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Arcive 2008

 

 
 

 

Entschädigung: Bundestag will sich um ausgebeutete Heimkinder kümmern

In den 50er und 60er Jahren wurden Kinder in deutschen Heimen zur Arbeit gezwungen und ausgebeutet. Für Wiedergutmachung will sich nun der Bundestag einsetzen.
mehr dazu © ZEIT online, Tagesspiegel | 21.09.2008 09:34: http://www.zeit.de/news/artikel/2008/09/21/2619222.xml


Menschen und SchlagzeilenWie Heimkinder in der Nachkriegszeit misshandelt wurden

Mehr dazu: http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,,SPM12488,00.html?redir=1/


Traumatisierte Kinder
Studie: Massenhafter Missbrauch in kirchlichen Heimen
Panorama, 15.09.2008, DerWesten

Hannover. Missbrauch und Misshandlungen von Kindern in kirchlichen Heimen sollen in den 50er und 60er Jahren weit verbreitet gewesen sein. Eine Studie belegt: Zahlreiche Kinder wurden geschlagen und vergewaltigt. Experten schätzen die Zahl der Betroffenen bundesweit auf eine halbe Million.

Mehr bei: http://www.zeit.de/news/artikel/2008/09/15/2614996.xml

Auch Kommentare lesen


Studie belegt Missbrauch in Kinderheimen
Missbrauch und Misshandlungen von Kindern in kirchlichen Heimen sollen in den 50er und 60er Jahren weiter verbreitet gewesen sein, als bisher angenommen. Experten schätzten die Zahl in Niedersachsen auf 50.000 Fälle, bundesweit werde eine halbe Million betroffener Kinder vermut

Mehr bei: http://www.zoomer.de/news/news-zoom/mixed/kirchen/studie-belegt-missbrauch-in-kinderheimen


Schläge und Demütigungen
Kirchen lassen die Zustände in ihren Kinderheimen untersuchen

Hannover. Die Kinder mussten Stockschläge, sexuellen Missbrauch und Zwangsarbeit erleiden, und etliche durften nicht zur Schule: Die Missstände in kirchlichen Kinderheimen in den 50-er und 60-er Jahren will die Diakonie in Niedersachsen in einer Dokumentation aufarbeiten.
Mehr bei Panorama, 15.09.2008, dpa: http://www.derwesten.de/nachrichten/panorama/2008/9/15/news-76915477/detail.html


Kirche quält Kinder
Fliesenschrubben mit der Zahnbürste

Fußtritte, Schläge, Demütigungen, Vergewaltigungen: Misshandlungen waren in kirchlichen Kinderheimen in den 50er und 60er Jahren üblich. Das zeigt eine Studie der hannoverschen Landeskirche VON ANNEDORE BEELTE
Mehr bei: https://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/fliesenschrubben-mit-der-zahnbuerste/


Psychoterror und Gewalt in Kinderheimen: Kirchen wollen Aufklärung

Die Diakonie in Niedersachsen hat nach einem Radiobericht die Misshandlung von Kindern in kirchlichen Heimen in den 50er und 60er Jahren eingeräumt. Das Thema ist nicht neu.
Mehr lesen: http://www.haz.de/newsroom/politik/zentral/politik/niedersachsen/art668,684574


NDR Niedersachsen
Studie: Kinder in kirchlichen Heimen misshandelt

In den 50er- und 60er-Jahren ist es in kirchlichen Kinderheimen zu schweren Misshandlungen gekommen. Nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen belegt das eine Dokumentation, die von der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Hannover in Auftrag gegeben wurde. Der Studie zufolge sollen zahlreiche Kinder geschlagen, gedemütigt und sogar vergewaltigt worden sein. Außerdem seien die Heimkinder zu Arbeiten wie Torfstechen oder dem Straßenbau verpflichtet worden.

Mehr bei NDR Online: http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/missbrauch100.html


Bei Beichte missbraucht
München – Wegen sexuellen Missbrauchs durch einen Priester hat eine heute 47-jährige Frau aus Augsburg die katholische Kirche auf eine halbe Million Euro Schmerzensgeld verklagt.

Mehr darueber: http://www.merkur-online.de/regionen/bayern/;art8830,922569


Mit der Zwangsjacke in die Wanne

Früheres Heimkind in Kerpen erhebt schwere Vorwürfe gegen die Nonnen von St. Vinzenz. Der Orden weist die Anschuldigungen des Heimkinderverbandes als unbegründet zurück.
mehr lesen: http://www.ksta.de/html/artikel/1218660433601.shtml


Der Weg zum Selbstrespekt
von S.H.B.

Selbstrespekt? Ich kannte das Wort, aber nicht seine Bedeutung. Wie sollte ich auch, ich wurde als Kind nie respektiert.

Ich bin eine EMaK, eine Erwachsene misshandelt als Kind. Opfer von körperlicher, sexueller und emotionaler Gewalt in Kindheit und Jugendzeit. Die emotionale Misshandlung durch die Eltern dauerte fort bis zu meinem endgültigen Kontaktabbruch vor acht Jahren, ausgelöst durch eine erneut schwere Traumatisierung durch meine Herkunftsfamilie. Um diesen Schock zu bearbeiten, suchte ich einen Therapeuten auf. Doch anstatt meine Kindheitstraumata zu finden und zu bearbeiten, wich dieser Therapeut dieser Thematik vollständig aus. Er führte mich dahin, meine Eltern zu verstehen und ihnen zu verzeihen, was mir eine Zeitlang scheinbar gelang, in Wirklichkeit meine Depression aber nur noch verstärkte und zementierte.


Kongregation für die Glaubenslehre
Brief an die Bischöfe der ganzen katholischen Kirche und an andere Bischöfe und Hierarchen, die es angeht, über die der Glaubenskongregation vorbehaltenen schweren Straftaten…
Mehr lesen: http://norbert.denef.com/2008/08/05/glaubenskongregation-schwere-straftaten/


Email an Renate Künast, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
von E. Klotzbücher
Betreff: Entschuldigung der kanadischen Regierung an Heimkinder


GEN-FORSCHUNG
Bruch des bösen Zaubers
Von Jörg Blech

Traumatische Erlebnisse im Kindesalter können das Erbgut im Gehirn dauerhaft verändern. Der erschreckende Befund schürt das Interesse am jungen Feld der Epigenetik: Erfahrungen hinterlassen chemische Spuren, die womöglich sogar vererbt werden.
Auf die Idee, Selbstmörderhirne zu untersuchen, war der kanadische Forscher bei Experimenten mit Ratten gekommen. Er hatte sich gefragt, warum Babys, die von ihrer Mutter nicht gepflegt wurden, zu verängstigten Tieren heranwuchsen, die stets in die dunkelste Ecke des Käfigs flohen. Das auffällige Verhalten, so stellte Szyf fest, geht mit einer erstaunlichen Veränderung am Erbgut einher: Im Nervengewebe wird das Gen für einen Rezeptor zur Stressverarbeitung abgeschaltet.
Mehr lesen: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,569871,00.html

Dieser Spiegelbericht lehnt sich sehr an das USA NOVA Program „Ghost in your Genes“ Sendung vom 26. August 07 http://www.pbs.org/wgbh/nova/genes/
der beschriebe Teil kann bei PBS Titel: "A Tale of Two Mice" (in englisch gesehen) werden: http://www.pbs.org/wgbh/nova/genes/mice.html


Neue Wege aus dem Tief
Von Sabine Kartte, Johannes Schweikle, Cornelia Stolze

Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass Medikamente allein nicht dauerhaft aus der Depression heraushelfen. Nur wer seine krank machenden Verhaltens- und Gefühlsmuster verändert, kann dem schweren Seelenleiden entkommen. Dazu bedarf es einer speziell ausgerichteten Psychotherapie.


Als der Mann kam und mich mitnahm
von Heidi Marks

1961 wurde die damals Vierjährige von einem vierzehnjährigen Nachbarjungen in die Büsche gezerrt. Von da an nutzte der Heranwachsende jede Gelegenheit, das Kind sexuell zu missbrauchen. Den Eltern erzählte Heidi nichts, denn der Junge schärfte ihr ein, die Mutter würde sie dann nicht mehr mögen.
Mehr lesen: http://www.dieterwunderlich.de/Heidi_Marks.htm


Bamberger Priester unter Missbrauchsverdacht
In der Erzdiözese Bamberg soll ein Domkapitular seit 1976 jahrelang Schüler eines Internats sexuell missbraucht haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den mittlerweile beurlaubten Priester. Viele der Fälle sind bereits verjährt. Der Personalchef der Diözese ist inzwischen zurückgetreten.
Mehr lesen: http://www.welt.de/politik/arti2267726/Bamberger_Priester_unter_Missbrauchsverdacht.html


Gibt es den geborenen Verbrecher?
Die Idee, dass Menschen aufgrund ihrer Anlage kriminell werden, gilt als überholt. Doch offenbar spielen Gene eine Rolle.
Von M. C. Schulte von Drach

Als Cesare Lombroso im 19. Jahrhundert seine Vorstellung vom geborenen Verbrecher vorstellte, löste er einen heftigen Streit aus. Der Arzt und Professor für Psychologie hatte die Theorie aufgestellt, dass Kriminelle einen besonderen Menschen-Typus darstellen.
Was es nicht gibt, ist eine bereits in den Genen festgeschriebene Karriere als Ganove. Und anders als früher häufig angenommen, spielt nicht nur ein einziger Faktor eine Rolle, wenn es um Verhalten abseits der Normen geht. Auch die Umwelt, in der ein Kleinkind aufwächst, ist von Bedeutung. So erhöhen bekanntlich eine aggressive und inkonsequente Erziehung, ein häufiger Wechsel der Bezugspersonen oder Konflikte in der Familie das Risiko, dass der Nachwuchs sich zu einem Jugendlichen und Erwachsenen entwickelt, der sich nicht an die Gesetze hält.
Mehr darüber: http://www.sueddeutsche.de/wissen/907/303886/text/

Anmerkung: Dr. Arthur Janov schrieb bereits vor 30 Jahren in seinem Buch „Biologie of Love“ über die Bedeutung der Serotonen und Dopamin.


SSW im Landtag Anke Spoorendonk
Entschließung des Landtages zur Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern/Jugendlichen in ehemaligen
Heimen der Landesfürsorgeerziehung

Eine Aufarbeitung der bundesweiten Heimerziehung in den 50’er und 60’er Jahren geschieht seit
etwa fünf Jahren im Petitionsausschuss des Bundestages. Dort fordern ehemalige Heimzöglinge
aus jener Zeit ihr Recht auf Entschädigung und eine Entschuldigung für das Unrecht, das an
ihnen begangen wurde. Insgesamt ist dies ein besonders dunkles Kapitel westdeutscher
Geschichte und seiner Justiz- und Sozialpolitik. Was sich seinerzeit hinter den Mauern von
staatlichen und kirchlichen Einrichtungen zugetragen hat, macht tief betroffen. Es hat - nicht nur
nach heutigem Ermessen - nichts mit der Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu tun.
Mehr lesen:


Landtag Aktuel Kiel, 17.07.2008
Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen in ehemaligen Heimen
der Landesfürsorgeerziehung

Wolfgang Baasch:
Missstände in der Fürsorgeerziehung bundesweit aufarbeiten
Die Dokumentation des Runden Tisches, den die Sozialministerin mit ehemaligen so
genannten Fürsorgezöglingen einberufen hat, ist eine beklemmende Lektüre. Zeigt sie
doch ein Thema auf, das lange Zeit mit einem Tabu belegt war, ein Thema, bei dem
sich Menschen heute kaum noch vorstellen können, dass so etwas in der jüngeren Geschichte
der Bundesrepublik Realität war: die Fürsorgeerziehung der 50er bis 70er Jahre,
die eindeutig ein dunkler Fleck auch in unserer Geschichte ist. Mehr lesen


Parlamentarische Geschäftsführerin
der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Monika Heinold:

"Menschenrechtsverletzungen muss man beim Namen nennen"
Ehemalige Heimkinder der 50er und 60er Jahre haben begonnen, offen über ihr Schicksal
zu reden:Mehr lesen


Papst entschuldigt sich für sexuelle Übergriffe Geistlicher

Benedikt XVI. wich überraschend von seinem Redemanuskript ab: In Sydney hat der Papst sich erstmals für den sexuellen Missbrauch von Kindern durch katholische Geistliche entschuldigt. Er bedaure die Leiden der Opfer, die Täter müssten vor Gericht gebracht werden.
Mehr bei Spiegel Online: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,566792,00.html


»Fürsorge« im Streifenhemd der Nazis
Aufenthalt im Heim Glückstadt war schlimmer als Strafvollzug / Insassen erheben ihre Stimme
Von Dieter Hanisch, Kiel
Heimerziehung in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik – eine Geschichte mit dunklen Kapiteln. Interessant: Ulrike Meinhof hat sich 1970 in dem Buch »Bambule« vor ihrer RAF-Karriere kritisch mit dem Thema auseinandergesetzt. Aufgearbeitet wurde es bis heute nicht. (A)
Mehr lesen: http://www.neues-deutschland.de/artikel/132471.fuersorge-im-streifenhemd-der-nazis.html


Presseinformation
Kiel, den 17.07.2008
Es gilt das gesprochene Wort
Entschließung des Landtages zur Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern/Jugendlichen in ehemaligen Heimen der Landesfürsorgeerziehung
Mehr lesen: http://www.ltsh.de/presseticker/2008-07/17/17-00-26-1257/pi.txt


Landtagsrede vom 17.07.2008 zu TOP 25: Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen in ehemaligen Heimen der Landesfürsorgeerziehung 17.07.2008

Missstände in der Fürsorgeerziehung bundesweit aufarbeiten
Die Dokumentation des Runden Tisches, den die Sozialministerin mit ehemaligen so genannten Fürsorgezöglingen einberufen hat, ist eine beklemmende Lektüre. Zeigt sie doch ein Thema auf, das lange Zeit mit einem Tabu belegt war, ein Thema, bei dem sich Menschen heute kaum noch vorstellen können, dass so etwas in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik Realität war: die Fürsorgeerziehung der 50er bis 70er Jahre, die eindeutig ein dunkler Fleck auch in unserer Geschichte ist.
Mehr lesen: http://www.spd.ltsh.de/index.php?option=com_content&task=view&id=112&Itemid=123&pressid=2832&from=0


Gerichte - Gutachter - Jugendämter: Auf der Anklagebank
Vier 4 kids in München
Angeprangert werden in München „absolut skandalöse Beispiele, wie Gutachter, Gerichte, Jugendämter und Verfahrenspfleger unsere Familien kaputt machen“ (so die beiden Politiker in ihrer Einladung). Kronzeugen der Anklage sind ein Journalist, eine Studienrätin, eine Schriftstellerin und ein BMW-Produktmanager.

http://kinderinheimen.blogspot.com/2008/07/auf-der-anklagebank.html


„Als wäre der Teufel in mir“
von Christoph Lumme
In der Nachkriegszeit wurden zehntausende Kinder für schwachsinnig erklärt und in kirchlichen Heimen sadistisch gequält. Eins von ihnen war Monika Stey.
In vielen Einrichtungen wurde die grausame Pädagogik der Nazi-Zeit ungebrochen fortgesetzt. Erst nach der Studentenrevolte kam es zu Reformen.
http://www.westdeutschezeitung.de/index.php?redid=269703


Heimkinder wurden misshandelt
Jetzt hat der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) die systematische Misshandlung von Heimkindern in seinen Einrichtungen eingeräumt.
Außerdem solle den Betroffenen Unterstützung angeboten werden, hieß es in einem gemeinsamen Resolutionsentwurf von CDU, FDP und Grünen.
Mehr bei:
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&key=standard_document_19358182


Gottfried John
Ein Gesicht und seine Geschichte
Er ist einer der wenigen deutschen Schauspieler, die international Karriere gemacht haben.
John kommt unehelich zur Welt, wird Staatsmündel. Sein Zuhause sind immer wieder Kinderheime und Bewahranstalten, "wie in den schlimmsten Klischees, die man über diese Heime kennt: Erniedrigung, Lieblosigkeit, Einsamkeit." Das Grauen endet, als ihm die Mutter zur Flucht verhilft.

Mehr bei: Wissen im WDR
und bei "Zeit Online" http://www.zeit.de/2001/22/200122_c-lehrjahre-john.xml?page=all


Der Mann ohne Gedächtnis
Von Kuno Kruse
Er saß eines Tages auf einer Bank in Hamburg und wusste nicht, wo er war. Auch nicht, wer er war. Seitdem kämpft sich Jonathan Overfeld mühsam aus den Tiefen seiner Amnesie. Gefunden hat er eine Kindheit im katholischen Westfalen - und tiefe Wunden auf seiner vergewaltigten Seele, die nie verheilt sind.
Mehr bei Stern.de http://www.stern.de/politik/panorama/624605.html?nv=sml


Traumata verarbeiten lernen
Naturkatastrophen, Misshandlungen oder schwere Unfälle sind einschneidende Ereignisse, die das Leben der Betroffenen grundlegend verändern. Jeder Mensch verarbeitet ein solches Ereignis anders. Einige finden von selbst aus der 'traumatischen Zange', manche bleiben in ihr gefangen. Ein Netzwerk will Betroffene unterstützen.
...Ein flash-back ist ein Erinnerungsfetzen an das Erlebte, der durch bestimmte Auslöser (trigger) unwillkürlich ins Gedächtnis rückt. Diese flash-backs können auch Jahre nach dem Erlebnis auftreten; selbst wenn sie dem Alltagsbewusstsein bis dahin nicht zugänglich waren.
Mehr darüber bei: http://www.meduniqa.at/6217.0.html


Werner Papke, der legendäre Profi-Boxtrainer
wurde des sexuellen Missbrauchs in 49 Fällen schuldig gesprochen.
Die ehemaligen Schützlinge, die ihn mit ihren Aussagen auf die Anklagebank gebracht haben, die Ehefrau eines der Boxschüler und ein Konkurrent aus der Berliner Boxszene – sie alle würden „unter einer Decke stecken“. Nach Angaben des heute 33-Jährigen waren die Jungen, die der Trainer befummelt haben soll, alle von ähnlichem Typ: „Klein, süß, zierlich und dunkelhaarig.“
Mehr lesen: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Kriminalitaet-Prozess;art128,2519549


49-jähriger Mann muss wegen Kindesmissbrauch 3 Jahre ins Gefängnis
21. Februar 2008
Ein 49-jähriger Berliner steht seit Donnerstag wegen sexuellen Missbrauch von Kindern vor Gericht. Der Mann ist in 641 Fällen angeklagt und soll zwischen 1980 und 1992 seine drei minderjährigen Kinder zu sexuellen Handlungen gezwungen haben.
Mehr lesen: http://www.die-topnews.de/49-jaehriger-mann-muss-wegen-kindesmissbrauch-3-jahre-ins-gefaengnis-33854


Darmstadt. Missbrauchsopfer erhält 40 Jahre nach Tat Anspruch auf Entschädigung

Wie das Hessische Landessozialgericht in einem heute in Darmstadt veröffentlichten Urteil entschied, gilt das erst 1976 in Kraft getretene Opferentschädigungsgesetz auch für diese Tat aus den frühen 60er Jahren.
Mehr lesen. http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=623738


Nach Einschreiben per Rückschein: Caritas-Pressesprecherin antwortet/Weitere Fragen
Readers Edition
von Heinz-Peter Tjaden

“Ich möchte Ihnen auf Ihr Schreiben an den Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes antworten”, hat mir mit Schreiben vom 13. Juni 2008 die Pressesprecherin Claudia Beck endlich eine Antwort zum Schicksal ehemaliger Heimkinder zukommen lassen.
Mehr lesen.


Email von Helmut E. Klotzbücher an:
Heil, CDU, Merkel, CDU, Hintze CDU, Köhler CDU, Kauder CDU, Schavan CDU, Gysi Linke, Kuhn Grüne, Kühnast Grüne, Ströbele Grüne, Winkler Grüne, Leutheusser-Schnarrenberger FDP, Nahles SPD, Rupprecht SPD, Stiegler SPD, Thierse SPD, Wiefelspitz SPD, Zypries SPD, Westerwelle FDP

...Es ist ein Tag, auf den die Indianer seit vielen Jahren gewartet haben, es ist der Tag der offiziellen Entschuldigung der kanadischen Regierung für ein böses Unrecht, das an ihnen begangen wurde.
...Auch in Deutschland warten die ehemaligen Heimkinder auf eine Entschuldigung und Entschädigungs-zahlungen.
Email lesen


Was sagt Die Linke zu dem Thema Heimkinder?

Frau Koenig fragte (Die Linke) Dr. Diether Dehm:
"...ehemaligen Heimkinder aus den 50ziger bis sechziger Jahren. Diesen wurde teilweise die Schulbildung verweigert, demzufolge kein Schulabschluß, keine Lehre oder Beruf, also unverschuldet am unteren Ende der Leiter".
Sie erheilt am 16.06.2008 Antwort.
http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_diether_dehm-650-6581--f112972.html#frage112972


Gefühle wurden abgetötet
Wie die Schweiz den Fall «Kinder der Landstrasse» hatte, in dem Fahrenden von Amtes wegen ihre Kinder weggenommen wurden, so geschah dies in Kanada mit den Indianern. Den Kindern sollte der Indianer in ihnen ausgetrieben werden. Nun hat sich die Regierung für dieses Unrecht entschuldigt.
Der 11. Juni 2008 wird als historisches Datum in die Annalen der in Kanada lebenden Indianer eingehen. Es ist ein Tag, auf den die Indianer seit vielen Jahren gewartet haben, es ist der Tag der offiziellen Entschuldigung der kanadischen Regierung für ein böses Unrecht, das an ihnen begangen wurde. (A)

Mehr lesen: http://www.tagblatt.ch/index.php?artikelxml=1521383&ressort=tagblattheute/hintergrund&jahr=2008&ressortcode=tb-hi&ms=


Weitere Festnahme wegen mutmaßlicher Kindesmisshandlung auf Jersey

© AFP Agence France-Presse GmbH (Info)
Direkt-Link: http://www.derNewsticker.de/news.php?id=17113
London (AFP) - Im Zuge der Ermittlungen zu Kindesmisshandlungen in einem früheren Kinderheim auf der britischen Kanalinsel Jersey hat es am Donnerstag eine vierte Festnahme gegeben. Es handele sich um einen 50-jährigen Mann, teilte eine Polizeisprecherin mit. Bislang gibt es bereits drei Anklagen wegen verschiedener Formen des Kindesmissbrauchs. Am Mittwoch hatten Kriminalbeamte den Fund weiterer 14 Milchzähne in dem Kinderheim bekannt gegeben. Bis auf einen wurden alle bislang aufgetauchten 27 Milchzähne im Keller des Gebäudes gefunden.


Kanada entschuldigt sich bei Indianern
von Dietrich Alexander Stellv. Ressortleiter Außenpolitik

Kanadas Premier Stephen Harper hat die indianischen Ureinwohner für die menschenverachtende Politik der Zwangsassimilierung und Entrechtung um Vergebung gebeten.
Ein dunkles Kapitel in der Geschichte Kanadas wäre der Öffentlichkeit außerhalb des Landes womöglich für alle Zeiten verborgen geblieben, hätte die Regierung unter Premier Stephen Harper nicht den Mut gefunden, eben diese große Öffentlichkeit für seine Bitte um Vergebung bei den indianischen Ureinwohnern zu suchen. Vergebung für eine menschenverachtende Politik der Zwangsassimilierung und christlichen Missionierung in euphemistisch umschriebenen Internaten, der Entrechtung, Erniedrigung und sexuellen Nötigung von Tausenden Kindern bis weit hinein in die 70er-Jahre.

Die Frage muss erlaubt sein, ob und wann sich die USA zu solch einem Schritt durchringen werden. Auf die Dauer scheint es nicht möglich und auch schädlich zu sein, eine gesunde und reife Gesellschaft formen zu wollen, die sich auf nicht bewältigtem Unrecht gründet.
Mehr lesen: http://debatte.welt.de/kommentare/76262/kanada+entschuldigt+sich+bei+indianern?req=RSS

Anhang von Sieglinde W. Alexander:
Die Frage muss erlaubst sein, ob und wann sich die Deutsche Regierung zu solch einem Schritt durchringen wird. Die Vergehen an Heimkindern in den Nachkriegsjahren werden auch nicht durch die biologische Uhr gelöscht.

Priester wegen Missbrauchs angeklagt
5. Juni 2008
ESSEN/BOTTROP Die Staatsanwaltschaft Essen hat wegen sexuellen Missbrauchs Anklage gegen einen Bottroper Pfarrer erhoben. Der 66-jährige Geistliche soll in den Jahren 1994 und 1995 in mindestens 15 Fällen einen damals zwölfjährigen Jungen sexuell missbraucht haben.
Mehr bei:
http://www.muensterlandzeitung.de/nachrichten/nrw/art1544,277506
http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2008/06/03/ermittlungen_gegen_essener_priester.jhtml


Sexueller Missbrauch trifft oft Heimkinder

In Institutionen ist das Risiko von sexuellem Missbrauch sechs Mal höher als ausserhalb. Es braucht klare Verhaltensregeln, um Kinder besser zu schützen.
Mehr bei Tages-Anzeiger -Schweiz lesen
http://tages-anzeiger.ch/dyn/news/schweiz/883211.html


Strafbefehl gegen Ex-Diakonie-Chef

Im Zusammenhang mit dem Skandal um zweifelhafte Psycho-Experimente mit Diakonen hat das Amtsgericht Hersbruck gegen den früheren Rektor der Rummelsberger Anstalten, Karl Heinz Bierlein, einen Strafbefehl erlassen. http://www.welt.de/muenchen/article2082708/Strafbefehl_gegen_Ex-Diakonie-Chef.html

Mehr bei: http://www.otv.de/default.aspx?ID=4835&showNews=234590

Kommentar von Sieglinde Alexander
K.H. Bierlein ist nicht der einzige Angestellte der Rummelberger Anstalten der misshandelt hat. Der über 80jährige Bruder Buchta verlebt seinen Lebensabend seelenruhig in Ingolstadt während seine Opfer heute noch unter den psychischen Schäden leiden. Welche Misshandlungen im Namen Gottes in den Mitsechzigern unter seiner Leitung als Hausvater im Mädchenerziehungsheim „Haus Weiher“ geschahen, ist nicht nur dokumentiert, sondern wird von Zeitzeugen bestätigt. http://www.emak.org/geschichten/vom_feuer_in_die_hoelle.htm

Nachforschungen und Anfragen der damaligen Zöglingen nach Akten aus der Zeit wurden von Herrn K.H. Bierlein mit den Worten blockiert „Waren sie überhaupt im Haus Weiher, wir haben keine Akten“. Es war aber bekannt, dass die Akten aus dem Haus Weiher wegen Umbau 2005 nach Rummelsberg geschafft wurden. Sehr nervös und unwirsch verlangte Bierlein in einem Telefongespräch mit Sieglinde Alexander alle Namen derer, die nach Akten suchen.


Wann hat die liebe Seele Ruh'?
Wenn Kinder Furchtbares erleben, dann schütteln sie das nicht einfach ab. Die Spuren finden sich in der Seele des Kindes. Und oft sind diese Verletzungen so schwer, dass sie bleibende Schäden hinterlassen.
...Wird nicht geholfen, können später psychische Störungen die Folge sein. Bei Frauen sind es vor allem Depressionen, Angststörungen und die Borderlinestörung mit Selbstverletzung. Bei Jungen kann die frühe Traumatisierung auch in eine destruktive Charakterstruktur münden: "Dann haben wir Kinder und Jugendliche, die nach traumatischen Erlebnissen selbst auf der Täterseite stehen."

Mehr darueber Lesen: http://www.abendblatt.de/daten/2008/06/07/891257.html


Meine wahre Geschichte
von Katharina M.
Dass meine Mutter eiskalt war und mich als Kind gequält und geschlagen hat, war mir zumindest von den Fakten her klar. Was ich tatsächlich gelitten habe, kann ich nun mit einem wissenden Zeugen aufarbeiten und heilen.
Klar war ich als seine einzige auch seine „Lieblingstochter“, besonders umzärteltNun habe ich mich vor einiger Zeit schmerzhaft daran erinnert, dass mein Vater mich bereits als Kleinkind vergewaltigt hat. Mehr lesen


Offener Brief an: Herrn Kottnik Präsident des Diakonischen Werkes der EKD
Von Helmut Klotzbücher
Ehem. Heimkind

Sehr geehrter Herr Kottnik!
Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht, wenn ich Ihr Statement zum Deutschen Kinder- und Jugendtag lese.
Die Kirchen und Diakonien haben in den Jahren 1945 bis 1980 so viele Biografien von Kinder zerstört, daß es wie ein Hohn klingt, wenn Sie dort von Engagement ihrerseits und für die Entwicklung der Kinder für ihr späteres Leben sprechen.
Weiter lesen


Mainz (ddp). Über Misshandlungen und psychischen Terror in Kinderheimen der 60er Jahre berichtet das ZDF am Mittwoch (4. Juni, 0.30 Uhr) in der Dokumentation »In den Fängen der Fürsorge«.
Die Autorinnen Sibylle Bassler und Angelica Fell gehen darin dem Schicksal von Heimkindern nach und berichten, welche Auswirkungen die brutalen Erziehungsmethoden auf die Betroffenen bis heute haben.

In der Dokumentation kommen dem Sender zufolge auch Erzieher zu Wort, auch wenn kaum jemand über die Zeit sprechen will. Doch Günther Matschke, der Anfang der 60er Jahre als Diakon in einem Knabenheim in Werl arbeitete, räumt ein: »Ich habe mich schuldig gemacht. Das tut mir heute noch weh, die Jahre, die man da Menschen misshandelt hat. Unser ganzer Stil war im Grunde gewalttätig.«
Mehr darüber: http://www.linie1-magazin.de/linie1/news/Medien/artikel.php?id=23112


Vor über zwei Jahren Entschädigungen versprochen: Caritas-Präsident bekommt Einschreiben
Vor über zwei Jahren Entschädigungen versprochen: Caritas-Präsident bekommt Einschreiben
“Nach dem Zweiten Weltkrieg in kirchlichen Einrichtungen misshandelte Kinder können auf Unterstützung durch den Deutschen Caritasverband (DCV) hoffen.” Weiter hieß es, Neher habe sich für Entschuldigungen, Entschädigungen, Anerkennung von Rentenansprüchen und für die Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels ausgesprochen.
Mehr darüber: http://www.readers-edition.de/2008/06/03/vor-ueber-zwei-jahren-entschaedigungen-versprochen-caritas-praesident-bekommt-einschreiben/


Politikerin organisiert Gespräch zu Kindesmisshandlungen

Als Gesprächspartner erwartet werden neben Brandenburgs Sozialministerin Dagmar Ziegler (SPD) auch Dr. Matthias Lammel, forensischer Psychiater, und Dr. Eva Möhler, Chefärztin in der Asklepios-Fachklinik Lübben.

Artikel lesen: http://www.lr-online.de/regionen/spreewald/Luckau-Dahme-Kindstoetung-Totes-Baby-Graebendorfer-See;art1062,2052292


Jeder vierte Mann ist Opfer häuslicher Gewalt
"Der häusliche Bereich ist für Männer kein sicherer Ort", zitiert Lenz aus der allerersten bundesweiten Studie über Gewalt gegen Männer. Sein Ergebnis: "Jeder vierte Mann berichtet über körperliche Übergriffe der Partnerin und jeder zweite davon hat sich nie dagegen gewehrt."

Das höchste Risiko, ein Gewaltopfer zu werden, besteht für Männer zwischen zwölf und Ende zwanzig. Zunächst sind es sexuelle Übergriffe, die Lenz zufolge auf dem Hintergrund der pubertätsbedingten Suche nach der eigenen sexuellen Identität oft verdeckt bleiben.
Artikel lesen:
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Aus-aller-Welt/Artikel,-Jeder-vierte-Mann-ist-Opfer-haeuslicher-Gewalt-_arid,1233228_regid,2_puid,2_pageid,4293.html

Kommentar: Es wird Zeit, dass dieses Thema auch in Deutschland angesprochen wird. In der USA gibt es mehrere Webseiten zu diesem Thema.
Ich war doch etwas überrascht, daß der Artikel indirekt auf die frühkindliche Implikation von Gewalt in diesem Zusammenhang anspricht. Aber was nicht erwähnt wird ist, daß das erlernte Verhaltensmuster (Schläge einstecken und das Gewalt normal ist) sich deshalb später wieder zeigt, der Kreis der Gewalt sich damit schließt,- und sich unweigerlich in der nächsten Generation fortsetzt.


Gefangen im Namen der Fürsorge
Die Aufklärung dauert ihnen zu lange. Die ehemaligen Kinder aus dem berüchtigten Glückstädter Landesfürsorgeheim wollen endlich Gerechtigkeit. Immer neue Fälle werden bekannt.
http://www.shz.de/schleswig-holstein/artikeldetail/article/111/gefangen-im-namen-der-fuersorge.html


Hirnforschung und Genetik
Molekulare Spuren kindlicher Gewalterfahrungen?
Von Sonja Kastilan FAZ
Auszug:
Der Unterschied zeigte sich dabei im Hippocampus, einer Gehirnregion, die für Gedächtnis- und Lernvorgänge des Menschen von Bedeutung ist. Wichtige Erbinformationen in dessen Zellen waren bei den Selbstmördern stillgelegt und mit molekularen Schlössern versehen: Methylgruppen verhinderten das Ablesen der Gene und damit die Produktion wichtiger Proteine (siehe den unten stehenden Kasten „Epigenetik“). Dieser Befund könnte erklären, warum der Hippocampus bei misshandelten Kindern häufig unterentwickelt bleibt. (A)
Artikel lesen.


Der Totmacher
Der Kommentar von Falk Zimmermann zum Inzestdrama von Amstetten, beschreibt sehr gut das Trauma eines Opfers und was „Experten“ nicht machen können; - die zerstörte Seele heilen. http://www.frankenpost.de/nachrichten/standpunkte/meinungenhifpva/art2395,824929

Ich frage wie viel Tausende waren nicht in einem Keller eingesperrt, leben ein scheinbar „normales“ leben, mussten schon als Kind die täglichen sexuellen Verbrechen über sich ergehen lassen und waren gezwungen Tag für Tag in der Gesellschaft zu funktionieren.
Später, wenn das Opfer genug Kraft hat darüber zu sprechen will niemand zuhören.


Sonntag, 25.05.2008 19.30 - 20.00 (30 min.)
WDR Köln Westpol
http://www.wdr.de/tv/westpol/

Misshandelte Heimkinder: Das lange Warten auf Entschädigung
Sie mussten 10 Stunden lang täglich bügeln oder Torf stechen. Sie wurden geschlagen und misshandelt. Und: Sie konnten nicht fliehen, denn sie waren eingeschlossen: ehemalige Bewohner von Kinderheimen in den 50er und 60er Jahren. Bis heute haben sich die Kirchen, in deren Trägerschaft viele Heime waren, nicht bei ihnen entschuldigt.


In den Fängen der Fürsorge 04. Juni 2008 00:30

Das Schicksal von Heimkindern der 60er Jahre
Die ZDF-Dokumentation von Sibylle Bassler und Angelica Fell beschäftigt sich mit diesem düsteren Kapitel deutscher Erziehung. Sie geht auch der Frage nach, ob diese ehemaligen Heimzöglinge als Opfer anerkannt werden und mit einer finanziellen Wiedergutmachung nach dem Opferentschädigungsgesetz rechnen können.

Sendetermin am Mittwoch zum Donnerstag um 00:30 Uhr nach den Nachrichten.
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,1404038_idDispatch:7690655,00.html

Bisher wurden alle OEG Anträge (Opferentschädigungsgesetzanträge) abgeschmettert!


FOCUS: - Schadenersatzklage gegen katholische Kirche –
Klägerin wirft Priester jahrelangen s
http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-schadenersatzklage-gegen-katholische-kirche-klaegerin-wirft-priester-jahrelangen-s_aid_302525.html

Der volle Artikel erscheint Montag 19. Mai 2008 im Focus Magazin.


 

Seine Kindheit im
Kinderheim Schloß Dilborn


Die Neuüberarbeitung von Emil K.
Mein Leben!
können Sie hier lesen.


Nach frontal 21 nun frontal 22: Kirchen für unendliche Heimgeschichten:
http://www.readers-edition.de/2008/04/24/nach-frontal-21-nun-frontal-22-kirchen-fuer-unendliche-heimgeschichten/


Zwangsarbeit für die Kirche?
Heimkinder fordern Entschädigung
" Heimkinder: Misshandelt und ausgebeutet"
ZDF Frontal 21
Sendetermin 22. April, 21:00 Uhr

Wer seine Meinung zu dieser Sendung sagen moechte.
Frontal 21 hat ein Forum: http://frontal21.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/17/0,1872,5249297,00/F1768/


Bleibende Hirnschäden nach Kindesmisshandlung
FOLGESCHÄDEN
http://www.stern.de/wissenschaft/gesund_leben/:FOLGESCH%C4DEN-Bleibende-Hirnsch%E4den-Kindesmisshandlung/252540.html

Schwere Misshandlungen und sexueller Missbrauch im frühen Kindesalter können bleibende Hirnschäden verursachen. Sie verändern vor allem die Entwicklung des so genannten limbischen Systems, wie der amerikanische Psychiater Martin Teicher in »Spektrum der Wissenschaft« berichtet. In Kernspintomographien konnte der Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen frühen Misshandlungen und einer Verkleinerung der beiden limbischen Hirnregionen Hippocampus und Amygdala im Erwachsenenalter nachweisen. (A)


Welche Rechte haben die ehemaligen Heimkinder?

Die Kindheitsopfer der Nachkriegszeit werden heute wieder Opfer, da es
keine Rechte gibt die diese misshandelten Menschen schützen.
Oder doch?
Wenn ja, auf welches Gesetz können sich die Missbrauch-Opfer und
Kindesmisshandlungen der Nachkriegszeit stützen?
mehr


Grenzverletzungen in der Psychotherapie: Tabuisierung fördert die Täter

Dtsch Arztebl 2003; 100(1-2): A-20 / B-18 / C-18
THEMEN DER ZEIT
Der Prozess um den Psychiater und Neurologen Günter P., Oberarzt am Kölner Universitätsklinikum, liefert der regionalen Tagespresse zur-zeit dankbaren Stoff. Der 52-jährige Professor soll sechs Patientinnen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren sexuell genötigt und missbraucht haben – Frauen, die sich unter anderem wegen multipler Sklerose und Hirntumoren in seiner therapeutischen Obhut befanden.
mehr bei: http://www.aerzteblatt-international.de/v4/archiv/artikel.asp?id=35039


HEIMKINDERVERBAND DEUTSCHLAND

Der Heimkinderverband bietet Kindern, die fremd untergebracht sind und deren Eltern,
möglichst schnelle und effektive Unterstützung bei Fragen.

Das primäre Ziel des Verbandes ist die Abschaffung aller Kinderheimformen, um Kindern ein würdevolles Leben zu ermöglichen.

Mehr darüber bei: http://www.heimkinderverband.de/


Erschütternde Berichte von Misshandlungen aus Heimen bei: http://www.exheim.de/beitraege.htm


Künast: Entschädigung für ehemalige Heimkinder
in der Heimerziehung der Nachkriegszeit hat es systematische Misshandlungen von Kindern und Jugendlichen gegeben. Immer mehr Betroffene gehen mit ihren persönlichen Leidensgeschichten an die Öffentlichkeit und fordern eine Anerkennung des geschehenen Unrechts und eine Entschädigung für die erlittenen Misshandlungen. (a)


Kontrovers: 68 Prozent gegen Kindermissbrauch-Verjährung

Wer als Kind Opfer sexueller Gewalt wurde, ist oft erst nach Jahrzehnten in der Lage, Anzeige zu erstatten. Verjährungsfristen verhindern aber, dass die Täter bestraft werden. Die Initiative «Für die Unverjährbarkeit pornografischer Straftaten an Kindern» will Abhilfe schaffen.

Sollen Sexualstraftaten an Kindern nicht mehr verjähren?
166 sagen Nein 79 sagen ja.


Der Schrei zum Himmel
von Sucker, Richard
Kinderzwangsarbeit in Christlichen und Staatlichen Kinderheimen

Beschreibung
Richard Sucker erzählt nicht die Geschichte irgendeines erfundenen Jungen, nein, es ist seine eigene Kindheitsgeschichte. Im zarten Alter von eineinhalb Jahren wurde er der Mutter entrissen und in ein "Waisenhaus" gesperrt. Er betrat eine von Staat und Kirche unterhaltene Hölle, wurde bereits mit sechs Jahren zur Zwangsarbeit beordert, misshandelt, gedemütigt, der Kindheit und Jugend beraubt, beleidigt und einer Schulbildung entzogen. Diese Kindheit verlebte Richard keinesfalls in einem fremden, unterentwickelten Land. Er wuchs in der Bundesrepublik Deutschland auf, deren Kirche und staatlichen Institutionen die an Seinesgleichen verübten Verbrechen bis in die Gegenwart verleugnen. Das Buch ist nicht nur eine Kindheitsbiografie, es ist eine Klageschrift gegen die Schuldigen. Es ist die Forderung nach einer materiellen Wiedergutmachung, da eine psychische Wiedergutmachung mittlerweile unmöglich geworden ist.


Pfarrer von Riekofen verurteilt, der jahrelang einen Ministranten sexuell mißbraucht hat.

http://www.welt.de/muenchen/article1796988/Drei_Jahre_Haft_fuer_paedophilen_Pfarrer.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,541291,00.html

http://www.die-topnews.de/missbrauchsprozess-gegen-pfarrer-aus-riekofen-34930

Dieser Pfarrer erhielt NUR 3 Jahre Haft. hier lesen Es ist kaum zu fassen!!!!!


Pressemitteilung vom 21. 01. 2008
ACKERMANN: Erlittenes Unrecht ehemaliger Heimkinder anerkennen und aufarbeiten
BERLIN. Zum erweiterten Berichterstattergespräch des Petitionsausschusses mit Sachverständigen zum Thema „Ansprüche ehemaliger Heimkinder“ erklärt der Sprecher FDP-Bundestagsfraktion für Petitionen Jens ACKERMANN:

Das Schicksal von ehemaligen Heimkindern, die in den 50er und 60er Jahren in Heimen, wo teilweise katastrophale Zustände herrschten, Willkür sowie körperlichen und seelischen Qualen ausgesetzt waren, muss als solches anerkannt werden. In so genannten Fürsorgeheimen, die teils unter kirchlicher und freier Trägerschaft standen, hat es Misshandlungen gegeben. Die Kinder und Jugendlichen wurden zu schweren Arbeiten herangezogen, der Zugang zur Bildung wurde ihnen verwehrt, eine Förderung und Erziehung hat teilweise nie stattgefunden.

Das Schicksal der Kinder und Jugendlichen muss lückenlos aufgearbeitet werden. Es liegt nun insbesondere auch an den damaligen Verantwortlichen, für angemessene Aufklärung zu sorgen.

Der Bund sollte die Arbeit der historischen Aufarbeitung unterstützen. Entscheidend dabei ist, dass aus der damaligen Zeit Lehren auch für die Zukunft gezogen werden. Für die FDP-Bundestagsfraktion ist eine historische Aufarbeitung unerlässlich.

Die damaligen Vorfälle zeigen, wie wichtig verantwortliches Handeln gegenüber Schutzbefohlenen ist: Verantwortung gegenüber jenen, welchen Unrecht durch die Erzieher widerfahren ist und denen, die jetzt und in Zukunft in Heimen aufwachsen.


Fred Schippers beschreibt seine Kindheit im
Kinderheim Schloß Dilborn


Es geschieht am helllichten Tag.

Alle schauen zu, keiner sieht was

Sexueller Missbrauch ist ein Verbrechen, das tiefe Spuren hinterlässt – in Kinderseelen,
Elternherzen, Familienleben. Endlich gibt es ein Buch, das aufklärt.


Offener Brief an den Bundestagspräsident
"Misshandelte ehemalige Heimkinder"
Möchten sie diesen Brief unterstützen?


Protein im Hirn verursacht Traumata
http://www.welt.de/welt_print/article1608606/Protein_im_Hirn_verursacht_Traumata.html
Göttingen - Die Entdeckung eines Signalwegs im Gehirn könnte die Therapie posttraumatischer Belastungsstörungen verbessern. Mit Angst verbundene Erlebnisse aktivieren im Hippocampus, dem Zentrum für das Speichern von Erinnerungen, ein bestimmtes Protein, wie Hirnforscher der Uni Göttingen entdeckten.


For english readers
„National Suicide Research Foundation 2007“
Ein 54 Seiten langer wissenschaftlicher Bericht über die Suizidrate von misshandelten in Heimen.
Institutional child sexual abuse and suicidal behaviour:
Outcomes of a literature review, consultation meetings and a qualitative study

http://www.nosp.ie/institutional_07.pdf


Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken
von Heinz-Peter Tjaden

Im Frühjahr 2003 besteht Jessica aus Mönchengladbach den Schultest, der Direktor meint, dass die Sechsjährige ein wenig zu lebhaft sei und deswegen eine dreiwöchige Therapie angebracht sein könnte. Die Eltern von Jessica folgen diesem Rat - eine unglaubliche Leidensgeschichte beginnt.

Inzwischen lebt Jessica seit vier Jahren in einem Heim, das vom Heimkinderverband als "Horrorheim" bezeichnet wird, ihr Zustand hat sich so negativ verändert, dass sie mit Medikamenten ruhig gehalten werden muss.

Träger der Einrichtung ist viele Jahre ein katholischer Orden gewesen, der sich schweren Vorwürfen ausgesetzt sieht, auch das Kinderheim, in dem Jessica lebt, ist im August 2007 Thema einer Fernsehreportage gewesen.

Fragen des Autors haben weder das zuständige Jugendamt noch das Kinderheim beantwortet...

"Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken" von Heinz-Peter Tjaden
gibt es beim Internet-Verlag lulu unter http://www.lulu.com/content/1877700


Die Zeit:
Alle schauen zu, keiner sieht was
Von Susanne Mayer
Sexueller Missbrauch ist ein Verbrechen, das tiefe Spuren hinterlässt – in Kinderseelen, Elternherzen, Familienleben. Endlich gibt es ein Buch, das aufklärt
In diesem Link lesen: http://www.zeit.de/2008/04/SM-Missbrauch


Vielen ehemalige Heimkinder fehlen Rentenjahre.
Beweise können beider Krankenkasse liegen.

Die meisten ehemaligen Heimkinder über 14 Jahre alt mussten entweder in Fabriken Steinbrüche arbeiten. Einige haben eine Ausbildung gemacht. Doch Renten wurden sehr selten von den Arbeitgebern, bezahlt. Es ist heute schwierig Rentenjahre nachzuweisen, wenn Betroffene innerhalb der Heime gearbeitet haben, da die meisten Dachorganisationen die Arbeitgeber waren und keine Rentenbeiträge bezahlten.

Heimakten sind verschwunden oder wurden vernichtet. Doch es gibt eine Chance zu beweisen, dass die Zeit im Heim verbracht wurde. Fast alle Heimkinder waren damals selbst oder mit den Eltern bei der AOK versichert die noch Mitgliedsakten hat und gegebenenfalls die Mitgliedszeiten für den Zeitraum erstellen kann.

Jedem dem Rentenjahre fehlen ist zu empfehlen die Ortsbedingte AOK (Ort oder Landkreis in dem sich das Heim befand) anzuschreiben und nach eventuellen Mitgliedszeiten fragen.


Kirche und Staatsanwaltschaft ermitteln
RUMMELSBERG — Dr. Karl Heinz Bierlein ist nicht mehr Rektor der Rummelsberger Anstalten und darf bis auf weiteres auch nicht mehr den Dienst des Pfarrers ausüben. Eine Gruppe von Diakonen erhebt gegen ihn den Vorwurf, sie sexuell bedrängt zu haben.
Weiter lesen: http://www.der-bote.de/artikel.asp?art=743319&kat=18&man=3

Nun stellt sich Frau Alexander die Frage ob die sexuellen Vergehen von Dr. Karl Heinz Bierlein etwas mit dem Verschwinden von Akten von ehemaligen Heimkindern aus dem Haus Weiher zu tun hat.

In einem Telefongespräch, Mai 2007, stellte Sieglinde Alexander Dr. Bierlein die Frage wie die Rummelsberger Anstalten mit den Anschuldigungen umgehen wird, dass Zöglinge im Haus Weiher in den Jahren 1949-1972 misshandelt und als Arbeitssklaven verwendet wurden. Dr. Bierlein antwortete sehr gekürzt: ihm seien keine Anschuldigungen bekannt.
Die Nachfrage nach Akten ehemaliger Zöglinge aus der damaligen Erziehungsanstalt „Haus Weiher“ wurde mit der Frage „waren sie überhaupt in Weiher“ abgewürgt.
In einer späteren Email aber lies Dr. Bierlein durch seinen Persönlicher Referent berichten: „Leider ist es auch nach intensiven Recherche im Archiv der Rummelsberger Anstalten nicht möglich, Ihre Akten zu finden. Bitte benennen Sie uns - wie telefonisch mit Dr. Bierlein vereinbart - die Zeugin, die Ihren Aufenthalt und Ihre Schneiderlehre im Haus Weiher bestätigen kann“.
Frau Alexander fragte sich warum Dr. Bierlein die Bestätigung einer Zeugin braucht, nach dem er in der vorhergehenden Email mitteilen ließ, dass keine Akten mehr vorhanden sind.
Trotz Benennung einer Zeugin stellte Dr. Bierlein noch immer die Tatsache in Frage, dass Sieglinde Alexander im Haus Weiher eine Schneiderlehre machte. Auszug seiner Email: „Falls Sie in der Zeit Ihres Aufenthaltes in unserer Einrichtung und während Ihrer Ausbildung dort gesetzlich renten- bzw. sozialversicherungspflichtig gewesen sind, sind mit Sicherheit die erforderlichen Meldungen und Zahlungen an die zuständige Rentenversicherungsanstalt geleistet worden.
Meine Antwortemail an Dr. Bierlein, dass die LVA keine Rentenbeiträge aus der Lehrzeit im Haus Weiher hat, blieb unbeantwortet.
Mittlerweile haben sich zwei weitere ehemalige Zöglinge gefunden die ebenfalls das Schneiderhandwerk im Haus Weiher gelernt haben denen die Lehrjahre in den Rentenansprüchen fehlen. Tatsache ist, dass alle Zöglinge im Haus Weiher als unbezahlte Arbeitskräfte arbeiten mussten gleichgültig ob diese eine Lehre machten, in der Wäscherei, Weberei, Näherei oder in der Landwirtschaft arbeiteten. Eine unumstößliche Tatsache ist, dass die Rummelsberger Anstalten keine Löhne and die Zöglinge bezahlte und keine Rentenbeiträge entrichtete.
Sieglinde Alexander forscht nach weiteren 58 ehemaligen Mitzöglingen aus dem Haus Weiher von denen sie Bilder und Namen hat. Ihre Geschichte über das Haus Weiher ist bei EMaK zu lesen: http://www.emak.org/geschichten/vom_feuer_in_die_hoelle.htm
Bis heute haben sich die Rummelberger Anstalten zu den Vorwürfen ehemaliger Zöglinge aus dem Haus Weiher nicht geäußert.
Ist es möglich, dass die Akten von den nichtbezahlten Zöglingen doch existieren aber zurückgehalten werden um Gesetzeswidrigkeiten zu verschleiern?


Der Tod der kleinen Lea-Sophie hat die Öffentlichkeit schockiert.

Das was mir als Kind widerfuhr, gebe ich an meine Kinder weiter? Das hat immer etwas Entschuldigendes. Ist es so einfach?
Das ist nicht einfach, das ist hochkomplex. Das geht über mehrere Generationen, es fängt oft bereits bei den Urgroßeltern an, deren Beziehungsstile sich über die Generationen hinweg tradieren. Man muss nicht das weitergeben, was man als Kind erlebt hat, aber man ist in Gefahr, es weiterzugeben. Gott sei Dank gibt nur ein Bruchteil der misshandelten Kinder ihre Erfahrungen als misshandelnde Eltern weiter.
Mehr zu dem Stern Artikel:
http://www.stern.de/politik/panorama/:Lea-Sophie-Sie-Opfer-Kindes/603880.html

mehr bei: TAZ.de
...Auch Michael R. sagt, sein Vater habe ihn als Kind dauernd geprügelt. Als er 13 Jahre alt war, sei sein Papa gestorben. "Ich habe das als Wohltat empfunden, dass er gestorben ist." Michael R. sagt, seine Schwester sei seit Jahrzehnten drogenabhängig und auf den Strich gegangen. Sie sei eine Freundin der berühmten Fixerin Christiane F. vom Bahnhof Zoo.
http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/zum-beispiel-celestine/?src=AR&cHash=090ff688f8


Kirchenkritische Zeitung
Ausgabe Nr. 3/2007 Seite 3
Ein Erfahrungsbericht

Erziehungsterror im katholischen Unterfranken
Über die Zustände in kirchlichen Erziehungsheimen in den 50-er und 60-er Jahren hat die Öffentlichkeit inzwischen einiges erfahren ("Die unbarmherzigen Schwestern"). Doch auch der Unterricht in einer "normalen" Dorfschule konnte für so manches Kind zum Alptraum werden. Es ereichte uns ein Erfahrungsbericht einer Frau, die inzwischen in Norddeutschland lebt, ihre Kindheit jedoch im unterfränkischen Dorf Kleinrinderfeld bei Würzburg verbrachte. Die geschilderten Geschehnisse spielen gegen Ende der 50-er Jahre. Über Jahrzehnte war in diesem Dorf eine katholische Nonne Volksschullehrerin, die Oberin Margit H. Eine ihrer damaligen Schülerinnen berichtet:
http://wwwkirchenopfer.de/downloads/zeitung32007.pdf


Katholiken wollen sich entschuldigen

Die Luzerner Katholiken wollen sich bei all jenen entschuldigen, denen von kirchlichen Amtsträgern Gewalt angetan wurde.
Das Parlament der römisch-katholischen Landeskirche hat ein entsprechendes Postulat mit grossem Mehr überwiesen. Es verlangt, dass sich die Kirche für katholische Amtsträger entschuldigt, die «Verding-, Heimkinder oder Kinder, die ihnen anvertraut waren, psychisch und physisch unrecht behandelt» haben. Solche Misshandlungen gab es im Kanton Luzern etwa im Erziehungsheim Rathausen, und zwar bis weit in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein.
Der Synodalrat, die Exekutive der Landeskirche, sieht sich vor einer schwierigen Aufgabe. Er habe «derzeit keine Kenntnisse von konkretem Missbrauch oder dessen Vertuschung» und wisse deshalb nicht, an wen sich eine Entschuldigung zu richten hätte.
Andreas Töns / Neue Luzerner Zeitung

Den ausführlichen Artikel und Kommentar lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung


Geprügelt im Namen des Herrn
Sie wurden drangsaliert und ausgebeutet, gedemütigt und gequält. Immer mehr ehemalige Heimkinder melden sich derzeit zu Wort, um Gehör für ihre Leiden in deutschen Fürsorgeeinrichtungen zu finden.

Sie fordern Entschädigung für jahrelange „Zwangsarbeit“ und kämpfen darum, dass ihre Qualen als Menschenrechtsverletzungen anerkannt werden. Einer von ihnen ist Wolfgang Focke.
Mehr: http://www.haz.de/newsroom/politik/zentral/politik/deutschland/art667,156917#


Ein Opfer des Dansweiler Hof und Freistatt schreibt
...Der Dansweiler Hof war mit hohen Mauern umgeben und die Fenster waren Vergittert unsere Arbeit bestand aus Obstkisten zimmern für den Kölner Großmarkt. Geschlafen haben wir in Schlafsälen mit etwa 15 bis 20 Personen kurz gesagt es war eine furchtbare Zeit.
...der Landschaftsverband Rheinland befand das nun Bremen für mich zuständig ist allso wurde ich nach Freistatt verlegt inzwischen war ich 18 Jahre alt geworden.
mehr lesen


Immer wenn Mutter Nachtschicht hatte
Die Täter sind oft Familienväter: Jugendstaatsanwälte bearbeiten im Jahr 250 Fälle sexueller Misshandlungen von Kindern
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/7483488
Älter als 35 Jahre, ein bisher blütenreines Strafregister und voller Angst, durch eine Verurteilung seinen gesellschaftlichen Ruf zu verlieren: So beschreibt die Staatsanwältin den klassischen Tätertyp. Nicht mit Pädophilen haben die Strafverfolger überwiegend zu tun, sondern mit Familienvätern, die womöglich Beziehungsproblemen ausweichen, indem sie sich an Schwächere, Abhängige heranmachen – etwa an die in die Pubertät kommende Stieftochter.


WDR Fernsehen, Sonntag, 11. November 2007, 16.25 – 16.55 Uhr
Wiederholung, 14. November 2007, 10.45 – 11.15 Uhr
tag7 Lebenslänglich Heimkind
Kampf um Liebe und Rente
Ein Film von Beatrix Wilmes
Mehr darueber


Mit dem Trauma leben
Seelische und körperliche Leiden, die offensichtlich in Wechselwirkung stehen, werden dennoch zumeist getrennt behandelt
Auf der Tagung "Soma und Trauma", die am Freitag beginnt, sollen Wege zu neuen, ganzheitlichen Therapien gewiesen werden.
Mehr: http://derstandard.at/?url=/?id=3079851


ORF: Psychiater: Kindesmisshandlung ist "Werk der Zerstörung"

Wer selbst misshandelt wurde, greife auch als Jugendlicher und Erwachsener häufig zu Gewalt als Mittel der Problemlösung. Misshandlungen richteten in der Persönlichkeit ein "Zerstörungswerk" an...
http://news.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fnews.orf.at%2Fticker%2F268708.html


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Vom Feuer in die Hölle
Meine Jugendjahre im Mädchenheim Weiher.

Quälende Schatten aus der Vergangenheit

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Über ein Leben im Heim und ein Schicksal, das sprachlos macht

Mundtot

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Heinz Schreyer
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Meine Geschichte
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"Ein beinahe zerstörtes Leben"

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Damals - Heute

Die Ohrenentzündung

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Warum gibt es heut noch Kindesmisshandlungen?

Kindesmisshandlungen Heute

Dunkelziffer von rund
150 000 misshandelten Kindern

   
     
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