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Entschädigung: Bundestag will
sich um ausgebeutete Heimkinder kümmern
In den 50er und 60er Jahren wurden Kinder in deutschen Heimen
zur Arbeit gezwungen und ausgebeutet. Für Wiedergutmachung
will sich nun der Bundestag einsetzen.
mehr dazu © ZEIT online, Tagesspiegel | 21.09.2008 09:34:
http://www.zeit.de/news/artikel/2008/09/21/2619222.xml
Menschen und SchlagzeilenWie
Heimkinder in der Nachkriegszeit misshandelt wurden
Mehr dazu: http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,,SPM12488,00.html?redir=1/
Traumatisierte Kinder
Studie: Massenhafter
Missbrauch in kirchlichen Heimen
Panorama, 15.09.2008, DerWesten
Hannover. Missbrauch und Misshandlungen von Kindern in kirchlichen
Heimen sollen in den 50er und 60er Jahren weit verbreitet gewesen
sein. Eine Studie belegt: Zahlreiche Kinder wurden geschlagen
und vergewaltigt. Experten schätzen die Zahl der Betroffenen
bundesweit auf eine halbe Million.
Mehr bei: http://www.zeit.de/news/artikel/2008/09/15/2614996.xml
Auch Kommentare lesen
Studie belegt Missbrauch in
Kinderheimen
Missbrauch und Misshandlungen von Kindern in kirchlichen Heimen
sollen in den 50er und 60er Jahren weiter verbreitet gewesen sein,
als bisher angenommen. Experten schätzten die Zahl in Niedersachsen
auf 50.000 Fälle, bundesweit werde eine halbe Million betroffener
Kinder vermut
Mehr bei: http://www.zoomer.de/news/news-zoom/mixed/kirchen/studie-belegt-missbrauch-in-kinderheimen
Schläge und Demütigungen
Kirchen lassen die Zustände in ihren Kinderheimen untersuchen
Hannover. Die Kinder mussten Stockschläge, sexuellen Missbrauch
und Zwangsarbeit erleiden, und etliche durften nicht zur Schule:
Die Missstände in kirchlichen Kinderheimen in den 50-er und
60-er Jahren will die Diakonie in Niedersachsen in einer Dokumentation
aufarbeiten.
Mehr bei Panorama, 15.09.2008, dpa: http://www.derwesten.de/nachrichten/panorama/2008/9/15/news-76915477/detail.html
Kirche quält Kinder
Fliesenschrubben mit der Zahnbürste
Fußtritte, Schläge, Demütigungen, Vergewaltigungen:
Misshandlungen waren in kirchlichen Kinderheimen in den 50er und
60er Jahren üblich. Das zeigt eine Studie der hannoverschen
Landeskirche VON ANNEDORE BEELTE
Mehr bei: https://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/fliesenschrubben-mit-der-zahnbuerste/
Psychoterror und Gewalt in
Kinderheimen: Kirchen wollen Aufklärung
Die Diakonie in Niedersachsen hat nach einem Radiobericht die
Misshandlung von Kindern in kirchlichen Heimen in den 50er und
60er Jahren eingeräumt. Das Thema ist nicht neu.
Mehr lesen: http://www.haz.de/newsroom/politik/zentral/politik/niedersachsen/art668,684574
NDR Niedersachsen
Studie: Kinder in kirchlichen Heimen misshandelt
In den 50er- und 60er-Jahren ist es in kirchlichen Kinderheimen
zu schweren Misshandlungen gekommen. Nach Informationen von NDR
1 Niedersachsen belegt das eine Dokumentation, die von der evangelisch-lutherischen
Landeskirche in Hannover in Auftrag gegeben wurde. Der Studie
zufolge sollen zahlreiche Kinder geschlagen, gedemütigt und
sogar vergewaltigt worden sein. Außerdem seien die Heimkinder
zu Arbeiten wie Torfstechen oder dem Straßenbau verpflichtet
worden.
Mehr bei NDR Online: http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/missbrauch100.html
Bei Beichte missbraucht
München – Wegen sexuellen Missbrauchs durch einen Priester
hat eine heute 47-jährige Frau aus Augsburg die katholische
Kirche auf eine halbe Million Euro Schmerzensgeld verklagt.
Mehr darueber: http://www.merkur-online.de/regionen/bayern/;art8830,922569
Mit der Zwangsjacke in die
Wanne
Früheres Heimkind in Kerpen erhebt schwere Vorwürfe
gegen die Nonnen von St. Vinzenz. Der Orden weist die Anschuldigungen
des Heimkinderverbandes als unbegründet zurück.
mehr lesen: http://www.ksta.de/html/artikel/1218660433601.shtml
Der
Weg zum Selbstrespekt
von S.H.B.
Selbstrespekt? Ich kannte das Wort, aber nicht seine Bedeutung.
Wie sollte ich auch, ich wurde als Kind nie respektiert.
Ich bin eine EMaK, eine Erwachsene misshandelt als Kind. Opfer
von körperlicher, sexueller und emotionaler Gewalt in Kindheit
und Jugendzeit. Die emotionale Misshandlung durch die Eltern dauerte
fort bis zu meinem endgültigen Kontaktabbruch vor acht Jahren,
ausgelöst durch eine erneut schwere Traumatisierung durch
meine Herkunftsfamilie. Um diesen Schock zu bearbeiten, suchte
ich einen Therapeuten auf. Doch anstatt meine Kindheitstraumata
zu finden und zu bearbeiten, wich dieser Therapeut dieser Thematik
vollständig aus. Er führte mich dahin, meine Eltern
zu verstehen und ihnen zu verzeihen, was mir eine Zeitlang scheinbar
gelang, in Wirklichkeit meine Depression aber nur noch verstärkte
und zementierte.
Kongregation für die
Glaubenslehre
Brief an die Bischöfe der ganzen katholischen Kirche und
an andere Bischöfe und Hierarchen, die es angeht, über
die der Glaubenskongregation vorbehaltenen schweren Straftaten…
Mehr lesen: http://norbert.denef.com/2008/08/05/glaubenskongregation-schwere-straftaten/
Email
an Renate Künast, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
von E. Klotzbücher
Betreff: Entschuldigung der kanadischen Regierung
an Heimkinder
GEN-FORSCHUNG
Bruch des bösen Zaubers
Von Jörg Blech
Traumatische Erlebnisse im Kindesalter können das
Erbgut im Gehirn dauerhaft verändern. Der erschreckende
Befund schürt das Interesse am jungen Feld der Epigenetik:
Erfahrungen hinterlassen chemische Spuren, die womöglich
sogar vererbt werden.
Auf die Idee, Selbstmörderhirne zu untersuchen, war der kanadische
Forscher bei Experimenten mit Ratten gekommen. Er hatte sich gefragt,
warum Babys, die von ihrer Mutter nicht gepflegt wurden, zu verängstigten
Tieren heranwuchsen, die stets in die dunkelste Ecke des Käfigs
flohen. Das auffällige Verhalten, so stellte Szyf fest, geht
mit einer erstaunlichen Veränderung am Erbgut einher: Im
Nervengewebe wird das Gen für einen Rezeptor zur Stressverarbeitung
abgeschaltet.
Mehr lesen: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,569871,00.html
Dieser Spiegelbericht lehnt sich
sehr an das USA NOVA Program „Ghost
in your Genes“ Sendung vom 26. August 07 http://www.pbs.org/wgbh/nova/genes/
der beschriebe Teil kann bei PBS Titel: "A Tale of
Two Mice" (in englisch gesehen) werden: http://www.pbs.org/wgbh/nova/genes/mice.html
Neue
Wege aus dem Tief
Von Sabine Kartte, Johannes Schweikle, Cornelia Stolze
Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass Medikamente allein nicht
dauerhaft aus der Depression heraushelfen. Nur wer seine krank
machenden Verhaltens- und Gefühlsmuster verändert, kann
dem schweren Seelenleiden entkommen. Dazu bedarf es einer speziell
ausgerichteten Psychotherapie.
Als der Mann kam und mich
mitnahm
von Heidi Marks
1961 wurde die damals Vierjährige von einem vierzehnjährigen
Nachbarjungen in die Büsche gezerrt. Von da an nutzte der
Heranwachsende jede Gelegenheit, das Kind sexuell zu missbrauchen.
Den Eltern erzählte Heidi nichts, denn der Junge schärfte
ihr ein, die Mutter würde sie dann nicht mehr mögen.
Mehr lesen: http://www.dieterwunderlich.de/Heidi_Marks.htm
Bamberger Priester unter Missbrauchsverdacht
In der Erzdiözese Bamberg soll ein Domkapitular seit
1976 jahrelang Schüler eines Internats sexuell missbraucht
haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den mittlerweile
beurlaubten Priester. Viele der Fälle sind bereits verjährt.
Der Personalchef der Diözese ist inzwischen zurückgetreten.
Mehr lesen: http://www.welt.de/politik/arti2267726/Bamberger_Priester_unter_Missbrauchsverdacht.html
Gibt
es den geborenen Verbrecher?
Die Idee, dass Menschen aufgrund ihrer Anlage kriminell
werden, gilt als überholt. Doch offenbar spielen Gene eine
Rolle.
Von M. C. Schulte von Drach
Als Cesare Lombroso im 19. Jahrhundert seine Vorstellung vom geborenen
Verbrecher vorstellte, löste er einen heftigen Streit aus.
Der Arzt und Professor für Psychologie hatte die Theorie
aufgestellt, dass Kriminelle einen besonderen Menschen-Typus darstellen.
Was es nicht gibt, ist eine bereits in den Genen festgeschriebene
Karriere als Ganove. Und anders als früher häufig angenommen,
spielt nicht nur ein einziger Faktor eine Rolle, wenn es um Verhalten
abseits der Normen geht. Auch die Umwelt, in der ein Kleinkind
aufwächst, ist von Bedeutung. So erhöhen bekanntlich
eine aggressive und inkonsequente Erziehung, ein häufiger
Wechsel der Bezugspersonen oder Konflikte in der Familie das Risiko,
dass der Nachwuchs sich zu einem Jugendlichen und Erwachsenen
entwickelt, der sich nicht an die Gesetze hält.
Mehr darüber: http://www.sueddeutsche.de/wissen/907/303886/text/
Anmerkung: Dr. Arthur Janov schrieb bereits
vor 30 Jahren in seinem Buch „Biologie of Love“
über die Bedeutung der Serotonen und Dopamin.
SSW im Landtag Anke Spoorendonk
Entschließung des Landtages zur Unterbringung und
Zwangsarbeit von Kindern/Jugendlichen in ehemaligen
Heimen der Landesfürsorgeerziehung
Eine Aufarbeitung der bundesweiten Heimerziehung in den
50’er und 60’er Jahren geschieht seit
etwa fünf Jahren im Petitionsausschuss des Bundestages. Dort
fordern ehemalige Heimzöglinge
aus jener Zeit ihr Recht auf Entschädigung und eine Entschuldigung
für das Unrecht, das an
ihnen begangen wurde. Insgesamt ist dies ein besonders dunkles
Kapitel westdeutscher
Geschichte und seiner Justiz- und Sozialpolitik. Was sich seinerzeit
hinter den Mauern von
staatlichen und kirchlichen Einrichtungen zugetragen hat, macht
tief betroffen. Es hat - nicht nur
nach heutigem Ermessen - nichts mit der Erziehung von Kindern
und Jugendlichen zu tun.
Mehr
lesen:
Landtag Aktuel Kiel, 17.07.2008
Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen
in ehemaligen Heimen
der Landesfürsorgeerziehung
Wolfgang Baasch:
Missstände in der Fürsorgeerziehung bundesweit
aufarbeiten
Die Dokumentation des Runden Tisches, den die Sozialministerin
mit ehemaligen so
genannten Fürsorgezöglingen einberufen hat, ist eine
beklemmende Lektüre. Zeigt sie
doch ein Thema auf, das lange Zeit mit einem Tabu belegt war,
ein Thema, bei dem
sich Menschen heute kaum noch vorstellen können, dass so
etwas in der jüngeren Geschichte
der Bundesrepublik Realität war: die Fürsorgeerziehung
der 50er bis 70er Jahre,
die eindeutig ein dunkler Fleck auch in unserer Geschichte ist.
Mehr
lesen
Parlamentarische Geschäftsführerin
der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Monika Heinold:
"Menschenrechtsverletzungen muss man beim
Namen nennen"
Ehemalige Heimkinder der 50er und 60er Jahre haben begonnen, offen
über ihr Schicksal
zu reden:Mehr
lesen
Papst entschuldigt sich für
sexuelle Übergriffe Geistlicher
Benedikt XVI. wich überraschend von seinem Redemanuskript
ab: In Sydney hat der Papst sich erstmals für den sexuellen
Missbrauch von Kindern durch katholische Geistliche entschuldigt.
Er bedaure die Leiden der Opfer, die Täter müssten vor
Gericht gebracht werden.
Mehr bei Spiegel Online: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,566792,00.html
»Fürsorge«
im Streifenhemd der Nazis
Aufenthalt im Heim Glückstadt war schlimmer als Strafvollzug
/ Insassen erheben ihre Stimme
Von Dieter Hanisch, Kiel
Heimerziehung in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik –
eine Geschichte mit dunklen Kapiteln. Interessant: Ulrike Meinhof
hat sich 1970 in dem Buch »Bambule« vor ihrer RAF-Karriere
kritisch mit dem Thema auseinandergesetzt. Aufgearbeitet wurde
es bis heute nicht. (A)
Mehr lesen: http://www.neues-deutschland.de/artikel/132471.fuersorge-im-streifenhemd-der-nazis.html
Presseinformation
Kiel, den 17.07.2008
Es gilt das gesprochene Wort
Entschließung des Landtages zur Unterbringung und Zwangsarbeit
von Kindern/Jugendlichen in ehemaligen Heimen der Landesfürsorgeerziehung
Mehr lesen: http://www.ltsh.de/presseticker/2008-07/17/17-00-26-1257/pi.txt
Landtagsrede vom 17.07.2008 zu
TOP 25: Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen
in ehemaligen Heimen der Landesfürsorgeerziehung
17.07.2008
Missstände in der Fürsorgeerziehung bundesweit
aufarbeiten
Die Dokumentation des Runden Tisches, den die Sozialministerin
mit ehemaligen so genannten Fürsorgezöglingen einberufen
hat, ist eine beklemmende Lektüre. Zeigt sie doch ein Thema
auf, das lange Zeit mit einem Tabu belegt war, ein Thema, bei
dem sich Menschen heute kaum noch vorstellen können, dass
so etwas in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik Realität
war: die Fürsorgeerziehung der 50er bis 70er Jahre, die eindeutig
ein dunkler Fleck auch in unserer Geschichte ist.
Mehr lesen: http://www.spd.ltsh.de/index.php?option=com_content&task=view&id=112&Itemid=123&pressid=2832&from=0
Gerichte - Gutachter - Jugendämter:
Auf der Anklagebank
Vier 4 kids in München
Angeprangert werden in München „absolut skandalöse
Beispiele, wie Gutachter, Gerichte, Jugendämter und Verfahrenspfleger
unsere Familien kaputt machen“ (so die beiden Politiker
in ihrer Einladung). Kronzeugen der Anklage sind ein Journalist,
eine Studienrätin, eine Schriftstellerin und ein BMW-Produktmanager.
http://kinderinheimen.blogspot.com/2008/07/auf-der-anklagebank.html
„Als wäre der Teufel
in mir“
von Christoph Lumme
In der Nachkriegszeit wurden zehntausende Kinder für schwachsinnig
erklärt und in kirchlichen Heimen sadistisch gequält.
Eins von ihnen war Monika Stey.
In vielen Einrichtungen wurde die grausame Pädagogik der
Nazi-Zeit ungebrochen fortgesetzt. Erst nach der Studentenrevolte
kam es zu Reformen.
http://www.westdeutschezeitung.de/index.php?redid=269703
Heimkinder wurden misshandelt
Jetzt hat der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) die
systematische Misshandlung von Heimkindern in seinen Einrichtungen
eingeräumt.
Außerdem solle den Betroffenen Unterstützung angeboten
werden, hieß es in einem gemeinsamen Resolutionsentwurf
von CDU, FDP und Grünen.
Mehr bei:
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&key=standard_document_19358182
Gottfried John
Ein Gesicht und seine Geschichte
Er ist einer der wenigen deutschen Schauspieler, die international
Karriere gemacht haben.
John kommt unehelich zur Welt, wird Staatsmündel. Sein Zuhause
sind immer wieder Kinderheime und Bewahranstalten, "wie in
den schlimmsten Klischees, die man über diese Heime kennt:
Erniedrigung, Lieblosigkeit, Einsamkeit." Das Grauen endet,
als ihm die Mutter zur Flucht verhilft.
Mehr bei: Wissen
im WDR
und bei "Zeit Online" http://www.zeit.de/2001/22/200122_c-lehrjahre-john.xml?page=all
Der
Mann ohne Gedächtnis
Von Kuno Kruse
Er saß eines Tages auf einer Bank in Hamburg und wusste
nicht, wo er war. Auch nicht, wer er war. Seitdem kämpft
sich Jonathan Overfeld mühsam aus den Tiefen seiner Amnesie.
Gefunden hat er eine Kindheit im katholischen Westfalen - und
tiefe Wunden auf seiner vergewaltigten Seele, die nie verheilt
sind.
Mehr bei Stern.de http://www.stern.de/politik/panorama/624605.html?nv=sml
Traumata verarbeiten lernen
Naturkatastrophen, Misshandlungen oder schwere Unfälle sind
einschneidende Ereignisse, die das Leben der Betroffenen grundlegend
verändern. Jeder Mensch verarbeitet ein solches Ereignis
anders. Einige finden von selbst aus der 'traumatischen Zange',
manche bleiben in ihr gefangen. Ein Netzwerk will Betroffene unterstützen.
...Ein flash-back ist ein Erinnerungsfetzen an das Erlebte, der
durch bestimmte Auslöser (trigger) unwillkürlich ins
Gedächtnis rückt. Diese flash-backs können auch
Jahre nach dem Erlebnis auftreten; selbst wenn sie dem Alltagsbewusstsein
bis dahin nicht zugänglich waren.
Mehr darüber bei: http://www.meduniqa.at/6217.0.html
Werner Papke, der legendäre
Profi-Boxtrainer
wurde des sexuellen Missbrauchs in 49 Fällen
schuldig gesprochen.
Die ehemaligen Schützlinge, die ihn mit ihren Aussagen auf
die Anklagebank gebracht haben, die Ehefrau eines der Boxschüler
und ein Konkurrent aus der Berliner Boxszene – sie alle
würden „unter einer Decke stecken“. Nach Angaben
des heute 33-Jährigen waren die Jungen, die der Trainer befummelt
haben soll, alle von ähnlichem Typ: „Klein, süß,
zierlich und dunkelhaarig.“
Mehr lesen: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Kriminalitaet-Prozess;art128,2519549
49-jähriger Mann muss
wegen Kindesmissbrauch 3 Jahre ins Gefängnis
21. Februar 2008
Ein 49-jähriger Berliner steht seit Donnerstag wegen sexuellen
Missbrauch von Kindern vor Gericht. Der Mann ist in 641 Fällen
angeklagt und soll zwischen 1980 und 1992 seine drei minderjährigen
Kinder zu sexuellen Handlungen gezwungen haben.
Mehr lesen: http://www.die-topnews.de/49-jaehriger-mann-muss-wegen-kindesmissbrauch-3-jahre-ins-gefaengnis-33854
Darmstadt. Missbrauchsopfer
erhält 40 Jahre nach Tat Anspruch auf Entschädigung
Wie das Hessische Landessozialgericht in einem heute in Darmstadt
veröffentlichten Urteil entschied, gilt das erst 1976 in
Kraft getretene Opferentschädigungsgesetz auch für diese
Tat aus den frühen 60er Jahren.
Mehr lesen. http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=623738
Nach Einschreiben per Rückschein:
Caritas-Pressesprecherin antwortet/Weitere Fragen
Readers Edition von
Heinz-Peter Tjaden
“Ich möchte Ihnen auf Ihr Schreiben
an den Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes antworten”,
hat mir mit Schreiben vom 13. Juni 2008 die Pressesprecherin Claudia
Beck endlich eine Antwort zum Schicksal ehemaliger Heimkinder
zukommen lassen.
Mehr
lesen.
Email von Helmut E. Klotzbücher
an:
Heil, CDU, Merkel, CDU, Hintze CDU, Köhler
CDU, Kauder CDU, Schavan CDU, Gysi Linke, Kuhn Grüne, Kühnast
Grüne, Ströbele Grüne, Winkler Grüne, Leutheusser-Schnarrenberger
FDP, Nahles SPD, Rupprecht SPD, Stiegler SPD, Thierse SPD, Wiefelspitz
SPD, Zypries SPD, Westerwelle FDP
...Es ist ein Tag, auf den die Indianer seit vielen Jahren gewartet
haben, es ist der Tag der offiziellen Entschuldigung der kanadischen
Regierung für ein böses Unrecht, das an ihnen begangen
wurde.
...Auch in Deutschland warten die ehemaligen Heimkinder auf eine
Entschuldigung und Entschädigungs-zahlungen.
Email
lesen
Was sagt Die Linke zu dem
Thema Heimkinder?
Frau Koenig fragte (Die Linke) Dr. Diether Dehm:
"...ehemaligen Heimkinder aus den 50ziger bis sechziger Jahren.
Diesen wurde teilweise die Schulbildung verweigert, demzufolge
kein Schulabschluß, keine Lehre oder Beruf, also unverschuldet
am unteren Ende der Leiter".
Sie erheilt am 16.06.2008 Antwort.
http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_diether_dehm-650-6581--f112972.html#frage112972
Gefühle wurden
abgetötet
Wie die Schweiz den Fall «Kinder der Landstrasse»
hatte, in dem Fahrenden von Amtes wegen ihre Kinder weggenommen
wurden, so geschah dies in Kanada mit den Indianern. Den Kindern
sollte der Indianer in ihnen ausgetrieben werden. Nun hat sich
die Regierung für dieses Unrecht entschuldigt.
Der 11. Juni 2008 wird als historisches Datum in die Annalen der
in Kanada lebenden Indianer eingehen. Es ist ein Tag, auf den
die Indianer seit vielen Jahren gewartet haben, es ist der Tag
der offiziellen Entschuldigung der kanadischen Regierung für
ein böses Unrecht, das an ihnen begangen wurde. (A)
Mehr lesen: http://www.tagblatt.ch/index.php?artikelxml=1521383&ressort=tagblattheute/hintergrund&jahr=2008&ressortcode=tb-hi&ms=
Weitere Festnahme wegen mutmaßlicher
Kindesmisshandlung auf Jersey
© AFP Agence France-Presse GmbH (Info)
Direkt-Link:
http://www.derNewsticker.de/news.php?id=17113
London (AFP) - Im Zuge der Ermittlungen zu Kindesmisshandlungen
in einem früheren Kinderheim auf der britischen Kanalinsel
Jersey hat es am Donnerstag eine vierte Festnahme gegeben. Es
handele sich um einen 50-jährigen Mann, teilte eine Polizeisprecherin
mit. Bislang gibt es bereits drei Anklagen wegen verschiedener
Formen des Kindesmissbrauchs. Am Mittwoch hatten Kriminalbeamte
den Fund weiterer 14 Milchzähne in dem Kinderheim bekannt
gegeben. Bis auf einen wurden alle bislang aufgetauchten 27 Milchzähne
im Keller des Gebäudes gefunden.
Kanada entschuldigt sich bei
Indianern
von Dietrich Alexander Stellv. Ressortleiter Außenpolitik
Kanadas Premier Stephen Harper hat die indianischen Ureinwohner
für die menschenverachtende Politik der Zwangsassimilierung
und Entrechtung um Vergebung gebeten.
Ein dunkles Kapitel in der Geschichte Kanadas wäre der Öffentlichkeit
außerhalb des Landes womöglich für alle Zeiten
verborgen geblieben, hätte die Regierung unter Premier Stephen
Harper nicht den Mut gefunden, eben diese große Öffentlichkeit
für seine Bitte um Vergebung bei den indianischen Ureinwohnern
zu suchen. Vergebung für eine menschenverachtende Politik
der Zwangsassimilierung und christlichen Missionierung in euphemistisch
umschriebenen Internaten, der Entrechtung, Erniedrigung und sexuellen
Nötigung von Tausenden Kindern bis weit hinein in die 70er-Jahre.
Die Frage muss erlaubt sein, ob und wann sich die USA zu solch
einem Schritt durchringen werden. Auf die Dauer scheint es nicht
möglich und auch schädlich zu sein, eine gesunde und
reife Gesellschaft formen zu wollen, die sich auf nicht bewältigtem
Unrecht gründet.
Mehr lesen: http://debatte.welt.de/kommentare/76262/kanada+entschuldigt+sich+bei+indianern?req=RSS
Anhang von Sieglinde W. Alexander:
Die Frage muss erlaubst sein, ob und wann sich die Deutsche Regierung
zu solch einem Schritt durchringen wird. Die Vergehen an Heimkindern
in den Nachkriegsjahren werden auch nicht durch die biologische
Uhr gelöscht.
Priester wegen Missbrauchs angeklagt
5. Juni 2008
ESSEN/BOTTROP Die Staatsanwaltschaft Essen hat wegen sexuellen
Missbrauchs Anklage gegen einen Bottroper Pfarrer erhoben. Der
66-jährige Geistliche soll in den Jahren 1994 und 1995 in
mindestens 15 Fällen einen damals zwölfjährigen
Jungen sexuell missbraucht haben.
Mehr bei:
http://www.muensterlandzeitung.de/nachrichten/nrw/art1544,277506
http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2008/06/03/ermittlungen_gegen_essener_priester.jhtml
Sexueller Missbrauch trifft
oft Heimkinder
In Institutionen ist das Risiko von sexuellem Missbrauch sechs
Mal höher als ausserhalb. Es braucht klare Verhaltensregeln,
um Kinder besser zu schützen.
Mehr bei Tages-Anzeiger -Schweiz lesen
http://tages-anzeiger.ch/dyn/news/schweiz/883211.html
Strafbefehl gegen Ex-Diakonie-Chef
Im Zusammenhang mit dem Skandal um zweifelhafte Psycho-Experimente
mit Diakonen hat das Amtsgericht Hersbruck gegen den früheren
Rektor der Rummelsberger Anstalten, Karl Heinz Bierlein,
einen Strafbefehl erlassen. http://www.welt.de/muenchen/article2082708/Strafbefehl_gegen_Ex-Diakonie-Chef.html
Mehr bei: http://www.otv.de/default.aspx?ID=4835&showNews=234590
Kommentar von Sieglinde Alexander
K.H. Bierlein ist nicht der einzige Angestellte der Rummelberger
Anstalten der misshandelt hat. Der über 80jährige Bruder
Buchta verlebt seinen Lebensabend seelenruhig in Ingolstadt während
seine Opfer heute noch unter den psychischen Schäden leiden.
Welche Misshandlungen im Namen Gottes in den Mitsechzigern unter
seiner Leitung als Hausvater im Mädchenerziehungsheim „Haus
Weiher“ geschahen, ist nicht nur dokumentiert, sondern wird
von Zeitzeugen bestätigt. http://www.emak.org/geschichten/vom_feuer_in_die_hoelle.htm
Nachforschungen und Anfragen der damaligen
Zöglingen nach Akten aus der Zeit wurden von Herrn K.H. Bierlein
mit den Worten blockiert „Waren sie überhaupt im
Haus Weiher, wir haben keine Akten“. Es war aber bekannt,
dass die Akten aus dem Haus Weiher wegen Umbau 2005 nach Rummelsberg
geschafft wurden. Sehr nervös und unwirsch verlangte Bierlein
in einem Telefongespräch mit Sieglinde Alexander alle Namen
derer, die nach Akten suchen.
Wann hat die liebe Seele Ruh'?
Wenn Kinder Furchtbares erleben, dann schütteln
sie das nicht einfach ab. Die Spuren finden sich in der Seele
des Kindes. Und oft sind diese Verletzungen so schwer, dass sie
bleibende Schäden hinterlassen.
...Wird nicht geholfen, können später psychische Störungen
die Folge sein. Bei Frauen sind es vor allem Depressionen, Angststörungen
und die Borderlinestörung mit Selbstverletzung. Bei Jungen
kann die frühe Traumatisierung auch in eine destruktive Charakterstruktur
münden: "Dann haben wir Kinder und Jugendliche, die
nach traumatischen Erlebnissen selbst auf der Täterseite
stehen."
Mehr darueber
Lesen: http://www.abendblatt.de/daten/2008/06/07/891257.html
Meine wahre Geschichte
von Katharina M.
Dass meine Mutter eiskalt war und mich
als Kind gequält und geschlagen hat, war mir zumindest von den
Fakten her klar. Was ich tatsächlich gelitten habe, kann ich nun
mit einem wissenden Zeugen aufarbeiten und heilen.
Klar war ich als seine einzige auch seine
„Lieblingstochter“, besonders umzärtelt…Nun habe ich mich vor einiger Zeit schmerzhaft daran erinnert,
dass mein Vater mich bereits als Kleinkind vergewaltigt hat. Mehr
lesen
Offener Brief an:
Herrn Kottnik Präsident des Diakonischen Werkes der
EKD
Von Helmut Klotzbücher
Ehem. Heimkind
Sehr geehrter Herr Kottnik!
Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht, wenn ich Ihr Statement
zum Deutschen Kinder- und Jugendtag lese.
Die Kirchen und Diakonien haben in den Jahren 1945 bis 1980 so
viele Biografien von Kinder zerstört, daß es wie ein
Hohn klingt, wenn Sie dort von Engagement ihrerseits und für
die Entwicklung der Kinder für ihr späteres Leben sprechen.
Weiter lesen
Mainz (ddp). Über Misshandlungen
und psychischen Terror in Kinderheimen der 60er Jahre berichtet
das ZDF am Mittwoch (4. Juni, 0.30 Uhr) in der Dokumentation »In
den Fängen der Fürsorge«.
Die Autorinnen Sibylle Bassler und Angelica Fell gehen darin dem
Schicksal von Heimkindern nach und berichten, welche Auswirkungen
die brutalen Erziehungsmethoden auf die Betroffenen bis heute
haben.
In der Dokumentation kommen dem Sender
zufolge auch Erzieher zu Wort, auch wenn kaum jemand über
die Zeit sprechen will. Doch Günther Matschke, der Anfang
der 60er Jahre als Diakon in einem Knabenheim in Werl arbeitete,
räumt ein: »Ich habe mich schuldig gemacht. Das tut
mir heute noch weh, die Jahre, die man da Menschen misshandelt
hat. Unser ganzer Stil war im Grunde gewalttätig.«
Mehr darüber: http://www.linie1-magazin.de/linie1/news/Medien/artikel.php?id=23112
Vor über zwei Jahren
Entschädigungen versprochen: Caritas-Präsident bekommt
Einschreiben
Vor über zwei Jahren Entschädigungen versprochen:
Caritas-Präsident bekommt Einschreiben
“Nach dem Zweiten Weltkrieg in kirchlichen Einrichtungen
misshandelte Kinder können auf Unterstützung durch den
Deutschen Caritasverband (DCV) hoffen.” Weiter hieß
es, Neher habe sich für Entschuldigungen, Entschädigungen,
Anerkennung von Rentenansprüchen und für die Aufarbeitung
dieses dunklen Kapitels ausgesprochen.
Mehr darüber: http://www.readers-edition.de/2008/06/03/vor-ueber-zwei-jahren-entschaedigungen-versprochen-caritas-praesident-bekommt-einschreiben/
Politikerin organisiert Gespräch
zu Kindesmisshandlungen
Als Gesprächspartner erwartet werden
neben Brandenburgs Sozialministerin Dagmar Ziegler (SPD) auch
Dr. Matthias Lammel, forensischer Psychiater, und Dr. Eva Möhler,
Chefärztin in der Asklepios-Fachklinik Lübben.
Artikel lesen:
http://www.lr-online.de/regionen/spreewald/Luckau-Dahme-Kindstoetung-Totes-Baby-Graebendorfer-See;art1062,2052292
Jeder vierte Mann ist Opfer
häuslicher Gewalt
"Der häusliche Bereich ist für Männer
kein sicherer Ort", zitiert Lenz aus der allerersten bundesweiten
Studie über Gewalt gegen Männer. Sein Ergebnis: "Jeder
vierte Mann berichtet über körperliche Übergriffe
der Partnerin und jeder zweite davon hat sich nie dagegen gewehrt."
Das höchste Risiko, ein Gewaltopfer zu werden, besteht für
Männer zwischen zwölf und Ende zwanzig. Zunächst
sind es sexuelle Übergriffe, die Lenz zufolge auf dem Hintergrund
der pubertätsbedingten Suche nach der eigenen sexuellen Identität
oft verdeckt bleiben.
Artikel lesen:
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Aus-aller-Welt/Artikel,-Jeder-vierte-Mann-ist-Opfer-haeuslicher-Gewalt-_arid,1233228_regid,2_puid,2_pageid,4293.html
Kommentar: Es wird Zeit,
dass dieses Thema auch in Deutschland angesprochen wird. In der
USA gibt es mehrere Webseiten zu diesem Thema.
Ich war doch etwas überrascht, daß der Artikel indirekt
auf die frühkindliche Implikation von Gewalt in diesem Zusammenhang
anspricht. Aber was nicht erwähnt wird ist, daß das
erlernte Verhaltensmuster (Schläge einstecken und das Gewalt
normal ist) sich deshalb später wieder zeigt, der Kreis der
Gewalt sich damit schließt,- und sich unweigerlich in der
nächsten Generation fortsetzt.
Gefangen im Namen der Fürsorge
Die Aufklärung dauert ihnen zu lange. Die ehemaligen
Kinder aus dem berüchtigten Glückstädter Landesfürsorgeheim
wollen endlich Gerechtigkeit. Immer neue Fälle werden bekannt.
http://www.shz.de/schleswig-holstein/artikeldetail/article/111/gefangen-im-namen-der-fuersorge.html
Hirnforschung und Genetik
Molekulare
Spuren kindlicher Gewalterfahrungen?
Von Sonja Kastilan FAZ
Auszug:
Der Unterschied zeigte sich dabei im Hippocampus, einer Gehirnregion,
die für Gedächtnis- und Lernvorgänge des Menschen
von Bedeutung ist. Wichtige Erbinformationen in dessen Zellen
waren bei den Selbstmördern stillgelegt und mit molekularen
Schlössern versehen: Methylgruppen verhinderten das Ablesen
der Gene und damit die Produktion wichtiger Proteine (siehe den
unten stehenden Kasten „Epigenetik“). Dieser Befund
könnte erklären, warum der Hippocampus bei misshandelten
Kindern häufig unterentwickelt bleibt. (A)
Artikel
lesen.
Der Totmacher
Der Kommentar von Falk Zimmermann zum Inzestdrama von
Amstetten, beschreibt sehr gut das Trauma eines Opfers und was
„Experten“ nicht machen können; - die zerstörte
Seele heilen. http://www.frankenpost.de/nachrichten/standpunkte/meinungenhifpva/art2395,824929
Ich frage wie viel Tausende waren nicht in einem Keller eingesperrt,
leben ein scheinbar „normales“ leben, mussten schon
als Kind die täglichen sexuellen Verbrechen über sich
ergehen lassen und waren gezwungen Tag für Tag in der Gesellschaft
zu funktionieren.
Später, wenn das Opfer genug Kraft hat darüber zu sprechen
will niemand zuhören.
Sonntag, 25.05.2008 19.30
- 20.00 (30 min.)
WDR Köln Westpol
http://www.wdr.de/tv/westpol/
Misshandelte Heimkinder: Das lange Warten auf Entschädigung
Sie mussten 10 Stunden lang täglich bügeln
oder Torf stechen. Sie wurden geschlagen und misshandelt. Und:
Sie konnten nicht fliehen, denn sie waren eingeschlossen: ehemalige
Bewohner von Kinderheimen in den 50er und 60er Jahren. Bis heute
haben sich die Kirchen, in deren Trägerschaft viele Heime
waren, nicht bei ihnen entschuldigt.
In den Fängen der Fürsorge
04. Juni 2008 00:30
Das Schicksal von Heimkindern der 60er Jahre
Die ZDF-Dokumentation von Sibylle Bassler und Angelica Fell beschäftigt
sich mit diesem düsteren Kapitel deutscher Erziehung. Sie
geht auch der Frage nach, ob diese ehemaligen Heimzöglinge
als Opfer anerkannt werden und mit einer finanziellen Wiedergutmachung
nach dem Opferentschädigungsgesetz rechnen können.
Sendetermin am Mittwoch zum Donnerstag
um 00:30 Uhr nach den Nachrichten.
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,1404038_idDispatch:7690655,00.html
Bisher wurden alle OEG Anträge (Opferentschädigungsgesetzanträge)
abgeschmettert!
FOCUS: - Schadenersatzklage
gegen katholische Kirche –
Klägerin wirft Priester jahrelangen s
http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-schadenersatzklage-gegen-katholische-kirche-klaegerin-wirft-priester-jahrelangen-s_aid_302525.html
Der volle Artikel erscheint Montag 19.
Mai 2008 im Focus Magazin.
Seine
Kindheit im
Kinderheim
Schloß Dilborn
Die Neuüberarbeitung
von Emil K.
Mein Leben!
können Sie hier lesen.
Nach frontal 21 nun frontal
22: Kirchen für unendliche Heimgeschichten:
http://www.readers-edition.de/2008/04/24/nach-frontal-21-nun-frontal-22-kirchen-fuer-unendliche-heimgeschichten/
Zwangsarbeit für die
Kirche?
Heimkinder fordern Entschädigung
" Heimkinder: Misshandelt und ausgebeutet"
ZDF Frontal 21
Sendetermin 22. April, 21:00 Uhr
Wer seine Meinung zu dieser Sendung sagen moechte.
Frontal 21 hat ein Forum: http://frontal21.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/17/0,1872,5249297,00/F1768/
Bleibende Hirnschäden
nach Kindesmisshandlung
FOLGESCHÄDEN
http://www.stern.de/wissenschaft/gesund_leben/:FOLGESCH%C4DEN-Bleibende-Hirnsch%E4den-Kindesmisshandlung/252540.html
Schwere Misshandlungen und sexueller Missbrauch im frühen
Kindesalter können bleibende Hirnschäden verursachen.
Sie verändern vor allem die Entwicklung des so genannten
limbischen Systems, wie der amerikanische Psychiater Martin Teicher
in »Spektrum der Wissenschaft« berichtet. In Kernspintomographien
konnte der Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen frühen
Misshandlungen und einer Verkleinerung der beiden limbischen Hirnregionen
Hippocampus und Amygdala im Erwachsenenalter nachweisen.
(A)
Welche
Rechte haben die ehemaligen Heimkinder?
Die Kindheitsopfer der Nachkriegszeit werden heute wieder Opfer,
da es
keine Rechte gibt die diese misshandelten Menschen schützen.
Oder doch?
Wenn ja, auf welches Gesetz können sich die Missbrauch-Opfer
und
Kindesmisshandlungen der Nachkriegszeit stützen?
mehr
Grenzverletzungen
in der Psychotherapie: Tabuisierung fördert die Täter
Dtsch Arztebl 2003; 100(1-2): A-20 / B-18 / C-18
THEMEN DER ZEIT
Der Prozess um den Psychiater und Neurologen Günter P., Oberarzt
am Kölner Universitätsklinikum, liefert der regionalen
Tagespresse zur-zeit dankbaren Stoff. Der 52-jährige Professor
soll sechs Patientinnen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren sexuell
genötigt und missbraucht haben – Frauen, die sich unter
anderem wegen multipler Sklerose und Hirntumoren in seiner therapeutischen
Obhut befanden.
mehr bei: http://www.aerzteblatt-international.de/v4/archiv/artikel.asp?id=35039
HEIMKINDERVERBAND
DEUTSCHLAND
Der Heimkinderverband bietet Kindern, die fremd untergebracht
sind und deren Eltern,
möglichst schnelle und effektive Unterstützung bei Fragen.
Das primäre Ziel des Verbandes ist die Abschaffung aller
Kinderheimformen, um Kindern ein würdevolles Leben zu ermöglichen.
Mehr darüber bei: http://www.heimkinderverband.de/
Erschütternde Berichte
von Misshandlungen aus Heimen bei: http://www.exheim.de/beitraege.htm
Künast:
Entschädigung für ehemalige Heimkinder
in der Heimerziehung der Nachkriegszeit hat es systematische Misshandlungen
von Kindern und Jugendlichen gegeben. Immer mehr Betroffene gehen
mit ihren persönlichen Leidensgeschichten an die Öffentlichkeit
und fordern eine Anerkennung des geschehenen Unrechts und eine
Entschädigung für die erlittenen Misshandlungen. (a)
Kontrovers:
68 Prozent gegen Kindermissbrauch-Verjährung
Wer als Kind Opfer sexueller Gewalt wurde, ist oft erst nach
Jahrzehnten in der Lage, Anzeige zu erstatten. Verjährungsfristen
verhindern aber, dass die Täter bestraft werden. Die Initiative
«Für die Unverjährbarkeit pornografischer Straftaten
an Kindern» will Abhilfe schaffen.
Sollen
Sexualstraftaten an Kindern nicht mehr verjähren?
166 sagen Nein 79 sagen ja.
Der Schrei zum Himmel
von Sucker, Richard
Kinderzwangsarbeit in Christlichen und Staatlichen Kinderheimen
Beschreibung
Richard Sucker erzählt nicht die Geschichte irgendeines erfundenen
Jungen, nein, es ist seine eigene Kindheitsgeschichte. Im zarten
Alter von eineinhalb Jahren wurde er der Mutter entrissen und
in ein "Waisenhaus" gesperrt. Er betrat eine von Staat
und Kirche unterhaltene Hölle, wurde bereits mit sechs Jahren
zur Zwangsarbeit beordert, misshandelt, gedemütigt, der Kindheit
und Jugend beraubt, beleidigt und einer Schulbildung entzogen.
Diese Kindheit verlebte Richard keinesfalls in einem fremden,
unterentwickelten Land. Er wuchs in der Bundesrepublik Deutschland
auf, deren Kirche und staatlichen Institutionen die an Seinesgleichen
verübten Verbrechen bis in die Gegenwart verleugnen. Das
Buch ist nicht nur eine Kindheitsbiografie, es ist eine Klageschrift
gegen die Schuldigen. Es ist die Forderung nach einer materiellen
Wiedergutmachung, da eine psychische Wiedergutmachung mittlerweile
unmöglich geworden ist.
Pfarrer von Riekofen verurteilt,
der jahrelang einen Ministranten sexuell mißbraucht hat.
http://www.welt.de/muenchen/article1796988/Drei_Jahre_Haft_fuer_paedophilen_Pfarrer.html
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,541291,00.html
http://www.die-topnews.de/missbrauchsprozess-gegen-pfarrer-aus-riekofen-34930
Dieser Pfarrer erhielt NUR 3 Jahre Haft. hier
lesen Es ist kaum zu fassen!!!!!
Pressemitteilung vom 21. 01.
2008
ACKERMANN: Erlittenes Unrecht ehemaliger
Heimkinder anerkennen und aufarbeiten
BERLIN. Zum erweiterten Berichterstattergespräch des Petitionsausschusses
mit Sachverständigen zum Thema „Ansprüche ehemaliger
Heimkinder“ erklärt der Sprecher FDP-Bundestagsfraktion
für Petitionen Jens ACKERMANN:
Das Schicksal von ehemaligen Heimkindern, die in den 50er und
60er Jahren in Heimen, wo teilweise katastrophale Zustände
herrschten, Willkür sowie körperlichen und seelischen
Qualen ausgesetzt waren, muss als solches anerkannt werden. In
so genannten Fürsorgeheimen, die teils unter kirchlicher
und freier Trägerschaft standen, hat es Misshandlungen gegeben.
Die Kinder und Jugendlichen wurden zu schweren Arbeiten herangezogen,
der Zugang zur Bildung wurde ihnen verwehrt, eine Förderung
und Erziehung hat teilweise nie stattgefunden.
Das Schicksal der Kinder und Jugendlichen muss lückenlos
aufgearbeitet werden. Es liegt nun insbesondere auch an den damaligen
Verantwortlichen, für angemessene Aufklärung zu sorgen.
Der Bund sollte die Arbeit der historischen Aufarbeitung unterstützen.
Entscheidend dabei ist, dass aus der damaligen Zeit Lehren auch
für die Zukunft gezogen werden. Für die FDP-Bundestagsfraktion
ist eine historische Aufarbeitung unerlässlich.
Die damaligen Vorfälle zeigen, wie wichtig verantwortliches
Handeln gegenüber Schutzbefohlenen ist: Verantwortung gegenüber
jenen, welchen Unrecht durch die Erzieher widerfahren ist und
denen, die jetzt und in Zukunft in Heimen aufwachsen.
Fred
Schippers beschreibt seine Kindheit im
Kinderheim Schloß Dilborn
Es
geschieht am helllichten Tag.
Alle schauen zu, keiner sieht was
Sexueller Missbrauch ist ein Verbrechen, das tiefe Spuren hinterlässt
– in Kinderseelen,
Elternherzen, Familienleben. Endlich gibt es ein Buch, das aufklärt.
Offener Brief an den Bundestagspräsident
"Misshandelte
ehemalige Heimkinder"
Möchten sie diesen Brief unterstützen?
Protein im Hirn verursacht
Traumata
http://www.welt.de/welt_print/article1608606/Protein_im_Hirn_verursacht_Traumata.html
Göttingen - Die Entdeckung eines Signalwegs im Gehirn könnte
die Therapie posttraumatischer Belastungsstörungen verbessern.
Mit Angst verbundene Erlebnisse aktivieren im Hippocampus, dem
Zentrum für das Speichern von Erinnerungen, ein bestimmtes
Protein, wie Hirnforscher der Uni Göttingen entdeckten.
For english readers
„National Suicide Research Foundation 2007“
Ein 54 Seiten langer wissenschaftlicher
Bericht über die Suizidrate von misshandelten in Heimen.
Institutional child sexual abuse and suicidal behaviour:
Outcomes of a literature review, consultation meetings and a qualitative
study
http://www.nosp.ie/institutional_07.pdf
Papa, böse Kinder kommen
in böse Kliniken
von Heinz-Peter Tjaden
Im Frühjahr 2003 besteht Jessica aus Mönchengladbach
den Schultest, der Direktor meint, dass die Sechsjährige
ein wenig zu lebhaft sei und deswegen eine dreiwöchige Therapie
angebracht sein könnte. Die Eltern von Jessica folgen diesem
Rat - eine unglaubliche Leidensgeschichte beginnt.
Inzwischen lebt Jessica seit vier Jahren in einem Heim, das vom
Heimkinderverband als "Horrorheim" bezeichnet wird,
ihr Zustand hat sich so negativ verändert, dass sie mit Medikamenten
ruhig gehalten werden muss.
Träger der Einrichtung ist viele Jahre ein katholischer
Orden gewesen, der sich schweren Vorwürfen ausgesetzt sieht,
auch das Kinderheim, in dem Jessica lebt, ist im August 2007 Thema
einer Fernsehreportage gewesen.
Fragen des Autors haben weder das zuständige Jugendamt noch
das Kinderheim beantwortet...
"Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken"
von Heinz-Peter Tjaden
gibt es beim Internet-Verlag lulu unter http://www.lulu.com/content/1877700
Die Zeit:
Alle schauen zu, keiner sieht was
Von
Susanne Mayer
Sexueller Missbrauch ist ein Verbrechen, das tiefe
Spuren hinterlässt – in Kinderseelen, Elternherzen,
Familienleben. Endlich gibt es ein Buch, das aufklärt
In diesem Link lesen: http://www.zeit.de/2008/04/SM-Missbrauch
Vielen
ehemalige Heimkinder fehlen Rentenjahre.
Beweise können beider Krankenkasse liegen.
Die meisten ehemaligen Heimkinder über 14 Jahre alt mussten
entweder in Fabriken Steinbrüche arbeiten. Einige haben eine
Ausbildung gemacht. Doch Renten wurden sehr selten von den Arbeitgebern,
bezahlt. Es ist heute schwierig Rentenjahre nachzuweisen, wenn
Betroffene innerhalb der Heime gearbeitet haben, da die meisten
Dachorganisationen die Arbeitgeber waren und keine Rentenbeiträge
bezahlten.
Heimakten sind verschwunden oder wurden vernichtet. Doch es gibt
eine Chance zu beweisen, dass die Zeit im Heim verbracht wurde.
Fast alle Heimkinder waren damals selbst oder mit den Eltern bei
der AOK versichert die noch Mitgliedsakten hat und gegebenenfalls
die Mitgliedszeiten für den Zeitraum erstellen kann.
Jedem dem Rentenjahre fehlen ist zu empfehlen die Ortsbedingte
AOK (Ort oder Landkreis in dem sich das Heim befand) anzuschreiben
und nach eventuellen Mitgliedszeiten fragen.
Kirche und Staatsanwaltschaft
ermitteln
RUMMELSBERG — Dr. Karl Heinz Bierlein ist nicht
mehr Rektor der Rummelsberger Anstalten und darf bis
auf weiteres auch nicht mehr den Dienst des Pfarrers ausüben.
Eine Gruppe von Diakonen erhebt gegen ihn den Vorwurf, sie sexuell
bedrängt zu haben.
Weiter lesen: http://www.der-bote.de/artikel.asp?art=743319&kat=18&man=3
Nun stellt sich Frau Alexander die Frage ob die sexuellen Vergehen
von Dr. Karl Heinz Bierlein etwas mit dem Verschwinden von Akten
von ehemaligen Heimkindern aus dem Haus Weiher zu tun hat.
In einem Telefongespräch, Mai 2007, stellte Sieglinde Alexander
Dr. Bierlein die Frage wie die Rummelsberger Anstalten mit den
Anschuldigungen umgehen wird, dass Zöglinge im Haus Weiher
in den Jahren 1949-1972 misshandelt und als Arbeitssklaven verwendet
wurden. Dr. Bierlein antwortete sehr gekürzt: ihm seien keine
Anschuldigungen bekannt.
Die Nachfrage nach Akten ehemaliger Zöglinge aus der damaligen
Erziehungsanstalt „Haus Weiher“ wurde mit der Frage
„waren sie überhaupt in Weiher“ abgewürgt.
In einer späteren Email aber lies Dr. Bierlein durch seinen
Persönlicher Referent berichten: „Leider ist es auch
nach intensiven Recherche im Archiv der Rummelsberger Anstalten
nicht möglich, Ihre Akten zu finden. Bitte benennen Sie uns
- wie telefonisch mit Dr. Bierlein vereinbart - die Zeugin, die
Ihren Aufenthalt und Ihre Schneiderlehre im Haus Weiher bestätigen
kann“.
Frau Alexander fragte sich warum Dr. Bierlein die Bestätigung
einer Zeugin braucht, nach dem er in der vorhergehenden Email
mitteilen ließ, dass keine Akten mehr vorhanden sind.
Trotz Benennung einer Zeugin stellte Dr. Bierlein noch immer die
Tatsache in Frage, dass Sieglinde Alexander im Haus Weiher eine
Schneiderlehre machte. Auszug seiner Email: „Falls Sie in
der Zeit Ihres Aufenthaltes in unserer Einrichtung und während
Ihrer Ausbildung dort gesetzlich renten- bzw. sozialversicherungspflichtig
gewesen sind, sind mit Sicherheit die erforderlichen Meldungen
und Zahlungen an die zuständige Rentenversicherungsanstalt
geleistet worden.
Meine Antwortemail an Dr. Bierlein, dass die LVA keine Rentenbeiträge
aus der Lehrzeit im Haus Weiher hat, blieb unbeantwortet.
Mittlerweile haben sich zwei weitere ehemalige Zöglinge gefunden
die ebenfalls das Schneiderhandwerk im Haus Weiher gelernt haben
denen die Lehrjahre in den Rentenansprüchen fehlen. Tatsache
ist, dass alle Zöglinge im Haus Weiher als unbezahlte Arbeitskräfte
arbeiten mussten gleichgültig ob diese eine Lehre machten,
in der Wäscherei, Weberei, Näherei oder in der Landwirtschaft
arbeiteten. Eine unumstößliche Tatsache ist, dass die
Rummelsberger Anstalten keine Löhne and die Zöglinge
bezahlte und keine Rentenbeiträge entrichtete.
Sieglinde Alexander forscht nach weiteren 58 ehemaligen Mitzöglingen
aus dem Haus Weiher von denen sie Bilder und Namen hat. Ihre Geschichte
über das Haus Weiher ist bei EMaK zu lesen: http://www.emak.org/geschichten/vom_feuer_in_die_hoelle.htm
Bis heute haben sich die Rummelberger Anstalten zu den Vorwürfen
ehemaliger Zöglinge aus dem Haus Weiher nicht geäußert.
Ist es möglich, dass die Akten von den nichtbezahlten Zöglingen
doch existieren aber zurückgehalten werden um Gesetzeswidrigkeiten
zu verschleiern?
Der
Tod der kleinen Lea-Sophie hat die Öffentlichkeit schockiert.
Das
was mir als Kind widerfuhr, gebe ich an meine Kinder weiter? Das
hat immer etwas Entschuldigendes. Ist es so einfach?
Das ist nicht einfach, das ist hochkomplex. Das geht über
mehrere Generationen, es fängt oft bereits bei den Urgroßeltern
an, deren Beziehungsstile sich über die Generationen hinweg
tradieren. Man muss nicht das weitergeben, was man als Kind erlebt
hat, aber man ist in Gefahr, es weiterzugeben. Gott sei Dank gibt
nur ein Bruchteil der misshandelten Kinder ihre Erfahrungen als
misshandelnde Eltern weiter.
Mehr zu dem Stern Artikel:
http://www.stern.de/politik/panorama/:Lea-Sophie-Sie-Opfer-Kindes/603880.html
mehr
bei: TAZ.de
...Auch Michael R. sagt, sein Vater habe ihn als Kind dauernd
geprügelt. Als er 13 Jahre alt war, sei sein Papa gestorben.
"Ich habe das als Wohltat empfunden, dass er gestorben ist."
Michael R. sagt, seine Schwester sei seit Jahrzehnten drogenabhängig
und auf den Strich gegangen. Sie sei eine Freundin der berühmten
Fixerin Christiane F. vom Bahnhof Zoo.
http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/zum-beispiel-celestine/?src=AR&cHash=090ff688f8
Kirchenkritische Zeitung
Ausgabe Nr. 3/2007 Seite 3
Ein Erfahrungsbericht
Erziehungsterror im katholischen
Unterfranken
Über die Zustände in
kirchlichen Erziehungsheimen in den 50-er und 60-er Jahren hat
die Öffentlichkeit inzwischen einiges erfahren ("Die
unbarmherzigen Schwestern"). Doch auch der Unterricht in
einer "normalen" Dorfschule konnte für so manches
Kind zum Alptraum werden. Es ereichte uns ein Erfahrungsbericht
einer Frau, die inzwischen in Norddeutschland lebt, ihre Kindheit
jedoch im unterfränkischen Dorf Kleinrinderfeld bei Würzburg
verbrachte. Die geschilderten Geschehnisse spielen gegen Ende
der 50-er Jahre. Über Jahrzehnte war in diesem Dorf eine
katholische Nonne Volksschullehrerin, die Oberin Margit H. Eine
ihrer damaligen Schülerinnen berichtet:
http://wwwkirchenopfer.de/downloads/zeitung32007.pdf
Katholiken
wollen sich entschuldigen
Die Luzerner Katholiken wollen sich
bei all jenen entschuldigen, denen von kirchlichen Amtsträgern
Gewalt angetan wurde.
Das Parlament der römisch-katholischen Landeskirche hat ein
entsprechendes Postulat mit grossem Mehr überwiesen. Es verlangt,
dass sich die Kirche für katholische Amtsträger entschuldigt,
die «Verding-, Heimkinder oder Kinder, die ihnen anvertraut
waren, psychisch und physisch unrecht behandelt» haben.
Solche Misshandlungen gab es im Kanton Luzern etwa im Erziehungsheim
Rathausen, und zwar bis weit in die Mitte des 20. Jahrhunderts
hinein.
Der Synodalrat, die Exekutive der Landeskirche, sieht sich vor
einer schwierigen Aufgabe. Er habe «derzeit keine Kenntnisse
von konkretem Missbrauch oder dessen Vertuschung» und wisse
deshalb nicht, an wen sich eine Entschuldigung zu richten hätte.
Andreas Töns / Neue Luzerner Zeitung
Den ausführlichen Artikel und Kommentar lesen Sie
am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung
Geprügelt
im Namen des Herrn
Sie wurden drangsaliert und ausgebeutet, gedemütigt und gequält.
Immer mehr ehemalige Heimkinder melden sich derzeit zu Wort, um
Gehör für ihre Leiden in deutschen Fürsorgeeinrichtungen
zu finden.
Sie fordern Entschädigung für jahrelange „Zwangsarbeit“
und kämpfen darum, dass ihre Qualen als Menschenrechtsverletzungen
anerkannt werden. Einer von ihnen ist Wolfgang Focke.
Mehr: http://www.haz.de/newsroom/politik/zentral/politik/deutschland/art667,156917#
Ein Opfer des Dansweiler Hof
und Freistatt schreibt
...Der Dansweiler Hof war mit hohen Mauern umgeben und die Fenster
waren Vergittert unsere Arbeit bestand aus Obstkisten zimmern
für den Kölner Großmarkt. Geschlafen haben wir
in Schlafsälen mit etwa 15 bis 20 Personen kurz gesagt es
war eine furchtbare Zeit.
...der Landschaftsverband Rheinland befand das nun Bremen für
mich zuständig ist allso wurde ich nach Freistatt verlegt
inzwischen war ich 18 Jahre alt geworden.
mehr
lesen
Immer
wenn Mutter Nachtschicht hatte
Die Täter sind oft Familienväter: Jugendstaatsanwälte
bearbeiten im Jahr 250 Fälle sexueller Misshandlungen von
Kindern
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/7483488
Älter als 35 Jahre, ein bisher blütenreines Strafregister
und voller Angst, durch eine Verurteilung seinen gesellschaftlichen
Ruf zu verlieren: So beschreibt die Staatsanwältin den klassischen
Tätertyp. Nicht mit Pädophilen haben die Strafverfolger
überwiegend zu tun, sondern mit Familienvätern, die
womöglich Beziehungsproblemen ausweichen, indem sie sich
an Schwächere, Abhängige heranmachen – etwa an
die in die Pubertät kommende Stieftochter.
WDR Fernsehen, Sonntag, 11. November
2007, 16.25 – 16.55 Uhr
Wiederholung, 14. November 2007, 10.45 – 11.15 Uhr
tag7 Lebenslänglich
Heimkind
Kampf um Liebe und Rente
Ein Film von Beatrix Wilmes
Mehr
darueber
Mit dem Trauma
leben
Seelische und körperliche Leiden, die offensichtlich in Wechselwirkung
stehen, werden dennoch zumeist getrennt behandelt
Auf der Tagung "Soma und Trauma", die am Freitag beginnt,
sollen Wege zu neuen, ganzheitlichen Therapien gewiesen werden.
Mehr: http://derstandard.at/?url=/?id=3079851
ORF: Psychiater:
Kindesmisshandlung ist "Werk der Zerstörung"
Wer selbst misshandelt wurde, greife auch als Jugendlicher
und Erwachsener häufig zu Gewalt als Mittel der Problemlösung.
Misshandlungen richteten in der Persönlichkeit ein "Zerstörungswerk"
an...
http://news.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fnews.orf.at%2Fticker%2F268708.html
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