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Der
Weg zum Selbstrespekt
von S.H.B.
Selbstrespekt? Ich kannte das Wort, aber nicht seine Bedeutung.
Wie sollte ich auch, ich wurde als Kind nie respektiert.
Ich bin eine EMaK, eine Erwachsene misshandelt als Kind. Opfer
von körperlicher, sexueller und emotionaler Gewalt in Kindheit
und Jugendzeit. Die emotionale Misshandlung durch die Eltern dauerte
fort bis zu meinem endgültigen Kontaktabbruch vor acht Jahren,
ausgelöst durch eine erneut schwere Traumatisierung durch
meine Herkunftsfamilie. Um diesen Schock zu bearbeiten, suchte
ich einen Therapeuten auf. Doch anstatt meine Kindheitstraumata
zu finden und zu bearbeiten, wich dieser Therapeut dieser Thematik
vollständig aus. Er führte mich dahin, meine Eltern
zu verstehen und ihnen zu verzeihen, was mir eine Zeitlang scheinbar
gelang, in Wirklichkeit meine Depression aber nur noch verstärkte
und zementierte.
Kongregation für die Glaubenslehre
Brief an die Bischöfe der ganzen katholischen Kirche und
an andere Bischöfe und Hierarchen, die es angeht, über
die der Glaubenskongregation vorbehaltenen schweren Straftaten…
Mehr lesen: http://norbert.denef.com/2008/08/05/glaubenskongregation-schwere-straftaten/
Email
an Renate Künast, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
von E. Klotzbücher
Betreff: Entschuldigung der kanadischen Regierung
an Heimkinder
GEN-FORSCHUNG
Bruch des bösen Zaubers
Von Jörg Blech
Traumatische Erlebnisse im Kindesalter können das
Erbgut im Gehirn dauerhaft verändern. Der erschreckende
Befund schürt das Interesse am jungen Feld der Epigenetik:
Erfahrungen hinterlassen chemische Spuren, die womöglich
sogar vererbt werden.
Auf die Idee, Selbstmörderhirne zu untersuchen, war der kanadische
Forscher bei Experimenten mit Ratten gekommen. Er hatte sich gefragt,
warum Babys, die von ihrer Mutter nicht gepflegt wurden, zu verängstigten
Tieren heranwuchsen, die stets in die dunkelste Ecke des Käfigs
flohen. Das auffällige Verhalten, so stellte Szyf fest, geht
mit einer erstaunlichen Veränderung am Erbgut einher: Im
Nervengewebe wird das Gen für einen Rezeptor zur Stressverarbeitung
abgeschaltet.
Mehr lesen: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,569871,00.html
Dieser Spiegelbericht lehnt sich
sehr an das USA NOVA Program „Ghost
in your Genes“ Sendung vom 26. August 07 http://www.pbs.org/wgbh/nova/genes/
der beschriebe Teil kann bei PBS Titel: "A Tale of
Two Mice" (in englisch gesehen) werden: http://www.pbs.org/wgbh/nova/genes/mice.html
Neue
Wege aus dem Tief
Von Sabine Kartte, Johannes Schweikle, Cornelia Stolze
Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass Medikamente allein nicht
dauerhaft aus der Depression heraushelfen. Nur wer seine krank
machenden Verhaltens- und Gefühlsmuster verändert, kann
dem schweren Seelenleiden entkommen. Dazu bedarf es einer speziell
ausgerichteten Psychotherapie.
Als der Mann kam und mich mitnahm
von Heidi Marks
1961 wurde die damals Vierjährige von einem vierzehnjährigen
Nachbarjungen in die Büsche gezerrt. Von da an nutzte der
Heranwachsende jede Gelegenheit, das Kind sexuell zu missbrauchen.
Den Eltern erzählte Heidi nichts, denn der Junge schärfte
ihr ein, die Mutter würde sie dann nicht mehr mögen.
Mehr lesen: http://www.dieterwunderlich.de/Heidi_Marks.htm
Bamberger Priester unter Missbrauchsverdacht
In der Erzdiözese Bamberg soll ein Domkapitular seit
1976 jahrelang Schüler eines Internats sexuell missbraucht
haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den mittlerweile
beurlaubten Priester. Viele der Fälle sind bereits verjährt.
Der Personalchef der Diözese ist inzwischen zurückgetreten.
Mehr lesen: http://www.welt.de/politik/arti2267726/Bamberger_Priester_unter_Missbrauchsverdacht.html
Gibt es den
geborenen Verbrecher?
Die Idee, dass Menschen aufgrund ihrer Anlage kriminell
werden, gilt als überholt. Doch offenbar spielen Gene eine
Rolle.
Von M. C. Schulte von Drach
Als Cesare Lombroso im 19. Jahrhundert seine Vorstellung vom geborenen
Verbrecher vorstellte, löste er einen heftigen Streit aus.
Der Arzt und Professor für Psychologie hatte die Theorie
aufgestellt, dass Kriminelle einen besonderen Menschen-Typus darstellen.
Was es nicht gibt, ist eine bereits in den Genen festgeschriebene
Karriere als Ganove. Und anders als früher häufig angenommen,
spielt nicht nur ein einziger Faktor eine Rolle, wenn es um Verhalten
abseits der Normen geht. Auch die Umwelt, in der ein Kleinkind
aufwächst, ist von Bedeutung. So erhöhen bekanntlich
eine aggressive und inkonsequente Erziehung, ein häufiger
Wechsel der Bezugspersonen oder Konflikte in der Familie das Risiko,
dass der Nachwuchs sich zu einem Jugendlichen und Erwachsenen
entwickelt, der sich nicht an die Gesetze hält.
Mehr darüber: http://www.sueddeutsche.de/wissen/907/303886/text/
Anmerkung: Dr. Arthur Janov schrieb bereits
vor 30 Jahren in seinem Buch „Biologie of Love“
über die Bedeutung der Serotonen und Dopamin.
SSW im Landtag Anke Spoorendonk
Entschließung des Landtages zur Unterbringung und
Zwangsarbeit von Kindern/Jugendlichen in ehemaligen
Heimen der Landesfürsorgeerziehung
Eine Aufarbeitung der bundesweiten Heimerziehung in den
50’er und 60’er Jahren geschieht seit
etwa fünf Jahren im Petitionsausschuss des Bundestages. Dort
fordern ehemalige Heimzöglinge
aus jener Zeit ihr Recht auf Entschädigung und eine Entschuldigung
für das Unrecht, das an
ihnen begangen wurde. Insgesamt ist dies ein besonders dunkles
Kapitel westdeutscher
Geschichte und seiner Justiz- und Sozialpolitik. Was sich seinerzeit
hinter den Mauern von
staatlichen und kirchlichen Einrichtungen zugetragen hat, macht
tief betroffen. Es hat - nicht nur
nach heutigem Ermessen - nichts mit der Erziehung von Kindern
und Jugendlichen zu tun.
Mehr
lesen:
Landtag Aktuel Kiel, 17.07.2008
Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen
in ehemaligen Heimen
der Landesfürsorgeerziehung
Wolfgang Baasch:
Missstände in der Fürsorgeerziehung bundesweit
aufarbeiten
Die Dokumentation des Runden Tisches, den die Sozialministerin
mit ehemaligen so
genannten Fürsorgezöglingen einberufen hat, ist eine
beklemmende Lektüre. Zeigt sie
doch ein Thema auf, das lange Zeit mit einem Tabu belegt war,
ein Thema, bei dem
sich Menschen heute kaum noch vorstellen können, dass so
etwas in der jüngeren Geschichte
der Bundesrepublik Realität war: die Fürsorgeerziehung
der 50er bis 70er Jahre,
die eindeutig ein dunkler Fleck auch in unserer Geschichte ist.
Mehr
lesen
Parlamentarische Geschäftsführerin
der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Monika Heinold:
"Menschenrechtsverletzungen muss man beim
Namen nennen"
Ehemalige Heimkinder der 50er und 60er Jahre haben begonnen, offen
über ihr Schicksal
zu reden:Mehr
lesen
Papst entschuldigt sich für
sexuelle Übergriffe Geistlicher
Benedikt XVI. wich überraschend von seinem Redemanuskript
ab: In Sydney hat der Papst sich erstmals für den sexuellen
Missbrauch von Kindern durch katholische Geistliche entschuldigt.
Er bedaure die Leiden der Opfer, die Täter müssten vor
Gericht gebracht werden.
Mehr bei Spiegel Online: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,566792,00.html
»Fürsorge« im
Streifenhemd der Nazis
Aufenthalt im Heim Glückstadt war schlimmer als Strafvollzug
/ Insassen erheben ihre Stimme
Von Dieter Hanisch, Kiel
Heimerziehung in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik –
eine Geschichte mit dunklen Kapiteln. Interessant: Ulrike Meinhof
hat sich 1970 in dem Buch »Bambule« vor ihrer RAF-Karriere
kritisch mit dem Thema auseinandergesetzt. Aufgearbeitet wurde
es bis heute nicht. (A)
Mehr lesen: http://www.neues-deutschland.de/artikel/132471.fuersorge-im-streifenhemd-der-nazis.html
Presseinformation
Kiel, den 17.07.2008
Es gilt das gesprochene Wort
Entschließung des Landtages zur Unterbringung und Zwangsarbeit
von Kindern/Jugendlichen in ehemaligen Heimen der Landesfürsorgeerziehung
Mehr lesen: http://www.ltsh.de/presseticker/2008-07/17/17-00-26-1257/pi.txt
Landtagsrede vom 17.07.2008 zu
TOP 25: Unterbringung und Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen
in ehemaligen Heimen der Landesfürsorgeerziehung
17.07.2008
Missstände in der Fürsorgeerziehung bundesweit
aufarbeiten
Die Dokumentation des Runden Tisches, den die Sozialministerin
mit ehemaligen so genannten Fürsorgezöglingen einberufen
hat, ist eine beklemmende Lektüre. Zeigt sie doch ein Thema
auf, das lange Zeit mit einem Tabu belegt war, ein Thema, bei
dem sich Menschen heute kaum noch vorstellen können, dass
so etwas in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik Realität
war: die Fürsorgeerziehung der 50er bis 70er Jahre, die eindeutig
ein dunkler Fleck auch in unserer Geschichte ist.
Mehr lesen: http://www.spd.ltsh.de/index.php?option=com_content&task=view&id=112&Itemid=123&pressid=2832&from=0
Gerichte - Gutachter - Jugendämter:
Auf der Anklagebank
Vier 4 kids in München
Angeprangert werden in München „absolut skandalöse
Beispiele, wie Gutachter, Gerichte, Jugendämter und Verfahrenspfleger
unsere Familien kaputt machen“ (so die beiden Politiker
in ihrer Einladung). Kronzeugen der Anklage sind ein Journalist,
eine Studienrätin, eine Schriftstellerin und ein BMW-Produktmanager.
http://kinderinheimen.blogspot.com/2008/07/auf-der-anklagebank.html
„Als wäre der Teufel
in mir“
von Christoph Lumme
In der Nachkriegszeit wurden zehntausende Kinder für schwachsinnig
erklärt und in kirchlichen Heimen sadistisch gequält.
Eins von ihnen war Monika Stey.
In vielen Einrichtungen wurde die grausame Pädagogik der
Nazi-Zeit ungebrochen fortgesetzt. Erst nach der Studentenrevolte
kam es zu Reformen.
http://www.westdeutschezeitung.de/index.php?redid=269703
Heimkinder wurden misshandelt
Jetzt hat der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) die
systematische Misshandlung von Heimkindern in seinen Einrichtungen
eingeräumt.
Außerdem solle den Betroffenen Unterstützung angeboten
werden, hieß es in einem gemeinsamen Resolutionsentwurf
von CDU, FDP und Grünen.
Mehr bei:
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&key=standard_document_19358182
Gottfried John
Ein Gesicht und seine Geschichte
Er ist einer der wenigen deutschen Schauspieler, die international
Karriere gemacht haben.
John kommt unehelich zur Welt, wird Staatsmündel. Sein Zuhause
sind immer wieder Kinderheime und Bewahranstalten, "wie in
den schlimmsten Klischees, die man über diese Heime kennt:
Erniedrigung, Lieblosigkeit, Einsamkeit." Das Grauen endet,
als ihm die Mutter zur Flucht verhilft.
Mehr bei: Wissen
im WDR
und bei "Zeit Online" http://www.zeit.de/2001/22/200122_c-lehrjahre-john.xml?page=all
Der
Mann ohne Gedächtnis
Von Kuno Kruse
Er saß eines Tages auf einer Bank in Hamburg und wusste
nicht, wo er war. Auch nicht, wer er war. Seitdem kämpft
sich Jonathan Overfeld mühsam aus den Tiefen seiner Amnesie.
Gefunden hat er eine Kindheit im katholischen Westfalen - und
tiefe Wunden auf seiner vergewaltigten Seele, die nie verheilt
sind.
Mehr bei Stern.de http://www.stern.de/politik/panorama/624605.html?nv=sml
Traumata verarbeiten lernen
Naturkatastrophen, Misshandlungen oder schwere Unfälle sind
einschneidende Ereignisse, die das Leben der Betroffenen grundlegend
verändern. Jeder Mensch verarbeitet ein solches Ereignis
anders. Einige finden von selbst aus der 'traumatischen Zange',
manche bleiben in ihr gefangen. Ein Netzwerk will Betroffene unterstützen.
...Ein flash-back ist ein Erinnerungsfetzen an das Erlebte, der
durch bestimmte Auslöser (trigger) unwillkürlich ins
Gedächtnis rückt. Diese flash-backs können auch
Jahre nach dem Erlebnis auftreten; selbst wenn sie dem Alltagsbewusstsein
bis dahin nicht zugänglich waren.
Mehr darüber bei: http://www.meduniqa.at/6217.0.html
Werner Papke, der legendäre
Profi-Boxtrainer
wurde des sexuellen Missbrauchs in 49 Fällen
schuldig gesprochen.
Die ehemaligen Schützlinge, die ihn mit ihren Aussagen auf
die Anklagebank gebracht haben, die Ehefrau eines der Boxschüler
und ein Konkurrent aus der Berliner Boxszene – sie alle
würden „unter einer Decke stecken“. Nach Angaben
des heute 33-Jährigen waren die Jungen, die der Trainer befummelt
haben soll, alle von ähnlichem Typ: „Klein, süß,
zierlich und dunkelhaarig.“
Mehr lesen: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Kriminalitaet-Prozess;art128,2519549
49-jähriger Mann muss wegen
Kindesmissbrauch 3 Jahre ins Gefängnis
21. Februar 2008
Ein 49-jähriger Berliner steht seit Donnerstag wegen sexuellen
Missbrauch von Kindern vor Gericht. Der Mann ist in 641 Fällen
angeklagt und soll zwischen 1980 und 1992 seine drei minderjährigen
Kinder zu sexuellen Handlungen gezwungen haben.
Mehr lesen: http://www.die-topnews.de/49-jaehriger-mann-muss-wegen-kindesmissbrauch-3-jahre-ins-gefaengnis-33854
Darmstadt. Missbrauchsopfer erhält
40 Jahre nach Tat Anspruch auf Entschädigung
Wie das Hessische Landessozialgericht in einem heute in Darmstadt
veröffentlichten Urteil entschied, gilt das erst 1976 in
Kraft getretene Opferentschädigungsgesetz auch für diese
Tat aus den frühen 60er Jahren.
Mehr lesen. http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=623738
Nach Einschreiben per Rückschein:
Caritas-Pressesprecherin antwortet/Weitere Fragen
Readers Edition von
Heinz-Peter Tjaden
“Ich möchte Ihnen auf Ihr Schreiben
an den Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes antworten”,
hat mir mit Schreiben vom 13. Juni 2008 die Pressesprecherin Claudia
Beck endlich eine Antwort zum Schicksal ehemaliger Heimkinder
zukommen lassen.
Mehr
lesen.
Email von Helmut E. Klotzbücher
an:
Heil, CDU, Merkel, CDU, Hintze CDU, Köhler
CDU, Kauder CDU, Schavan CDU, Gysi Linke, Kuhn Grüne, Kühnast
Grüne, Ströbele Grüne, Winkler Grüne, Leutheusser-Schnarrenberger
FDP, Nahles SPD, Rupprecht SPD, Stiegler SPD, Thierse SPD, Wiefelspitz
SPD, Zypries SPD, Westerwelle FDP
...Es ist ein Tag, auf den die Indianer seit vielen Jahren gewartet
haben, es ist der Tag der offiziellen Entschuldigung der kanadischen
Regierung für ein böses Unrecht, das an ihnen begangen
wurde.
...Auch in Deutschland warten die ehemaligen Heimkinder auf eine
Entschuldigung und Entschädigungs-zahlungen.
Email
lesen
Was sagt Die Linke zu dem Thema
Heimkinder?
Frau Koenig fragte (Die Linke) Dr. Diether Dehm:
"...ehemaligen Heimkinder aus den 50ziger bis sechziger Jahren.
Diesen wurde teilweise die Schulbildung verweigert, demzufolge
kein Schulabschluß, keine Lehre oder Beruf, also unverschuldet
am unteren Ende der Leiter".
Sie erheilt am 16.06.2008 Antwort.
http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_diether_dehm-650-6581--f112972.html#frage112972
Gefühle wurden abgetötet
Wie die Schweiz den Fall «Kinder der Landstrasse»
hatte, in dem Fahrenden von Amtes wegen ihre Kinder weggenommen
wurden, so geschah dies in Kanada mit den Indianern. Den Kindern
sollte der Indianer in ihnen ausgetrieben werden. Nun hat sich
die Regierung für dieses Unrecht entschuldigt.
Der 11. Juni 2008 wird als historisches Datum in die Annalen der
in Kanada lebenden Indianer eingehen. Es ist ein Tag, auf den
die Indianer seit vielen Jahren gewartet haben, es ist der Tag
der offiziellen Entschuldigung der kanadischen Regierung für
ein böses Unrecht, das an ihnen begangen wurde. (A)
Mehr lesen: http://www.tagblatt.ch/index.php?artikelxml=1521383&ressort=tagblattheute/hintergrund&jahr=2008&ressortcode=tb-hi&ms=
Weitere Festnahme wegen mutmaßlicher
Kindesmisshandlung auf Jersey
© AFP Agence France-Presse GmbH (Info)
Direkt-Link:
http://www.derNewsticker.de/news.php?id=17113
London (AFP) - Im Zuge der Ermittlungen zu Kindesmisshandlungen
in einem früheren Kinderheim auf der britischen Kanalinsel
Jersey hat es am Donnerstag eine vierte Festnahme gegeben. Es
handele sich um einen 50-jährigen Mann, teilte eine Polizeisprecherin
mit. Bislang gibt es bereits drei Anklagen wegen verschiedener
Formen des Kindesmissbrauchs. Am Mittwoch hatten Kriminalbeamte
den Fund weiterer 14 Milchzähne in dem Kinderheim bekannt
gegeben. Bis auf einen wurden alle bislang aufgetauchten 27 Milchzähne
im Keller des Gebäudes gefunden.
Kanada entschuldigt sich bei Indianern
von Dietrich Alexander Stellv. Ressortleiter Außenpolitik
Kanadas Premier Stephen Harper hat die indianischen Ureinwohner
für die menschenverachtende Politik der Zwangsassimilierung
und Entrechtung um Vergebung gebeten.
Ein dunkles Kapitel in der Geschichte Kanadas wäre der Öffentlichkeit
außerhalb des Landes womöglich für alle Zeiten
verborgen geblieben, hätte die Regierung unter Premier Stephen
Harper nicht den Mut gefunden, eben diese große Öffentlichkeit
für seine Bitte um Vergebung bei den indianischen Ureinwohnern
zu suchen. Vergebung für eine menschenverachtende Politik
der Zwangsassimilierung und christlichen Missionierung in euphemistisch
umschriebenen Internaten, der Entrechtung, Erniedrigung und sexuellen
Nötigung von Tausenden Kindern bis weit hinein in die 70er-Jahre.
Die Frage muss erlaubt sein, ob und wann sich die USA zu solch
einem Schritt durchringen werden. Auf die Dauer scheint es nicht
möglich und auch schädlich zu sein, eine gesunde und
reife Gesellschaft formen zu wollen, die sich auf nicht bewältigtem
Unrecht gründet.
Mehr lesen: http://debatte.welt.de/kommentare/76262/kanada+entschuldigt+sich+bei+indianern?req=RSS
Anhang von Sieglinde W. Alexander:
Die Frage muss erlaubst sein, ob und wann sich die Deutsche Regierung
zu solch einem Schritt durchringen wird. Die Vergehen an Heimkindern
in den Nachkriegsjahren werden auch nicht durch die biologische
Uhr gelöscht.
Priester wegen Missbrauchs angeklagt
5. Juni 2008
ESSEN/BOTTROP Die Staatsanwaltschaft Essen hat wegen sexuellen
Missbrauchs Anklage gegen einen Bottroper Pfarrer erhoben. Der
66-jährige Geistliche soll in den Jahren 1994 und 1995 in
mindestens 15 Fällen einen damals zwölfjährigen
Jungen sexuell missbraucht haben.
Mehr bei:
http://www.muensterlandzeitung.de/nachrichten/nrw/art1544,277506
http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2008/06/03/ermittlungen_gegen_essener_priester.jhtml
Sexueller Missbrauch trifft oft
Heimkinder
In Institutionen ist das Risiko von sexuellem Missbrauch sechs
Mal höher als ausserhalb. Es braucht klare Verhaltensregeln,
um Kinder besser zu schützen.
Mehr bei Tages-Anzeiger -Schweiz lesen
http://tages-anzeiger.ch/dyn/news/schweiz/883211.html
Strafbefehl gegen Ex-Diakonie-Chef
Im Zusammenhang mit dem Skandal um zweifelhafte Psycho-Experimente
mit Diakonen hat das Amtsgericht Hersbruck gegen den früheren
Rektor der Rummelsberger Anstalten, Karl Heinz Bierlein,
einen Strafbefehl erlassen. http://www.welt.de/muenchen/article2082708/Strafbefehl_gegen_Ex-Diakonie-Chef.html
Mehr bei: http://www.otv.de/default.aspx?ID=4835&showNews=234590
Kommentar von Sieglinde Alexander
K.H. Bierlein ist nicht der einzige Angestellte der Rummelberger
Anstalten der misshandelt hat. Der über 80jährige Bruder
Buchta verlebt seinen Lebensabend seelenruhig in Ingolstadt während
seine Opfer heute noch unter den psychischen Schäden leiden.
Welche Misshandlungen im Namen Gottes in den Mitsechzigern unter
seiner Leitung als Hausvater im Mädchenerziehungsheim „Haus
Weiher“ geschahen, ist nicht nur dokumentiert, sondern wird
von Zeitzeugen bestätigt. http://www.emak.org/geschichten/vom_feuer_in_die_hoelle.htm
Nachforschungen und Anfragen der damaligen Zöglingen nach
Akten aus der Zeit wurden von Herrn K.H. Bierlein mit den Worten
blockiert „Waren sie überhaupt im Haus Weiher,
wir haben keine Akten“. Es war aber bekannt, dass die
Akten aus dem Haus Weiher wegen Umbau 2005 nach Rummelsberg geschafft
wurden. Sehr nervös und unwirsch verlangte Bierlein in einem
Telefongespräch mit Sieglinde Alexander alle Namen derer,
die nach Akten suchen.
Wann hat die liebe Seele Ruh'?
Wenn Kinder Furchtbares erleben, dann schütteln
sie das nicht einfach ab. Die Spuren finden sich in der Seele
des Kindes. Und oft sind diese Verletzungen so schwer, dass sie
bleibende Schäden hinterlassen.
...Wird nicht geholfen, können später psychische Störungen
die Folge sein. Bei Frauen sind es vor allem Depressionen, Angststörungen
und die Borderlinestörung mit Selbstverletzung. Bei Jungen
kann die frühe Traumatisierung auch in eine destruktive Charakterstruktur
münden: "Dann haben wir Kinder und Jugendliche, die
nach traumatischen Erlebnissen selbst auf der Täterseite
stehen."
Mehr darueber Lesen: http://www.abendblatt.de/daten/2008/06/07/891257.html
Meine wahre Geschichte
von Katharina M.
Dass meine Mutter eiskalt war und mich
als Kind gequält und geschlagen hat, war mir zumindest von den
Fakten her klar. Was ich tatsächlich gelitten habe, kann ich nun
mit einem wissenden Zeugen aufarbeiten und heilen.
Klar war ich als seine einzige auch seine
„Lieblingstochter“, besonders umzärtelt…Nun habe ich mich vor einiger Zeit schmerzhaft daran erinnert,
dass mein Vater mich bereits als Kleinkind vergewaltigt hat. Mehr
lesen
Offener Brief an:
Herrn Kottnik Präsident des Diakonischen Werkes der
EKD
Von Helmut Klotzbücher
Ehem. Heimkind
Sehr geehrter Herr Kottnik!
Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht, wenn ich Ihr Statement
zum Deutschen Kinder- und Jugendtag lese.
Die Kirchen und Diakonien haben in den Jahren 1945 bis 1980 so
viele Biografien von Kinder zerstört, daß es wie ein
Hohn klingt, wenn Sie dort von Engagement ihrerseits und für
die Entwicklung der Kinder für ihr späteres Leben sprechen.
Weiter
lesen
Mainz (ddp). Über Misshandlungen
und psychischen Terror in Kinderheimen der 60er Jahre berichtet
das ZDF am Mittwoch (4. Juni, 0.30 Uhr) in der Dokumentation »In
den Fängen der Fürsorge«.
Die Autorinnen Sibylle Bassler und Angelica Fell gehen darin dem
Schicksal von Heimkindern nach und berichten, welche Auswirkungen
die brutalen Erziehungsmethoden auf die Betroffenen bis heute
haben.
In der Dokumentation kommen dem Sender zufolge auch Erzieher
zu Wort, auch wenn kaum jemand über die Zeit sprechen will.
Doch Günther Matschke, der Anfang der 60er Jahre als Diakon
in einem Knabenheim in Werl arbeitete, räumt ein: »Ich
habe mich schuldig gemacht. Das tut mir heute noch weh, die Jahre,
die man da Menschen misshandelt hat. Unser ganzer Stil war im
Grunde gewalttätig.«
Mehr darüber: http://www.linie1-magazin.de/linie1/news/Medien/artikel.php?id=23112
Vor über zwei Jahren
Entschädigungen versprochen: Caritas-Präsident bekommt
Einschreiben
Vor über zwei Jahren Entschädigungen
versprochen: Caritas-Präsident bekommt Einschreiben
“Nach dem Zweiten Weltkrieg in kirchlichen Einrichtungen
misshandelte Kinder können auf Unterstützung durch den
Deutschen Caritasverband (DCV) hoffen.” Weiter hieß
es, Neher habe sich für Entschuldigungen, Entschädigungen,
Anerkennung von Rentenansprüchen und für die Aufarbeitung
dieses dunklen Kapitels ausgesprochen.
Mehr darüber: http://www.readers-edition.de/2008/06/03/vor-ueber-zwei-jahren-entschaedigungen-versprochen-caritas-praesident-bekommt-einschreiben/
Politikerin organisiert Gespräch
zu Kindesmisshandlungen
Als Gesprächspartner erwartet werden neben Brandenburgs
Sozialministerin Dagmar Ziegler (SPD) auch Dr. Matthias Lammel,
forensischer Psychiater, und Dr. Eva Möhler, Chefärztin
in der Asklepios-Fachklinik Lübben.
Artikel lesen:
http://www.lr-online.de/regionen/spreewald/Luckau-Dahme-Kindstoetung-Totes-Baby-Graebendorfer-See;art1062,2052292
Jeder vierte Mann ist Opfer
häuslicher Gewalt
"Der häusliche Bereich ist für
Männer kein sicherer Ort", zitiert Lenz aus der allerersten
bundesweiten Studie über Gewalt gegen Männer. Sein Ergebnis:
"Jeder vierte Mann berichtet über körperliche Übergriffe
der Partnerin und jeder zweite davon hat sich nie dagegen gewehrt."
Das höchste Risiko, ein Gewaltopfer zu werden, besteht für
Männer zwischen zwölf und Ende zwanzig. Zunächst
sind es sexuelle Übergriffe, die Lenz zufolge auf dem Hintergrund
der pubertätsbedingten Suche nach der eigenen sexuellen Identität
oft verdeckt bleiben.
Artikel lesen:
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Aus-aller-Welt/Artikel,-Jeder-vierte-Mann-ist-Opfer-haeuslicher-Gewalt-_arid,1233228_regid,2_puid,2_pageid,4293.html
Kommentar: Es wird Zeit, dass dieses Thema auch
in Deutschland angesprochen wird. In der USA gibt es mehrere Webseiten
zu diesem Thema.
Ich war doch etwas überrascht, daß der Artikel indirekt
auf die frühkindliche Implikation von Gewalt in diesem Zusammenhang
anspricht. Aber was nicht erwähnt wird ist, daß das
erlernte Verhaltensmuster (Schläge einstecken und das Gewalt
normal ist) sich deshalb später wieder zeigt, der Kreis der
Gewalt sich damit schließt,- und sich unweigerlich in der
nächsten Generation fortsetzt.
Gefangen im Namen der Fürsorge
Die Aufklärung dauert ihnen zu lange. Die ehemaligen
Kinder aus dem berüchtigten Glückstädter Landesfürsorgeheim
wollen endlich Gerechtigkeit. Immer neue Fälle werden bekannt.
http://www.shz.de/schleswig-holstein/artikeldetail/article/111/gefangen-im-namen-der-fuersorge.html
Hirnforschung und Genetik
Molekulare
Spuren kindlicher Gewalterfahrungen?
Von Sonja Kastilan FAZ
Auszug:
Der Unterschied zeigte sich dabei im Hippocampus, einer Gehirnregion,
die für Gedächtnis- und Lernvorgänge des Menschen
von Bedeutung ist. Wichtige Erbinformationen in dessen Zellen
waren bei den Selbstmördern stillgelegt und mit molekularen
Schlössern versehen: Methylgruppen verhinderten das Ablesen
der Gene und damit die Produktion wichtiger Proteine (siehe den
unten stehenden Kasten „Epigenetik“). Dieser Befund
könnte erklären, warum der Hippocampus bei misshandelten
Kindern häufig unterentwickelt bleibt. (A)
Artikel
lesen.
Der Totmacher
Der Kommentar von Falk Zimmermann zum Inzestdrama von
Amstetten, beschreibt sehr gut das Trauma eines Opfers und was
„Experten“ nicht machen können; - die zerstörte
Seele heilen. http://www.frankenpost.de/nachrichten/standpunkte/meinungenhifpva/art2395,824929
Ich frage wie viel Tausende waren nicht in einem Keller eingesperrt,
leben ein scheinbar „normales“ leben, mussten schon
als Kind die täglichen sexuellen Verbrechen über sich
ergehen lassen und waren gezwungen Tag für Tag in der Gesellschaft
zu funktionieren.
Später, wenn das Opfer genug Kraft hat darüber zu sprechen
will niemand zuhören.
Sonntag, 25.05.2008 19.30 - 20.00 (30 min.)
WDR Köln Westpol
http://www.wdr.de/tv/westpol/
Misshandelte Heimkinder: Das lange
Warten auf Entschädigung
Sie mussten 10 Stunden lang täglich bügeln
oder Torf stechen. Sie wurden geschlagen und misshandelt. Und:
Sie konnten nicht fliehen, denn sie waren eingeschlossen: ehemalige
Bewohner von Kinderheimen in den 50er und 60er Jahren. Bis heute
haben sich die Kirchen, in deren Trägerschaft viele Heime
waren, nicht bei ihnen entschuldigt.
In den Fängen der Fürsorge
04. Juni 2008 00:30
Das Schicksal von Heimkindern der
60er Jahre
Die ZDF-Dokumentation von Sibylle Bassler und Angelica Fell beschäftigt
sich mit diesem düsteren Kapitel deutscher Erziehung. Sie
geht auch der Frage nach, ob diese ehemaligen Heimzöglinge
als Opfer anerkannt werden und mit einer finanziellen Wiedergutmachung
nach dem Opferentschädigungsgesetz rechnen können.
Sendetermin am Mittwoch zum Donnerstag
um 00:30 Uhr nach den Nachrichten.
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,1404038_idDispatch:7690655,00.html
Bisher wurden alle OEG Anträge (Opferentschädigungsgesetzanträge)
abgeschmettert!
FOCUS: - Schadenersatzklage
gegen katholische Kirche –
Klägerin wirft Priester jahrelangen s
http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-schadenersatzklage-gegen-katholische-kirche-klaegerin-wirft-priester-jahrelangen-s_aid_302525.html
Der volle Artikel erscheint Montag 19. Mai 2008 im Focus Magazin.
weitere
"news" artikel sind im Archiv zu finden
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