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Updated: 28. Oktober. 2011
Inzest-News
Missbrauchsbeauftragte
Dr. Bergmann verabschiedet
Seit März 2010 ist die Bundesfamilienministerin
a. D. Dr. Christine Bergmann Unabhängige Beauftragte zur
Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs. Seither haben sich
rund 20.000 Menschen telefonisch oder schriftlich an die von ihr
geleitete Anlaufstelle gewandt.
Die Unabhängige Bundesstelle für Fragen des sexuellen
Kindesmissbrauchs wird als Teil des Aktionsplans 2011 der Bundesregierung
zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und
Ausbeutung auch nach dem Ausscheiden der Unabhängigen Beauftragten
bestehen bleiben. Menschen, die in kirchlichen, privaten oder
öffentlichen Einrichtungen oder im familiären Umfeld
sexuelle Gewalt erlebt haben oder erleben, können sich an
die Stelle wenden, ebenso Angehörige von Opfern oder Menschen,
die sexuellen Missbrauch bei anderen bemerkt haben. Sie werden
am Telefon von geschulten Fachkräften beraten und erhalten
Unterstützung in Fragen zu Hilfen und Therapien. Die Bundesstelle
ist kostenfrei unter Tel. 0800 / 22 555 30 erreichbar.
weiter lesen: http://www.familien-blickpunkt.de/magazin/missbrauchsbeauftragte-dr-bergmann-verabschiedet.html
100 Euro für
Gewalt-Exzesse im Heim
Ein gequälter Heimzögling forschte seinen
Peiniger aus. Er steht noch immer im Dienst der Kirche und fühlt
sich unschuldig.
Der damalige Erzieher Pater Heinz L. nahm seine silberne Uhr vom
Handgelenk und deutete auf eines der Heimkinder. "Dann führte
er sein Opfer in die Dusche. Dort schlug er mit den Fäusten
auf uns ein. Der Schlaghagel prasselte auf den ganzen Körper
nieder." Helfreich erzählt auch von angeordneter Kinderarbeit:
"Im Ort gibt es eine Kirche. Zu meiner Zeit wurde der Friedhof
ausgebaut. Wir mussten, auf Befehl von L., die Gräber ausheben.
Auch Knochen wurden von uns geborgen. Davon erholst du dich nie
mehr. Wir waren doch nur junge Burschen."
weiter lesen: http://kurier.at/nachrichten/4310316.php
Rückblick zum
Thema 1 1/2 Jahre Runder Tisch Sexueller Missbrauch.
video: http://www.youtube.com/watch?v=p_ELhg6ZIe4
Opfer sexueller Gewalt
haben eine Stimme bekommen
Christine Bergmann hat für die Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs
gekämpft. Auch wenn sie viele ihrer Vorschläge nicht
oder nur teilweise durchsetzen konnten, eines hat die scheidende
Bundesbeauftragte geschafft: Durch Bergmann haben die Opfern sexueller
Gewalt eine Stimme bekommen.
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/politik/kampf-gegen-missbrauch-eine-stimme-fuer-die-opfer-sexueller-gewalt-1.1173305
So war es: http://www.youtube.com/watch?v=RuowH9DhPPU
Erster Forschungsbericht
zur Repräsentativbefragung Sexueller Missbrauch 2011
Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
beginn erstellt wurde. Die Analyse der Daten konzentriert
sich in dieser Phase des Projekts (drei Monate nach Abschluss
der Datenerhebung) auf den Themenkomplex „Sexueller Missbrauch
in der Kindheit“. In ers-ter Linie werden die Vorgaben und
Fragen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beantwortet.
Die Ergebnisdarstellungen beziehen sich hierbei auf n = 683 Personen,
die in ihrer Kindheit mindestens eine sexuelle Missbrauchserfahrung
gemacht haben. Analysen zu den übrigen im Untersuchungsmaterial
enthal-tenen Deliktbereichen sowie mögliche Zusammenhänge
zwischen den verschiedenen Missbrauchserfahrun-gen (physische
Viktimisierung in der Kindheit/Jugend, Gewalt in der Partnerschaft,
Vergewaltigung) werden zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich
dargestellt. Bei dem vorliegenden Bericht handelt es sich um einen
ersten Zwischenbericht zum Projekt „Sexueller Miss-brauch
von Kindern und Jugendlichen....
weiter leen: http://www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/documents/Erster_Forschungsbericht_sexueller_Missbrauch_2011.pdf
Presseerklärung
des AFH 19.10.2011
“Wollen die
Bundesländer sich aus dem 120-Millionen-Fonds für die
ehemaligen Heimkinder bedienen?“
In der letzten gemeinsamen Beratung mit Vertretern
von Bund, Länder und Kirchen (AG Leistungsrichtlinien) hat
sich zu unserer Überraschung herausgestellt, dass die Länder
mit Zustimmung der Vertreter des Bundes und der Kirchen beschlossen
haben, dass sie sich die Kosten für die in den Ländern
aufzubauenden niedrigschwelligen Anlaufstellen für ehemalige
Heimkinder aus dem 120 Mio.-Fonds mit bis zu 10% (= 12 Mio. €)
bezahlen lassen wollen.
Fadenscheinige Begründungen...
Die Vertreter von Bund, Länder und Kirchen weisen zur Begründung
auf eine Empfehlung des RTH hin, der eine Finanzierung von Beratungsarbeit
aus Fondsmitteln als Teil der Aufarbeitung vorsehe. Zwar habe
der RTH diese Beratungsarbeit als Aufgabe einer zentralen Stelle
formuliert; in der praktischen Umsetzung sei aber eine ortsnahe
Beratung zielführender.
Doch eine Empfehlung vom RTH, dass eine zentrale Stelle die eigentliche
Beratungsarbeit leisten solle, gibt es nicht. Immer ging man davon
aus, dass die Beratung vor Ort in den Anlaufstellen erfolgen soll.
Das Verhalten der Vertreter von Bund, Ländern
und Kirchen ist skandalös, ....
• weil das gegebene Wort am Runden Tisch Heimerziehung gebrochen
wird,
• weil eine solche 10%-Rückholfinanzierung durch die
Länder in nicht öffentlich verhandelten Absprachen ohne
Beteiligung der ehemaligen Heimkinder beschlossen wurde,
• weil es gegen den Wortlaut, Sinn und Zweck der Ergebnisse
des Abschlussberichtes des Runden Tisches und des Beschlusses
des Bundestages ist,
• weil es den ehemaligen Heimkindern – abgesehen von
der geforderten und unerfüllt gebliebenen Entschädigungsforderung
- nicht mal die vollen 120 Mio. belässt, was sie ohnehin
als unangemessen und zu wenig beurteilen,
• weil es den ehemaligen Heimkindern zeigt, dass die Bundesländer
ihre am RTH gemachten Zusagen, brechen, um ihre Kosten zu reduzieren,
• weil es symbolisch den ehemaligen Heimkinder wieder einmal
ihre Unterwerfung demonstriert unter eine obrigkeitliche Abhängigkeit
wie zu Zeiten der damaligen Heimerziehung (hier bestimmen jetzt
die Geldgeber, nicht der RTH, nicht der Bundestag),
Die 10%-Kürzung muss zurückgenommen werden...
Die 10%-Refinanzierung der Anlaufstellen durch die Länder
ist eine einseitige und unabgesprochene Kürzung der Finanzierungszusagen
der Länder zu Lasten der ehemaligen Heimkinder.
Wir fordern deshalb mit Nachdruck:
Wenn die Länder den ehemaligen Heimkindern den 120-Mio-Fonds
- wie im Abschlussbericht des RTH und im Beschluss des Bundestages
in Absprache mit den Ländern zugesagt - zukommen lassen wollen,
dann müssen sie aus ihrem jeweiligen Haushalt die Einrichtung
und Unterhaltung der Anlaufstellen zusätzlich finanzieren.
1] Der Arbeitskreis Fondsumsetzung Heimerziehung
(AFH) hat sich vor wenigen Wochen im September gebildet, um an
der Umsetzung der vom Runden Tisch Heimerziehung (RTH) und dem
Beschluss des Bundestages vorgegebenen Fondslösung im Interesse
der ehemaligen Heimkinder mitzuwirken. Hierzu hat der AFH drei
seiner Mitglieder in die von Vertretern des Bundes, der Länder
und Kirchen tagende AG Leistungsrichtlinien entsandt, die bis
Ende des Jahres für einen funktionierenden Fonds sorgen will,
aus dem die ehemaligen Heimkinder ihre Leistungsanträge wegen
erlittener Folgeschäden aus der damaligen Heimerziehung stellen
können.
http://ak-fondumsetzungheimerziehung.over-blog.de/article-erklarung-des-arbeitskreis-fondumsetzung-heimerziehung-afh-84499531.html
Diakonie Bayern zahlt
misshandelten Heimkindern eine Million Euro
Mit insgesamt einer Million Euro beteiligt sich die Diakonie Bayern
am Entschädigungsfonds für misshandelte Heimkinder.
Eine entsprechende Empfehlung des "Runden Tisches Heimerziehung"
nahm die Mitgliederversammlung des zweitgrößten bayerischen
Wohlfahrtsverbands am Montag in Nürnberg an, wie die Diakonie
mitteilte.
"Wir sind der Überzeugung, dass die Beteiligung
am Entschädigungsfonds ein Zeichen dafür ist, dass die
Diakonie gemeinsam zu ihrer geschichtlichen Verantwortung steht",
sagte der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel
und fügte hinzu: "Was damals auch unter dem Zeichen
des Kronenkreuzes an manchen Orten geschehen ist, erfordert eine
Antwort der Tat."
Quelle: http://www.b2b-deutschland.de/bayern/region/detail_dapd_3188653710.php
Ehemalige Heimkinder
schildern im Landtag ihr Leid
In bewegenden Beiträgen haben zwei ehemalige
Heimkinder dem Sozialausschuss ihr Schicksal in bayerischen Kinderheimen
in den 50er und 60er Jahren geschildert. Sie berichteten über
brutale Gewalt, willkürliche Einweisungen, den Zwang zur
Arbeit und die Verletzung der Schulpflicht. „Bis heute wurden
wir nicht rehabilitiert und entstigmatisiert“, beklagt sich
Sonja Djurovic, die als Vertreterin der Heimkinder am Runden Tisch
Heimerziehung in Berlin teilgenommen hat.
Die ehemaligen Heimkinder fordern in einer Petition, dass sich
der Landtag in einer öffentlichen Anhörung mit ihren
Erfahrungen in bayerischen Heimen auseinandersetzt. Außerdem
soll ein Runder Tisch den direkten Austausch der Betroffenen mit
den zuständigen Ministerien, der Politik, den früheren
Heimträgern und den Jugendämtern ermöglichen. Für
die oft lebenslang traumatisierten ehemaligen Heimkinder wäre
es ein wichtiges Signal, wenn sie im Landtag und bei der Staatsregierung
öffentliches Gehör fänden. „Uns geht es nicht
primär um eine materielle Entschädigung, sondern vor
allem auch um eine symbolische Anerkennung unseres Leids“,
betonte Sonja Djurovic im Ausschuss.
weiter lesen: http://www.gruene-fraktion-bayern.de/themen/gesundheit-und-soziales/sozialpolitik/ehemalige-heimkinder-schildern-im-landtag-ihr-leid
Fürs Leben gezeichnet
Siegfried S. war ein Heimkind. Die Erfahrungen dort
haben sein ganzes Leben verändert. Jetzt spricht er darüber
- drastisch und schonungslos.
Das Kuvert stammt aus dem Heim, in dem das vor mehr
als 40 Jahren geschehen ist. Es enthält belanglose Unterlagen
aus seiner alten Personalakte. Doch die Briefmarke mit dem Frühstücksei
trifft Siegfried S. besonders: Wegen Spermatozelen, Zysten oder
"Versteinerungen", wie er es nennt, mussten ihm in den
vergangenen drei Jahren in 28 Operationen nach und nach die Hoden
entfernt werden. "Ich habe keine Eier mehr", sagt er
überdeutlich.
Siegfried S. ist als Heimkind Ende der sechziger
Jahre von seiner Erzieherin unter anderem mit einem Besenstil
vergewaltigt worden. Ein Zusammenhang zwischen den Vergewaltigungen
vor Jahrzehnten und der Amputation, mit der er jetzt zurechtkommen
muss, ist nicht nachweisbar. Ebenso wenig ist nachweisbar, dass
der Missbrauch im Kindesalter zu einem Lebenslauf geführt
hat, der aus den Bahnen geriet; vielleicht war alles schon vor
dem Missbrauch in seiner Familie angelegt.
weiter lesen: http://www.taz.de/Missbrauch-an-Heimkindern/!79775/
Wenn sich der Schrecken
im Erbgut festsetzt
Körperliche Züchtigungen, Missbrauch oder
emotionale Vernachlässigung: Traumatische Erlebnisse in früher
Kindheit können die Gene auf Dauer verändern, behaupten
deutsche Forscher.
Depressionen seien dann vorprogrammiert. Die Erkenntnisse bringen
die Lehrmeinung der Biologie ins Wanken.
Umwelteinflüsse wie starker Stress während
der Geburt und traumatische Erlebnisse in frühester Kindheit
können das Erbgut nachhaltig verändern. Damit gerät
ein Dogma der Biologie ins Wanken, dass nur Mutationen das Erbgut
formen können. Dass schwere Belastungen in früher Kindheit
das Risiko erhöhen, an schweren Depressionen und Angststörungen
zu erkranken, ist seit langer Zeit auch beim Menschen bekannt.
weiter lesen:
http://www.welt.de/wissenschaft/article5835490/Wenn-sich-der-Schrecken-im-Erbgut-festsetzt.html
Missbrauchsopfer können
auf Entschädigung hoffen
Viele Missbrauchsfälle etwa in kirchlichen
Einrichtungen sind strafrechtlich schon lange verjährt. Opfer
sollen nun Anspruch auf bis zu 10.000 Euro Entschädigung
haben.
Die Arbeitsgruppe Justiz des Runden Tisches zur Aufarbeitung von
Fällen sexuellen Missbrauchs hat Opfer finanzielle Hilfe
in Aussicht gestellt. Pro Antragsteller sollen grundsätzlich
maximal 10.000 Euro, unter anderem für Therapien, gewährt
werden können. Voraussetzung soll sein, dass nicht bereits
andere Stellen wie beispielsweise Krankenkassen oder die Täter
selbst für Leistungen aufkommen.
weiter lesen:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-10/missbrauch-opfer-entschaedigung
Klasnic-Kommission
erstickt in Akten
Katholische Kirche. Weniger als die Hälfte
der gemeldeten Missbrauchsfälle konnte bisher erledigt werden.
Die Klasnic-Kommission wird noch mindestens zwei Jahre arbeiten
müssen.Aber: Damit ist in eineinhalb Jahren nicht einmal
die Hälfte aller Fälle erledigt worden. Insgesamt haben
sich laut Stand vom
Anfang dieser Woche 1048 Betroffene gemeldet, davon drei Viertel
(780) Männer. Das heißt aber auch, dass die Akten von
641 Personen noch der Bearbeitung harren. Mittlerweile rechnen
selbst die ehrenamtlich
tätigen Mitglieder der Kommission damit, dass ihre Arbeit
noch zwei Jahre dauern wird. Und langsam regt sich Ungeduld.
Wien. 407 Opfer von (sexueller) Gewalt durch Priester und andere
Kirchenmitarbeiter wurden bisher finanziell entschädigt und/oder
psychologisch behandelt. 17-mal wurde ein Antrag abgelehnt. So
weit die eine Seite der Medaille der Arbeit der Opferschutzkommission
Waltraud Klasnics, die Kardinal Christoph Schönborn im Frühjahr
2010 eingesetzt hat.
weiter lesen: http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/698683/KlasnicKommission-erstickt-in-Akten?_vl_backlink=/home/panorama/oesterreich/index.do
Oberstudienrat vor
Gericht Vorwurf: Tochter sexuell missbraucht
Seit Dienstag muss sich ein Oberstudienrat aus Tegel
wegen sexuellen Missbrauchs vor Gericht verantworten. Der Beschuldigte
konnte lange hoffen, dass es nicht zum Prozess kommen würde.
Zwar sind die schweren Vorwürfe gegen ihn seit
mehr als fünf Jahren in der Welt, zwar wurde er auch suspendiert,
aber das Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs ruhte. Seine Tochter,
die Anzeige erstattet hatte, wollte nicht mehr aussagen. Nach
einer Therapie änderte sich das. Mit schwerem Schritt betrat
ihr Vater am Dienstag den Gerichtssaal.
weiter lesen: http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/vorwurf-tochter-sexuell-missbraucht/4685534.html
Stress nach der Geburt
verursacht spätere Lernschwäche
In jungen Mäusen verringern hohe Mengen von
Stress-induziertem CRH die spätere Kommunikation zwischen
Nervenzellen und damit die Lernleistung Starker Stress kann sich
negativ auf geistige Leistungen wie Lernen und Erinnern auswirken.
Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für
Psychiatrie in München zufolge lernen Mäuse im Erwachsenenalter
aber zusätzlich schlechter, wenn sie schon direkt nach der
Geburt Stress ausgesetzt sind.
Während der Entwicklung haben hohe Mengen an Stresshormon
dramatische Auswirkungen auf das Gehirn, da viele Nervenverbindungen
erst nach der Geburt ausgebildet werden. Deshalb haben die Forscher
des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie untersucht, welche
Veränderungen das bei Stress ausgeschüttete Neuropeptid
CRH in dieser kritischen Entwicklungsphase im Gehirn von Mäusen
auslöst. Die Forscher konnten zahlreiche Veränderungen
im Hirngewebe der erwachsenen Tiere identifizieren.
So zeigen die Nervenzellen untereinander weniger Kontaktstellen,
sogenannte Synapsen, außerdem ist deren Plastizität
verringert. Beides führt zu einer geringeren Kommunikation
zwischen den Zellen und könnte die Lern- und Gedächtniseinbußen
erklären.
weiter:
http://www.mpipsykl.mpg.de/institute/news/press/pr1311.html
Tochter jahrelang
vergewaltigt: 18 Jahre Haft
Richter: "Er hat in vielfacher Weise Mord
an Kinderseelen begangen"
Eisenstadt - Weil er seine Tochter ab dem Alter
von fünf Jahren bis zu ihrem zwölften Lebensjahr hinweg
sexuell missbraucht und vergewaltigt haben soll, ist am Dienstag
in Eisenstadt ein 55-jähriger Wiener zu 18 Jahren Haft und
Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher
verurteilt worden.
Der 55-Jährige zeigte sich zu den Vorwürfen
der Anklage teilweise geständig. Er gab die sexuellen Übergriffe
an seiner Tochter zu, bestritt jedoch, Gewalt angewendet zu haben.
"Über das Alter meiner Tochter war ich mir immer
im Klaren", sagte der 55-Jährige auf eine Frage des
Richters. Auch, dass er von dem Mädchen Fotos gemacht habe,
gab der Wiener zu.
Die Tochter habe eine Persönlichkeitsentwicklungsstörung
erlitten, die einer schweren Körperverletzung gleichkomme.
Die 16-Jährige leide an Angstzuständen,
Depressionen und Flashbacks.
lesen: http://derstandard.at/1317019285931/Gericht-Eisenstadt-Tochter-jahrelang-ver
gewaltigt-18-Jahre-Haft
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