| ÜBERSETZUNGEN
AUS A. JANOVS WEBSITE
by Ferdinand Wagner
http://www.dieontogenetischeseite.de/UebersetzungenausJanovsWebsite.htm
Pressemitteilung
Sexueller Missbrauch
Mehr als 8000 Betroffene kontaktieren Anlaufstelle
der Unabhängigen Beauftragten Dr. Bergmann bilanziert Ergebnisse
nach sechs Monaten telefonischer Anlaufstelle.
Anruferzahl hat sich seit Kampagnenstart verdoppelt.
Betroffene werten Gespräch mit Rundem Tisch als „ersten
wichtigen Schritt“.
Bericht lesen: http://www.beauftragte-missbrauch.de/file.php/31/101125_PM_Halbjahresbilanz_Missbrauchsbeauftragte_Bundesregierung.pdf
Vortrag in Lingen
Demütigung und Züchtigung in kirchlichen Erziehungsheimen
epd Lingen. Körperliche Züchtigungen waren in den kirchlichen
Erziehungsheimen der Nachkriegszeit nach wissenschaftlichen Erkenntnissen
verbreitet. Zwei Jahre Forschung zeigten eindeutig: „Demütigende
Strafen und harte unbezahlte Arbeit waren Normalität und
Alltag in ganz vielen Heimen", so der katholische Kirchenhistoriker
Bernhard Frings. Auch Misshandlungen habe es in den Heimen gegeben.
Am Dienstagabend wird Frings dazu im Ludwig-Windthorst-Haus in
Lingen einen Vortrag halten.
Frings untersucht gemeinsam mit dem evangelischen Kollegen Uwe
Kaminsky an der Ruhr-Universität Bochum die kirchliche Heimerziehung
in Deutschland von 1949 bis 1972. Die Studie wurde unter anderem
von der evangelischen und katholischen Kirche und ihren Sozialverbänden
in Auftrag gegeben.
weiter lesen: http://www.noz.de/lokales/49316494/demuetigung-und-zuechtigung-in-kirchlichen-erziehungsheimen
Vortrag in Lingen
Demütigung und Züchtigung in kirchlichen Erziehungsheimen
epd Lingen. Körperliche Züchtigungen waren in den kirchlichen
Erziehungsheimen der Nachkriegszeit nach wissenschaftlichen Erkenntnissen
verbreitet. Zwei Jahre Forschung zeigten eindeutig: „Demütigende
Strafen und harte unbezahlte Arbeit waren Normalität und
Alltag in ganz vielen Heimen", so der katholische Kirchenhistoriker
Bernhard Frings. Auch Misshandlungen habe es in den Heimen gegeben.
Am Dienstagabend wird Frings dazu im Ludwig-Windthorst-Haus in
Lingen einen Vortrag halten.
Frings untersucht gemeinsam mit dem evangelischen Kollegen Uwe
Kaminsky an der Ruhr-Universität Bochum die kirchliche Heimerziehung
in Deutschland von 1949 bis 1972. Die Studie wurde unter anderem
von der evangelischen und katholischen Kirche und ihren Sozialverbänden
in Auftrag gegeben.
weiter lesen: http://www.noz.de/lokales/49316494/demuetigung-und-zuechtigung-in-kirchlichen-erziehungsheimen
Uni-Tagung wirft Schlaglicht auf
Missstände in Kinderheimen der 50er- und 60er-Jahre - Ein
Opfer berichtet
Unmenschlichkeit war Teil des Systems
Die Kinderheime der 50er- und 60er-Jahre waren ein System, das
auf Unrecht aufbaute. Die Missstände sind keineswegs nur
einigen schwarzen Schafen unter den Pädagogen zuzuschreiben.
Für diese Erkenntnis kämpft ein ehemaliges Heimkind
heute unter dem Pseudonym Thilo Andres. Am Donnerstag ist der
Zeitzeuge zu Gast an der Leuphana. Mit Ende 50 hat er noch viel
Wut im Gepäck.
Dieser Zorn hat seine Wurzeln im Leiden der Nachkriegs-Heimkinder.
Schon in der Säuglingsstation waren Zuwendung und Förderung
Mangelware: "Pädagogische Laien leiteten sie. Meistens
gab es dort nur nackte Wände, Musik oder Singen fand nicht
statt", berichtet Andres. Die daraus resultierende körperliche
und geistige Verkümmerung - Hospitalismus genannt und durchaus
linderbar - wurde dann später als Schwachsinn ausgelegt.
Doch bei miesen Startvoraussetzungen blieb es nicht. Andres klagt
vor allem das System der Kinder- und Zwangsarbeit an. "Kinder
unter 14 Jahren mussten bei der Ernte helfen, Unkraut jäten
oder selbst das Heim putzen, auch Jugendliche wurden unter Androhung
von Sanktionen zum Beispiel zu stupider Arbeit in der Industrie
gezwungen. Das Torfstechen in Neustadt war berüchtigt."
Von Zuständen wie in einem "sibirischen Arbeitslager"
berichten Betroffene. Andres schwerer Vorwurf: Die jungen Menschen
schwer arbeiten zu lassen, war Teil der Finanzplanungen: "Das
war allen Beteiligten bei den Verhandlungen über die Pflegesätze
klar."
weiter lesen: http://www.landeszeitung.de/lokales/lueneburg/news/artikel/unmenschlichkeit-war-teil-des-systems/
Suche: Wer war Heimkind
in Leineberg oder Ascherberg?
Göttingen. Fast sein ganzes Leben lang hat Jürgen
Beverförden nicht über das gesprochen, was er als Kind
erlebt hat. Nur wenige wussten, dass der ehemalige Berufspolitiker
in Waisenhäusern aufgewachsen ist.
„Ich weiß, dass viele nicht darüber sprechen
möchten. Aber wir müssen jetzt dazu kommen“, sagt
Beverfördern. Er sucht insbesondere Männer und Frauen,
die als Kinder in den Erziehungsheimen Leineberg und Ascherberg
in Göttingen waren.
Vorhanden sind Akten: Das Niedersächsische Staatsarchiv
hat etwa 10 000 Akten aus Jugendämtern und Vormundschaftsgerichten
gesammelt. „Die dürfen aber nur die Betroffenen einsehen“,
sagt Beverförden, der Geschäftsführer des SPD-Unterbezirks
Göttingen und dann des Bezirks Hannover war. Heute lebt er
in Osnabrück.
weiter lesen: http://www.hna.de/nachrichten/landkreis-goettingen/goettingen/heimkind-1012479.html
"Vor vorschnellen Urteilen
hüten"
Runder Tisch Heimerziehung wehrt sich gegen Vorwurf,
die ehemaligen Heimkinder zu bevormunden
Christian Schrapper im Gespräch mit Joachim Scholl
Der Runde Tisch Heimerziehung geht in die Endrunde. Die Opfer,
die daran teilnehmen, fühlen sich jetzt schon "betrogen",
aber so einfach sei das nicht, sagt Christian Schrapper, Sachverständiger
an Runden Tisch. Bei den Konflikten zwischen den früheren
Heimkindern und den anderen Teilnehmern müsse man sich "vor
vorschnellen Urteilen hüten".
Joachim Scholl: Vor zwei Jahren rief der Bundestag diesen Runden
Tisch zusammen. Unter dem Vorsitz von Antje Vollmer geht es um
körperliche wie seelische Schäden, unter denen frühere
Heimkinder kirchlicher wie staatlicher Einrichtungen bis heute
leiden. Doch von Anbeginn der Diskussion gab und gibt es Konflikte
zwischen den Betroffenen und den anderen Teilnehmern am Runden
Tisch.
Tobi Müller fasst die Probleme zusammen.
12.11.2010 · 11:07 http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1317510/
Über den Freiheitsverlust
von: Dr. Arthur Janov
Übersetzung: Ferdinand Wagner
Das Kennzeichen der Neurose ist für mich der Verlust der
Freiheit; und die Unmöglichkeit, sie zurück zu gewinnen.
Weil unerfüllte Bedürfnisse uns besessen und zwanghaft
machen und uns keine Wahl lassen. Also müssen wir trinken,
Drogen nehmen, so hart arbeiten, so viel essen, so ruhelos sein,.....füllen
Sie die Lücken aus. Wir haben unsere Wahlmöglichkeiten
vermindert und unsere Perspektiven eingeengt. Wir führen
ein oberflächlicheres, beschränkteres Leben; ein Leben
ohne Fühlen, weil das Fühlen zusammen mit unseren Grundbefürfnissen
begraben worden ist.
Wir haben weiterhin gescheiterte Beziehungen, Kurzverhältnisse,
abgestumpfte Liebesaffären, weil unser Leben so begonnen
hat: unbeständige Liebe, sporadische Zuneigung, Eltern, die
uns verlassen haben.
weiter lesen: http://www.dieontogenetischeseite.de/UeberdenFreiheitsverlust.htm
Über Verdrängung als
Hauptakteur
von: Dr. Arthur Janov
Übersetzung: Ferdinand Wagner
Ich habe ausführlich über Verdrängung und ihre
lebenslangen Schadwirkungen geschrieben. Je mehr ich vom Leben
sehe, umso mehr verstehe ich, wie schädlich Verdrängung
sein kann. Zuallererst müssen wir begreifen, dass es für
nahezu jeden Schmerz die angemessene Verdrängung gibt. Und
je früher und entlegener die Schmerzen sind, umso größer
ist das Maß der Verdrängung. Diese Schmerzen rufen
ihren Antagonisten ins Leben. Und je stärker die Verdrängung
ist, umso wahrscheinlicher kommt es zu Krankheit, Symptomen und
verringerter Lebenserwartung. Es ist nicht so sehr der Schmerz
als die Folgen seiner Verdrängung. Wir setzen einen Deckel
auf eine enorme Kraft; eine Kraft, die Ausdruck verlangt.
weiter lesen: http://www.dieontogenetischeseite.de/UeberVerdraengungalsHauptakteur.htm
Ein neues Paradigma für die Psychologie:
Revolution in der Psychotherapie
von Dr. Arthur Janov Übersetzung: Ferdinand Wagner
In über hundert Jahren Psychotherapie hat sich außer
der Kosmetik sehr wenig geändert. Es ist immer noch die Fünfzig-Minuten-Stunde,
das Gespräch, bei dem man sich aufrecht gegenübersitzt,
mit einer Fülle von Einsichten, die in die sanften und beruhigenden
Töne eines besorgten Therapeuten gewickelt sind. Es gibt
noch immer die Ausrede vom Unbewussten als Ort unzulänglich
definierter Dämone – etwas, das man um jeden Preis
meiden sollte. Niemand spricht es aus, aber es ist darin inbegriffen,
dass man den Patienten sorgfältig in die Gegenwart und weg
von der Vergangenheit lenkt. Die Freudianer nennen es jetzt Ego-Psychologie,
aber es ist noch immer Psychoanalyse mit einem etwas anderem Brennpunkt;
eine Verkleidung – antike Ausstattung mit einer modernen
Fassade.
weiter lesen: http://www.dieontogenetischeseite.de/EinneuesParadigma.htm
Die Rolle der Evolution in der
Psychotherapie
von Dr. Arthur Janov
Übersetzung: Ferdinand Wagner
Ich habe über Evolution hinsichtlich der Psychotherapie
nachgedacht. Letzte Nacht gab es ein Programm über Evolution;
Wissenschaftler aus mehreren Ländern kamen zusammen, um über
die mögliche Evolution der Dinosaurier zu diskutieren. Es
gab viele Erklärungen, keine davon zufriedenstellend. Eine
jedoch schien glaubwürdig. Die Frage war, was zuerst kam,
Dinosaurier oder Vögel, weil man Fossilien fand von Dinosauriern
mit Federn. Sie untersuchten Vögel, die man in der Nähe
dieses Ortes gefunden hatte, welche ähnliche Fortsätze
hatten wie Dinosaurier, und filmten sie. Sie fanden heraus, dass
diese Vögel nach der Geburt lediglich wussten, wie man läuft;
im Verlauf ihrer persönlichen Entwicklung begannen sie zu
fliegen. Das war anscheinend ein weiteres Indiz für die Auffassung,
dass Vögel an zweiter Stelle kamen und nicht zuerst; dass
sich Vögel aus Dinosauriern entwickelten und nicht umgekehrt.
Es ist immer noch eine Sreitfrage, aber es brachte mich dazu,
über unsere eigene Therapie nachzudenken; eine Primal-Sitzung
zu beobachten erklärte so viel über Evolution. Insbesonders
über die Vorrangstellung von Gedanken vor Gefühlen.
weiter lesen: http://www.dieontogenetischeseite.de/DieRollederEvolution.htm
Warum haben wir Angst? (Teil 1-6)
von Dr. Arthur Janov
Übersetzung: Ferdinand Wagner
Teil 1
Warum haben wir Angst? Woher kommt sie? Wie bringen wir sie zum
Verschwinden? Das können wir nicht. Aber ich greife mir selbst
vor. Zuerst einmal müssen wir wissen, was Angst ist und wie
sie sich anfühlt.
Die Angstsymptome werden im Grunde vom Hirnstamm und einigen
alten Teilen des limbischen Gefühlssystems kontrolliert –
primitive Überlebensfunktionen: Kurzatmigkeit („ich
bekomme kaum Luft“), das Bedürfnis zu urinieren, das
Gefühl, zerquetscht zu werden, Druck auf der Brust, Schmetterlinge
im Bauch, Krämpfe, Herzrasen, die Unfähigkeit stillzusitzen,
Probleme mit der Verdauung, das Gefühl, zerstreut und unkonzentriert
zu sein, Konzentrationsverlust und vor allem Weltuntergangsgefühle
– der Tod ist nahe. Mit diesem Gefühl verbunden ist
ein tiefes Empfinden von Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit.
Darüber hinaus hat man ständig das Gefühl: „Schaff’
ich es?“ Das ist genau die Angst, die man physiologisch
während des Geburtsprozesses hat, bei dem das erfolgreiche
Ende überhaupt nicht sicher war. Das Substrat ist vielleicht
„Ich schaff’ es nicht,“ das sich in der Semesterabschlussprüfung
im Körper der Person als reiner Angstzustand zeigt. Es ist
Angst, weil Resonanz von der Abschlussprüfung den frühen
Schrecken ausgelöst hat, bei dem es wirklich problematisch
war, es zu schaffen. Und was ausgelöst wird, ist eindeutig
unbewusst und trotzt somit dem Bewusstsein. Es löste das
wirkliche Gefühl von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit
aus, weil es nicht zu schaffen den Tod bedeutete; nie artikuliert
sondern empfunden aus der Erfahrung. Die Artikulation steckt in
der Angst. Und der Körper drückt sich jetzt präzise
aus.
weiter lesen: http://www.dieontogenetischeseite.de/WarumhabenwirAngst.htm
Justizministerin
Uta-Maria Kuder:
SED-Opferrente auch für DDR-Heimkinder
Berlin/Schwerin (dpa/mv) - Nach der Änderung des Gesetzes
zur Rehabilitierung von SED-Opfern haben auch ehemalige Insassen
von DDR- Kinderheimen und Jugendwerkhöfen in bestimmten Fällen
Anspruch auf eine Opferrente. Sie sprach von einem "Gebot
der Gerechtigkeit".
alles lesen bei: dpa http://www.dnews.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/358952/ministerin-sed-opferrente-ddr-heimkinder.html
Die Angst vor dem zweiten Trauma
Osnabrück. „Es hat alles keinen Sinn mehr ... Wir erreichen
sowieso nichts... Ich mache Schluss.“ Es ist noch nicht
lange her, da erhielt Jürgen Beverförden einen alarmierenden
Anruf aus einem Dorf im Emsland. Es ist ein früherer Zögling
zweier Kinderheime in Freistatt und Hannover. Und der Mann haderte
schon lange mit dem Schicksal: Als Kind war er im Heim missbraucht
worden, was ihn bis heute verfolgt – ebenso wie die Tatsache,
dass ehemalige Heimkinder immer noch um Rehabilitierung und Entschädigungen
kämpfen müssen.
Beverförden, der sich nicht nur auf Landesebene, sondern
auch am Runden Tisch Heimerziehung (RTH) in Berlin engagiert,
erinnert an den Fall im Emsland, um ein weiteres Mal die Dringlichkeit
einer Lösung zu unterstreichen. „Der Runde Tisch darf
nicht scheitern. Die vielen Tausend Betroffenen dürfen kein
zweites Mal traumatisiert werden“, mahnt der Sprecher mit
Blick auf die zehnte und abschließende Sitzung des vom Bundestag
einberufenen Gremiums am 9. und 10. Dezember.
Es sei aber „noch nichts in trockenen Tüchern“,
sagt ein Gewährsmann. Auch er deutet die Möglichkeit
eines Scheiterns an: „Der Abschlussbericht wird nur dann
veröffentlicht, wenn alle Vertreter am Tisch zustimmen.“
„Für den Fall, dass der Runde Tisch mit einer Enttäuschung
endet“, hat er schon Vorsorge getroffen. „Wir werden
weiterkämpfen“, betont er und berichtet, ein renommierter
Anwalt in Luxemburg habe zugesagt, die Heimkinder gegebenenfalls
vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
zu vertreten. „Dann sehen wir uns in Straßburg wieder.“
alles lesen: http://www.noz.de/deutschland-und-welt/politik/48899395/die-angst-vor-dem-zweiten-trauma
Als Heimkinder missbraucht
Diese Männer zittern noch heute
Doch das, was einige der Kinder im Alter von 10 bis 14
Jahren im Godesheim in den 70er Jahren erlebten, war ein Alptraum,
der bis heute anhält. Sie wurden geschlagen, weggesperrt,
brutal bestraft, sexuell missbraucht und sogar vergewaltigt.
Einer sagt: „Die Hälfte der Nacht hospitalisiere ich.
Ich schlage mit dem Kopf hin und her und bin verzweifelt.“
Herbert L. (Name geändert). Der Sozialarbeiter begann Anfang
der 70er Jahre als Praktikant, stieg später zum Gruppenleiter
auf. Seine Schützlinge gehörten zur Gruppe „Sturmeck“.
Ich durfte am 30. Juni 1974 als nachträgliches »Geschenk«
zu meinem 10. Geburtstag in seine Dienstwohnung kommen, um mit
ihm das WM-Spiel der deutschen Fußballer gegen Schweden
anzuschauen. Als das Spiel vorbei war, öffnete Herbert L.
seine Hose und nahm meine Hand. Ich sollte ihn befriedigen.
Während einer Ferienfreizeit an der Ardèche in Südfrankreich
musste Max als Jüngster zuerst ins Bett.
Beide sagen dem EXPRESS: „Wir hatten noch Glück. Wir
wurden »nur« misshandelt. Ein anderer aus der Gruppe
wurde von Herbert L. während einer Jugendfreizeit in Schweden
vergewaltigt.
Was sagt der Täter, der heute in Norddeutschland lebt, dazu?
EXPRESS sprach mit ihm. Herbert L.: „Ich habe mit der Sache
abgeschlossen. Ich streite keines der Vergehen ab. Mir tut es
sehr leid, dass diese Menschen heute noch so leiden. Aber ich
kann es nicht ungeschehen machen.“
alles lessen: http://www.express.de/regional/bonn/diese-maenner-zittern-noch-heute/-/2860/4796152/-/index.html
Runder Tisch zur
Heimerziehung vor dem Scheitern
Kurz vor Weihnachten sollen sie der Öffentlichkeit vorgestellt
werden: die Ergebnisse der Arbeit am „Runden Tisch Heimerziehung
in den 50er und 60er Jahren“. Zwei Jahre lang hat sich das
Gremium getroffen, zu seinen Aufgaben gehörte es, einen Vorschlag
zu erarbeiten, wie ehemalige Heimkinder für erlittenes Unrecht
entschädigt werden könnten. Doch Monika Tschapek-Güntner,
die Vorsitzende des Verbandes ehemaliger Heimkinder, erwartet nicht
mehr, dass es zu einer Einigung kommt. Damit wäre der Runde
Tisch aus Sicht der Opfer gescheitert, denn die Frage der Entschädigung
ist ihr wichtigstes Anliegen.
Noch immer gibt es keinen Vorschlag der Heimvertreter am Runden
Tisch, über den man reden könnte. „Es wird bis
Dezember verhandelt“, wehrt Antje Vollmer, Moderatorin des
Gremiums, die Fragen nach der Entschädigung ab.
weiter lesen: http://www.tagesspiegel.de/politik/runder-tisch-zur-heimerziehung-vor-dem-scheitern/1972092.html
Demonstrationen gegen Vatikan
Vatikan (IRIB) - Missbrauchsopfer von Geistlichen in kirchlichen
Kinderheimen haben eine Mahnwache im Vatikan abgehalten.
Dpa zufolge forderten die Teilnehmer bei ihrer Protestaktion
am Sonntag den Papst auf, gegen die Täter vorzugehen.
Sie gaben Parolen aus, wie „Finger weg von unseren Kindern“
und „in Kirchen dürfen keine sexuellen Misshandlungen
passieren“. Zudem warfen sie dem Vatikan vor, hinter solchen
Priestern und Bischöfen zu stehen.
Vom Diakonischen Werk eingeleitete Untersuchungen haben gezeigt,
dass es in der Vergangenheit auch "Menschenrechtsverletzungen
und sexuelle Übergriffe durch Einzelne in unseren Institutionen
gab", sagte eines der Opfer. Wir fordern, all das aufzudecken,
die Opfer zu hören und die Täter zu ermitteln.
Ferner fordern wir die UNO auf, Misshandlungen an Kindern unter
sieben Jahren als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu deklarieren.
weiter lesen: http://die-rote-fahne.eu/headline48174.html
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