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Umfrage

Wir fragen, wieviele Erwachsene wurden als Kinder misshandelt?
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News
Updated: 31. Maerz 2010


 
 

 

Spiegel:
Bistum Augsburg
Bischof Mixa weist Prügelvorwürfe zurück

Augsburg - Ohrfeigen, Fausthiebe auf den Oberarm und Schläge auf das Gesäß mit Teppichklopfer und Stock: Einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge erheben fünf ehemalige Heimkinder des Kinder- und Jugendhilfezentrums St. Josef in Schrobenhausen schwere Vorwürfe gegen den Augsburger Bischof Walter Mixa.

Das Bistum Augsburg bezeichnet die Vorwürfe in einer Stellungnahme als "absurd, unwahr und offenbar in der Absicht erfunden, den Bischof persönlich zu diffamieren." Das Bistum dementiert die Vorwürfe "entschieden" und "behält sich ausdrücklich zivilrechtliche und strafrechtliche Schritte" vor.

"Bischof Mixa hat zu keinem Zeitpunkt in keiner seiner Funktionen Kinder misshandelt", erklärte die Sprecherin des Augsburger Ordinariats, Kathi Marie Ulrich, am Mittwoch.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,686595,00.html


orama/0,1518,686595,00.html

Sexueller Missbrauch
Sprachloser Terror

Nicht jeder reagiert gleich auf ein Trauma: Manche Opfer sexuellen Missbrauchs erinnern sich klar an das Erlebte, für andere bleibt der Schrecken diffus.

Wie funktioniert Erinnerung an traumatische Erlebnisse? Warum kocht der sexuelle Missbrauch in Schule und Kirche ausgerechnet jetzt hoch? Bis zu 25 oder gar 35 Jahre nach den Taten? Reden die Opfer jetzt, weil sie durch die Debatte in der Öffentlichkeit endlich Gehör finden? Oder hatten sie die Taten vergessen? Verdrängt? Gibt es das wirklich? Und wenn: Ist das häufig so bei derlei Traumatisierungen?

"Auf diese Fragen gibt es keine einfache, und nicht nur eine gültige Antwort", sagt der Traumatherapeut Georg Pieper. "Es gibt da eine breite Varianz: Von Betroffenen, die sich schämen, über den Missbrauch zu reden, bis zu jenen, die das Trauma tatsächlich vollkommen vergessen haben." Dazwischen gebe es viele, die "den Deckel drauf getan haben. Es kommt hoch durch eine Debatte wie jetzt. Nun trauen sie sich."
weiter lesen: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/2486310_Sprachloser-Terror.html


Prügel-Vorwürfe gegen Mixa

''Warte nur, bis der Stadtpfarrer kommt''

Seit Hildegard Sedlmairs letzter Begegnung mit Walter Mixa sind bereits mehr als 30 Jahre vergangen. Dennoch bricht sie in Tränen aus, wenn sie davon erzählt. "Er hat mich am Kittel gepackt, aus dem Bett hochgerissen und mit der Faust mehrmals auf den Oberarm geschlagen." Sie ballt die Faust, lässt dabei den Knöchel des Mittelfingers leicht vorstehen und hebt ihre Hand: "So hat er uns geschlagen, mein Arm hatte viele blaue Flecken."

Hildegard Sedlmair war damals ein 15-jähriges Mädchen und lebte im Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef in Schrobenhausen. In dem Heim waren überwiegend Kinder aus problematischen Elternhäusern untergebracht. Sie kamen meist auf Weisung des Jugendamtes ins Heim.

Sedlmair ist 48 Jahre alt, und zusammen mit vier weiteren ehemaligen Bewohnern des Kinderheims wirft sie Walter Mixa vor, er habe als Stadtpfarrer von Schrobenhausen sie und andere Kinder in den siebziger und achtziger Jahren mehrmals geschlagen.

In eidesstattlichen Erklärungen, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen, berichten die ehemaligen Heimkinder von Ohrfeigen, von Fausthieben auf den Oberarm und von Schlägen auf das Gesäß mit Teppichklopfer oder Stock.
alles lesen: http://www.sueddeutsche.de/bayern/281/507440/text/


Moral predigen, Missbrauch dulden?
Wer stoppt die Scheinheiligen?
Der Missbrauchs-Beauftragte der katholischen Kirche, Bischof Stephan Ackermann, wird auch Beschwerden über Amtskollegen nachgehen, die nicht ausreichend mit den Staatsanwaltschaften zusammenarbeiten. Wenn es Anhaltspunkte dafür gebe, dass "Bischöfe oder Ordensgemeinschaften nicht kooperationswillig zu sein" scheinen, bitte er um Information, sagte Ackermann in der ZDF-Sendung "Maybrit ILLNER".

Ackermann trat zugleich dem Eindruck entgegen, die katholische Kirche agiere im Umgang mit den Tätern in einem Raum außerhalb geltenden Rechts.

Entschädigung der Opfer wichtig
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) verteidigte im Verlauf der Sendung das Konzept der zwei Runden Tische zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche.

"Diskussion zu täterorientiert"
Die Präsidentin der Kinderschutzorganisation Innocence in Danger, Stephanie zu Guttenberg, kritisierte die "täterorientierte" Diskussion.

Diese Erfahrungen bestätigte Miguel Abrantes Ostrowski.

weiter lesen: http://maybritillner.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,8049258,00.html


Sexueller Missbrauch Kirche

You Tube: http://www.youtube.com/watch?v=cjylGB32HdA&feature=related

Das Evangelium nach Lukas, Kapitel 17
Warnung vor der Verführung

Lk 17,1 Er sagte zu seinen Jüngern: Es ist unvermeidlich, dass Verführungen kommen. Aber wehe dem, der sie verschuldet.
Lk 17,2 Es wäre besser für ihn, man würde ihn mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer werfen, als dass er einen von diesen Kleinen zum Bösen verführt.

Sieglinde Alexander fragt:
Ist das Meer groß genug für alle sexuellen Misshandler
und für alle die es verschweigen haben und noch immer vertuschen wollen?


Frontal 21 Um
Dienstag 21 Uhr

Leugnen statt Reue
Kirche gegen Missbrauchsopfer

Fast täglich werden neue Fälle sexuellen Missbrauchs in Einrichtungen der christlichen Kirchen bekannt. Die öffentliche Empörung darüber ist groß. Noch größer sind die Vorsätze, die Vorfälle aufzuklären, bei den verantwortlichen Würdenträgern der Kirche genauso wie bei Politikern. Die Bundesregierung hat einen Runden Tisch eingerichtet. Die Katholische Kirche schaltet heute eine sogenannte Hotline für die Opfer sexuellen Missbrauchs frei. Die Bischöfe haben versprochen, in Zukunft besser mit Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten.
weiter lesen: http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633,00.html?dr=1

Frontal21-Interview
"Eine Praxis der Vertuschung"

von Christian Rohde

Der Erziehungswissenschaftler Professor Manfred Kappeler fordert im Frontal21-Interview eine politische Lösung für die bekannt gewordenen Missbrauchsfälle. Das Opferentschädigungsgesetz aus dem Jahr 1976 sei hierfür ein "falscher Weg", so Kappeler. Das habe der Umgang mit missbrauchten Heimkindern gezeigt, die in langwierigen Einzelverfahren um Entschädigung kämpfen müssen. Das Thema Missbrauch sei mit den Fällen zu einem Skandal geworden, "der die tragendenden Schichten der Gesellschaft erreicht hat", so der Wissenschaftler von der Freien Universität Berlin. Video


Hamburg (dpa)

Hintergrund: Entschädigungszahlungen
Immer mehr Opfer von sexuellem Missbrauch melden sich zu Worte. Wie in anderen Ländern drohen der katholischen Kirche auch in Deutschland Entschädigungszahlungen in Millionenhöhe.

USA: Die Kirche entschloss sich 2006 zu Zahlungen von mehr als 1,5 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro) an die Opfer. Viele Diözesen gerieten an den Rand des Ruins. Sie mussten ihre Ausgaben drastisch reduzieren, schlossen Kirchen und Schulen. Seit 1950 kosteten die Verfehlungen von Priestern die Kirche insgesamt mehr als 2,6 Milliarden Dollar (derzeit fast 1,9 Milliarden Euro). Mindestens 4400 Priester hatten sich an nahezu 11 000 Kindern vergangen.

IRLAND: Die Regierung vereinbarte 2009 mit kirchlichen Orden einen Entschädigungsfonds von 2,1 Milliarden Euro. Ein Großteil des Geldes brachte die Kirche durch den Verkauf von Gebäuden und Ländereien auf. Bis in die 1990er Jahre wurden tausende Kinder in kirchlichen Heimen gequält und missbraucht. Einige Bischöfe traten zurück, weil sie zulange geschwiegen hatten.

Über Entschädigungen in anderen Ländern gibt es nur bruchstückhafte Berichte. Aus Kanada wurde 2009 bekannt, dass die Diözese des Bistums London (Ontario) einer heute 51-Jährigen zwei Millionen kanadische Dollar (1,3 Millionen Euro) gezahlt hat. Sie war als Kind wie Dutzende andere Mädchen von einem Priester geschändet worden.

weiter lesen: http://www.mainpost.de/nachrichten/politik/topstory/themafreitag/Hintergrund-Entschaedigungszahlungen;art144,5500780


Spiegel: Bistum Trier
Missbrauchsvorwürfe gegen 20 Priester

Im Bistum Trier sind zahlreiche neue Fälle sexuellen Missbrauchs bekannt geworden, fünf davon wurden bereits der Staatsanwaltschaft übergeben. Das Ausmaß sei "erschreckend", sagte Bischof Ackermann. Er forderte weitere Opfer auf, sich zu melden.

Trier - Alle Fälle sollen sich zwischen den fünfziger Jahren und 1990 ereignet haben, teilte das Bistum am Montag mit. Insgesamt stünden 20 Priester wegen Missbrauchsvorwürfen unter Verdacht. Drei Fälle lagen der Staatsanwaltschaft demnach bereits vor, zwei weitere wurden der Behörde nun übergeben. Zehn beschuldigte Priester sind verstorben.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,686212,00.html


Missbrauch: Vollmer fordert Opferfonds
Grünen-Politikerin schlägt Hilfen auch für Heimkinder vor / Verdacht an weiterer Reformschule

Berlin - In der Debatte um sexuellen Missbrauch hat die Grünen-Politikerin Antje Vollmer einen „Fonds für Traumatisierte“ vorgeschlagen. „Die Politik muss denjenigen helfen, die durch entsetzliche Erfahrungen in ihrer Kindheit für ihr ganzes Leben traumatisiert wurden“, sagte die frühere Bundestagsvizepräsidentin dem Tagesspiegel am Sonntag. Die Opfer sollten in die Lage versetzt werden, „soweit das überhaupt möglich ist, ihre Traumata zu bearbeiten oder zu heilen“.

Vollmer ist Vorsitzende des Runden Tisches Heimerziehung, der gewalttätige Erziehungspraktiken zum Nachteil von Heimkindern in den 50er und 60er Jahren aufklärt. Sie sagte, aus dem „Fonds für Traumatisierte“ könne Hilfe für ehemalige Heimkinder und für Opfer sexuellen Missbrauchs finanziert werden.
weiter lesen: http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite;art692,3068705


„Manche kämpfen alte Schlachten“

Antje Vollmer über die Debatte um sexuellen Missbrauch, alte Grabenkämpfe und neue Opfer der Medien.

rau Vollmer, wie erklären Sie sich, dass nach Jahrzehnten des Schweigens so viele Opfer über Missbrauch sprechen?

Das ist eine Reaktion auf das gigantische mediale Interesse an diesem Thema. Die Opfer sind Kinder, das Thema sexuelle Verirrungen interessiert immer, das Opferbewusstsein unserer Gesellschaft ist gewachsen. Und schließlich spielt auch noch eine Rolle, dass die Öffentlichkeit einen Einblick in bislang verborgene Geheimnisse der Eliteausbildung bekommt, also auch voyeuristische Interessen.

Warum hielt das Schweigen so lange?

Die Gesellschaft vergisst frühere Debatten nur zu schnell. Ich beschäftige mich seit längerem mit dem Gewaltregime in staatlichen und kirchlichen Heimen in der Nachkriegszeit und den Missbrauchserfahrungen von Heimkindern. Auch da gab es vor wenigen Jahren ein öffentliches Erstaunen über das Ausmaß der Gewalt, obwohl wir in den 70er Jahren schon einmal eine Debatte über die Heime hatten und damals viele Einrichtungen geschlossen wurden. Jedes Mal wird die alte Debatte unter anderen Akzenten geführt. Wenn sich der Staub gelegt hat, muss man bilanzieren, wohin sie uns gebracht hat.

Was erwarten Sie?
weiter lesen: http://www.tagesspiegel.de/politik/Antje-Vollmer-Missbrauch-Heimkinder;art771,3068515


"Kinder der Sünde"

Die Missbrauchs-Debatte ist eine Zwei-Klassen-Diskussion, in der das Schicksal der Heimkinder kaum vorkommt, sagt Erziehungsexperte Manfred Kappeler. Und erklärt, warum das so ist.

taz: Herr Kappeler, seit Jahrzehnten beschäftigen Sie sich mit den Schicksalen jener, die nach dem Krieg in christlichen und anderen Kinderheimen Opfer von Gewalt - auch sexueller - wurden. In der Öffentlichkeit wurde dies kaum skandalisiert, ganz im Gegensatz zu den Missbrauchsfällen nun. Warum?

Manfred Kappeler: Wenn es die Eliteschulen und damit die bürgerlichen Schichten, die sogenannten tragenden Säulen der Gesellschaft, trifft, dann gibt es einen Aufschrei. Und den ja zu Recht. Aber für die Heimkinder, die schon immer abgeschrieben und ausgegrenzt waren, ist das bitter und empörend. Sie sind offenbar keine relevante Gruppe für die öffentliche Diskussion.
weiter lesen: http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/kinder-der-suende/


Passau:
Missbrauchsopfer spricht nach 38 Jahren - „Rieche noch seinen Atem“

Vilshofen. „Ein Kind ist ein Buch, aus dem wir lesen und in das wir schreiben sollen.“ Dieser Satz von Peter Rosegger steht in einer Festschrift des Vereins Jugendpflege Vilshofen. Gestern Nachmittag hat ein heute 52-jähriger Mann sein ganz persönliches Buch aufgeschlagen. Zum ersten Mal spricht er über eine Zeit, über Vorfälle, die ihn seitdem nicht mehr losgelassen haben, die sein ganzes Leben überschattet haben. Er spricht im Büro des Geschäftsführers des Vereins und des heutigen Berufsbildungszentrums. Thomas Räß hat ihm Gehör gegeben, hat sich angehört, wie Anton O. (Name geändert) 1972 in der Vilshofener Einrichtung missbraucht wurde.
„Ich konnte nicht schreien“
weiter lesen: http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-27532659&Ressort=onli&Ausgabe=a&BNR=0


WINDSBACHER KNABENCHOR
Schüler wurden misshandelt

WINDSBACH Auch bei dem renommierten Windsbacher Knabenchor sind in früheren Jahrzehnten Schüler geschlagen und misshandelt worden. "Wir bedauern dies zutiefst, entschuldigen uns und bitten um Vergebung", sagte der Internatsleiter, Pfarrer Thomas Miederer, gestern.
weiter lesen: http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=in&dig=2010%2F03%2F27%2Fa0103&cHash=a852554339


Mit Samthandschuhen gegen die Trutzburg

Unabhängige Aufklärung? Von wegen. Die Besetzung des Runden Tischs der Bundesregierung ist zwar hochkarätig, sendet aber eine klare Botschaft an die katholische Kirche: Fürchtet euch nicht! Ein Kommentar von Hans Peter Schütz

er symbolische Name ist kennzeichnend - und verräterisch. Als Reaktion auf die zahlreichen Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen an Schulen und in Kirchen hat die Bundesregierung einen "Runden Tisch" beschlossen. Er soll die Misere aufarbeiten, soll weitere Skandale in Zukunft vermeiden. Gleich drei Bundesministerinnen sitzen in der Runde. Kein Mann! Was bemerkenswert ist, geht der Missbrauch doch fast ausschließlich vom männlichen Geschlecht aus.

Für eine systematische Aufarbeitung ungeeignet

Doch die politisch hochrangige Besetzung kann nicht ernsthaft davon ablenken, dass hier eine Institution ans Werk gesetzt worden ist, die nicht viel für die systematische Aufarbeitung des Skandals in Schulen und kirchlichen Institutionen taugt. Die Kritik der Grünen daran ist berechtigt.
weiter lesen: http://www.stern.de/politik/deutschland/sexueller-missbrauch-mit-samthandschuhen-gegen-die-trutzburg-1553615.html


Runder Tisch soll Missbrauch aufarbeiten

Berlin - Mit einem Runden Tisch und einer Missbrauchsbeauftragten reagiert das Bundeskabinett nach langen internen Debatten auf die vielen Missbrauchsfälle. Der Runde Tisch soll Vorschläge machen, wie die häufig lange zurückliegenden Fälle vor allem in katholischen, aber auch in anderen Einrichtungen aufgearbeitet werden können und welche Schlüsse für die Zukunft zu ziehen sind. Kritiker fürchten, dass der Runde Tisch eine Alibi-Veranstaltung werden könnte, die Opposition forderte deshalb eine unabhängige Kommission.

weiter lesen: http://www.welt.de/die-welt/politik/article6918902/Runder-Tisch-soll-Missbrauch-aufarbeiten.html


Vatikan ignorierte US-Missbrauchsskandal

Im Missbrauchsskandal um katholische Geistliche steht erneut auch Papst Benedikt XVI. persönlich am Pranger. Der Vatikan hat nach Angaben der "New York Times" nichts gegen einen amerikanischen Priester unternommen, der bis zu 200 gehörlose Jungen sexuell missbraucht haben soll. Auch der damalige Kardinal Joseph Ratzinger sei untätig geblieben, obwohl gleich mehrere US-Bischöfe gewarnt hätten, dass die Angelegenheit die Kirche in eine peinliche Lage bringen könne, berichtete die Zeitung im Internet.
weiter lesen: http://nachrichten.t-online.de/missbrauchsskandal-in-den-usa-ratzinger-blieb-trotz-warnungen-untaetig/id_41139084/index


Die durch die Hölle gegangen sind

Sie wurden verprügelt, vergewaltigt, überfallen oder haben schreckliche Unfälle erlebt: Traumatische Erlebnisse sind schon für Erwachsene schlimm – für Kinder sind sie jedoch katastrophal. Im schlimmsten Fall bleiben sie ein Leben lang seelisch verwundet. Ein in Deutschland einmaliges Projekt soll nun Betroffenen helfen.

Erwachsene wissen, dass zum Beispiel Schläge, Tritte oder Vergewaltigungen etwas Schlechtes sind. Ein Kind erlebt das schlimme Geschehen und kann es nicht einordnen - und kaum bis gar nicht darüber reden. „Sie haben noch kein Wertegerüst wie ein Erwachsener“, sagt Friedrich Haux von der Fachklinik für Psychotraumatologie in Diez (Rheinland-Pfalz). Das Trauma festigt sich, im schlimmsten Fall bleibt es ein Leben lang erhalten.
weiter lesen: http://www.welt.de/wissenschaft/psychologie/article6910028/Die-durch-die-Hoelle-gegangen-sind.html


Landtag entschuldigt sich «im Namen des Volkes» bei Heimkindern

Wiesbaden. Der Landtag hat sich bei früheren Heimkindern für deren erlittenes Leid in hessischen Heimen entschuldigt. «Wir wollen uns der Gesamtverantwortung für ein dunkles Kapitel unserer Geschichte stellen», betonte der Grünen-Abgeordnete Andreas Jürgens heute im Plenum des Wiesbadener Landtags. Das Parlament entschuldige sich daher «im Namen des Hessischen Volkes bei den Betroffenen für das erlittene Unrecht», sagte er. Jürgens hatte vergangenen Herbst eine Anhörung des Landtags von Heimkindern in den 1950er bis 1970er Jahren geleitet. Dort hätten Betroffene «in erschütternden Berichten ein fürchterliches Bild der Heimerziehung» zum damaligen Zeitpunkt gezeichnet.

Die Qualen der ehemaligen Heimkinder Hessischer Landtag zieht Konsequenzen aus Heimkinder-Schicksalen
weiter lesen: http://www.nh24.de/index.php?option=com_content&view=article&id=30859:landtag-entschuldigt-sich-lim-namen-des-volkesr-bei-heimkindern&catid=22:allgemein&Itemid=59


Ein in einem DDR-Kinderheim sexuell Misshandelter misshandelt wieder!

Lange Haftstrafe für SexualverbrecherVerteidigung: Als Kind selbst missbraucht

Video: http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/7193652.html



Experte: "Missbrauch kann vielfältig sein"

Es ist schwer, bei den vielen Missbrauchsfällen noch die Übersicht zu behalten. Der Erziehungswissenschaftler Heinz-Elmar Tenorth fordert, in der Debatte über die Vorfälle stärker zu differenzieren.

BZ: Warum gibt es gerade in Internaten häufig Fälle von Misshandlungen und Pädophilie?

Tenorth: Internate sind Welten eigener Art. Sie schotten sich stark nach außen ab. Die Schüler sind getrennt von den Eltern und haben eine starke Bindung an die eigene Gruppe und an die Pädagogen. Es herrschen rigide Normen und Hierarchien, die zu verletzen ein eigenes Vergnügen ist. Außerdem ziehen Internate offenbar Menschen mit pädophilen Neigungen an. Denn das dichte Zusammenleben vom Aufstehen bis zum nächtlichen Schlussgebet, die Hygiene, der Sport ermöglichen Nähe und Intimität, ohne als Abweichung aufzufallen.
weiter lesen: http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/experte-missbrauch-kann-vielfaeltig-sein--28721049.html


Sexueller Missbrauch: Bistum Trier schaltet Staatsanwalt ein

Von unserer Mitarbeiterin Katja Bernardy
Bei der Trierer Staatsanwaltschaft sind in den vergangenen Tagen zwei Fälle möglichen sexuellen Missbrauchs im Bistum Trier angezeigt worden. In einem Fall hat das Bistum die Ermittlungsbehörde eingeschaltet. Das teilte Triers Leitender Oberstaatsanwalt Jürgen Brauer auf TV-Anfrage mit. Das Bistum schweigt vorerst zu der Anzeige.
Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/rheinlandpfalz/rheinlandpfalz/Heute-im-TV-Trier-Missbrauch-bistum-staatsanwaltschaft-sexuell-f-228-lle;art806,2394945


In Diakonie offenbar Kinder mit Reitpeitsche misshandelt

MOSBACH. Auch in der Johannes-Diakonie in Mosbach sollen in den 1960er Jahren Heiminsassen sexuell missbraucht und von Betreuern körperlich misshandelt worden sein. Wie die „Rhein-Neckar-Zeitung“ berichtete, meldete sich ein ehemaliger Zögling, der über zehn Jahre lang sexuelle Übergriffe und körperliche Misshandlungen zu erdulden hatte.

Mit einer Reitpeitsche habe ein Betreuer in Reiterhosen und Stiefeln die Kinder und Jugendlichen regelmäßig misshandelt. Die Jugendlichen mussten zudem nach kilometerlangen Fußmärschen dessen Privathaus unentgeltlich umbauen. Beim wöchentlichen Badetag soll ein anderer Betreuer Kinder kopfüber in eine Wanne getaucht und sie dabei festgehalten haben. Der Mann sprach von Todesängsten, die er damals auszustehen hatte.
weiter lesen: http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Suedwest/In-Diakonie-offenbar-Kinder-mit-Reitpeitsche-misshandelt-_arid,183402_puid,1_pageid,26.html


Evangelische Kirche in Bayern gibt Versäumnisse zu

Auch die evangelische Kirche gerät wegen Missbrauchsfällen zunehmend unter Druck: Nun gab die bayerische Landeskirche Versäumnisse bei der Aufklärung eines Falles zu. Im Rheinland wurden weitere Vorwürfe bekannt.

München - In Bayern ist auch die evangelische Landeskirche von Missbrauchsvorwürfen betroffen. Ein Sprecher bestätigte, dass zwei Frauen zwei evangelische Pfarrer beschuldigten, sie als Jugendliche missbraucht zu haben. Die Fälle ereigneten sich Mitte der achtziger beziehungsweise Mitte der sechziger Jahre.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,685098,00.html


„Verbale Betroffenheit genügt nicht“

Rom/HilDesheim. Während der katholische Klerus den Hirtenbrief Papst Benedikts XVI. einhellig begrüßte, ging das Schreiben vielen reformwilligen Christen nicht weit genug. Unterdessen häufen sich in den katholischen Bistümern Niedersachsens Hinweise auf Missbrauchsfälle.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, verstand das Papier als klare Weisung. Es habe „Geltung für die ganze Kirche und ist eindeutig eine Botschaft auch an uns in Deutschland“. Der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle äußerte, das Hirtenwort sei eine Bestärkung, „den Weg der konsequenten Aufklärung und Aufarbeitung weiterzugehen“.
weiter lesen: http://www.nordsee-zeitung.de/Home/Nachrichten/Startseite/Verbale-Betroffenheit-genuegt-nicht-_arid,331476_puid,1_pageid,52.html


Aktuelle Stunde im Bundestag

Volker Beck,Bündnis90 / Die Grünen, teilte uns heute auf Anfragen zu den
Fällen sexuellen Missbrauchs folgendes mit: "Wir haben heute eine Aktuelle
Stunde zum Thema "Konsequenzen aus den zahlreichen bekannt gewordenen Fällen
sexuellen Missbrauchs in kirchlichen und weltlichen Einrichtungen"
beantragt. Weder die katholische Kirche, noch die Bundesregierung haben
bisher eine angemessene und hinreichende Antwort auf die in großer Zahl
bekannt gewordenen Fälle sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Einrichtungen
und weltlichen Schulen gefunden. Der runde Tisch der Bundesregierung ist der
falsche Weg. Für uns steht die Opferperspektive im Mittelpunkt und nicht der
Schutz einer Institution. Eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle,
Präventionsmaßnahmen und Entschädigungen sind dafür unabdingbar."
weiter lesen: http://de.sevenload.com/mitglieder/toptv-okb


Prügelorgien in Tirols Heimen

Exzessive Gewalt stand in Tirols Fürsorgeheimen bis in die 80er Jahre auf der Tagesordnung. Nun will das Land die Vergangenheit aufarbeiten, viele Akten sind aber unauffindbar.

Innsbruck – „Schlimme Buben“ wanderten in die Isolierzelle, Kinder wurden stundenlang festgebunden, blutig geprügelt, gedemütigt. Wer nicht parierte, musste unter den Tisch und die anderen durften ihn mit Fußtritten traktieren. „Es waren bei den Erziehern Schlägertruppen am Werk, es gab exzessivste Gewalt, es wurde mit unvorstellbarer Brutalität vorgegangen. In einem Heim gab es auch sexuellen Missbrauch“, so Hort Schreiber über die dunklen Zeiten in Tirols Fürsorgeheimen. Der Zeithistoriker, der die Steuerungsgruppe zur Aufarbeitung der Geschichte in Internaten, Heimen und Schulen rund um LR Gerhard Reheis initiiert hat, beschäftigt sich seit Jahren mit der Heimerziehung.
weiter: http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikInnsbruck/460002-6/pr%C3%BCgelorgien-in-tirols-heimen.csp


Kritik an päpstlichem Hirtenbrief

Christen innerhalb und außerhalb der katholischen Kirche haben enttäuscht auf den "Hirtenbrief" des Papstes reagiert. Vertreter von Missbrauchsopfern kritisierten, der Papst lasse zu viele Fragen offen.

Abgesehen von offiziellen Vertretern der katholischen Kirche zeigten sich am Wochenende viele Gläubige unzufrieden mit dem Hirtenbrief des Papstes. Kritische Reaktionen kamen unter anderem von der katholischen Reformbewegung "Wir sind Kirche" in Deutschland. Ihr Sprecher Christian Weisner sagte, der Papst erwähne in seinem Hirtenbrief mit keinem Wort deutsche Opfer sexuellen Missbrauchs in Einrichtungen der katholischen Kirche. Weil das Schreiben ausschließlich an die irischen Katholiken adressiert sei, entstehe der Eindruck, als sei der Missbrauch von Kindern durch Priester nur ein Problem in Irland. Vielmehr sei dies aber ein globales Problem, meinte Weisner. Es müsse deshalb darauf eine globale Antwort gefunden werden.
weiter lesen: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5375826,00.html


Antrag "Verjährungsfristen bei sex. Mißbrauch" des Abgeordneten Jan Timke (Bürger in Wut).

video: http://www.youtube.com/watch?v=YP_q9p3CuBM&feature=player_embedded


Papst empfindet "Scham und Reue"

In seinem mit Spannung erwarteten "Hirtenbrief" hat Benedikt XVI. den Missbrauch von Minderjährigen zutiefst bedauert. Er sei schockiert und verletzt. Zugleich ordnete der Papst eine Untersuchung der Fälle in Irland an.

Papst Benedikt XVI. bat die Opfer sexuellen Missbrauchs um Verzeihung und forderte eine Bestrafung der Täter. "Im Namen der Kirche bekunde ich offen die Scham und Reue, die wir alle empfinden", heißt es in seinem persönlichen Hirtenbrief an die irischen Katholiken. In dem am Samstag (20.03.2010) in Rom veröffentlichten Schreiben äußert sich Benedikt "schockiert und verletzt" über die "sündigen und kriminellen Handlungen" durch Geistliche. Im vergangenen Jahr war bekanntgeworden, dass in Irland seit 1930 tausende Heimkinder von Kirchenleuten missbraucht wurden.

Für einige Bistümer, Priesterseminare und Orden in Irland kündigte der Papst eine Untersuchung der Vorfälle durch den Vatikan an. Das Problem des Kindesmissbrauchs sei aber "weder spezifisch für Irland noch für die Kirche", betonte Benedikt. Auf die Missbrauchsfälle an katholischen Einrichtungen in Deutschland ging der Papst jedoch nicht eigens ein.
weiter lesen: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5374402,00.html

original Hirtenbrief (englisch): http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2010/documents/hf_ben-xvi_let_20100319_church-ireland_en.html

Kommentar von Paddy Doyle: http://www.paddydoyle.com
"The Pope's letter is just a lot of rubbish and should be treated accordingly."

Ich schließe mich der so treffenden Observation von Paddy Doyle an und ergänze:
Nichts als leere Worte! Die Kath. Kirche schützt ihre Misshandler und die Opfer bleiben "collateral damage".
Sieglinde Alexander


Mehrerau: Kriminalamt ermittelt

Bregenz - Nachdem sich seit vergangenem Freitag 16 Opfer gemeldet haben, die offenbar in kirchlichen Einrichtungen missbraucht worden sind, ermittelt das Vorarlberger Landeskriminalamt auf Hochtouren.

Man gehe jedem einzelnen Fall nach, betonte Stefan Schlosser vom Landeskriminalamt am Mittwoch gegenüber der APA. Es sei nicht auszuschließen, dass es bei den Vorwürfen auch Überschneidungen mit bereits bekannten Fällen gebe, sagte Schlosser. Die Anschuldigungen würden aber nicht allesamt das Bregenzer Zisterzienser- Kloster Mehrerau betreffen, sondern auch andere kirchliche Institutionen.

Am vergangenen Freitag hatten Anselm van der Linde, Abt des Klosters Mehrerau, sowie Generalvikar Benno Elbs von der Diözese Feldkirch in einer Pressekonferenz das Recht der Missbrauchten auf eine Entschuldigung und eine kompromisslose Aufklärung betont.
weiter lesen: http://www.vienna.at/news/vorarlberg/artikel/missbrauch-kriminalpolizei-ermittelt-auf-hochtouren/cn/news-20100317-01434043


Missbrauch im Kloster Birnau

Ein 69-jähriger Priester hat in dieser Woche gestanden, vor Jahrzehnten im Kloster Birnau einen Ministranten sexuell missbraucht zu haben. Der Mönch der Zisterzienserabtei Mehrerau bei Bregenz war zuletzt als Priester in der Schweiz beschäftigt, er wurde mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert.

Der Geistliche erstattete Selbstanzeige bei der Kriminalpolizei.
Auf Druck des Opfers räumte der Priester die sexuellen Übergriffe, die er in der Birnau verübt hatte, in dieser Woche öffentlich ein. Dem ehemaligen Ministranten gegenüber gestand der Priester bereits 2006, dass er ihn missbraucht hatte.
Weiter lesen: http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/ueberlingen/Missbrauch-im-Kloster-Birnau;art372495,4213720

Offenbar mehrere Missbrauchsfälle im Kloster Mehrerau:
http://bregenz.vol.at/news/tp:meinegemeinde:bregenz/artikel/offenbar-mehrere-missbrauchsfaelle-im-kloster-mehrerau/cn/news-20100309-06224870


Bistum Basel wusste von seinen Sex-Taten

BASEL – Das Bistum Basel wusste genau Bescheid, dass Pater Gregor Müller (69) sich bei seinen früheren Einsätzen im Ausland wiederholt an Knaben vergriffen hatte.

Sprecher Giuseppe Gracia bestätigt gegenüber BLICK, dass die Verfehlungen des Pfarrers schon seit den 70er-Jahren bekannt waren: «Als Pater Gregor in den Dienst übernommen wurde, wussten die Verantwortlichen des Bistums Basel offenbar, dass er die vorherigen Einsatzorte wegen unerlaubter sexueller Handlungen hatte verlassen müssen.»
weiter lesen: http://www.blick.ch/news/schweiz/basel/bistum-basel-wusste-von-seinen-sex-taten-143016


Hessischer Landtag zieht Konsequenzen aus Heimkinder-Schicksalen

Kassel/Wiesbaden. Als Konsequenz aus der Anhörung zu den Schicksalen von Heimkindern in den 50er bis 70er Jahren wird sich der hessische Landtag kommende Woche offiziell «im Namen des Volkes» bei den Opfern entschuldigen. Der harsche Umgang mit den Heimkindern sei in der damaligen Zeit «gesellschaftlich akzeptiert» gewesen, sagte der Vorsitzende der Landtagsanhörung, der Grünen-Politiker Andreas Jürgens, im ddp-Interview. Die Situation in den Heimen samt der Gewaltbereitschaft der Erzieher sei in der Fachöffentlichkeit bekannt gewesen und auch gebilligt worden.

nh24: Die Qualen der ehemaligen Heimkinder
weiter lesen: http://www.nh24.de/index.php?option=com_content&view=article&id=30716:hessischer-landtag-zieht-konsequenzen-aus-heimkinder-schicksalen&catid=22:allgemein&Itemid=59


Sex-Partys mit Heimkindern: Weitere Opfer melden sich

Gibt es Wiener "Pädophilen-Mafia"?
Jugendamt prüft Heime nur nach Voranmeldung.

Wien. Immer neue Details aus dem Umfeld jenes Hietzinger Kinderheimes, in dessen Umfeld es in den 1990er Jahren zu Sex-Orgien mit Heimkindern gekommen sein soll, werden nun bekannt. Bei der "Wiener Zeitung" meldete sich ein weiteres Opfer, das nun aussagen möchte. Seitens des Leiters des August Aichhorn Heimes – er war auch in der fraglichen Zeit der Missbräuche schon in führender Funktion tätig – gibt es bisher keine Stellungnahme.
weiter lesen: http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3941&Alias=wzo&cob=480344


Verletzte Kinderseelen bleiben

Reckenfeld/Greven - Auch nach Jahrzehnten ist das, was damals passiert ist, so lebendig, als wäre es vor wenigen Wochen geschehen. Situationen und Bilder haben sich in die Seele eingebrannt. Wer Alfred K. und Herbert Z. (Namen von der Redaktion geändert) gegenübersitzt und ihnen zuhört, wird ergriffen. Alfred K. und Herbert Z. sind heute 60 und 59 Jahre alt. Beide wurden nach der Geburt als unehelich geborene Kinder - damals ein Skandal - in das Kinderheim „Haus Sonnenschein“ in Rheine-Bentlage abgeschoben. 14 Jahre lebten sie dort: Alfred K. von 1950 bis 1964, Herbert Z. von 1951 bis 1965.

Sexuell missbraucht wurden sie im „Haus Sonnenschein“ nicht. Aber sie wurden von Nonnen geschlagen, mit Kleiderbügeln und Schuhen verprügelt und gedemütigt.
weiter lesen: http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/greven/1290239_Verletzte_Kinderseelen_bleiben.html


Rechenschaft vor Gott und den Gerichten

Papst ermahnt Irlands Bischöfe und entschuldigt sich bei Opfern
Es ist ein Brief, den Vatikansprecher Federico Lombardi als beispiellos hinstellt. „Klare Worte gefunden“, sagt im domradio.de-Interview Pater Bernd Hagenkord von Radio Vatikan, der den Brief vorab lesen konnte: Papst Benedikt XVI. wendet sich an die Katholiken Irlands und nimmt persönlich zu dem Missbrauchsskandal Stellung. In dem umfangreichen und sehr dicht formulierten Schreiben versucht der Papst eine Analyse der Lage und wendet sich an die Betroffenen. Ein Schlusswort ist es noch lange nicht.
weiter lesen: http://www.domradio.de/aktuell/62514/euer-vertrauen-ist-missbraucht-worden.html


Irland: Tausende Kinder in Heimen gequält

Kardinal Sean Brady, Vorsitzender der irischen Bischofskonferenz, entschuldigte sich bei den Missbrauchs-Opfern in einem katholischen Heim.
Sie wurden geschlagen, vergewaltigt, kahl geschoren und mit Feuer und Wasser gequält. Vor lauter Hunger aßen sie Abfälle; statt Namen hatten sie Nummern. Später mussten sie ihr zerstörtes Leben alleine meistern. Erst in den vergangenen Jahren wurden die schrecklichen Erlebnisse Tausender Heimkinder, die über Jahrzehnte hinweg in katholischen Einrichtungen in Irland missbraucht worden waren, in der Öffentlichkeit bekannt.
weiter lesen: http://kurier.at/nachrichten/1987613.php


Priester gesteht sexuellen Missbrauch

Ein Pfarr-Administrator aus dem Kanton Schwyz hat gestanden, in den 1970er-Jahren sexuelle Übergriffe auf Minderjährige begangen zu haben.

Chur. – Eines seiner Opfer hatte am Montag das Bistum Chur informiert, worauf dieses den Pater zur Rede gestellt hatte. Die Übergriffe geschahen im deutschen Birnau und in Mehrerau bei Bregenz in Österreich, wie das Bistum Chur heute mitteilte.

Bereits mit Ermittlungen begonnen
weiter lesen: http://www.suedostschweiz.ch/newsticker/index.cfm?id=35780&newsRessort=&newsRegion=


Pfarrer von Schübelbach: Ich habe Buben missbraucht

Alle kannten ihn als Fasnachts-Pfarrer. Doch Pater Gregor Müller (69) hat ein dunkles Geheimnis.

Gregor Müller ist weit über seine Kirchgemeinde in Schübelbach SZ hinaus bekannt. Er gilt als Wegbereiter des Fasnachtsgottesdiensts. 16 Narrenmessen hat Pater Gregor gefeiert. Bis ihn der Churer Bischof Vitus Huonder stoppte. Er hält das fasnächtliche Treiben in der Kirche für unangemessen.

Das sieht Pater Gregor anders. Im Februar wehrt er sich in den Medien gegen das Verbot. Der gebürtige Aargauer gibt sich liberal und offen. Bis 1983 war er in der Stadt Baden tätig, hat dort einen Kinderchor gegründet. Müller gehört dem Zisterzienser-Orden (Kloster Mehrerau) an. Seit 1992 ist er Priester in Schübelbach.

Übergriffe eingestanden
Wie sich jetzt herausstellte, hat der Pater eine dunkle Vergangenheit. Gregor Müller verging sich an Ministranten und Klosterschülern. Er gibt zu, in den 70er-Jahren Minderjährige missbraucht zu haben.
weiter lesen: http://m.blickamabend.ch/news/schweiz/pfarrer-von-schuebelbach-ich-habe-buben-missbraucht-142897


Peitschenschläge hinter schalldichter Tür

Sie hatten die Wahl zwischen Peitsche, Rohrstock und einem Schuh: Schüler des berühmten evangelischen Windsbacher Knabenchors sollen systematisch und voller Brutalität von Lehrern und Pfarrern verprügelt worden sein. Ein Journalist aus München schrieb sich das Leid kurz vor seinem Tod von der Seele.

Acht Jahre hatte es gedauert. Acht Jahre hatte Klaus Kirschner die Hölle des Windsbacher Knabenchors durchlitten - dann, ein Jahr vor seinem Abitur, trieb er seinen Widerstand gegen Lehrer Hans T. auf die Spitze.

Lehrer T., ein ehemaliger Offizier und späterer Kirchenmusikdirektor des Windsbacher Knabenchors, forderte von dem Jungen während eines Konzerts 1968, seinen Zylinder abzunehmen. Klaus Kirschner widersetzte sich. Erfolgreich. Nach dem Eklat wurde er aus der "Gemeinschaft verstoßen". Einer Gemeinschaft, über die Kirschner später schrieb, man habe ihr nur durch Abitur oder Tod entrinnen können.

Als Klaus Kirschner 2004 wusste, dass er nur noch Monate zu leben hatte, schrieb er zwei Abschiedsbriefe an Kirchenmusikdirektor T. Dieser verstarb 2007. Auf die Briefe geantwortet hat er nie. Sie sind ein Dokument des Grauens.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,684604,00.html


Papst "Hirtenbrief"

Radio Vatikan: 1. Liebe Schwestern und Brüder, mit großer Sorge schreibe ich euch als Hirt der weltweiten Kirche. Wie Euch haben auch mich die Informationen über den Missbrauch an Kindern und Schutzbefohlenen durch Mitglieder der Kirche Irlands, besonders durch Priester und Ordensleute, sehr beunruhigt.
Ich kann die Bestürzung und das Gefühl des Vertrauensbruchs nur teilen, das so viele von euch beim Erfahren dieser sündhaften und kriminellen Taten und der Art der Autoritäten der Kirche, damit umzugehen, erfahren haben. Wie ihr wisst, habe ich erst kürzlich die irischen Bischöfe zu einem Treffen hier in Rom eingeladen, dass sie über ihren Umgang mit diesen Angelegenheiten in der Vergangenheit berichten und um die Schritte aufzuzeigen, die sie unternommen haben, um auf diese schwerwiegende Situation zu reagieren.

Gemeinsam mit höheren Verantwortlichen der römischen Kurie habe ich gehört, was sie, sowohl einzeln als auch als Gruppe, zu der Analyse der begangenen Fehler und der gelernten Lektionen, als auch in der Darstellung der Programme und jetzt geltenden Richtlinien zu sagen hatten. Unsere Diskussionen waren offen und konstruktiv.
weiter lesen: http://www.top-medien-berlin.de/content/view/665/1/


Schwere Missstände auch im ehemaligen Kinderheim in Hennef?

Hennef. 20 Jahre lang - von 1953 bis 1973 - war Schloss Allner bei Hennef ein Kinderheim. Dort lebten überwiegend Säuglinge, Kleinkinder und Kinder, die das Schulalter noch nicht erreicht hatten. Es waren Waisenkinder, aber auch sehr viele uneheliche Kinder, die von ihren Müttern in die Obhut der "Schwestern vom kostbaren Blut", einem katholischen Frauenorden, gegeben wurden. Heute besteht das Schloss aus Eigentumswohnungen.
weiter lesem: http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10001&detailid=714844


SF Nachrichten 10 vor10
Sexuelle Übergriffe auch im Kloster Einsiedeln

Die Fälle von sexuellen Übergriffen durch katholische Kirchenmänner werden zum Flächenbrand für die Kirche. Heute sind neue Verfehlungen in der Schweiz bekannt geworden, unter anderem auch gegen Frauen. Politiker fordern nun lückenlose Aufklärung. Abt Martin Werlen vom Kloster Einsiedeln steht «10vor10» Rede und Antwort.
Video: http://videoportal.sf.tv/video?id=400eae46-311c-429b-b855-5c0d6500b5ed&referrer=http://www.sf.tv/sendungen/10vor10/index.php


Sexuelle Übergriffe auch im Kloster Einsiedeln

Im Kloster Einsiedeln ist es seit den 70-er Jahren ebenfalls zu sexuellen Übergriffen auf Schüler gekommen. Insgesamt haben sich fünf Klosterbrüder Verfehlungen zuschulden kommen lassen.

Dies schreibt das Kloster in einer Reaktion auf Enthüllungen von "Schweiz aktuell" des Schweizer Fernsehens. Nicht alle Verfehlungen seien in der Stiftsschule erfolgt, heisst es in der Mitteilung.

In keinem Fall sei eine Strafanzeige eingereicht worden, "weil entweder die Opfer darauf verzichtet haben oder die damals beigezogenen externen Experten die Handlungen als nicht strafrelevant betrachteten".

Abt Martin Werlen präzisierte in der Sendung "10 vor 10" des Schweizer Fernsehens, seit seinem Amtsantritt im Dezember 2001 habe es drei Fälle gegeben. Die Klosterbrüder hätten bei der Seelsorge die professionelle Grenze überschritten und Abhängigkeiten von Frauen ausgenutzt.
weiter lesen: http://www.sonntagszeitung.ch/home/artikel-detailseite-sda/?newsid=124874


Priester beichtet sexuellen Missbrauch und tritt von Amt zurück

Ein Pfarr-Administrator aus dem Kanton Schwyz hat gestanden, sich in den 1970er-Jahren an mindestens einem Minderjährigen sexuell vergangen zu haben. Der Fall steht im Zusammenhang mit Missbrauchsfällen, die in der vergangenen Woche in Vorarlberg bekannt wurden.

Das Bistum Chur ist am Montag per E-Mail von einem Opfer des heute 69-jährigen Paters kontaktiert worden, wie das Bistum mitteilte. Das Opfer bezichtigt den Schweizer, im österreichischen Vorarlberg in Mehrerau bei Bregenz und im deutschen Birnau mehrere Ministranten missbraucht zu haben.

Nachdem das Bistum den seit 1992 in einer Schwyzer Gemeinde als Pfarr-Administrator tätigen Mann mit den Vorwürfen konfrontiert hatte, gab der Mann mindestens einen Übergriff zu, wie Bischofsvikar Christoph Casetti zur Nachrichtenagentur SDA sagte. Der Pater demissionierte nach seinem Geständnis sofort.
weiter lesen: http://www.a-z.ch/news/politik/priester-beichtet-sexuellen-missbrauch-und-tritt-von-amt-zurueck-7105808


Über 60 Fälle von sexuellem Missbrauch in Schweizer Kirche

Die Missbrauchsskandale an Jesuitenschulen in Deutschland lenken den Verdacht auch auf andere katholische Kirchen, auch auf jene der Schweiz. Die Schweizer Bistümer haben in den letzten 15 Jahren mehr als 60 Fälle von sexuellem Missbrauch untersucht.

Nach den Missbrauchs-Skandalen in Deutschland und Irland macht die Zeitung «Sonntag» nun bekannt, wie häufig es in der Schweiz zu sexuellen Übergriffen in der katholischen Kirche kommt. Die Schweizer Bistümer haben in den letzten 15 Jahren mehr als 60 Fälle von sexuellem Missbrauch untersucht. Das zeigten Recherchen des «Sonntags».
weiter lesen: http://www.zh.kath.ch/aktuell/medienspiegel/2010/ueber-60-faelle-von-sexuellem-missbrauch-in-schweizer-kirche-sonntag/


Bistum Basel spricht von «unvertretbarer Fehleinschätzung»

Das Bistum Basel hat die Anstellung des Pfarrers von Schübelbach als «unvertretbare Fehleinschätzung» bezeichnet. Die Vorgeschichte des Paters, der sexuellen Missbrauch gestanden hat, war den Verantwortlichen bekannt.

(sda) Das Bistum Basel versucht in der Missbrauchsgeschichte um den Pfarrer in Schübelbach Licht ins Dunkel zu bringen. Nach Recherchen im Archiv stellte das Bistum Basel fest, dass die Verantwortlichen die Vorgeschichte des Paters kannten.

Der Pater war ab 1971 im Bistum Basel tätig, in der Pfarrei Baden - erst als Aushilfspriester und ab 1978 bis 1987 als Vikar/Pfarrhelfer und Religionslehrer. Er hatte dort auch einen Jugendchor gegründet. Die Neigung des Paters war laut Aussagen von Verantwortlichen zu der Zeit auch den lokalen Vorgesetzten in Baden bekannt gewesen. Verantwortlich für das Bistum Basel war zu dieser Zeit Bischof Anton Hänggi. Er starb 1994.
Weiter lesen: http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/sexueller_missbrauch_bistum_basel_schuebelbach_1.5251111.html


Bistum Chur prüft rund 10 weitere Verdachtsfälle

Das Bistum Chur untersucht aktuell rund zehn Verdachtsfälle von sexuellem Missbrauch. Das sagte Bischofsvikar Christoph Casetti am Freitag zur Nachrichtenagentur SDA. Hinweise habe das Bistum von Opfern, Opferangehörigen und von Drittpersonen bekommen.
(sda) Keiner der Verdachtsfälle betrifft laut Casetti den Pfarrer von Schübelbach, dessen Missbrauchsgeschichte diese Woche ans Tageslicht kam. Zwei der Fälle sind aber erst nach dem Bekanntwerden seiner Übergriffe gemeldet worden, die anderen schon vorher. Zum Teil liegen die Vorkommnisse schon Jahrzehnte zurück.
weiter lesen: http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/bistum_chur_prueft_rund_10_weitere_verdachtsfaelle_1.5251663.html


ORF Tirol - Misshandlungen der ev. Kirche

Video: http://ondemand.orf.at/bheute/player.php?id=tir&day=2010-03-17&offset=00:01:37

EMaK: Die prompte Reaktion der Tiroler ist bemerkenswert.


Merkel: Bewährungsprobe für ganze Gesellschaft
Doch nur ein Runder Tisch zu Missbrauchsfällen

Berlin (epd). Angesichts der Welle von bekanntgewordenen Kindesmissbrauchsfällen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) von einer "Bewährungsprobe für die ganze Gesellschaft" gesprochen.

Es komme darauf an, dass die Opfer "wenigstens das Stück Wiedergutmachung bekommen, das man im Nachhinein noch schaffen kann", sagte Merkel am 17. März im Bundestag.

Die Bundesregierung will nun doch nur einen Runden Tisch zu den Missbrauchsfällen ins Leben rufen. Sie halte es für eine gute Idee, "die gesamte Aufarbeitung der Missbrauchsfälle zu bündeln", sagte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP).
weiter lesen: http://www.epd.de/sozial/sozial_index_72782.html


Neue Hinweise

Rottenburg. Die Missbrauchskommission der Diözese Rottenburg-Stuttgart beschäftigte sich gestern mit einer Vielzahl neuer Verdachtsfälle. Die Vorwürfe richten sich gegen insgesamt 20 Personen, darunter 15 Priester.

Seit den Enthüllungen an Jesuitenkollegien in Berlin und St. Blasien im Schwarzwald hat sich die Arbeit der Kommission sexueller Missbrauch der Diözese Rottenburg-Stuttgart erheblich ausgeweitet. Die acht Mitglieder trafen sich gestern in der Bischofsstadt und berieten über neu eingegangene Hinweise. Sie betreffen 20 Personen, darunter acht Priester der Diözese, sieben Ordenspriester, zwei Lehrer und drei Laienmitarbeiter. Zu diesen Fällen nahm der Kommissionsvorsitzende Robert Antretter zusammen mit dem Diözesanrichter Norbert Reuhs Stellung.

Bischof Gebhard Fürst blieb der Pressekonferenz fern. Er ließ seinen Sprecher Thomas Broch eine "persönliche Erklärung" verlesen. Laut Fürst befindet sich die Kirche in einer Glaubwürdigkeitskrise, "wie sie seit Generationen nicht mehr gesehen wurde". Fürst erklärte: "Das erfüllt mich mit Trauer, mit Scham für die Täter und mit tiefem Mitempfinden für die Opfer." Sexueller Missbrauch gegen wen auch immer bezeichnete er als "verabscheuungswürdigendes Verbrechen".
weiter lesen: http://www.swp.de/goeppingen/nachrichten/suedwestumschau/art4319,410504


Auch in Westfalen
Missbrauch an Schule der Steyler Missionare in den 80er Jahren

Am Arnold-Janssen-Gymnasium im westfälischen Neuenkirchen ist Anfang der 1980er Jahre ein Schüler von einem Ordensbruder der Steyler Missionare missbraucht worden. Das teilte der Orden am Donnerstag in St. Augustin bei Bonn mit. Das zur Tatzeit 14-jährige Opfer habe sich am Mittwoch gemeldet. Der Täter sei im Jahr 2000 gestorben.

weiter lesen: http://www.domradio.de/aktuell/62457/auch-in-westfalen.html


Verurteilter Priester im Bistum Fulda weiter aktiv

Obwohl ein Priester wegen sexuellen Missbrauchs aufgefallen ist, durfte er sich aktiv in die Gemeindearbeit einbringen. Ende der Neunziger war es zu sexuellen Übergriffen auf Jugendliche gekommen, aber erst 2007 wurde der Pfarrer in den Ruhestand versetzt. Jetzt verteidigt sich das Bistum.

Im Bistum Fulda ist ein wegen sexuellen Missbrauchs aufgefallener Priester nach Angaben des Informationssenders hr-info weiter in der Gemeindearbeit aktiv. Das Bistum erklärte dazu in einer Mitteilung, der Pfarrer sei 2007 in den Ruhestand versetzt worden. Er habe aber unter strengsten Auflagen“ die Möglichkeit erhalten, in den nordhessischen Orten Naumburg und Volkmarsen die Messe zu halten.
weiter lesen: http://www.welt.de/news/article6828439/Verurteilter-Priester-im-Bistum-Fulda-weiter-aktiv.html


Kommission Sexueller Missbrauch redet über Wurmlingen

Der jüngst bekannt gewordene Verdachtsfall des sexuellen Missbrauchs von Kindern durch einen Priester in Wurmlingen ist einer von mehreren Fällen, die am Donnerstag in der Kommission Sexueller Missbrauch behandelt wurden. Über sieben neue Hinweise auf Übergriffe zwischen 1950 und 1970 durch Priester der Diözese Rottenburg-Stuttgart redete die Kommission.

In einer persönlichen Erklärung, die Bischof Gebhard Fürst zu Beginn der Pressekonferenz verlesen ließ, stellte er sich vor die "absolut überwiegende Mehrheit" der Priester seiner Diözese. Die Kirche erlebe derzeit eine Glaubwürdigkeitskrise, wie seit Generationen nicht mehr.
weiter lesen: http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/rottenburg_artikel,-Kommission-Sexueller-Missbrauch-redet-ueber-Wurmlingen-_arid,95398.html


Niederlande
Geistliche sollen blinde Kinder missbraucht haben

Schwere neue Vorwürfe gegen die katholische Kirche: In den Niederlanden sollen Geistliche regelmäßig Kinder einer Blindenschule misshandelt und sexuell missbraucht haben. Demnach vergingen sich die Täter sogar im Klassenraum an ihren Opfern - in Anwesenheit anderer Schüler.

Amsterdam - Tatort ist das Blindeninstitut Sint Henricus in der südniederländischen Ortschaft Grave. Dort sollen katholische Geistliche in den sechziger Jahren regelmäßig blinde und schlecht sehende Kinder misshandelt haben, berichtete die Zeitung "NRC Handelsblad" am Donnerstag unter Berufung auf eine gemeinsame Recherche mit dem Rundfunk Radio Nederlands Werelmdomroep.

Betroffenen zufolge waren an den Taten sechs Mitglieder des katholischen Männerordens Fraters van Tilburg beteiligt. Neben dem Missbrauch sollen die Kinder auch immer wieder misshandelt worden sein. Als Zeugen meldeten sich vier ehemalige Schüler.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,684428,00.html


Zollitsch nimmt Papst in Schutz

Im Skandal um den Missbrauch von Kindern an katholischen Einrichtungen hat sich die Deutsche Bischofskonferenz hinter den Papst gestellt. Dieser kündigte unterdessen für Freitag seinen lange erwarteten "Hirtenbrief" an.
Erzbischof Robert Zollitsch, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, beklagte die "Mär vom schweigenden Papst" und verwies auf frühere Reaktionen Benedikts XVI. zum Missbrauch von Minderjährigen. Das Kirchenoberhaupt habe zu diesem Thema bereits Worte gefunden, "die in aller Welt gehört" worden seien, schreibt der Freiburger Erzbischof in einem Gastbeitrag für die Zeitung "Die Welt" (Donnerstagsausgabe, 18.03.2010). Es sei deshalb so kurzsichtig wie oberflächlich, vom Papst einer Weltkirche nun eine Wiederholung dieser Aussagen ausdrücklich für Deutschland zu fordern.

"Klarheit und Wahrheit"

Am Mittwoch hatte sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in die Missbrauchsdebatte eingeschaltet. Notwendig seien "Klarheit und Wahrheit über alles, was passiert ist", sagte Merkel im Bundestag. Der Missbrauch von Kindern und Schutzbefohlenen sei ein "verabscheuungswürdiges Verbrechen". Zugleich warnte die Kanzlerin davor, die Diskussion auf Vorfälle in der katholischen Kirche zu verengen.
weiter lesen: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5364777,00.html


„Alarmierende Berichte“
Caritas Bonn geht Hinweisen auf Missstände in Kinderheim nach

Die Caritas Bonn geht Hinweisen auf Missstände in einem ihrer früheren Kinderheime nach. Sie betreffen das ehemalige Kinderheim Schloss Allner in Hennef. Eine Caritas-Sprecherin sagte, Berichte ehemaliger Heimkinder über die Zustände in der Einrichtung in einem Internet-Blog seien „alarmierend“.

„Wir haben Hinweise darauf erhalten, dass es Menschen geben könnte, die durch den Aufenthalt in dem damaligen Kinderheim zu Schaden gekommen sind. Das beschämt uns und macht uns sehr betroffen“, erklärte Caritas-Direktor Jean-Pierre Schneider am Donnerstag in Bonn. Das Heim war von 1953 bis 1973 in der Trägerschaft des katholischen Sozialwerks.
weiter lesen: http://www.domradio.de/aktuell/62433/alarmierende-berichte.html


Der lange Schatten des zweiten Jahrtausends

Auf der Homepage der Benediktinerabtei Königsmünster im sauerländischen Meschede war am Montagabend zu lesen: „Bereits nach Inkrafttreten der ,Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche im Bereich der Deutschen Ordensobernkonferenz ist von Seiten der Abtei der Superior unserer Cella St. Benedikt als Ansprechpartner für etwaige Fälle benannt worden.“ Das klang nach Vorsorge, nach Entschlossenheit – und nach Entwarnung. „Etwaige Fälle“ durfte man so verstehen: Bisher sind der Abtei keine bekannt.
weiter lesen: http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~EB6845309BA214615BFBABA9BFF43E780~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Wiener Ex-Heimkind erhebt schwere Vorwürfe:
Bus-Lieferdienst brachte Pädophilen Minderjährige auf Bestellung

Zum Schulausflug in die Sex-Sauna
Wehrlose kleine Buben wie dieser sollen für den Sex-Partydienst "abgerichtet" worden sein.

Ex-Zögling will nun auch vor Polizei aussagen. Bezahlte Putz- und Sex-Dienste statt Schule. Ältere mussten Junge vorher "abrichten". Hauptverdächtiger ging 2002 wegen "Mangel an Beweisen" frei.

Wien. Schwere Vorwürfe gegen ein privates Wiener Kinderheim und einen in dessen Nähe ansässigen Geschäftsmann erheben ein heute 28-Jähriger ehemaliger Heimzögling und ein Ex-Lehrer. Die ohnehin aus Problemfamilien stammenden Heimkinder seien "abgerichtet" und dann bei Sexpartys in Wohnungen des Unternehmers an Gäste vermietet worden. Es habe einen regelrechten Bus-"Lieferdienst" für solche Orgien gegeben, die Kinder hätten auch Geld bekommen, selbst für Vergewaltigungen.
weiter lesen: http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?tabID=3941&alias=wzo&cob=480130


Die Gezeichneten:
Auch in staatlichen Heimen wurden Zöglinge missbraucht

Missbrauch, Schläge und Demütigungen gab es nicht nur in katholischen Internaten. Auch in vielen staatlichen Heimen wurden Zöglinge systematisch gebrochen. Jetzt brechen sie erstmals ihr Schweigen.

Jahrzehntelang interessierten sich weder die Justiz noch die Öffentlichkeit dafür, was Heimkinder erlebt haben. Die meisten Einrichtungen wurden in den siebziger und achtziger Jahren aufgelöst oder in sozialpädagogische Zentren umgewandelt. Protokolle und Mündelakten verschwanden im Keller. Ehemalige Zöglinge schwiegen aus Scham. Viele scheiterten als Erwachsene, wurden drogensüchtig oder kriminell. Oder sie brachen zusammen, weil eine Trennung, ein Film, eine ärztliche Untersuchung ihre Wunden wieder aufgerissen hatten.
Alles lesen: http://www.profil.at/articles/1011/560/264620/die-gezeichneten-auch-heimen-zoeglinge#navigation-main


Papst unterschreibt Freitag Brief an Iren zu Missbrauch

Vatikan-Stadt/Berlin (Reuters) - Papst Benedikt XVI. hat für diese Woche seinen lange erwarteten Hirtenbrief zu den Missbrauchsfällen in der irischen Kirche angekündigt.

Er hoffe, dass der Brief bei der Buße, der Heilung und Erneuerung helfe, sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche am Mittwoch vor Pilgern im Vatikan. Offen blieb, ob der Papst sich in seinem Brief auch zu den Fällen sexuellen Missbrauchs in deutschen Kircheneinrichtungen äußert. Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte eine konsequente Aufklärung der Fälle.
weiter lesen: http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE62G0CG20100317


MDR: Merkel will Missbrauchsopfer entschädigen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich erstmals persönlich in die Debatte um immer neue Missbrauchsfälle eingeschaltet. In der Generalaussprache im Bundestag forderte sie eine gründliche Aufklärung der Vorwürfe. Der Missbrauch von Kindern und Schutzbefohlenen sei ein "verabscheuungswürdiges Verbrechen". Das erlittene Unrecht begleite die Betroffenen oft ein Leben lang. Zwar könne es keine völlige Wiedergutmachung geben, die Opfer müssten jedoch das Gefühl haben, in der Gesellschaft gehört zu werden. Die Kanzlerin zeigte sich offen, über neue Verjährungsfristen und auch über Entschädigungen zu sprechen.
weiter lesen: http://www.mdr.de/nachrichten/7172517.html


Sexueller Mißbrauch; Politik handelt!

Merkel macht von Richtlinienkompetenz Gebrauch! Für den Skandal um sexuellen
Mißbrauch an Kindern und Jugendlichen war heute ein bedeutsamer Tag. Die
beiden in Berlin geplanten "Runden Tische" zu diesem Thema werden
zusammengelegt und entsprechende Untergruppen geschaffen.
weiter lesen: http://www.top-medien-berlin.de/content/view/656/1/


Darmstädter Psychologe
Missbrauch als Seelenmord

Der emeritierte Professor der Technischen Universität Darmstadt, Institut für Psychologie, ist seit Jahren als gerichtspsychologischer Sachverständiger tätig. Nach Meinung des 65-Jährigen sollte aus Respekt vor Opfern sexuellen Missbrauchs, die nach seinen Worten einen "Seelenmord" erlebt haben, die Verjährungsregelung aufgehoben werden: "Manche Wunden heilen eben nie."

Opfer bleiben glaubwürdig

Seit langem sei bekannt, dass Menschen mit pädosexuellen Neigungen unter Pädagogen und Erziehern häufiger zu finden seien als in anderen Berufsfeldern. Dass das Problem endlich auf den Tisch komme, sei gut für die Gesellschaft.
weiter lesen: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/darmstadt/2432921_Darmstaedter-Psychologe-Missbrauch-als-Seelenmord.html


Kinderpornografie in Abtei gefunden?

Meschede. (ede) Die Staatsanwaltschaft Arnsberg ermittelt zur Zeit gegen "einen Angehörigen" der Abtei Königsmünster. Er wird verdächtigt, sich kinderpornografisches Material beschafft und besessen zu haben. ...

... Das Gymnasium der Benediktiner, dessen Schulträger die Abtei ist, richtet sich unterdessen auf Anfragen besorgter Eltern ein.

Wie Oberstaatsanwalt Josef Hempelmann gestern mitteilte, habe es wegen des Verdachts eine gezielte Durchsuchung in der Abtei gegeben - laut Mescheder Polizei vorgenommen von Beamten mit Spezialgebiet Computer-Kriminalität. Sie hätten im Raum des Beschuldigten auch einen PC sichergestellt.
weiter lesen: http://www.derwesten.de/staedte/meschede/Kinderpornografie-in-Abtei-gefunden-id1158674.html


Benediktinerbruder soll 19 Opfer missbraucht haben

Es sollen 19 Geschädigte sein, die von einem Bruder des Klosters in Meschede sexuell missbraucht worden sind. Dieser hatte sich vor einem Monat selbst angezeigt. Erste Fälle ereigneten sich allerdings bereits an der früheren Arbeitsstelle des Mannes in einem Hagener Kinderheim.

Dort hatte der Mann vor etwa 30 Jahren als Sozialarbeiter gearbeitet. Später trat er dem Benediktinerorden bei, wo er in der Abtei Königsmünster in Meschede lebte. „Er war dort nicht als Lehrer und auch nicht als Betreuer in der OASE eingesetzt”, schilderte der Arnsberger Oberstaatsanwalt Josef Hempelmann. Die Missbrauchsfälle, die der Benediktinerbruder selbst zur Anzeige brachte, ereigneten sich offenbar auf Jugendfreizeiten wie mehrtägigen Bergwanderungen, für deren Organisation und Betreuung der Bruder verantwortlich war.
weiter lesen: http://www.derwesten.de/staedte/meschede/Missbrauchsfall-im-Mescheder-Kloster-id2750130.html


Sexueller Missbrauch: Neuer Fall in Salzburg

Ein ehemaliger Mönch des Stiftes Michaelbeuern soll einen Zögling sieben Jahre lang sexuell missbraucht haben. Der 58-Jährige meldete sich in der Vorwoche bei der Polizei.

Seit der medialen Berichterstattungswelle über Missbrauchsfälle in der Kirche ist bei der Staatsanwaltschaft Salzburg nun ein Fall eingegangen. Ein mittlerweile 58-jähriger Mann soll von 1963 bis 1970 von einem Mönch der Benediktiner-Abtei Michaelbeuern (Flachgau) mehrfach sexuell missbraucht, gezüchtigt und geschlagen worden sein. Das Opfer erstattete am 12. März 2010 Anzeige bei der Polizeiinspektion Lenzing (OÖ), teilte die Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft, Barbara Feichtinger, am Dienstag mit.
weiter lesen: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2314721/sexueller-missbrauch-neuer-fall-salzburg.story


Priester filmte sich beim Sex mit Kindern

Von 1992 bis 2005 soll ein katholischer Priester an verschiedenen spanischen Schulen Kinder sexuell missbraucht haben. Unter dem Vorwand, er schreibe eine Dissertation über das Wachstum von Jugendlichen, brachte er die Jungen dazu, sich auszuziehen. Dann filmte er sich beim Sex mit den Minderjährigen. Keiner der Schüler oder deren Eltern hatte je gegen den Geistlichen geklagt.
weiter lesen: http://www.welt.de/vermischtes/article6804509/Priester-filmte-sich-beim-Sex-mit-Kindern.html


Auch Fälle in Elite-Internat Salem

Stuttgart (RPO). Auch im Elite-Internat Salem am Bodensee hat es nach Angaben des langjährigen Schulleiters Bernhard Bueb Fälle sexuellen Missbrauchs gegeben. Nach Medienangaben vom Dienstag in Baden-Baden räumte Bueb ein, dass sich Schüler an ihn wandten und angaben, belästigt worden zu sein.

Wie Bueb dem Südwestrundfunks sagte, seien die verantwortlichen Lehrer daraufhin entlassen und die Staatsanwaltschaft informiert worden. Im Vergleich zu den bekannt gewordenen Vorkommnissen an der Odenwaldschule habe es sich aber um "vergleichsweise harmlose" Vorfälle gehandelt, wird Bueb zitiert.
weiter lesen: http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Auch-Faelle-in-Elite-Internat-Salem_aid_832898.html


"Wir waren doch nur Kinder" aus dem Parlamentsgebäude
Wien (Heimerziehung aus Österrteich von 1950) steht online.

Teil 1 der Sendung vom 13.3. und 16.3.2010 "Wir waren doch nur Kinder"
http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/Sgyjl7W-TopTV-Teil1-13-3-10

Teil 2 der Sendung vom 13.3. und 16.3.2010 "Wir waren doch nur Kinder"
http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/jm9FCbR-TopTV-Teil2-13-3-10


Missbrauchsvorwurf auch in Dammer Kinderheim

Rom/Damme (su/kpl/KNA/lni) - Der Papstbrief an die Kirche Irlands zum sexuellen Missbrauch soll Ende dieser Woche oder zum Wochenanfang erscheinen. Benedikt XVI. vertrete darin eine harte Linie, hieß es aus Vatikan-Kreisen. Demnach will der Papst die Stellung des Bischofs gegenüber Ordenseinrichtungen stärken.

Ein weiterer Vorwurf des sexuellen Missbrauchs wurde gestern in Damme bekannt. Im St. Antoniusstift sollen Anfang der 60er Jahre Heimkinder sexuell missbraucht und körperlich misshandelt worden sein. Das haben zwei ehemalige Heimkinder bestätigt. Den Schwestern Unserer Lieben Frau, die das Heim bis 1997 führten, liegt ein ähnlicher Bericht eines dritten Bewohners vor, erklärte Schwester Adelgert Daubert, die Ordensbeauftragte für Missbrauchsfälle aus Ahlen. Die Schwestern bedauerten "außerordentlich, was geschehen ist". Ältere Heimbewohner und Ehemalige, die im Heim als Aushilfen tätig waren, haben nach diesen Schilderungen jüngere Heimkinder geschlagen und sexuell missbraucht. Ein freier Mitarbeiter, der heute noch im Landkreis Vechta lebt, sei zu den Kindern besonders gewalttätig gewesen. "Eine Generation missbrauchte die folgende", erklärte ein Betroffener.
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Runder Tisch in Österreich!

Runder Tisch zum sexuellen Mißbrauch in Österreich. Dazu läd die
Justizministerin Claudia Bandion-Ortner und die Familienstaatssekretärin
Christine Marek ein.
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Missbrauch im evangelischen Johannisstift

Am evangelischen Johannisstift in Berlin hat hat es in den letzten 35 Jahren vier Fälle sexuellen Missbrauchs oder auffälligen Verhaltens gegeben. Eine jetzt bekanntgewordene interne Untersuchung dokumentiert die Fälle eines evangelischen Erziehers, der 1987 wegen sexuellem Missbrauchs an einer 17-Jährigen zu einer Haftstrafe verurteilt wurde.

Ein weiterer Erzieher wurde entlassen, weil er im Rotlichtmilieu verkehrte. Ebenso verlor ein angestellter Maler, der Anfang der 90er eine Beziehung mit einer Minderjährigen einging, seinen Arbeitsplatz. Unklar ist der Zeitpunkt, an dem ein Dauergast eine ältere Patientin regelmäßig zu sexuellen Handlungen nötigte.

Das Berliner Johannesstift habe heute klare Vorgaben und Richtlinien im Umgang mit Missbrauch und sexueller Nötigung, sagte Sprecher Wolfgang Kern. Die Arbeitsbereiche umfassten Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe. „Einrichtungen wie unsere haben eine besondere Verantwortung und müssen schon in Verdachtsmomenten offensiv vorgehen“, sagt Kern. So werde beispielsweise ein Betreuer abgemahnt, wenn er einen Patienten oder ein Kind ohne Genehmigung mit nach Hause nehme.
weiter lesen: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Missbrauch-Johannisstift;art126,3058985


horizonte
Die Hölle der Heimkinder

Samstag, 20. März 2010, 16:30 Uhr

"Die Donnerstage waren am schlimmsten. Ich musste in das Büro des Pfarrers kommen und mich auf seinen Schoß setzen." Es ist das erste Mal, dass Maralda Seipel öffentlich über ihre Kindheit spricht. Mit elf Jahren kam sie in das katholische Heim St. Vincenzstift Aulhausen bei Rüdesheim am Rhein.
mehr lesen: http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=2600&key=standard_document_38819235


"Missbrauch sofort anzeigen"

Opfer von sexuellem Missbrauch sollten sich nach Ansicht von Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) sofort an die Behörden wenden. Von einer Verlängerung von Verjährungsfristen hält er nichts.

"Es ist von besonderer Bedeutung, dass jeder Verdachtsfall unverzüglich den zuständigen Strafverfolgungsbehörden angezeigt wird, noch bevor der Weg zu den betroffenen Einrichtungen führt", sagte Hahn am Montag in Wiesbaden. Nur dann könnten die Verfahren rückhaltlos aufgeklärt und die Täter ihrer Strafe zugeführt werden, so der Minister.
lesen und hoeren: http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp;jsessionid=D4DF52DB0B4A200F1881072F2B313B78?rubrik=34954&key=standard_document_38846333

video: http://www.hr-online.de/website/specials/home/index.jsp?key=standard_document_38841179&jmpage=1&type=v&rubrik=53775&jm=3&mediakey=fs/hessenschau/20100314_1930_missbrauch_gespraech


Prominente klagen an

Im Zuge der Aufdeckung sexuellen Missbrauchs in Schulen brechen nun auch Prominente das Schweigen: Der Frankfurter Schriftsteller Bodo Kirchhoff erinnert sich an "Ferkeleien" von Lehrern, die Autorin Amelie Fried an Strip-Poker.
weiter lesen: http://www.hr-online.de/website/specials/home/index.jsp?rubrik=53775&key=standard_document_38841179


Es waren die schlimmsten Jahre meines Lebens

NÜRNBERG - Die Schreckensmeldungen reißen nicht ab: Nach Jahrzehnten des Schweigens berichten immer mehr Opfer von Misshandlungen in kirchlichen Kinderheimen und Schulen.

Der Bericht eines Achtjährigen aus Oberasbach, der in einem Kindererholungsheim schreckliche Szenen erlebte, hat viele unserer Leser an grausame Erlebnisse in ihrer eigenen Kindheit erinnert - an Prügelorgien, seelische Qualen und sexuelle Übergriffe in Betreuungsstätten.

Bilder aus einem Post-Erholungsheim in Oberstdorf, wo er als Kind die »schlimmsten Wochen« seines Lebens verbrachte. Essenszwang bis zum Brechreiz war dort Alltag, ebenso Schläge auf die Ohren, bis er nichts mehr hörte.

Wenn der Elfjährige vor Angst in die Hose machte, musste er zur Strafe mit der nassen Hose im kalten Treppenhaus stehen und sich von sämtlichen Kindern verspotten lassen. Nach wenigen Tagen »sperrte man mich in ein kleines Zimmer ohne Fenster«, wo das Kind die restlichen Wochen wie in einem Gefängnis verbrachte.

Ingrid S. aus Fürth hat ebenfalls als Neunjährige stundenlang isoliert in einem »Kellerzimmer, dessen Fenster vergittert waren«, zugebracht. Auch sie erlebte dieses in einem Kinder-Kurheim in Arosa, geführt von evangelischen Ordensschwestern.

Karl B. (66) aus Nürnberg erinnert sich an genauso lebhaft an prügelnde Schwestern. Mit Schrecken blickt er auf die Jahre 1954 bis 1956 zurück, die er im damaligen »Alumneum« in Ansbach verbrachte. In dem »angeblich so gut behüteten, evangelischen Jungen-Internat« sei systematisch geprügelt worden, sagt er.

alles lesen: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1190065&kat=27&man=3


Bayerisches Fernsehen
Rundschau - Magazin

Video: http://mediathek-video.br-online.de/o16/br/b7/player/public/b7mediathek.html?bccode=both


FAKT | Das Erste | 15.03.2010 | 21:45 Uhr

Missbrauch auch in katholischen Kinderheimen

Beinahe täglich werden neue Missbrauchsfälle an deutschen Schulen und Internaten bekannt. Immer mehr Opfer melden sich bei den Behörden. Dabei geraten zunehmend auch Kinderheime ins Visier der Öffentlichkeit. Denn auch dort sollen seit den 1950er-Jahren Schützlinge missbraucht worden sein. Bei FAKT haben sich mehrere Opfer gemeldet.

Der Missbrauchsskandal in Deutschland zieht immer weitere Kreise. Neben Fällen aus Schulen und Internaten kommen jetzt auch Missbrauchsfälle aus Kinderheimen an die Öffentlichkeit. Eines der Opfer ist Peter Ellner. Jahrzehntelang hat er geschwiegen. Doch jetzt will Peter Ellner seine Geschichte erzählen und zur Aufklärung beitragen.

Don Bosco-Orden verspricht Aufklärung
Ellner kam mit 13 Jahren in das katholische Kinderheim Don Bosco in Berlin-Wannsee, weil seine Familie zerrüttet war und er von seinem Vater jahrelang schwer misshandelt wurde.
weilter lesen: http://www.mdr.de/fakt/7167264.html


Katholische Kirche will Missbrauchsopfer schützen

Katholische Kirchenmitglieder in der Schweiz sind nicht verpflichtet, Anzeige zu erstatten, wenn sie von Missbrauchsfällen erfahren. Der Kirche geht es dabei um den Schutz der Opfer.

Keine zusätzliche Pein für die Opfer
Verheimlichen will die Kirche Missbrauchsfälle zwar nicht, aber anders als staatliche Behörden oder Lehrkräfte müssen Mitglieder der katholischen Kirche Fälle von sexuellen Übergriffen nicht melden. Die internen Richtlinien der Kirche schreiben dies nicht vor.

Damit wolle man auch die Opfer schützen, sagte Walter Müller, Informationsbeauftragter der Schweizerischen Bischofskonferenz gegenüber Schweizer Radio DRS. Viele Opfer seien nach einem Missbrauch traumatisiert. Sie befürchteten, dass ein juristisches Verfahren ihre Traumata wachrufen und sie wieder grosse Schmerzen empfinden würden.
weiter lesen: http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/schweiz/178315.schweizer-kirche-will-missbrauchsopfer-schuetzen.html

Kommentar von Sieglinde Alexander: Das ist der absolute Hohn – für wie dumm hält die katholische Kirche die Menschen?


Das Protokoll der Schande

Kaum ein Tag vergeht, ohne dass neue Missbrauchsfälle an kirchlichen Einrichtungen und Elite-Internaten gemeldet werden. Immer mehr Opfer beenden ihr jahrelanges Schweigen. Auch Prominente melden sich zu Wort. BILD.de zeigt die Fälle der letzten Woche – DAS PROTOKOLL DER SCHANDE!
Weiter lesen: http://www.bild.de/BILD/news/2010/03/14/missbrauch-kirche-schule-opfer/odenwaldschule-domspatzen-protokoll-der-schande.html


Aufstand der Ungeschützten

Kindesmissbrauch ist weder links noch rechts – sondern alt. Neu ist ein Blick darauf, der Opfern endlich das Sprechen gestattet.
Milieu 1. An der Odenwaldschule in Hessen haben sie damals gesungen: „Herr Be-he-cker, Herr Be-he-cker findet kleine Jungen le-he-cker.“ Das hört die heutige Schulleiterin, und mit dem Lied gemeint war der Leiter der Schule, von 1971 bis 1985 im Amt. Jungen, die mit dem Mann das Bett teilten, heißt es, durften seinen Kleinbus benutzen oder sie bekamen einen Kassettenrekorder geschenkt. Gemeinsames Duschen mit Kindern scheint bei einigen Odenwald-Erziehern beliebt gewesen zu sein, wer sich genierte, galt als „spießig“. Wer dennoch den Mut aufbrachte, sich beim Schulleiter zu beschweren, der habe etwas Vages über die „alten Griechen“ erfahren, bei denen Leib wie Seele zum pädagogischen Eros gehörten.
weiter lesen: http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Missbrauch;art141,3056173


m RTL um 22:15 Uhr "Vom Priester vergewaltigt"

Jetzt sprechen die Opfer zum ersten Mal.
http://www.rtl.de/cms/information/rtl_extra.html

Welcome to Your Brain:
Posttraumatische Belastungsstörung

von Sandra Aamondt, Samuel Wang

Manche Vergewaltigungsopfer, Kriegsveteranen und andere Menschen, die extrem traumatische Erfahrungen durchgemacht haben, entwickeln anschließend eine Posttraumatische Belastungsstörung, kurz PTBS. Was passiert dabei im Hirn?

Menschen mit dieser Krankheit sind ständig auf der Hut und deshalb sehr schreckhaft. Meist leiden sie unter Schlafstörungen. Außerdem machen sie die traumatischen Ereignisse in Alpträumen oder sich aufdrängenden Gedanken bei Tage noch einmal durch. Sie koppeln sich emotional ab und verlieren jedes Interesse an alltäglichen Aktivitäten. Bei etwa 30 Prozent der Betroffenen halten sich die PTBS-Symptome ihr Leben lang. Die Belastungsstörung ist keine Erfindung der modernen Zeit. Die Symptome wurden schon in der Antike erwähnt, das wohl berühmteste Beispiel ist die in der Ilias beschriebene Wandlung des Achill durch den Trojanischen Krieg. Tatsächlich trat PTBS in allen Kriegen auf, die untersucht wurden.
weiter lesen: http://cicero.de/97.php?ress_id=15&item=4833

Kommentar: Was ich in der Beschreibung vermisse, ist die Erkenntnis weltweiter wissenschaftlichen Arbeiten die eindeutig erkannten, dass Erwachsene, die als Kinder misshandelt wurden, ebenfalls ein Leben lang mit PTBS-Symptome belastet sein können.


„Gewalt war ein legales Erziehungsmittel“

Kinderheime. Nicht nur in kirchlichen Internaten gab es Übergriffe, wie ein Historiker und ein ehemaliges Heimkind berichten.

Ein mit Stacheldraht umzäuntes, kasernenartiges Gebäude, in dem Schläge, stundenlanges In-derSonne-Stehen als Strafe und Arbeitszwang obligatorisch waren: So schildert Historiker Michael John den Nachkriegs-Alltag im Landeserziehungs- und Fürsorgeheim Wegscheid. Erschütternd ist, dass viele der damaligen Heimkinder, die entweder Waisen, deren Eltern überfordert oder die teilweise kleinkriminell gewesen waren, zu schwerer Arbeit genötigt wurden: „Jugendliche haben oft das eigene Heim errichtet bzw. ausgebaut,“ so John.

John, der den Katalog im Auftrag des OÖ-Soziallandesrates erstellte, hatte Zugang zu einschlägigen Heim-Akten des Landes und interviewte Ex-Zöglinge und Erzieher. Er betont, dass die damaligen Zustände auch im Kontext der Nach-NS-Zeit gesehen werden müssten: „Es gab kein Erzieher-Berufsleitbild. In Wegscheid mussten zwei Heimmitarbeiter 58 Jugendliche unter Kontrolle halten. Gesucht waren kräftige Männer, es waren auch ehemalige SS-Leute darunter.“ Erst 1971 wurde per Weisung körperliche Züchtigung in den Heimen untersagt, erst 1973 der Arbeitszwang aus dem Gesetz gestrichen.
weiter lesen: http://www.salzburg.com/online/homepage/aktuell/Gewalt-war-ein-legales-Erziehungsmittel.html?article=eGMmOI8V5qrqdWuEnmMkdtYRHNXTrwVPa8FxK4P&img=&text=&mode=


Mißbrauch bleibt in Diskussion

Erzbischof Zollitsch erklärte gestern auf der Pressekonferenz in Rom: "Wir wollen die Wahrheit aufdecken und eine ehrliche Aufklärung, frei von falscher Rücksichtnahme, auch wenn uns Vorfälle gemeldet werden, die schon lange zurückliegen Die Opfer haben ein Recht darauf." Zu entscheidenden Frage, wie die Deutsche Bischofskonferenz sich die Aufklärung vorstellt, führte Erzbischof Zollitsch aus: "Wir werten die von uns 2002 verabschiedeten „Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ aus. Kein Land hat solche Leitlinien.
weiter lesen: http://www.top-medien-berlin.de/content/view/648/1/


Missbrauchsskandal
Streit zwischen Kirche und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger

Zwischen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der katholischen Kirche ist erneut ein Streit über ein gemeinsames Gespräch zu den Missbrauchsfällen ausgebrochen. Zugleich werden immer mehr Fälle sexuellen Missbrauchs an kirchlichen Schulen bekannt, jetzt auch am evangelischen Internat in Gaienhofen.
weiter lesen: http://www.welt.de/news/article6733607/Streit-zwischen-Kirche-und-Justizministerin-Leutheusser-Schnarrenberger.html


Immer mehr Missbrauchsfälle
Papst schaltet sich ein

Nach einer Welle neuer Berichte über Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche befasst sich jetzt der Papst direkt mit dem Skandal. Auch die Kultusminister der Länder suchen wirksame Möglichkeiten, um den Missbrauch von Schülern zu verhindern. Zuletzt bekannt gewordene Opfer sind die Wiener Sängerknaben.

Der Papst befasst sich am Freitag erstmals direkt mit dem Missbrauchsskandal an katholischen Einrichtungen in Deutschland. Benedikt XVI. empfängt den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, der ihm Bericht erstatten soll.
weiter lesen: http://www.n-tv.de/panorama/Papst-schaltet-sich-ein-article771403.html


150 Millionen Kinder sexuell missbraucht

Weltweit werden laut einer UN-Studie rund 150 Millionen Mädchen und Jungen zum Geschlechtsverkehr gezwungen. Die Unicef fordert eine Verlängerung der Verjährungsfristen.

Angesichts des jetzt bekanntwerdenden Ausmasses solcher Taten in Internaten, Heimen und Schulen in Deutschland forderte Unicef-Geschäftsführerin Regine Stachelhaus, die Sensibilität für Kinderschutz insgesamt zu erhöhen. «Jedes Opfer, jede Beschwerde von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen muss ernst genommen und überprüft werden. Der Schutz der Kinder muss verbessert werden. Die Opfer brauchen Gehör, Gerechtigkeit und Hilfe», sagte Stachelhaus.

Die Unicef begrüsste die Pläne, mit einem Runden Tisch die Aufarbeitung voranzutreiben. In einem nationalen Aktionsplan zum Schutz vor sexueller Ausbeutung solle die Umsetzung konkreter Massnahmen geplant werden. Es müsse geprüft werden, ob die bislang geltenden Verjährungsfristen für sexuellen Missbrauch verlängert werden müssten. Die im Zivilrecht geltende Verjährung nach drei Jahren solle mindestens an die im Strafrecht geltende Frist angepasst werden.
weiter lesen: http://bazonline.ch/ausland/europa/150-Millionen-Kinder-sexuell-missbraucht/story/16863638


Die Unbarmherzigkeit der Barmherzigen Schwestern

„Wen Gott liebt, den züchtigt er.” An diesen Spruch kann sich Thomas Bauernfeind (Name geändert) immer noch erinnern. Was die „Barmherzigen Schwestern” dem heute 51jährigen in einem Regensburger Kinderheim angetan haben, würde das Bistum wohl mit dem eigens geschaffenem Euphemismus „pädagogischer Übergriff” bezeichnen. Bis zum Alter von 14 Jahren war Bauernfeind ein Heimkind in der Ostengasse. Eines von mehreren Heimen in Regensburg, die im Zuge der Missbrauchsfälle bei den Domspatzen nun auch in den Fokus rücken. Thomas Bauernfeind hat mit unserer Redaktion über den jahrelangen Albtraum gesprochen.

„Meine Mutter hat mich mit drei Monaten dorthin abgeschoben. Sie war überfordert und dachte wohl, christliche Erziehung sei das Beste für mich.” Die Folgen dieser christlichen Erziehung spürt Bauernfeind bis heute – körperlich und psychisch. Als kleiner Junge hat er öfter ins Bett gemacht. Jeden Morgen setzte es dafür Schläge ins Gesicht – mal mit der flachen Hand, aber auch mit der Faust. Dann musste er das Bettlaken von Hand mit kaltem Wasser waschen. Andere Heimkinder sahen dabei zu. „In der Hierarchie bist du da ganz unten.” Oft habe er nächtelang nicht geschlafen, um nicht ins Bett zu machen, erzählt Bauernfeind. Bis vor wenigen Jahren wachte er noch schweißgebadet auf – aus Angst vor den Nonnen.
weiter lesen: http://www.regensburg-digital.de/prugelnonnen/12032010/


Auch Ordensschwestern vergingen sich an ihren Zöglingen

Die Niederlande und Deutschland setzen auf externe Ermittler und neue Gesetze.
Den Haag/Berlin.Nicht nur Priester und Patres haben Kinder sexuell missbraucht – auch Nonnen stehen zunehmend unter Verdacht. In den Niederlanden, wo sich binnen weniger Tage mehr als 350 Opfer sexueller Übergriffe Geistlicher gemeldet haben, werden Ordensschwestern beschuldigt, sich an kleinen Buben vergangen zu haben.

weiter lesen: http://diepresse.com/home/panorama/religion/545825/index.do?direct=544836&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=399


"Ein Notnagel in einer schwierigen, hitzigen Debatte"

Grünen-Politikerin Vollmer über die Einsetzung von Runden Tischen
Antje Vollmer im Gespräch mit Christopher Ricke

Die Grünen-Politikerin und Theologin Antje Vollmer äußert sich kritisch über die geplanten Runden Tische für die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen. Man sollte dieses komplizierte Instrument nicht allzu inflationär gebrauchen.
weiter lesen: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1142207/


Gaienhofen/Rottenburg
Missbrauch auch in Internatsschule Gaienhofen

Auch an einem evangelischen Internat in Gaienhofen am Bodensee hat es sexuelle Übergriffe auf Schüler gegeben.

An der evangelischen Internatsschule Schloss Gaienhofen am Bodensee wurden Kinder und Jugendliche in fünf Fällen sexuell missbraucht. Auch bei der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart sind in den vergangenen Wochen mehrere Hinweise auf Missbrauchs-Fälle eingegangen.

Die Fälle an der evangelischen Internatsschule im Kreis Konstanz lägen bis in die 60er Jahre zurück, teilte die Schulträgerin, die Evangelische Landeskirche Baden, am Donnerstag in Karlsruhe mit. Fünf Heimerzieher beziehungsweise Lehrkräfte seien wegen Fällen von sexuellem Missbrauch entlassen worden, erklärte Oberkirchenrat Christoph Schneider-Harpprecht. In einem Fall sei es um den Besitz von Kinderpornografie gegangen. In zwei Fällen hätten die Betroffenen Anzeige erstattet. Die Schule hat rund 500 Schüler.
weiter lesen: http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gaienhofen/Missbrauch-auch-in-Internatsschule-Gaienhofen;art372440,4203002


Österreich
Päpstliches Entschuldigen und millionenschwere Entschädigungen

Weltweit haben Missbrauchskandale die katholische Kirche tief erschüttert. Der Vatikan rüttelt jetzt am Tabu - angeblich wird über eine Aufhebung des Zölibats für Priester diskutiert.

Wie in Deutschland werden in Österreich derzeit fast täglich neue Missbrauchsfälle bekannt. Der Erzabt des Stiftes St. Peter in Salzburg räumte ein, vor 40 Jahren Minderjährige missbraucht zu haben - und trat zurück. In Oberösterreich wurden drei Patres ihres Amtes enthoben, die sich an einem kirchlichen Gymnasium an Schülern vergangen haben sollen. Bereits Mitte der 90er Jahre erschütterte der Skandal um den damaligen Wiener Erzbischof Kardinal Hans Hermann Groer die Katholiken in der Alpenrepublik. Ehemalige Zöglinge warfen dem erzkonservativen Geistlichen vor, sie als Minderjährige sexuell missbraucht zu haben. Groer trat schließlich zurück.
weiter lesen: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2312167/paepstliches-entschuldigen-millionenschwere-entschaedigungen.story


Missbrauchsfall in Riekofen und der Priester Pfarrer Kirche

5000 DM Schmerzensgeld zahlte die kath. Kirche.
anschauen: http://bdyoutube.com/video/xpooiYT8SSo/Missbrauchsfall-in-Riekofen-und-der-Priester-Pfarrer-Kirche.html

Riekofen Pfarrer wird verurteilt:

anschauen: http://bdyoutube.com/video/CXb7ldJuGVY/Missbrauchsprozess-gegen-Pfarrer-Minarettverbot-Kirche-Minarett-minarets.html


"Wir waren doch nur Kinder" und die "Bischofskonferenz Österreich".

Kardinal Schönborn kann sich nicht erinnern, dass es Misshandlungen in Heimen Österreichs gegeben hat.

Gast der Sendung war die Autorin Marianne Döring und ehemaliges Heimkind. Frau Marianne Döring redet über ihre Erlebnisse, Empfindungen und Ängsten während der Heimzeit und die Zeit danach.

Anschauen:
1. Teil: http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/zqh8vxc-01-TopTV-9-3-2010

2. Teil: http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/23eOB9F-02-TopTV-09-03-2010


„Der Erzieher kam ans Bett“

Hofheim. Drei ehemalige Heimkinder haben Mitarbeitern des Vincenzhauses systematische Misshandlungen und sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Das soll in den 50er und 60er Jahren passiert sein.

Die Einordnung der Vorfälle in der katholischen Einrichtung fällt der Caritas noch schwer. Am 15. Januar hat sich ein ehemaliger Heimbewohner, der dort von 1961 bis ’65 lebte, per E-Mail an die Caritas gewandt und Hinweise auf Misshandlungen und sexuelle Übergriffe gegeben. „Wir haben E-Mail- und Telefonkontakt zu diesem Mann aufgenommen und haben versucht, Aufklärungsarbeit zu leisten. Mehrere Angebote zu einem persönlichen Gespräch hat er abgelehnt“, erklärt die Caritas nun.
weiter lesen: http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.7404468.de.htm


Hohes Risiko für chronische Schmerzen
Verhaltensprobleme in der Kindheit wirken fort: Betroffene leiden später als Erwachsene doppelt so häufig unter chronischen Schmerzen und psychischen Problemen.

Sind verhaltensauffällige Kinder als Erwachsene besonderen Gesundheitsrisiken ausgesetzt, vor allem in Bezug auf chronische Schmerzen? Diese Frage stellten sich Wissenschaftler der Aberdeen University. Bereits aus früheren Untersuchungen ist bekannt, dass belastende Ereignisse in der Kindheit sich im Erwachsenenalter in chronischen Schmerzen ausdrücken können. Dazu gehören etwa ein Unfall und Krankenhausaufenthalt sowie die Trennung von der Mutter. Ein Expertenteam unter der Leitung von Dong Pang machte sich daran, die Daten von 19 000 Männern und Frauen der British Birth Cohort Study zu analysieren.
...Das Ergebnis bestätigte die Annahme der Wissenschaftler: Diejenigen, die als Kind verhaltensauffällig waren, hatten als Erwachsene ein doppelt so hohes Risiko für chronische Schmerzen als andere. Zusätzlich waren sie häufiger von Depressionen, Ängsten und Sucht betroffen.

Veränderte Prozesse im Gehirn
Die Forscher gehen davon aus, dass traumatische Erlebnisse und Verhaltensprobleme in der Kindheit im Gehirn Prozesse verändern, mit dem der Körper auf Stress reagiert. Die Regulation der Stresshormone könnte dadurch auf Dauer ins Ungleichgewicht geraten. Der Körper reagiert darauf mit chronischen Schmerzen.
weiter lesen: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/problemkinder-hohes-risiko-fuer-chronische-schmerzen_aid_488449.html


Missbrauchsskandal

Sexuelle Übergriffe bei Wiener Sängerknaben

Auszug:
In Deutschland und Österreich werden immer mehr Missbrauchsfälle bekannt. Ehemalige Schüler berichten von einer "Terror- und Angstatmosphäre".
Auch in Österreich kommen dieser Tage immer mehr Missbrauchsfälle ans Licht der Öffentlichkeit. Bei den Wiener Sängerknaben soll es nach Angaben der österreichischen Tageszeitung Standard zu sexuellen Übergriffen und Gewalt gegen Chormitglieder gekommen sein.

Nach Angaben der Zeitung kündigten Verantwortliche des Chores eine Prüfung der betreffenden Akten im Archiv an. Bei den beiden Opfern soll es sich um zwei Deutsche handeln.

Ein heute 33-jähriger Mann aus Berlin, der in den 80er Jahren dem Wiener Knabenchor angehört hatte, habe von Duschritualen unter Anwesenheit der Erzieher berichtet, schreibt das Blatt.

Bei dem zweiten früheren Chormitglied handelt es sich um einen heute 51-Jährigen, der in den 60er Jahren in dem Chor sang und heute ebenfalls in Deutschland lebt.

Indes wurden nach schweren Anschuldigungen drei Patres des Stiftes Kremsmünster bei Linz ihrer Ämter enthoben, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. Ein 75 Jahre alter Mönch habe eine ihm vorgeworfene Tat mittlerweile zugeben, hieß es in einer Pressekonferenz. Auch in anderen Teilen des Landes meldeten sich weitere mutmaßliche Opfer von Gewalt und sexuellen Übergriffen.

Erstmals befasst sich Papst Benedikt XVI. an diesem Freitag direkt mit dem Missbrauchsskandal an katholischen Einrichtungen in Deutschland. Benedikt XVI. empfängt den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, der ihm Bericht erstatten soll.
weiter lesen: http://www.sueddeutsche.de/panorama/519/505708/text/


Ministerien ringen um Runden Tisch

Im Skandal um sexuellen Missbrauch an katholischen Einrichtungen streiten Justizministerium und Familienministerium um die Durchführung eines Runden Tisches. Weitere Fälle kommen an die Öffentlichkeit.

BERLIN apn/dpa/rtr/taz | Das FDP-geführte Bundesjustizministerium beharrt im Skandal um sexuellen Missbrauch an katholischen Einrichtungen auf einem eigenen Runden Tisch. Das von den CDU-Ministerinnen Kristina Schröder und Annette Schavan einberufene Gremium ersetze nicht das Vorhaben des Justizministeriums zu einem Runden Tisch mit Vertretern der Kirche und den Betroffenen, um die Missbrauchsfälle aufzuarbeiten, sagte der parlamentarische Staatssekretär im Justizministerium, Max Stadler (FDP), der "Berliner Zeitung". In dieser Runde müsse geklärt werden, ob die Opfer eine finanzielle Entschädigung erhalten. Zudem müssten alle Themen besprochen werden, die die Justiz betreffen, sagte Stadler.
weiter lesen: http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/ministerien-ringen-um-runden-tisch/


Missbrauch: Immer mehr Opfer melden sich

Bei den kirchlichen Ombudsstellen haben sich heuer bereits 30 Opfer gemeldet - doppelt so viele wie im gesamten Vorjahr. Auch in Deutschland und in den Niederlanden häufen sich die Vorwürfe.
Die Aufdeckung der Missbrauchsskandale in Deutschland macht auch den Opfern hierzulande Mut, von ihrem Leiden zu berichten: Bei den Ombudsstellen der Diözesen haben sich heuer bereits 30 Opfer gemeldet - im gesamten Vorjahr waren es 17, berichtet Ö1. Die meisten Anrufe (zwölf) gab es in der Diözese Wien, knapp gefolgt von Graz-Seckau (elf). Auch in Gurk, St. Pölten und Salzburg gab es Meldungen von Missbrauch.

Auch bei nicht-kirchlichen Meldestellen häufen sich die Berichte von Missbrauch: So laufen etwa beim Kinderschutz-Zentrum Salzburg seit einigen Wochen die Telefone heiß, berichtete Geschäftsführer Peter Trattner. "Diese Intensität hat es vorher nicht gegeben", so Trattner. Es seien vor allem schwere Fälle, bei denen oft zwei oder drei Kinder über einen längeren Zeitraum missbraucht worden wären.
weiter lesen: http://diepresse.com/home/panorama/religion/545439/index.do?direct=544836&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=118


Georg Ratzinger bittet Opfer um Verzeihung

09. März 2010 Der frühere Regensburger Domkapellmeister Georg Ratzinger hat am Mittwoch zugegeben, in seiner Amtszeit von körperlichen Misshandlungen in der Internatsvorschule der Domspatzen gewusst zu haben. Schüler hätten ihm auf Konzertreisen davon erzählt. „Aber ihre Berichte sind bei mir nicht so angekommen, dass ich glaubte, etwas unternehmen zu müssen“, sagte der Bruder von Papst Benedikt XVI. in der Zeitung „Passauer Neue Presse“.

Aus heutiger Sicht verurteile er die Misshandlungen und bitte die Opfer um Verzeihung. Er habe gewusst, dass der Direktor der Internatsvorschule, der von 1953 bis 1992 amtierte, „sehr heftige Ohrfeigen“ verteilt habe, „oft aus nichtigen Anlässen“, sagte der 86 Jahre alte Georg Ratzinger. Das „Ausmaß dieser brachialen Methoden“ habe er aber nicht gekannt.
weiter lesen: http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E07A8DE6584174E398E07F58F14D33ABB~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Sexueller Missbrauch und Verjährungsfristen

Der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen bleibt Thema in Politik und Gesellschaft. Während immer neue Missbrauchsvorwürfe zu Tage kommen, hat eine politische Diskussion um die Verjährungsfristen begonnen.

Elite-Internat Odenwaldschule, Regensburger Domspatzen, Stift St. Peter in Salzburg, Educon in Düsseldorf und jetzt vielleicht auch die Limburger Domsingknaben? Die Liste von neuen Missbrauchsfällen im Umfeld von kirchlichen und schulischen Einrichtungen wird von Tag zu Tag länger.
weiter lesen: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5334246,00.html


Odenwaldschule
Gezielter Missbrauch nähebedürftiger Kinder

An der Odenwaldschule im hessischen Heppenheim werden weitere Missbrauchsfälle und erschreckende Erkenntnisse über die Vorgehensweise der Täter bekannt. Gezielt sollen Heimkinder geholt worden sein, die extrem nähebedürftige waren. Die Vorwürfe richten sich vor allem an ehemalige Schulleiter.
Auch die zeitlichen Grenzen für diese Missbrauchsfälle, die genannt wurden, sind heute schon überholt. Nicht nur aus der Amtszeit des Schulleiters Gerold Becker zwischen 1971 und 1985 melden sich Betroffene, sondern auch aus den Jahren danach. Der jüngste Fall, der Margarita Kaufmann bislang bekannt ist, datiert auf 1988. „Vielleicht werden wir aber noch von Übergriffen hören, die später stattfanden“, sagt sie.
weiter lesen: http://www.welt.de/vermischtes/article6706334/Gezielter-Missbrauch-naehebeduerftiger-Kinder.html


Sexueller Missbrauch
Abwehr und Anteilnahme

Ein Runder Tisch soll die Missbrauchsfälle an Schulen aufarbeiten. Doch die Vorschläge aus der Politik sind auf traurige Weise verlogen. Ein Kommentar

Einen Runden Tisch zum katholischen Kontext hat die liberale Bundesjustizministerin vorgeschlagen. Den will die christdemokratische Bildungsministerin thematisch ausweiten, denn auch andere Schulen seien vom sexuellen Missbrauch tangiert. Eine Wahrheit von der Art, die weder der Aufklärung noch der Prävention nützt. Die Vorschläge aus der Politik taugen als Zunder im öffentlichen Aufregungsfeuer und sind auf traurige Weise verlogen.
weiter lesen: http://www.zeit.de/politik/2010-03/missbrauch-runder-tisch


Bistum suspendiert Wolfsburger Pfarrer nach Missbrauch

Hildesheim/Wolfsburg - Nach dem sexuellen Missbrauch eines Jungen hat das Bistum Hildesheim einen Wolfsburger Pfarrer vom Amt suspendiert. Seit einiger Zeit erschüttert der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche auch die niedersächsische Diözese. Der Pfarrer in Wolfsburg, der dem Montfortaner-Orden angehört, gestand, vor mehr als 30 Jahren einen minderjährigen Jungen missbraucht zu haben.
weiter lesen: http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article6685831/Bistum-suspendiert-Wolfsburger-Pfarrer-nach-Missbrauch.html


"Wir waren doch nur Kinder"

Am Samstag den 13.3.2010 von 15 Uhr bis 16 Uhr erster Teil der Veranstaltung "Wir waren doch nur Kinder".
Den zweiten Teil senden wir am 16.3.2010 von 18 Uhr bis 19 Uhr

Alle drei Sendungen sind über Kabel in Berlin/Brandenburg zu empfangen und im Internet live
über : www.alex-berlin.de/tv


Bericht zum Mißbrauch in Norwegen

Wenig beachtet von der Weltöffentlichkeit hat es in Norwegen in den letzten Jahren verschiedene Untersuchungen zu den Kinderheimen von 1950 bis 1990 gegeben. Mehrere wissenschaftliche Arbeiten sind hierzu erschienen. Eine der jüngsten ist die Arbeit von Helene Hanssen, Associate Professor in Social Work an der Universität in Stavanger. Der Bericht erschien in der Zeitschrift "IUC Journal of Social Work, Theory & Practice, 15 (2007/2008)".
Ohne hier die Struktur der Kinderheime, die in der Regel kleiner waren als in Deutschland, teils 60 bis 70 Kinder, ab den 60ziger Jahren 10 bis 15 Kinder, ausführlich zu beschreiben, interessiert uns hier die Frage, worin sich die Situation in Norwegen von der in Deutschland unterscheidet.
Weiter lesen: http://www.top-medien-berlin.de/content/view/639/1/


WDR - Entschädigung für missbrauchte Heimkinder erwogen

Die Heimaufsicht beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) will möglichst noch in diesem Jahr über einen Entschädigungsfonds für missbrauchte Heimkinder entscheiden. Das teile ein LVR-Sprecher am Freitag (26.02.10) mit. Diese Überlegungen wurden durch Vorwürfe ausgelöst, wonach Bewohner des Essener Franz-Sales-Hauses vergewaltigt und misshandelt worden sind.
weiter lesen: http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2010/02/26/entschaedigung_fuer_missbrauchte_heimkinder_erwogen.jhtml


2."Runder Tisch" Missbrauch

Montag, 8. März 2010
Frisch aus den Flitterwochen zurück verkündete Familienministerin Kristina Schröder heute der Öffentlichkeit, daß sie gemeinsam mit Bundesbildungsministerin Schavan zu einem "Runden Tisch" zum sexuellen Mißbrauch an Schulen einladen werde. Nun also neben dem "Runden Tisch" zur Heimerziehung in den 50ziger und 60ziger Jahren, der sich auch mit sexuellem Mißbrauch an Schutzbefohlenen beschäftigen muß, nun ein weiterer "Runder Tisch".
Die erste Sitzung soll am 23. April sein. Geladen sind die Katholische und Evangelische Kirche, Schul- und Internatsträger, Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, Vertreter der Ärzteschaft, der Länder, der Kommunen sowie der Deutsche Lehrerverband. Ziel dieses "Runden Tisches" sind nachhaltige Lösungen zur zukünftigen Verhinderung von sexuellem Mißbrauch an Schülern sowie Erörtungen über Hilfen und Unterstützung für die Opfer.
weiter lesen: http://www.top-medien-berlin.de/content/view/638/1/


Missbrauch
Viel zu tun

Es war schon zu einfach, die Fälle von Kindesmisshandlung und sexueller Übergriffe als ein spezifisches Problem der katholischen Kirche zu begreifen. Es wäre nun auch zu einfach, in diesen Verbrechen an Schutzbefohlenen ein spezifisches Dekadenzsyndrom von Internaten, klosterähnlichen Gemeinschaften oder als Konstruktionsfehler bestimmter pädagogischer Konzepte zu sehen.
weiter lesen: http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~ECC962FDC397C424F8EB06FF135AC5AD7~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Mona Lisa: Missbraucht von Nonnen?
Interview mit Professor Manfred Kappeler

Manfred Kappeler, Professor für Sozialpädagogik und Psychotherapeut, befasst sich intensiv mit den Problemen der Heimerziehung und deren Folgen. Auch Frauen sollen in Kinderheimen sexuelle Gewalt angewandt haben. Die Aufklärung der Übergriffe durch die Erziehungsbeauftragten scheint allerdings auch viele Jahre später noch extrem schwierig zu sein.
weiter lesen: http://monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/18/0,1872,8046034,00.html?dr=1


Kindsmissbrauch Gewalt, die in die Gene dringt

Tief dringt sie in die Kinderseele ein und schlägt Wunden, die oft ein ganzes Leben lang nicht mehr heilen: Gewalt, sei sie physischer, verbaler oder sexueller Art. Kindsmissbrauch führt aber nicht nur zu psychischen Traumata, er schreibt sich bis in die Gene der Opfer ein, zeigen neuere Studien.
Tief versteckte Wunden
Psychologen und Therapeuten können bei der geistigen und emotionalen Verarbeitung des Erlebten helfen. Doch was, wenn die Schädigungen tiefer gehen? Sich in den Körper des Opfers einschreiben? Zwei neuere Studien liefern erstmals Hinweise, dass sich Kindsmissbrauch bis in die Gene der Opfer auswirkt und dort Wunden beibringt, die zu neurologischen Schäden und sogar einer geringeren Lebenserwartung führen können.

Ständig unter Strom
Meaney entdeckte bei den Selbstmördern, die als Kind missbraucht worden waren, einen Gendefekt im Gehirn, der - vereinfacht ausgedrückt - zur Folge hatte, dass diese Personen aus dem seelischen Gleichgewicht gerieten: Ihr Gehirn stand unter Stress, geflutet vom Stresshormon Cortisol.
weiter lesen: http://www.br-online.de/wissen/forschung/missbrauch-sexueller-gene-ID1267782981821.xml


Arbeiterwohlfahrt übernimmt die Gesamtverantwortung

Pinneberg. Die Arbeiterwohlfahrt verneigt sich vor den ehemaligen Heimkindern der Pinneberger Awo-Heime: "Das erlittene Unrecht, das den Menschen, die bei uns gelebt haben, widerfahren ist, beschämt uns. Wir bitten die Betroffenen um Verzeihung", sagte Volker Andresen, Landesgeschäftsführer der Awo Schleswig-Holstein, am Freitag in Pinneberg. "Die Awo übernimmt die Gesamtverantwortung für das Unrecht." Archiv
weiter lesen: http://www.abendblatt.de/region/pinneberg/article1409550/Arbeiterwohlfahrt-uebernimmt-die-Gesamtverantwortung.html


Regensburger Domspatzen: Brutale Prügelorgien und seelische Qualen

Sie gehören neben Wiener Sängerknaben und Leipziger Thomanern zur ersten Garde der Knabenchöre und sind in aller Welt die singenden Botschafter ihrer Heimatstadt – die Regensburger Domspatzen. Nun hat der aktuelle Missbrauchsskandal der katholischen Kirche das Internat und die Schule der Sangesknaben voll erfasst. Gegen zwei ehemals leitende Geistliche gibt es konkrete Vorwürfe, das Bistum Regensburg geht zudem weiteren Hinweisen nach. Denn immer mehr Betroffene melden sich zu Wort und berichten über sexuelle Übergriffe und zahlreiche brutale Prügelorgien bei den Domspatzen vor etwa einem halben Jahrhundert.

Übliches Nackt-Prügeln: »Es wurden viele Traumata gesetzt, es war Angst und Schrecken«, sagt ein Münchner Arzt und Therapeut über seine Erfahrungen in den 1950er und 1960er Jahren bei den »Spatzen«. Von sexuellen Missbrauch habe er zwar nur von anderen erfahren, aber quasi eine Vorstufe hat auch er in lebendiger Erinnerung. Wer sich beim Prügeln mit dem Rohrstock nackt ausgezogen hat, habe einen Bonus bekommen: weniger Schläge.
weiter lesen: http://www.main-netz.de/nachrichten/regionalenachrichten/bayern/art11994,1118474


Bistum Limburg untersucht den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs in den 1960er Jahren

Im Rahmen einer Öffentlichen Anhörung im Hessischen Landtag zum Thema „Ehemalige Heimkinder“ Ende Oktober 2009 hat eine ehemalige Bewohnerin des St Vincenzstiftes Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs durch Pfarrer Rudolf Müller, der von 1958 bis zu seinem Tod 1970 Direktor des St. Vincenzstiftes war, erhoben. Seither haben sich weitere Frauen gemeldet, die gleiche oder ähnliche Vorwürfe erheben.
weiter lesen: http://www.st-vincenzstift.de/index.php?uid=C397c9f16a0373f159d17ef12de5ecce0


Sex-Skandal im Vatikan

"Tutti perversi?"

Der Vatikan steht im Mittelpunkt eines peinlichen Skandals: Ein Chorsänger aus dem Petersdom soll männliche Prostituierte vermittelt haben. Zu seinen Klienten gehörte offenbar auch ein hoher Staatsbeamter, der sich im direkten Umfeld von Papst Benedikt XVI. bewegte.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,682024,00.html


Missbrauch mit Methode "Prügel noch und noch"

Über die Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen spricht jetzt ein Opfer: "Schwere Misshandlungen" und "sexuelle Übergriffe" habe es gegeben, der Leiter der Vorschule sei ein "ausgewiesener Sadist" gewesen. Ein Pater des Klosters Ettal stellte Fotos halbnackter Schüler auf einschlägige Internetseiten.
weiter lesen: http://www.n-tv.de/panorama/Pruegel-noch-und-noch-article761917.html


Im Kloster Ettal herrschte ein "Terrorregime"

"In Ettal herrschte ein Terrorregime", zitierte der Ermittler aus seiner Sammlung. Nach seinen Erkenntnissen wurden Kinder und Jugendliche in dem Kloster in "sexueller, psychischer und physischer Hinsicht misshandelt", sagte er. Ein Padre habe kinderpornografisches Material aus dem Internet herunter geladen. Außerdem entdeckten sich Schüler selbst auf homosexuellen Internetseiten mit ihren Fotos. Erst in der Hinsicht der „systematischen Kultur des Wegsehens“ waren die Übergriffe möglich, so Pfister.

Der eine Verdächtige, ein ehemaliger Religionslehrer und stellvertretender Institutsleiter, wurde 1958 aus dem Dienst am Domspatzen-Gymnasium entfernt. Der andere Geistliche war wenige Monate auch Internatsleiter, er soll 1971 verurteilt worden sein.

Georg Ratzinger wollte zum Thema Missbrauch nicht weiter Stellung beziehen und verwies auf die zuständige Diözese Regensburg.
Im Januar 2009 traten die Domspatzen in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan auf, um Georg Ratzinger zu dessen 85. Geburtstag zu ehren. Auch dessen Bruder, Papst Benedikt XVI., hörte sich die Große Messe in c-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart an
alles lesen: http://www.welt.de/vermischtes/article6657663/Im-Kloster-Ettal-herrschte-ein-Terrorregime.html


Neue Verdachtsfälle
Missbrauchsvorwürfe auch in Fulda

Wurden auch in Hessen Minderjährige von Priestern missbraucht? Nach Recherchen der "hessenschau" gibt es nicht nur im Bistum Limburg Missbrauchsvorwürfe. Auch im Bistum Fulda wird bereits ermittelt.

Auf Nachfrage des hr sind jetzt auch im Bistum Fulda Verdachtsfälle des Missbrauchs an Jugendlichen bekannt geworden. "Die Diözese Fulda hat derzeit Kenntnis von zwei Verdachtsfällen des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Priester beziehungsweise kirchliche Mitarbeiter, die schon länger zurückliegen und hat sich an die Staatsanwaltschaft gewandt", erklärte die Bischöflichen Pressestelle in einer Presseerklärung.

Zuvor hatte das Bistum Limburg am Mittwoch mitgeteilt, dass derzeit Vorwürfen gegen "einige" Priester des Bistums nachgegangen werde. Um wie viele Fälle es geht und ob im Verdacht stehende Priester sich noch im Amt befinden, wollte das Bistum nicht sagen.
weiter lesen: http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp;jsessionid=0BE5A191D7FAA5C9671C30E5ACB339B2?rubrik=34954&key=standard_document_38787513


Grenzen der Möglichkeiten

Vollmer sieht Runden Tisch zu sexuellem Missbrauch skeptisch

Die Vorsitzende des „Runden Tisches Heimerziehung“, Antje Vollmer, hat sich skeptisch über ein vergleichbares Instrument zum sexuellen Missbrauch von Kindern geäußert. „Ich wäre da sehr vorsichtig“, sagte sie am Donnerstag in Berlin. Sie rate davon ab, für jede neu aufkommende Opferperspektive einen Runden Tisch einzurichten.

„Der jetzige Vorschlag entspricht dem Wunsch der Politik, überhaupt etwas vorzuschlagen, ist aber auch Ausdruck der Hilflosigkeit. In komplexen, lange zurückliegenden Prozessen kann der Runde Tisch kaum Richter sein, er kann nur eine Vision von Gerechtigkeit aufrechterhalten und damit hoffentlich zur Befriedung beitragen“, so Vollmer. Zugleich warnte sie vor den Folgen aufgeladener Emotionalisierungen in den Medien.
weiter lesen: http://www.domradio.de/aktuell/artikel_61856.html

mehr dazu: "Runder Tisch" über sexuellen Mißbrauch
Geschrieben von pethens
http://www.top-medien-berlin.de/content/view/632/1/


Forscherin sucht Heimkinder

Die junge Konstanzer Historikerin Lisa Foege forscht über das Wessenberg-Mädchenheim. Für diese Arbeit sucht sie ehemalige Heimkinder, die sie über ihre Erinnerungen befragen und deren Archive (Fotos, Unterlagen) sie auswerten kann. Im Auftrag des Sozial- und Jugendamts, fachlich betreut vom Rosgartenmuseum, soll zum 150. Todestag Wessenbergs in diesem Jahr eine Darstellung entstehen. Lisa Foege will später eine Doktorarbeit schreiben.

Ehemalige Heimkinder, die unter zugesicherter Wahrung ihrer Anonymität erzählen oder Unterlagen beisteuern, können sich melden: E-Mail: lisafoege@gmx.de, oder Rosgartenmuseum, Telefon 900-913.
Artikel: http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Forscherin-sucht-Heimkinder;art372448,4190748


SWR Freitag, 5. März 2010

22.00 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Menschliche Abgründe

Heinz-Jürgen Overfeld verlor einen Teil seiner Kindheit: In verschiedenen katholischen Heimen wurde er jahrelang sexuell missbraucht - sowohl von Patern als auch von Nonnen, wie er behauptet. Die jüngst bekannt gewordenen Missbrauchsfälle am Berliner Canisius-Kolleg überraschen ihn deshalb nicht: "Ich bin froh, dass es nun ans Tageslicht kommt, auch wenn das nur die Spitze des Eisberges ist."

mehr bei: http://www.swr.de/nachtcafe/-/id=200198/141azy8/index.html


Stern: Missbrauch ist nie ausgestanden

Bei der Diskussion über Kindesmissbrauch - wie den jetzt bekannt gewordenen Fällen in der katholischen Kirche - entsteht manchmal der Eindruck, die Folgen der Gewalt könnten über die Jahre völlig verschwinden. Doch dem widersprechen nicht nur Psychiater, sondern auch neue medizinische Befunde.
weiter lesen: http://www.stern.de/wissen/mensch/kopfwelten-missbrauch-ist-nie-ausgestanden-1547637.html


Missbrauchsskandal

Staatsanwaltschaft im Kloster Ettal

02. März 2010 Im Skandal um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche hat es eine Durchsuchung in einem Kloster gegeben. Am Dienstag durchsuchte die Münchner Staatsanwaltschaft das oberbayerische Kloster Ettal, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Dort sollen Schüler von Geistlichen sexuell missbraucht worden sein. „Seit Nachmittag laufen Ermittlungen vor Ort in Anwesenheit der Staatsanwaltschaft“, bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München II. Ob es überhaupt schon einmal eine Razzia in einem Kloster gegeben habe, konnte ein Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz auf Nachfrage nicht beantworten.
weiter lesen: http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~ED89D49498CCE4DD0AAD400146EA6E744~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Missbrauch in der Kirche
"Wir können die Zahl der Opfer gar nicht überschauen"

Das Ausmaß sexuellen Missbrauchs in der Kirche ist offenbar viel größer als angenommen. Laut dem Verein für ehemalige Heimkinder wurden 70 Prozent seiner Mitglieder Opfer von Übergriffen. Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger erwägt nun sogar eine Verlängerung der Verjährungsfristen.

Berlin - "Wir können die Zahl der Opfer gar nicht überschauen", sagte die Vorsitzende des im Jahr 2004 gegründeten Vereins ehemaliger Heimkinder e.V., Monika Tschapek-Güntner, der "Berliner Zeitung". Seit Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in deutschen Jesuitenschulen meldeten sich täglich weitere Betroffene.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,681150,00.html


Spiegel: "Vertuschtes verjährt nicht"

"Priester und Sex" hieß das Thema - die Gäste: ein Bischof, der sich rausredet, ein übermotivierter Vatikanfan von "Bild", dazu der Ex-Jesuitenschüler Heiner Geißler. Leider war die Runde bei "Hart aber fair" so wenig erhellend wie eine Messe in der Provinz.

Man redete schon fast eine Stunde, der Zuschauer hatte beinahe vergessen, dass Andreas Englisch überhaupt anwesend war, da platzte es aus ihm heraus: "Es ist gemein, auf die katholische Kirche zu schauen wie auf ein Biotop", krächzte der "Bild"-Korrespondent des Vatikan. Englisch polterte, sprang von seinem Hocker auf, mit zorngeschwollener Halsschlagader und wilder Gestik versuchte er gegen das Argument anzureden, das Sündenregister der Kirche umfasse womöglich mehr Seiten als die Bibel.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,680170,00.html


 


Ehemalige Heimkinder können sich direkt an den Runden Tisch wenden

Kontakt: Frau Katharina Loerbroks, Referentin der Infostelle des Runden Tisch:
Telefon: 030 400 40-231 oder 030 27 57 67 77 – Email:
info@rundertisch-heimerziehung.de

Webseite:
http://www.rundertisch-heimerziehung.de/index.htm

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News Feb 2010

News Jan 2010

News 2009


Konvention zum Schutze der Menschenrechte

wurden die Menschenrechte in den Nachkriegsjahren weiterhin verletzt?
Wichtige Punkte für ehemalige Heimkinder

 

Über Therapien
welche helfen wirklich?

Was ist Misshandlung

 

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Das Parfumfläschchen

Brandzeichen
bei Monika Detering

Meine schrecklichen Kindheits-Erinnerungen an das Rübezahl Heim. 1 2

Mehr zum Kinderheim in Holzen:
http://holzen-kinderheim-rubezahl-perversion-christlichen-auftrags.over-blog.de/

Briefe an die Eltern

Kindheitserinnerungen

Meine wahre Geschichte
von Katharina M.

Berichte von Misshandlungen in Heimen

Fred Schippers beschreibt seine Kindheit im
Kinderhein Schloß Dilborn

Ein Opfer des Dansweiler Hof und Freistatt schreibt

Wenn du mit 23 immer noch 8 und 15 bist
von Seviye

Für Alessandra
von Mathilde

Einer von 2555 Tagen
von Mathilde

ZUM ABSCHIED
NIKKO SCHOTT

Vom Feuer in die Hölle
Meine Jugendjahre im Mädchenheim Weiher.

Quälende Schatten aus der Vergangenheit

Ich Bernd Grün

Über ein Leben im Heim und ein Schicksal, das sprachlos macht

Mundtot

H. Franke aus Aachen

Meine Geschichte
von M. Schlage

"Ein beinahe zerstörtes Leben"

Sylvie's Life

Damals - Heute

Die Ohrenentzündung

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Sie können die Misshandlungen Ihrer Kindheit zur Publikation einsenden.

Fragen ohne Antwort

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Warum gibt es heut noch Kindesmisshandlungen?

Kindesmisshandlungen Heute

Dunkelziffer von rund
150 000 misshandelten Kindern

   
 
 
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