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Wir fragen, wieviele Erwachsene wurden als Kinder misshandelt?
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Über Therapien
welche helfen wirklich?

Was ist Misshandlung

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News

April 2010

 

 

 


„Colonia Dignidad“-Gründer in Chile gestorben

Der Gründer der berüchtigten Deutschen-Siedlung „Colonia Dignidad“ in Chile, Paul Schäfer, ist tot. Er starb im Gefängnis – inhaftiert wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Der nach dem Zweiten Weltkrieg aus Deutschland geflohene frühere Wehrmachtsgefreite hatte Anfang der 60er-Jahre in Südchile die sektenartig organisierte „Colonia Dignidad“ mit 300 Getreuen gegründet.

Die Kolonie, die sich heute „Villa Baviera“ („Bayerisches Dorf“) nennt, diente auch als Nazi-Fluchtburg.

weiter: http://www.focus.de/politik/deutschland/paul-schaefer-colonia-dignidad-gruender-in-chile-gestorben-_aid_501877.html


Umstrittener Mixa-Berater muss gehen

Berlin - Es ist mehr als eine Personalie: Dirk Hermann Voß hat seinen Posten als Pressesprecher des Bistums Augsburg verloren. Die Entscheidung hat kirchenpolitische Bedeutung. Der 50-Jährige gilt als einer der Hauptverantwortlichen für das miserable Krisenmanagement des Augsburger Bischofs Walter Mixa, der beim Vatikan sein Rücktrittsgesuch eingereicht hat. Mixa soll Heimkinder massiv verprügelt haben, was er bestreitet. Mixa selber hatte Voß von seinen Aufgaben entbunden; damit wandte er sich von jenem Mann ab, auf den er sich seit langem verlassen hat. Kritiker in Kirchenkreisen beklagten schon lange, dass der Bischof fast nur noch auf Voß höre.

weiter: http://www.tagesspiegel.de/politik/umstrittener-mixa-berater-muss-gehen/1808030.html


Runder Tisch: Kultur des Hinsehens schaffen

Anlässlich der ersten Sitzung des Runden Tisches “Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen” erklärt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Dagmar Ziegler: Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist ein abscheuliches Verbrechen. Es muss alles dafür getan werden, die Fälle sexueller Gewalt rückhaltlos aufzuklären, die Opfer so gut es geht zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, ihre Traumatisierungen zu verarbeiten. Die Kinderschänder müssen die Verantwortung für ihre Taten übernehmen und sich klar zu ihrer Schuld bekennen.

Aber sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist nicht nur ein Problem der Vergangenheit. Sexueller Missbrauch findet auch heute statt - wahrscheinlich sogar in viel größerem Umfang, als es unsere Gesellschaft wahrhaben will. Deshalb muss alles unternommen werden, um sexuelle Gewalt heute wirksam zu bekämpfen und in Zukunft effektiv vorzubeugen.

weiter: http://www.cop2cop.de/2010/04/24/runder-tisch-kultur-des-hinsehens-schaffen/


Missbrauchskandal: Die Rückkehr des Paters

Ein ehemaliges Missbrauchsopfer verfolgt den Lebensweg seines Peinigers und entdeckt, dass der Täter wieder an der alten Wirkungsstätte eingesetzt wurde.

Peter P. (Name geändert) hat den schweren Gang gemacht. Er stieg noch einmal die Treppe hoch, ging in jenen Raum, in dem er als Ministrant, gerade neun Jahre alt, unzählige Male sexuell missbraucht wurde. "Ich hatte das Gefühl, dass dort noch ein Stück von mir ist", erzählt der 53-Jährige. Tatort ist eine Zelle in der Wallfahrtskirche Birnau, der Täter ein Zisterzienserpater: Gregor M.

Jahrzehnte hat Peter P. unter dem Missbrauch gelitten. Seine seelischen Probleme wurden so groß, dass er sich 2006 klinisch behandeln lassen musste. In der Therapie, so erzählt er, sei alles wieder hochgekommen, was er 40 Jahre lang in seiner Seele unter Verschluss gehalten hatte. Noch aus der Klinik rief Peter P. die Erzdiözese Freiburg und die Abtei Mehrerau in Vorarlberg an und schilderte, was er erlitten hat. Auf eine Anzeige verzichtete er. "Die Taten waren bereits verjährt." Doch Peter P. hatte den Verdacht, dass es noch weitere Opfer geben könnte.

weiter: http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/missbrauchskandal-die-rueckkehr-des-paters


Opfer hält Mahnwache vor der Birnau

Überlingen - Der sexuelle Missbrauch an einem Ministranten in der Klosterkirche Birnau in den 60er Jahren war kein Einzelfall. „Auch ich bin damals Opfer von G.s Gelüsten geworden“, teilte ein ehemaliger Ministrant dieser Zeitung gegenüber mit.

Wie schon in einem anderen Fall, hat sich der Zisterzienserpater G. schon vor Jahren schriftlich entschuldigt – und wirkte als Priester weiter. Bis März dieses Jahres in einer Gemeinde in der Schweiz. Für die Staatsanwaltschaft waren die Fälle aus den 60er Jahren irrelevant, die Taten sind längst verjährt. Jetzt interessiert sich die Konstanzer Staatsanwaltschaft dennoch für Pater G.. Denn: Pädophilie ist nicht heilbar, und Pater G. war noch ein zweites Mal in der Birnau, 1987 bis 1992. Die Staatsanwaltschaft Konstanz hegt einen „Anfangsverdacht“, dass es auch in dieser Zeit zu sexuellen Übergriffen gekommen sein könnte. Für ein mögliches Opfer, das 1992 zehn Jahre alt war, würde die Verjährung erst dieses Jahr enden.
weiter: http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/ueberlingen/Opfer-haelt-Mahnwache-vor-der-Birnau;art372495,4261742


Kardinal Lehmann gegen Bankrott der katholischen Kirche

Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann hat sich gegen eine generelle finanzielle Entschädigung von Missbrauchsopfern in katholischen Einrichtungen ausgesprochen. Ist schon klar. Sonst wäre die deutsche katholische Kirche auch pleite. «Es kann keine pauschale Abfindung geben, die die Vergehen wie auf einer Preisliste aufzählt», betont Lehmann. Er verweist dabei auf die Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz von 2002, wonach den Opfern menschliche, therapeutische und pastorale Hilfen zugesagt werden. Finanzielle Unterstützung therapeutischer Maßnahmen sei aber zumindest im Einzelfall möglich. Der Ruf nach einer beinahe ausschließlichen finanziellen Entschädigung jedoch sei «verräterisch». Wenn sexueller Missbrauch eine Verfehlung sei, die schwerste Schäden anrichte, dann sei eine auf Geld zielende Entschädigung «eine grundlegende Verkennung des ethischen Schwergewichts einer solchen Verfehlung und auch der Formen möglicher Wiedergutmachung», betont der Mainzer Bischof. Mit anderen Worten “Missbrauch” schon, “Entschädigung” auf gar keinen Fall. Die Einrichtung eines Kirchenfonds für die Missbrauchsopfer in Anlehnung an den Zwangsarbeiterfonds lehnt Lehmann klar ab. Die beiden Fragen könne man «nicht vergleichen». Seine Bedenken gegen eine finanzielle Entschädigung würden sich durch einen Fonds sogar noch «verstärken». Missbrauch ist auch nicht ganz so schlimm, wie Zwangsarbeit.

Trotz aller Ausreden, hier soll einfach nur ein finanzieller Kollaps der katholischen Kirche verhindert werden. Und für die Opfer sind die Äußerungen eines Kardinals Lehmann nur ein weiterer Schlag ins Gesicht.
weiter lesen: http://www.kirchensumpf.to/2010/04/28/kardinal-lehmann-gegen-bankrott-der-katholischen-kirche/



Bistum Würzburg
Priester missbrauchte Ministrantin

Ein katholischer Priester des Bistums Würzburg hat Ende der 70er-Jahre eine 15 Jahre alte Ministrantin sexuell missbraucht. Der 63-Jährige zeigte sich nach Bistumsangaben selbst bei der Staatsanwaltschaft an.
Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann entband den Mann derweil von seinen Aufgaben und versetzte ihn in den Ruhestand. Unklar war der genaue Hergang der Tat. Ein Bistumssprecher wollte sich dazu nicht äußern. In einer Mitteilung war lediglich von sexuellen Kontakten „unter Ausnutzung des Abhängigkeitsverhältnisses“ die Rede. Der 63-Jährige war unter anderem in der Seelsorge in den Gefängnissen Würzburg und Schweinfurt tätig.
weiter: http://www.focus.de/panorama/welt/bistum-wuerzburg-priester-missbrauchte-ministrantin_aid_501522.html


Bistum Würzburg entbindet Priester von Aufgaben

Würzburg (RPO). Wegen Missbrauchs einer 15-Jährigen hat das Bistum Würzburg einen Priester mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden und in den Ruhestand versetzt. Der 63-Jährige zeigte sich am Freitag selbst bei der Staatsanwaltschaft wegen sexueller Kontakte mit einer Ministrantin im Jahr 1978 an, wie die Diözese mitteilte.

Die betroffene Frau hatte sich den Angaben zufolge vor einem Monat über einen Bekannten an das Bistum gewandt. Schon bei einem ersten Gespräch habe der Beschuldigte dem Generalvikar der Diözese, Karl Hillenbrand, den Missbrauch gestanden..

weiter: http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Bistum-Wuerzburg-entbindet-Priester-von-Aufgaben_aid_848310.html


Noch kein Bericht zu Vorwürfen gegen Bischof Fischer

Die Diözese Feldkirch sucht einen neuen Weg für die Zukunft. Ob der angestrebte Wandel allerdings unter dem umstrittenen Bischof Elmar Fischer stattfinden wird, bleibt angesichts der gegen ihn erhobenen Missbrauchsvorwürfe vorerst offen. Auf die Frage, ob Fischer bei einer Bestätigung der Anschuldigungen dem Beispiel des Augsburger Bischofs Walter Mixa folgen und beim Papst um seinen Rücktritt bitten könnte, gab es am Donnerstag keinen Kommentar seitens der Diözese.
weiter: http://www.krone.at/krone/S158/object_id__196320/hxcms/


Die feinen Unterschiede

Kindesmissbrauch versus Heimerziehung
Beim Vergleich der Runden Tische zur Aufarbeitung von Kindesmissbrauch und Heimerziehung sind bemerkenswerte Differenzen festzustellen.

Jetzt gibt es gleich zwei Runde Tische, die sich mit der Misshandlung und dem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in kirchlichen und öffentlichen Erziehungsanstalten befassen: den Runden Tisch gegen Kindesmissbrauch, der sich heute konstituiert, und den Runden Tisch Heimerziehung, der sich seit Februar 2009 um die Aufarbeitung der skandalösen Zustände in den Erziehungsheimen der Bundesrepublik von 1949 bis 1975 kümmern soll.

den beiden Gremien sind bemerkenswert. Anlass der Gründung des einen waren die Sexualstraftaten in Privatschulen und Eliteinternaten, in denen die Kinder der Oberschicht lernen. Gleich drei Bundesministerinnen haben die Leitung des Gremiums übernommen, in dem auch »die Durchsetzung des staatlichen Strafanspruches, rechtspolitische Folgerungen sowie die Anerkennung des Leidens der Opfer sexuellen Missbrauchs in jeglicher Hinsicht« verhandelt werden sollen.

An dem anderen Runden Tisch, dessen Vorsitzende die frühere Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer ist, geht es um die Leiden von 700 000 bis 800 000 jungen Menschen, die bis in die 70er Jahre der Heimerziehung unterworfen waren. 65 Prozent der Heime waren in kirchlicher Trägerschaft. Den ehemaligen Heimkindern, die vor allem aus den unteren Gesellschaftsschichten kamen, empfiehlt Vollmer immer wieder Geduld, denn mit der Anerkennung ihrer Leiden geht es nicht so schnell. Die Opfer sprechen von Menschenrechtsverletzungen, Zwangsarbeit und Folter, und es sind diese Tatbestände, die Vollmer nicht anerkennen will. Sie redet lieber von missbräuchlichen Erziehungsmethoden, Fehlleistungen und schwierigen Umständen in jener Zeit, in der Züchtigung noch als anerkanntes Erziehungsmittel galt, wie es in einem von ihr abgezeichneten Bericht heißt.

weiter: http://www.neues-deutschland.de/artikel/169707.die-feinen-unterschiede.html


Der Runde Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch will bis Ende des Jahres konkrete Ergebnisse vorlegen.

Der von der Bundesregierung eingesetzte Runde Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch will zügig zu konkreten Ergebnissen kommen. Die Unterarbeitsgruppen sollen im Mai mit ihrer Arbeit beginnen - im September soll ein Zwischenergebnis vorliegen. Das erklärten die Ministerinnen Kristina Schröder, Annette Schavan und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger nach der konstituierenden Sitzung.

Das Thema Entschädigung für die Opfer wird nach Einschätzung von Leutheusser-Schnarrenberger besonders schwierig werden. "Da wird es bestimmt spannende Auseinandersetzungen geben und unterschiedliche Interessen", sagte sie. Die erste Sitzung sei aber ermutigend gewesen. Die rund 60 Teilnehmer aus Politik, Kirche und Verbänden wollen über Hilfen für die Opfer beraten und Konzepte zur Vorbeugung entwickeln. Geleitet wird der Runde Tisch von den drei Ministerinnen.

weiter: http://www.tagesschau.de/inland/rundertisch118.html


Zum Tod von Alice Miller
Misshandlung überall

Wer sein frühes Leid bestreitet, flieht nur vor ihm: Die Psychoanalytikerin Alice Miller kehrte ihrer Zunft den Rücken und landete als Kindheitsforscherin mit ihren Büchen Welterfolge. Nachruf auf eine Frau von ungewöhnlicher Antriebskraft.

Am Anfang ist das Kindheitstrauma. Die große publizistische Qualität der in Lemberg geborenen Schweizer Autorin Alice Miller lag in ihrer Fähigkeit zur hemmungslosen Vereinfachung komplexer entwicklungspsychologischer Konstellationen. Die Durchschlagskraft von Büchern wie „Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst“ oder „Die Revolte des Körpers“ verdankt sich ihrer unbeirrbar reduktionistisch verfahrenden Aggressivität.

Das Feindbild ist klar definiert: eine Psychoanalyse, die die schlimmen Kindheitserfahrungen eher verdecke als ans Tageslicht bringe, weil sie in der Folge von Freuds Triebtheorie das Körpergedächtnis korrumpiere und das früh erfahrene Leid als Phantasie abtue. Freuds Sündenfall sei die Abkehr von der Verführungstheorie gewesen.

weiter: http://www.faz.net/s/Rub5C2BFD49230B472BA96E0B2CF9FAB88C/Doc~E1C725A42FBE54D949742723A0D6467EF~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Appell an den Vatikan

Ruf nach rascher Entscheidung über Mixas Rücktrittsgesuch
Die Reformbewegung „Wir sind Kirche" hat an den Vatikan appelliert, über das Rücktrittsgesuch des umstrittenen Augsburger Bischofs Walter Mixa möglichst rasch zu entscheiden. Eine lange Hängepartie wäre den Katholiken im Bistum Augsburg nicht zuzumuten, sagte „Wir sind Kirche"-Sprecher Christian Weisner.

Der Vorsitzende des Augsburger Diözesanrats, Helmut Mangold, mahnte zudem, nach der Entscheidung über das Rücktrittsangebot dürfe es dann nicht wieder ein Jahr dauern, bis ein neuer Bischof ernannt wird. Weisner betonte, ein rasches Votum Roms sei auch deshalb nötig, weil Mixa nicht nur als Augsburger Bischof, sondern auch als katholischer Militärbischof in Deutschland zurücktreten wolle.
weiter: http://www.welt.de/aktuell/article7304447/Ruf-nach-rascher-Entscheidung-ueber-Mixas-Ruecktrittsgesuch.html


Belgischer Bischof tritt nach Missbrauch zurück

In Belgien hat ein Bischof im Zusammenhang mit einer Affäre um Kindesmissbrauch seinen Rücktritt eingereicht. Die belgische Bischofskonferenz setzt zu dem Fall für Freitag eine Pressekonferenz mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche in Belgien an. Nach Medienangaben dürfte es sich um den Bischof von Brügge, Roger Vangheluwe, handeln. "Schwerwiegende Taten" hätten ihn zum Rücktritt bewogen.

Über das Rücktrittsgesuch eines Bischofs entscheidet der Papst; bisweilen dauert es mehrere Monate, bis die Entscheidung fällt. Am Donnerstag hatte Papst Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch des irischen Bischofs James Moriarty vom Dezember angenommen. Moriarty war von 1991 bis 2002 Weihbischof von Dublin, einer jener Diözesen, in der jahrzehntelang Hunderte Kinder von Geistlichen sexuell missbraucht worden waren.
weiter lesen: http://www.upc.at/upclive/news/ausland/2090/20907438.html?entryId=8749384


Der neue Antrag der Grünen in Bayern im Bayerischen Landtag.
Wenig Chancen auf Erfolg.

Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN

Hotline für ehemalige Heimkinder

Der Landtag wolle beschließen:

Die Staatsregierung wird aufgefordert, eine „Hotline Heimkinder“ als Anlauf- und Beratungsstelle zu schaffen. An diese Stelle können sich ehemalige Heimkinder und ihre Angehörigen, sowie ehemalige MitarbeiterInnen und Leitungen von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe wenden, um über ihre persönliche Erlebnisse mit Missständen, Gewalt, Menschenrechtsverletzungen und sexuellem Missbrauch in den Heimen zu berichten.

Sie ist bei der Vermittlung von Hilfsangeboten behilflich, bietet Unterstützung bei der Suche nach Akten und bei der Akteneinsicht, ist Ansprechpartner für lokale Initiativen von Betroffenen.

Die Stelle ist so einzurichten, dass eine möglichst große Unabhängigkeit von den Trägern der Einrichtungen garantiert ist. Die Stelle muss ausreichend mit qualifiziertem Personal ausgestattet sein. Die Stelle muss niederschwellig und kostenlos erreichbar sein. Die Stelle wird offensiv beworben.

Die Stelle wird unter konsequenter Beachtung des Daten- und Persönlichkeitsschutzes dem Landtag über die Erlebnisse, Probleme, Erkenntnisse und Erfahrungen sowie Anliegen der ehemaligen Heimkinder berichten.

Begründung:
Nach dem Zwischenbericht des Runden Tisches „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ in Berlin ist durch den Freistaat Bayern bisher nur Folgendes veranlasst worden:

„In Bayern wurde durch die Landesregierung ein Ansprechpartner beim bayerischen Landesjugendamt eingesetzt sowie die Bezirksregierungen zur Aktensicherung aufgefordert.“

Der Freistaat Bayern muss sich der Aufarbeitung der Problematik angemessen widmen und den betroffenen Menschen die ihnen zustehende Anerkennung und Aufmerksamkeit zukommen lassen. Die Bundesländer und somit auch Bayern hatten die Aufsicht über Heime inne, waren auch Träger und stehen somit direkt in der Verantwortung.

Hierfür ist es unabdingbar, die Betroffenen zu Wort kommen zu lassen, ihre Erfahrungen und Erlebnisse anzuhören, sowie die Folgen und Wirkungen bis heute in Erfahrung zu bringen. Die „Hotline Heimkinder“ ist ein geeignetes Mittel die Aufarbeitung des Geschehens voranzutreiben. Damit wird endlich auch in Bayern deutlich signalisiert, dass mit dem notwendigen Prozess der Aufarbeitung, Anerkennung und Rehabilitierung begonnen wird.


US-Anwalt verklagt den Papst
Missbrauchsvorwürfe an Gehörlosenschule

Papst Benedikt hat von den Missbrauchsvorwürfen gegen einen amerikanischen Priester gewusst und nicht gehandelt - das behauptet ein mutmaßliches Opfer, das den Pontifex jetzt zur Verantwortung ziehen will. Der Vatikan spricht von einer Publicity-Aktion.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,690714,00.html



Kinder geschlagen
Augsburger Bischof Mixa hat Rücktritt eingereicht

Der Schritt folgt nach Misshandlungsvorwürfen von Heimkindern, die Mixa zunächst geleugnet und dann eingestanden hat
Augsburg - Der wegen Gewalt- und Veruntreuungsvorwürfen in die Kritik geratene deutsche Bischof Walter Mixa hat nach Informationen der "Augsburger Allgemeinen" den Papst um seine Entlassung gebeten. Er habe am Mittwochabend einen Brief an Papst Benedikt XVI. geschrieben und seinen Rücktritt sowohl vom Amt des Bischofs von Augsburg als auch vom Amt des Militärbischofs der Bundeswehr angeboten, schrieb die Zeitung. Zuvor hatte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, Mixa geraten, eine Auszeit zu nehmen.

Dem Zeitungsbericht zufolge begründete Mixa sein Rücktrittsgesuch mit einer übergeordneten Verantwortung für sein Bistum. Die "anhaltenden öffentlichen Diskussionen" um seine Person hätten Priester und Gläubige schwer belastet, heißt es demnach in Mixas Brief. Er wolle nun den Weg für einen Neuanfang freimachen. "Alle, zu denen ich ungerecht gewesen sein mag, und alle, denen ich Kummer bereitet habe, bitte ich heute noch einmal um Verzeihung", zitiert die Zeitung den Bischof.

Vom Bistum Augsburg war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Das bayerische Kultusministerium konnte das Rücktrittsgesuch ebensowenig bestätigen wie die Deutsche Bischofskonferenz.

Deren Vorsitzender Zollitsch hatte zuvor in Freiburg erklärt, er habe in den vergangenen Tagen mehrfach mit Mixa gesprochen. "Dabei haben wir mit ihm überlegt, wie er in der derzeit schwierigen Situation im Bistum Augsburg zur Beruhigung beitragen und ob eine Zeit der geistlichen Einkehr und der räumlichen Distanz hilfreich sein könne, um eine Atmosphäre größerer Sachlichkeit bei den notwendigen und auch von ihm gewünschten Klärungen zu bewirken", sagte der Erzbischof. Darüber hinaus könnte eine vorübergehende räumliche Distanz Mixa die Möglichkeit geben, "nach sehr erhitzten Wochen neue Kräfte zu sammeln und die Geschehnisse mit mehr Ruhe zu bedenken".

Zugleich war bekannt geworden, dass Mixa in seiner Funktion als katholischer Militärbischof am Samstag nicht am ökumenischen Trauergottesdienst für die vier in Afghanistan getöteten Soldaten in Ingolstadt teilnehmen wird. Seine Sprecherin Marlene Beyel erklärte in Berlin, die Teilnahme sei ebenso wie die des evangelischen Militärbischofs Martin Dutzmann von Anfang an nicht geplant gewesen.

Mixa ist in die Kritik geraten, weil er früher als Pfarrer Jugendliche geprügelt und Geld einer Waisenhausstiftung satzungswidrig verwendet haben soll. quelle: (APA/apn) http://derstandard.at/1271374926856/Kinder-geschlagen-Augsburger-Bischof-Mixa-hat-Ruecktritt-eingereicht


Missbrauchsskandal Deutschland: Demonstration ehemaliger Heimkinder

250 ehemalige Heimkinder gingen in Berlin auf die Strasse, um an ihr Schicksal zu erinnern und politische Forderungen zu stellen

Video: http://www.arte.tv/de/Videos-auf-ARTE-TV/2151166,CmC=3164934.html


Grüne thematisieren Missbrauch in der Kirche

Wien - Die Parlamentsfraktionen in Österreich sind sich nicht einig, wie man am besten mit sexuellem Missbrauch, vor allem in Bezug auf die katholische Kirche, umgehen soll. Der Grüne Justizsprecher Albert Steinhauser verlangte heute in der "Aktuellen Stunde" im Nationalrat mehr Engagement des Staates und warf der Regierung Untätigkeit vor. Justizministerin Claudia Bandion-Ortner (ÖVP) wies die Vorwürfe zurück: "Der Staat tut sehr viel für alle Opfer."
weiter unter: http://www.top-medien-berlin.de/content/view/729/2/


Mixa entschuldigt sich bei Gläubigen

Bischof Mixa hat auf die Prügelvorwürfe reagiert. Offenbar haben ihm zahlreiche Priester aus seinem Bistum vorgeworfen, er schade mit seinem Verhalten der Kirche.

Mit einer Demutsgeste hat der umstrittene Augsburger Bischof Walter Mixa die Priester seines Bistums zu besänftigen versucht. In einer außerordentlichen Versammlung des Priesterrats seiner Diözese erklärte Mixa nach Angaben des Augsburger Ordinariats, es tue ihm im Herzen weh und leid, dass er vielen Menschen Kummer bereitet habe: "Ich bitte um Verzeihung."
witer lesen: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-04/mixa-entschuldigung


Kirche muss Fehler eingestehen

Kreis Viersen (RP) Nach Bekanntwerden von Missbrauchsfällen in den eigenen Reihen muss die Kirche vor allem den Opfern helfen. Das sagt der Dekan der Region Kempen-Viersen, Johannes Quadflieg. Zugleich müsse sie die Prävention ausbauen.
weiter lesen: http://www.rp-online.de/niederrheinsued/viersen/nachrichten/viersen/Kirche-muss-Fehler-eingestehen_aid_836312.html


Bistum weist Vorwurf zurück

Kempen (RP) Kreis Viersen (chh) Die Diözese Aachen weist Vorwürfe des Sprechers der "Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen" zurück. Sie sei trotz monatelanger Debatte über sexuellen Missbrauch ihren eigenen Versprechen nicht nachgekommen, hatte Johannes Heibel gesagt. In der gestern erschienenen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" hatte er im Zusammenhang mit Missbrauchsvorwürfen gegen den aus Willich stammenden Pfarrer Georg Kerkhoff. gefordert, die im Bistum Verantwortlichen, allen voran Bischof Heinrich Mussinghoff, müssten zurücktreten.
weiter lesen: http://www.rp-online.de/niederrheinsued/kempen/nachrichten/kempen/Bistum-weist-Vorwurf-zurueck_aid_846490.html


ARTE Journal
Prügel, Zwangsarbeit, sexuelle und psychische Gewalt

Während die Kirche noch mit sich selber ringt, wenn es darum geht, die Missbrauchsfälle an einem Runden Tisch - auch unter Teilnahme von Opfern - zu besprechen, ist man im Falle von missbrauchten oder misshandelten ehemaligen Heimkindern einen Schritt weiter. Zumindest äusserlich. Denn immerhin gab es zur Aufarbeitung dieser Fälle bereits sechs "Runde-Tisch-Treffen". Doch die Opfer und deren Vertreter sind mit den bisherigen Ergebnissen alles andere als zufrieden. In Berlin sind am Nachmittag hunderte ehemalige Heimkinder für ihre Belange auf die Strasse gegangen. Unser Reporter Kolja Kandziora hat eine Demonstrantin begleitet.

Prügel, Zwangsarbeit, sexuelle und psychische Gewalt. Den Teilnehmern der Demonstration in Berlin ist das alles nicht fremd. 250 ehemalige Heimkinder gingen heute in Berlin auf die Strasse, um an ihr Schicksal zu erinnern und politische Forderungen zu stellen. Eine davon: Entschädigungszahlungen für erlittenes Unrecht.
weiter lesen: http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/arte-journal/NAV__20100330/3163282.html


Ehemalige Heimkinder demonstrieren für Entschädigungen
Runder Tisch tagt erneut

Berlin (epd). Frühere Heimkinder haben am Donnerstag in Berlin gegen gewalttätige Erziehungspraktiken und sexuellen Missbrauch demonstriert. Der Verein ehemaliger Heimkinder verlangte Entschuldigungen und Entschädigungen. Dem Runden Tisch Heimerziehung, der am Nachmittag zusammenkam, warf die Vereinsvorsitzende Monika Tschapek-Güntner "Verharmlosung" vor.
weiter lesen: h//www.epd.de/ost/ost_index_54584.htmlttp:


Betroffener outet sexuellen Missbrauch

Ein heute 58-jähriger Vorarlberger berichtet von einem sexuellen Missbrauch in seiner Jugend durch einen Priester. Der Vorfall habe sich 1963 ereignet. Der Priester habe Buben zur "sexuellen Aufklärung" in seine Wohnung kommen lassen.

"Ein Priester tut so etwas nicht"
Vom sexuellen Missbrauch durch einen Priester seiner Pfarrgemeinde vor 47 Jahren berichtet der 58-jährige Pensionist Franz Lutz. Der Priester habe damals die Jungschar betreut und in diesem Rahmen 12-Jährigen eine sexuelle Aufklärung aufgedrängt, so Franz Lutz.

Er habe allein in die Wohnung des Priesters kommen müssen, beschreibt der Vorarlberger den Vorfall. Der Priester habe verlangt, dass er seine Hose hinunterlasse. Er habe die Genitalien des 12-Jährigen betastet, um die Funktionsweise der Geschlechtsorgane des Mannes zu erklären.
weiter lesen: http://vorarlberg.orf.at/stories/436862/



Deutsche Bischöfe erwarten von Mixa Aufklärung

Augsburger Bischof verwahrt sich gegen Vorwurf der Lüge in Prügel-Affäre

Augsburg/Frankfurt am Main - Die Gewaltvorwürfe gegen den Augsburger Bischof Walter Mixa werden zur Chefsache bei der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Er sei im persönlichen Gespräch mit Mixa, sagte der DBK-Vorsitzende Robert Zollitsch am Samstag in Frankfurt bei der Eröffnung der "Woche für das Leben". Auch der Nuntius (Vatikan-Botschaft; Anm.) in Deutschland sei beteiligt.

Mixa habe "versichert, alles von seiner Seite zu tun, was notwendig ist, um die Sache aufzuklären". Ein Gesprächstermin sei bereits vereinbart. Mixa, der auch katholischer Militärbischof ist, wird vorgeworfen, in seiner Zeit als Stadtpfarrer im oberbayerischen Schrobenhausen Heimkinder misshandelt zu haben.
weiter lesen: http://derstandard.at/1271374591537/Ohrfeigen-Deutsche-Bischoefe-erwarten-von-Mixa-Aufklaerung


Stadtmission: Missbrauchs-Vorwürfe erhärtet

Fünf eidesstattliche Erklärungen liegen vor - Weitere Opfer wollen aussagen

Stadtmission: Missbrauchs-Vorwürfe erhärtet

NÜRNBERG - Die Vorwürfe gegen den Gründer und jahrzehntelangen Leiter des Martin-Luther-Hauses wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und gewalttätiger Misshandlungen haben sich erhärtet.
weiter lesen: http://www.der-bote.de/artikel.asp?art=1208855&kat=10&man=11


MISSBRAUCHS-BEAUFTRAGTE BERGMANN
"Besseren Schutz gibt es nicht zum Nulltarif"

VON MARTIN LUTZ17. April 2010, 09:37 Uhr
Beratung, Aufklärung, Prävention – das sind für Christine Bergmann ihre Kernaufgaben als Beauftragte der Bundesregierung für sexuellen Missbrauch. Im Gespräch mit WELT ONLINE warnt die ehemalige Familienministerin vor Schweigekartellen und pocht auf mehr Mittel für Prävention und Opfer-Nachsorge.

lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article7217051/Besseren-Schutz-gibt-es-nicht-zum-Nulltarif.html


Livemitschnitt der Abschlußveranstaltung der Demo "Jetzt reden wir"
vom 15.4.2010

Reden der Demo vom 15.4.2010 und Pressemeldung:System und systematisches Unrecht!

1) Vorsitzende des VeH
http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/Ytn2WgA-VeH-Rede-15-4 -2010
2) Prof. Kappeler
http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/b5tQEST-Prof-Kappeler -15-4-2010
3) Grußwort Prof. Bauer(Wien)
http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/FSQo0Jf-Grusswort-Prof-Bauer-Wien


Vollmer fordert unbürokratische Entschädigung für Heimkinder

Nach Plänen von Antje Vollmer sollen die misshandelten Heimkinder eine unbürokratische Entschädigung erhalten. Ein detailliertes Prüfverfahren würden viele Betroffene nicht verkraften, so die Vorsitzende des Runden Tisches für misshandelte Heimkinder weiter.

Die Vorsitzende des Runden Tisches für misshandelte Heimkinder, Antje Vollmer, hat sich für eine unbürokratische Entschädigung der Opfer ausgesprochen. Sie fürchte, dass viele Betroffene „sehr bürokratische, detaillierte Prüfverfahren“ nicht verkraften würden, sondern als weiteres Unrecht empfinden würden, sagte die frühere Bundestagsvizepräsidentin am Freitag in Berlin. Der Runde Tisch werde im Dezember konkrete Lösungsvorschläge vorlegen, kündigte sie an.

Der „Runde Tisch Heimkinder“, der sich mit dem Schicksal ehemaliger Heimkinder aus den 50er und 60er Jahren befasst, war am Donnerstag und Freitag zu seiner siebten Sitzung zusammengekommen. Hierbei habe das Thema Traumatisierung im Vordergrund gestanden, berichtete die Vorsitzende im Anschluss. Die Bestandsaufnahme sei nun abgeschlossen, ab sofort gehe es nur noch um die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen, hieß es weiter. „Wir sind in der Arbeit schon sehr weit“, bilanzierte Vollmer die Fortschritte.
weiter lesen: http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/missbrauch-vollmer-fordert-unbuerokratische-entschaedigung-fuer-heimkinder-_aid_499318.html


Ehemalige Heimkinder fordern Milliarden

Demonstration in Berlin

Bei der Demonstration in Berlin fordern Betroffene 50 000 Euro für jedes der 500 000 Missbrauchsopfer in Deutschland. Das Geld werde für Therapien benötigt. Nur 500 Menschen werden zur Demonstration erwartet. Viele Opfer können zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein, eine von ihnen ist Hermine Schneider aus Aachen.

Gedemütigt und misshandelt [WDR Mediathek]
weiter: http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2010/04/15/westblick-missbrauch.xml;jsessionid=21BE26684F83C422DFAC97152630D7FD.mediathek2


Vertuschung von Missbrauchstaten
"Lieber ins Gefängnis gehen als Priester anzeigen"

Erneuter Skandal in der katholischen Kirche: Weil er darauf verzichtete, einen pädophilen Priester anzuzeigen, wurde ein französischer Bischof mit einem Dankesbrief eines Kardinals aus dem Vatikan belohnt. Der Mann habe vorbildlich gehandelt, lobte der Präfekt der Kongregation für den Klerus.

Paris - Das kritische katholische Laienmagazin "Golias" veröffentlichte das brisante Schreiben vom 8. September 2001 bereits vor zwei Wochen auf seiner Internetseite. Darin beglückwünscht der damalige Präfekt der Kongregation für den Klerus, Darío Castrillón Hoyos, den französischen Bischof Pierre Pican dazu, einen pädophilen Priester nicht angezeigt zu haben.

weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,689447,00.html


Demo von ehemaligen Heimkindern
Berlin - 15.04.2010,

"Jetzt reden wir" so das Motto einer Demonstration heute Mittag in Berlin. Es geht um das Thema Missbrauch. Aufgerufen hat die "Freie Initiative ehemaliger Heimkinder", denn zeitgleich findet im Bundestag ein runder Tisch zur Heimerziehung unter dem Vorsitz von Grünen Politikerin Antje Vollmer statt.

hoeren: http://www.radioeins.de/programm/programmbeitraege/20100415/Jetzt_reden_wir.html


Brief an: Dr. Antje Volmer
von Sieglinde Alexander


Runder Tisch Heimerziehung: Heimkinder waren keine Zwangsarbeiter

Moderatorin Antje Vollmer: Über symbolische Entschädigung wird geredet
Antje Vollmer im Gespräch mit Stefan Karkowsky

Die Moderatorin des Runden Tisches Heimerziehung im Deutschen Bundestag, Antje Vollmer, hat Forderungen von ehemaligen Heimkindern zurückgewiesen, sie als Zwangsarbeiter anzuerkennen. Der Begriff Zwangsarbeit im historischen Sinn - die Vernichtung von Menschenexistenzen durch Arbeit zum Zweck optimaler Gewinnausschöpfung - treffe hier nicht zu.
weiter lesen: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1163962/


ZDF: Staat und Kirche wollen Missbrauch gemeinsam aufklären
Zollitsch trifft Justizministerin

Sie haben ihren Streit beendet: Jetzt wollen die Justizministerin und der Vorsitzende der Bischofskonferenz die Missbrauchsfälle in katholischen Einrichtungen gemeinsam aufklären. Das vereinbarten sie bei einem Treffen.

Zollitsch warf Leutheusser-Schnarrenberger damals maßlose Polemik vor und beschwerte sich bei Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel. Nachdem sich Leutheusser-Schnarrenberger in einem Schreiben an die Bischöfe gewandt und ihnen darin den Willen zur lückenlosen Aufklärung bescheinigt hatte, erklärte Zollitsch den Streit damals bereits für beendet.
weiter lesen: http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/9/0,3672,8063657,00.html


Evangelische Kirche offen für Entschädigung von Heimkindern

Die evangelische Kirche hat sich offen für eine Entschädigung traumatisierter Heimkinder gezeigt. „Die Kirchen werden sich der Forderung nach materieller Entschädigung für erlittenes Leid nicht entziehen“, sagte der amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, am Donnerstag dem rbb-Inforadio. Er sprach von einem „sehr bedrückenden Kapitel“. Dass die Kirchen dafür heute in Haftung genommen würden, sei richtig, sagte Schneider.
weiter lesen: http://www.domradio.de/news/artikel_63184.html


Ehemalige Heimkinder bemängeln "Runden Tisch"

Die Frage nach Entschädigungen für misshandelte Heimkinder wirft neuen Streit auf. Während der "Runde Tisch" über Möglichkeiten beratschlagt, demonstrieren Betroffene. Sie sehen Posten falsch besetzt und werfen dem "Runden Tisch" Bagatellisierung der Misshandlungen an Zehntausenden von Kindern vor.

Es waren nur 250 Demonstranten, aber ihr Protest stellt ein Prestigeprojekt deutscher Unrechtsbewältigung infrage.

Doch diese Aufarbeitung funktioniert nicht, beklagten die ehemaligen Heimkinder bei ihrer Demonstration. Die Misshandlungen an Zehntausenden von Kindern würden bagatellisiert, und die Moderatorin des Runden Tisches, die frühere Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer (Grüne), sei für den Posten nicht geeignet.
weiter lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article7198221/Ehemalige-Heimkinder-bemaengeln-Runden-Tisch.html


Justiz
Leutheusser und Zollitsch bekräftigen Aufklärungswillen

Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, wollen die Aufklärung von Missbrauchsfällen weiter vorantreiben. Dies bekräftigen sie nach einem Treffen in Berlin.

Man sei sich einig, dass vergangene Fälle sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Einrichtungen „umfassend“ und „entschlossen“ aufgeklärt werden müssten – und zwar in Zusammenarbeit von Kirche, staatlichen Stellen und Betroffenen. Den Opfern sei großes Leid zugefügt worden. „Sie haben ein Recht auf eine ehrliche Aufklärung“, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung.
continue: http://www.focus.de/politik/deutschland/justiz-leutheusser-und-zollitsch-bekraeftigen-aufklaerungswillen_aid_498874.html


Heimkinder fordern Entschuldigung und Entschädigung
15. April 2010, 13:11 Uhr

Berlin (dpa/bb) - Ehemalige Heimkinder haben am Donnerstag in Berlin-Mitte gegen Missbrauch an Kinderheimen protestiert. Der Verein ehemaliger Heimkinder warf staatlichen wie kirchlichen Institutionen vor, Prügel, Zwangsarbeit und sexuelle Gewalt ausgeübt oder toleriert zu haben. Nach Polizeischätzungen beteiligten sich etwa 250 Menschen an dem Protestzug, der für die Abschlusskundgebung vor das Brandenburger Tor ziehen wollte. Der Verein forderte eine Entschuldigung und Entschädigungsleistungen. Dem «Runden Tisch Heimerziehung», der am Donnerstag in Berlin geplant war, warfen die Veranstalter der Demonstration vor, Missbrauch zu bagatellisieren.
Quelle: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article7192819/Heimkinder-fordern-Entschuldigung-und-Entschaedigung.html



Entschädigung

EKD plant Wiedergutmachung für Heimkinder
Wie der amtierende EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider am Donnerstag mitteilte, ist die Evangelische Kirche offen für Entschädigungszahlungen an traumatisierte Heimkinder. Die Kirchen seien zu Offenheit verpflichtet, auch um seelische Wunden wieder gutzumachen.
weiter lesen: http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/entschaedigung-ekd-plant-wiedergutmachung-fuer-heimkinder_aid_498791.html



Papst-Kritiker Küng ruft Bischöfe zu Widerstand auf
Donnerstag, 15. April 2010 14:04

Reformen durchsetzen, auch gegen den Widerstand des Papstes: In einem offenen Brief hat der Tübinger Theologe Hans Küng die Bischöfe auf der ganzen Welt zu Ungehorsam gegen Benedikt XVI. aufgerufen. Nur so könne die katholische Kirche ihre tiefste Vertrauenskrise seit der Reformation überwinden.

weiter lesen: http://www.morgenpost.de/politik/article1292255/Papst-Kritiker-Kueng-ruft-Bischoefe-zu-Widerstand-auf.html


Heimkinder fordern Entschuldigung und Entschädigung
15. April 2010, 13:11 Uhr

Berlin (dpa/bb) - Ehemalige Heimkinder haben am Donnerstag in Berlin-Mitte gegen Missbrauch an Kinderheimen protestiert. Der Verein ehemaliger Heimkinder warf staatlichen wie kirchlichen Institutionen vor, Prügel, Zwangsarbeit und sexuelle Gewalt ausgeübt oder toleriert zu haben. Nach Polizeischätzungen beteiligten sich etwa 250 Menschen an dem Protestzug, der für die Abschlusskundgebung vor das Brandenburger Tor ziehen wollte. Der Verein forderte eine Entschuldigung und Entschädigungsleistungen. Dem «Runden Tisch Heimerziehung», der am Donnerstag in Berlin geplant war, warfen die Veranstalter der Demonstration vor, Missbrauch zu bagatellisieren.
Quelle: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article7192819/Heimkinder-fordern-Entschuldigung-und-Entschaedigung.html



Entschädigung

EKD plant Wiedergutmachung für Heimkinder
Wie der amtierende EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider am Donnerstag mitteilte, ist die Evangelische Kirche offen für Entschädigungszahlungen an traumatisierte Heimkinder. Die Kirchen seien zu Offenheit verpflichtet, auch um seelische Wunden wieder gutzumachen.
weiter lesen: http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/entschaedigung-ekd-plant-wiedergutmachung-fuer-heimkinder_aid_498791.html



Papst-Kritiker Küng ruft Bischöfe zu Widerstand auf
Donnerstag, 15. April 2010 14:04

Reformen durchsetzen, auch gegen den Widerstand des Papstes: In einem offenen Brief hat der Tübinger Theologe Hans Küng die Bischöfe auf der ganzen Welt zu Ungehorsam gegen Benedikt XVI. aufgerufen. Nur so könne die katholische Kirche ihre tiefste Vertrauenskrise seit der Reformation überwinden.

weiter lesen: http://www.morgenpost.de/politik/article1292255/Papst-Kritiker-Kueng-ruft-Bischoefe-zu-Widerstand-auf.html


ZDF "Kirchenrecht und Staatsrecht sind unabhängig voneinander"

Kirchenrechtler Norbert Lüdecke im heute.de-Interview
Sie hatte der Kirche mangelnde Kooperation mit den Behörden vorgeworfen: Heute sprechen Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger und Bischof Zollitsch über den Umgang mit Kindesmissbrauch. Was das Kirchenrecht dazu sagt, erklärt Theologe Lüdecke.
weiter lesen: http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/15/0,3672,8063375,00.html


ARD "Man kann sich das Ausmaß der Gewalt nicht vorstellen"
Interview zu Kindesmissbrauch in Institutionen

Interview zu Kindesmissbrauch in Institutionen

"Man kann sich das Ausmaß der Gewalt nicht vorstellen"
Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger berät heute mit Erzbischof Zollitsch über die Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche. Solche Taten finden oft in Institutionen statt, die autoritäre Strukturen aufweisen, betont Ursula Enders von der Beratungsstelle "Zartbitter". Das Ausmaß der Gewalt könne man sich nicht vorstellen.

tagesschau.de: Was macht den Umgang mit dem Thema sexueller Missbrauch von Kindern so schwierig?

weiter lesen: http://www.tagesschau.de/inland/kindesmissbrauch104.html


Missbrauch
Missbrauchs-Priester exkommunizieren?

Haltet den Papst! Religionskritiker Richard Dawkins und Publizist Christopher Hitchens fahren schwerste Geschütze auf. Sie wollen Benedikt XVI. bei seinem nächsten Besuch auf britischem Boden verhaften lassen wegen „Verbrechens gegen die Menschlichkeit". Der Grund: die Lawine neuerlicher Enthüllungen um sexuellen Missbrauch durch katholische Priester. Die Debatte bekommt immer absurdere Züge. Dem Papst bei sexuellem Missbrauch persönlichen Vorsatz zu unterstellen - unter anderem das würde diese rabiate Maßnahme rechtfertigen - ist ungeheuerlich. Benedikt XVI. im Mantel des Herodes. Verkehrte Welt.

Aber Stopp. Denn es gab amtliches Wegschauen, Vertuschen und Verdrängen in der katholischen Kirche - auf allen Ebenen ihrer heiligen Hierarchie. Entschleunigung im Umgang mit pädophilen Amtsträgern ist das Mindeste, was der Kirche vorgehalten werden muss. Wie also umgehen mit kriminell gewordenen Priestern und ihren Vorgesetzten?

weiter lesen: http://blog.zdf.de/zdfdasblog/



„Er war ein sadistischer Päderast, ein Schwein“

Auch er wurde als Kind sexuell missbraucht: Wolfgang Niedecken (59). Nicht zum ersten Mal spricht der Chef der Band BAP über die schlimme Zeit, die schon über 45 Jahre hinter ihm liegt. Doch im Zuge der aktuellen Diskussion um pädophile Lehrer oder Priester in deutschen Schulen und Internaten meldet auch er sich erneut zu Wort.

Seine schrecklichen Erlebnisse verarbeitete Wolfgang Niedecken schon 1990 in seiner Autobiografie „Auskunft". Auch nach über 45 Jahren schmerzt das Erlebte, vergessen wird er es nie...
weiter lesen: http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2010/04/14/bap-saenger-wolfgang-niedecken/ueber-sexuellen-missbrauch-in-seiner-jugend.html


Demonstration Ehemaliger Heimkinder von der Giordano-Bruno Stiftung Initiiert.
Ehemalige Heimkinder distanzieren aus dem Grunde

Aus Anlass der Demonstration ehemaliger Heimkinder am 15.4.2010 in Berlin 12h eine Presserklärung:Etwa 65% Prozent der Demonstranten am 15.4.2010 gehören nicht zu den Ehemaligen Heimkindern.
Die Landesarbeitsgemeinschaften ehemaliger Heimkinder in Niedersachsen, Schleswig Holstein und NRW distanzieren sich mit Nachdruck wegen der Giordano-Bruno Stiftung von der Demonstration. Wir erachten die Rolle der Sekten und besonders aber der Giordano-Bruno Stiftung als äußerst fragwürdig und hetzerisch. Dass die Giordano-Bruno Stiftung die Heimkinderschicksale missbraucht, indem sie fragwürdige Vorgänge als Beleg gegen die christliche Botschaft interpretiert,verärgert uns nachhaltig.
Die Landesarbeitsgemeinschaften NRW, Niedersachsen, Schleswig- Holstein werden unter gar keinen Umständen mit dem VEH und der Giordano-Bruno Stiftung zusammen arbeiten. Wir gehen davon aus, dass Mitglieder der GB-Stiftung mit weiteren fragwürdigen Stiftungen, sich unter die Demonstrierenden Ehemaligen Heimkindern mischen und den Ton angeben werden, so Helfrid Garreis als Vertreter im Namen der Heimkinder aus Niedersachsen, NRW, Schleswig Holstein.
Die Landesarbeitsgemeinschaften in NRW, Niedersachsen und Schleswig Holstein erheben aber trotzdem schwere Vorwürfe,dass in Hinterzimmern der Regierungsadministration festgelegt worden ist, dass alle Menschenrechtsverletzungen, wie zum Beispiel: Bildungsverweigerung, Kinderzwangsarbeit, Zwangsarbeit usw.-weder in dem Zwischenbericht noch im Endbericht genannt werden dürfen. Dieser Skandal wird nicht hingenommen und es wird auch nicht akzeptiert, dass wie im Fall der Zwangsarbeit die eine Opfergruppe gegen die andere ausgespielt wird. Es handelt sich hier also nicht um Untaten im Heimsystem, sondern um Systematische Menschenrechtsverletzungen. Besonders den Landesbehörden wird vorgeworfen,die Heimaufsicht nicht wahrgenommen -und jegliche Beratung unterlassen zu haben.Selbstverständlich exculpiert dieser Vorwurf die Heimträger nicht vollständig,jedoch gehört das staatliche,bzw behördliche Versagen im öffentlichem Blickpunkt. Im Übrigen wird auch die Zusammensetzung des runden Tisches gerügt,so zum Beispiel bringt es der Ländervertreter aus Schleswig Holstein, Gorrissen fertig, im Rahmen einer Aktenweitergabe eines Betroffenem, die wichtigsten Dokumente zu unterschlagen. Solch jemand hat am runden Tisch Heimerziehung einfach nichts zu suchen. So zum Beispiel ist der Ländervertreter Schäfer aus NRW ausschließlich darum bemüht, im Auftrag von Herrn Laschek, Destruktion zu betreiben. Er empfiehlt eine Aufarbeitung bei den Landschaftsverbänden, die eindeutig befangen sind als Beteiligte in eigener Sache. Vertrauen wird Schäfer so niemals erwerben können, so Helfrid Garreis. Den Bundesvertretern aus den Ministerien wird hiermit pauschal UNAUFRICHTIGKEIT vorgeworfen, sie betreiben Realitätsverweigerung. Nach allem dürfte wohl der Weg nach Straßburg unvermeidlich bleiben.
München 14.04.2010
Quelle: http://pressemitteilung.ws/node/204130


August Aichhorn Haus - SP-Vettermann: "Staatsanwaltschaft am Zug"
Utl.: Stadt Wien bietet Betroffenen Beratung und Hilfe

Wien (OTS/SPW-K) - "Nach Bekanntwerden der ersten
Missbrauchsvorwürfe im 'Verein für sozialpädagogisch-therapeutische
Betreuung August Aichhorn-Haus' hat die Stadt Wien rasch gehandelt
und eine Anlaufstelle für Gewaltopfer bei der Kinder- und
Jugendanwaltschaft eingerichtet. Zudem wurden alle vorliegenden
Fakten bereits vor 2 Wochen an die Staatsanwaltschaft übermittelt",
erklärt heute, Donnerstag, der Vorsitzende des
Gemeinderatsausschusses für Bildung, Jugend, Information und Sport,
SPÖ-Gemeinderat Heinz Vettermann.

Alle Betroffenen, die in einer sozialpädagogischen Einrichtung Gewalt
erleben mussten, können sich Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr
unter der Telefonnummer 70 77 000 melden. Das Team bietet ein
anonymes kostenloses Erstgespräch, Beratung, Vermittlung aber auch
Hilfe bei der Aufarbeitung des Geschehenen an. Sofern dies von den
Gewaltopfern gewünscht wird, leitet die Kinder- und
Jugendanwaltschaft die Vorwürfe an die Stadt Wien weiter.
Strafrechtlich relevante Tatbestände werden von dort an die
Staatsanwaltschaft übermittelt. (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Tel.: 01/4000 81 943
www.rathausklub.spoe.at

Quelle: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100401_OTS0185


Missbrauchsfälle in der Kirche
Vatikan gibt Homosexualität die Schuld

"Wir werden jeden Fall lückenlos aufklären", hat am Dienstag Sozial-LR Gerhard Reheis versprochen, nachdem er eine erste Bilanz über die Opferschutz-Anlaufstelle des Landes präsentierte. Bisher meldeten sich 59 Missbrauchsopfer, die Aussagen der Betroffenen sind schockierend. Die Fälle ereigneten zwischen 1943 und 1992.

nsgesamt 110 Personen meldeten sich bei der Anlaufstelle, die am 22. März eingerichtet wurde. Darunter waren 59 Betroffene, ihre Aussagen sind schockierend. Ein Auszug: "Ich wurde geschlagen, bis mir Blut übers Gesicht lief. Ich wurde unter die kalte Dusche gestellt und so lange abgespritzt bis ich blau anlief. Ich wurde in eine Zwangsjacke gesteckt und wie ein Hund ans Tischbein gebunden. Mehrmals pro Woche gab es Wasserbrühe mit Schweineschwarten inklusive Borsten. Kinder, die vor Grausen erbrachen, mussten danach den gesamten Inhalt aufessen. Wir mussten von 4. bis zum 15. Lebensjahr Schlaftabletten nehmen, die uns Erzieher gaben. Der Hund der Direktorin wurde auf uns gehetzt. Wegen Bettnässe wurde mir der Penis abgeschnürt."
weiter lesen: http://www.krone.at/krone/S156/object_id__193693/hxcms/


Sie ging auf uns los wie eine Furie

"Ich habe jetzt noch Alpträume", berichtet die Frau. Sie ist wegen der erlittenen Misshandlungen bei einer Psychotherapeutin in Paderborn in Behandlung. Die Ärztin hat sich auf die Therapie schwerer Traumata, seelischer Verletzungen also wie sie auch Folteropfer erleiden, spezialisiert. »Dank dieser Behandlung bin ich mittlerweile in der Lage, für meine Rechte einzutreten und über das erduldete Unrecht zu reden. Früher konnte ich nicht sprechen, ohne vor Angst zu zittern. Ich habe erstmals in meiner Ehe erlebt, geliebt zu werden«, sagt sie.
weiter lesen: http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/hoexter.php?id=37361&artikel=1


Immer neue Vorwürfe gegen Nürnberger Jugendheim

Das wegen Missbrauchsvorwürfen in die Schlagzeilen geratene Nürnberger Martin-Luther-Heim sieht sich mit immer neuen Anschuldigungen konfrontiert. Seit den ersten Medien- Berichten in der vergangenen Woche hätten sich rund 35 frühere Heimbewohner bei der Nürnberger Stadtmission gemeldet, berichtete ein Sprecher des zur Diakonie gehörenden Trägers am Dienstag.

Zwei Drittel der Anrufer gaben an, sie hätten während ihres oft jahrelangen Aufenthalts »keine so guten Erfahrungen» mit dem Jugendheim gemacht, berichtete der Sprecher. Es sei zu »Vorfällen» gekommen. Ob es sich dabei um Misshandlungen oder sexuelle Missbrauchsfälle handele, wollte er nicht sagen. Ein Drittel der Anrufer habe hingegen von positiven Erfahrungen berichtet.
weiter lesen: http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1206520&kat=11

Ex-Schützlinge wollen sich für Heimleiter einsetzen
lesen: http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1206038&kat=11

Komemntar von Sieglinde Alexander:
Um was geht es wirklich?
Um die Misshandelten oder um die, die nicht NICHT-misshandelt wurden?
Können die Nicht-misshandelten beweisen, dass keine Kinder im Martin-Luther-Heim misshandelt wurden?
Was wollen sie mit ihrer Solidarität erreichen?
Wollen sie sagen, dass die früheren Heimbewohner, die zwei Drittel der Anrufer, lügen?


Abschlussbericht - 15 Mönche quälten über 100 Kinder

Misshandlungen im Kloster Ettal Knapp zwei Monate nach Bekanntwerden des Missbrauchsskandals im oberbayerischen Kloster Ettal hat der Sonderermittler am Montag seinen Abschlussbericht vorgelegt. Darin werden auf 180 Seiten jahrzehntelange Misshandlungen und sexueller Missbrauch an mehr als 100 Klosterschülern durch rund 15 Mönche beschrieben, wie der Münchner Rechtsanwalt Thomas Pfister sagte.

Ins Visier der kircheninternen Ermittlungen rückt nun auch ein langjähriger Abt des Klosters, der Kinder massiv geschlagen und seelisch gequält haben soll. Der Bericht wurde dem Erzbischöflichen Ordinariat in München und der Benediktinerabtei in Ettal übergeben.

Ende Februar hatte das Kloster eingeräumt, dass Schläge in der Internatsschule bis in die 1990er Jahre an der Tagesordnung waren. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zudem wegen sexuellen Missbrauchs von Patres an Schülern. Die meisten sexuellen, körperlichen und seelischen Misshandlungen sind jedoch verjährt und können daher strafrechtlich nicht mehr belangt werden. Der vom Bistum im Einverständnis mit dem Kloster ernannte Sonderermittler sprach von regelrechten Gräueltaten, »die mir den Schlaf raubten«.
weiter lesen: http://www.main-netz.de/nachrichten/regionalenachrichten/bayern/misshandlungsvorwuerfegegenkatholischegeistliche/art27246,1163295


Menorah-Prediger unter Missbrauchsverdacht

Die Zürcher Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Prediger einer freikirchlichen Gemeinde aus Wetzikon. Dies berichtet die Zeitung «Sonntag» unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.

Dem Mann werden schwerwiegende sexuelle Übergriffe auf ein siebenjähriges Mädchen vorgeworfen, wie die Zeitung in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet. Der 72-Jährige sitze bereits seit dem vergangenen Dezember in Untersuchungshaft. Das bestätigte der zuständige Staatsanwalt Markus Imholz laut dem Bericht. Imholz gehe davon aus, dass er in den nächsten drei Monaten Anklage gegen den Prediger erheben wird. Er schliesse nicht aus, dass es noch weitere Opfer gibt.
weiter lesen: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/MenorahPrediger-unter-Missbrauchsverdacht/story/12371258

 


Der Horrortrip zurück

Vierzig Jahre lang schwieg Rudolf Vockner über Sackerlfolter, Deckentorturen und Engelsflüge. Während seiner Krebsbehandlung im Spital holte ihn die Vergangenheit ein.

Es hat ihn viel gekostet, seine Kindheit zu überstehen. Danach brauchte er vierzig Jahre, um zu vergessen, was er in Heimen und Erziehungsanstalten erlebt hatte. Nun holten ihn die Erinnerungen ein und zehren an dem bisschen Kraft, das ihm geblieben ist.

Lange Zeit hatte sein Schutzwall gehalten. Rudolf Vockner stürzte sich in seine Arbeit als Restaurator. Er wollte Geld verdienen, Familie haben. Ein einziges Mal versuchte er, seinen Akt einzusehen. Das war Ende der siebziger Jahre. Zwei Herren, von denen er nicht weiß, wer sie geschickt hatte, rieten ihm, die Finger davon zu lassen, es sei „gesünder“. Er hielt sich daran.
weiter lesen: http://www.profil.at/articles/1015/560/266325/der-horrortrip


Briten wollen Papst verhaften lassen

Geschrieben von pethens
Montag, 12. April 2010

Vor dem geplanten Besuch Benedikts XVI. fordern Richard Dawkins und
Christopher Hitchens seine Verhaftung, wenn er britischen Boden betritt.
Dazu haben sie Anwälte angeheuert. Ihr Vorwurf: Mit seinem Schweigen zu
Missbrauchsfällen habe der Papst Verbrechen gegen die Menschheit begangen.
Immer stärker entfaltet sich auch in England die Kontroverse um Papst
Benedikt XVI. und die Rolle, die er als Kardinal während seiner Jahre als
Präfekt der Glaubenskongregation im Vatikan gespielt hat. Jüngste Dokumente
aus den USA, die von angeblichen Versuchen Ratzingers in den Achtzigerjahren

berichten, Fälle von sexuellen Vergehen von Geistlichen mit äußerster
Rücksicht auf die betroffenen Kleriker zu behandeln und die Nachrichten
darüber nicht aus dem Kircheninnenraum herauszulassen, haben auch in England

zu Protesten aus dem säkularen Umfeld geführt. Das überschattet den
kommenden Besuch des Papstes auf der Insel, vom 16. bis 19. September, wo
Auftritte in London, Coventry und Glasgow geplant sind.
weiter lesen: http://www.top-medien-berlin.de/content/view/713/2/


Der alltägliche Heimhorror

Seit einem Jahr gibt es in Bremen eine Telefonnummer, unter der sich Menschen melden können, die in den 50er und 60er Jahren in Heimen leben mussten.

Das, was die zwischen 1936 und 1961 geborenen Männer und Frauen Blandow und seinem Kollegen geschildert haben, ist der alltägliche Horror in Heimen der 50er und 60er Jahre. Wobei die schlimmsten Heime nicht in Bremen angesiedelt waren, stellt Blandow klar.

Die überwältigende Mehrheit jedoch hat schlechte Erinnerungen an die Heimaufenthalte.

Andere sprachen - zum Teil zum ersten Mal in ihrem Leben - vom sexuellen Missbrauch durch Erwachsene oder Gleichaltrige. Oder wie sie in der Landwirtschaft arbeiten mussten, ohne den Lohn dafür zu bekommen. "Es gab Heime, da fiel die Schule immer wieder aus, weil sie stattdessen in den Garten mussten."
weiter lesen: http://www.taz.de/1/nord/bremen/artikel/1/der-alltaegliche-heimhorror/


Vincenzstift in Rüdesheim-Aulhausen - Übergriffe nie nach außen getragen

Fünf Frauen und ein Mann – allesamt ehemalige Heimkinder – haben sich zwischenzeitlich gemeldet, die von Schlägen, sexuellen Übergriffen und sexuellem Missbrauch im St. Vincenzstift in Rüdesheim-Aulhausen berichten. Die Vorwürfe treffen vor allem einen: Rudolf Müller, der in den 50er Jahren als Kaplan an St. Bonifatius in Wiesbaden tätig war, der dann nach Aulhausen wechselte, Direktor des Heimes wurde, bis er sich 1970 das Leben nahm.
weiter lesen: http://www.wiesbadener-kurier.de/region/rheingau/ruedesheim/8729387.htm


Misshandlungen im Kinderheim:
Der Orden bittet um Verzeihung

Eschweiler. Seit 1992 wird das Kinderheim St. Josef, das zur Katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul gehört, nicht mehr von den «Dernbacher Schwestern» geleitet. Als um 2002 herum erstmals Vorwürfe laut wurden, dass in den 50er und 60er Jahren dort Kinder schwer misshandelt und sexuell missbraucht wurden, hat der neue Heimleiter Wolfgang Gerhards es lange nicht glauben wollen.

Schon mal eine Tracht Prügel, ja, das galt früher als normales Erziehungsmittel. Aber jahrelange systematische Quälereien bis aufs Blut? «Wir haben lange gegen die heftigen Vorwürfe reflexhaft Gegenargumente rausgeholt», berichtet er.

Auch die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul wollte es nicht wahrhaben. Sie beteiligte sich an einer Strafanzeige, die von den «Dernbacher Schwestern» gegen elf ehemalige Heimkinder gestellt wurde.
weiter lesen: http://www.az-web.de/lokales/eschweiler-detail-az/1260035?_link=&skip=&_g=Misshandlungen-im-Kinderheim-Der-Orden-bittet-um-Verzeihung.html


hr online: "Diese Gesellschaft hat versagt"

Im Gespräch mit hr-online beschreibt die Wiesbadener Expertin Dr. Christine Raupp, warum die aktuelle Diskussion zum Thema sexueller Missbrauch an Kindern das Problem nur ansatzweise trifft. Dabei gibt es genügend Möglichkeiten, Kinder besser zu schützen.

...Was aber passiert, wenn Empörung und der damit verbundene Handlungsdruck nicht mehr öffentlich medial hergestellt werden? Nicht genug, befürchten Dr. Christine Raupp, die Leiterin der Beratungsstelle Wildwasser Wiesbaden und viele ihrer Kolleginnen und Kollegen aus anderen hessischen Einrichtungen - das haben die Recherchen von hr-online ergeben. Die Realität, die Raupp und ihre Kollegen heute in der täglichen Arbeit erleben, ist nicht besser als die von vor 20, 30, 40 Jahren.
weiter lesen: http://www.hr-online.de/website/specials/home/index.jsp?rubrik=53853&key=standard_document_38945377&seite=1


Papst unter Druck
Ratzinger war gegen Absetzung eines pädophilen Priesters

Briefwechsel aus den 1980er Jahren mit Ratzingers Unterschrift - Vatikan bestätigt Echtheit und verweigert Stellungnahme

Los Angeles - Kirchendokumente zeigen, dass sich Kardinal Joseph Ratzinger, bevor er Papst wurde, der Amtsenthebung eines pädophilen Priesters in Kalifornien widersetzte. In einem 1985 vom damaligen Kurienkardinal Ratzinger unterschriebenen Brief wurden Bedenken hinsichtlich der Folgen einer Amtsenthebung des Geistlichen für die Weltkirche geäußert. Das Schreiben, das der Nachrichtenagentur AP (Associated Press) vorlag, ist Teil einer mehrjährigen Korrespondenz zwischen der Diözese von Oakland und dem Vatikan über eine mögliche Entfernung des Priesters aus dem Amt.
weiter lesen: http://derstandard.at/1269449323549/Papst-unter-Druck-Ratzinger-war-gegen-Absetzung-eines-paedophilen-Priesters


Missbrauch in Norwegen und Afrika

Der deutschstämmige frühere Bischof von Trondheim, Georg Müller (58) soll vor 20 Jahren einen Minderjährigen sexuell missbraucht haben, berichtet die Tageszeitung "Adresseavisen".

Sie beruft sich auf den heutigen Bischof, Bernt Eidsvig. Müller war zum Zeitpunkt der Übergriffe Priester in Trondheim.

Der Vatikan bestätigte den Fall.

Auch in Afrika hat es Fälle von Missbrauch gegeben. Das sagte der Johannisburger Erzbischof Buti Tlhagale.
weiter lesen: http://www.welt.de/die-welt/politik/article7092515/Missbrauch-in-Norwegen-und-Afrika.html


Spiegel: "Jetzt reden wir!": Missbrauchsopfer gehen in Offensive

Peter Peter Henselder im Video
ansehen: http://www.spiegel.de/video/video-1058962.html


DDR-Spezialkinderheime – Justiz mauert bei Entschädigung

Prügel, medikamentöse Ruhigstellung, Schuften bis zum Umfallen – wer in der DDR in einem so genannten Spezialkinderheim landete, erlebte die Hölle auf Erden. Dafür haben die Opfer ein Recht auf Wiedergutmachung, hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Doch die untergeordneten Instanzen mauern – es fließt kein Geld.

Stellen Sie sich vor, Sie würden als Kind aus Ihrer Familie gerissen und zwangsweise in ein Kinderheim gesteckt werden. Dort sind Prügel, harte Arbeit und psychische Grausamkeiten an der Tagesordnung. Tausenden Kindern in der ehemaligen DDR wurde das angetan. Die sogenannten Spezial-Kinderheime der DDR waren berüchtigt. Doch obwohl sich Opfer dieser Misshandlungen schon vor Jahren an die Behörden wandten, gibt es bis heute so gut wie keine Rehabilitierung oder Entschädigung. Tom Fugmann und Axel Svehla beschreiben, wie sehr die Betroffenen darunter leiden.
video oder weiter lesen: http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_08_04/ddr_spezialkinderheime.html


Heimopfer, Runder Tisch, Renten und Regierung

Die Gründe warum wir, die Heimopfer, eine Entschädigung verlangen, liegt in der Tatsache, dass Heimkinder zu einer Arbeit gezwungen wurden und es daher versäumt haben, ihren Wunschberuf zu ergreifen und weil darüber hinaus durch die erfahrene Gewalt ihre Identität und Integrität zerstört wurde.

Genau dieser Zwang, diese Zerstörung, dieses Kindheitstrauma war es, was zu den heutigen Rentenmissständen führt. Die ehemaligen Kinder-Zwangsarbeiter und Missbrauchsopfer erfahren heute noch einmal, durch die Verweigerung von Entschädigungen und durch die Absagen von Frührentenanträgen, eine Entwertung.
weiter lesen


Eine unabhängige Autorität?
Antje Vollmer erfuhr 2002 von dem Missbrauch an der Odenwaldschule

Antje Vollmer, Vorsitzende des Runden Tisches Heimerziehung, wurde bereits im November 2002 von einem Lehrer der Odenwaldschule ausdrücklich über die Missbrauchsvorwürfe gegen deren vormaligen Schulleiter Gerold Becker in einem Brief informiert. Der Lehrer, Dr. Salman Ansari, schrieb wörtlich: „Der ehemalige Schulleiter dieser Schule hat während seiner Amtszeit Kinder sexuell missbraucht.“

Vollmer, Grünen-Politikerin und damals Bundestagsvizepräsidentin, ließ den Brief von einer Mitarbeiterin beantworten: „In Ihrem und auch dem mitgesandten Brief Ihres Sohnes werden Vorwürfe gegen eine Person, die Frau Vollmer nicht kennt, und in einer Angelegenheit, die sie in keiner Weise beurteilen kann, erhoben.“ Eine „wie auch immer geartete Stellungnahme aus der Ferne“ von ihr erscheine daher „weder angebracht noch hilfreich“. Zu diesem Zeitpunkt war Becker, der sich nach der Veröffentlichung der Vorwürfe gegen ihn durch die „Frankfurter Rundschau“ 1999 zunächst aus verschiedenen pädagogischen Gremien und von seinen Beraterfunktionen zurückgezogen hatte, wieder vermehrt öffentlich tätig geworden.
weiter lesen: http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EB940BDD69EE44FE6A3BDA8ED624CFA41~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Hat St.Martin-Chef Kinder gequält?

RÖTHENBACH/ALTDORF – Gegen Hanns-Jürgen Schoch, den Vorsitzenden des Vereins St. Martin, stehen schwere Vorwürfe im Raum. Die Nürnberger Nachrichten berichteten in ihrer Mittwochausgabe, dass eine heute 42-jährige Frau den ehemaligen Leiter des Martin-Luther-Hauses in Nürnberg beschuldigt, sie in den 70er Jahren im Kinderheim schwer misshandelt und sexuell missbraucht zu haben. Die Frau ist in therapeutischer Behandlung. Dass sie erst heute mit ihren Vorwürfen an die Öffentlichkeit geht, erklärt Therapeutin Polina Hilsenbeck: »Kinder, die so etwas erlebt haben, machen sich selbst schwerste Vorwürfe und schützen die Täter zum Teil.»
weiter lesen: http://www.der-bote.de/artikel.asp?art=1203154&kat=18


Zum ersten Mal darüber reden

Telefon-Hotline der katholischen Kirche für Missbrauchsopfer wird von Anrufen überflutet
Andreas Zimmer im Gespräch mit Andreas Müller

Etwa drei Viertel der Anrufer bei der seit einer Woche geschalteten Telefon-Hotline für Opfer von sexuellen Übergriffen in katholischen Einrichtungen seien Opfer von Missbrauch und Gewalt. Viele wollen erstmalig darüber reden, sagt Andreas Zimmer, Leiter des Arbeitsbereichs Beratungsstellen und Telefonseelsorge im Bistum Trier.

Zimmer: Also in der vorigen Woche waren es vor allen Dingen schwerpunktmäßig Personen, die 45 Jahre und älter waren, der Älteste deutlich über 70. Es sind Personen, die überwiegend zu etwa drei Vierteln Missbrauchsopfer sind oder Opfer von Gewalt oder Angehörige von solchen Missbrauchsopfern, die also in der unmittelbaren Beziehung zu den Betreffenden stehen und wo dann das auch in Familie oder Beziehung hineinwirkt. Wovon sie berichten, ist einmal sexueller Missbrauch in den unterschiedlichsten Schattierungen und dann auch viel über Gewalt. Es sind verhältnismäßig auch viel Anrufe aus dem Heimbereich da, weshalb wir auch auf unserer Internetseite www.hilfe-missbrauch.de noch mal auch auf das Angebot der Heimkinder-Hotline hinweisen.
weiter lesen: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1158643/


Bischof Mixa
Sonderermittler überprüft Prügelvorwürfe

Die katholische Kirche bemüht sich um Transparenz: Ob Augsburgs Bischof Mixa tatsächlich Heimkinder verprügelt hat, wird nicht intern geklärt. Ein unabhängiger Sonderermittler untersucht die Vorwürfe.
weiter lesen: http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/bischof-mixa-sonderermittler-ueberprueft-pruegelvorwuerfe_aid_496550.html

„Das hat doch jeder gewusst, dass der Mixa sehr streng sein konnte“, sagt ein Rentner und alle um ihn herum nicken. Eine ältere Dame schaut tief besorgt und meint, es sei in keinem Fall zu entschuldigen, wenn jemand seine Hand gegen Kinder erhebt. Manche sind der Ansicht, dass „da viel von den Medien aufgebauscht wird - geschlagen sind wir doch alle geworden damals“, sagt ein Mann. Und ein anderer Gottesdienstbesucher nennt den Namen eines bereits verstorbenen Pfarrers in einem Dorf gar nicht weit weg: „Der hat in der Schule zugehau’n, dass die Fetzen geflogen sind.“

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Startseite/Artikel,-Betroffenheit-in-Schrobenhausen-_arid,2113847_regid,2_puid,2_pageid,4288.html


Geheimprotokoll belastet wichtigsten Mitarbeiter des Papstes

Bis zu 200 Kinder soll Pater Murphy in den USA missbraucht haben. ZEIT ONLINE liegt ein Geheimdokument vor, das zeigt: Kardinalstaatssekretär Bertone wollte den Fall klein halten.

Sexueller Missbrauch
Geheimprotokoll belastet wichtigsten Mitarbeiter des Papstes

Bis zu 200 Kinder soll Pater Murphy in den USA missbraucht haben. ZEIT ONLINE liegt ein Geheimdokument vor, das zeigt: Kardinalstaatssekretär Bertone wollte den Fall klein halten.

Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, der wichtigste Mitarbeiter von Papst Benedikt XVI.

Im Konflikt zwischen dem Vatikan und der New York Times um die Verwicklung des Papstes in die Vertuschung eines Missbrauchsfalles aus den USA in den späten neunziger Jahren wächst der Druck auf den wichtigsten Mitarbeiter des Papstes, Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone. ZEIT ONLINE liegt ein geheimes Sitzungsprotokoll des Vatikans vor, das Bertone belastet. Das Protokoll ist Teil eines Briefwechsels zwischen dem Vatikan und dem damals für die Ermittlungen zuständigen Erzbischof von Milwaukee, Rembert Weakland, im sogenannten Fall Murphy.
weiter lesen: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-04/missbrauch-vatikan-bertone


Bischof Mixa betont Unschuld – "Reines Herz"

Er sprach von Umkehr, Erneuerung und Buße – aber zu den Misshandlungsvorwürfen, die ehemalige Heimkinder gegen ihn erhoben haben, äußerte sich der Augsburger Bischof Walter Mixa in seiner Osterpredigt nicht. „Ich habe zu keiner Zeit körperliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in irgendeiner Form angewandt", so Mixa.
weiter lesen: http://www.welt.de/news/article7060073/Bischof-Mixa-betont-Unschuld-Reines-Herz.html


"Alles muss raus"

video: http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB


"Wir konkurrieren nicht mit der Justiz"

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann ist seit einem Monat Missbrauchsbeauftragter der katholischen Kirche. Mit dem Tagesspiegel sprach er über Missbrauch im Kirchenrecht – und warum er so schlimm ist wie Gotteslästerung.

Sie sind seit einem guten Monat der Missbrauchsbeauftragte der Bischofskonferenz. Haben Sie mit Opfern gesprochen?

Die meisten haben sich per Brief oder Mail an mich gewandt, am Anfang waren das bis zu 20 am Tag. Es ist erschütternd, was die Leute schildern. Erschütternd auch, wie sehr sie heute immer noch unter den Traumata leiden, obwohl die meisten 50, 60 Jahre alt sind und teilweise schon Therapien hinter sich haben. Manche schildern die Vorfälle so, als seien sie gerade eben passiert. Das Perfideste ist ja, dass die Täter es verstanden haben, eine heimliche Komplizenschaft mit den Kindern aufzubauen. Sodass sich die Opfer mitschuldig fühlen. Das kann ich alles auch nur dosiert lesen.
weiter lesen: http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Missbrauch-Kirche;art122,3073799


Spiegel: Odenwaldschule
Vollmer soll bereits 2002 von Missbrauchsfällen erfahren haben

Vorwurf gegen Antje Vollmer: Die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin sei bereits vor gut sieben Jahren über den Missbrauch an der Odenwaldschule informiert worden. Laut Zeitungsbericht habe die Grünen-Politikerin damals mitteilen lassen, dass sie die "Angelegenheit nicht beurteilen kann".

Frankfurt/Main - Was wusste Antje Vollmer? Die Vorsitzende des Runden Tisches Heimerziehung, ist offenbar bereits im November 2002 von einem Lehrer der Odenwaldschule über die Missbrauchsvorwürfe gegen deren vormaligen Schulleiter Gerold Becker informiert worden. Ein Lehrer habe der Grünen-Politikerin in einem Brief den Missbrauch angezeigt, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS).
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,687197,00.html


Brief an Heimkinder
Fall Mixa: Suche nach möglichen weiteren Opfern

Nachdem Bischof Walter Mixa am Donnerstag in einer schriftlichen Erklärung den ehemaligen Heimkindern des Kinder- und Jugendhilfezentrums St. Josef, die ihn des körperlichen und seelischen Missbrauchs in den 70er und 80er Jahren bezichtigt haben, ein persönliches Gespräch angeboten hat, ziehen jetzt auch der Schrobenhausener Stadtpfarrer Josef Beyrer und Heimleiter Herbert Reim nach.

In einem Brief wollen sie Kontakt zu ehemaligen Heimkindern aufnehmen und „besonders eventuelle Opfer damit ermutigen, das Gespräch mit der Einrichtung zu suchen“. Das ist das Ergebnis eines runden Tischs, der am Donnerstagvormittag im Jugendheim unter anderem mit Vertretern des Jugendamts, des Weißen Rings und der Diözese Augsburg stattgefunden hat.
weiter lesen: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Neuburg/Lokalnachrichten/Artikel,-Fall-Mixa-Brief-an-Heimkinder-_arid,2112615_regid,2_puid,2_pageid,4502.html


Nicht endender Schmerz der Opfer
Mixa legt nach und betet

"Diese Leute können sich doch gar nicht mehr an mich erinnern", sagt Bischof Mixa und weist die Misshandlungsvorwürfe gegen ihn erneut zurück. Auch er könne sich nicht mehr an die damaligen Heimkinder erinnern und erkenne sie auf neuen Zeitungsfotos nicht wieder. Die Opfer aber müssen ertragen, von Mixa als Lügner hingestellt zu werden.
weiter lesen: http://www.n-tv.de/panorama/Mixa-legt-nach-und-betet-article807212.html


Missbrauch: Der Kampf um die Opfer

Wie die katholische Kirche hat nun auch eine unabhängige Plattform eine Opferhotline eingerichtet. Bereits 150 Betroffene haben sich gemeldet. Die Proteste gehen indes weiter: mit einer "Kreuzigung" am Stephansdom.

WIEN (duö/j. s./eko). Es passiert wohl selten, dass Anrufer einer Informationshotline in Tränen ausbrechen und davon erzählen, wie sie immer wieder ihr Erbrochenes essen mussten. So gesehen hat sich die Plattform „Betroffene kirchlicher Gewalt“ viel vorgenommen. Mit einer Telefonhotline wollen sie sich der Opfer professionell annehmen – ohne die Kirche im Hintergrund.

Mehr als 150 Betroffene hätten sich innerhalb der ersten acht Tage gemeldet, so Psychologe und Mitbegründer der Plattform, Holger Eich. Man habe von 174 Fällen erfahren, die allesamt als „Gewalt gegen Kinder“ einzustufen seien: 43 Prozent der Fälle waren „körperliche Misshandlungen“, 34 Prozent sexuelle Übergriffe (unsittliche Berührungen bis hin zu Vergewaltigung) und 23 Prozent der Anrufer hätten seelischen Missbrauch erfahren (Demütigung, Isolation). Entgegen der medialen Berichterstattung seien viele – ihrer Statistik nach ein Drittel – der Opfer weiblich, so Eich. Fast genau so viele Frauen tauchen als Täter auf.

Opferanwalt Werner Schostal unterstützt den Verein in rechtlichen Dingen. Er kritisiert die Verjährungsfristen bei Missbrauchsfällen. Das Problem: Die meisten Opfer berichten von Fällen, die rund 50 Jahre zurückliegen (die älteste Anruferin war 90). So fordert der Anwalt jüngere Opfer auf, ihre Erlebnisse zu dokumentieren. Viele ältere Fälle, so Schostal, könnten dadurch mitaufgeklärt werden.
weiter lesen: http://diepresse.com/home/panorama/religion/556045/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/index.do


Nächstenliebe?
Nein, - Liebe zur Macht durch Manipulation!

Die Kirchen stehen vor endlosen Zeitzeugen des Missbrauchs and alles um was sich die Kirche sorgt ist - um den schwindenden Machtverslust der Kirche.

Die Opfer wurden und werden wieder mit Ablehnungen, Angriffen, Verleumdungen und Erniedrigungen erneut zu Menschen ohne Würde gemacht.

Die Kirchen wissen genau, dass es diese Misshandlungen gegeben hat, aber sie stellen noch immer die Glaubwürdigkeit der Opfer in Frage.

Ist das Neue Testament wirklich das Fundament der Kirche?
Ich frage mich ob die Kirche jemals das “Evangelium nach Lukas, Kapitel 17“ verstanden hat:

„Warnung vor der Verführung“

Lk: 17,1 Er sagte zu seinen Jüngern: Es ist unvermeidlich, dass Verführungen kommen. Aber wehe dem, der sie verschuldet.

Lk: 17,2 Es wäre besser für ihn, man würde ihn mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer werfen, als dass er einen von diesen Kleinen zum Bösen verführt.

Es gibt nicht genügend Mühlsteine und das Meer ist nicht groß genug für alle Misshandler und
für alle die es verschwiegen haben und noch immer vertuschen wollen!

Sieglinde Alexander


Bischof Zollitsch übt Selbstkritik

Das Thema Missbrauch lässt die Kirche nicht los. Nun hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, Fehler im Umgang mit den Opfern eingeräumt und einen Neuanfang angekündigt.

Nun hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, Fehler im Umgang mit den Opfern eingeräumt und einen Neuanfang angekündigt. "Aus falsch verstandener Sorge um das Ansehen der Kirche" sei den Opfern nicht genügend geholfen worden, erklärte der Freiburger Erzbischof am Karfreitag. Unterdessen wies Bischof Walter Mixa die gegen ihn erhobenen Vorwürfe der Kindesmisshandlung vehement zurück.
weiter lesen: http://www.stern.de/panorama/missbrauchsskandal-bischof-zollitsch-uebt-selbstkritik-1555650.html


Ex-Heimkinder lehnen Mixas Gesprächsangebot ab

München (dpa) - Mit Ablehnung haben zwei ehemalige Heimkinder auf das Gesprächsangebot des Augsburger Bischofs Walter Mixa zu den Misshandlungsvorwürfen reagiert. Beide Frauen könnten in den Äußerungen des Augsburger Bischofs kein annehmbares Gesprächsangebot erkennen, erklärten sie «sueddeutsche.de». Sie hatten den Bischof bezichtigt, vor rund 30 Jahren als Stadtpfarrer von Schrobenhausen bei Verfehlungen in dem dortigen Kinderheim St. Josef brutal zugeschlagen zu haben. Mixa hat alle Vorwürfe von sich gewiesen.
Quelle: http://www.zeit.de/newsticker/2010/4/2/iptc-hfk-20100402-46-24402556xml


Missbrauchs-Vorwürfe gegen Erziehungsheim Steyr-Gleink

In der Missbrauchsaffäre um die katholische Kirche werden schwere Vorwürfe gegen das frühere Erziehungsheim Steyr-Gleink in Oberösterreich erhoben. In der aktuellen Ausgabe der Gratis-Zeitung „Tips“ berichtet ein ehemaliger Zögling von körperlicher Gewalt der Patres Ende der Sechziger- bzw. Anfang der Siebziger-Jahre. Ein geistlicher Erzieher soll wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt worden sein. Polizei und Staatsanwaltschaft können dazu heute keine Auskünfte mehr geben, da Akten in der Regel nach 20 bis 30 Jahren vernichtet würden.

„Pfarrer haben uns hergeballert“

„Die Pfarrer haben uns hergeballert“, wird ein Heimbewohner in dem Bericht zitiert. Manche Lehrer und Erzieher hätten die Schüler beschützt, einige Geistliche seien ihm aber noch genau in Erinnerung geblieben. So habe ein Pater einen Schlüsselbund wie einen Schlagring genommen und auf einen Zögling eingeschlagen. „Einmal hat er auf einen auf dem Boden liegenden Schüler mehrmals mit den Füßen getreten“, so der Zeuge. Der beschuldigte Geistliche weist die Vorwürfe zurück: Er habe damals zwar sicher Ohrfeigen ausgeteilt, aber an Fußtritte und Schläge mit dem Schlüsselbund könne er sich nicht erinnern.
weiter lesen: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,358367


ARD Tageschau: Offenbar Fälle des Missbrauchs in Jugendheimen der DDR

video: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video680552.html


Massiver Missbrauch auch in DDR-Heimen

474 staatliche Kinderheime gab es in der DDR. In einigen Einrichtungen soll es laut einem Bericht des "Tagesspiegel" zu sexuellem Missbrauch "in erheblichem Umfang" gekommen sein.

Berlin - Die Leiterin der Gedenkstätte "Geschlossener Jugendwerkhof Torgau", Gabriele Beyler, sagte dem "Tagesspiegel", bei ihr hätten sich bislang 25 ehemalige Insassen von DDR-Kinderheimen gemeldet, die von massiven sexuellen Übergriffen durch Erzieher berichteten.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,686943,00.html

Stadt eröffnet Hotline und Internetseite für ehemalige Heimkinder

Jahrzehnte lang war das Schicksal von Kindern und Jugendlichen, die in den 50er und 60er Jahren in Heimen gelebt haben, kein Thema öffentlichen Interesses. Ihr Schicksal war weitgehend unbeachtet; über die Verhältnisse - auch in kommunalen - Einrichtungen ist bis heute wenig bekannt.

Seit einigen Jahren fordern ehemalige HeimbewohnerInnen Gehör. Sie klagen Missstände der Fürsorgeerziehung in dieser Zeit an, berichten von missbräuchlichen Erziehungsmethoden und entwürdigenden Bestrafungen, unter denen viele der in den Heimen untergebrachten 14- bis 21-jährigen "Zöglinge" gelitten haben.
weiter lesen: http://www.hannover-entdecken.de/content/view/14373/152/


Kommentare

Das wars also, katholische Kirche

Hinter den frommen Worten erscheint die wahre Fratze
Endlich hat sich der Papst zu einem Teil der Kindersex-Skandale in der katholischen Kirche geäußert. Doch außer den offiziellen Teilen der Kirche selbst ist niemand zufrieden mit dieser Stellungnahme. Nach der unzureichenden Stellungnahme kam nun die wahre Fratze des Katholizismus zum Ausdruck, da der Augsburger Bischof Mixa von fünf ehemaligen Heimkindern des gewalttätigen Verprügelns angeklagt wird. Die Diözese reagiert: Es werden strafrechtliche Schritte gegen die „Verleumdungen“ angekündigt.
weiter lesen: http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=01042010ArtikelKommentarWeiss1


SZ: Neue Vorwürfe gegen Mixa
''Er hat mir mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen''

Die Vorwürfe gegen Bischof Mixa reißen nicht ab. Eine weitere Betroffene meldet sich in der SZ zu Wort und berichtet von brutalen Misshandlungen.

Der Kreis der ehemaligen Heimkinder, die dem Augsburger Bischof Walter Mixa körperliche Züchtigung vorwerfen, wird größer. Jutta Stadler aus Pfaffenhofen bestätigt die in der Süddeutschen Zeitung vom Mittwoch veröffentlichten Beschuldigungen und schreibt in einer eidesstattlichen Versicherung: "Er hat mir mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen." Der SZ liegen damit sechs eidesstattliche Erklärungen vor, in denen berichtet wird, dass Walter Mixa in seiner Zeit als Stadtpfarrer Heimkinder in Schrobenhausen geschlagen habe.
weiter lesen: http://www.sueddeutsche.de/bayern/378/507536/text/


Kirche bittet um Vergebung

Fünf Missbrauchs-Opfer haben beim gestrigen Bußgottesdienst im Stephansdom Wien von Kardinal Christoph Schönborn klare Worte an die Kirche gerichtet. Die Worte, die ein 60-jähriges Tiroler Missbrauchs-Opfer beim Klage- und Bußgottesdienst fand, stehen stellvertretend für die Wut der Betroffenen auf die katholische Kirche. "Meine Wut auf die Kinderschänder ist unbeschreiblich. Dazu kommt die Empörung über die Vertuschungsaktionen der Kirchenoberen. Ich bin fassungslos angesichts dieser Verbrechen.“
weiter lesen: http://www.top-medien-berlin.de/content/view/694/1/


News Archive Maerz. 2010

 


Runder Tisch Sexueller
Kindesmissbrauch
in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich

www.rundertisch-kindesmissbrauch.de

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Ehemalige Heimkinder können sich direkt an den Runden Tisch wenden

Kontakt: Frau Katharina Loerbroks, Referentin der Infostelle des Runden Tisch:
Telefon: 030 400 40-231 oder 030 27 57 67 77 – Email:
info@rundertisch-heimerziehung.de

Webseite:
http://www.rundertisch-heimerziehung.de/index.htm


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-Netzwerk B: http://netzwerkb.org/
Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt setzt sich für die Opfer ein

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Konvention zum Schutze der Menschenrechte

wurden die Menschenrechte in den Nachkriegsjahren weiterhin verletzt?
Wichtige Punkte für ehemalige Heimkinder

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Der Fremde in mir

http://www.derfremdeinmir.de

 

 


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Das Parfumfläschchen

Brandzeichen
bei Monika Detering

Meine schrecklichen Kindheits-Erinnerungen an das Rübezahl Heim. 1 2

Mehr zum Kinderheim in Holzen:
http://holzen-kinderheim-rubezahl-perversion-christlichen-auftrags.over-blog.de/

Briefe an die Eltern

Kindheitserinnerungen

Meine wahre Geschichte
von Katharina M.

Berichte von Misshandlungen in Heimen

Fred Schippers beschreibt seine Kindheit im
Kinderhein Schloß Dilborn

Ein Opfer des Dansweiler Hof und Freistatt schreibt

Wenn du mit 23 immer noch 8 und 15 bist
von Seviye

Für Alessandra
von Mathilde

Einer von 2555 Tagen
von Mathilde

ZUM ABSCHIED
NIKKO SCHOTT

Vom Feuer in die Hölle
Meine Jugendjahre im Mädchenheim Weiher.

Quälende Schatten aus der Vergangenheit

Ich Bernd Grün

Über ein Leben im Heim und ein Schicksal, das sprachlos macht

Mundtot

H. Franke aus Aachen

Meine Geschichte
von M. Schlage

"Ein beinahe zerstörtes Leben"

Sylvie's Life

Damals - Heute

Die Ohrenentzündung

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Sie können die Misshandlungen Ihrer Kindheit zur Publikation einsenden.

Fragen ohne Antwort

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Warum gibt es heut noch Kindesmisshandlungen?

Kindesmisshandlungen Heute

Dunkelziffer von rund
150 000 misshandelten Kindern

   
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