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Katholische Kirche
Liste der Gewalt
Irland, Mai 2009: Der Ryan-Bericht deckt den massiven
sexuellen Missbrauch sowie andere Misshandlungen an Kindern in der
Obhut katholischer Orden seit den 1930er Jahren auf. Tausende Opfer
sollen eine Entschädigung von mindestens 1,3 Milliarden Euro
erhalten. Katholische Orden erklären sich bereit, rund ein
Viertel dieser Summe zu zahlen. Für den Rest wird wohl die
irische Regierung aufkommen müssen.
Kanada, August 2008: Ein Kirchensprecher spricht
vom "wahrscheinlich schlimmsten Missbrauchsfall" in Kanada,
nachdem sich Priester Charles Sylvestre schuldig bekennt, zwischen
1954 und 1984 insgesamt 47 Mädchen sexuell missbraucht zu haben.
Im April 2009 kommt der Papst mit einer Entschuldigung ins Land
– gerichtet an die Ureinwohner.
Australien, Juli 2008: Papst Benedikt XVI. reist
zum Weltjugendtag nach Sydney, doch sein Besuch wird von den Ergebnissen
des Mullighan-Reports überschattet. Der hatte kurz zuvor Hunderte
Missbrauchsfälle an Minderjährigen in staatlichen Einrichtungen
aufgelistet, begangenen auch von Priestern. Der Papst entschuldigt
sich zwar offiziell bei den Opfern, doch die Enthüllung ist
nur die Spitze des Eisbergs.
USA, Februar 2004: Die katholische Kirche legt
erstmals eine offizielle Statistik zu Kindesmissbrauch in den Vereinigten
Staaten vor. Rund 4400 Priester wurden bis zu diesem Jahr des sexuellen
Missbrauchs beschuldigt, ein Jahr später war diese Zahl allerdings
bereits auf über 5000 gestiegen. Mehr als zwei Milliarden Dollar
hat die katholische Kirche in den USA seitdem an Missbrauchsopfer
gezahlt, das Erzbistum Los Angeles allein über 600 Millionen
Dollar
Alles lesen: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2261208_Liste-der-Gewalt.html
Missbrauch in der katholischen Kirche
Das Schweigen der Hirten
Von Jörg Schindler
Berlin. Im Herbst 2002 mochten auch die deutschen Bischöfe
nicht länger wegsehen. Nach einer Serie von Missbrauchsfällen
in der katholischen Kirche sahen sich die Hirten gezwungen, hierzulande
zu reagieren. Gerade erst war im Vatikan, ausgelöst durch beschämende
Skandale in den USA, ein Krisengipfel zuende gegangen. Weil auch
deutsche Priester immer wieder in die Schlagzeilen geraten waren,
beschloss die Bischofskonferenz, zu handeln. Sieben Jahre nach ihren
Amtskollegen aus den Niederlanden, sechs Jahre nach Österreichs
Bischöfen und eineinhalb Jahre nach ihren südafrikanischen
Glaubensbrüdern veröffentlichten sie Leitlinien zum "Vorgehen
bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger in der katholischen
Kirche".
Weiter lesen: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2259398_Das-Schweigen-der-Hirten.html
Berlin (epd)
Entschädigungsfrage muss noch geklärt
werden
Runder Tisch: Verantwortung für das Leid gemeinsam übernehmen
Nach einjähriger Arbeit hat der Runde Tisch Heimerziehung
am 22. Januar in Berlin seinen Zwischenbericht vorgelegt. In der
Anerkennung des Leids der früheren Heimkinder geht das Gremium
einen Schritt weiter als der Petitionsausschuss des Bundestages
Ende 2008. In der Entschädigungsfrage bleibt die Zwischenbilanz
indes zurück hinter den Erwartungen der ungeduldig wer-denden
ehemaligen Heimkinder.
Ihre Vertreter am Runden Tisch haben dem Bericht dennoch zugestimmt
und begrüßen ihn, weil er erstmals anerkennt, dass es
sich bei der brutalen Behandlung von Kindern und Jugendlichen in
den Heimen bis in die 70er Jahre nicht um Einzelfälle gehandelt
hat, sondern um die Folgen eines Systems.
Vollmer: Kein Glied kann sich aus der Verantwortungskette verabschieden
weiter lesen: http://www.epd.de/sozial/sozial_index_71501.html
YouTube:
Das Schicksal der Heimkinder aus den 50iger und 60iger Jahren
Hessenschau: http://www.youtube.com/watch?v=IsIHBNVWObA
Heimkinder: Der Willkür
ausgeliefert
Ein Runder Tisch thematisiert offen das Leid
der Heimkinder – es handelt sich nicht um Einzelfälle.
Jetzt geht es um Wiedergutmachung.
Berlin - Die Heimerziehung der frühen Bundesrepublik hat Kindern
und Jugendlichen in vielen Fällen Unrecht und Leid zugefügt.
In einem Zwischenbericht, der am Freitag in Berlin vorgestellt wurde,
bilanziert der Runde Tisch „Heimerziehung in den 50er und
60er Jahren“ nach einjähriger Arbeit, dass dieses Unrecht
nicht Einzelfälle betrifft oder dem damaligen pädagogischen
Zeitgeist zuzuschreiben ist. Die am Runden Tisch beteiligten ehemaligen
Heimkinder begrüßten den Bericht, weil anerkannt werde,
dass es sich um „Folgen eines Systems“ handle. „Kinder
und Jugendliche waren in den Heimen der Willkür schutzlos ausgeliefert“,
schreiben sie in einer Stellungnahme.
Im Zwischenbericht heißt es: „Vielmehr erhärtet
sich der Eindruck, dass das ,System Heimerziehung’ große
Mängel sowohl in fachlicher wie auch in aufsichtlicher Hinsicht
aufwies.“ Die Vorsitzende des Runden Tisches, die ehemalige
Bundestags-Vizepräsidentin Antje Vollmer (Grüne), betonte,
dass es eine „Verantwortungskette“ für das Unrecht
gegeben hätte: „Deshalb kann die Gesellschaft sich nicht
herausreden.“
Weiter lesen: http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Heimkinder;art122,3009556#kommentare
Runder Tisch erkennt
Leid der Heimkinder an
Wie emotional es zugeht, konnte man sogar bei der Pressekonferenz
zur Halbzeit des „Runden Tisches Heimerziehung“ am Freitag
in Berlin sehen. Betroffene griffen sich das Mikrofon und schilderten
ihre schlimmen Erfahrungen in den Kinder- und Jugendheimen der 50er-
und 60er-Jahre.
Das ging bis hin zu Serienvergewaltigungen.
Die Vertreter der Kirchen, der ehemaligen Heimträger, des
Bundes und der Länder, die diese Missstände zusammen mit
Vertretern der ehemaligen Heimkinder gemeinsam aufarbeiten, zeigten
sich betroffen. In einem einstimmig angenommenen Zwischenbericht
bekennen sie sich zu „Leid und Unrecht“, das vielen
widerfahren sei. Nur bei der Frage, was daraus folgt, ist man sich
nicht einig.
700 000 bis 800 000 Kinder und Jugendliche lebten laut Zwischenbericht
in den in der Regel geschlossenen Heimen, die meist von Caritas,
Diakonie oder Orden betrieben wurden. Die Einweisungen erfolgten
oft aus fadenscheinigen Gründen, wegen „Verwahrlosung“
etwa, oder wegen „problematischer Lebensverhältnisse“.
Weiter lesen: http://www.lr-online.de/politik/Tagesthemen-Runder-Tisch-erkennt-Leid-der-Heimkinder-an;art1065,2803396
Stress-Hormon und Alkoholismus
hängen zusammen
APA-Artikel 26. Jänner 2010
Einen Zusammenhang zwischen dem Stress-Hormon "Corticotropin
Releasing Factor" (CRF) und der Entwicklung einer Alkoholabhängigkeit
haben Wissenschafter um Marisa Roberto vom The Scripps Research
Institute in La Jolla in Kalifornien aufgedeckt. Bei Ratten gelang
es experimentell sogar, die Symptome einer Alkohol-Abhängigkeit
durch die Blockierung von CRF zu unterbinden.
Die Arbeiten wurden in der Wissenschaftszeitschrift "Biological
Psychiatry" veröffentlicht. Die Studie sei ein wichtiger
Schritt zu verstehen, wie sich das Gehirn beim Übergang zur
Alkoholsucht verändert, so die Wissenschafterin. Dabei habe
man sich auf "die dunkle Seite" der Krankheit konzentriert:
also den Drang zu trinken, nicht weil es Vergnügen bereitet,
sondern Ängste vor dem Entzug unterdrückt. (A)
Weiter lesen: http://www.springermedizin.at/apa-artikel/?full=15048
Umgang mit dem Trauma
Diagnose, Neurobiologie und Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung
Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS, engl.: posttraumatic
stress disorder, PTSD) wird klinisch charakterisiert durch die Symptomtrias
„Wiedererinnern“ (so genannte intrusive Symptomatik,
engl.: re-experiencing), „Vermeidung und Betäubung“
(engl.: avoidance and numbing) und „vegetative Übererregbarkeit“
(engl.: increased arousal). Diese Störung stellt insofern eine
Ausnahme des phänomenologisch-beschreibenden, diagnostischen
Ansatzes der modernen psychiatrischen Diagnosesysteme dar, als sie
einen eindeutigen ätiologischen Bezug nimmt – nämlich
auf ein erlebtes Trauma. Im Folgenden sollen spezielle Aspekte der
PTBS zur geschichtlichen Entwicklung der Erfassung des Störungsbildes
sowie betreffend Diagnose, Risiko- und Resilienzfaktoren, Neurobiologie
und Therapie dargestellt werden.
Weiter lesen: http://www.springermedizin.at/fachbereiche-a-z/p-z/psychiatrie-und-psychotherapie/?full=14613
Zwischenbericht Runder Tisch
Geschrieben von Michael Ermisch Samstag, 23. Januar 2010
Heimerziehung in den 50er und 60er
Jahren
Der Bericht spricht wörtlich vom "System Heimerziehung"
mit Leid, Unrecht und großen Mängeln. Dieses Wort, meinte
Antje Vollmer, mache Schluss mit der Haltung, es habe nur einzelne
Fälle gegeben. Frau Vollmer betone aber, dass es unter den
bis zu 800.000 Heimkindern dieser Jahre heute eben auch positiv
besetzte Erinnerungen gebe.
Weiter lesen: http://www.top-medien-berlin.de/content/view/568/2/
Weitere Sendungen zum Thema ehemalige
Heimkinder:
23.1.2010 (Pressekonferenz "Runder Tisch Heimerziehung"
- Zwischenbericht)
http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/iC47wnY-Zwischenbericht-Teil-1
und
http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/UM0RAot-Zwischenbericht-Teil-2
5 Jahre Top-TV Rückblick u.a. mit dem Thema Runder
Tisch Heimerziehung
http://de.sevenload.com/sendungen/Top-TV-im-OKB/folgen/l6kckBQ-TopTV-26-1-2010Teil-2
am 2.2.2010 wird die nächste
Folge von der Pressekonferenz "Runder Tisch Heimerziehung"
Filme über Heimkinder bei You
Tube:
http://www.youtube.com/watch?v=-7vM7GWlye0
23.1.2010
„System Heimerziehung“
Der „Runde Tisch Heimerziehung“ legt einen Zwischenbericht
vor
Es ist ein offizielles Dokument, 46 Seiten lang. Gelegentlich auch
mit Behördendeutsch und Bandwurmsätzen. Aber trotz solcher
Sachlichkeit macht der Zwischenbericht, den der „Runde Tisch
Heimerziehung“ nun vorlegt, deutlich, dass manche Heimkinder
in der frühen Bundesrepublik regelrechtes Grauen erfahren haben.
Stete Prügel, Psychodruck, Essens- und Schlafentzug, Trennung
von der Mutter im Alter von drei Tagen, auch sexueller Missbrauch
- all das gehört zur Schilderung Betroffener, aus denen der
Bericht einleitend zitiert. Abschließend spricht das Gremium
dann von häufig vorkommenden Misshandlungen, von „mancherorts
katastrophalen“ und schockierenden Verhältnissen in sogenannten
Endstationen. Bemerkenswert: Die Beteiligten des Gremiums - Vertreter
mehrerer Bundesministerien, Bundesländer, von Wissenschaft,
Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und Betroffenen - legten den Bericht
im Konsens vor.
weiter lesen: http://www.domradio.de/aktuell/artikel_60667.html
Diakonie will frühere Heimkinder
entschädigen lassen
23. Januar 2010, 04:00 Uhr
Berlin - Der Präsident des Diakonischen Werks, Klaus-Dieter
Kottnik, hat sich für eine Wiedergutmachung an ehemaligen Heimkindern
ausgesprochen. Es sei auch "eine finanzielle Unterstützung
sinnvoll", sagte Kottnik dem EPD am Freitag in Berlin, wo der
"Runde Tisch Heimkinder" einen Zwischenbericht vorlegte.
Der Umfang möglicher Entschädigungen lasse sich aber noch
nicht absehen, sagte Kottnik.
weiter lesen: http://www.welt.de/die-welt/politik/article5950666/Diakonie-will-fruehere-Heimkinder-entschaedigen-lassen.html
Lausitzer Rundschau: ''Runder Tisch
Heimerziehung'' legt Zwischenbericht vor Aufarbeiten und entschädigen
Cottbus (ots) - Als das Ausmaß der Misshandlung von Heimkindern
in Irland offenbar wurde, löste das dort fast eine Staatskrise
aus. Gemessen an der Bevölkerungszahl ist der Kreis der Betroffenen
in Deutschland überhaupt nicht kleiner. Und auch bei der Schwere
der Übergriffe, von folterähnlichen Strafen über
Zwangsarbeit bis hin zu Vergewaltigungen, gibt es kaum Unterschiede.
So kann man es jedenfalls dem gestern vorgestellten Zwischenbericht
des "Runden Tisches Heimerziehung" entnehmen.
weiter lesen: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-01/15961412-lausitzer-rundschau-runder-tisch-heimerziehung-legt-zwischenbericht-vor-aufarbeiten-und-entschaedigen-007.htm
Interview, Fr 22.01.10 14:46 Uhr
Vollmer beklagt Unrecht in Heimerziehung
Es ist ein nach wie vor dunkles Kapitel der bundesdeutschen Geschichte,
ein Kapitel, das noch der Aufarbeitung harrt: Die Schicksale hunderttausender
Heimkinder, die bis Mitte der 1970er Jahre in verschiedenen Fürsorge-Einrichtungen
zu unentgeltlicher Arbeit gezwungen und vielfach misshandelt wurden.
Und das auch in Heimen, die in kirchlicher Trägerschaft standen.
Viele dieser ehemaligen Heimkinder leiden heute noch unter den Folgen
dieser Erziehungspraxis, deshalb hat der Bundestag die Einrichtung
eines Runden Tischs zu diesem Thema beschlossen.
Interview hoeren: http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/interview/201001/137482.html
Heimkinder
Runder Tisch bedauert Unrecht
zuletzt aktualisiert: 22.01.2010 - 16:08
Berlin (RPO). Ein "System Heimerziehung", in dem jungen
Menschen Leid und Unrecht wiederfahren ist - so bezeichnet der "Runde
Tisch Heimkinder" in seinem Zwischenbericht das, was Heimkindern
in der frühen Bundesrepublik zugestoßen ist. Das Gremium
bedauere dieses Unrecht zutiefst, hieß es am Freitag bei der
Vorstellung des Berichts.
weiter lesen: http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Runder-Tisch-bedauert-Unrecht_aid_810205.html
Der Runde Tisch: Der Zwischenbericht
Der Runde Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“
hat sich am 17. Februar 2009 konstituiert. Insgesamt wird er
knapp zwei Jahre – bis Dezember 2010 – beraten und am
Ende
dieser Beratungen eine Empfehlung in Form eines Abschlussberichts
an den Deutschen Bundestag zum weiteren Umgang
mit der Thematik abgeben. Nach nun fast einem Jahr der intensiven
Aufarbeitung wird hiermit der Zwischenbericht des
Runden Tisches vorgelegt.
zum Zwischenbericht: http://www.rundertisch-heimerziehung.de/documents/RTH_Zwischenbericht.pdf
Geschlagen und geknechtet
ARD: Katholische Kirche startet Telefon-Hotline
Bis in die 70er Jahre hinein hatten viele Heimkinder in Deutschland
oft Schlimmes zu erdulden: Schläge, psychische Gewalt, Zwangsarbeiten.
Die katholische Kirche startet ab heute eine Telefon-Hotline für
Geschädigte. Betroffene sehen die Hotline kritisch und forden
eine neutrale Anlaufstelle.
Video: http://www.tagesschau.de/inland/missbrauch108.html
Diözese - Württembergische
Heimerziehung in der Nachkriegszeit wird erforscht
19.01.10
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart will die Heimerziehung
in den fünfziger und sechziger Jahren in katholischen Kinder-
und Jugendheimen in Württemberg erforschen lassen. Eine entsprechende
Studie zur Aufarbeitung der Geschichte habe die Diözese beim
Stuttgarter Institut für angewandte Sozialwissenschaft (Ifas)
in Auftrag gegeben, teilte der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart
am Dienstag in Stuttgart mit. Die Diözese erwarte von der Studie
möglichst viele Erkenntnisse über die Lebenswirklichkeit
in den katholischen Heimen während der Nachkriegszeit, sagte
die für die Caritasarbeit in der Diözese zuständige
Ordinariatsrätin Irme Stetter-Karp. Die Forschungsergebnisse
sollen bis Februar 2011 vorliegen.
weiter lesen: http://www.ad-hoc-news.de/dioezese-wuerttembergische-heimerziehung-in-der--/de/Politik/20875190
Rücktritt in Diakonie
Nach nur einem Jahr im Amt verlässt der Vorstandsvorsitzende
der Rummelsberger Anstalten, Wolfgang Bub, das evangelische Diakonieunternehmen.
Bub begründete am Dienstag seine Bitte um Vertragsauflösung
mit gesundheitlichen Gründen, verwies aber auch auf Differenzen
mit der Diakonen-Brüderschaft und auf Zeitungsberichte über
die Anstalten. Die Streitigkeiten innerhalb des Diakonieunternehmens
in der Nähe von Nürnberg, das etwa 6400 Mitarbeiter beschäftigt,
stehen im Zusammenhang mit dem Abgang von Karl Heinz Bierlein, einem
Vorgänger Bubs, im Jahr 2007.
Bierlein hatte in Rummelsberg wissenschaftliche Experimente vorgeschützt,
um junge Diakone sexuell zu missbrauchen.
Er akzeptierte für sein Tun einen Strafbefehl über elf
Monate Haft auf Bewährung.
Bierlein wird zwar zum Ende des Jahres 2009 aus dem Pfarrdienst
der Evangelischen-Lutherischen Kirche in Bayern entlassen werden,
arbeitet aber bereits wieder in einem Diakonieunternehmen in Westdeutschland.
FAZ vom Mittwoch 09.12.09 (bin.)
am Dienstag den 12.1.2010 startet im "ALEX",
Offener Kanal Berlin
die 14 teilige Sendereihe "Kinderheime
in Diskussion" aus Deutschland und Österreich.
Sie ist über Kabel in Berlin und Brandenburg ab 18 bis 19
Uhr unter dem Sendeformat "Top-TV-Berlin" zu empfangen.
Gleichzeitig ist sie über den Live-Stream http://www.alex-berlin.de/tv
im Internet zu sehen.
Ab Mittwoch (13.1.2010) auch über unsere Webseite:
www.top-medien-berlin.de
und anschließend im Archive:
http://www.top-medien-berlin.de/content/blogcategory/46/56/
mit dem "O-Ton Text" wieder zu finden.
Hessischer Landtag
In Sachen: "Öffentliche mündliche Anhörung"
Unrechtsschicksaal der Heimkinder der 50er- und 60er-Jahre
Stenografischer Bericht
http://starweb.hessen.de/cache/KB/18/AFG/AFG-KB-008.pdf
Buchempfehlung:
Sexuelle Gewalt und
Geschlecht
Hilfen zur Traumabewältigung bei Frauen und Männern
von Silke Birgitta Gahleitner
Wie bewältigen Frauen und Männer sexuelle Traumata, wie
können Therapeuten und Therapeutinnen sie dabei unterstützen,
und inwiefern spielt das Geschlecht dabei eine Rolle? Diesen Fragen
widmet sich die vorliegende Untersuchung mit Interviews von Männern
und Frauen, die als Kinder sexualisierte Gewalt erfahren haben.
Die qualitativ und geschlechtsdifferenziert ausgewerteten Ergebnisse
zeigen ähnliche Initialeffekte für beide Geschlechter,
es gibt jedoch deutliche Unterschiede bei den Langzeitauswirkungen
und deren Verarbeitung. Die Autorin setzt die Ergebnisse mit Resultaten
aus der aktuellen Trauma- und Geschlechterforschung in Beziehung,
und sie vermittelt sowohl neue Aspekte für die Entwicklung
geschlechtssensibler Konzepte in Psychotherapie und Beratung als
auch ein tieferes Verständnis für den Bewältigungsprozess
solcher schwerwiegenden Traumen.
Kindheitstrauma und die Folgeschäden.
Manfred Spitzer
erklärt in einem Video die hormonellen Schäden .
http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?verzeichnis=alpha/geistundgehirn/v/&file=spitzer_21.rm&g2=1
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