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Umfrage

Wir fragen, wieviele Erwachsene wurden als Kinder misshandelt?
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Über Therapien
welche helfen wirklich?

Was ist Misshandlung

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News

Updated: 23. Oktober. 2010

 

 

Großbritannien

Priester wegen Missbrauchs zu 21 Jahren Haft verurteilt

Richter: "Unvorstellbar grausame" Taten

Ein ehemaliger katholischer Priester ist im englischen Birmingham wegen Kindesmissbrauchs zu 21 Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der heute 73-Jährige zwischen 1959 und 1983 in insgesamt 21 Fällen kleine Buben sexuell missbraucht hat, wie es am Freitag bei der Urteilsverkündung hieß.

Sechs Knaben wurden zu Opfern. Der Mann hatte bis zum Schluss alles abgestritten. Der Missbrauch begann in den 1950er Jahren, 1971 wurde der Verurteilte zum Priester geweiht. Der Mann hatte sich jahrelang einem Gerichtsprozess entzogen. 1985 floh er in die USA. Erst im vergangenen Jahr war er von den Behörden in Kalifornien ausgeliefert und nach England zurückgebracht worden.

Der Richter beschrieb den Verurteilten als "doppelzüngig und manipulativ". Seine Taten seien "unvorstellbar grausam" gewesen, die Opfer hätten kaum je zu überwindenden Schaden genommen.
Quelle: (APA) http://derstandard.at/1287099815275/Grossbritannien-Priester-wegen-Missbrauchs-zu-21-Jahren-Haft-verurteilt


Mehr Vorwürfe gegen Schulbrüder

Missbrauch: Der Leidensweg des Manuel Nowatschek Zum Hauptartikel
Die Opferschutzanwaltschaft hat erstmals Anzeige wegen besonders schwerwiegenden Kindesmissbrauchs erstattet. Geistliche sollen einen Elfjährigen mehrfach vergewaltigt haben. Die Schulbrüder dementieren.
Seit 17 Jahren kämpft Eva Nowatschek um Gerechtigkeit für ihren Sohn. Manuel, heute 29 Jahre alt, soll im Alter von 11 Jahren in der katholischen De La Salle Schule in Strebersdorf über mehrere Monate hinweg von insgesamt sieben Mitarbeitern und Geistlichen vergewaltigt worden sein. Dabei sollen auch Fotos und Videoaufnahmen gemacht worden sein. "Mein Sohn war danach lange Zeit in Behandlung, hat bis heute starke Schmerzen und ist auch psychisch schwer angeschlagen." Seit seinem 24. Lebensjahr bezieht Manuel Nowatschek aufgrund seiner Verletzungen sogar Vollinvaliditätspension.

weiter lesen: http://kurier.at/nachrichten/2014464.php


Radio Interview aus Freistatt

http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2010/10/20/dlf_20101020_1010_f13071b5.mp3


Vorwürfe gegen Beiserhaus

Quälereien und Hunger: Früherer Heimzögling erhebt Vorwürfe gegen Beiserhaus
Günsterode. Traurige Augen starren auf den Küchentisch. Erich Foth aus Melsungen-Günsterode hält sich an seiner Kaffeetasse fest, die Hände zittern. Er ist krank, psychisch am Ende. Der gelernte Maler und Lackierer ist 48 und bereits seit 13 Jahren Frührentner.

Richtig arbeiten hat er nie können. Das liege an seiner Vergangenheit als Heimkind, sagt er.
Gewalt und Brutalität seien in diesen Einrichtungen damals völlig normal gewesen, sagt Foth. „Und das nicht nur nach dem Krieg, sondern noch bis Anfang der Achtzigerjahre.“
Was ihn in den Anstalten erwartete, hatte der Junge sich in der Einsamkeit seiner Gartenlaube nicht ausmalen können. Schläge, Folter, Hunger und auch Missbrauch seien Alltag im Heim gewesen, berichtet Erich Foth. „Und gehörte dazu wie die Dusche.“
weiter lesen: http://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/melsungen/quaelereien-hunger-frueherer-heimzoegling-erhebt-vorwuerfe-gegen-beiserhaus-968453.html


„Ich weiß nicht, was ich fühle“
– das Unvermögen alexithymer Menschen

Menschen, die unfähig sind, ihre Gefühle auszudrücken und die Gefühle anderer richtig zu deuten, werden von Wissenschaftlern als „alexithym“ bezeichnet. Zu Deutsch: gefühlsblind. Wie der Facharzt für Psychotherapie Dr. Henrik Kessler mit seinen Kollegen vom Universitätsklinikum Ulm nun in der Fachzeitschrift „PPmP Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2010) zeigen konnte, sind „gefühlsblinde“ Menschen „expressiv gehemmt“. Das heißt: Sie kontrollieren ihre Emotionen stärker als andere Menschen oder nehmen ihre Gefühle nicht angemessen wahr.

„Inzwischen wird Alexithymie als Risikofaktor für verschiedene körperliche und psychische Krankheiten gesehen und in einen Zusammenhang mit dem Erkennen und Regulieren von Emotionen gestellt“, resümiert Kessler den Forschungsstand. Das „Nicht-Erkennen“ eigener Gefühle begünstigt die Entstehung psychischer Leiden, wie etwa somatoforme Störungen – jene körperlichen Beschwerden, für die keine organische Ursache zu finden ist. Wie epidemiologische Studie belegen, sind etwa zehn Prozent der Bevölkerung alexithym.
http://www.thieme.de/SID-76079B89-25354295/presseservice/24807.html

Bild de erweitert den Zusammenhang:

Experten zufolge reichen die Wurzeln der Gefühlsblindheit aber meist bis weit in die Kindheit zurück, etwa, wenn Empfindungen wie Angst oder Wut in der Familie ignoriert werden. Die eigene Innenwelt bleibt den Betroffenen dann auch später fremd. Folge u.a.: Beziehungsprobleme – und häufige Arztbesuche, denn Alexithymiker können körperliche Reaktionen auf Gefühle nicht zuordnen, interpretieren Pulsrasen etwa nicht als Signal von Aufregung, sondern als Symptom einer Herzerkrankung und Magengrummeln nicht als Hinweis auf Nervosität sondern als Bauchweh.

http://www.bild.de/BILD/Newsticker/ratgeber-telegramm/2010/10/15/ratgeber-1.html


Opfer in Italien wollen sexuellen Missbrauch zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit erklären

Opfer pädophiler Geistlicher in Italien wollen sexuellen Missbrauch zu einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit erklären. Mehrere Dutzend Opfer und ihre Familien kamen am Samstag in Verona zusammen.

Verona (dapd). Der Organisator Salvatore Domolo erklärte, die Gruppe wünsche sich Solidarität aus dem Ausland, weil Missbrauchsopfer in Italien nur schwer Gerechtigkeit fänden, schließlich sei die Verjährungsfrist für Missbrauch nach zehn Jahren abgelaufen.

'Wir wollen daher die zivile Justiz auffordern, ihre Pflicht in Freiheit und Wahrheit zu tun.' In Italien sei es wegen der ständigen Präsenz der Kirche schwer, über den Missbrauch zu sprechen.
weiter lesen: http://www.ad-hoc-news.de/opfer-in-italien-wollen-sexuellen-missbrauch-zu-verbrechen--/de/News/21624744


Ergebnisprotokoll der 9. Sitzung
des Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren
am 20./ 21. September 2010

Eingebrachte Lösungsvorschläge seitens der ehemaligen Heimkinder:

http://www.ehemalige-heimkinder-am-runden-tisch.de/files/losungsvorschlage_vom_272010pdf.pdf

http://www.ehemalige-heimkinder-am-runden-tisch.de/files/loesungsvorschlaege_5_sept_2010.pdf


Strafrechtliche Rehabilitierung

DDR-Heimkinder - Kaum Chancen auf Entschädigung

Ehemalige Heimkinder der DDR haben weiter wenig Chancen auf Entschädigung. Nach einer Umfrage des MDR THÜRINGEN JOURNALS unter den zuständigen Landgerichten in Thüringen, beantragten seit vergangenem Jahr mehrere Hundert Betroffene ihre strafrechtliche Rehabilitierung. Jedoch wurde die überwiegende Zahl der bisher verhandelten Fälle abgewiesen.

weiter lesen: http://www.mdr.de/thueringen/7760128.html


Direktor Günter Oelscher und die Heimkinder des
"Frans Sales Haus Essen"


Die Schläge der Nonnen und ein "Runder Tisch" als Feigenblatt

Auszug: Unter Heimerziehung wird die Hilfe zur Erziehung in einer Einrichtung verstanden, in der Kinder und Jugendliche über Tag und Nacht pädagogisch betreut werden, um sie durch eine Verbindung von Alltagserleben mit pädagogischen und therapeutischen Angeboten in ihrer Entwicklung zu fördern.

Im November 2008 empfahl der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, einen Runden Tisch einzurichten, der die Geschehnisse in der Heimerziehung im westlichen Nachkriegsdeutschland unter den damaligen rechtlichen, pädagogischen und sozialen Bedingungen aufarbeiten sollte.

Der Runde Tisch soll die Hinweise auf das Unrecht, das Heimkindern zugefügt worden ist, prüfen. Er soll die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen (organischen oder psychischen) Folgen der Heimerziehungspraxis aufarbeiten und die Kommunikation zwischen den Betroffenen und den „Nachfolge“-Organisationen der damaligen Heimträger fördern sowie Kontakte zur individuellen Bearbeitung von Heimbiographien herstellen. Darüber hinaus soll der Runde Tisch der Information ehemaliger Heimkinder dienen und psychologische, soziale oder seelsorgerische Beratungsangebote der beteiligen Institutionen und Organisationen an ehemalige Heimkinder bei Bedarf vermitteln.

Schließlich sollen Kriterien zur Bewertung der Forderungen ehemaliger Heimkinder entwickelt werden und mögliche Lösungen aufgezeigt werden.

Die Mauer des Schweigens hält nicht mehr.

Günter Oelscher steht erst seit 2002 an der Spitze des Hauses und verspricht nun lückenlose Aufarbeitung der dunklen Kapitel aus der Vergangenheit. „Nach dem Krieg gab es kaum pädagogisch geschultes Personal.” Und der Gesellschaft war nur wichtig, dass alle, die nicht richtig funktionierten, hinter hohen Mauern verschwanden.

Auch Michael Horstkötter musste verschwinden. „Es wurde oft Kirmes gefeiert im Franz Sales Haus”, erzählt er. Das hört sich fröhlich an. Doch die Kirmes fand im Zimmer einer Ordensfrau statt. Dort wurden die Kinder, die was ausgefressen hatten oder Widerworte gaben, geschlagen: mit dem Stock, mit einem Kabel und mit einem Handfeger, in dem noch ein Nagel steckte. „Wir waren grün und blau”, erinnert sich Horstkötter. „Bunt wie eine Kirmes.”

Dann erzählt er von der „Hab-mich-lieb-Jacke”. Übereinstimmend berichten Opfer von haftähnlichen Zuständen. In Zwangsjacken gefesselt mussten die Kinder Tag und Nacht auf einer engen Dachbodentreppe ausharren.
Weiter lesen: http://www.news4press.com/Meldung_554934.html


WDR Fernsehen Misshandelte Heimkinder

Sonntag, 10. Oktober 2010 19.30 bis 20.00 Uhr Westpol - Politik in NRW
Seit Jahren kämpfen sie um Anerkennung und Entschädigung: Tausende ehemalige Heimkinder, die in den 50er und 60er Jahren misshandelt worden sind. Seit Anfang 2009 versuchen Opfer, Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Bund und Länder an einem Runden Tisch eine Einigung zu erzielen. Doch kurz vor dem Ziel könnte alles am Streit ums Geld scheitern.
http://www.wdr.de/tv/westpol/sendungsbeitraege/2010/1010/heimkinder.jsp



Diakonie lässt Leidensgeschichte der Heimkinder aufarbeiten

Hannover (epd). Die Missstände in den Erziehungsheimen der Nachkriegszeit wurden aktuellen Forschungen aus Niedersachsen zufolge von den Behörden teilweise gedeckt und mitgetragen. "Das Landesjugendamt hat ein Auge zugedrückt, und nicht nur eins, sondern mehrere", sagte die Historikerin Ulrike Winkler am Mittwoch vor Journalisten in Hannover. Das Diakonische Werk der hannoverschen Landeskirche hat Winkler und einen Kollegen beauftragt, die Leidensgeschichte der Heimkinder wissenschaftlich aufzuarbeiten.

"Es entstand ein System, in dem gesetzliche Vorgaben unterlaufen wurden", sagte Schmuhl. Es sei für die Gesellschaft bequem gewesen, Jugendliche abzuschieben, die vermeintlich auf die schiefe Bahn geraten waren.

Schmuhl sprach von einem "Subsystem der Gewalt", das auch hoch motivierte und wohlmeinende Erzieher erfasst habe, und die Häuser in Widerspruch zu den christlichen Idealen geraten ließ.
weiter lesen: http://www.evlka.de/content.php?contentTypeID=4&id=14652



Misshandlung in Heimen war lange bekannt

Hannover (dpa/lni) - Missstände und Misshandlungen in Kinderheimen in den 50er und 60er Jahren sind Behörden und Experten bereits damals bekannt gewesen. Das hat eine Untersuchung zu den Zuständen in Diakonie-Heimen in Niedersachsen ergeben, die der Wohlfahrtsverband am Mittwoch präsentiert hat. «Das Landesjugendamt hat immer wieder die Augen zugemacht», sagte die Historikerin Ulrike Winkler. Man habe um die Missstände gewusst, diese allerdings hingenommen, um Geld bei der Betreuung der Kinder zu sparen. Bereits in den 50er Jahren hätten Fachverbände über die Gewalt in den Heimen diskutiert, sagte Prof. Hans-Walter Schmuhl. In den Einrichtungen selber habe die Debatte aber erst in den 60er Jahren begonnen.
Quelle: http://www.bild.de/BILD/regional/hannover/dpa/2010/10/06/misshandlung-in-heimen-war-lange-bekannt.html

Die Küsse eines Hirten

Sexueller Missbrauch schien ein Problem des katholischen Milieus zu sein. Nun kommt der größte Fall der evangelischen Kirche ans Licht. Von Jürgen Dahlkamp und Ralf Hoppe

Der Pastor ist damals Anfang 50, auf den ersten Blick der Phänotyp des allzeit freundlichen, fröhlichen Geistlichen, rothaarig, vollbärtig, ein Mann für Jugendgruppen und Lagerfeuer.

Sebastian Kohn, so erinnert er sich, erwachte, weil der Stiefvater an seinem Bett stand, seine Hände unter die Decke schob, sein Glied berührte, streichelte, ihn zu erregen versuchte.

Ihre Würdenträger müssen nun erklären, warum ein Pastor, belastet von schweren Vorwürfen, im Jahr 1999 Ahrensburg verlassen sollte - aber in einem Jugendgefängnis als Seelsorger landete. Sie müssen erklären, wieso er weiterhin am örtlichen Gymnasium unterrichten durfte, wieso Eltern und Lehrer nicht erfuhren, welch ein Mann ihren Kindern Religionsunterricht gab.
Weiter lesen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-71558776.html


Europarats-Parlamentarier fordern Maßnahmen gegen Kindesmissbrauch

Die Parlamentarier-Versammlung des Europarats hat einen besseren Schutz von Heimkindern gegen sexuellen Missbrauch gefordert. So müsse sichergestellt werden, dass alle Betreuungseinrichtungen einer externen Kontrolle unterworfen seien, verlangten die Abgeordneten aus den 47 Europaratsländern am Dienstag in einer Entschließung. Auf keinen Fall dürfe eine Einrichtung von der gleichen Behörde betrieben und überwacht werden.

Allein in Deutschland sei Studien zufolge "jede vierte bis fünfte Frau" als Kind Opfer sexuellen Missbrauchs geworden. Bei Jungen liege der Anteil zwischen zehn und 20 Prozent.

Die Katholische Kirche in Deutschland hat mittlerweile Entschädigungen für die Opfer in Aussicht gestellt. Nach Informationen des Magazins "Spiegel" plant die Bischofskonferenz Entschädigungen zwischen 5000 und 10.000 Euro, wie sie Opfern auch von Gerichten zugesprochen worden waren. Zusätzlich will die Kirche demnach Kosten für Therapien und andere Hilfeleistungen übernehmen.
weiter lesen: http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Europarats-Parlamentarier-fordern-Massnahmen-gegen-Kindesmissbrauch-701806616



Schicksale ehemaliger Heimkinder sollen aufgeklärt werden

Der Abgeordnete der SPD-Fraktion Sven Kohlmeier und die kinder- und familienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Dr. Margrit Barth, erklären:

Der Bildungsausschuss des Abgeordnetenhauses hat heute fraktionsübergreifend einen Antrag der rot-roten Koalition beschlossen, um das Schicksal von ehemaligen Heimkindern, Fürsorgezöglingen, Schülerinnen und Schülern aufzuklären. Danach soll eine Anlaufstelle geschaffen werden, die Betroffenen Beratung und Hilfestellung bei der Aufarbeitung erlittenen Unrechts gibt. Außerdem soll eine wissenschaftliche Erforschung der Verhältnisse in Berliner Heimen in den 40er bis 70er Jahren erfolgen.

Unterstrichen wurde die Notwendigkeit eines solchen Vorgehens, als in der Ausschusssitzung ein Betroffener spontan das Wort ergriff und seine Situation darstellte.

Der Vertreter der SPD-Fraktion im Ausschuss, Sven Kohlmeier, betonte: „Mit dem Antrag wird vergangenes Unrecht nicht ungeschehen. Wir wollen einen Rahmen für die Aufarbeitung schaffen, es soll Licht in ein dunkles Kapitel staatlicher Berliner Obhut gebracht werden. Uns erfreut besonders, dass alle Fraktionen dem zugestimmt haben.”

„Von Willkür und Gewalt waren in Berlin Zehntausende Heimkinder betroffen, auch im Westteil der Stadt. Es ist das Mindeste, dass die heute politisch Verantwortlichen geschehenes Unrecht anerkennen und das in ihrer Macht liegende tun, um eine Rehabilitation der Betroffenen zu erwirken“, so Margrit Barth von der Fraktion DIE LINKE.

Quelle: http://www.die-linke-berlin.de/nc/politik/presse/detail/zurueck/aktuell/artikel/schicksale-ehemaliger-heimkinder-sollen-aufgeklaert-werden/


"Ich bin erschüttert"

Stuttgart - Brutale Foltermethoden, das Erbrochene wieder essen, dazu Kinderarbeit: So sah es früher in vielen Kinderheimen aus. Jetzt haben Betroffene im Landtag ihr Leid öffentlich gemacht. Sozialministerin Monika Stolz fordert Aufklärung.

Frau Stolz, lange Zeit haben sich Heimkinder nicht getraut, ihre Leiden aus den 50er und 60er Jahren öffentlich zu machen. Nun haben einige das Schweigen gebrochen. Was empfinden Sie, wenn Sie das hören?

Ich bin erschüttert, wenn man liest, wie Kinder gequält und zu Arbeitsdiensten missbraucht wurden. Ich frage mich, mit welcher Zielsetzung die Heimerziehung damals eigentlich betrieben wurde. Ich bin aber auch deshalb entsetzt, wenn man vor Augen hat, welche Anstrengungen heutzutage unternommen werden, wie man mit den Kindern in der stationären Unterbringung heute umgeht und welche guten pädagogischen Konzepte dahinterstehen. Da hat sich glücklicherweise sehr viel getan.
weiter lesen: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stolz-im-interview-ich-bin-erschuettert.75b386de-aee6-40fb-897c-2ade14b5d4cb.html?page=1


Entschuldigung und Entschädigung - ehemalige Heimkinder in Glückstadt

Bis in die 1970er Jahre galt das Erziehungsheim Glückstadt als besonders streng. Zöglinge wurden oft hart bestraft, viele mussten schwer arbeiten. Heute fordern die ehemaligen Heimkinder Entschädigung

Hören: http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5484044


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Runder Tisch Sexueller
Kindesmissbrauch
in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich

www.rundertisch-kindesmissbrauch.de

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Ehemalige Heimkinder können sich direkt an den Runden Tisch wenden

Kontakt: Frau Katharina Loerbroks, Referentin der Infostelle des Runden Tisch:
Telefon: 030 400 40-231 oder 030 27 57 67 77 – Email:
info@rundertisch-heimerziehung.de

Webseite:
http://www.rundertisch-heimerziehung.de/index.htm


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Konvention zum Schutze der Menschenrechte

wurden die Menschenrechte in den Nachkriegsjahren weiterhin verletzt?
Wichtige Punkte für ehemalige Heimkinder

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VIDEOS
Missbrauch Weltweit

Das Parfumfläschchen

Brandzeichen
bei Monika Detering

Meine schrecklichen Kindheits-Erinnerungen an das Rübezahl Heim. 1 2

Mehr zum Kinderheim in Holzen:
http://holzen-kinderheim-rubezahl-perversion-christlichen-auftrags.over-blog.de/

 

 

Briefe an die Eltern

Kindheitserinnerungen

Meine wahre Geschichte
von Katharina M.

Berichte von Misshandlungen in Heimen

Fred Schippers beschreibt seine Kindheit im
Kinderhein Schloß Dilborn

Ein Opfer des Dansweiler Hof und Freistatt schreibt

Wenn du mit 23 immer noch 8 und 15 bist
von Seviye

Für Alessandra
von Mathilde

Einer von 2555 Tagen
von Mathilde

ZUM ABSCHIED
NIKKO SCHOTT

Vom Feuer in die Hölle
Meine Jugendjahre im Mädchenheim Weiher.

Quälende Schatten aus der Vergangenheit

Ich Bernd Grün

Über ein Leben im Heim und ein Schicksal, das sprachlos macht

Mundtot

H. Franke aus Aachen

Meine Geschichte
von M. Schlage

"Ein beinahe zerstörtes Leben"

Sylvie's Life

Damals - Heute

Die Ohrenentzündung

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Sie können die Misshandlungen Ihrer Kindheit zur Publikation einsenden.

Fragen ohne Antwort

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Warum gibt es heut noch Kindesmisshandlungen?

Kindesmisshandlungen Heute

Dunkelziffer von rund
150 000 misshandelten Kindern

   
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