Stellungnahme
Was
ist EMaK?
EMaK
(Erwachsene Misshandelt als
Kinder) ist eine Organisation, die sich dem Thema
der langfristigen physischen und psychischen Folgeschäden
von Kindesmisshandlung stellt, gleichgültig, ob die Misshandlung
im Elternhaus oder in Institutionen begangen wurde.
EMaK wird ausschließlich von und mit Freiwilligen betrieben, die sich mit unserer Zielsetzung identifizieren können.
EMaK fordert, dass das Recht "Die
Würde des Menschen ist unantastbar" auch
für Erwachsene gilt, die als Kinder misshandelt wurden.
EMaK vertritt das Grundprinzip
der Menschenrechte, das jedem zusteht, und wird dieses verteidigen.
EMaK will Licht auf die Schatten der "Schwarzen
Pädagogik" werfen, unter deren Würdelosigkeit heute
noch Kinder erzogen werden.
EMaK vertritt die Meinung, dass Kindesmisshandlung,
gleich welcher Form und Ausmaß, eine kriminelle Tat ist,
die zu langfristigen Folgeschäden führt. Deshalb darf
es für Kindesmisshandlung keine gesetzliche Verjährungsfrist
geben.
EMaK glaubt nicht an den Sinn von Gefängnisstrafen
und fordert stattdessen, dass Misshandler dazu beitragen sollen,
die zerstörte Autonomie und Würde der Misshandelten
zu heilen.
EMaK sieht sich als Brücke zwischen Menschlichkeit
und Gesetz und als eine Stimme für die, die nicht gehört
werden.
EMaK macht aufmerksam auf die
Tatsache, dass jeder Erwachsene, der zum Misshandler wurde, selbst
einmal ein unschuldiges Kind war, das seinerseits Misshandlungen
ausgesetzt war.
Was macht EMaK?
Unser Ziel ist es, die Betroffenen, die
es wagen, über die Misshandlung ihrer Kindheit zu sprechen,
mit Empathie zu unterstützen.
--Wir publizieren themengerechte Artikel.
--Wir tragen bei zur Aufklärung
der Frage: Was ist Misshandlung?
--Wir zeigen auf, wie durch
Unwissenheit, verdrängte Emotionen, gesellschaftlichen und
materiellen Zwang die natürlichsten Bedürfnisse eines
Kindes vernachlässigt wurden und noch immer werden.
--Wir machen sichtbar, wie sich
der sog. Imprint, die Einprägung von in der Kindheit erlebter
emotionaler, körperlicher und sexueller Gewalt im Erwachsenenalter
wiederholt.
--Wir geben den Misshandelten die Chance, heute
über das zu sprechen, was damals niemand hören wollte.
--Wir helfen den Opfern zu erkennen, dass ihnen
die Gefühle von Scham und Schuld von den einstigen Unterdrückern,
den Misshandlern, aufgezwungen worden sind – im Ursprung
der Gewalt.
--Wir unterstützen mit Empathie die Misshandelten,
über eigene Erfahrungen zu sprechen, um die Selbstachtung
und das Selbstwertgefühl zu stärken, damit sie den Mut
zur Heilung ihres Traumas finden.
--Wir ermutigen alle Misshandelten, die Vergangenheit
nicht noch länger zu verschweigen, damit die schrecklichen
Traumata der Vergangenheit und die"Schwarze Pädagogik"
in späteren Generationen keine Fortsetzung finden.
--Wir zeigen die Lücken im Gesetz der
Menschrechte auf, wozu unter anderem die widersprüchliche
10-Jahresfrist gehört.
--Unsere Umfrage wird zur Klärung der Frage:
„Wie viele Misshandelte leben in Deutschland?“ beitragen.
zur Umfrage
Gründerin:
von EMaK
und AAaCWorld
Sieglinde W. Alexander
P.O. Box 3058
Moriarty NM 87035 USA
Email: admin@emak.org
Disclaimer
Wir geben keine
juristischen Ratschläge.
Die Beiträge auf dieser Webseite
sind als Denkanstoß zu betrachten, um sich selbst und die
gesellschaftliche Realität zu erkennen.
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