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„Colonia Dignidad“-Gründer
in Chile gestorben
Der Gründer der berüchtigten Deutschen-Siedlung „Colonia
Dignidad“ in Chile, Paul Schäfer, ist tot. Er starb
im Gefängnis – inhaftiert wegen sexuellen Missbrauchs
von Kindern.
Der nach dem Zweiten Weltkrieg aus Deutschland geflohene frühere
Wehrmachtsgefreite hatte Anfang der 60er-Jahre in Südchile
die sektenartig organisierte „Colonia Dignidad“ mit
300 Getreuen gegründet.
Die Kolonie, die sich heute „Villa Baviera“ („Bayerisches
Dorf“) nennt, diente auch als Nazi-Fluchtburg.
weiter: http://www.focus.de/politik/deutschland/paul-schaefer-colonia-dignidad-gruender-in-chile-gestorben-_aid_501877.html
Umstrittener Mixa-Berater muss gehen
Berlin - Es ist mehr als eine Personalie: Dirk Hermann Voß
hat seinen Posten als Pressesprecher des Bistums Augsburg verloren.
Die Entscheidung hat kirchenpolitische Bedeutung. Der 50-Jährige
gilt als einer der Hauptverantwortlichen für das miserable
Krisenmanagement des Augsburger Bischofs Walter Mixa, der beim
Vatikan sein Rücktrittsgesuch eingereicht hat. Mixa soll
Heimkinder massiv verprügelt haben, was er bestreitet. Mixa
selber hatte Voß von seinen Aufgaben entbunden; damit wandte
er sich von jenem Mann ab, auf den er sich seit langem verlassen
hat. Kritiker in Kirchenkreisen beklagten schon lange, dass der
Bischof fast nur noch auf Voß höre.
weiter: http://www.tagesspiegel.de/politik/umstrittener-mixa-berater-muss-gehen/1808030.html
Runder Tisch: Kultur des Hinsehens
schaffen
Anlässlich der ersten Sitzung des Runden Tisches “Sexueller
Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen”
erklärt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion
Dagmar Ziegler: Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen
ist ein abscheuliches Verbrechen. Es muss alles dafür getan
werden, die Fälle sexueller Gewalt rückhaltlos aufzuklären,
die Opfer so gut es geht zu unterstützen und ihnen dabei
zu helfen, ihre Traumatisierungen zu verarbeiten. Die Kinderschänder
müssen die Verantwortung für ihre Taten übernehmen
und sich klar zu ihrer Schuld bekennen.
Aber sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist nicht
nur ein Problem der Vergangenheit. Sexueller Missbrauch findet
auch heute statt - wahrscheinlich sogar in viel größerem
Umfang, als es unsere Gesellschaft wahrhaben will. Deshalb muss
alles unternommen werden, um sexuelle Gewalt heute wirksam zu
bekämpfen und in Zukunft effektiv vorzubeugen.
weiter: http://www.cop2cop.de/2010/04/24/runder-tisch-kultur-des-hinsehens-schaffen/
Missbrauchskandal: Die Rückkehr
des Paters
Ein ehemaliges Missbrauchsopfer verfolgt den Lebensweg seines
Peinigers und entdeckt, dass der Täter wieder an der alten
Wirkungsstätte eingesetzt wurde.
Peter P. (Name geändert) hat den schweren Gang gemacht.
Er stieg noch einmal die Treppe hoch, ging in jenen Raum, in dem
er als Ministrant, gerade neun Jahre alt, unzählige Male
sexuell missbraucht wurde. "Ich hatte das Gefühl, dass
dort noch ein Stück von mir ist", erzählt der 53-Jährige.
Tatort ist eine Zelle in der Wallfahrtskirche Birnau, der Täter
ein Zisterzienserpater: Gregor M.
Jahrzehnte hat Peter P. unter dem Missbrauch gelitten. Seine
seelischen Probleme wurden so groß, dass er sich 2006 klinisch
behandeln lassen musste. In der Therapie, so erzählt er,
sei alles wieder hochgekommen, was er 40 Jahre lang in seiner
Seele unter Verschluss gehalten hatte. Noch aus der Klinik rief
Peter P. die Erzdiözese Freiburg und die Abtei Mehrerau in
Vorarlberg an und schilderte, was er erlitten hat. Auf eine Anzeige
verzichtete er. "Die Taten waren bereits verjährt."
Doch Peter P. hatte den Verdacht, dass es noch weitere Opfer geben
könnte.
weiter: http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/missbrauchskandal-die-rueckkehr-des-paters
Opfer hält Mahnwache vor der
Birnau
Überlingen - Der sexuelle Missbrauch an einem Ministranten
in der Klosterkirche Birnau in den 60er Jahren war kein Einzelfall.
„Auch ich bin damals Opfer von G.s Gelüsten geworden“,
teilte ein ehemaliger Ministrant dieser Zeitung gegenüber
mit.
Wie schon in einem anderen Fall, hat sich der Zisterzienserpater
G. schon vor Jahren schriftlich entschuldigt – und wirkte
als Priester weiter. Bis März dieses Jahres in einer Gemeinde
in der Schweiz. Für die Staatsanwaltschaft waren die Fälle
aus den 60er Jahren irrelevant, die Taten sind längst verjährt.
Jetzt interessiert sich die Konstanzer Staatsanwaltschaft dennoch
für Pater G.. Denn: Pädophilie ist nicht heilbar, und
Pater G. war noch ein zweites Mal in der Birnau, 1987 bis 1992.
Die Staatsanwaltschaft Konstanz hegt einen „Anfangsverdacht“,
dass es auch in dieser Zeit zu sexuellen Übergriffen gekommen
sein könnte. Für ein mögliches Opfer, das 1992
zehn Jahre alt war, würde die Verjährung erst dieses
Jahr enden.
weiter: http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/ueberlingen/Opfer-haelt-Mahnwache-vor-der-Birnau;art372495,4261742
Kardinal Lehmann gegen Bankrott
der katholischen Kirche
Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann hat sich gegen
eine generelle finanzielle Entschädigung von Missbrauchsopfern
in katholischen Einrichtungen ausgesprochen. Ist schon klar. Sonst
wäre die deutsche katholische Kirche auch pleite. «Es
kann keine pauschale Abfindung geben, die die Vergehen wie auf
einer Preisliste aufzählt», betont Lehmann. Er verweist
dabei auf die Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz von 2002,
wonach den Opfern menschliche, therapeutische und pastorale Hilfen
zugesagt werden. Finanzielle Unterstützung therapeutischer
Maßnahmen sei aber zumindest im Einzelfall möglich.
Der Ruf nach einer beinahe ausschließlichen finanziellen
Entschädigung jedoch sei «verräterisch».
Wenn sexueller Missbrauch eine Verfehlung sei, die schwerste Schäden
anrichte, dann sei eine auf Geld zielende Entschädigung «eine
grundlegende Verkennung des ethischen Schwergewichts einer solchen
Verfehlung und auch der Formen möglicher Wiedergutmachung»,
betont der Mainzer Bischof. Mit anderen Worten “Missbrauch”
schon, “Entschädigung” auf gar keinen Fall. Die
Einrichtung eines Kirchenfonds für die Missbrauchsopfer in
Anlehnung an den Zwangsarbeiterfonds lehnt Lehmann klar ab. Die
beiden Fragen könne man «nicht vergleichen».
Seine Bedenken gegen eine finanzielle Entschädigung würden
sich durch einen Fonds sogar noch «verstärken».
Missbrauch ist auch nicht ganz so schlimm, wie Zwangsarbeit.
Trotz aller Ausreden, hier soll einfach nur ein finanzieller
Kollaps der katholischen Kirche verhindert werden. Und für
die Opfer sind die Äußerungen eines Kardinals Lehmann
nur ein weiterer Schlag ins Gesicht.
weiter lesen: http://www.kirchensumpf.to/2010/04/28/kardinal-lehmann-gegen-bankrott-der-katholischen-kirche/
Bistum Würzburg
Priester missbrauchte Ministrantin
Ein katholischer Priester des Bistums Würzburg hat Ende
der 70er-Jahre eine 15 Jahre alte Ministrantin sexuell missbraucht.
Der 63-Jährige zeigte sich nach Bistumsangaben selbst bei
der Staatsanwaltschaft an.
Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann entband den Mann
derweil von seinen Aufgaben und versetzte ihn in den Ruhestand.
Unklar war der genaue Hergang der Tat. Ein Bistumssprecher wollte
sich dazu nicht äußern. In einer Mitteilung war lediglich
von sexuellen Kontakten „unter Ausnutzung des Abhängigkeitsverhältnisses“
die Rede. Der 63-Jährige war unter anderem in der Seelsorge
in den Gefängnissen Würzburg und Schweinfurt tätig.
weiter: http://www.focus.de/panorama/welt/bistum-wuerzburg-priester-missbrauchte-ministrantin_aid_501522.html
Bistum Würzburg entbindet
Priester von Aufgaben
Würzburg (RPO). Wegen Missbrauchs einer 15-Jährigen
hat das Bistum Würzburg einen Priester mit sofortiger Wirkung
von seinen Aufgaben entbunden und in den Ruhestand versetzt. Der
63-Jährige zeigte sich am Freitag selbst bei der Staatsanwaltschaft
wegen sexueller Kontakte mit einer Ministrantin im Jahr 1978 an,
wie die Diözese mitteilte.
Die betroffene Frau hatte sich den Angaben zufolge vor einem
Monat über einen Bekannten an das Bistum gewandt. Schon bei
einem ersten Gespräch habe der Beschuldigte dem Generalvikar
der Diözese, Karl Hillenbrand, den Missbrauch gestanden..
weiter: http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Bistum-Wuerzburg-entbindet-Priester-von-Aufgaben_aid_848310.html
Noch kein Bericht zu Vorwürfen
gegen Bischof Fischer
Die Diözese Feldkirch sucht einen neuen Weg für die
Zukunft. Ob der angestrebte Wandel allerdings unter dem umstrittenen
Bischof Elmar Fischer stattfinden wird, bleibt angesichts der
gegen ihn erhobenen Missbrauchsvorwürfe vorerst offen. Auf
die Frage, ob Fischer bei einer Bestätigung der Anschuldigungen
dem Beispiel des Augsburger Bischofs Walter Mixa folgen und beim
Papst um seinen Rücktritt bitten könnte, gab es am Donnerstag
keinen Kommentar seitens der Diözese.
weiter: http://www.krone.at/krone/S158/object_id__196320/hxcms/
Die feinen Unterschiede
Kindesmissbrauch versus Heimerziehung
Beim Vergleich der Runden Tische zur Aufarbeitung von Kindesmissbrauch
und Heimerziehung sind bemerkenswerte Differenzen festzustellen.
Jetzt gibt es gleich zwei Runde Tische, die sich mit der Misshandlung
und dem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in kirchlichen
und öffentlichen Erziehungsanstalten befassen: den Runden
Tisch gegen Kindesmissbrauch, der sich heute konstituiert, und
den Runden Tisch Heimerziehung, der sich seit Februar 2009 um
die Aufarbeitung der skandalösen Zustände in den Erziehungsheimen
der Bundesrepublik von 1949 bis 1975 kümmern soll.
den beiden Gremien sind bemerkenswert. Anlass der Gründung
des einen waren die Sexualstraftaten in Privatschulen und Eliteinternaten,
in denen die Kinder der Oberschicht lernen. Gleich drei Bundesministerinnen
haben die Leitung des Gremiums übernommen, in dem auch »die
Durchsetzung des staatlichen Strafanspruches, rechtspolitische
Folgerungen sowie die Anerkennung des Leidens der Opfer sexuellen
Missbrauchs in jeglicher Hinsicht« verhandelt werden sollen.
An dem anderen Runden Tisch, dessen Vorsitzende die frühere
Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer ist, geht es um die
Leiden von 700 000 bis 800 000 jungen Menschen, die bis in die
70er Jahre der Heimerziehung unterworfen waren. 65 Prozent der
Heime waren in kirchlicher Trägerschaft. Den ehemaligen Heimkindern,
die vor allem aus den unteren Gesellschaftsschichten kamen, empfiehlt
Vollmer immer wieder Geduld, denn mit der Anerkennung ihrer Leiden
geht es nicht so schnell. Die Opfer sprechen von Menschenrechtsverletzungen,
Zwangsarbeit und Folter, und es sind diese Tatbestände, die
Vollmer nicht anerkennen will. Sie redet lieber von missbräuchlichen
Erziehungsmethoden, Fehlleistungen und schwierigen Umständen
in jener Zeit, in der Züchtigung noch als anerkanntes Erziehungsmittel
galt, wie es in einem von ihr abgezeichneten Bericht heißt.
weiter: http://www.neues-deutschland.de/artikel/169707.die-feinen-unterschiede.html
Der Runde Tisch gegen sexuellen
Kindesmissbrauch will bis Ende des Jahres konkrete Ergebnisse
vorlegen.
Der von der Bundesregierung eingesetzte Runde Tisch gegen sexuellen
Kindesmissbrauch will zügig zu konkreten Ergebnissen kommen.
Die Unterarbeitsgruppen sollen im Mai mit ihrer Arbeit beginnen
- im September soll ein Zwischenergebnis vorliegen. Das erklärten
die Ministerinnen Kristina Schröder, Annette Schavan und
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger nach der konstituierenden Sitzung.
Das Thema Entschädigung für die Opfer wird nach Einschätzung
von Leutheusser-Schnarrenberger besonders schwierig werden. "Da
wird es bestimmt spannende Auseinandersetzungen geben und unterschiedliche
Interessen", sagte sie. Die erste Sitzung sei aber ermutigend
gewesen. Die rund 60 Teilnehmer aus Politik, Kirche und Verbänden
wollen über Hilfen für die Opfer beraten und Konzepte
zur Vorbeugung entwickeln. Geleitet wird der Runde Tisch von den
drei Ministerinnen.
weiter: http://www.tagesschau.de/inland/rundertisch118.html
Zum Tod von Alice Miller
Misshandlung überall
Wer sein frühes Leid bestreitet, flieht nur vor ihm: Die
Psychoanalytikerin Alice Miller kehrte ihrer Zunft den Rücken
und landete als Kindheitsforscherin mit ihren Büchen Welterfolge.
Nachruf auf eine Frau von ungewöhnlicher Antriebskraft.
Am Anfang ist das Kindheitstrauma. Die große publizistische
Qualität der in Lemberg geborenen Schweizer Autorin Alice
Miller lag in ihrer Fähigkeit zur hemmungslosen Vereinfachung
komplexer entwicklungspsychologischer Konstellationen. Die Durchschlagskraft
von Büchern wie „Das Drama des begabten Kindes und
die Suche nach dem wahren Selbst“ oder „Die Revolte
des Körpers“ verdankt sich ihrer unbeirrbar reduktionistisch
verfahrenden Aggressivität.
Das Feindbild ist klar definiert: eine Psychoanalyse, die die
schlimmen Kindheitserfahrungen eher verdecke als ans Tageslicht
bringe, weil sie in der Folge von Freuds Triebtheorie das Körpergedächtnis
korrumpiere und das früh erfahrene Leid als Phantasie abtue.
Freuds Sündenfall sei die Abkehr von der Verführungstheorie
gewesen.
weiter: http://www.faz.net/s/Rub5C2BFD49230B472BA96E0B2CF9FAB88C/Doc~E1C725A42FBE54D949742723A0D6467EF~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Appell an den Vatikan
Ruf nach rascher Entscheidung über Mixas Rücktrittsgesuch
Die Reformbewegung „Wir sind Kirche" hat an den Vatikan
appelliert, über das Rücktrittsgesuch des umstrittenen
Augsburger Bischofs Walter Mixa möglichst rasch zu entscheiden.
Eine lange Hängepartie wäre den Katholiken im Bistum
Augsburg nicht zuzumuten, sagte „Wir sind Kirche"-Sprecher
Christian Weisner.
Der Vorsitzende des Augsburger Diözesanrats, Helmut Mangold,
mahnte zudem, nach der Entscheidung über das Rücktrittsangebot
dürfe es dann nicht wieder ein Jahr dauern, bis ein neuer
Bischof ernannt wird. Weisner betonte, ein rasches Votum Roms
sei auch deshalb nötig, weil Mixa nicht nur als Augsburger
Bischof, sondern auch als katholischer Militärbischof in
Deutschland zurücktreten wolle.
weiter: http://www.welt.de/aktuell/article7304447/Ruf-nach-rascher-Entscheidung-ueber-Mixas-Ruecktrittsgesuch.html
Belgischer Bischof tritt nach Missbrauch
zurück
In Belgien hat ein Bischof im Zusammenhang mit einer Affäre
um Kindesmissbrauch seinen Rücktritt eingereicht. Die belgische
Bischofskonferenz setzt zu dem Fall für Freitag eine Pressekonferenz
mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche in Belgien an. Nach
Medienangaben dürfte es sich um den Bischof von Brügge,
Roger Vangheluwe, handeln. "Schwerwiegende Taten" hätten
ihn zum Rücktritt bewogen.
Über das Rücktrittsgesuch eines Bischofs entscheidet
der Papst; bisweilen dauert es mehrere Monate, bis die Entscheidung
fällt. Am Donnerstag hatte Papst Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch
des irischen Bischofs James Moriarty vom Dezember angenommen.
Moriarty war von 1991 bis 2002 Weihbischof von Dublin, einer jener
Diözesen, in der jahrzehntelang Hunderte Kinder von Geistlichen
sexuell missbraucht worden waren.
weiter lesen: http://www.upc.at/upclive/news/ausland/2090/20907438.html?entryId=8749384
Der neue Antrag der Grünen
in Bayern im Bayerischen Landtag.
Wenig Chancen auf Erfolg.
Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Hotline für ehemalige Heimkinder
Der Landtag wolle beschließen:
Die Staatsregierung wird aufgefordert, eine „Hotline Heimkinder“
als Anlauf- und Beratungsstelle zu schaffen. An diese Stelle können
sich ehemalige Heimkinder und ihre Angehörigen, sowie ehemalige
MitarbeiterInnen und Leitungen von Einrichtungen der Kinder- und
Jugendhilfe wenden, um über ihre persönliche Erlebnisse
mit Missständen, Gewalt, Menschenrechtsverletzungen und sexuellem
Missbrauch in den Heimen zu berichten.
Sie ist bei der Vermittlung von Hilfsangeboten behilflich, bietet
Unterstützung bei der Suche nach Akten und bei der Akteneinsicht,
ist Ansprechpartner für lokale Initiativen von Betroffenen.
Die Stelle ist so einzurichten, dass eine möglichst große
Unabhängigkeit von den Trägern der Einrichtungen garantiert
ist. Die Stelle muss ausreichend mit qualifiziertem Personal ausgestattet
sein. Die Stelle muss niederschwellig und kostenlos erreichbar
sein. Die Stelle wird offensiv beworben.
Die Stelle wird unter konsequenter Beachtung des Daten- und Persönlichkeitsschutzes
dem Landtag über die Erlebnisse, Probleme, Erkenntnisse und
Erfahrungen sowie Anliegen der ehemaligen Heimkinder berichten.
Begründung:
Nach dem Zwischenbericht des Runden Tisches „Heimerziehung
in den 50er und 60er Jahren“ in Berlin ist durch den Freistaat
Bayern bisher nur Folgendes veranlasst worden:
„In Bayern wurde durch die Landesregierung ein Ansprechpartner
beim bayerischen Landesjugendamt eingesetzt sowie die Bezirksregierungen
zur Aktensicherung aufgefordert.“
Der Freistaat Bayern muss sich der Aufarbeitung der Problematik
angemessen widmen und den betroffenen Menschen die ihnen zustehende
Anerkennung und Aufmerksamkeit zukommen lassen. Die Bundesländer
und somit auch Bayern hatten die Aufsicht über Heime inne,
waren auch Träger und stehen somit direkt in der Verantwortung.
Hierfür ist es unabdingbar, die Betroffenen zu Wort kommen
zu lassen, ihre Erfahrungen und Erlebnisse anzuhören, sowie
die Folgen und Wirkungen bis heute in Erfahrung zu bringen. Die
„Hotline Heimkinder“ ist ein geeignetes Mittel die
Aufarbeitung des Geschehens voranzutreiben. Damit wird endlich
auch in Bayern deutlich signalisiert, dass mit dem notwendigen
Prozess der Aufarbeitung, Anerkennung und Rehabilitierung begonnen
wird.
US-Anwalt verklagt den Papst
Missbrauchsvorwürfe an Gehörlosenschule
Papst Benedikt hat von den Missbrauchsvorwürfen gegen einen
amerikanischen Priester gewusst und nicht gehandelt - das behauptet
ein mutmaßliches Opfer, das den Pontifex jetzt zur Verantwortung
ziehen will. Der Vatikan spricht von einer Publicity-Aktion.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,690714,00.html
Kinder geschlagen
Augsburger Bischof Mixa hat Rücktritt eingereicht
Der Schritt folgt nach Misshandlungsvorwürfen von Heimkindern,
die Mixa zunächst geleugnet und dann eingestanden hat
Augsburg - Der wegen Gewalt- und Veruntreuungsvorwürfen in
die Kritik geratene deutsche Bischof Walter Mixa hat nach Informationen
der "Augsburger Allgemeinen" den Papst um seine Entlassung
gebeten. Er habe am Mittwochabend einen Brief an Papst Benedikt
XVI. geschrieben und seinen Rücktritt sowohl vom Amt des
Bischofs von Augsburg als auch vom Amt des Militärbischofs
der Bundeswehr angeboten, schrieb die Zeitung. Zuvor hatte der
Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof
Robert Zollitsch, Mixa geraten, eine Auszeit zu nehmen.
Dem Zeitungsbericht zufolge begründete Mixa sein Rücktrittsgesuch
mit einer übergeordneten Verantwortung für sein Bistum.
Die "anhaltenden öffentlichen Diskussionen" um
seine Person hätten Priester und Gläubige schwer belastet,
heißt es demnach in Mixas Brief. Er wolle nun den Weg für
einen Neuanfang freimachen. "Alle, zu denen ich ungerecht
gewesen sein mag, und alle, denen ich Kummer bereitet habe, bitte
ich heute noch einmal um Verzeihung", zitiert die Zeitung
den Bischof.
Vom Bistum Augsburg war zunächst keine Stellungnahme zu
erhalten. Das bayerische Kultusministerium konnte das Rücktrittsgesuch
ebensowenig bestätigen wie die Deutsche Bischofskonferenz.
Deren Vorsitzender Zollitsch hatte zuvor in Freiburg erklärt,
er habe in den vergangenen Tagen mehrfach mit Mixa gesprochen.
"Dabei haben wir mit ihm überlegt, wie er in der derzeit
schwierigen Situation im Bistum Augsburg zur Beruhigung beitragen
und ob eine Zeit der geistlichen Einkehr und der räumlichen
Distanz hilfreich sein könne, um eine Atmosphäre größerer
Sachlichkeit bei den notwendigen und auch von ihm gewünschten
Klärungen zu bewirken", sagte der Erzbischof. Darüber
hinaus könnte eine vorübergehende räumliche Distanz
Mixa die Möglichkeit geben, "nach sehr erhitzten Wochen
neue Kräfte zu sammeln und die Geschehnisse mit mehr Ruhe
zu bedenken".
Zugleich war bekannt geworden, dass Mixa in seiner Funktion als
katholischer Militärbischof am Samstag nicht am ökumenischen
Trauergottesdienst für die vier in Afghanistan getöteten
Soldaten in Ingolstadt teilnehmen wird. Seine Sprecherin Marlene
Beyel erklärte in Berlin, die Teilnahme sei ebenso wie die
des evangelischen Militärbischofs Martin Dutzmann von Anfang
an nicht geplant gewesen.
Mixa ist in die Kritik geraten, weil er früher als Pfarrer
Jugendliche geprügelt und Geld einer Waisenhausstiftung satzungswidrig
verwendet haben soll. quelle: (APA/apn) http://derstandard.at/1271374926856/Kinder-geschlagen-Augsburger-Bischof-Mixa-hat-Ruecktritt-eingereicht
Missbrauchsskandal Deutschland:
Demonstration ehemaliger Heimkinder
250 ehemalige Heimkinder gingen in Berlin auf die Strasse, um
an ihr Schicksal zu erinnern und politische Forderungen zu stellen
Video: http://www.arte.tv/de/Videos-auf-ARTE-TV/2151166,CmC=3164934.html
Grüne thematisieren Missbrauch
in der Kirche
Wien - Die Parlamentsfraktionen in Österreich sind sich
nicht einig, wie man am besten mit sexuellem Missbrauch, vor allem
in Bezug auf die katholische Kirche, umgehen soll. Der Grüne
Justizsprecher Albert Steinhauser verlangte heute in der "Aktuellen
Stunde" im Nationalrat mehr Engagement des Staates und warf
der Regierung Untätigkeit vor. Justizministerin Claudia Bandion-Ortner
(ÖVP) wies die Vorwürfe zurück: "Der Staat
tut sehr viel für alle Opfer."
weiter unter: http://www.top-medien-berlin.de/content/view/729/2/
Mixa entschuldigt sich bei Gläubigen
Bischof Mixa hat auf die Prügelvorwürfe reagiert. Offenbar
haben ihm zahlreiche Priester aus seinem Bistum vorgeworfen, er
schade mit seinem Verhalten der Kirche.
Mit einer Demutsgeste hat der umstrittene Augsburger Bischof
Walter Mixa die Priester seines Bistums zu besänftigen versucht.
In einer außerordentlichen Versammlung des Priesterrats
seiner Diözese erklärte Mixa nach Angaben des Augsburger
Ordinariats, es tue ihm im Herzen weh und leid, dass er vielen
Menschen Kummer bereitet habe: "Ich bitte um Verzeihung."
witer lesen: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-04/mixa-entschuldigung
Kirche muss Fehler eingestehen
Kreis Viersen (RP) Nach Bekanntwerden von Missbrauchsfällen
in den eigenen Reihen muss die Kirche vor allem den Opfern helfen.
Das sagt der Dekan der Region Kempen-Viersen, Johannes Quadflieg.
Zugleich müsse sie die Prävention ausbauen.
weiter lesen: http://www.rp-online.de/niederrheinsued/viersen/nachrichten/viersen/Kirche-muss-Fehler-eingestehen_aid_836312.html
Bistum weist Vorwurf zurück
Kempen (RP) Kreis Viersen (chh) Die Diözese Aachen weist
Vorwürfe des Sprechers der "Initiative gegen Gewalt
und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen" zurück.
Sie sei trotz monatelanger Debatte über sexuellen Missbrauch
ihren eigenen Versprechen nicht nachgekommen, hatte Johannes Heibel
gesagt. In der gestern erschienenen Ausgabe des Nachrichtenmagazins
"Der Spiegel" hatte er im Zusammenhang mit Missbrauchsvorwürfen
gegen den aus Willich stammenden Pfarrer Georg Kerkhoff. gefordert,
die im Bistum Verantwortlichen, allen voran Bischof Heinrich Mussinghoff,
müssten zurücktreten.
weiter lesen: http://www.rp-online.de/niederrheinsued/kempen/nachrichten/kempen/Bistum-weist-Vorwurf-zurueck_aid_846490.html
ARTE Journal
Prügel, Zwangsarbeit, sexuelle und psychische Gewalt
Während die Kirche noch mit sich selber ringt, wenn es darum
geht, die Missbrauchsfälle an einem Runden Tisch - auch unter
Teilnahme von Opfern - zu besprechen, ist man im Falle von missbrauchten
oder misshandelten ehemaligen Heimkindern einen Schritt weiter.
Zumindest äusserlich. Denn immerhin gab es zur Aufarbeitung
dieser Fälle bereits sechs "Runde-Tisch-Treffen".
Doch die Opfer und deren Vertreter sind mit den bisherigen Ergebnissen
alles andere als zufrieden. In Berlin sind am Nachmittag hunderte
ehemalige Heimkinder für ihre Belange auf die Strasse gegangen.
Unser Reporter Kolja Kandziora hat eine Demonstrantin begleitet.
Prügel, Zwangsarbeit, sexuelle und psychische Gewalt. Den
Teilnehmern der Demonstration in Berlin ist das alles nicht fremd.
250 ehemalige Heimkinder gingen heute in Berlin auf die Strasse,
um an ihr Schicksal zu erinnern und politische Forderungen zu
stellen. Eine davon: Entschädigungszahlungen für erlittenes
Unrecht.
weiter lesen: http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/arte-journal/NAV__20100330/3163282.html
Ehemalige Heimkinder demonstrieren
für Entschädigungen
Runder Tisch tagt erneut
Berlin (epd). Frühere Heimkinder haben am Donnerstag in
Berlin gegen gewalttätige Erziehungspraktiken und sexuellen
Missbrauch demonstriert. Der Verein ehemaliger Heimkinder verlangte
Entschuldigungen und Entschädigungen. Dem Runden Tisch Heimerziehung,
der am Nachmittag zusammenkam, warf die Vereinsvorsitzende Monika
Tschapek-Güntner "Verharmlosung" vor.
weiter lesen: h//www.epd.de/ost/ost_index_54584.htmlttp:
Betroffener outet sexuellen Missbrauch
Ein heute 58-jähriger Vorarlberger berichtet von einem
sexuellen Missbrauch in seiner Jugend durch einen Priester. Der
Vorfall habe sich 1963 ereignet. Der Priester habe Buben zur "sexuellen
Aufklärung" in seine Wohnung kommen lassen.
"Ein Priester tut so etwas nicht"
Vom sexuellen Missbrauch durch einen Priester seiner Pfarrgemeinde
vor 47 Jahren berichtet der 58-jährige Pensionist Franz Lutz.
Der Priester habe damals die Jungschar betreut und in diesem Rahmen
12-Jährigen eine sexuelle Aufklärung aufgedrängt,
so Franz Lutz.
Er habe allein in die Wohnung des Priesters kommen müssen,
beschreibt der Vorarlberger den Vorfall. Der Priester habe verlangt,
dass er seine Hose hinunterlasse. Er habe die Genitalien des 12-Jährigen
betastet, um die Funktionsweise der Geschlechtsorgane des Mannes
zu erklären.
weiter lesen: http://vorarlberg.orf.at/stories/436862/
Deutsche Bischöfe
erwarten von Mixa Aufklärung
Augsburger Bischof verwahrt sich gegen Vorwurf der Lüge
in Prügel-Affäre
Augsburg/Frankfurt am Main - Die Gewaltvorwürfe gegen den
Augsburger Bischof Walter Mixa werden zur Chefsache bei der katholischen
Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Er sei im persönlichen
Gespräch mit Mixa, sagte der DBK-Vorsitzende Robert Zollitsch
am Samstag in Frankfurt bei der Eröffnung der "Woche
für das Leben". Auch der Nuntius (Vatikan-Botschaft;
Anm.) in Deutschland sei beteiligt.
Mixa habe "versichert, alles von seiner Seite zu tun, was
notwendig ist, um die Sache aufzuklären". Ein Gesprächstermin
sei bereits vereinbart. Mixa, der auch katholischer Militärbischof
ist, wird vorgeworfen, in seiner Zeit als Stadtpfarrer im oberbayerischen
Schrobenhausen Heimkinder misshandelt zu haben.
weiter lesen: http://derstandard.at/1271374591537/Ohrfeigen-Deutsche-Bischoefe-erwarten-von-Mixa-Aufklaerung
Stadtmission: Missbrauchs-Vorwürfe
erhärtet
Fünf eidesstattliche Erklärungen liegen vor - Weitere
Opfer wollen aussagen
Stadtmission: Missbrauchs-Vorwürfe erhärtet
NÜRNBERG - Die Vorwürfe gegen den Gründer und jahrzehntelangen
Leiter des Martin-Luther-Hauses wegen sexuellen Missbrauchs von
Kindern und gewalttätiger Misshandlungen haben sich erhärtet.
weiter lesen: http://www.der-bote.de/artikel.asp?art=1208855&kat=10&man=11
MISSBRAUCHS-BEAUFTRAGTE BERGMANN
"Besseren Schutz gibt es nicht zum Nulltarif"
VON MARTIN LUTZ17. April 2010, 09:37 Uhr
Beratung, Aufklärung, Prävention – das sind für
Christine Bergmann ihre Kernaufgaben als Beauftragte der Bundesregierung
für sexuellen Missbrauch. Im Gespräch mit WELT ONLINE
warnt die ehemalige Familienministerin vor Schweigekartellen und
pocht auf mehr Mittel für Prävention und Opfer-Nachsorge.
lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article7217051/Besseren-Schutz-gibt-es-nicht-zum-Nulltarif.html
Livemitschnitt der Abschlußveranstaltung
der Demo "Jetzt reden wir"
vom 15.4.2010
Reden der Demo vom 15.4.2010 und Pressemeldung:System
und systematisches Unrecht!
1) Vorsitzende des VeH
http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/Ytn2WgA-VeH-Rede-15-4
-2010
2) Prof. Kappeler
http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/b5tQEST-Prof-Kappeler
-15-4-2010
3) Grußwort Prof. Bauer(Wien)
http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/FSQo0Jf-Grusswort-Prof-Bauer-Wien
Vollmer fordert unbürokratische
Entschädigung für Heimkinder
Nach Plänen von Antje Vollmer sollen die misshandelten Heimkinder
eine unbürokratische Entschädigung erhalten. Ein detailliertes
Prüfverfahren würden viele Betroffene nicht verkraften,
so die Vorsitzende des Runden Tisches für misshandelte Heimkinder
weiter.
Die Vorsitzende des Runden Tisches für misshandelte Heimkinder,
Antje Vollmer, hat sich für eine unbürokratische Entschädigung
der Opfer ausgesprochen. Sie fürchte, dass viele Betroffene
„sehr bürokratische, detaillierte Prüfverfahren“
nicht verkraften würden, sondern als weiteres Unrecht empfinden
würden, sagte die frühere Bundestagsvizepräsidentin
am Freitag in Berlin. Der Runde Tisch werde im Dezember konkrete
Lösungsvorschläge vorlegen, kündigte sie an.
Der „Runde Tisch Heimkinder“, der sich mit dem Schicksal
ehemaliger Heimkinder aus den 50er und 60er Jahren befasst, war
am Donnerstag und Freitag zu seiner siebten Sitzung zusammengekommen.
Hierbei habe das Thema Traumatisierung im Vordergrund gestanden,
berichtete die Vorsitzende im Anschluss. Die Bestandsaufnahme
sei nun abgeschlossen, ab sofort gehe es nur noch um die Erarbeitung
von Lösungsvorschlägen, hieß es weiter. „Wir
sind in der Arbeit schon sehr weit“, bilanzierte Vollmer
die Fortschritte.
weiter lesen: http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/missbrauch-vollmer-fordert-unbuerokratische-entschaedigung-fuer-heimkinder-_aid_499318.html
Ehemalige Heimkinder fordern Milliarden
Demonstration in Berlin
Bei der Demonstration in Berlin fordern Betroffene 50 000 Euro
für jedes der 500 000 Missbrauchsopfer in Deutschland. Das
Geld werde für Therapien benötigt. Nur 500 Menschen
werden zur Demonstration erwartet. Viele Opfer können zum
Beispiel aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein, eine
von ihnen ist Hermine Schneider aus Aachen.
Gedemütigt und misshandelt [WDR Mediathek]
weiter:
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2010/04/15/westblick-missbrauch.xml;jsessionid=21BE26684F83C422DFAC97152630D7FD.mediathek2
Vertuschung von Missbrauchstaten
"Lieber ins Gefängnis gehen als Priester anzeigen"
Erneuter Skandal in der katholischen Kirche: Weil er darauf
verzichtete, einen pädophilen Priester anzuzeigen, wurde
ein französischer Bischof mit einem Dankesbrief eines Kardinals
aus dem Vatikan belohnt. Der Mann habe vorbildlich gehandelt,
lobte der Präfekt der Kongregation für den Klerus.
Paris - Das kritische katholische Laienmagazin "Golias"
veröffentlichte das brisante Schreiben vom 8. September 2001
bereits vor zwei Wochen auf seiner Internetseite. Darin beglückwünscht
der damalige Präfekt der Kongregation für den Klerus,
Darío Castrillón Hoyos, den französischen Bischof
Pierre Pican dazu, einen pädophilen Priester nicht angezeigt
zu haben.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,689447,00.html
Demo von ehemaligen Heimkindern
Berlin - 15.04.2010,
"Jetzt reden wir" so das Motto einer Demonstration
heute Mittag in Berlin. Es geht um das Thema Missbrauch. Aufgerufen
hat die "Freie Initiative ehemaliger Heimkinder", denn
zeitgleich findet im Bundestag ein runder Tisch zur Heimerziehung
unter dem Vorsitz von Grünen Politikerin Antje Vollmer statt.
hoeren: http://www.radioeins.de/programm/programmbeitraege/20100415/Jetzt_reden_wir.html
Brief an: Dr.
Antje Volmer
von Sieglinde Alexander
Runder Tisch Heimerziehung: Heimkinder
waren keine Zwangsarbeiter
Moderatorin Antje Vollmer: Über symbolische Entschädigung
wird geredet
Antje Vollmer im Gespräch mit Stefan Karkowsky
Die Moderatorin des Runden Tisches Heimerziehung im Deutschen
Bundestag, Antje Vollmer, hat Forderungen von ehemaligen Heimkindern
zurückgewiesen, sie als Zwangsarbeiter anzuerkennen. Der
Begriff Zwangsarbeit im historischen Sinn - die Vernichtung von
Menschenexistenzen durch Arbeit zum Zweck optimaler Gewinnausschöpfung
- treffe hier nicht zu.
weiter lesen: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1163962/
ZDF: Staat und Kirche wollen Missbrauch
gemeinsam aufklären
Zollitsch trifft Justizministerin
Sie haben ihren Streit beendet: Jetzt wollen die Justizministerin
und der Vorsitzende der Bischofskonferenz die Missbrauchsfälle
in katholischen Einrichtungen gemeinsam aufklären. Das vereinbarten
sie bei einem Treffen.
Zollitsch warf Leutheusser-Schnarrenberger damals maßlose
Polemik vor und beschwerte sich bei Kanzlerin und CDU-Chefin Angela
Merkel. Nachdem sich Leutheusser-Schnarrenberger in einem Schreiben
an die Bischöfe gewandt und ihnen darin den Willen zur lückenlosen
Aufklärung bescheinigt hatte, erklärte Zollitsch den
Streit damals bereits für beendet.
weiter lesen: http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/9/0,3672,8063657,00.html
Evangelische Kirche offen für
Entschädigung von Heimkindern
Die evangelische Kirche hat sich offen für eine Entschädigung
traumatisierter Heimkinder gezeigt. „Die Kirchen werden
sich der Forderung nach materieller Entschädigung für
erlittenes Leid nicht entziehen“, sagte der amtierende Ratsvorsitzende
der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider,
am Donnerstag dem rbb-Inforadio. Er sprach von einem „sehr
bedrückenden Kapitel“. Dass die Kirchen dafür
heute in Haftung genommen würden, sei richtig, sagte Schneider.
weiter lesen: http://www.domradio.de/news/artikel_63184.html
Ehemalige Heimkinder bemängeln
"Runden Tisch"
Die Frage nach Entschädigungen für misshandelte Heimkinder
wirft neuen Streit auf. Während der "Runde Tisch"
über Möglichkeiten beratschlagt, demonstrieren Betroffene.
Sie sehen Posten falsch besetzt und werfen dem "Runden Tisch"
Bagatellisierung der Misshandlungen an Zehntausenden von Kindern
vor.
Es waren nur 250 Demonstranten, aber ihr Protest stellt ein Prestigeprojekt
deutscher Unrechtsbewältigung infrage.
Doch diese Aufarbeitung funktioniert nicht, beklagten die ehemaligen
Heimkinder bei ihrer Demonstration. Die Misshandlungen an Zehntausenden
von Kindern würden bagatellisiert, und die Moderatorin des
Runden Tisches, die frühere Bundestagsvizepräsidentin
Antje Vollmer (Grüne), sei für den Posten nicht geeignet.
weiter lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article7198221/Ehemalige-Heimkinder-bemaengeln-Runden-Tisch.html
Justiz
Leutheusser und Zollitsch bekräftigen Aufklärungswillen
Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und
der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert
Zollitsch, wollen die Aufklärung von Missbrauchsfällen
weiter vorantreiben. Dies bekräftigen sie nach einem Treffen
in Berlin.
Man sei sich einig, dass vergangene Fälle sexuellen Missbrauchs
in kirchlichen Einrichtungen „umfassend“ und „entschlossen“
aufgeklärt werden müssten – und zwar in Zusammenarbeit
von Kirche, staatlichen Stellen und Betroffenen. Den Opfern sei
großes Leid zugefügt worden. „Sie haben ein Recht
auf eine ehrliche Aufklärung“, hieß es in einer
gemeinsamen Mitteilung.
continue: http://www.focus.de/politik/deutschland/justiz-leutheusser-und-zollitsch-bekraeftigen-aufklaerungswillen_aid_498874.html
Heimkinder
fordern Entschuldigung und Entschädigung
15. April 2010, 13:11 Uhr
Berlin (dpa/bb) - Ehemalige Heimkinder haben am Donnerstag in
Berlin-Mitte gegen Missbrauch an Kinderheimen protestiert. Der
Verein ehemaliger Heimkinder warf staatlichen wie kirchlichen
Institutionen vor, Prügel, Zwangsarbeit und sexuelle Gewalt
ausgeübt oder toleriert zu haben. Nach Polizeischätzungen
beteiligten sich etwa 250 Menschen an dem Protestzug, der für
die Abschlusskundgebung vor das Brandenburger Tor ziehen wollte.
Der Verein forderte eine Entschuldigung und Entschädigungsleistungen.
Dem «Runden Tisch Heimerziehung», der am Donnerstag
in Berlin geplant war, warfen die Veranstalter der Demonstration
vor, Missbrauch zu bagatellisieren.
Quelle: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article7192819/Heimkinder-fordern-Entschuldigung-und-Entschaedigung.html
Entschädigung EKD plant Wiedergutmachung
für Heimkinder
Wie der amtierende EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider am Donnerstag
mitteilte, ist die Evangelische Kirche offen für Entschädigungszahlungen
an traumatisierte Heimkinder. Die Kirchen seien zu Offenheit verpflichtet,
auch um seelische Wunden wieder gutzumachen.
weiter lesen: http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/entschaedigung-ekd-plant-wiedergutmachung-fuer-heimkinder_aid_498791.html
Papst-Kritiker Küng
ruft Bischöfe zu Widerstand auf
Donnerstag, 15. April 2010 14:04 Reformen durchsetzen,
auch gegen den Widerstand des Papstes: In einem offenen Brief
hat der Tübinger Theologe Hans Küng die Bischöfe
auf der ganzen Welt zu Ungehorsam gegen Benedikt XVI. aufgerufen.
Nur so könne die katholische Kirche ihre tiefste Vertrauenskrise
seit der Reformation überwinden.
weiter lesen: http://www.morgenpost.de/politik/article1292255/Papst-Kritiker-Kueng-ruft-Bischoefe-zu-Widerstand-auf.html
Heimkinder fordern Entschuldigung
und Entschädigung
15. April 2010, 13:11 Uhr
Berlin (dpa/bb) -
Ehemalige Heimkinder haben am Donnerstag in Berlin-Mitte gegen
Missbrauch an Kinderheimen protestiert. Der Verein ehemaliger
Heimkinder warf staatlichen wie kirchlichen Institutionen vor,
Prügel, Zwangsarbeit und sexuelle Gewalt ausgeübt oder
toleriert zu haben. Nach Polizeischätzungen beteiligten sich
etwa 250 Menschen an dem Protestzug, der für die Abschlusskundgebung
vor das Brandenburger Tor ziehen wollte. Der Verein forderte eine
Entschuldigung und Entschädigungsleistungen. Dem «Runden
Tisch Heimerziehung», der am Donnerstag in Berlin geplant
war, warfen die Veranstalter der Demonstration vor, Missbrauch
zu bagatellisieren.
Quelle: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article7192819/Heimkinder-fordern-Entschuldigung-und-Entschaedigung.html
Entschädigung EKD plant Wiedergutmachung
für Heimkinder
Wie der amtierende EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider am Donnerstag
mitteilte, ist die Evangelische Kirche offen für Entschädigungszahlungen
an traumatisierte Heimkinder. Die Kirchen seien zu Offenheit verpflichtet,
auch um seelische Wunden wieder gutzumachen.
weiter lesen: http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/entschaedigung-ekd-plant-wiedergutmachung-fuer-heimkinder_aid_498791.html
Papst-Kritiker Küng
ruft Bischöfe zu Widerstand auf
Donnerstag, 15. April 2010 14:04 Reformen durchsetzen,
auch gegen den Widerstand des Papstes: In einem offenen Brief
hat der Tübinger Theologe Hans Küng die Bischöfe
auf der ganzen Welt zu Ungehorsam gegen Benedikt XVI. aufgerufen.
Nur so könne die katholische Kirche ihre tiefste Vertrauenskrise
seit der Reformation überwinden.
weiter lesen: http://www.morgenpost.de/politik/article1292255/Papst-Kritiker-Kueng-ruft-Bischoefe-zu-Widerstand-auf.html
ZDF "Kirchenrecht und Staatsrecht
sind unabhängig voneinander"
Kirchenrechtler Norbert Lüdecke im heute.de-Interview
Sie hatte der Kirche mangelnde Kooperation mit den Behörden
vorgeworfen: Heute sprechen Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger
und Bischof Zollitsch über den Umgang mit Kindesmissbrauch.
Was das Kirchenrecht dazu sagt, erklärt Theologe Lüdecke.
weiter lesen: http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/15/0,3672,8063375,00.html
ARD "Man kann sich das Ausmaß
der Gewalt nicht vorstellen"
Interview zu Kindesmissbrauch in Institutionen
Interview zu Kindesmissbrauch in Institutionen
"Man kann sich das Ausmaß der Gewalt nicht vorstellen"
Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger berät
heute mit Erzbischof Zollitsch über die Missbrauchsfälle
in der Katholischen Kirche. Solche Taten finden oft in Institutionen
statt, die autoritäre Strukturen aufweisen, betont Ursula
Enders von der Beratungsstelle "Zartbitter". Das Ausmaß
der Gewalt könne man sich nicht vorstellen.
tagesschau.de: Was macht den Umgang mit dem Thema sexueller Missbrauch
von Kindern so schwierig?
weiter lesen: http://www.tagesschau.de/inland/kindesmissbrauch104.html
Missbrauch
Missbrauchs-Priester exkommunizieren?
Haltet den Papst! Religionskritiker Richard Dawkins und Publizist
Christopher Hitchens fahren schwerste Geschütze auf. Sie
wollen Benedikt XVI. bei seinem nächsten Besuch auf britischem
Boden verhaften lassen wegen „Verbrechens gegen die Menschlichkeit".
Der Grund: die Lawine neuerlicher Enthüllungen um sexuellen
Missbrauch durch katholische Priester. Die Debatte bekommt immer
absurdere Züge. Dem Papst bei sexuellem Missbrauch persönlichen
Vorsatz zu unterstellen - unter anderem das würde diese rabiate
Maßnahme rechtfertigen - ist ungeheuerlich. Benedikt XVI.
im Mantel des Herodes. Verkehrte Welt.
Aber Stopp. Denn es gab amtliches Wegschauen, Vertuschen und
Verdrängen in der katholischen Kirche - auf allen Ebenen
ihrer heiligen Hierarchie. Entschleunigung im Umgang mit pädophilen
Amtsträgern ist das Mindeste, was der Kirche vorgehalten
werden muss. Wie also umgehen mit kriminell gewordenen Priestern
und ihren Vorgesetzten?
weiter lesen: http://blog.zdf.de/zdfdasblog/
„Er war ein
sadistischer Päderast, ein Schwein“
Auch er wurde als Kind sexuell missbraucht: Wolfgang Niedecken
(59). Nicht zum ersten Mal spricht der Chef der Band BAP über
die schlimme Zeit, die schon über 45 Jahre hinter ihm liegt.
Doch im Zuge der aktuellen Diskussion um pädophile Lehrer
oder Priester in deutschen Schulen und Internaten meldet auch
er sich erneut zu Wort.
Seine schrecklichen Erlebnisse verarbeitete Wolfgang Niedecken
schon 1990 in seiner Autobiografie „Auskunft". Auch
nach über 45 Jahren schmerzt das Erlebte, vergessen wird
er es nie...
weiter lesen: http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2010/04/14/bap-saenger-wolfgang-niedecken/ueber-sexuellen-missbrauch-in-seiner-jugend.html
Demonstration Ehemaliger Heimkinder
von der Giordano-Bruno Stiftung Initiiert.
Ehemalige Heimkinder distanzieren aus dem Grunde
Aus Anlass der Demonstration ehemaliger Heimkinder am 15.4.2010
in Berlin 12h eine Presserklärung:Etwa 65% Prozent der Demonstranten
am 15.4.2010 gehören nicht zu den Ehemaligen Heimkindern.
Die Landesarbeitsgemeinschaften ehemaliger Heimkinder in Niedersachsen,
Schleswig Holstein und NRW distanzieren sich mit Nachdruck wegen
der Giordano-Bruno Stiftung von der Demonstration. Wir erachten
die Rolle der Sekten und besonders aber der Giordano-Bruno Stiftung
als äußerst fragwürdig und hetzerisch. Dass die
Giordano-Bruno Stiftung die Heimkinderschicksale missbraucht,
indem sie fragwürdige Vorgänge als Beleg gegen die christliche
Botschaft interpretiert,verärgert uns nachhaltig.
Die Landesarbeitsgemeinschaften NRW, Niedersachsen, Schleswig-
Holstein werden unter gar keinen Umständen mit dem VEH und
der Giordano-Bruno Stiftung zusammen arbeiten. Wir gehen davon
aus, dass Mitglieder der GB-Stiftung mit weiteren fragwürdigen
Stiftungen, sich unter die Demonstrierenden Ehemaligen Heimkindern
mischen und den Ton angeben werden, so Helfrid Garreis als Vertreter
im Namen der Heimkinder aus Niedersachsen, NRW, Schleswig Holstein.
Die Landesarbeitsgemeinschaften in NRW, Niedersachsen und Schleswig
Holstein erheben aber trotzdem schwere Vorwürfe,dass in Hinterzimmern
der Regierungsadministration festgelegt worden ist, dass alle
Menschenrechtsverletzungen, wie zum Beispiel: Bildungsverweigerung,
Kinderzwangsarbeit, Zwangsarbeit usw.-weder in dem Zwischenbericht
noch im Endbericht genannt werden dürfen. Dieser Skandal
wird nicht hingenommen und es wird auch nicht akzeptiert, dass
wie im Fall der Zwangsarbeit die eine Opfergruppe gegen die andere
ausgespielt wird. Es handelt sich hier also nicht um Untaten im
Heimsystem, sondern um Systematische Menschenrechtsverletzungen.
Besonders den Landesbehörden wird vorgeworfen,die Heimaufsicht
nicht wahrgenommen -und jegliche Beratung unterlassen zu haben.Selbstverständlich
exculpiert dieser Vorwurf die Heimträger nicht vollständig,jedoch
gehört das staatliche,bzw behördliche Versagen im öffentlichem
Blickpunkt. Im Übrigen wird auch die Zusammensetzung des
runden Tisches gerügt,so zum Beispiel bringt es der Ländervertreter
aus Schleswig Holstein, Gorrissen fertig, im Rahmen einer Aktenweitergabe
eines Betroffenem, die wichtigsten Dokumente zu unterschlagen.
Solch jemand hat am runden Tisch Heimerziehung einfach nichts
zu suchen. So zum Beispiel ist der Ländervertreter Schäfer
aus NRW ausschließlich darum bemüht, im Auftrag von
Herrn Laschek, Destruktion zu betreiben. Er empfiehlt eine Aufarbeitung
bei den Landschaftsverbänden, die eindeutig befangen sind
als Beteiligte in eigener Sache. Vertrauen wird Schäfer so
niemals erwerben können, so Helfrid Garreis. Den Bundesvertretern
aus den Ministerien wird hiermit pauschal UNAUFRICHTIGKEIT vorgeworfen,
sie betreiben Realitätsverweigerung. Nach allem dürfte
wohl der Weg nach Straßburg unvermeidlich bleiben.
München 14.04.2010
Quelle: http://pressemitteilung.ws/node/204130
August Aichhorn Haus - SP-Vettermann:
"Staatsanwaltschaft am Zug"
Utl.: Stadt Wien bietet Betroffenen Beratung und Hilfe
Wien (OTS/SPW-K) - "Nach Bekanntwerden der ersten
Missbrauchsvorwürfe im 'Verein für sozialpädagogisch-therapeutische
Betreuung August Aichhorn-Haus' hat die Stadt Wien rasch gehandelt
und eine Anlaufstelle für Gewaltopfer bei der Kinder- und
Jugendanwaltschaft eingerichtet. Zudem wurden alle vorliegenden
Fakten bereits vor 2 Wochen an die Staatsanwaltschaft übermittelt",
erklärt heute, Donnerstag, der Vorsitzende des
Gemeinderatsausschusses für Bildung, Jugend, Information
und Sport,
SPÖ-Gemeinderat Heinz Vettermann.
Alle Betroffenen, die in einer sozialpädagogischen Einrichtung
Gewalt
erleben mussten, können sich Montag bis Freitag von 9 bis
17 Uhr
unter der Telefonnummer 70 77 000 melden. Das Team bietet ein
anonymes kostenloses Erstgespräch, Beratung, Vermittlung
aber auch
Hilfe bei der Aufarbeitung des Geschehenen an. Sofern dies von
den
Gewaltopfern gewünscht wird, leitet die Kinder- und
Jugendanwaltschaft die Vorwürfe an die Stadt Wien weiter.
Strafrechtlich relevante Tatbestände werden von dort an die
Staatsanwaltschaft übermittelt. (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Tel.: 01/4000 81 943
www.rathausklub.spoe.at
Quelle: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100401_OTS0185
Missbrauchsfälle in der Kirche
Vatikan gibt Homosexualität die Schuld
"Wir werden jeden Fall lückenlos aufklären",
hat am Dienstag Sozial-LR Gerhard Reheis versprochen, nachdem
er eine erste Bilanz über die Opferschutz-Anlaufstelle des
Landes präsentierte. Bisher meldeten sich 59 Missbrauchsopfer,
die Aussagen der Betroffenen sind schockierend. Die Fälle
ereigneten zwischen 1943 und 1992.
nsgesamt 110 Personen meldeten sich bei der Anlaufstelle, die
am 22. März eingerichtet wurde. Darunter waren 59 Betroffene,
ihre Aussagen sind schockierend. Ein Auszug: "Ich wurde geschlagen,
bis mir Blut übers Gesicht lief. Ich wurde unter die kalte
Dusche gestellt und so lange abgespritzt bis ich blau anlief.
Ich wurde in eine Zwangsjacke gesteckt und wie ein Hund ans Tischbein
gebunden. Mehrmals pro Woche gab es Wasserbrühe mit Schweineschwarten
inklusive Borsten. Kinder, die vor Grausen erbrachen, mussten
danach den gesamten Inhalt aufessen. Wir mussten von 4. bis zum
15. Lebensjahr Schlaftabletten nehmen, die uns Erzieher gaben.
Der Hund der Direktorin wurde auf uns gehetzt. Wegen Bettnässe
wurde mir der Penis abgeschnürt."
weiter lesen: http://www.krone.at/krone/S156/object_id__193693/hxcms/
Sie ging auf uns los wie eine Furie
"Ich habe jetzt noch Alpträume", berichtet die
Frau. Sie ist wegen der erlittenen Misshandlungen bei einer Psychotherapeutin
in Paderborn in Behandlung. Die Ärztin hat sich auf die Therapie
schwerer Traumata, seelischer Verletzungen also wie sie auch Folteropfer
erleiden, spezialisiert. »Dank dieser Behandlung bin ich
mittlerweile in der Lage, für meine Rechte einzutreten und
über das erduldete Unrecht zu reden. Früher konnte ich
nicht sprechen, ohne vor Angst zu zittern. Ich habe erstmals in
meiner Ehe erlebt, geliebt zu werden«, sagt sie.
weiter lesen: http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/hoexter.php?id=37361&artikel=1
Immer neue Vorwürfe gegen
Nürnberger Jugendheim
Das wegen Missbrauchsvorwürfen in die Schlagzeilen geratene
Nürnberger Martin-Luther-Heim sieht sich mit immer neuen
Anschuldigungen konfrontiert. Seit den ersten Medien- Berichten
in der vergangenen Woche hätten sich rund 35 frühere
Heimbewohner bei der Nürnberger Stadtmission gemeldet, berichtete
ein Sprecher des zur Diakonie gehörenden Trägers am
Dienstag.
Zwei Drittel der Anrufer gaben an, sie hätten während
ihres oft jahrelangen Aufenthalts »keine so guten Erfahrungen»
mit dem Jugendheim gemacht, berichtete der Sprecher. Es sei zu
»Vorfällen» gekommen. Ob es sich dabei um Misshandlungen
oder sexuelle Missbrauchsfälle handele, wollte er nicht sagen.
Ein Drittel der Anrufer habe hingegen von positiven Erfahrungen
berichtet.
weiter lesen: http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1206520&kat=11
Ex-Schützlinge wollen sich für Heimleiter einsetzen
lesen: http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1206038&kat=11
Komemntar von Sieglinde Alexander:
Um was geht es wirklich?
Um die Misshandelten oder um die, die nicht NICHT-misshandelt
wurden?
Können die Nicht-misshandelten beweisen, dass keine Kinder
im Martin-Luther-Heim misshandelt wurden?
Was wollen sie mit ihrer Solidarität erreichen?
Wollen sie sagen, dass die früheren Heimbewohner, die zwei
Drittel der Anrufer, lügen?
Abschlussbericht - 15 Mönche
quälten über 100 Kinder
Misshandlungen im Kloster Ettal Knapp zwei Monate nach Bekanntwerden
des Missbrauchsskandals im oberbayerischen Kloster Ettal hat der
Sonderermittler am Montag seinen Abschlussbericht vorgelegt. Darin
werden auf 180 Seiten jahrzehntelange Misshandlungen und sexueller
Missbrauch an mehr als 100 Klosterschülern durch rund 15
Mönche beschrieben, wie der Münchner Rechtsanwalt Thomas
Pfister sagte.
Ins Visier der kircheninternen Ermittlungen rückt nun auch
ein langjähriger Abt des Klosters, der Kinder massiv geschlagen
und seelisch gequält haben soll. Der Bericht wurde dem Erzbischöflichen
Ordinariat in München und der Benediktinerabtei in Ettal
übergeben.
Ende Februar hatte das Kloster eingeräumt, dass Schläge
in der Internatsschule bis in die 1990er Jahre an der Tagesordnung
waren. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zudem wegen sexuellen
Missbrauchs von Patres an Schülern. Die meisten sexuellen,
körperlichen und seelischen Misshandlungen sind jedoch verjährt
und können daher strafrechtlich nicht mehr belangt werden.
Der vom Bistum im Einverständnis mit dem Kloster ernannte
Sonderermittler sprach von regelrechten Gräueltaten, »die
mir den Schlaf raubten«.
weiter lesen: http://www.main-netz.de/nachrichten/regionalenachrichten/bayern/misshandlungsvorwuerfegegenkatholischegeistliche/art27246,1163295
Menorah-Prediger unter Missbrauchsverdacht
Die Zürcher Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Prediger
einer freikirchlichen Gemeinde aus Wetzikon. Dies berichtet die
Zeitung «Sonntag» unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.
Dem Mann werden schwerwiegende sexuelle Übergriffe auf ein
siebenjähriges Mädchen vorgeworfen, wie die Zeitung
in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet. Der 72-Jährige sitze
bereits seit dem vergangenen Dezember in Untersuchungshaft. Das
bestätigte der zuständige Staatsanwalt Markus Imholz
laut dem Bericht. Imholz gehe davon aus, dass er in den nächsten
drei Monaten Anklage gegen den Prediger erheben wird. Er schliesse
nicht aus, dass es noch weitere Opfer gibt.
weiter lesen: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/MenorahPrediger-unter-Missbrauchsverdacht/story/12371258
Der Horrortrip zurück
Vierzig Jahre lang schwieg Rudolf Vockner über Sackerlfolter,
Deckentorturen und Engelsflüge. Während seiner Krebsbehandlung
im Spital holte ihn die Vergangenheit ein.
Es hat ihn viel gekostet, seine Kindheit zu überstehen.
Danach brauchte er vierzig Jahre, um zu vergessen, was er in Heimen
und Erziehungsanstalten erlebt hatte. Nun holten ihn die Erinnerungen
ein und zehren an dem bisschen Kraft, das ihm geblieben ist.
Lange Zeit hatte sein Schutzwall gehalten. Rudolf Vockner stürzte
sich in seine Arbeit als Restaurator. Er wollte Geld verdienen,
Familie haben. Ein einziges Mal versuchte er, seinen Akt einzusehen.
Das war Ende der siebziger Jahre. Zwei Herren, von denen er nicht
weiß, wer sie geschickt hatte, rieten ihm, die Finger davon
zu lassen, es sei „gesünder“. Er hielt sich daran.
weiter lesen: http://www.profil.at/articles/1015/560/266325/der-horrortrip
Briten wollen Papst verhaften lassen
Geschrieben von pethens
Montag, 12. April 2010
Vor dem geplanten Besuch Benedikts XVI. fordern Richard Dawkins
und
Christopher Hitchens seine Verhaftung, wenn er britischen Boden
betritt.
Dazu haben sie Anwälte angeheuert. Ihr Vorwurf: Mit seinem
Schweigen zu
Missbrauchsfällen habe der Papst Verbrechen gegen die Menschheit
begangen.
Immer stärker entfaltet sich auch in England die Kontroverse
um Papst
Benedikt XVI. und die Rolle, die er als Kardinal während
seiner Jahre als
Präfekt der Glaubenskongregation im Vatikan gespielt hat.
Jüngste Dokumente
aus den USA, die von angeblichen Versuchen Ratzingers in den Achtzigerjahren
berichten, Fälle von sexuellen Vergehen von Geistlichen
mit äußerster
Rücksicht auf die betroffenen Kleriker zu behandeln und die
Nachrichten
darüber nicht aus dem Kircheninnenraum herauszulassen, haben
auch in England
zu Protesten aus dem säkularen Umfeld geführt. Das
überschattet den
kommenden Besuch des Papstes auf der Insel, vom 16. bis 19. September,
wo
Auftritte in London, Coventry und Glasgow geplant sind.
weiter lesen: http://www.top-medien-berlin.de/content/view/713/2/
Der alltägliche Heimhorror
Seit einem Jahr gibt es in Bremen eine Telefonnummer, unter der
sich Menschen melden können, die in den 50er und 60er Jahren
in Heimen leben mussten.
Das, was die zwischen 1936 und 1961 geborenen Männer und
Frauen Blandow und seinem Kollegen geschildert haben, ist der
alltägliche Horror in Heimen der 50er und 60er Jahre. Wobei
die schlimmsten Heime nicht in Bremen angesiedelt waren, stellt
Blandow klar.
Die überwältigende Mehrheit jedoch hat schlechte Erinnerungen
an die Heimaufenthalte.
Andere sprachen - zum Teil zum ersten Mal in ihrem Leben - vom
sexuellen Missbrauch durch Erwachsene oder Gleichaltrige. Oder
wie sie in der Landwirtschaft arbeiten mussten, ohne den Lohn
dafür zu bekommen. "Es gab Heime, da fiel die Schule
immer wieder aus, weil sie stattdessen in den Garten mussten."
weiter lesen: http://www.taz.de/1/nord/bremen/artikel/1/der-alltaegliche-heimhorror/
Vincenzstift in Rüdesheim-Aulhausen
- Übergriffe nie nach außen getragen
Fünf Frauen und ein Mann – allesamt ehemalige Heimkinder
– haben sich zwischenzeitlich gemeldet, die von Schlägen,
sexuellen Übergriffen und sexuellem Missbrauch im St. Vincenzstift
in Rüdesheim-Aulhausen berichten. Die Vorwürfe treffen
vor allem einen: Rudolf Müller, der in den 50er Jahren als
Kaplan an St. Bonifatius in Wiesbaden tätig war, der dann
nach Aulhausen wechselte, Direktor des Heimes wurde, bis er sich
1970 das Leben nahm.
weiter lesen: http://www.wiesbadener-kurier.de/region/rheingau/ruedesheim/8729387.htm
Misshandlungen im Kinderheim:
Der Orden bittet um Verzeihung
Eschweiler. Seit 1992 wird das Kinderheim St. Josef, das zur
Katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul gehört, nicht
mehr von den «Dernbacher Schwestern» geleitet. Als
um 2002 herum erstmals Vorwürfe laut wurden, dass in den
50er und 60er Jahren dort Kinder schwer misshandelt und sexuell
missbraucht wurden, hat der neue Heimleiter Wolfgang Gerhards
es lange nicht glauben wollen.
Schon mal eine Tracht Prügel, ja, das galt früher als
normales Erziehungsmittel. Aber jahrelange systematische Quälereien
bis aufs Blut? «Wir haben lange gegen die heftigen Vorwürfe
reflexhaft Gegenargumente rausgeholt», berichtet er.
Auch die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul wollte es nicht wahrhaben.
Sie beteiligte sich an einer Strafanzeige, die von den «Dernbacher
Schwestern» gegen elf ehemalige Heimkinder gestellt wurde.
weiter lesen: http://www.az-web.de/lokales/eschweiler-detail-az/1260035?_link=&skip=&_g=Misshandlungen-im-Kinderheim-Der-Orden-bittet-um-Verzeihung.html
hr online: "Diese Gesellschaft
hat versagt"
Im Gespräch mit hr-online beschreibt die Wiesbadener Expertin
Dr. Christine Raupp, warum die aktuelle Diskussion zum Thema sexueller
Missbrauch an Kindern das Problem nur ansatzweise trifft. Dabei
gibt es genügend Möglichkeiten, Kinder besser zu schützen.
...Was aber passiert, wenn Empörung und der damit verbundene
Handlungsdruck nicht mehr öffentlich medial hergestellt werden?
Nicht genug, befürchten Dr. Christine Raupp, die Leiterin
der Beratungsstelle Wildwasser Wiesbaden und viele ihrer Kolleginnen
und Kollegen aus anderen hessischen Einrichtungen - das haben
die Recherchen von hr-online ergeben. Die Realität, die Raupp
und ihre Kollegen heute in der täglichen Arbeit erleben,
ist nicht besser als die von vor 20, 30, 40 Jahren.
weiter lesen: http://www.hr-online.de/website/specials/home/index.jsp?rubrik=53853&key=standard_document_38945377&seite=1
Papst unter Druck
Ratzinger war gegen Absetzung eines pädophilen Priesters
Briefwechsel aus den 1980er Jahren mit Ratzingers Unterschrift
- Vatikan bestätigt Echtheit und verweigert Stellungnahme
Los Angeles - Kirchendokumente zeigen, dass sich Kardinal Joseph
Ratzinger, bevor er Papst wurde, der Amtsenthebung eines pädophilen
Priesters in Kalifornien widersetzte. In einem 1985 vom damaligen
Kurienkardinal Ratzinger unterschriebenen Brief wurden Bedenken
hinsichtlich der Folgen einer Amtsenthebung des Geistlichen für
die Weltkirche geäußert. Das Schreiben, das der Nachrichtenagentur
AP (Associated Press) vorlag, ist Teil einer mehrjährigen
Korrespondenz zwischen der Diözese von Oakland und dem Vatikan
über eine mögliche Entfernung des Priesters aus dem
Amt.
weiter lesen: http://derstandard.at/1269449323549/Papst-unter-Druck-Ratzinger-war-gegen-Absetzung-eines-paedophilen-Priesters
Missbrauch in Norwegen und Afrika
Der deutschstämmige frühere Bischof von Trondheim,
Georg Müller (58) soll vor 20 Jahren einen Minderjährigen
sexuell missbraucht haben, berichtet die Tageszeitung "Adresseavisen".
Sie beruft sich auf den heutigen Bischof, Bernt Eidsvig. Müller
war zum Zeitpunkt der Übergriffe Priester in Trondheim.
Der Vatikan bestätigte den Fall.
Auch in Afrika hat es Fälle von Missbrauch gegeben. Das
sagte der Johannisburger Erzbischof Buti Tlhagale.
weiter lesen: http://www.welt.de/die-welt/politik/article7092515/Missbrauch-in-Norwegen-und-Afrika.html
Spiegel: "Jetzt reden wir!":
Missbrauchsopfer gehen in Offensive
Peter Peter Henselder im Video
ansehen: http://www.spiegel.de/video/video-1058962.html
DDR-Spezialkinderheime –
Justiz mauert bei Entschädigung
Prügel, medikamentöse Ruhigstellung, Schuften bis
zum Umfallen – wer in der DDR in einem so genannten Spezialkinderheim
landete, erlebte die Hölle auf Erden. Dafür haben die
Opfer ein Recht auf Wiedergutmachung, hat das Bundesverfassungsgericht
entschieden. Doch die untergeordneten Instanzen mauern –
es fließt kein Geld.
Stellen Sie sich vor, Sie würden als Kind aus Ihrer Familie
gerissen und zwangsweise in ein Kinderheim gesteckt werden. Dort
sind Prügel, harte Arbeit und psychische Grausamkeiten an
der Tagesordnung. Tausenden Kindern in der ehemaligen DDR wurde
das angetan. Die sogenannten Spezial-Kinderheime der DDR waren
berüchtigt. Doch obwohl sich Opfer dieser Misshandlungen
schon vor Jahren an die Behörden wandten, gibt es bis heute
so gut wie keine Rehabilitierung oder Entschädigung. Tom
Fugmann und Axel Svehla beschreiben, wie sehr die Betroffenen
darunter leiden.
video oder weiter lesen: http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_08_04/ddr_spezialkinderheime.html
Heimopfer, Runder Tisch, Renten
und Regierung
Die Gründe warum wir, die Heimopfer, eine Entschädigung
verlangen, liegt in der Tatsache, dass Heimkinder zu einer Arbeit
gezwungen wurden und es daher versäumt haben, ihren Wunschberuf
zu ergreifen und weil darüber hinaus durch die erfahrene
Gewalt ihre Identität und Integrität zerstört wurde.
Genau dieser Zwang, diese Zerstörung, dieses Kindheitstrauma
war es, was zu den heutigen Rentenmissständen führt.
Die ehemaligen Kinder-Zwangsarbeiter und Missbrauchsopfer erfahren
heute noch einmal, durch die Verweigerung von Entschädigungen
und durch die Absagen von Frührentenanträgen, eine Entwertung.
weiter
lesen
Eine unabhängige Autorität?
Antje Vollmer erfuhr 2002 von dem Missbrauch an der Odenwaldschule
Antje Vollmer, Vorsitzende des Runden Tisches Heimerziehung,
wurde bereits im November 2002 von einem Lehrer der Odenwaldschule
ausdrücklich über die Missbrauchsvorwürfe gegen
deren vormaligen Schulleiter Gerold Becker in einem Brief informiert.
Der Lehrer, Dr. Salman Ansari, schrieb wörtlich: „Der
ehemalige Schulleiter dieser Schule hat während seiner Amtszeit
Kinder sexuell missbraucht.“
Vollmer, Grünen-Politikerin und damals Bundestagsvizepräsidentin,
ließ den Brief von einer Mitarbeiterin beantworten: „In
Ihrem und auch dem mitgesandten Brief Ihres Sohnes werden Vorwürfe
gegen eine Person, die Frau Vollmer nicht kennt, und in einer
Angelegenheit, die sie in keiner Weise beurteilen kann, erhoben.“
Eine „wie auch immer geartete Stellungnahme aus der Ferne“
von ihr erscheine daher „weder angebracht noch hilfreich“.
Zu diesem Zeitpunkt war Becker, der sich nach der Veröffentlichung
der Vorwürfe gegen ihn durch die „Frankfurter Rundschau“
1999 zunächst aus verschiedenen pädagogischen Gremien
und von seinen Beraterfunktionen zurückgezogen hatte, wieder
vermehrt öffentlich tätig geworden.
weiter lesen: http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EB940BDD69EE44FE6A3BDA8ED624CFA41~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Hat St.Martin-Chef Kinder gequält?
RÖTHENBACH/ALTDORF – Gegen Hanns-Jürgen Schoch,
den Vorsitzenden des Vereins St. Martin, stehen schwere Vorwürfe
im Raum. Die Nürnberger Nachrichten berichteten in ihrer
Mittwochausgabe, dass eine heute 42-jährige Frau den ehemaligen
Leiter des Martin-Luther-Hauses in Nürnberg beschuldigt,
sie in den 70er Jahren im Kinderheim schwer misshandelt und sexuell
missbraucht zu haben. Die Frau ist in therapeutischer Behandlung.
Dass sie erst heute mit ihren Vorwürfen an die Öffentlichkeit
geht, erklärt Therapeutin Polina Hilsenbeck: »Kinder,
die so etwas erlebt haben, machen sich selbst schwerste Vorwürfe
und schützen die Täter zum Teil.»
weiter lesen: http://www.der-bote.de/artikel.asp?art=1203154&kat=18
Zum ersten Mal darüber reden
Telefon-Hotline der katholischen Kirche für Missbrauchsopfer
wird von Anrufen überflutet
Andreas Zimmer im Gespräch mit Andreas Müller
Etwa drei Viertel der Anrufer bei der seit einer Woche geschalteten
Telefon-Hotline für Opfer von sexuellen Übergriffen
in katholischen Einrichtungen seien Opfer von Missbrauch und Gewalt.
Viele wollen erstmalig darüber reden, sagt Andreas Zimmer,
Leiter des Arbeitsbereichs Beratungsstellen und Telefonseelsorge
im Bistum Trier.
Zimmer: Also in der vorigen Woche waren es vor allen Dingen schwerpunktmäßig
Personen, die 45 Jahre und älter waren, der Älteste
deutlich über 70. Es sind Personen, die überwiegend
zu etwa drei Vierteln Missbrauchsopfer sind oder Opfer von Gewalt
oder Angehörige von solchen Missbrauchsopfern, die also in
der unmittelbaren Beziehung zu den Betreffenden stehen und wo
dann das auch in Familie oder Beziehung hineinwirkt. Wovon sie
berichten, ist einmal sexueller Missbrauch in den unterschiedlichsten
Schattierungen und dann auch viel über Gewalt. Es sind verhältnismäßig
auch viel Anrufe aus dem Heimbereich da, weshalb wir auch auf
unserer Internetseite www.hilfe-missbrauch.de noch mal auch auf
das Angebot der Heimkinder-Hotline hinweisen.
weiter lesen: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1158643/
Bischof Mixa
Sonderermittler überprüft Prügelvorwürfe
Die katholische Kirche bemüht sich um Transparenz: Ob Augsburgs
Bischof Mixa tatsächlich Heimkinder verprügelt hat,
wird nicht intern geklärt. Ein unabhängiger Sonderermittler
untersucht die Vorwürfe.
weiter lesen: http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/bischof-mixa-sonderermittler-ueberprueft-pruegelvorwuerfe_aid_496550.html
„Das hat doch jeder gewusst, dass der Mixa sehr streng
sein konnte“, sagt ein Rentner und alle um ihn herum nicken.
Eine ältere Dame schaut tief besorgt und meint, es sei in
keinem Fall zu entschuldigen, wenn jemand seine Hand gegen Kinder
erhebt. Manche sind der Ansicht, dass „da viel von den Medien
aufgebauscht wird - geschlagen sind wir doch alle geworden damals“,
sagt ein Mann. Und ein anderer Gottesdienstbesucher nennt den
Namen eines bereits verstorbenen Pfarrers in einem Dorf gar nicht
weit weg: „Der hat in der Schule zugehau’n, dass die
Fetzen geflogen sind.“
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Startseite/Artikel,-Betroffenheit-in-Schrobenhausen-_arid,2113847_regid,2_puid,2_pageid,4288.html
Geheimprotokoll belastet wichtigsten
Mitarbeiter des Papstes
Bis zu 200 Kinder soll Pater Murphy in den USA missbraucht haben.
ZEIT ONLINE liegt ein Geheimdokument vor, das zeigt: Kardinalstaatssekretär
Bertone wollte den Fall klein halten.
Sexueller Missbrauch
Geheimprotokoll belastet wichtigsten Mitarbeiter des Papstes
Bis zu 200 Kinder soll Pater Murphy in den USA missbraucht haben.
ZEIT ONLINE liegt ein Geheimdokument vor, das zeigt: Kardinalstaatssekretär
Bertone wollte den Fall klein halten.
Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, der wichtigste
Mitarbeiter von Papst Benedikt XVI.
Im Konflikt zwischen dem Vatikan und der New York Times um die
Verwicklung des Papstes in die Vertuschung eines Missbrauchsfalles
aus den USA in den späten neunziger Jahren wächst der
Druck auf den wichtigsten Mitarbeiter des Papstes, Kardinalstaatssekretär
Tarcisio Bertone. ZEIT ONLINE liegt ein geheimes Sitzungsprotokoll
des Vatikans vor, das Bertone belastet. Das Protokoll ist Teil
eines Briefwechsels zwischen dem Vatikan und dem damals für
die Ermittlungen zuständigen Erzbischof von Milwaukee, Rembert
Weakland, im sogenannten Fall Murphy.
weiter lesen: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-04/missbrauch-vatikan-bertone
Bischof Mixa betont Unschuld –
"Reines Herz"
Er sprach von Umkehr, Erneuerung und Buße – aber
zu den Misshandlungsvorwürfen, die ehemalige Heimkinder gegen
ihn erhoben haben, äußerte sich der Augsburger Bischof
Walter Mixa in seiner Osterpredigt nicht. „Ich habe zu keiner
Zeit körperliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in irgendeiner
Form angewandt", so Mixa.
weiter lesen: http://www.welt.de/news/article7060073/Bischof-Mixa-betont-Unschuld-Reines-Herz.html
"Alles muss raus"
video: http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB
"Wir konkurrieren nicht mit
der Justiz"
Der Trierer Bischof Stephan Ackermann ist seit einem Monat
Missbrauchsbeauftragter der katholischen Kirche. Mit dem Tagesspiegel
sprach er über Missbrauch im Kirchenrecht – und warum
er so schlimm ist wie Gotteslästerung.
Sie sind seit einem guten Monat der Missbrauchsbeauftragte der
Bischofskonferenz. Haben Sie mit Opfern gesprochen?
Die meisten haben sich per Brief oder Mail an mich gewandt, am
Anfang waren das bis zu 20 am Tag. Es ist erschütternd, was
die Leute schildern. Erschütternd auch, wie sehr sie heute
immer noch unter den Traumata leiden, obwohl die meisten 50, 60
Jahre alt sind und teilweise schon Therapien hinter sich haben.
Manche schildern die Vorfälle so, als seien sie gerade eben
passiert. Das Perfideste ist ja, dass die Täter es verstanden
haben, eine heimliche Komplizenschaft mit den Kindern aufzubauen.
Sodass sich die Opfer mitschuldig fühlen. Das kann ich alles
auch nur dosiert lesen.
weiter lesen: http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Missbrauch-Kirche;art122,3073799
Spiegel: Odenwaldschule
Vollmer soll bereits 2002 von Missbrauchsfällen erfahren
haben
Vorwurf gegen Antje Vollmer: Die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin
sei bereits vor gut sieben Jahren über den Missbrauch an
der Odenwaldschule informiert worden. Laut Zeitungsbericht habe
die Grünen-Politikerin damals mitteilen lassen, dass sie
die "Angelegenheit nicht beurteilen kann".
Frankfurt/Main - Was wusste Antje Vollmer? Die Vorsitzende des
Runden Tisches Heimerziehung, ist offenbar bereits im November
2002 von einem Lehrer der Odenwaldschule über die Missbrauchsvorwürfe
gegen deren vormaligen Schulleiter Gerold Becker informiert worden.
Ein Lehrer habe der Grünen-Politikerin in einem Brief den
Missbrauch angezeigt, berichtet die "Frankfurter Allgemeine
Sonntagszeitung" (FAS).
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,687197,00.html
Brief an Heimkinder
Fall Mixa: Suche nach möglichen weiteren Opfern
Nachdem Bischof Walter Mixa am Donnerstag in einer schriftlichen
Erklärung den ehemaligen Heimkindern des Kinder- und Jugendhilfezentrums
St. Josef, die ihn des körperlichen und seelischen Missbrauchs
in den 70er und 80er Jahren bezichtigt haben, ein persönliches
Gespräch angeboten hat, ziehen jetzt auch der Schrobenhausener
Stadtpfarrer Josef Beyrer und Heimleiter Herbert Reim nach.
In einem Brief wollen sie Kontakt zu ehemaligen Heimkindern aufnehmen
und „besonders eventuelle Opfer damit ermutigen, das Gespräch
mit der Einrichtung zu suchen“. Das ist das Ergebnis eines
runden Tischs, der am Donnerstagvormittag im Jugendheim unter
anderem mit Vertretern des Jugendamts, des Weißen Rings
und der Diözese Augsburg stattgefunden hat.
weiter lesen: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Neuburg/Lokalnachrichten/Artikel,-Fall-Mixa-Brief-an-Heimkinder-_arid,2112615_regid,2_puid,2_pageid,4502.html
Nicht endender Schmerz der Opfer
Mixa legt nach und betet
"Diese Leute können sich doch gar nicht mehr an mich
erinnern", sagt Bischof Mixa und weist die Misshandlungsvorwürfe
gegen ihn erneut zurück. Auch er könne sich nicht mehr
an die damaligen Heimkinder erinnern und erkenne sie auf neuen
Zeitungsfotos nicht wieder. Die Opfer aber müssen ertragen,
von Mixa als Lügner hingestellt zu werden.
weiter lesen: http://www.n-tv.de/panorama/Mixa-legt-nach-und-betet-article807212.html
Missbrauch: Der Kampf um die Opfer
Wie die katholische Kirche hat nun auch eine unabhängige
Plattform eine Opferhotline eingerichtet. Bereits 150 Betroffene
haben sich gemeldet. Die Proteste gehen indes weiter: mit einer
"Kreuzigung" am Stephansdom.
WIEN (duö/j. s./eko). Es passiert wohl selten, dass Anrufer
einer Informationshotline in Tränen ausbrechen und davon
erzählen, wie sie immer wieder ihr Erbrochenes essen mussten.
So gesehen hat sich die Plattform „Betroffene kirchlicher
Gewalt“ viel vorgenommen. Mit einer Telefonhotline wollen
sie sich der Opfer professionell annehmen – ohne die Kirche
im Hintergrund.
Mehr als 150 Betroffene hätten sich innerhalb der ersten
acht Tage gemeldet, so Psychologe und Mitbegründer der Plattform,
Holger Eich. Man habe von 174 Fällen erfahren, die allesamt
als „Gewalt gegen Kinder“ einzustufen seien: 43 Prozent
der Fälle waren „körperliche Misshandlungen“,
34 Prozent sexuelle Übergriffe (unsittliche Berührungen
bis hin zu Vergewaltigung) und 23 Prozent der Anrufer hätten
seelischen Missbrauch erfahren (Demütigung, Isolation). Entgegen
der medialen Berichterstattung seien viele – ihrer Statistik
nach ein Drittel – der Opfer weiblich, so Eich. Fast genau
so viele Frauen tauchen als Täter auf.
Opferanwalt Werner Schostal unterstützt den Verein in rechtlichen
Dingen. Er kritisiert die Verjährungsfristen bei Missbrauchsfällen.
Das Problem: Die meisten Opfer berichten von Fällen, die
rund 50 Jahre zurückliegen (die älteste Anruferin war
90). So fordert der Anwalt jüngere Opfer auf, ihre Erlebnisse
zu dokumentieren. Viele ältere Fälle, so Schostal, könnten
dadurch mitaufgeklärt werden.
weiter lesen: http://diepresse.com/home/panorama/religion/556045/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/index.do
Nächstenliebe?
Nein, - Liebe zur Macht durch Manipulation!
Die Kirchen stehen vor endlosen Zeitzeugen des Missbrauchs and
alles um was sich die Kirche sorgt ist - um den schwindenden Machtverslust
der Kirche.
Die Opfer wurden und werden wieder mit Ablehnungen, Angriffen,
Verleumdungen und Erniedrigungen erneut zu Menschen ohne Würde
gemacht.
Die Kirchen wissen genau, dass es diese Misshandlungen gegeben
hat, aber sie stellen noch immer die Glaubwürdigkeit der
Opfer in Frage.
Ist das Neue Testament wirklich das Fundament der Kirche?
Ich frage mich ob die Kirche jemals das “Evangelium nach
Lukas, Kapitel 17“ verstanden hat:
„Warnung vor der Verführung“
Lk: 17,1 Er sagte zu seinen Jüngern:
Es ist unvermeidlich, dass Verführungen kommen. Aber wehe
dem, der sie verschuldet.
Lk: 17,2 Es wäre besser
für ihn, man würde ihn mit einem Mühlstein um den
Hals ins Meer werfen, als dass er einen von diesen Kleinen zum
Bösen verführt.
Es gibt nicht genügend Mühlsteine und das Meer ist
nicht groß genug für alle Misshandler und
für alle die es verschwiegen haben und noch immer vertuschen
wollen!
Sieglinde Alexander
Bischof Zollitsch übt Selbstkritik
Das Thema Missbrauch lässt die Kirche nicht los. Nun hat
der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch,
Fehler im Umgang mit den Opfern eingeräumt und einen Neuanfang
angekündigt.
Nun hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert
Zollitsch, Fehler im Umgang mit den Opfern eingeräumt und
einen Neuanfang angekündigt. "Aus falsch verstandener
Sorge um das Ansehen der Kirche" sei den Opfern nicht genügend
geholfen worden, erklärte der Freiburger Erzbischof am Karfreitag.
Unterdessen wies Bischof Walter Mixa die gegen ihn erhobenen Vorwürfe
der Kindesmisshandlung vehement zurück.
weiter lesen: http://www.stern.de/panorama/missbrauchsskandal-bischof-zollitsch-uebt-selbstkritik-1555650.html
Ex-Heimkinder
lehnen Mixas Gesprächsangebot ab
München (dpa) - Mit Ablehnung haben zwei ehemalige Heimkinder
auf das Gesprächsangebot des Augsburger Bischofs Walter Mixa
zu den Misshandlungsvorwürfen reagiert. Beide Frauen könnten
in den Äußerungen des Augsburger Bischofs kein annehmbares
Gesprächsangebot erkennen, erklärten sie «sueddeutsche.de».
Sie hatten den Bischof bezichtigt, vor rund 30 Jahren als Stadtpfarrer
von Schrobenhausen bei Verfehlungen in dem dortigen Kinderheim
St. Josef brutal zugeschlagen zu haben. Mixa hat alle Vorwürfe
von sich gewiesen.
Quelle: http://www.zeit.de/newsticker/2010/4/2/iptc-hfk-20100402-46-24402556xml
Missbrauchs-Vorwürfe
gegen Erziehungsheim Steyr-Gleink
In der Missbrauchsaffäre um
die katholische Kirche werden schwere Vorwürfe gegen das
frühere Erziehungsheim Steyr-Gleink in Oberösterreich
erhoben. In der aktuellen Ausgabe der Gratis-Zeitung „Tips“
berichtet ein ehemaliger Zögling von körperlicher Gewalt
der Patres Ende der Sechziger- bzw. Anfang der Siebziger-Jahre.
Ein geistlicher Erzieher soll wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt
worden sein. Polizei und Staatsanwaltschaft können dazu heute
keine Auskünfte mehr geben, da Akten in der Regel nach 20
bis 30 Jahren vernichtet würden.
„Pfarrer haben uns hergeballert“
„Die Pfarrer haben uns hergeballert“, wird ein Heimbewohner
in dem Bericht zitiert. Manche Lehrer und Erzieher hätten
die Schüler beschützt, einige Geistliche seien ihm aber
noch genau in Erinnerung geblieben. So habe ein Pater einen Schlüsselbund
wie einen Schlagring genommen und auf einen Zögling eingeschlagen.
„Einmal hat er auf einen auf dem Boden liegenden Schüler
mehrmals mit den Füßen getreten“, so der Zeuge.
Der beschuldigte Geistliche weist die Vorwürfe zurück:
Er habe damals zwar sicher Ohrfeigen ausgeteilt, aber an Fußtritte
und Schläge mit dem Schlüsselbund könne er sich
nicht erinnern.
weiter lesen: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,358367
ARD
Tageschau: Offenbar Fälle des Missbrauchs in Jugendheimen
der DDR
video: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video680552.html
Massiver
Missbrauch auch in DDR-Heimen
474 staatliche Kinderheime gab es in der DDR. In einigen Einrichtungen
soll es laut einem Bericht des "Tagesspiegel" zu sexuellem
Missbrauch "in erheblichem Umfang" gekommen sein.
Berlin - Die Leiterin der Gedenkstätte "Geschlossener
Jugendwerkhof Torgau", Gabriele Beyler, sagte dem "Tagesspiegel",
bei ihr hätten sich bislang 25 ehemalige Insassen von DDR-Kinderheimen
gemeldet, die von massiven sexuellen Übergriffen durch Erzieher
berichteten.
weiter lesen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,686943,00.html
Stadt eröffnet Hotline und
Internetseite für ehemalige Heimkinder
Jahrzehnte lang war das Schicksal von Kindern und Jugendlichen,
die in den 50er und 60er Jahren in Heimen gelebt haben, kein Thema
öffentlichen Interesses. Ihr Schicksal war weitgehend unbeachtet;
über die Verhältnisse - auch in kommunalen - Einrichtungen
ist bis heute wenig bekannt.
Seit einigen Jahren fordern ehemalige HeimbewohnerInnen Gehör.
Sie klagen Missstände der Fürsorgeerziehung in dieser
Zeit an, berichten von missbräuchlichen Erziehungsmethoden
und entwürdigenden Bestrafungen, unter denen viele der in
den Heimen untergebrachten 14- bis 21-jährigen "Zöglinge"
gelitten haben.
weiter lesen: http://www.hannover-entdecken.de/content/view/14373/152/
Kommentare
Das
wars also, katholische Kirche
Hinter den frommen Worten erscheint die wahre Fratze
Endlich hat sich der Papst zu einem Teil der Kindersex-Skandale
in der katholischen Kirche geäußert. Doch außer
den offiziellen Teilen der Kirche selbst ist niemand zufrieden
mit dieser Stellungnahme. Nach der unzureichenden Stellungnahme
kam nun die wahre Fratze des Katholizismus zum Ausdruck, da der
Augsburger Bischof Mixa von fünf ehemaligen Heimkindern des
gewalttätigen Verprügelns angeklagt wird. Die Diözese
reagiert: Es werden strafrechtliche Schritte gegen die „Verleumdungen“
angekündigt.
weiter lesen: http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=01042010ArtikelKommentarWeiss1
SZ: Neue Vorwürfe gegen Mixa
''Er hat mir mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen''
Die Vorwürfe gegen Bischof Mixa reißen nicht ab. Eine
weitere Betroffene meldet sich in der SZ zu Wort und berichtet
von brutalen Misshandlungen.
Der Kreis der ehemaligen Heimkinder, die dem Augsburger Bischof
Walter Mixa körperliche Züchtigung vorwerfen, wird größer.
Jutta Stadler aus Pfaffenhofen bestätigt die in der Süddeutschen
Zeitung vom Mittwoch veröffentlichten Beschuldigungen und
schreibt in einer eidesstattlichen Versicherung: "Er hat
mir mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen." Der SZ liegen
damit sechs eidesstattliche Erklärungen vor, in denen berichtet
wird, dass Walter Mixa in seiner Zeit als Stadtpfarrer Heimkinder
in Schrobenhausen geschlagen habe.
weiter lesen: http://www.sueddeutsche.de/bayern/378/507536/text/
Kirche bittet um Vergebung
Fünf Missbrauchs-Opfer haben beim gestrigen Bußgottesdienst
im Stephansdom Wien von Kardinal Christoph Schönborn klare
Worte an die Kirche gerichtet. Die Worte, die ein 60-jähriges
Tiroler Missbrauchs-Opfer beim Klage- und Bußgottesdienst
fand, stehen stellvertretend für die Wut der Betroffenen
auf die katholische Kirche. "Meine Wut auf die Kinderschänder
ist unbeschreiblich. Dazu kommt die Empörung über die
Vertuschungsaktionen der Kirchenoberen. Ich bin fassungslos angesichts
dieser Verbrechen.“
weiter lesen: http://www.top-medien-berlin.de/content/view/694/1/
News
Archive Maerz. 2010 |