| Land Salzburg will Opfer entschädigen
Landesrätin Scharer (SPÖ) initiiert eine Anlaufstelle,
um Opfern staatlicher Kinderheime zu helfen. Sie will „nicht
auf den Bund warten.“
salzburg (SN). Waltraud Klasnic, die Beauftragte für Opfer
kirchlicher Gewalt, kam am Samstag nach Salzburg. Sie sprach mit
Rudolf Vockner, der eine jaahrelange Odysee durch mehrere kirchliche
Kinderheime hinter sich hat – geprägt von Schlägen,
sadistischen Strafen und sexuellem Missbrauch. Die SN berichteten.
Inzwischen haben sich auch Gewaltopfer staatlicher Heime gemeldet.
Sie kritisieren, dass es für sie nach wie vor keine Anlaufstelle
gibt, denn die Klasnic-Kommission ist nur für kirchliche
Heime und Internate zuständig.
Die zuständige Landesrätin Erika Scharer (SPÖ)
hat auf einen SN-Bericht reagiert und kündigt konkrete Schritte
an: „Wir arbeiten von Seiten des Landes daran, alle Daten
über Salzburger Kinder- und Jugendheime und ihre Zöglinge
ab 1945 zu erheben.“ Noch im Juni soll ein entsprechender
Bericht präsentieren werden, verspricht die Soziallandesrätin.
weiter lesen: http://www.salzburg.com/online/nachrichten/newsletter/-Land-Salzburg-will-Opfer-entschaedigen-.html?article=eGMmOI8Ve2sZumL91CZnZUElDxVuSkuDwdVU7rs&img=&text=&mode=
Seit Jahren werden
die Tatsachen verschleiert.
Video: Alexander Markus Homes:
http://www.myvideo.de/watch/7540465/AlexanderMarusHomes
Bericht
über Fälle sexuellen Missbrauchs an Schulen und anderen
Einrichtungen des Jesuitenordens – 27. Mai 2010
von Ursula Raue
Früheres Heimkind klagt gegen
Kirche
Bielefeld (WB). Ein früheres Heimkind klagt vor dem Landgericht
Bielefeld gegen die Evangelische Kirche von Westfalen. »In
den vier Heimen, in denen ich aufgewachsen bin, ist mir nahezu
jede Bildung verweigert worden. Außerdem wurde ich misshandelt«,
sagt Wolfgang Focke.
Landgerichtssprecher Guiskard Eisenberg bestätigte gestern
den Eingang der Zivilklage. Der Kläger ist heute 63 Jahre
alt, die Taten sollen zwischen 1959 und 1964 geschehen sein. »Deshalb
könnte sich das Landeskirchenamt auf den Standpunkt zurückziehen,
dass alles verjährt ist«, sagt Wolfgang Focke. Er hoffe
aber, dass die Kirche das nicht tun werde: »Schließlich
haben die beiden großen Kirchen in den vergangenen Wochen
immer wieder beteuert, sie wollten sich ihrer Verantwortung stellen.
weiter lesen: http://www.westfalen-blatt.de/start.php?id=38570&artikel=reg
Sie wollen über Missbrauch
reden und schließen uns aus
Sabbenhausen. Eigentlich könnte Wolfgang Focke froh sein
über die Wellen, die das Thema Missbrauch seit Monaten schlägt.
Denn auch der in Sabbenhausen lebende 63-Jährige ist ein
Opfer und kämpft seit Jahren um Wiedergutmachung für
ehemalige Heimkinder, die in ihrer Kindheit und Jugend unter dem
Deckmantel von „Zucht und Ordnung“ missbraucht und
zu unentgeltlicher Arbeit gezwungen wurden.
Doch er wird das Gefühl nicht los, als „Mensch zweiter
Klasse“ behandelt zu werden. Denn auf seine Anträge
zur Teilnahme an dem von gleich drei Bundesministerinnen einberufenen
Runden Tisch zum Thema „Missbrauch“ in Berlin hat
der Rentner keine Antwort erhalten, die ihn befriedigen könnte.
weiter lesen: http://www.dewezet.de/portal/lokales/aktuell-vor-ort/bad-pyrmont_Sie-wollen-ueber-Missbrauch-reden-und-schliessen-uns-aus-_arid,242701.html
Sexueller Missbrauch in der katholischen
Kirche
Jesuiten-Bericht bringt grausige Details ans Licht
Prügelattacken, Vergewaltigung, Schweigen: Die Beauftragte
für die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle im Jesuitenorden
hat ihren detaillierten Abschlussbericht vorgestellt. Opfer und
Zeugen berichteten von schlimmen Erfahrungen - und von systematischer
Vertuschung.
München - Die Ergebnisse sind dramatisch: In Einrichtungen
der Jesuiten sollen mindestens 205 Opfer missbraucht und misshandelt
worden sein. Das geht aus dem Abschlussbericht hervor, den die
Missbrauchsbeauftragte Ursula Raue an diesem Donnerstag in München
vorstellte.
Systematische Vertuschung
Die Beschuldigungen im Jesuitenorden richten sich gegen zwölf
Patres, von denen sechs bereits verstorben sind, sowie gegen zwei
weltliche Mitarbeiter. Ihnen wird von mehr als einem Opfer oder
Zeugen Missbrauch, grobe Gewalttätigkeit oder beides vorgeworfen.
32 weitere Personen, darunter Patres, weltliche Lehrer oder Erzieher,
werden jeweils von nur einem Opfer oder Zeugen belastet.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,697115,00.html
Jesuiten haben Missbrauch jahrelang
vertuscht
Bei den Jesuiten sind weit mehr Kinder Opfer von sexuellem Missbrauch
und Misshandlungen geworden als bisher bekannt. Über 200
Betroffene haben sich bei der Beauftragten Ursula Raue gemeldet.
Besonders schockierend: Jahrelang wurden die Täter gedeckt.
weiter lesen: http://www.stern.de/panorama/abschlussbericht-jesuiten-haben-missbrauch-jahrelang-vertuscht-1569648.html
Anwältin geht von zwölf
Tätern aus
Im Missbrauchsskandal an Jesuiten-Schulen haben sich inzwischen
115 Betroffene gemeldet. Die zur Aufklärung eingesetzte Anwältin
Ursula Raue sprach von einer Dimension, "die bisher nicht
zu ahnen" gewesen sei. Unter den inzwischen zwölf Beschuldigten
befinden sich offenbar auch Frauen.
Zudringliche Zärtlichkeiten, gewalttätige Übergriffe,
Manipulation an Genitalien: Der Skandal um sexuellen Missbrauch
an Jesuiten-Kollegs und anderen katholischen Schulen nimmt immer
größere Dimensionen an. Inzwischen werden auch zwei
Frauen beschuldigt, sich an Schülern vergangen zu haben.
Unter den Opfern sind auch frühere Schülerinnen. Außerdem
haben sich Opfer gemeldet, die nicht an Jesuiten-Schulen waren,
wie die von dem Orden beauftragte Anwältin Ursula Raue am
Donnerstag in Berlin sagte. Darunter sei auch jemand von einer
evangelischen Einrichtung. Bundesweit hätten sich bis jetzt
115 bis 120 Missbrauchsopfer gemeldet.
weiter lesen: http://www.stern.de/panorama/missbrauch-an-jesuiten-kolleg-anwaeltin-geht-von-zwoelf-taetern-aus-1544577.html
Ermittlungen und Recherchen, die
den Namen verdienen, hat es nie gegeben
Betrifft: Kölner Heimskandale
im KStA
Dem vom Kölner Ehrenbürger Alfred Neven DuMont erst
vor kurzem wieder einmal öffentlich gefeierten "faktenorientierten
Journalismus“ (1) ist man beim Kölner Stadt-Anzeiger
in den vergangenen vier Jahrzehnten offenbar treu geblieben. Daran
hat auch der Wechsel an der Spitze des Hauses von „Gott
Vater“ zur
„Dreieinigkeit“ nichts geändert, wie wir aus
einem Leserbrief zum Thema “Heimskandale“ an die KStA-Redaktion
erfahren, der dort seit dem 18. Mai auf seine Veröffentlichung
wartet.
Sehr geehrte Damen und Herren, wie viele Leser verfolge ich mit
großem Interesse Ihre Berichterstattung über die Menschenrechtsverletzungen
und Straftaten an Minderjährigen in deutschen Heimen. Ich
meine, dass es nicht reicht, vierzig Jahre danach über das
Unrecht zu reden und zu schreiben.
Wir müssen auch fragen, wie es dann in den 70er Jahren zu
einer Änderung kam, nämlich zu einer Reform der Heimerziehung,
die solche Taten zwar nicht ganz unmöglich macht, aber immerhin
zu Randerscheinungen hat werden lassen, die nicht mehr das ganze
System repräsentieren.
weiter lesen: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=15180&css=print
Resolution zu Missbrauch
Caritas zieht zurück
Im Grund waren sich alle einig: "Wir sind zutiefst bestürzt
über die schrecklichen Fälle von sexuellem Missbrauch
an Kindern und Jugendlichen sowie Kindesmisshandlungen, begangen
durch Vertrauenspersonen unter dem Dach von Kirchen, Schulen oder
Kinderbetreuungseinrichtungen", heißt es im Entwurf
zu einer Resolution, der der Frankfurter Rundschau vorliegt. Um
die Verurteilung sexueller Übergriffe jeglicher Art geht
es in dem Papier; darum, dass betroffene Institutionen für
eine rasche und rückhaltlose Aufklärung zu sorgen haben
und überführte Täter nicht mehr in der Kinder-
und Jugendarbeit eingesetzt werden sollen.
Unterzeichnen sollten das Papier die Träger der Jugendhilfe,
Träger stationärer Betreuungseinrichtungen sowie die
Kirchen im Main-Taunus-Kreis. Der CDU-Kreisbeigeordnete und Jugenddezernent
Michael Cyriax hatte dazu alle an einen Tisch geholt - "um
ein kraftvolles Zeichen in der Öffentlichkeit zu setzen",
wie er sagt.
weiter lesen: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/2680456_Resolution-zu-Missbrauch-Caritas-zieht-zurueck.html
St. Pöltner Diözesanbischof
Küng: "Homosexuelle Netzwerke" in der Kirche
St. Pöltner Diözesanbischofs Klaus Küng.
Festhalten an Zölibat - Kommunion für wiederverheiratete
Geschiedene nur, wenn sie keinen Sex miteinander haben
Berlin/Sankt Pölten - In Priesterseminaren und Teilen des
katholischen Klerus gibt es nach Einschätzung des St. Pöltner
Diözesanbischofs Klaus Küng "homosexuelle Netzwerke".
Solche Netzwerke könnten ein Kloster oder eine Diözese
sogar existenziell bedrohen, sagte Küng der deutschen katholischen
Tageszeitung "Tagespost". Es bilde sich nämlich
eine Atmosphäre, "die ganz bestimmte Personen anzieht,
andere dagegen abstößt zum großen Schaden der
Seelsorge", so Küng, der sich in dem Interview auch
klar zum Zölibat bekannte.
weiter lesen: http://derstandard.at/1271377296217/St-Poeltner-Dioezesanbischof-Kueng-Homosexuelle-Netzwerke-in-der-Kirche
Neuer Vorwurf gegen Bischof Fischer
"profil": Feldkircher Diözesanbischof soll 1970
Schüler geschlagen haben - Fischer: "Aufklärung
dringend notwendig"
Feldkirch - Das Nachrichtenmagazin "profil" erhebt in
seiner am Montag erscheinenden Ausgabe neue Vorwürfe gegen
den Feldkircher Diözesanbischof Elmar Fischer. Als Religionslehrer
soll er 1970 einen sich "provozierend verhaltenden"
16-jährigen Schüler am Gymnasium Dornbirn mit der Faust
ins Gesicht geschlagen haben, so "profil". Fischer versicherte
in einer ersten Stellungnahme, an der Aufklärung der Vorhaltungen
mitzuwirken. Aufgrund des neuen Vorwurfs rechnet die Diözese
indes mit einer Verzögerung des Abschlussberichts des Experten
Hartmann Hinterhuber.
weiter lesen: http://derstandard.at/1271376734091/Neuer-Vorwurf-gegen-Bischof-Fischer
Papst
"Wirklich erschreckend"
Hunderte Meldungen von Missbrauch in Österreich
Wien/Lissabon - Papst Benedikt XVI. hat die europaweiten Missbrauchsskandale
in der katholischen Kirche erneut scharf verurteilt. Die Missbrauchsfälle
seien innerhalb der Kirche entstanden, nicht außerhalb,
erklärte er am Dienstag auf dem Flug nach Portugal. Er setze
sich für eine tiefgreifende Säuberung und Buße
innerhalb der Kirche ein, es müsse auch Gerechtigkeit und
Verzeihen geben. Die Kirche habe schon immer unter inneren Problemen
gelitten, was man aber heute sehe, sei "wirklich erschreckend".
weiter lesen: http://derstandard.at/1271376483797/Papst-Wirklich-erschreckend
Meine Erfahrungen
zum Waldheimat, Werther bei Bielefeld
Im Jahre 1959 wurde ich von der Fürsorge in Minden /Westfalen.,
meinem Geburtsort, in das Erziehungsheim :
Waldheimat, Werther bei Bielefeld eingewiesen.
Meine Identität wurde gegen eine Nummer ausgetauscht, Nr.
830.
Insgesamt habe ich dort 3 Jahre verbracht ohne jegliche Kommunikation
mit anderen Insassen, keine privaten Gegenstände, ein Zimmer
mit Gittern vorm Fenster und ohne innere Türklinke. Kein
Ausgang oder Besuche, zensierte Briefe, keine Schule, nur Arbeit
täglich für 8 Stunden ohne jegliche Bezahlung.
Kein Bleistift, Papier oder Buch zum Lesen, außer der Bibel.
Tägliches Frühstück: zwei Scheiben Brot, eine mit
Margarine und eine Scheibe Schwarzbrot mit Zuckerrübensaft.
Das Mittagsessen war deftig, kein Fleisch oder Gemüse, nur
Kohlehydrate, kein Obst.
Man bekam 20 Pfennig Fleißkärtchen die Woche die niemals
reichten um Seife, Zahnpasta oder einen Apfel zu kaufen. Man wurde
bestraft durch Entzug von Fleißkärtchen falls man während
der Arbeit eine Schere fallen ließ, oder Kontakt zu anderen
versuchte, sich aufbegehrte oder während der Arbeit seine
Notdurft verrichten musste. Man durfte nur 3 x täglich zur
Toilette gehen, mit jeweils nur einem Stück Zeitungspapier.
Wir haben es benutzt um uns gegenseitig Notizen zu schreiben,
indem wir eine Nadel in den Finger stießen und mit unserem
Blut und dem Nadelöhr geschrieben haben.
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Der Klosterzöglng
Die Jugend des Bastards
Im Zusammenhang mit Armut, Arbeitslosigkeit oder Familiengründung
wird immer wieder die Gefahr beschworen, durch das soziale Netz
fallen zu können. Was aber, wenn das soziale Netz sehr wohl
auffängt, allerdings keine weiche Landung bietet, sondern
ein Menschenleben verletzt, zerschneidet und auf ewig bechädigt
zurücklässt?
"... Der dicke gemütliche Begleitonkel hatte Franzi
im Direktorgebäude des Jugendheims Rosenhof in Graz zeitig
am Morgen abgeholt, frisch geschneuzt und gekämmt war er
dort gesessen, immer wieder das Lamento des Direktors im Nacken,
dass er, Franzi ja selber schuld sei, er ihn weiß Gott wie
oft ermahnt habe endlich brav und anständig zu werden. Jetzt
sei es eben zu spät, hatte der Direktor gemeint, er müsse
sich nun von Franzi trennen, im anderen Heim werde er weniger
Zeit für Blödheiten und davonlaufen haben, dort würden,
so der Direktor andere Saiten aufgezogen weren.
Das Heim sei weit weg, das sei gut, eine andere Umgebung, vielleicht
komme Franzi dann auf andere Gedanken als jene die der Direktor
für verwerflich hielt. Weil Franzi nicht bereit war ihm als
Gesprächspartner zu dienen, der Direktor aber gerne den Monolog
in einen Dialog umgewandelt hätte, fragte ihn jener "Na,
was sagst du dazu?", und weil er keine Antwort erhielt fortsetzend
"Du wirst schon sehen".
Mit dem Auto des Begleitonkels ging es dann hurtig zum Grazer
Hauptbahnhof und das "Du wirst schon sehen" begann."
Quelle: http://www.bibliothekderprovinz.at/buecher.php?id=1248&session=46f34ac1fb4494665120e2239ff11d4c
Gefangen im Netz der Vergangenheit
Unrecht ist geschehen. Doch wie lässt sich Gerechtigkeit
nach Missbrauch in der katholischen Kirche herstellen? Erwartungen
von Opfern und Amtskirche gehen weit auseinander. Das zeigt der
Fall Günther S.
Der Tag begann gut, das Wetter ist schön, die Fahrt im alten
Cherokee-Jeep verlief ohne Störung. Und doch ist bei Günther
S. (Name von der Redaktion geändert) das Unbehagen geblieben.
Zusammen mit seinem ehemaligen Schulfreund war er von Bischof
Gebhard Fürst zu einem Gespräch nach Rottenburg eingeladen.
Günther und sein Freund sind Leidensgenossen. Ihre Kindheit
haben sie in verschiedenen kirchlichen Heimen verbracht, die Jugend
auch. Beide wurden sie von einem ehemaligen Rektor traktiert,
beide von einem Pfarrer begrapscht und betatscht. Günther
S. ist das Erlebte bis heute peinlich. Dass ihn der sonst so sympathische
Pfarrer im Ferienhaus an die Genitalien fasste, seinen Körper
an ihn presste, ihm Pornohefte mit homosexuellen Darstellungen
zeigte, all das würde er am liebsten ganz aus seinem Gedächtnis
streichen. "Ich schämte mich so sehr."
weiter lesen: http://www.swp.de/gaildorf/nachrichten/politik/art4306,491060
Piusbrüder machen Stimmung gegen
Homosexuelle
Die erzkonservative Piusbruderschaft macht Homosexualität für
die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche verantwortlich.
Der Generalobere fordert, Schwule nicht zur Priesterweihe zuzulassen.
weiter lesen: http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/missbrauch-piusbrueder-machen-stimmung-gegen-homosexuelle_aid_510878.html
Kommentar: Die Liste der katholischen Verschleierungstaktik
wird immer länger. Nur keine Schuld eingestehen sonnst muss
man zahlen. Das traurige aber ist, dass der Deutsche Staat die Faktenverzerrungen
und Verzögerungen akzeptiert und dabei die Opfer verrät.
Einen nicht wiedergutmachende Schande für die deutsche Regierung.
Sieglinde Alexander
Die Eingeweihten hüten das
Geheimnis
Meckenheim. Kaum ein Kriminalfall der Nachkriegsgeschichte hielt
die Deutschen so in Atem wie der des Serienmörders Jürgen
Bartsch. Vier Kinder starben, bevor der Täter gefasst wurde.
Eher unbekannt ist der Bezug zur aktuellen Debatte um die Heime
jener Zeit - und der Bezug zu Meckenheim.
"Mord an der Seele" nannte die vor wenigen Wochen verstorbene
Psychoanalytikerin Alice Miller das, was dem späteren Serienmörder
Bartsch, der als Jugendlicher in den Jahren 1962 bis 1966 vier
Kinder tötete, bis er von der Polizei gefasst und gestoppt
wurde, in seinen Kinderjahren widerfuhr.
Für Alice Miller war Bartsch "das Opfer von vielen
tragischen Verkettungen". Ein schwerwiegendes Glied in dieser
verhängnisvollen Kette soll Gerhard Pütz gewesen sein,
Salesianer-Pater im Don-Bosco-Haus in Aulhausen am Rhein.
weiter lesen: http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10001&detailid=738569
Ettaler Mönch zu Bewährungsstrafe
verurteilt
MÜNCHEN. Ein Mönch des Klosters Ettal ist wegen Besitzes
von Kinderpornos zu einer Gefängnisstrafe von fünf Monaten
auf Bewährung verurteilt worden.
weiter lesen: http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/art17,395667
Missbrauch: Ministerin dringt auf Entschädigung
Berlin - Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
(FDP) dringt weiter auf die Anzeige jeden Verdachts auf sexuellen
Missbrauch bei der Staatsanwaltschaft. "Keine Institution
hat das Recht, sich an die Stelle der Judikative zu setzen",
sagte sie am Dienstag in Berlin. Zugleich mahnte sie Institutionen,
bei denen auch lange zurückliegende Missbrauchsfälle
jetzt bekannt werden, auch konkret finanziell "etwas zu leisten".
weiter lesen: http://www.welt.de/die-welt/politik/article7693113/Missbrauch-Ministerin-dringt-auf-Entschaedigung.html
NDR: Werden Opfer nachträglich
entschädigt?
Was geschah in den 1950er-, 60er- und 70er-Jahren im Landesfürsorgeheim
Glückstadt? Berichte von Betroffenen haben schon vor einigen
Jahren ein schockierendes Bild von der Fürsorgeerziehung
der damaligen Zeit gezeichnet: Schläge und Einzelhaft waren
laut ehemaligen Heimkindern an der Tagesordnung. Jetzt ist die
Aufarbeitung der Geschehnisse von damals einen großen Schritt
weiter gekommen: Die vorliegende wissenschaftliche Auswertung
der Heimakten kommt zu dem Schluss, dass die Berichte der ehemaligen
Heimkinder authentisch sind.
Betroffener fordert Opferrente
Professor Christian Schrapper von der Universität Koblenz
hat mit seinen Mitarbeitern rund 8.000 Akten des Landesfürsorgeheims
Glückstadt ausgewertet. Er kommt zu dem Schluss, dass die
Einzelhaft keine Seltenheit war - im Gegenteil: "Die Einzelhaft
war systematisches Erziehungsmittel.
weiter lesen: http://www.ndrinfo.de/programm/sendungen/reportagen/fuersorgeheim100.html
Belgische Bischöfe entschuldigen
sich
In Belgien tobt ähnlich wie in Deutschland ein Missbrauchsskandal.
Ein Bischof ist bereits zurückgetreten. Jetzt haben die belgischen
Hirten die Opfer offiziell um Verzeihung gebeten.
weiter lesen: http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/kindesmissbrauch-belgische-bischoefe-entschuldigen-sich_aid_509869.html
Bistum Augsburg entschuldigt
sich
Das Bistum Augsburg hat sich bei den Opfern von Schlägen
und Prügeln im Schrobenhausener Kinderheim Sankt Josef entschuldigt.
In einer Erklärung der Ordinariatskonferenz heißt es,
stellvertretend für das Bistum bittet sie um Verzeihung.
Gespräche sollen geführt werden
Es sei selbstverständlich, das den Kindern damals zugefügte
Leid sehr ernst zu nehmen. Außerdem erklärten die Vertreter
der Konferenz, das Bistum werde bald das Gespräch mit den
Betroffenen suchen. - Vergangene Woche hatte der Sonderermittler
der Waisenhausstiftung seinen Abschlussbericht zu den Vorgängen
im Kinderheim unter Stadtpfarrer Walter Mixa vorgelegt. Darin
wurden weitere Prügelvorwürfe bekannt.
weiter lesen: http://www.radio-in.de/default.aspx?ID=2946&showNews=725589
Evangelische Kirche
meldet weitere Missbrauchsfälle
Drei Opfer waren Internatsschüler, vier weitere wurde in niedersächsischen
Gemeinden missbraucht oder belästigt: Die evangelische Landeskirche
Hannover hat bislang unbekannte Missbrauchsfälle öffentlich
gemacht. Nicht alle Taten sind verjährt.
weiter: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,695510,00.html
Evangelische Kirche meldet verschwiegene
Missbrauchsfälle
Hannover (dpa) - Nach dem Missbrauchsskandal in der katholischen
Kirche werden auch bei den Protestanten jahrzehntelang verschwiegene
Fälle bekannt. Wie die evangelischen Landeskirche Hannovers
mitteilte, wurden sieben Verdachtsfälle wegen sexuellen Missbrauchs
und körperlicher Gewalt ermittelt. Obwohl die Fälle strafrechtlich
verjährt seien, wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. In
drei Fällen handelt es sich um ehemalige Schüler eines
damals kirchlichen Internats in Dassel, sagte Oberlandeskirchenrat
Rainer Mainusch.
weiter: http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20100518&did=1304321
Schwere Vorwürfe
auch gegen das „Haus Moitzfeld”
Am 28. April berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“
über Fälle von schweren körperlichen Misshandlungen
und Vergewaltigungen im ehemaligen „Knabenheim“ der
Diakonie in Bensberg. Nun meldeten sich auch ehemalige Heimkinder,
die im benachbarten Heim „Haus Moitzfeld“ untergebracht
waren.
Auch im neben diesem ehemaligen Heim gelegenen "Haus Moitzfeld"
soll Kindern Leid zugefügt worden sein.
Bergisch Gladbach - Als Reaktion auf den Bericht meldeten sich
weitere Heimkinder. Allerdings nicht nur aus dem Knabenheim, sondern
auch aus dem Kinderheim „Haus Moitzfeld“, nur hundert
Meter vom Knabenheim entfernt. Im Kinderheim lebten Kleinkinder
und junge Erwachsene, Jungen und Mädchen. Sie berichten von
Misshandlungen und Vergewaltigungen - aber auch von „wunderbaren“
Weihnachtsfeiern.
weiter lesen: http://www.ksta.de/html/artikel/1273823322829.shtml
Verlorene Kindheit“: Kreuzzeichen
auf die Stirn der Prügelschwester
LEONSTEIN. Die Militärpolizei führte das Baby eines
US-Soldaten im Jeep ab. Als Waisenkind wurde Jenö Alpár
Molnár in den Heimen in Leonstein und Neuhaus fast zu Tode
geprügelt. Die Jugendwohlfahrt setzte den Bäckergesellen
ohne Papiere auf die Straße.
OÖN: In Ihrem Buch „Wir waren doch nur Kinder“
haben Sie beschrieben, wie Sie fast zu Tode geprügelt wurden.
Molnár: Ich war damals fünf Jahre alt, das war also
im Jahr 1951 in Neuhaus. Wir mussten immer einen Mittagsschlaf
machen, ich bin aber im Bett gestanden und habe neugierig rausgeguckt.
Dann kam Schwester Margit und hat mir eine geknallt. Ich bin am
Boden auf einen Gegenstand gefallen, der mir eine große
Fleischwunde bis zu den Rippen aufriss. Ich habe geblutet wie
ein Schwein, sie ist einfach weggegangen. Ich bin bewusstlos geworden
und in einem Sterbezimmer aufgewacht, neben mir hat eine Nonne
Rosenkranz gebetet, eine Kerze brannte am Nachtisch.
weiter: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steyr/art68,391449
Glückstadt
Misshandlung in Erziehungs-Heim:
Akten ausgewertet
Drei Jahre nach Bekanntwerden der Misshandlungsfälle im
Landesfürsorgeheim Glückstadt in den 50er-, 60er- und
70er-Jahren hat der Koblenzer Pädagoge Christian Schrapper
die Heimakten abschließend ausgewertet. Er kommt zu dem
Schluss, dass in dem Heim systematisch die Menschenwürde
verletzt wurde - vor allem durch die Unterbringung der Jugendlichen
in Einzelhaft. Das berichtete die NDR 1 Welle Nord am Montag.
"Einzelhaft" als Strafprinzip
Mehr als 8.000 Aktenseiten werteten Schrapper und seine Mitarbeiter
in den vergangenen drei Jahren aus. Das Ergebnis: Als Bestrafung
für Arbeitsverweigerung wurden Jugendliche in Glückstadt
regelmäßig getrennt von den anderen eingesperrt. Schrapper
spricht deshalb auch von Zwangsarbeit. Besonders erschreckend
ist seiner Meinung nach, dass Politiker das Heim zwar immer wieder
besichtigten und dessen Schließung forderten, es jedoch
bis 1974 weiterbetrieben wurde.
Konsequenzen für heutige Erziehung gefordert
Die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein, Irene
Johns, nennt die wissenschaftliche Aufarbeitung der Zustände
wichtig für die Rehabilitierung der Betroffenen. Zudem fordert
Johns Konsequenzen - insbesondere für die heutige Erziehung
von Jugendlichen. Vor dem Hintergrund aktueller Misshandlungsfälle
sollten ihrer Ansicht nach Kontrollmechanismen und Erziehungsmethoden
immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden.
weiter lesen: http://www1.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/glueckstadt132.html
SPIEGEL ONLINE
Ein-Mann-Demo bei Diskussionsrunde
Missbrauchsopfer provoziert Eklat auf Kirchentag
Es war ein kalkulierter Skandal: Eine Opfer-Initiative hat die
zentrale Diskussion über Missbrauch auf dem Ökumenischen
Kirchentag in München gestört. Lautstark forderte ein
Betroffener den Abbruch der Veranstaltung - Gehör fand er
nicht.
München - Kaum drei Begrüßungsworte hatte Jesuitenpater
Klaus Mertes, der Rektor des Canisius-Kollegs, gesprochen und
die rund 6000 Zuschauer in der vollbesetzten Messehalle C2 willkommen
geheißen, da ging es los. Norbert Denef stürmte vor
die Bühne, auf dem die Runde zum Thema "Nichts gesehen,
nichts gehört, nichts gesagt?" den sexuellen Missbrauch
in der katholischen Kirche diskutieren wollte.
"Die da oben ignorieren die Betroffenen", schrie Denef,
61, in Richtung Bühne, in den Händen hielt er ein Schwarzweißfoto
aus den fünfziger Jahren. Darauf zu sehen Denef als Ministrant.
Das Bild entstand zu der Zeit, in der er zunächst von einem
Priester, später von einem weiteren Angestellten der Kirche
missbraucht wurde. Über Jahre verging sich der Geistliche
mehrmals in der Woche an dem Jungen. Denef schwieg jahrzehntelang
- erst Anfang der neunziger Jahre fand er Worte für das Unrecht.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,694787,00.html
Mixa wollte mit Schlägen den
"Satan austreiben"
Augsburgs Ex-Bischof Walter Mixa ist zwar vom Verdacht des sexuellen
Missbrauchs entlastet, umso erschütternder tritt aber nun
zutage, wie brutal er in Schrobenhausen Heimkinder behandelte.
Der Sonderermittler berichtet von Schlägen mit Faust, Stock
und Gürtel. So wollte Mixa angeblich unartigen Kindern prügelnd
den Satan "austreiben".
Fast zeitgleich werden am Freitag die Informationen bekannt:
Während die Staatsanwaltschaft in Ingolstadt das Ende der
Vorermittlungen wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauchs
verkündet, nennt Sonderermittler Sebastian Knott in Schrobenhausen
erschütternde Details zum Umgang Mixas mit den Kindern im
Waisenhaus St. Josef. Die Aussagen ehemaliger Heimkinder seien
glaubwürdig, versichert er.
Knott schreibt von "schweren körperlichen Züchtigungen
mit dem Einsatz von Gegenständen, der Dunkelkammer und verbalen
Demütigungen seitens des Pfarrers Mixa“ in den 1970er
Jahren. Die Tätlichkeiten erfüllten den Tatbestand der
Körperverletzung, schweren Körperverletzung und der
Misshandlung Schutzbefohlener. Die Taten seien allerdings verjährt.
Acht ehemalige Heimkinder aus dem Kinderheim St. Josef berichteten
von Prügeln durch den heute 69-jährigen Geistlichen,
zum Teil zusammen mit Ordensschwestern. Die Betroffenen hätten
unabhängig voneinander ähnliche Vorfälle geschildert,
berichtete Knott. Einige seien während der Gespräche
in Tränen ausgebrochen.
quelle: http://www.welt.de/vermischtes/article7627705/Mixa-wollte-mit-Schlaegen-den-Satan-austreiben.html
Jahrelang in Kinderheim
missbraucht
Opfer wurde missbraucht und gezwungen schwere Psychopharmaka einzunehmen
Eggenburg. Massive Vorwürfe erhebt der jetzt 22-jährige
K. gegen das Kinderheim Lindendorf in Eggenburg. K. behauptet:
Nach einem epileptischen Anfall wurde er – damals 15 –
von einem Neurologen gezwungen, schwere Psychopharmaka einzunehmen.
Wenn er sie nicht regelmäßig schlucken würde,
„drohen heftige Sanktionen“, erzählt K. im ÖSTERREICH-Interview
(siehe unten). Er lebte drei Jahre lang in Eggenburg.
weiter lesen: http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/niederoesterreich/Jahrelang-in-Kinderheim-missbraucht-0708260.ece
Bisher unbekannter
Prügelfall dokumentiert
In dem Bericht beschreibt der Rechtsanwalt auch einen bisher noch
nicht bekannten Fall eines Jungen, der von seinem dritten bis fünfzehnten
Lebensjahr in dem Heim war. Dieser sei 1982 in seinem letzten Jahr
in dem Heim zu Mixa gerufen worden. Der Pfarrer habe ihm dann die
Hose herunter gezogen und mit einem Stock auf den nackten Hintern
geschlagen. Nachdem der Stock unter den Schlägen zerbrochen
sei, habe Mixa seinen Gürtel aus der Hose gezogen und damit
noch weitere fünf bis sechs Mal auf den nackten Hintern eingeschlagen.
weiter lesen: http://www.stern.de/panorama/ex-bischof-walter-mixa-kein-missbrauch-aber-ein-neuer-pruegelfall-1566389.html
Vergewaltigung verdächtig
Damsdorf (dpa) - Gegen den Leiter eines Kinderheims im brandenburgischen
Damsdorf ist Anklage wegen des Verdachts der Vergewaltigung einer
Mitarbeiterin erhoben worden. Das sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft
Potsdam, Ralf Roggenbuck, am Freitag.
Der Heimleiter befindet sich auf freiem Fuß.
Das sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam, Ralf Roggenbuck,
am Freitag. Die Frau sei zum Zeitpunkt der mutmaßlichen
Vergewaltigung widerstandsunfähig gewesen, weil sie vermutlich
von dem 51 Jahre alten Verdächtigen vorher betäubt worden
war. Die Anklage war laut Roggenbuck am 7. Mai erhoben worden.
Nach dpa-Informationen befindet sich der Heimleiter aber auf
freiem Fuß, nachdem er beim Landgericht Haftverschonung
für sich erwirkt hatte. Der 51-Jährige hatte laut Staatsanwaltschaft
seit Mitte Februar wegen des Vergewaltigungsvorwurfs in Untersuchungshaft
gesessen.
Er soll außerdem Kinder des Heims körperlich misshandelt
haben, weswegen gegen ihn auch wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen
ermittelt wird. Das von ihm geleitete Kinderheim „Domino
e.V.“ in Damsdorf war deshalb am Mittwoch vorübergehend
geschlossen worden. Außerdem steht der Heimleiter im Verdacht
der Untreue. Nach Angaben Roggenbucks soll er Gelder des Vereins
„Domino“ „in erheblichem Umfang“ auf sein
Privatkonto umgeleitet haben.
weiter lesen: http://www.die-mark-online.de/nachrichten/potsdam-mittelmark/belzig/dahmsdorfer-heimleiterder-vergewaltigung-verdaechtig-762439.html
Gewaltopfer in der
Diözese Regensburg: „Erpresst, bedroht, genötigt”
„Die Wahrheit, die sie hier versuchen zu verkünden,
ist eine Lüge.” Es ist das Publikum, von dem am Dienstag
die deutlichsten Worte kommen. „Missbrauchsskandal in der
katholischen Kirche – ist das Fundament erschüttert?”,
lautete das Thema des „Stadtgesprächs”, das der
Lokalsender TVA und die Volkshochschule Regensburg gemeinsam organisiert
haben. Schon das Zustandekommen des Podiums für die Fernsehdiskussion
ist Vor den Kameras stehen Professor Dr. Michael Osterheider,
der in Regensburg das erste ambulante Beratungs- und Therapieprojekt
für Pädophile in Bayern aufbauen will, Bischofssprecher
Clemens Neck, Michaela Halter vom Diözesankomitee des Bistums
und der evangelische Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss.
„Irritationen mit dem Ordinariat”
Ursprünglich hatte TVA auch Sigrid Grabmeier, Vertreterin
von „Wir sind Kirche”, aufs Podium geladen. Das konnte
das bischöfliche Ordinariat erfolgreich verhindern. Weder
Clemens Neck, noch Monika Halter würden in diesem Fall an
der Diskussion teilnehmen, ließ man den Fernsehsender wissen.
Auf Nachfrage aus dem Publikum, wo denn nun Frau Grabmeier sei,
räumt Moderator Martin Gottschalk ein, dass es „Irritationen
mit dem Ordinariat” gegeben habe. Man habe Grabmeier stattdessen
angeboten, dass Vertreter von „Wir sind Kirche” an
einem gesonderten Tisch im Publikum sitzen und sich von dort an
der Diskussion beteiligen könnten. Das hatte wiederum Sigrid
Grabmeier abgelehnt. So fehlen also kritische Laienvertreter auf
dem Podium.
Als Mitglied des fast ausschließlich im Sinne des Regensburger
Bischofs agierenden Diözesankomitees ergeht Monika Halter
sich meist in ausweichenden, substanzlosen oder schlicht unverständlichen
Aussagen. Immer wieder liest sie vom Blatt ab.
Ebenso bezeichnend ist, dass sich Bischof Gerhard Ludwig Müller
– im Gegensatz zu einigen seiner Amtsbrüder in anderen
Bistümern – nicht persönlich der Diskussion stellt,
sondern Medienprofi Clemens Neck schickt, um in seinem Namen zu
sprechen.
weiter lesen: http://www.regensburg-digital.de/gewaltopfer-in-der-diozese-regensburg-%E2%80%9Eerpresst-bedroht-genotigt%E2%80%9D/14052010/
Ermittlungsergebnisse
Mixa soll Kind mit Gürtel geschlagen haben
Am Freitag stellt Sonderermittler Sebastian Knott seinen „vorläufigen
Abschlussbericht“ vor. Dieser ist das Ergebnis wochenlanger
Recherchen des Ingolstädter Rechtsanwalts.
Mit Spannung wird erwartet, was Knott zu den Prügel- und
Veruntreuungsvorwürfen gegen den inzwischen zurückgetretenen
Augsburger Bischof Walter Mixa, die sich auf dessen Zeit in Schrobenhausen
beziehen, zu sagen hat - und wie er sie juristisch bewertet.
Nach Informationen unserer Zeitung hat sich die Zahl der Tätlichkeiten
erhöht, die Mixa angelastet werden. So soll er als Stadtpfarrer
von Schrobenhausen (1975 bis 1996) ein Heimkind des dortigen Kinder-
und Jugendhilfezentrums St. Josef mit einem Gürtel geschlagen
haben.
weiter lesen: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Die-Akte-Mixa-Noch-mehr-Taetlichkeiten-_arid,2144557_regid,2_puid,2_pageid,4289.html
Der gekreuzigte Penis
Die Religionskritiker demonstrieren auf dem Kirchentag in München
für ein Leben ohne Kirche. Und sparen dabei weder an sachlicher
noch an polemischer Kritik.
MÜNCHEN taz | Es sollte ein „Heidenspaß“
werden, ein Beweis, dass ein „fröhliches Leben“
unabhängig von Religion und Kirche möglich ist. Doch
die „Frohe Prozession“, zu der Atheisten, Konfessionslose
und Kirchenkritiker anlässlich des Kirchentags aufgerufen
haben, ist vom Thema Missbrauch dominiert.
Viele der Demonstranten, die auf dem Geschwister-Scholl-Platz
auf den Beginn der Demo warten, tragen T-Shirts mit der Aufschrift
„Ehemalige Heimkinder“. „Fast alle von uns wurden
als Kinder missbraucht“, sagt Peter Dinkel, der sich dem
Verein Ehemaliger Heimkinder angeschlossen hat. Er selbst mehr
als zehn Jahre.
„Da war alles dabei“, sagt er: „Kinderzwangsarbeit,
Prügelstrafe, als Bettnässer wurde ich bestraft, indem
ich mitten in der Nacht kopfüber in eine Kloschüssel
gesteckt wurde.“ War das in einer katholischen Einrichtung?
„Ja.“ Doch schon ruft ein anderer Betroffener: „Bei
mir war es eine evangelische. Sexueller Missbrauch. Das gab es
auch dort.“ Dinkel fühlt sich wohl bei den Kirchenkritikern,
obwohl er sich immer noch als religiös bezeichnen würde.
„Dieser aufmüpfige Widerstand gefällt mir“,
sagt er. Und er habe immernoch den Eindruck, dass kirchliche Vertreter
die Missbrauchsfälle als Einzelfälle abtun wolle.
weiter lesen: http://www.taz.de/1/leben/schwerpunkt-kirchentag/artikelseite/1/der-gekreuzte-penis/
Weitere Missbrauchsvorwürfe
gegen Bergische Diakonie Aprath
Wülfrath/Bergisch Gladbach (epd). Die Bergische Diakonie
Aprath muss sich mit weiteren früheren Missbrauchsfällen
in ihren Einrichtungen auseinandersetzen. Nach Gesprächen
mit betroffenen ehemaligen Heimkindern habe sich das "Bild
des Schreckens" intensiviert, sagte der Vorstandsvorsitzende
Pfarrer Peter Iwand am Mittwoch dem epd in Wülfrath bei Wuppertal.
So seien nicht nur im ehemaligen Diakonie-Heim "Gut an der
Linde" in Bergisch Gladbach Kinder vergewaltigt und geschlagen
worden, sondern auch in einem zweiten Kinderheim in der gleichen
Stadt. Nachdem fünf frühere Heimkinder Ende April im
"Kölner Stadt-Anzeiger" von Misshandlungen berichtet
hätten, seien zwei weitere ehemalige Bewohner mit Missbrauchsvorwürfen
an die Diakonie herangetreten.
weiter lesen: http://www.epd.de/west/west_index_75685.html
Anwalt nennt Vorwürfe gegen
Mixa „heiße Luft“
Die Vorwürfe gegen den entlassenen Augsburger Bischof Walter
Mixa wegen sexuellen Missbrauchs sind nach Ansicht seines Anwalts
nicht aufrechtzuerhalten.
Mixas Anwalt Gerhard Decker sagte der Nachrichtenagentur dpa,
Hinweise für die Vorermittlungen der Staatsanwaltschaft Ingolstadt
hätten sich als „heiße Luft“ entpuppt.
Nach Medienangaben stehen die Ermittlungen kurz vor der Einstellung.
Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt will sich dazu erst an diesem
Freitag äußern. Wegen der Einschaltung der Ermittlungsbehörden
gerieten die Bistümer Augsburg und Eichstätt aneinander.
Mixa hatte die Vorwürfe von Anfang an zurückgewiesen.
Sein Anwalt erklärte nach einem Besuch bei Mixa in einem
Schweizer Sanatorium, der Bischof wisse nicht, was ihm vorgeworfen
wird. Er sei über die Anschuldigungen zutiefst erschüttert
und habe seine Bereitschaft erklärt, mit der Staatsanwaltschaft
zusammenzuarbeiten. Er sei auch bereit, sich vernehmen zu lassen,
wenn es dafür einen Anlass gibt.
weiter lesen: http://www.focus.de/politik/deutschland/kirche-anwalt-nennt-vorwuerfe-gegen-mixa-und132heisse-luftund147_aid_507524.html
Opfer warten auf ihr Geld
Post von der Entschädigungsstelle des Landschaftsverbandes
Rheinland haben ehemalige Mitarbeiter des früheren Kerpener
Kinderheimes St. Vinzenz bekommen. Der Landschaftsverband ermittelt,
inwieweit es dort in den 1960er Jahren zu körperlichen Misshandlungen
gekommen ist.
Kerpen - Anlass bildet eine Opferentschädigungsklage, die das
frühere Heimkind Monika Stey beim Landschaftsverband eingereicht
hat.
Über das Schicksal von Monika Stey hat der „Kölner
Stadt-Anzeiger“ vor anderthalb Jahren in einer Artikelreihe
berichtet. Die heute 57-Jährige ist mit acht Jahren 1961
als vermeintlich „schwachsinniges“ Kind in das im
damaligen Kerpener Vinzenzhaus untergebrachte Heim eingewiesen
worden, wo sie bis 1966 lebte. Das Heim ist vom Orden der „Armen
Dienstmägde Jesu Christi“ geführt worden, der
sich mittlerweile auf seiner Internetseite für „menschenunwürdige
Behandlungen“ in „von uns geführten Heimen“
entschuldigt.
Auch Monika Stey ist dort oft misshandelt worden, wie sie berichtet:
„Die haben mich in eine Zwangsjacke gesteckt. Dann musste
ich von morgens bis abends in einer Ecke stehen. Wenn ich weiter
schrie, wurde mir noch ein Sack über den Kopf gestülpt
und mit einer Kordel zugeschnürt, bis ich keine Luft mehr
bekam.“
weiter lesen: http://www.ksta.de/html/artikel/1273441036441.shtml
Fürsorgeerziehung der 1950er
und 1960er Jahre
Stand und Perspektiven
der (fach-)historischen und politischen Bearbeitung
Dokumentation des ExpertInnengesprächs
in Kooperation zwischen AFET und Universität Koblenz Landau
lesen: http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_intern/2009/Expertenges-50er-60er.pdf
Seelisches Leid nach
traumatischen Erlebnissen schlägt auf das Immunsystem
Wer Schlimmes erlebt hat, ist anfälliger für Krankheiten.
Denn Posttraumatische Belastungsstörungen - PTSD abgekürzt
- beeinträchtigen offenbar das Immunsystem. Das berichtet
ein amerikanisch-deutsches Forscherteam im Fachmagazin "PNAS".
Die Wissenschaftler untersuchten insgesamt 100 Menschen, von denen
23 wegen PTSD behandelt wurden. Sie hatten Gewalt, Krieg oder
Tod erlebt und litten daraufhin an Symptomen wie Panik-Attacken,
Schlafstörungen und emotionaler Taubheit. Bei diesen Trauma-Patienten
stellten die Forscher fest, dass bestimmte Gene verändert
waren. Besonders auffällig waren die Unterschiede bei Genen,
die die Körperabwehr steuern. Die Forscher vermuten als Auslöser
das ständige Ausschütten von Stresshormonen. Es sei
allerdings auch nicht auszuschließen, dass die Veränderungen
nicht Folge der PTSD, sondern schon vorher vorhanden gewesen seien.
Sie könnten den Träger erst anfällig für die
Störung gemacht haben.
weiter lesen: http://wissen.dradio.de/index.59.de.html?cal:time=1275386400&cal:cmd=month&cal:month=06&cal:time_selected=1272967200&drn:news_id=8820&sid=
Aufstand der Ungeschützten
Unsere Autorin Caroline Fetscher hat kürzlich einen viel
diskutierten Essay über Kindesmissbrauch geschrieben. Jetzt
aktualisiert und erweitert unsere Autorin für Tagesspiegel.de
ihren Beitrag. Dabei nimmt sie Anregungen aus der laufenden Debatte
zum Thema auf.
Eliteschüler offenbaren Missbrauch an Reforminternaten,
Waisenkinder stürzen einen Bischof: Deutschland befindet
sich in einem emotionalen Umbruch, der die politischen Lager sprengt.
Kindesmissbrauch, vom Odenwald bis Ettal, ist weder links noch
rechts. Sondern sehr alt. Neu ist ein Blick darauf, der Opfern
jetzt das Sprechen gestattet.
Milieu 1
An der Odenwaldschule in Hessen haben sie damals gesungen: „Herr
Be-he-cker, Herr Be-he-cker findet kleine Jungen le-he-cker! Fidirallala….“
Seit Wochen, Monaten, haben viele ehemalige Schüler das zu
Protokoll gegeben. Gemeint mit dem Lied war der Leiter der Schule,
Gerold Becker, von 1971 bis 1985 im Amt. Knaben, die mit dem Mann
das Bett teilten, heißt es, durften zur Belohnung in seinem
Kleinbus mitfahren oder sie bekamen einen Kassettenrekorder geschenkt.
Gemeinsames Duschen mit Kindern war bei einigen Odenwald-Erziehern
beliebt, auch abendliche Runden beim Strip-Poker. Wer sich genierte,
wie die damalige Odenwaldschülerin Amelie Fried, galt als
„spießig“. Wer den Mut aufbrachte, sich beim
Schulleiter zu beschweren, der bekam etwas Vages über Plato
und die „alten Griechen“ zu hören, bei denen
Leib wie Seele zum pädagogischen Eros gehörten.
weiter lesen: http://www.tagesspiegel.de/meinung/aufstand-der-ungeschuetzten/1820176.html
Sexpartys mit Wiener Heimkindern?
Die Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei untersuchen Vorwürfe
sexuellen Missbrauchs an Wiener Heimkindern bei Sexpartys. Die
Opfer sind laut Ö1 gezielt ausgewählt worden. Die Beschuldigten
weisen die Vorwürfe zurück.
Beweisfotos angeblich verschwunden
Die Vorwürfe gehen von einem heute 27-jährigen Mann
aus, der anonym bleiben will. Er habe bei Putzdiensten erlebt,
wie andere unter 14-jährige Mitbewohner sexuell missbraucht
wurden. Einen Unternehmer nannte das ehemalige Heimkind als mutmaßlichen
Drahtzieher.
Für Sexpartys mit zahlungskräftigen Sadisten seien
gezielt Kinder ausgewählt worden, die schon in der Familie
sexuellen Missbrauch erlebt hatten, so der 27-Jährige. Den
Opfern sei auch mit Mord gedroht worden, sollten sie etwas davon
zu anderen Menschen sagen.
Er habe damals Fotos gesammelt, wie er gegenüber Ö1
sagte. Diese Bilder seien aber nach der Übergabe bei der
Polizei verschwunden. Der Prozess endete zuletzt im Jahr 2002
aus Mangel an Beweisen mit Freisprüchen.
weiter lesen:
http://wien.orf.at/stories/442044/
Sondersendung
ORF Ö1 SONDERSENDUNG ZUM THEMENSCHWERPUNKT
GEWALT: WARUM SEXUELL TRAUMATISIERTE MENSCHEN ANDERE WEITER TRAUMATISIEREN...
Di., 11. Mai 010, 20:30 - 21:00 Uhr via Stream im Internet auf
Ö1 Campus. In einer Sondersendung im ORF-KulturCafe diskutieren
neben der Herausgeberin Univ.Prof. Dr. Rotraud Perner auch der
Psychotherapeut und Theologe Richard Picker, der Sexualberater
und Sexualpädagoge Franz Babka, der früher auch Pastoralassistent
war - und der Betroffene und Buchautor Sepp Rothwangl.
Sendungsverantwortung und Diskussionsleitung: Gerhard Wagner
Information zur Sendung: http://www.freak-online.at/Aktuell-Detail.183+M54b08da0220.0.html
Als MP3 schon jetzt zu hören: http://www.freak-online.at/uploads/media/
Die Hotline der Stadt Wien für Opfer von Misshandlungen
und sexueller Gewalt in städtischen Heimen Tel: 0043 01 70
77 000.
ORF \ZIB 2 Opfervertreter fordern
staatliche Missbrauchs-Aufklärung
Seit Kardinal Schönborn eine Kommission für Opfer von
Missbrauch und Gewalt in kirchlichen Einrichtungen eingesetzt
hat, ist es um dieses Thema wieder ruhig geworden. Zu Unrecht,
wie Opfervertreter meinen. Auch in staatlichen Einrichtungen habe
es in der Vergangenheit systematischen Missbrauch und Gewalt gegeben.
Die Regierung tue hier nichts.
Video (03:24): http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZiB-2
Hamburger Priester gesteht fünffachen
Missbrauch
Das Erzbistum Hamburg hat erneut einen Priester vom Dienst freigestellt.
Nach einem Anfangsverdacht hatte der Mann gestanden, sich an fünf
Jugendliche vergangen zu haben. Ebenfalls beurlaubt wurde ein
Geistlicher aus der Diözese Würzburg. Gegen ihn ermittelt
die Staatsanwaltschaft Fulda wegen des Verdachts auf sexuellen
Missbrauchs.
In den Bistümern Würzburg und Hamburg sind zwei katholische
Priester wegen Missbrauchsvorwürfen suspendiert worden. Der
Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann beurlaubte mit sofortiger
Wirkung einen in seiner Diözese tätigen Geistlichen,
gegen den die Staatsanwaltschaft Fulda wegen des Verdachts sexueller
Übergriffe gegenüber Heranwachsenden ermittelt.
Der Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund
wurde bis zur Klärung der Vorwürfe von seinem priesterlichen
Dienst beurlaubt, wie das Bistum Würzburg am Montag mitteilte.
Vorwürfe gegen evangelischen Pädagogen in Hessen
Auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) meldete
einen weiteren Verdachtsfall. Eine heute erwachsene Person wandte
sich in der vergangenen Woche an die Kirche und berichtete, in
den 70er Jahren als damals Zehnjähriger sexuell missbraucht
worden zu sein. Der Vorwurf richtet sich gegen einen mittlerweile
pensionierten Pädagogen, der damals in einer Einrichtung
der EKHN im Odenwald eingesetzt war. "Die EKHN überprüft
und vervollständigt nun diese Angaben, um sie der Staatsanwaltschaft
übergeben zu können. Insgesamt hat die EKHN in diesem
Jahr zwei Strafanzeigen wegen Missbrauchsvorwürfen gestellt
und ermittelt gegen drei weitere Personen", erklärte
die Landeskirche.
weiter lesen: http://www.stern.de/panorama/weitere-verdachtsfaelle-hamburger-priester-gesteht-fuenffachen-missbrauch-1565373.html
Die Folgen einer sexuellen Misshandlung
in der Kindheit bleiben für das ganze Leben!
Zu einer sexuellen Misshandlung kann es Zuhause, in der Schule,
in der Kirche oder bei den Nachbarn kommen. Die Erinnerung an
dieses entsetzliche Ereignis bleibt aber meist in den Gedanken
der Opfer für immer.
Wir verbinden oft sexuelle Misshandlungen mit einem gewalttätigen
Mann und einer schwachen Frau als Opfer, die Realität sieht
aber anders aus. Es gibt mehr minderjähriger Opfer von sexuellen
Misshandlungen untern dem männlichen Geschlecht. Die Opfer
von sexuellen Misshandlungen brauchen in der Regel psychologische
Betreuung und bleiben fast immer durch die Folgen für das
ganze Leben gekennzeichnet.
Von der schrecklichen Tat der sexuellen Misshandlung werden sowohl
Jungs, als auch Mädchen betroffen. Beiden haben sie im späteren
Leben meist Probleme mit Beziehungen und ihrer Sexualität.
In diesem Artikel werden wir uns mit den Jungs beschäftigen.
weiter lesen: http://www.intimatemedicine.at/ohne-tabus/die-folgen-einer-sexuellen-misshandlung-in-der-kindheit-bleiben-fuer-das-ganze-leben/
Zeitzeuge aus Wettringen: „Das St. Josefshaus war ein Kinderknast“
Wettringen - Über 50 Jahre ist es her, dass Karl W. (Name
ist der Redaktion bekannt) aus dem ehemaligen Heim am St. Josefshaus
entlassen wurde. Aber vergessen hat er diese Zeit niemals. „Es
war eine Verwahranstalt, ein Kinderknast“, sagt er noch
heute voller Bitterkeit.
„Es gab Zellen, in denen Kinder bis zu drei Wochen eingesperrt
wurden. Wir wurden ständig geschlagen, bei jeder Kleinigkeit.
Im Herbst wurden wir zur Kartoffelernte an Bauern ausgeliehen.
Geld haben wir dafür nie gesehen. Wenn wir gelacht haben,
bekamen wir eine Ohrfeige. Wenn wir traurig waren, wurden wir
ins Bett gesteckt. Und an Feiertagen wie Weihnachten bekamen wir
Beruhigungsmittel.“
Eigentlich will Karl W. gar nicht mehr über diese Zeit reden.
„Es bringt ja doch nichts mehr.“ Dennoch hat er seine
Erlebnisse im Wettringer St. Josefshaus vor einigen Wochen in
einem 15-seitigen Bericht niedergeschrieben, der der MV vorliegt.
Es ist ein Dokument der Unmenschlichkeit, das betroffen, traurig
und wütend zugleich macht.
Bereits am 16. März hatte in der MV ein anderer ehemaliger
Bewohner im St. Josefshaus, Alexander Pieper, von erschütternden
Demütigungen, Misshandlungen und sexuellen Attacken berichtet,
die er in der Nachkriegszeit in der damaligen Einrichtung, die
bis Mitte der sechziger Jahre von der Bischöflichen Stiftung
Haus Hall in Gescher getragen wurde, erlitten hatte.
„Das St. Josefshaus war für mich ein Kinderknast. Wir
wurden nicht erzogen, wir wurden verwahrt - und wenn es den Aufsichtspersonen
in den Kopf kam, psychisch und physisch misshandelt“, sagt
Karl W. heute. „Wenn wir nicht spurten, gab es Schläge
mit dem Rohrstock. Und derjenige, bei dem der Stock kaputt geschlagen
wurde, musste 50 Pfennige für einen neuen Rohrstock bezahlen.
Das war wirklich pervers.“
„Fürsorge, Bildung und Erziehung - das hätten
wir Kinder von so einem Heim wie dem St. Josefshaus erwarten dürfen.
Stattdessen gab es für uns nur Misshandlungen, Demütigungen,
Isolation, harte Arbeit und stupides Nachbeten von irgendwelchen
Psalmen“, resümiert Karl W. heute bitter.
weiter lesen: http://www.borkenerzeitung.de/lokales/kreis_steinfurt/wettringen/1317647_Ein_ehemaliger_Bewohner_sagt_Das_St._Josefshaus_war_ein_Kinderknast.html
Wieder Priester unter Missbrauchsverdacht
Das Erzbistum Hamburg hat einen Priester wegen des Verdachts des
sexuellen Missbrauchs vom Dienst freigestellt. „Anlass dafür
sind Vorwürfe eines Mannes, der Priester habe ihn Mitte der
70er-Jahre sexuell missbraucht“, sagte ein Sprecher des
Erzbistums.
weiter lesen:
http://www.focus.de/panorama/welt/kirchen-wieder-priester-unter-missbrauchsverdacht_aid_506751.html
Schwuler Mixa als pädosexueller
Straftäter?!
Seit dem 7. Mai steht Walter Mixa auch noch unter dem Verdacht
sexuellen Missbrauchs. Damit gibt es also kaum noch ein Verbrechen,
das dem bisher nur als „Schläger“ und „Betrüger“
verdächtigten Mixa nachgesagt wird.
Ex-Bischof Walter Mixa – mediale Reinkarnation von J.R.
Ewing?
Noch ist offen, ob er nur für kurze Zeit „der Böse“
sein wird oder ob ihm der Geruch des luxusgeilen, gewalttätigen
Kinderschänders auf ewig anhängt. Dabei spielen juristische
und mediale Aufarbeitung vermutlich kaum eine Rolle, mit welchem
Karma Walter Mixa sein Rentnerdasein verleben wird. Einzig die
Kirche, die große und undurchdringliche Macht der katholischen
Kirche wird entscheiden, was die Menschen in Zukunft denken werden.
Nicht nur über Mixa, versteht sich.
Die Veröffentlichung der neuerlichen Verdachtsmomente gegen
Mixa waren längst keine regionalen News aus dem Schwäbischen
Hinterland mehr. Die Tatsache, dass der mediengebeutelte Bischof
Mixa nun auch noch als angeblicher Kinderschänder in den
Artikeln namhafter Journalisten auftauchte, katapultiert die Nachricht
in nullkommanix auf internationales Niveau.
Die Behauptung selbst allerdings ist wage und dünn und die
Veröffentlichung der Topnachricht genau zu diesem kritischen
Zeitpunkt schreit nach einer kritischen Begutachtung der Situation.
weiter lesen: http://news.suite101.de/article.cfm/absurde-news-schwuler-mixa-als-paedosexueller-straftaeter-a75596
Erneut Priester in Würzburg
beurlaubt
Zwei Priester im Bistum Würzburg sind wegen möglicher
sexueller Übergriffe auf Kinder beurlaubt worden. Gegen die
katholischen Geistlichen ermittle auch die Staatsanwaltschaft,
teilte die Diözese mit.
"Die Beurlaubung ist keine Vorverurteilung, sondern ein
Signal, dass die Diözese die gegen die beiden Priester erhobenen
Vorwürfe ernst nimmt und alles fördern will, was einer
zügigen Aufklärung dient“, sagte Generalvikar
Karl Hillenbrand laut Mitteilung.
Ein heute 62 Jahre alter Priester der Diözese Würzburg
soll 1985 eine 17-Jährige sexuell belästigt haben. Weitere
Informationen zu dem Fall wurden nicht mitgeteilt. Der Mann ist
laut Bistum nicht hauptberuflich im kirchlichen Dienst beschäftigt.
Er half zuletzt in der Seelsorge mit.
Zudem gibt es Missbrauchsvorwürfe gegen einen 59 Jahre alten
Priester der Diözese Fulda. Der Geistliche hatte zuletzt
im Bistum Würzburg gearbeitet – er war von der Diözese
Fulda nach Unterfranken ausgeliehen worden. Er soll sich im Bistum
Fulda an Kindern vergangen haben.
weiter lesen: http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/missbrauchsverdacht-erneut-priester-in-wuerzburg-beurlaubt_aid_506519.html
In der Schweiz wurden
785 Kinder misshandelt
Es ist erschreckend: Letztes Jahr wurden in der Schweiz insgesamt
785 Missbrauchsfälle an Kindern gemeldet. Jetzt fordern Politiker
bessere Ausbildung der Polizei auf Kindsmisshandlung.
Erstmals liegt eine gesamtschweizerische Statistik über
Kindsmisshandlungen in der Schweiz vor. Sie liegt der Zeitung
«Sonntag» vor und zeigt Erschreckendes: Die Schweizerische
Gesellschaft für Pädiatrie hat alle Kinder und Jugendliche
erfasst, bei denen irgendeine Form von Kindsmisshandlung diagnostiziert
werden konnte.
Oft ist Mutter depressiv
Im vergangenen Jahr wurden 785 Fälle gemeldet, darunter:
Körperliche Misshandlung (229 Fälle), sexueller Missbrauch
(219 Fälle), Vernachlässigung (213 Fälle), Psychische
Misshandlung (121 Fälle) und Münchhausen Stellvertreter
Syndrom (Psychisch kranke Täter) mit 3 Fällen. «Das
ist sehr viel», sagt Markus Wopmann, Leiter Fachgruppe Kinderschutz
der schweizerischen Kinderkliniken. «Es werden immer wieder
unterernährte Säuglinge ins Kinderspital eingeliefert.
Oft ist es so, dass die Mutter depressiv ist, apathisch neben
dem Kinderbett sitzt und nicht spürt, was das Kind braucht.»
Quelle: http://www.a-z.ch/news/vermischtes/in-der-schweiz-wurden-785-kinder-misshandelt-8457994
Kardinal Lehmann
begrüßt Absetzung Mixas
Der Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann glaubt, auch der Papst
erwäge bereits eine Abschaffung des Zölibats. Über
die zügige Absetzung Mixas ist er erleichtert.
"So etwas habe ich in 27 Jahren noch nicht erlebt“,
sagte Lehmann in Interview des ZDF-„heute journals“
über Mixa. Es gebe leider immer wieder Menschen, die ihren
Aufgaben in der Kirche nicht genügten. „Es bleibt eine
erhebliche Verletzung des Vertrauens“. Papst Benedikt XVI.
schmerze es sicher sehr, dass es sich ausgerechnet um einen Bischof
aus Bayern handele, sagte der ehemalige Vorsitzende der Deutschen
Bischofskonferenz. Mixa war wegen körperlicher Gewalt gegen
Kindern und Verschwendung von Waisenhaus-Geldern in die Kritik
geraten. Zuletzt wurde bekannt, dass Vorermittlungen wegen sexuellen
Missbrauchs eines Jungen gegen ihn eingeleitet wurden.
weiter lesen: http://www.focus.de/panorama/welt/kirche-kardinal-lehmann-begruesst-absetzung-mixas_aid_506399.html
Der tiefe Fall des Hardliners
Walter Mixa hat sein Amt als Bischof von Augsburg verloren. Damit
hat die monatelange Affäre um den Kirchenmann ihren vorläufigen
Endpunkt erreicht. Dennoch fielen die Reaktionen nicht nur erleichtert
aus - und die Sache ist noch längst nicht ausgestanden.
Freiburg/Augsburg/Würzburg - Es ist ein unrühmlicher
Abgang eines umstrittenen Bischofs: Papst Benedikt XVI. hat das
Rücktrittsgesuch von Walter Mixa als Augsburger Bischof und
Militärbischof angenommen - unter Verweis auf einen Paragrafen
des kanonischen Rechts, der den Ruhestand wegen Krankheit oder
"anderer schwerwiegender Gründe" vorsieht. Mixa
ist damit seiner Ämter als Augsburger Bischof und als Militärbischof
der Bundeswehr enthoben.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,693775,00.html
Die Rebellion von Glückstadt
1969: Geschundene Heimkinder begehrten auf
Vor 41 Jahren, in der Nacht vom 7. zum 8. Mai 1969, rebellierten
die Insassen des Landesfürsorgeheims im schleswig-holsteinischen
Glückstadt. Diese Rebellion von Kindern und Jugendlichen,
so Zeitzeugen, wurde mit Hilfe von Marinesoldaten der Bundeswehr
niedergeschlagen, was die damalige Heimleitung bestritt.
weiter lesen: http://www.neues-deutschland.de/artikel/170647.die-rebellion-von-glueckstadt.html
Vorwürfe gegen Kilianeum
Im früheren Bischöflichen Knabenseminar, dem heutigen
Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg, sollen Schüler misshandelt
worden sein.
08. Mai 2010
Gewalt und sexuellen Missbrauch soll es in katholischen Einrichtungen
in Miltenberg und Aschaffenburg gegeben haben. Im ehemaligen Kilianeum,
dem heutigen Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg, sollen Internatsschüler
Ende der sechziger und in den frühen siebziger Jahren brutal
misshandelt worden sein. Zwei Schüler des Bischöflichen
Knabenseminars Kilianeum, das 1982 geschlossen wurde, meldeten
sich in dieser Woche während der Telefonaktion der Diözese
Würzburg „Kirche in der Krise – Was ich mal sagen
will“ und sprachen über die Vorfälle.
Aschaffenburgs Stadtdekan Stefan Eirich, der die beiden Anrufe
entgegennahm, berichtet von „Schlägen und Züchtigungen“.
Einer der Männer habe ihm geschildert, wie ihm das Nasenbein
von einem der Präfekten gebrochen worden sei. Er habe den
Männern die Telefonnummer des externen Missbrauchsbeauftragten
der Diözese Würzburg, Klaus Laubenthal, gegeben und
sie ermutigt, sich dort zu melden. Der in Aschaffenburg geborene
Jurist ist seit Mitte März Ansprechpartner für Opfer
sexuellen Missbrauchs und von Gewalt im Bistum Würzburg.
weiter lesen: http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~E32CF580FB06B4AC8BE0C51C968015E22~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Vorwurf: Sexueller
Missbrauch
Annahme des Rücktritts von Walter Mixa steht bevor
Der Augsburger Bischof Walter Mixa soll nach Informationen unserer
Zeitung während seiner Zeit als Eichstätter Bischof
(1996 bis 2005) einen Jungen sexuell missbraucht haben. Das mutmaßliche
Opfer war zum Tatzeitpunkt offensichtlich minderjährig. Der
Vorwurf wiegt schwer: Erstmals muss sich ein deutscher Bischof
dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs stellen.
Sowohl die Staatsanwaltschaft Ingolstadt als auch die bayerische
Justizministerin Beate Merk bestätigten, dass Vorermittlungen
eingeleitet worden sind. Der Leitende Oberstaatsanwalt aus Ingolstadt,
Helmut Walter, erklärte: „Aus ermittlungstaktischen
Gründen können derzeit über Ziel und Vorgehensweise
keine weiteren Auskünfte erteilt werden.“ Dass es schon
in Kürze auch zur Eröffnung eines förmlichen Ermittlungsverfahrens
kommen wird, gilt als sicher.
Das Bistum Augsburg selbst hatte die Staatsanwaltschaft eingeschaltet,
nachdem ein erster Hinweis bei den neu eingerichteten Anlaufstellen
für sexuellen Missbrauch eingegangen war.
weiter lesen: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Mixa-Missbrauch-Minderjaehriger-Ermittlung-_arid,2140090_regid,2_puid,2_pageid,4289.html
Bischof Walter Mixa beteuert seine
Unschuld
Nach Bekanntwerden der neuen Vorwürfen gegen Walter Mixa
hat sich der Augsburger Bischof erstmals selbst dazu geäußert:
Der 69-Jährige wies die Anschuldigen über seinen Anwalt
zurück, er habe einen Minderjährigen missbraucht. Mixa
will den Fall "restlos" aufklären.
weiter lesen: http://www.welt.de/vermischtes/article7520805/Bischof-Walter-Mixa-beteuert-seine-Unschuld.html
Bischof Walter Mixa: Neben Prügelvorwürfen
nun Vorermittlungen zum sexuellen Missbrauch
Der ehemalige Militärbischof und Bischof von Augsburg, Walter
Mixa, gerät in Verdacht, einen sexuellen Missbrauch begangen
zu haben. Die Anzeige wurde vom Bistum Augsburg gestellt und zwar
nach den Richtlinien der Deutschen Bischofskonferenz in Missbrauchsvorfällen
innerhalb der Kirche. Im vorliegenden Fall soll Mixa einen Ministranten
zu seiner Zeit als Bischof von Eichstätt (1996 bis 2005)
missbraucht haben. Der Verteidiger von Mixa, Gerhard Decker, wies
umgehend die Vorwürfe zurück. Mixa werde intensiv mit
der Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten, um die Vorwürfe
aufzuklären.
weiter lesen: http://www.online-presseportal.com/gesellschaft/bischof-walter-mixa-neben-pruegelvorwuerfen-nun-vorermittlungen-zum-sexuellen-missbrauch-461
Sexmissbrauch-Vorwurf
Papst will Mixa rasch ablösen
Der Vatikan hat sich zu einer schnellen Entscheidung im Fall
Walter Mixa durchgerungen. Schon am Samstag will Papst Benedikt
XVI. das Rücktrittsgesuch des Noch-Bischofs annehmen - da
diesem nun auch sexueller Missbrauch eines Minderjährigen
vorgeworfen wird, ist er vollends untragbar geworden.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,693700,00.html
Zivilprozess gegen Amtsvormund
möglich.
Misshandelte, die noch im oder nach dem Jahre 1980 einen (Amts-)Vormund
hatten, sollten einen Schadensersatzanspruch prüfen, den
sie bisher vielleicht nicht kannten: Den Schadensersatzanspruch
gegen den früheren (Amts-)Vormund.
Das Jugendamt, damals wie heute, übte drei verschiedene
Funktionen unter einem Dach aus, nämlich die Mitwirkung im
gerichtlichen Verfahren, die sozialrechtliche Leistungsgewährung
und die Amtsvormundschaft und Amtpflegschaft.
Der Amtsvormund hat die Aufgabe, sein Mündel vor Schaden
zu bewahren, auch vor Misshandlung in Heimen.
Schadensersatzansprüche gegen Vormund (§ 1833 BGB)
und Pfleger (§§ 1833, 1909, 1915 BGB) verjähren
unbestritten erst in 30 Jahren.
Die dreißigjährige Verjährung ist allerdings per
Gesetzesänderung ab 1.1.2010 aufgehoben und in eine dreijährige
Verjährung umgewandelt worden. Bis dahin nicht verjährte
Ansprüche verjähren jetzt entweder nach altem Recht
(wenn die Verjährung zB im Jahre 1981 begann, ist Verjährung
Ende 2011) oder bis spätestens 31.12.2012.
Der Beginn der Verjährung gegen den Amts-Vormund (oder auch
gegen einen sonstigen Vormund) kann auch später sein als
mit 18 bzw 21 Jahren, nämlich dann, wenn der Betroffene gar
nicht wußte, dass er unter Vormundschaft steht, bzw wer
- welche Körperschaft - sein Vormund ist.
Der Beklagte wäre dann die Stadt oder der Landkreis, bei
dem der Amtsvormund tätig war und es pflichtwidrig unterlassen
hat, sein Mündel vor Misshandlungen zu schützen.
Näheres dazu kann RA Johannes Hildebrandt erklären.
Fachanwalt für Familienrecht
Dipl.-Päd. univ.
www.hausmann-sandreuther.de
Aufruf des Instituts für angewandte
Sozialwissenschaften
Das Institut für angewandte Sozialwissenschaften (Stuttgart)
sucht für ein Forschungsprojekt im Auftrag der Diözese
Rottenburg-Stuttgart ehemalige Heimkinder und Menschen, die in
der Zeit von 1950 bis 1969 in Heimen gearbeitet haben.
Hier der Aufruf im Wortlaut: Heimkind sein ist etwas Besonderes!
Sind Sie ein Heimkind?
Wir suchen für ein Forschungsprojekt ehemalige Heimkinder,
die in der Zeit von 1950 bis 1969 oder in der Zeit von 1980 bis
1999 in Heimen der Diözese Rottenburg-Stuttgart gelebt haben.
Haben Sie im Heim gearbeitet?
Wir suchen für ein Forschungsprojekt ehemalige Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter, die in der Zeit von 1950 bis 1969 oder in der
Zeit von 1980 bis 1999 in Heimen der Diözese Rottenburg-Stuttgart
gearbeitet haben.
Wir untersuchen im Auftrag der Diözese Rottenburg-Stuttgart,
wie Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den 1950er und 1960er
Jahren im Heim gelebt und gearbeitet haben. Dabei interessiert
uns besonders:
Wie war das Leben im Heim?
Wie war der Tagesablauf?
Wie entstanden Freundschaften?
Wie wurde erzogen?
Heimerziehung hat sich im Laufe der letzten 50 Jahre sehr verändert!
Deshalb wollen wir auch mit Menschen sprechen, die in den 1980er
und 1990er Jahren im Heim gelebt oder gearbeitet haben.
Wenn Sie Interesse an einer Mitwirkung haben und sich die Zeit
für ein Gespräch nehmen wollen, rufen Sie uns bitte
an oder schicken Sie uns eine E-Mail.
Kontakt: Institut für angewandte Sozialwissenschaften
(IfaS) an der Dualen Hochschule Stuttgart
Constanze Störk-Biber, M.A., E-Mail: Constanze.Stoerk-Biber@ifas-stuttgart.de
Hilli Tries, Dipl. Soz. Päd. (BA), E-Mail: Hilli.Tries@ifas-stuttgart.de
Herdweg 29
70174 Stuttgart
Tel. 0700 4327 7848 begin_of_the_skype_highlighting 0700 4327
7848 end_of_the_skype_highlighting
Quelle: http://www.dicv-rottenburg-stuttgart.caritas.de/69718.html
Ein Buch zur rechten Zeit
Münster - Die erschreckenden Defizite der Heimerziehung
und die Schicksale vieler traumatisierter Heimkinder in den 50er
und 60er Jahren liegen heute offen zutage. Die Medien und die
Gesellschaft konzentrieren sich zurzeit mit Vorliebe auf spektakuläre
Einzelfälle. Aber: „Es gab klare systemische Probleme“,
erläutert der Bochumer Theologe und Ethiker Prof. Dr. Traugott
Jähnichen. Die Heime, in NRW zu 70 Prozent in kirchlicher
Trägerschaft, waren damals unterfinanziert (1,70 Mark pro
Heimkind, heute wären das 4,20 Euro). Die Erzieher und Ordensleute
waren überaltert und überfordert. Auf zwei Erzieher
kamen nicht selten bis zu 30 Heimkinder. Ergebnis: Häufige
Gewalt, zuweilen sexueller Missbrauch, systematische Erniedrigung.
Nicht immer und überall, aber doch so häufig, dass sich
heute pro Tag rund zehn Traumatisierte bei der Hotline der Katholischen
Kirche melden.
weiter: http://www.mv-online.de/aktuelles/kultur/nachrichten/1314144_Ein_Buch_zur_rechten_Zeit.html
WÜRZBURG: Vergewaltigung im
Marienheim?
Schadenersatzprozess vor Landgericht – Klägerin hält
Gutachter für befangen
Großes Medienaufgebot in einem kleinen Sitzungssaal des
Würzburger Landgerichts. Mittendrin eine zierliche Frau mit
grauen Haaren und modischer Brille. Es ist Cornelia H. aus Augsburg,
49 Jahre, Friseurin, Mutter einer erwachsenen Tochter. Sie hat
das Bistum auf 250 000 Euro Schadenersatz verklagt. „Ich
bin im Würzburger Marienheim von einem Priester vergewaltigt
worden“, sagt sie.
Vertreten wird Cornelia H. von Christian Sailer, Anwalt und Sprecher
der kirchenkritischen Gemeinschaft „Universelles Leben“
(UL). Für die Diözese erscheint Anwalt Günter Paul
aus Frankfurt, ein Vertrauter des Bischofs. Begleitet wird er
vom Justitiar des Bistums, Roland Huth.
Der Vorsitzende Richter eröffnet die Verhandlung. Es geht
um viel in diesem Prozess. Nicht nur für Cornelia H. Auch
für Sailer und für das Bistum. Die Klägerin hatte
die Diözese schon 2002 mit ihren Vorwürfen konfrontiert.
Sechs Jahre sei sie alt gewesen, als sie im Marienheim zum ersten
Mal einen inzwischen verstorbenen Priester habe befriedigen müssen,
sagt Cornelia H. Die Übergriffe hätten in einem Beichtstuhl
stattgefunden, ihr Martyrium habe gedauert, bis sie 14 war. „Am
Schluss wurde ich vergewaltigt.“
weiter lesen: http://www.mainpost.de/lokales/franken/Vergewaltigung-im-Marienheim-;art1727,5563617
Sohn von Alice Miller wurde vom
Vater geschlagen
SPIEGEL ONLINE - Panorama - 02.05.2010 In einem Gespräch
mit dem SPIEGEL bekennt Martin Miller, 60, Sohn der berühmten
Kindheitsforscherin Alice Miller, dass er von seinem Vater geschlagen
worden sei. Seine Mutter, die 1979 mit ihrem Buch "Das Drama
des begabten Kindes" berühmt geworden war, sei dabei
Zeugin gewesen.
mehr lesen... http://suche.spiegel.de/suche/index.html?suchbegriff=Martin+Miller
Kinderheim Rathausen
Kinder wurden in Rathausen zu Tode
gequält
Gewalt im Waisenhaus: Opfer klagt an
Ein Tagebuch bringt Schreckliches ans Licht: Der Terror in Rathausen
kostete offenbar zwei Kindern das Leben. Ein Schock für die
Behörden und die heutigen Schwestern.
Eine Ingenbohler Schwester schlägt den Kopf eines Mädchens
so lange auf das Schulpult, bis es ihm schlecht wird. Danach wird
es ohnmächtig – zwei Wochen später stirbt es.
Was sich anhört wie Szenen aus einem Krimi, sind Erinnerungen,
die eine ehemalige Rathausen-Bewohnerin in ihrem Tagebuch verewigte.
Die Luzernerin, die schon seit elf Jahren tot ist, ging mit ihrer
Geschichte nie an die Öffentlichkeit – sie schrieb
ihren Lebenslauf für die Kinder auf. Nun werden ihre Schilderungen
publik und versetzen die heutige Kantonsregierung in einen Schockzustand.
Dass in Rathausen Kinder nicht nur schikaniert und gequält
wurden, sondern durch einzelne Schwestern gar zu Tode kamen, war
bisher nämlich niemandem bekannt. «Ich bin absolut
schockiert», sagt Regierungsrat Guido Graf, als er die Zeilen
der Frau liest. Der Vorsteher des Sozialdepartementes des Kantons
Luzern will nun die Aufarbeitung der Geschichte vorantreiben.
Auch bei den Ingenbohler Schwestern ist man betroffen –
und bittet für die Verfehlungen ihrer Vorgängerinnen
um Vergebung.
weiter lesen: http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/nachrichten/zentralschweiz/luzern/detail.htm?client_request_className=NewsItem&client_request_contentOID=335015
Auszug aus dem Tagebuch von Anna Bühlmann-Bucher:
http://www.zisch.ch/FTP-Upload/ZischDaten/zischbonus/Tagebuch.pdf
Sexuelle Gewalt:
Runder Tisch Im Fegefeuer der Wahrheit
Von der Schweigespirale zur Redespirale: Was der runde Tisch gegen
sexuelle Gewalt bewirken kann - und warum er umbenannt werden muss,
bevor er mit der Arbeit beginnen kann.
"Sexueller Missbrauch" ist ein falsches Wort. Es gehört
aus dem aktuellen Vokabular und aus der Diskussion gestrichen.
Das Wort vom "sexuellen Missbrauch" von Kindern und
Jugendlichen verunklart und versteckt die Wahrheit.
Es ist an diesem runden Tisch darüber zu reden, wie sexuelle
Gewalt durch Lehrer, Erzieher, Sporttrainer oder Geistliche zu
verhindern ist. Zu reden ist über Vertrauenspersonen, die
das in sie gesetzte Vertrauen missbrauchen, um sexuelle Gewalt
auszuüben. Am Beginn der Arbeit dieses runden Tisches hat
also seine Umbenennung zu stehen - sonst beginnt die "Aufarbeitung"
nicht nur mit einem Sprach-, sondern auch mit einem Denkfehler.
Der runde Tisch ist ein Ort, von dem Aufklärung ausgehen
muss. Er ist natürlich kein Ermittlungsorgan, keine Ersatz-Staatsanwaltschaft
für verjährte Straftaten, keine Opferberatungsstelle
und keine Instanz zur Aufhebung der Unschuldsvermutung. Er soll
eine Instanz sein, die sowohl die öffentliche Diskussion
als auch den Gesetzgeber sachverständig begleitet. Das ist
ein längeres Projekt.
weiter: http://www.sueddeutsche.de/politik/331/509462/text/
News
April 2010
News
Archive Maerz. 2010 |