei weit weg, das sei gut, eine andere Umgebung, vielleicht komme Franzi dann auf andere Gedanken als jene die der Direktor für verwerflich hielt. Weil Franzi nicht bereit war ihm als Gesprächspartner zu dienen, der Direktor aber gerne den Monolog in einen Dialog umgewandelt hätte, fragte ihn jener "Na, was sagst du dazu?", und weil er keine Antwort erhielt fortsetzend "Du wirst schon sehen".
Mit dem Auto des Begleitonkels ging es dann hurtig zum Grazer Hauptbahnhof und das "Du wirst schon sehen" begann."

Quelle: http://www.bibliothekderprovinz.at/buecher.php?id=1248&session=46f34ac1fb4494665120e2239ff11d4c


Gefangen im Netz der Vergangenheit

Unrecht ist geschehen. Doch wie lässt sich Gerechtigkeit nach Missbrauch in der katholischen Kirche herstellen? Erwartungen von Opfern und Amtskirche gehen weit auseinander. Das zeigt der Fall Günther S.

Der Tag begann gut, das Wetter ist schön, die Fahrt im alten Cherokee-Jeep verlief ohne Störung. Und doch ist bei Günther S. (Name von der Redaktion geändert) das Unbehagen geblieben. Zusammen mit seinem ehemaligen Schulfreund war er von Bischof Gebhard Fürst zu einem Gespräch nach Rottenburg eingeladen. Günther und sein Freund sind Leidensgenossen. Ihre Kindheit haben sie in verschiedenen kirchlichen Heimen verbracht, die Jugend auch. Beide wurden sie von einem ehemaligen Rektor traktiert, beide von einem Pfarrer begrapscht und betatscht. Günther S. ist das Erlebte bis heute peinlich. Dass ihn der sonst so sympathische Pfarrer im Ferienhaus an die Genitalien fasste, seinen Körper an ihn presste, ihm Pornohefte mit homosexuellen Darstellungen zeigte, all das würde er am liebsten ganz aus seinem Gedächtnis streichen. "Ich schämte mich so sehr."
weiter lesen: http://www.swp.de/gaildorf/nachrichten/politik/art4306,491060



Piusbrüder machen Stimmung gegen Homosexuelle

Die erzkonservative Piusbruderschaft macht Homosexualität für die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche verantwortlich. Der Generalobere fordert, Schwule nicht zur Priesterweihe zuzulassen.
weiter lesen: http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/missbrauch-piusbrueder-machen-stimmung-gegen-homosexuelle_aid_510878.html

Kommentar: Die Liste der katholischen Verschleierungstaktik wird immer länger. Nur keine Schuld eingestehen sonnst muss man zahlen. Das traurige aber ist, dass der Deutsche Staat die Faktenverzerrungen und Verzögerungen akzeptiert und dabei die Opfer verrät. Einen nicht wiedergutmachende Schande für die deutsche Regierung. Sieglinde Alexander

Die Eingeweihten hüten das Geheimnis

Meckenheim. Kaum ein Kriminalfall der Nachkriegsgeschichte hielt die Deutschen so in Atem wie der des Serienmörders Jürgen Bartsch. Vier Kinder starben, bevor der Täter gefasst wurde. Eher unbekannt ist der Bezug zur aktuellen Debatte um die Heime jener Zeit - und der Bezug zu Meckenheim.

"Mord an der Seele" nannte die vor wenigen Wochen verstorbene Psychoanalytikerin Alice Miller das, was dem späteren Serienmörder Bartsch, der als Jugendlicher in den Jahren 1962 bis 1966 vier Kinder tötete, bis er von der Polizei gefasst und gestoppt wurde, in seinen Kinderjahren widerfuhr.

Für Alice Miller war Bartsch "das Opfer von vielen tragischen Verkettungen". Ein schwerwiegendes Glied in dieser verhängnisvollen Kette soll Gerhard Pütz gewesen sein, Salesianer-Pater im Don-Bosco-Haus in Aulhausen am Rhein.
weiter lesen: http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10001&detailid=738569


Ettaler Mönch zu Bewährungsstrafe verurteilt

MÜNCHEN. Ein Mönch des Klosters Ettal ist wegen Besitzes von Kinderpornos zu einer Gefängnisstrafe von fünf Monaten auf Bewährung verurteilt worden.
weiter lesen: http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/art17,395667
Missbrauch: Ministerin dringt auf Entschädigung
Berlin - Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) dringt weiter auf die Anzeige jeden Verdachts auf sexuellen Missbrauch bei der Staatsanwaltschaft. "Keine Institution hat das Recht, sich an die Stelle der Judikative zu setzen", sagte sie am Dienstag in Berlin. Zugleich mahnte sie Institutionen, bei denen auch lange zurückliegende Missbrauchsfälle jetzt bekannt werden, auch konkret finanziell "etwas zu leisten".
weiter lesen: http://www.welt.de/die-welt/politik/article7693113/Missbrauch-Ministerin-dringt-auf-Entschaedigung.html


NDR: Werden Opfer nachträglich entschädigt?
Was geschah in den 1950er-, 60er- und 70er-Jahren im Landesfürsorgeheim Glückstadt? Berichte von Betroffenen haben schon vor einigen Jahren ein schockierendes Bild von der Fürsorgeerziehung der damaligen Zeit gezeichnet: Schläge und Einzelhaft waren laut ehemaligen Heimkindern an der Tagesordnung. Jetzt ist die Aufarbeitung der Geschehnisse von damals einen großen Schritt weiter gekommen: Die vorliegende wissenschaftliche Auswertung der Heimakten kommt zu dem Schluss, dass die Berichte der ehemaligen Heimkinder authentisch sind.
Betroffener fordert Opferrente
Professor Christian Schrapper von der Universität Koblenz hat mit seinen Mitarbeitern rund 8.000 Akten des Landesfürsorgeheims Glückstadt ausgewertet. Er kommt zu dem Schluss, dass die Einzelhaft keine Seltenheit war - im Gegenteil: "Die Einzelhaft war systematisches Erziehungsmittel.

weiter lesen: http://www.ndrinfo.de/programm/sendungen/reportagen/fuersorgeheim100.html


Belgische Bischöfe entschuldigen sich

In Belgien tobt ähnlich wie in Deutschland ein Missbrauchsskandal. Ein Bischof ist bereits zurückgetreten. Jetzt haben die belgischen Hirten die Opfer offiziell um Verzeihung gebeten.

weiter lesen: http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/kindesmissbrauch-belgische-bischoefe-entschuldigen-sich_aid_509869.html



Bistum Augsburg entschuldigt sich

Das Bistum Augsburg hat sich bei den Opfern von Schlägen und Prügeln im Schrobenhausener Kinderheim Sankt Josef entschuldigt. In einer Erklärung der Ordinariatskonferenz heißt es, stellvertretend für das Bistum bittet sie um Verzeihung.

Gespräche sollen geführt werden

Es sei selbstverständlich, das den Kindern damals zugefügte Leid sehr ernst zu nehmen. Außerdem erklärten die Vertreter der Konferenz, das Bistum werde bald das Gespräch mit den Betroffenen suchen. - Vergangene Woche hatte der Sonderermittler der Waisenhausstiftung seinen Abschlussbericht zu den Vorgängen im Kinderheim unter Stadtpfarrer Walter Mixa vorgelegt. Darin wurden weitere Prügelvorwürfe bekannt.

weiter lesen: http://www.radio-in.de/default.aspx?ID=2946&showNews=725589



Evangelische Kirche meldet weitere Missbrauchsfälle

Drei Opfer waren Internatsschüler, vier weitere wurde in niedersächsischen Gemeinden missbraucht oder belästigt: Die evangelische Landeskirche Hannover hat bislang unbekannte Missbrauchsfälle öffentlich gemacht. Nicht alle Taten sind verjährt.

weiter: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,695510,00.html



Evangelische Kirche meldet verschwiegene Missbrauchsfälle

Hannover (dpa) - Nach dem Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche werden auch bei den Protestanten jahrzehntelang verschwiegene Fälle bekannt. Wie die evangelischen Landeskirche Hannovers mitteilte, wurden sieben Verdachtsfälle wegen sexuellen Missbrauchs und körperlicher Gewalt ermittelt. Obwohl die Fälle strafrechtlich verjährt seien, wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. In drei Fällen handelt es sich um ehemalige Schüler eines damals kirchlichen Internats in Dassel, sagte Oberlandeskirchenrat Rainer Mainusch.

weiter: http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20100518&did=1304321



Schwere Vorwürfe auch gegen das „Haus Moitzfeld”

Am 28. April berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“ über Fälle von schweren körperlichen Misshandlungen und Vergewaltigungen im ehemaligen „Knabenheim“ der Diakonie in Bensberg. Nun meldeten sich auch ehemalige Heimkinder, die im benachbarten Heim „Haus Moitzfeld“ untergebracht waren.

Auch im neben diesem ehemaligen Heim gelegenen "Haus Moitzfeld" soll Kindern Leid zugefügt worden sein.

Bergisch Gladbach - Als Reaktion auf den Bericht meldeten sich weitere Heimkinder. Allerdings nicht nur aus dem Knabenheim, sondern auch aus dem Kinderheim „Haus Moitzfeld“, nur hundert Meter vom Knabenheim entfernt. Im Kinderheim lebten Kleinkinder und junge Erwachsene, Jungen und Mädchen. Sie berichten von Misshandlungen und Vergewaltigungen - aber auch von „wunderbaren“ Weihnachtsfeiern.
weiter lesen: http://www.ksta.de/html/artikel/1273823322829.shtml


Verlorene Kindheit“: Kreuzzeichen auf die Stirn der Prügelschwester

LEONSTEIN. Die Militärpolizei führte das Baby eines US-Soldaten im Jeep ab. Als Waisenkind wurde Jenö Alpár Molnár in den Heimen in Leonstein und Neuhaus fast zu Tode geprügelt. Die Jugendwohlfahrt setzte den Bäckergesellen ohne Papiere auf die Straße.
OÖN: In Ihrem Buch „Wir waren doch nur Kinder“ haben Sie beschrieben, wie Sie fast zu Tode geprügelt wurden.

Molnár: Ich war damals fünf Jahre alt, das war also im Jahr 1951 in Neuhaus. Wir mussten immer einen Mittagsschlaf machen, ich bin aber im Bett gestanden und habe neugierig rausgeguckt. Dann kam Schwester Margit und hat mir eine geknallt. Ich bin am Boden auf einen Gegenstand gefallen, der mir eine große Fleischwunde bis zu den Rippen aufriss. Ich habe geblutet wie ein Schwein, sie ist einfach weggegangen. Ich bin bewusstlos geworden und in einem Sterbezimmer aufgewacht, neben mir hat eine Nonne Rosenkranz gebetet, eine Kerze brannte am Nachtisch.
weiter: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steyr/art68,391449


Glückstadt

Misshandlung in Erziehungs-Heim: Akten ausgewertet

Drei Jahre nach Bekanntwerden der Misshandlungsfälle im Landesfürsorgeheim Glückstadt in den 50er-, 60er- und 70er-Jahren hat der Koblenzer Pädagoge Christian Schrapper die Heimakten abschließend ausgewertet. Er kommt zu dem Schluss, dass in dem Heim systematisch die Menschenwürde verletzt wurde - vor allem durch die Unterbringung der Jugendlichen in Einzelhaft. Das berichtete die NDR 1 Welle Nord am Montag.

"Einzelhaft" als Strafprinzip
Mehr als 8.000 Aktenseiten werteten Schrapper und seine Mitarbeiter in den vergangenen drei Jahren aus. Das Ergebnis: Als Bestrafung für Arbeitsverweigerung wurden Jugendliche in Glückstadt regelmäßig getrennt von den anderen eingesperrt. Schrapper spricht deshalb auch von Zwangsarbeit. Besonders erschreckend ist seiner Meinung nach, dass Politiker das Heim zwar immer wieder besichtigten und dessen Schließung forderten, es jedoch bis 1974 weiterbetrieben wurde.

Konsequenzen für heutige Erziehung gefordert
Die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein, Irene Johns, nennt die wissenschaftliche Aufarbeitung der Zustände wichtig für die Rehabilitierung der Betroffenen. Zudem fordert Johns Konsequenzen - insbesondere für die heutige Erziehung von Jugendlichen. Vor dem Hintergrund aktueller Misshandlungsfälle sollten ihrer Ansicht nach Kontrollmechanismen und Erziehungsmethoden immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden.
weiter lesen: http://www1.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/glueckstadt132.html


SPIEGEL ONLINE
Ein-Mann-Demo bei Diskussionsrunde
Missbrauchsopfer provoziert Eklat auf Kirchentag

Es war ein kalkulierter Skandal: Eine Opfer-Initiative hat die zentrale Diskussion über Missbrauch auf dem Ökumenischen Kirchentag in München gestört. Lautstark forderte ein Betroffener den Abbruch der Veranstaltung - Gehör fand er nicht.

München - Kaum drei Begrüßungsworte hatte Jesuitenpater Klaus Mertes, der Rektor des Canisius-Kollegs, gesprochen und die rund 6000 Zuschauer in der vollbesetzten Messehalle C2 willkommen geheißen, da ging es los. Norbert Denef stürmte vor die Bühne, auf dem die Runde zum Thema "Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt?" den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche diskutieren wollte.

"Die da oben ignorieren die Betroffenen", schrie Denef, 61, in Richtung Bühne, in den Händen hielt er ein Schwarzweißfoto aus den fünfziger Jahren. Darauf zu sehen Denef als Ministrant. Das Bild entstand zu der Zeit, in der er zunächst von einem Priester, später von einem weiteren Angestellten der Kirche missbraucht wurde. Über Jahre verging sich der Geistliche mehrmals in der Woche an dem Jungen. Denef schwieg jahrzehntelang - erst Anfang der neunziger Jahre fand er Worte für das Unrecht.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,694787,00.html


Mixa wollte mit Schlägen den "Satan austreiben"

Augsburgs Ex-Bischof Walter Mixa ist zwar vom Verdacht des sexuellen Missbrauchs entlastet, umso erschütternder tritt aber nun zutage, wie brutal er in Schrobenhausen Heimkinder behandelte. Der Sonderermittler berichtet von Schlägen mit Faust, Stock und Gürtel. So wollte Mixa angeblich unartigen Kindern prügelnd den Satan "austreiben".

Fast zeitgleich werden am Freitag die Informationen bekannt: Während die Staatsanwaltschaft in Ingolstadt das Ende der Vorermittlungen wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauchs verkündet, nennt Sonderermittler Sebastian Knott in Schrobenhausen erschütternde Details zum Umgang Mixas mit den Kindern im Waisenhaus St. Josef. Die Aussagen ehemaliger Heimkinder seien glaubwürdig, versichert er.

Knott schreibt von "schweren körperlichen Züchtigungen mit dem Einsatz von Gegenständen, der Dunkelkammer und verbalen Demütigungen seitens des Pfarrers Mixa“ in den 1970er Jahren. Die Tätlichkeiten erfüllten den Tatbestand der Körperverletzung, schweren Körperverletzung und der Misshandlung Schutzbefohlener. Die Taten seien allerdings verjährt.

Acht ehemalige Heimkinder aus dem Kinderheim St. Josef berichteten von Prügeln durch den heute 69-jährigen Geistlichen, zum Teil zusammen mit Ordensschwestern. Die Betroffenen hätten unabhängig voneinander ähnliche Vorfälle geschildert, berichtete Knott. Einige seien während der Gespräche in Tränen ausgebrochen.
quelle: http://www.welt.de/vermischtes/article7627705/Mixa-wollte-mit-Schlaegen-den-Satan-austreiben.html



Jahrelang in Kinderheim missbraucht

Opfer wurde missbraucht und gezwungen schwere Psychopharmaka einzunehmen

Eggenburg. Massive Vorwürfe erhebt der jetzt 22-jährige K. gegen das Kinderheim Lindendorf in Eggenburg. K. behauptet: Nach einem epileptischen Anfall wurde er – damals 15 – von einem Neurologen gezwungen, schwere Psychopharmaka einzunehmen. Wenn er sie nicht regelmäßig schlucken würde, „drohen heftige Sanktionen“, erzählt K. im ÖSTERREICH-Interview (siehe unten). Er lebte drei Jahre lang in Eggenburg.

weiter lesen: http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/niederoesterreich/Jahrelang-in-Kinderheim-missbraucht-0708260.ece



Bisher unbekannter Prügelfall dokumentiert

In dem Bericht beschreibt der Rechtsanwalt auch einen bisher noch nicht bekannten Fall eines Jungen, der von seinem dritten bis fünfzehnten Lebensjahr in dem Heim war. Dieser sei 1982 in seinem letzten Jahr in dem Heim zu Mixa gerufen worden. Der Pfarrer habe ihm dann die Hose herunter gezogen und mit einem Stock auf den nackten Hintern geschlagen. Nachdem der Stock unter den Schlägen zerbrochen sei, habe Mixa seinen Gürtel aus der Hose gezogen und damit noch weitere fünf bis sechs Mal auf den nackten Hintern eingeschlagen.

weiter lesen: http://www.stern.de/panorama/ex-bischof-walter-mixa-kein-missbrauch-aber-ein-neuer-pruegelfall-1566389.html



Vergewaltigung verdächtig

Damsdorf (dpa) - Gegen den Leiter eines Kinderheims im brandenburgischen Damsdorf ist Anklage wegen des Verdachts der Vergewaltigung einer Mitarbeiterin erhoben worden. Das sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam, Ralf Roggenbuck, am Freitag.

Der Heimleiter befindet sich auf freiem Fuß.

Das sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam, Ralf Roggenbuck, am Freitag. Die Frau sei zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Vergewaltigung widerstandsunfähig gewesen, weil sie vermutlich von dem 51 Jahre alten Verdächtigen vorher betäubt worden war. Die Anklage war laut Roggenbuck am 7. Mai erhoben worden.

Nach dpa-Informationen befindet sich der Heimleiter aber auf freiem Fuß, nachdem er beim Landgericht Haftverschonung für sich erwirkt hatte. Der 51-Jährige hatte laut Staatsanwaltschaft seit Mitte Februar wegen des Vergewaltigungsvorwurfs in Untersuchungshaft gesessen.

Er soll außerdem Kinder des Heims körperlich misshandelt haben, weswegen gegen ihn auch wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen ermittelt wird. Das von ihm geleitete Kinderheim „Domino e.V.“ in Damsdorf war deshalb am Mittwoch vorübergehend geschlossen worden. Außerdem steht der Heimleiter im Verdacht der Untreue. Nach Angaben Roggenbucks soll er Gelder des Vereins „Domino“ „in erheblichem Umfang“ auf sein Privatkonto umgeleitet haben.
weiter lesen: http://www.die-mark-online.de/nachrichten/potsdam-mittelmark/belzig/dahmsdorfer-heimleiterder-vergewaltigung-verdaechtig-762439.html



Gewaltopfer in der Diözese Regensburg: „Erpresst, bedroht, genötigt”

„Die Wahrheit, die sie hier versuchen zu verkünden, ist eine Lüge.” Es ist das Publikum, von dem am Dienstag die deutlichsten Worte kommen. „Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche – ist das Fundament erschüttert?”, lautete das Thema des „Stadtgesprächs”, das der Lokalsender TVA und die Volkshochschule Regensburg gemeinsam organisiert haben. Schon das Zustandekommen des Podiums für die Fernsehdiskussion ist Vor den Kameras stehen Professor Dr. Michael Osterheider, der in Regensburg das erste ambulante Beratungs- und Therapieprojekt für Pädophile in Bayern aufbauen will, Bischofssprecher Clemens Neck, Michaela Halter vom Diözesankomitee des Bistums und der evangelische Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss.

„Irritationen mit dem Ordinariat”
Ursprünglich hatte TVA auch Sigrid Grabmeier, Vertreterin von „Wir sind Kirche”, aufs Podium geladen. Das konnte das bischöfliche Ordinariat erfolgreich verhindern. Weder Clemens Neck, noch Monika Halter würden in diesem Fall an der Diskussion teilnehmen, ließ man den Fernsehsender wissen.

Auf Nachfrage aus dem Publikum, wo denn nun Frau Grabmeier sei, räumt Moderator Martin Gottschalk ein, dass es „Irritationen mit dem Ordinariat” gegeben habe. Man habe Grabmeier stattdessen angeboten, dass Vertreter von „Wir sind Kirche” an einem gesonderten Tisch im Publikum sitzen und sich von dort an der Diskussion beteiligen könnten. Das hatte wiederum Sigrid Grabmeier abgelehnt. So fehlen also kritische Laienvertreter auf dem Podium.

Als Mitglied des fast ausschließlich im Sinne des Regensburger Bischofs agierenden Diözesankomitees ergeht Monika Halter sich meist in ausweichenden, substanzlosen oder schlicht unverständlichen Aussagen. Immer wieder liest sie vom Blatt ab.

Ebenso bezeichnend ist, dass sich Bischof Gerhard Ludwig Müller – im Gegensatz zu einigen seiner Amtsbrüder in anderen Bistümern – nicht persönlich der Diskussion stellt, sondern Medienprofi Clemens Neck schickt, um in seinem Namen zu sprechen.

weiter lesen: http://www.regensburg-digital.de/gewaltopfer-in-der-diozese-regensburg-%E2%80%9Eerpresst-bedroht-genotigt%E2%80%9D/14052010/


Ermittlungsergebnisse
Mixa soll Kind mit Gürtel geschlagen haben

Am Freitag stellt Sonderermittler Sebastian Knott seinen „vorläufigen Abschlussbericht“ vor. Dieser ist das Ergebnis wochenlanger Recherchen des Ingolstädter Rechtsanwalts.

Mit Spannung wird erwartet, was Knott zu den Prügel- und Veruntreuungsvorwürfen gegen den inzwischen zurückgetretenen Augsburger Bischof Walter Mixa, die sich auf dessen Zeit in Schrobenhausen beziehen, zu sagen hat - und wie er sie juristisch bewertet.

Nach Informationen unserer Zeitung hat sich die Zahl der Tätlichkeiten erhöht, die Mixa angelastet werden. So soll er als Stadtpfarrer von Schrobenhausen (1975 bis 1996) ein Heimkind des dortigen Kinder- und Jugendhilfezentrums St. Josef mit einem Gürtel geschlagen haben.

weiter lesen: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Die-Akte-Mixa-Noch-mehr-Taetlichkeiten-_arid,2144557_regid,2_puid,2_pageid,4289.html


Der gekreuzigte Penis

Die Religionskritiker demonstrieren auf dem Kirchentag in München für ein Leben ohne Kirche. Und sparen dabei weder an sachlicher noch an polemischer Kritik.

MÜNCHEN taz | Es sollte ein „Heidenspaß“ werden, ein Beweis, dass ein „fröhliches Leben“ unabhängig von Religion und Kirche möglich ist. Doch die „Frohe Prozession“, zu der Atheisten, Konfessionslose und Kirchenkritiker anlässlich des Kirchentags aufgerufen haben, ist vom Thema Missbrauch dominiert.

Viele der Demonstranten, die auf dem Geschwister-Scholl-Platz auf den Beginn der Demo warten, tragen T-Shirts mit der Aufschrift „Ehemalige Heimkinder“. „Fast alle von uns wurden als Kinder missbraucht“, sagt Peter Dinkel, der sich dem Verein Ehemaliger Heimkinder angeschlossen hat. Er selbst mehr als zehn Jahre.

„Da war alles dabei“, sagt er: „Kinderzwangsarbeit, Prügelstrafe, als Bettnässer wurde ich bestraft, indem ich mitten in der Nacht kopfüber in eine Kloschüssel gesteckt wurde.“ War das in einer katholischen Einrichtung? „Ja.“ Doch schon ruft ein anderer Betroffener: „Bei mir war es eine evangelische. Sexueller Missbrauch. Das gab es auch dort.“ Dinkel fühlt sich wohl bei den Kirchenkritikern, obwohl er sich immer noch als religiös bezeichnen würde. „Dieser aufmüpfige Widerstand gefällt mir“, sagt er. Und er habe immernoch den Eindruck, dass kirchliche Vertreter die Missbrauchsfälle als Einzelfälle abtun wolle.
weiter lesen: http://www.taz.de/1/leben/schwerpunkt-kirchentag/artikelseite/1/der-gekreuzte-penis/



Weitere Missbrauchsvorwürfe gegen Bergische Diakonie Aprath

Wülfrath/Bergisch Gladbach (epd). Die Bergische Diakonie Aprath muss sich mit weiteren früheren Missbrauchsfällen in ihren Einrichtungen auseinandersetzen. Nach Gesprächen mit betroffenen ehemaligen Heimkindern habe sich das "Bild des Schreckens" intensiviert, sagte der Vorstandsvorsitzende Pfarrer Peter Iwand am Mittwoch dem epd in Wülfrath bei Wuppertal.

So seien nicht nur im ehemaligen Diakonie-Heim "Gut an der Linde" in Bergisch Gladbach Kinder vergewaltigt und geschlagen worden, sondern auch in einem zweiten Kinderheim in der gleichen Stadt. Nachdem fünf frühere Heimkinder Ende April im "Kölner Stadt-Anzeiger" von Misshandlungen berichtet hätten, seien zwei weitere ehemalige Bewohner mit Missbrauchsvorwürfen an die Diakonie herangetreten.
weiter lesen: http://www.epd.de/west/west_index_75685.html


Anwalt nennt Vorwürfe gegen Mixa „heiße Luft“

Die Vorwürfe gegen den entlassenen Augsburger Bischof Walter Mixa wegen sexuellen Missbrauchs sind nach Ansicht seines Anwalts nicht aufrechtzuerhalten.

Mixas Anwalt Gerhard Decker sagte der Nachrichtenagentur dpa, Hinweise für die Vorermittlungen der Staatsanwaltschaft Ingolstadt hätten sich als „heiße Luft“ entpuppt. Nach Medienangaben stehen die Ermittlungen kurz vor der Einstellung. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt will sich dazu erst an diesem Freitag äußern. Wegen der Einschaltung der Ermittlungsbehörden gerieten die Bistümer Augsburg und Eichstätt aneinander.

Mixa hatte die Vorwürfe von Anfang an zurückgewiesen. Sein Anwalt erklärte nach einem Besuch bei Mixa in einem Schweizer Sanatorium, der Bischof wisse nicht, was ihm vorgeworfen wird. Er sei über die Anschuldigungen zutiefst erschüttert und habe seine Bereitschaft erklärt, mit der Staatsanwaltschaft zusammenzuarbeiten. Er sei auch bereit, sich vernehmen zu lassen, wenn es dafür einen Anlass gibt.

weiter lesen: http://www.focus.de/politik/deutschland/kirche-anwalt-nennt-vorwuerfe-gegen-mixa-und132heisse-luftund147_aid_507524.html


Opfer warten auf ihr Geld

Post von der Entschädigungsstelle des Landschaftsverbandes Rheinland haben ehemalige Mitarbeiter des früheren Kerpener Kinderheimes St. Vinzenz bekommen. Der Landschaftsverband ermittelt, inwieweit es dort in den 1960er Jahren zu körperlichen Misshandlungen gekommen ist.
Kerpen - Anlass bildet eine Opferentschädigungsklage, die das frühere Heimkind Monika Stey beim Landschaftsverband eingereicht hat.

Über das Schicksal von Monika Stey hat der „Kölner Stadt-Anzeiger“ vor anderthalb Jahren in einer Artikelreihe berichtet. Die heute 57-Jährige ist mit acht Jahren 1961 als vermeintlich „schwachsinniges“ Kind in das im damaligen Kerpener Vinzenzhaus untergebrachte Heim eingewiesen worden, wo sie bis 1966 lebte. Das Heim ist vom Orden der „Armen Dienstmägde Jesu Christi“ geführt worden, der sich mittlerweile auf seiner Internetseite für „menschenunwürdige Behandlungen“ in „von uns geführten Heimen“ entschuldigt.

Auch Monika Stey ist dort oft misshandelt worden, wie sie berichtet: „Die haben mich in eine Zwangsjacke gesteckt. Dann musste ich von morgens bis abends in einer Ecke stehen. Wenn ich weiter schrie, wurde mir noch ein Sack über den Kopf gestülpt und mit einer Kordel zugeschnürt, bis ich keine Luft mehr bekam.“
weiter lesen: http://www.ksta.de/html/artikel/1273441036441.shtml


Fürsorgeerziehung der 1950er und 1960er Jahre

Stand und Perspektiven

der (fach-)historischen und politischen Bearbeitung

Dokumentation des ExpertInnengesprächs

in Kooperation zwischen AFET und Universität Koblenz Landau

lesen: http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_intern/2009/Expertenges-50er-60er.pdf



Seelisches Leid nach traumatischen Erlebnissen schlägt auf das Immunsystem

Wer Schlimmes erlebt hat, ist anfälliger für Krankheiten. Denn Posttraumatische Belastungsstörungen - PTSD abgekürzt - beeinträchtigen offenbar das Immunsystem. Das berichtet ein amerikanisch-deutsches Forscherteam im Fachmagazin "PNAS". Die Wissenschaftler untersuchten insgesamt 100 Menschen, von denen 23 wegen PTSD behandelt wurden. Sie hatten Gewalt, Krieg oder Tod erlebt und litten daraufhin an Symptomen wie Panik-Attacken, Schlafstörungen und emotionaler Taubheit. Bei diesen Trauma-Patienten stellten die Forscher fest, dass bestimmte Gene verändert waren. Besonders auffällig waren die Unterschiede bei Genen, die die Körperabwehr steuern. Die Forscher vermuten als Auslöser das ständige Ausschütten von Stresshormonen. Es sei allerdings auch nicht auszuschließen, dass die Veränderungen nicht Folge der PTSD, sondern schon vorher vorhanden gewesen seien. Sie könnten den Träger erst anfällig für die Störung gemacht haben.
weiter lesen: http://wissen.dradio.de/index.59.de.html?cal:time=1275386400&cal:cmd=month&cal:month=06&cal:time_selected=1272967200&drn:news_id=8820&sid=


Aufstand der Ungeschützten

Unsere Autorin Caroline Fetscher hat kürzlich einen viel diskutierten Essay über Kindesmissbrauch geschrieben. Jetzt aktualisiert und erweitert unsere Autorin für Tagesspiegel.de ihren Beitrag. Dabei nimmt sie Anregungen aus der laufenden Debatte zum Thema auf.

Eliteschüler offenbaren Missbrauch an Reforminternaten, Waisenkinder stürzen einen Bischof: Deutschland befindet sich in einem emotionalen Umbruch, der die politischen Lager sprengt. Kindesmissbrauch, vom Odenwald bis Ettal, ist weder links noch rechts. Sondern sehr alt. Neu ist ein Blick darauf, der Opfern jetzt das Sprechen gestattet.

Milieu 1

An der Odenwaldschule in Hessen haben sie damals gesungen: „Herr Be-he-cker, Herr Be-he-cker findet kleine Jungen le-he-cker! Fidirallala….“ Seit Wochen, Monaten, haben viele ehemalige Schüler das zu Protokoll gegeben. Gemeint mit dem Lied war der Leiter der Schule, Gerold Becker, von 1971 bis 1985 im Amt. Knaben, die mit dem Mann das Bett teilten, heißt es, durften zur Belohnung in seinem Kleinbus mitfahren oder sie bekamen einen Kassettenrekorder geschenkt. Gemeinsames Duschen mit Kindern war bei einigen Odenwald-Erziehern beliebt, auch abendliche Runden beim Strip-Poker. Wer sich genierte, wie die damalige Odenwaldschülerin Amelie Fried, galt als „spießig“. Wer den Mut aufbrachte, sich beim Schulleiter zu beschweren, der bekam etwas Vages über Plato und die „alten Griechen“ zu hören, bei denen Leib wie Seele zum pädagogischen Eros gehörten.

weiter lesen: http://www.tagesspiegel.de/meinung/aufstand-der-ungeschuetzten/1820176.html


Sexpartys mit Wiener Heimkindern?

Die Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei untersuchen Vorwürfe sexuellen Missbrauchs an Wiener Heimkindern bei Sexpartys. Die Opfer sind laut Ö1 gezielt ausgewählt worden. Die Beschuldigten weisen die Vorwürfe zurück.

Beweisfotos angeblich verschwunden
Die Vorwürfe gehen von einem heute 27-jährigen Mann aus, der anonym bleiben will. Er habe bei Putzdiensten erlebt, wie andere unter 14-jährige Mitbewohner sexuell missbraucht wurden. Einen Unternehmer nannte das ehemalige Heimkind als mutmaßlichen Drahtzieher.

Für Sexpartys mit zahlungskräftigen Sadisten seien gezielt Kinder ausgewählt worden, die schon in der Familie sexuellen Missbrauch erlebt hatten, so der 27-Jährige. Den Opfern sei auch mit Mord gedroht worden, sollten sie etwas davon zu anderen Menschen sagen.

Er habe damals Fotos gesammelt, wie er gegenüber Ö1 sagte. Diese Bilder seien aber nach der Übergabe bei der Polizei verschwunden. Der Prozess endete zuletzt im Jahr 2002 aus Mangel an Beweisen mit Freisprüchen.
weiter lesen: http://wien.orf.at/stories/442044/


Sondersendung

ORF Ö1 SONDERSENDUNG ZUM THEMENSCHWERPUNKT GEWALT: WARUM SEXUELL TRAUMATISIERTE MENSCHEN ANDERE WEITER TRAUMATISIEREN...

Di., 11. Mai 010, 20:30 - 21:00 Uhr via Stream im Internet auf

Ö1 Campus. In einer Sondersendung im ORF-KulturCafe diskutieren neben der Herausgeberin Univ.Prof. Dr. Rotraud Perner auch der Psychotherapeut und Theologe Richard Picker, der Sexualberater und Sexualpädagoge Franz Babka, der früher auch Pastoralassistent war - und der Betroffene und Buchautor Sepp Rothwangl.

Sendungsverantwortung und Diskussionsleitung: Gerhard Wagner
Information zur Sendung: http://www.freak-online.at/Aktuell-Detail.183+M54b08da0220.0.html
Als MP3 schon jetzt zu hören: http://www.freak-online.at/uploads/media/

Die Hotline der Stadt Wien für Opfer von Misshandlungen und sexueller Gewalt in städtischen Heimen Tel: 0043 01 70 77 000.


ORF \ZIB 2 Opfervertreter fordern staatliche Missbrauchs-Aufklärung

Seit Kardinal Schönborn eine Kommission für Opfer von Missbrauch und Gewalt in kirchlichen Einrichtungen eingesetzt hat, ist es um dieses Thema wieder ruhig geworden. Zu Unrecht, wie Opfervertreter meinen. Auch in staatlichen Einrichtungen habe es in der Vergangenheit systematischen Missbrauch und Gewalt gegeben. Die Regierung tue hier nichts.

Video (03:24): http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZiB-2


Hamburger Priester gesteht fünffachen Missbrauch

Das Erzbistum Hamburg hat erneut einen Priester vom Dienst freigestellt. Nach einem Anfangsverdacht hatte der Mann gestanden, sich an fünf Jugendliche vergangen zu haben. Ebenfalls beurlaubt wurde ein Geistlicher aus der Diözese Würzburg. Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft Fulda wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauchs.

In den Bistümern Würzburg und Hamburg sind zwei katholische Priester wegen Missbrauchsvorwürfen suspendiert worden. Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann beurlaubte mit sofortiger Wirkung einen in seiner Diözese tätigen Geistlichen, gegen den die Staatsanwaltschaft Fulda wegen des Verdachts sexueller Übergriffe gegenüber Heranwachsenden ermittelt.
Der Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund wurde bis zur Klärung der Vorwürfe von seinem priesterlichen Dienst beurlaubt, wie das Bistum Würzburg am Montag mitteilte.
Vorwürfe gegen evangelischen Pädagogen in Hessen
Auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) meldete einen weiteren Verdachtsfall. Eine heute erwachsene Person wandte sich in der vergangenen Woche an die Kirche und berichtete, in den 70er Jahren als damals Zehnjähriger sexuell missbraucht worden zu sein. Der Vorwurf richtet sich gegen einen mittlerweile pensionierten Pädagogen, der damals in einer Einrichtung der EKHN im Odenwald eingesetzt war. "Die EKHN überprüft und vervollständigt nun diese Angaben, um sie der Staatsanwaltschaft übergeben zu können. Insgesamt hat die EKHN in diesem Jahr zwei Strafanzeigen wegen Missbrauchsvorwürfen gestellt und ermittelt gegen drei weitere Personen", erklärte die Landeskirche.
weiter lesen: http://www.stern.de/panorama/weitere-verdachtsfaelle-hamburger-priester-gesteht-fuenffachen-missbrauch-1565373.html


Die Folgen einer sexuellen Misshandlung in der Kindheit bleiben für das ganze Leben!

Zu einer sexuellen Misshandlung kann es Zuhause, in der Schule, in der Kirche oder bei den Nachbarn kommen. Die Erinnerung an dieses entsetzliche Ereignis bleibt aber meist in den Gedanken der Opfer für immer.
Wir verbinden oft sexuelle Misshandlungen mit einem gewalttätigen Mann und einer schwachen Frau als Opfer, die Realität sieht aber anders aus. Es gibt mehr minderjähriger Opfer von sexuellen Misshandlungen untern dem männlichen Geschlecht. Die Opfer von sexuellen Misshandlungen brauchen in der Regel psychologische Betreuung und bleiben fast immer durch die Folgen für das ganze Leben gekennzeichnet.
Von der schrecklichen Tat der sexuellen Misshandlung werden sowohl Jungs, als auch Mädchen betroffen. Beiden haben sie im späteren Leben meist Probleme mit Beziehungen und ihrer Sexualität. In diesem Artikel werden wir uns mit den Jungs beschäftigen.
weiter lesen: http://www.intimatemedicine.at/ohne-tabus/die-folgen-einer-sexuellen-misshandlung-in-der-kindheit-bleiben-fuer-das-ganze-leben/
Zeitzeuge aus Wettringen: „Das St. Josefshaus war ein Kinderknast“
Wettringen - Über 50 Jahre ist es her, dass Karl W. (Name ist der Redaktion bekannt) aus dem ehemaligen Heim am St. Josefshaus entlassen wurde. Aber vergessen hat er diese Zeit niemals. „Es war eine Verwahranstalt, ein Kinderknast“, sagt er noch heute voller Bitterkeit.

„Es gab Zellen, in denen Kinder bis zu drei Wochen eingesperrt wurden. Wir wurden ständig geschlagen, bei jeder Kleinigkeit. Im Herbst wurden wir zur Kartoffelernte an Bauern ausgeliehen. Geld haben wir dafür nie gesehen. Wenn wir gelacht haben, bekamen wir eine Ohrfeige. Wenn wir traurig waren, wurden wir ins Bett gesteckt. Und an Feiertagen wie Weihnachten bekamen wir Beruhigungsmittel.“

Eigentlich will Karl W. gar nicht mehr über diese Zeit reden. „Es bringt ja doch nichts mehr.“ Dennoch hat er seine Erlebnisse im Wettringer St. Josefshaus vor einigen Wochen in einem 15-seitigen Bericht niedergeschrieben, der der MV vorliegt. Es ist ein Dokument der Unmenschlichkeit, das betroffen, traurig und wütend zugleich macht.

Bereits am 16. März hatte in der MV ein anderer ehemaliger Bewohner im St. Josefshaus, Alexander Pieper, von erschütternden Demütigungen, Misshandlungen und sexuellen Attacken berichtet, die er in der Nachkriegszeit in der damaligen Einrichtung, die bis Mitte der sechziger Jahre von der Bischöflichen Stiftung Haus Hall in Gescher getragen wurde, erlitten hatte.
„Das St. Josefshaus war für mich ein Kinderknast. Wir wurden nicht erzogen, wir wurden verwahrt - und wenn es den Aufsichtspersonen in den Kopf kam, psychisch und physisch misshandelt“, sagt Karl W. heute. „Wenn wir nicht spurten, gab es Schläge mit dem Rohrstock. Und derjenige, bei dem der Stock kaputt geschlagen wurde, musste 50 Pfennige für einen neuen Rohrstock bezahlen. Das war wirklich pervers.“
„Fürsorge, Bildung und Erziehung - das hätten wir Kinder von so einem Heim wie dem St. Josefshaus erwarten dürfen. Stattdessen gab es für uns nur Misshandlungen, Demütigungen, Isolation, harte Arbeit und stupides Nachbeten von irgendwelchen Psalmen“, resümiert Karl W. heute bitter.
weiter lesen: http://www.borkenerzeitung.de/lokales/kreis_steinfurt/wettringen/1317647_Ein_ehemaliger_Bewohner_sagt_Das_St._Josefshaus_war_ein_Kinderknast.html


Wieder Priester unter Missbrauchsverdacht

Das Erzbistum Hamburg hat einen Priester wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs vom Dienst freigestellt. „Anlass dafür sind Vorwürfe eines Mannes, der Priester habe ihn Mitte der 70er-Jahre sexuell missbraucht“, sagte ein Sprecher des Erzbistums.
weiter lesen: http://www.focus.de/panorama/welt/kirchen-wieder-priester-unter-missbrauchsverdacht_aid_506751.html


Schwuler Mixa als pädosexueller Straftäter?!
Seit dem 7. Mai steht Walter Mixa auch noch unter dem Verdacht sexuellen Missbrauchs. Damit gibt es also kaum noch ein Verbrechen, das dem bisher nur als „Schläger“ und „Betrüger“ verdächtigten Mixa nachgesagt wird.
Ex-Bischof Walter Mixa – mediale Reinkarnation von J.R. Ewing?
Noch ist offen, ob er nur für kurze Zeit „der Böse“ sein wird oder ob ihm der Geruch des luxusgeilen, gewalttätigen Kinderschänders auf ewig anhängt. Dabei spielen juristische und mediale Aufarbeitung vermutlich kaum eine Rolle, mit welchem Karma Walter Mixa sein Rentnerdasein verleben wird. Einzig die Kirche, die große und undurchdringliche Macht der katholischen Kirche wird entscheiden, was die Menschen in Zukunft denken werden. Nicht nur über Mixa, versteht sich.
Die Veröffentlichung der neuerlichen Verdachtsmomente gegen Mixa waren längst keine regionalen News aus dem Schwäbischen Hinterland mehr. Die Tatsache, dass der mediengebeutelte Bischof Mixa nun auch noch als angeblicher Kinderschänder in den Artikeln namhafter Journalisten auftauchte, katapultiert die Nachricht in nullkommanix auf internationales Niveau.
Die Behauptung selbst allerdings ist wage und dünn und die Veröffentlichung der Topnachricht genau zu diesem kritischen Zeitpunkt schreit nach einer kritischen Begutachtung der Situation.
weiter lesen: http://news.suite101.de/article.cfm/absurde-news-schwuler-mixa-als-paedosexueller-straftaeter-a75596


Erneut Priester in Würzburg beurlaubt

Zwei Priester im Bistum Würzburg sind wegen möglicher sexueller Übergriffe auf Kinder beurlaubt worden. Gegen die katholischen Geistlichen ermittle auch die Staatsanwaltschaft, teilte die Diözese mit.

"Die Beurlaubung ist keine Vorverurteilung, sondern ein Signal, dass die Diözese die gegen die beiden Priester erhobenen Vorwürfe ernst nimmt und alles fördern will, was einer zügigen Aufklärung dient“, sagte Generalvikar Karl Hillenbrand laut Mitteilung.

Ein heute 62 Jahre alter Priester der Diözese Würzburg soll 1985 eine 17-Jährige sexuell belästigt haben. Weitere Informationen zu dem Fall wurden nicht mitgeteilt. Der Mann ist laut Bistum nicht hauptberuflich im kirchlichen Dienst beschäftigt. Er half zuletzt in der Seelsorge mit.

Zudem gibt es Missbrauchsvorwürfe gegen einen 59 Jahre alten Priester der Diözese Fulda. Der Geistliche hatte zuletzt im Bistum Würzburg gearbeitet – er war von der Diözese Fulda nach Unterfranken ausgeliehen worden. Er soll sich im Bistum Fulda an Kindern vergangen haben.
weiter lesen: http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/missbrauchsverdacht-erneut-priester-in-wuerzburg-beurlaubt_aid_506519.html



In der Schweiz wurden 785 Kinder misshandelt

Es ist erschreckend: Letztes Jahr wurden in der Schweiz insgesamt 785 Missbrauchsfälle an Kindern gemeldet. Jetzt fordern Politiker bessere Ausbildung der Polizei auf Kindsmisshandlung.

Erstmals liegt eine gesamtschweizerische Statistik über Kindsmisshandlungen in der Schweiz vor. Sie liegt der Zeitung «Sonntag» vor und zeigt Erschreckendes: Die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie hat alle Kinder und Jugendliche erfasst, bei denen irgendeine Form von Kindsmisshandlung diagnostiziert werden konnte.

Oft ist Mutter depressiv

Im vergangenen Jahr wurden 785 Fälle gemeldet, darunter: Körperliche Misshandlung (229 Fälle), sexueller Missbrauch (219 Fälle), Vernachlässigung (213 Fälle), Psychische Misshandlung (121 Fälle) und Münchhausen Stellvertreter Syndrom (Psychisch kranke Täter) mit 3 Fällen. «Das ist sehr viel», sagt Markus Wopmann, Leiter Fachgruppe Kinderschutz der schweizerischen Kinderkliniken. «Es werden immer wieder unterernährte Säuglinge ins Kinderspital eingeliefert. Oft ist es so, dass die Mutter depressiv ist, apathisch neben dem Kinderbett sitzt und nicht spürt, was das Kind braucht.»

Quelle: http://www.a-z.ch/news/vermischtes/in-der-schweiz-wurden-785-kinder-misshandelt-8457994



Kardinal Lehmann begrüßt Absetzung Mixas

Der Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann glaubt, auch der Papst erwäge bereits eine Abschaffung des Zölibats. Über die zügige Absetzung Mixas ist er erleichtert.

"So etwas habe ich in 27 Jahren noch nicht erlebt“, sagte Lehmann in Interview des ZDF-„heute journals“ über Mixa. Es gebe leider immer wieder Menschen, die ihren Aufgaben in der Kirche nicht genügten. „Es bleibt eine erhebliche Verletzung des Vertrauens“. Papst Benedikt XVI. schmerze es sicher sehr, dass es sich ausgerechnet um einen Bischof aus Bayern handele, sagte der ehemalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Mixa war wegen körperlicher Gewalt gegen Kindern und Verschwendung von Waisenhaus-Geldern in die Kritik geraten. Zuletzt wurde bekannt, dass Vorermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs eines Jungen gegen ihn eingeleitet wurden.

weiter lesen: http://www.focus.de/panorama/welt/kirche-kardinal-lehmann-begruesst-absetzung-mixas_aid_506399.html


Der tiefe Fall des Hardliners
Walter Mixa hat sein Amt als Bischof von Augsburg verloren. Damit hat die monatelange Affäre um den Kirchenmann ihren vorläufigen Endpunkt erreicht. Dennoch fielen die Reaktionen nicht nur erleichtert aus - und die Sache ist noch längst nicht ausgestanden.

Freiburg/Augsburg/Würzburg - Es ist ein unrühmlicher Abgang eines umstrittenen Bischofs: Papst Benedikt XVI. hat das Rücktrittsgesuch von Walter Mixa als Augsburger Bischof und Militärbischof angenommen - unter Verweis auf einen Paragrafen des kanonischen Rechts, der den Ruhestand wegen Krankheit oder "anderer schwerwiegender Gründe" vorsieht. Mixa ist damit seiner Ämter als Augsburger Bischof und als Militärbischof der Bundeswehr enthoben.

weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,693775,00.html


Die Rebellion von Glückstadt
1969: Geschundene Heimkinder begehrten auf
Vor 41 Jahren, in der Nacht vom 7. zum 8. Mai 1969, rebellierten die Insassen des Landesfürsorgeheims im schleswig-holsteinischen Glückstadt. Diese Rebellion von Kindern und Jugendlichen, so Zeitzeugen, wurde mit Hilfe von Marinesoldaten der Bundeswehr niedergeschlagen, was die damalige Heimleitung bestritt.

weiter lesen: http://www.neues-deutschland.de/artikel/170647.die-rebellion-von-glueckstadt.html


Vorwürfe gegen Kilianeum

Im früheren Bischöflichen Knabenseminar, dem heutigen Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg, sollen Schüler misshandelt worden sein.
08. Mai 2010

Gewalt und sexuellen Missbrauch soll es in katholischen Einrichtungen in Miltenberg und Aschaffenburg gegeben haben. Im ehemaligen Kilianeum, dem heutigen Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg, sollen Internatsschüler Ende der sechziger und in den frühen siebziger Jahren brutal misshandelt worden sein. Zwei Schüler des Bischöflichen Knabenseminars Kilianeum, das 1982 geschlossen wurde, meldeten sich in dieser Woche während der Telefonaktion der Diözese Würzburg „Kirche in der Krise – Was ich mal sagen will“ und sprachen über die Vorfälle.

Aschaffenburgs Stadtdekan Stefan Eirich, der die beiden Anrufe entgegennahm, berichtet von „Schlägen und Züchtigungen“. Einer der Männer habe ihm geschildert, wie ihm das Nasenbein von einem der Präfekten gebrochen worden sei. Er habe den Männern die Telefonnummer des externen Missbrauchsbeauftragten der Diözese Würzburg, Klaus Laubenthal, gegeben und sie ermutigt, sich dort zu melden. Der in Aschaffenburg geborene Jurist ist seit Mitte März Ansprechpartner für Opfer sexuellen Missbrauchs und von Gewalt im Bistum Würzburg.
weiter lesen: http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~E32CF580FB06B4AC8BE0C51C968015E22~ATpl~Ecommon~Scontent.html



Vorwurf: Sexueller Missbrauch
Annahme des Rücktritts von Walter Mixa steht bevor

Der Augsburger Bischof Walter Mixa soll nach Informationen unserer Zeitung während seiner Zeit als Eichstätter Bischof (1996 bis 2005) einen Jungen sexuell missbraucht haben. Das mutmaßliche Opfer war zum Tatzeitpunkt offensichtlich minderjährig. Der Vorwurf wiegt schwer: Erstmals muss sich ein deutscher Bischof dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs stellen.

Sowohl die Staatsanwaltschaft Ingolstadt als auch die bayerische Justizministerin Beate Merk bestätigten, dass Vorermittlungen eingeleitet worden sind. Der Leitende Oberstaatsanwalt aus Ingolstadt, Helmut Walter, erklärte: „Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit über Ziel und Vorgehensweise keine weiteren Auskünfte erteilt werden.“ Dass es schon in Kürze auch zur Eröffnung eines förmlichen Ermittlungsverfahrens kommen wird, gilt als sicher.

Das Bistum Augsburg selbst hatte die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, nachdem ein erster Hinweis bei den neu eingerichteten Anlaufstellen für sexuellen Missbrauch eingegangen war.
weiter lesen: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Mixa-Missbrauch-Minderjaehriger-Ermittlung-_arid,2140090_regid,2_puid,2_pageid,4289.html


Bischof Walter Mixa beteuert seine Unschuld

Nach Bekanntwerden der neuen Vorwürfen gegen Walter Mixa hat sich der Augsburger Bischof erstmals selbst dazu geäußert: Der 69-Jährige wies die Anschuldigen über seinen Anwalt zurück, er habe einen Minderjährigen missbraucht. Mixa will den Fall "restlos" aufklären.

weiter lesen: http://www.welt.de/vermischtes/article7520805/Bischof-Walter-Mixa-beteuert-seine-Unschuld.html


Bischof Walter Mixa: Neben Prügelvorwürfen nun Vorermittlungen zum sexuellen Missbrauch

Der ehemalige Militärbischof und Bischof von Augsburg, Walter Mixa, gerät in Verdacht, einen sexuellen Missbrauch begangen zu haben. Die Anzeige wurde vom Bistum Augsburg gestellt und zwar nach den Richtlinien der Deutschen Bischofskonferenz in Missbrauchsvorfällen innerhalb der Kirche. Im vorliegenden Fall soll Mixa einen Ministranten zu seiner Zeit als Bischof von Eichstätt (1996 bis 2005) missbraucht haben. Der Verteidiger von Mixa, Gerhard Decker, wies umgehend die Vorwürfe zurück. Mixa werde intensiv mit der Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten, um die Vorwürfe aufzuklären.
weiter lesen: http://www.online-presseportal.com/gesellschaft/bischof-walter-mixa-neben-pruegelvorwuerfen-nun-vorermittlungen-zum-sexuellen-missbrauch-461


Sexmissbrauch-Vorwurf
Papst will Mixa rasch ablösen

Der Vatikan hat sich zu einer schnellen Entscheidung im Fall Walter Mixa durchgerungen. Schon am Samstag will Papst Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch des Noch-Bischofs annehmen - da diesem nun auch sexueller Missbrauch eines Minderjährigen vorgeworfen wird, ist er vollends untragbar geworden.

weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,693700,00.html


Zivilprozess gegen Amtsvormund möglich.

Misshandelte, die noch im oder nach dem Jahre 1980 einen (Amts-)Vormund hatten, sollten einen Schadensersatzanspruch prüfen, den sie bisher vielleicht nicht kannten: Den Schadensersatzanspruch gegen den früheren (Amts-)Vormund.

Das Jugendamt, damals wie heute, übte drei verschiedene Funktionen unter einem Dach aus, nämlich die Mitwirkung im gerichtlichen Verfahren, die sozialrechtliche Leistungsgewährung und die Amtsvormundschaft und Amtpflegschaft.

Der Amtsvormund hat die Aufgabe, sein Mündel vor Schaden zu bewahren, auch vor Misshandlung in Heimen.

Schadensersatzansprüche gegen Vormund (§ 1833 BGB) und Pfleger (§§ 1833, 1909, 1915 BGB) verjähren unbestritten erst in 30 Jahren.

Die dreißigjährige Verjährung ist allerdings per Gesetzesänderung ab 1.1.2010 aufgehoben und in eine dreijährige Verjährung umgewandelt worden. Bis dahin nicht verjährte Ansprüche verjähren jetzt entweder nach altem Recht (wenn die Verjährung zB im Jahre 1981 begann, ist Verjährung Ende 2011) oder bis spätestens 31.12.2012.

Der Beginn der Verjährung gegen den Amts-Vormund (oder auch gegen einen sonstigen Vormund) kann auch später sein als mit 18 bzw 21 Jahren, nämlich dann, wenn der Betroffene gar nicht wußte, dass er unter Vormundschaft steht, bzw wer - welche Körperschaft - sein Vormund ist.

Der Beklagte wäre dann die Stadt oder der Landkreis, bei dem der Amtsvormund tätig war und es pflichtwidrig unterlassen hat, sein Mündel vor Misshandlungen zu schützen.

Näheres dazu kann RA Johannes Hildebrandt erklären.
Fachanwalt für Familienrecht
Dipl.-Päd. univ.
www.hausmann-sandreuther.de


Aufruf des Instituts für angewandte Sozialwissenschaften
Das Institut für angewandte Sozialwissenschaften (Stuttgart) sucht für ein Forschungsprojekt im Auftrag der Diözese Rottenburg-Stuttgart ehemalige Heimkinder und Menschen, die in der Zeit von 1950 bis 1969 in Heimen gearbeitet haben.

Hier der Aufruf im Wortlaut: Heimkind sein ist etwas Besonderes!

Sind Sie ein Heimkind?

Wir suchen für ein Forschungsprojekt ehemalige Heimkinder, die in der Zeit von 1950 bis 1969 oder in der Zeit von 1980 bis 1999 in Heimen der Diözese Rottenburg-Stuttgart gelebt haben.

Haben Sie im Heim gearbeitet?

Wir suchen für ein Forschungsprojekt ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Zeit von 1950 bis 1969 oder in der Zeit von 1980 bis 1999 in Heimen der Diözese Rottenburg-Stuttgart gearbeitet haben.

Wir untersuchen im Auftrag der Diözese Rottenburg-Stuttgart, wie Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den 1950er und 1960er Jahren im Heim gelebt und gearbeitet haben. Dabei interessiert uns besonders:

Wie war das Leben im Heim?
Wie war der Tagesablauf?
Wie entstanden Freundschaften?
Wie wurde erzogen?

Heimerziehung hat sich im Laufe der letzten 50 Jahre sehr verändert! Deshalb wollen wir auch mit Menschen sprechen, die in den 1980er und 1990er Jahren im Heim gelebt oder gearbeitet haben.

Wenn Sie Interesse an einer Mitwirkung haben und sich die Zeit für ein Gespräch nehmen wollen, rufen Sie uns bitte an oder schicken Sie uns eine E-Mail.

Kontakt: Institut für angewandte Sozialwissenschaften (IfaS) an der Dualen Hochschule Stuttgart
Constanze Störk-Biber, M.A., E-Mail: Constanze.Stoerk-Biber@ifas-stuttgart.de
Hilli Tries, Dipl. Soz. Päd. (BA), E-Mail: Hilli.Tries@ifas-stuttgart.de
Herdweg 29
70174 Stuttgart
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Quelle: http://www.dicv-rottenburg-stuttgart.caritas.de/69718.html


Ein Buch zur rechten Zeit

Münster - Die erschreckenden Defizite der Heimerziehung und die Schicksale vieler traumatisierter Heimkinder in den 50er und 60er Jahren liegen heute offen zutage. Die Medien und die Gesellschaft konzentrieren sich zurzeit mit Vorliebe auf spektakuläre Einzelfälle. Aber: „Es gab klare systemische Probleme“, erläutert der Bochumer Theologe und Ethiker Prof. Dr. Traugott Jähnichen. Die Heime, in NRW zu 70 Prozent in kirchlicher Trägerschaft, waren damals unterfinanziert (1,70 Mark pro Heimkind, heute wären das 4,20 Euro). Die Erzieher und Ordensleute waren überaltert und überfordert. Auf zwei Erzieher kamen nicht selten bis zu 30 Heimkinder. Ergebnis: Häufige Gewalt, zuweilen sexueller Missbrauch, systematische Erniedrigung. Nicht immer und überall, aber doch so häufig, dass sich heute pro Tag rund zehn Traumatisierte bei der Hotline der Katholischen Kirche melden.

weiter: http://www.mv-online.de/aktuelles/kultur/nachrichten/1314144_Ein_Buch_zur_rechten_Zeit.html


WÜRZBURG: Vergewaltigung im Marienheim?
Schadenersatzprozess vor Landgericht – Klägerin hält Gutachter für befangen

Großes Medienaufgebot in einem kleinen Sitzungssaal des Würzburger Landgerichts. Mittendrin eine zierliche Frau mit grauen Haaren und modischer Brille. Es ist Cornelia H. aus Augsburg, 49 Jahre, Friseurin, Mutter einer erwachsenen Tochter. Sie hat das Bistum auf 250 000 Euro Schadenersatz verklagt. „Ich bin im Würzburger Marienheim von einem Priester vergewaltigt worden“, sagt sie.

Vertreten wird Cornelia H. von Christian Sailer, Anwalt und Sprecher der kirchenkritischen Gemeinschaft „Universelles Leben“ (UL). Für die Diözese erscheint Anwalt Günter Paul aus Frankfurt, ein Vertrauter des Bischofs. Begleitet wird er vom Justitiar des Bistums, Roland Huth.

Der Vorsitzende Richter eröffnet die Verhandlung. Es geht um viel in diesem Prozess. Nicht nur für Cornelia H. Auch für Sailer und für das Bistum. Die Klägerin hatte die Diözese schon 2002 mit ihren Vorwürfen konfrontiert. Sechs Jahre sei sie alt gewesen, als sie im Marienheim zum ersten Mal einen inzwischen verstorbenen Priester habe befriedigen müssen, sagt Cornelia H. Die Übergriffe hätten in einem Beichtstuhl stattgefunden, ihr Martyrium habe gedauert, bis sie 14 war. „Am Schluss wurde ich vergewaltigt.“

weiter lesen: http://www.mainpost.de/lokales/franken/Vergewaltigung-im-Marienheim-;art1727,5563617


Sohn von Alice Miller wurde vom Vater geschlagen

SPIEGEL ONLINE - Panorama - 02.05.2010 In einem Gespräch mit dem SPIEGEL bekennt Martin Miller, 60, Sohn der berühmten Kindheitsforscherin Alice Miller, dass er von seinem Vater geschlagen worden sei. Seine Mutter, die 1979 mit ihrem Buch "Das Drama des begabten Kindes" berühmt geworden war, sei dabei Zeugin gewesen.
mehr lesen... http://suche.spiegel.de/suche/index.html?suchbegriff=Martin+Miller



Kinderheim Rathausen

Kinder wurden in Rathausen zu Tode gequält

Gewalt im Waisenhaus: Opfer klagt an

Ein Tagebuch bringt Schreckliches ans Licht: Der Terror in Rathausen kostete offenbar zwei Kindern das Leben. Ein Schock für die Behörden und die heutigen Schwestern.

Eine Ingenbohler Schwester schlägt den Kopf eines Mädchens so lange auf das Schulpult, bis es ihm schlecht wird. Danach wird es ohnmächtig – zwei Wochen später stirbt es. Was sich anhört wie Szenen aus einem Krimi, sind Erinnerungen, die eine ehemalige Rathausen-Bewohnerin in ihrem Tagebuch verewigte.

Die Luzernerin, die schon seit elf Jahren tot ist, ging mit ihrer Geschichte nie an die Öffentlichkeit – sie schrieb ihren Lebenslauf für die Kinder auf. Nun werden ihre Schilderungen publik und versetzen die heutige Kantonsregierung in einen Schockzustand. Dass in Rathausen Kinder nicht nur schikaniert und gequält wurden, sondern durch einzelne Schwestern gar zu Tode kamen, war bisher nämlich niemandem bekannt. «Ich bin absolut schockiert», sagt Regierungsrat Guido Graf, als er die Zeilen der Frau liest. Der Vorsteher des Sozialdepartementes des Kantons Luzern will nun die Aufarbeitung der Geschichte vorantreiben. Auch bei den Ingenbohler Schwestern ist man betroffen – und bittet für die Verfehlungen ihrer Vorgängerinnen um Vergebung.
weiter lesen: http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/nachrichten/zentralschweiz/luzern/detail.htm?client_request_className=NewsItem&client_request_contentOID=335015

Auszug aus dem Tagebuch von Anna Bühlmann-Bucher: http://www.zisch.ch/FTP-Upload/ZischDaten/zischbonus/Tagebuch.pdf



Sexuelle Gewalt: Runder Tisch Im Fegefeuer der Wahrheit

Von der Schweigespirale zur Redespirale: Was der runde Tisch gegen sexuelle Gewalt bewirken kann - und warum er umbenannt werden muss, bevor er mit der Arbeit beginnen kann.

"Sexueller Missbrauch" ist ein falsches Wort. Es gehört aus dem aktuellen Vokabular und aus der Diskussion gestrichen. Das Wort vom "sexuellen Missbrauch" von Kindern und Jugendlichen verunklart und versteckt die Wahrheit.

Es ist an diesem runden Tisch darüber zu reden, wie sexuelle Gewalt durch Lehrer, Erzieher, Sporttrainer oder Geistliche zu verhindern ist. Zu reden ist über Vertrauenspersonen, die das in sie gesetzte Vertrauen missbrauchen, um sexuelle Gewalt auszuüben. Am Beginn der Arbeit dieses runden Tisches hat also seine Umbenennung zu stehen - sonst beginnt die "Aufarbeitung" nicht nur mit einem Sprach-, sondern auch mit einem Denkfehler.

Der runde Tisch ist ein Ort, von dem Aufklärung ausgehen muss. Er ist natürlich kein Ermittlungsorgan, keine Ersatz-Staatsanwaltschaft für verjährte Straftaten, keine Opferberatungsstelle und keine Instanz zur Aufhebung der Unschuldsvermutung. Er soll eine Instanz sein, die sowohl die öffentliche Diskussion als auch den Gesetzgeber sachverständig begleitet. Das ist ein längeres Projekt.

weiter: http://www.sueddeutsche.de/politik/331/509462/text/


News April 2010

News Archive Maerz. 2010

 


Runder Tisch Sexueller
Kindesmissbrauch
in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich

www.rundertisch-kindesmissbrauch.de

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Ehemalige Heimkinder können sich direkt an den Runden Tisch wenden

Kontakt: Frau Katharina Loerbroks, Referentin der Infostelle des Runden Tisch:
Telefon: 030 400 40-231 oder 030 27 57 67 77 – Email:
info@rundertisch-heimerziehung.de

Webseite:
http://www.rundertisch-heimerziehung.de/index.htm


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-Netzwerk B: http://netzwerkb.org/
Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt setzt sich für die Opfer ein

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Konvention zum Schutze der Menschenrechte

wurden die Menschenrechte in den Nachkriegsjahren weiterhin verletzt?
Wichtige Punkte für ehemalige Heimkinder

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Der Fremde in mir

http://www.derfremdeinmir.de

 

 


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Das Parfumfläschchen

Brandzeichen
bei Monika Detering

Meine schrecklichen Kindheits-Erinnerungen an das Rübezahl Heim. 1 2

Mehr zum Kinderheim in Holzen:
http://holzen-kinderheim-rubezahl-perversion-christlichen-auftrags.over-blog.de/

Briefe an die Eltern

Kindheitserinnerungen

Meine wahre Geschichte
von Katharina M.

Berichte von Misshandlungen in Heimen

Fred Schippers beschreibt seine Kindheit im
Kinderhein Schloß Dilborn

Ein Opfer des Dansweiler Hof und Freistatt schreibt

Wenn du mit 23 immer noch 8 und 15 bist
von Seviye

Für Alessandra
von Mathilde

Einer von 2555 Tagen
von Mathilde

ZUM ABSCHIED
NIKKO SCHOTT

Vom Feuer in die Hölle
Meine Jugendjahre im Mädchenheim Weiher.

Quälende Schatten aus der Vergangenheit

Ich Bernd Grün

Über ein Leben im Heim und ein Schicksal, das sprachlos macht

Mundtot

H. Franke aus Aachen

Meine Geschichte
von M. Schlage

"Ein beinahe zerstörtes Leben"

Sylvie's Life

Damals - Heute

Die Ohrenentzündung

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Sie können die Misshandlungen Ihrer Kindheit zur Publikation einsenden.

Fragen ohne Antwort

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Warum gibt es heut noch Kindesmisshandlungen?

Kindesmisshandlungen Heute

Dunkelziffer von rund
150 000 misshandelten Kindern

   
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